Hallo, alle miteinander!
Seit den ersten Berichten über den ökumenischen Kirchentag in Berlin beschäftigt mich die Frage, was eigentlich gegen ein gemeinsames Abendmahl von Angehörigen verschiedener christlicher Konfessionen spricht …
Ist nicht das Abendmahl (in verschiedenen Gruppierungen wohl auch „Brotbrechen“ genannt) ein urchristliches konfessionsübergreifend durchgeführtes Ritual?
So wie Jesus es lt. Lukas 22, 19.20 gestiftet hat, und wie Paulus es in 1.Kor.11, 23-29 ausführt, ist (so dachte ich zumindest bisher) nur wichtig, dass ich es in der richtigen inneren Einstellung genieße. Würdig, wie Paulus sagt, und in der vollkommenen Annahme des Opfers Christi.
Vielleicht können mir ja die „Voll-Theologen“ unter Euch einen Hinweis darauf geben, was nach gültiger christlicher Lehrmeinung gegen ein ökumenisches Abendmahl spricht.
Was ich nicht will, ist, dass jeder, der sich dazu berufen fühlt, Schmutzkübel über den/die Führer der einen u./o. anderen Konfession ausleert …
Auf die Antworten bin ich gespannt. Und ich bedanke mich im Voraus dafür!
Herzlich liebe Grüße
Fr.-Chr.

. Ich hatte das schon mit einigen meiner katholischen Freunden diskutiert - interessanterweise kannten selbst eingefleischte Kirchgänger diesen Unterschied nicht - und fanden die Unterschiede deshalb auch eher akademisch. Was wohl den meisten so geht.