Österreich, Videoüberwachung Vignette?

Hallo,

war letzte Woche in Österreich auf dem Weg von St. Anton am Arlberg nach Imst. Ich bin aufgrund der äußerst schlechten Ausschilderung der vignettenfreien Straßen (ich glaube die machen das mutwillig, aber das nur am Rande) auf die vignettenpflichtige Arlberg-Schnellstraße geraten.

Diese musste ich bis zum nächsten Abzweig notgedrungen fahren.
Ich bin glücklicherweise in keine Kontrolle der Polizei oder der ASFINAG geraten.

Nun meine Frage, ob mein unfreiwilliges „Schwarzfahren“ damit erledigt ist oder ob die Vignettenpflicht auch schon per Video überwacht wird, so dass ich ggf. noch belangt werden könnte. Bin meiner Meinung nach hinter einem Tunnel an einer am Straßenrand installierten Kamera vorbeigefahren. Ich hoffe das war nur eine Sicherheitsüberwachung des Tunnels.

Vielen Dank für Eure Hinweise,

tester

Hallo!

Von Videoüberwachung in Bezug auf Vignette hab ich noch nichts gehört. Bei der installierten Kamera handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Verkehsüberwachungskamera.

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Hallo,
die Beobachtung der Vignetten in Österreich mittels Videokamera habe ich auch noch nicht beobachtet. Ich halte es für unwahrscheinlich, da das meiste Geld doch durch die go-Boxen für Fahrzeuge [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
danke für die schnellen Antworten.
Hab ich wohl noch mal Glück gehabt. Sonst wäre es empfindlich teuer geworden.

Übrigens hab ich noch im Internet einen Zeitungsbericht zum Thema Videoüberwachung der Vignette gefunden, aber anscheinend ist die Sache noch nicht ausgereift.
http://www.diepresse.com/textversion_article.aspx?id…

Die Ausschilderung in Österreich ist aber auch sehr schlecht zu durchschauen für Ortsunkundige. War bis jetzt zum vierten mal da und habe immer noch Probleme.

Vorwegweiser habe ich kaum gesehen. An den Kreuzungen stehen meist unübersichtliche kleinbedruckte Schilder, die man im Verkehrsfluss kaum lesen kann. Wir waren zu viert im Auto und oft konnte nicht einer den Inhalt der Schilder komplett erfassen, so dass man oft ratlos an den Kreuzungen stand.

Ein paar Straßen sind mit dem Vignettensymbol gekennzeichnet und daneben taucht ein unleserliches „-frei“ auf.
Andere Vignettenhinweise sind meist mit viel zu viel Text überladen. Dann glaubt man etwas von „für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen“ erkannt zu haben, glaubt mit dem PKW vignettenfrei fahren zu dürfen, ohne zu wissen dass sich der Text auf die Maut für LKW bezog, die anders ihre Strassengebühren entrichten.

Vignettenfreie Straßen haben oft gar keine Richtungsangabe.

Die Ausschilderung ist m.E. stark verbesserungswürdig, vor allem für ein „Touristenland“ wie Österreich. Aber vielleicht ist es ja auch Absicht.

Gruß, tester

Ihr lieben Nachbarn aus dem Norden!
Was habe ich schon über Eure armseligen Reaktionen in diversen Fernsehsendungen geschmunzelt, wenn Euch die ASFINAG erwischt hat. Unschuldig tun, verärgert sein, nie wieder nach Österreich kommen (Glaubt Ihr, Ihr bestraft uns damit?) …

In Deutschland wird die Kohle für die Erhaltung des Autobahnnetzes auch noch knapp werden. Und so etwas wie eine sauteure Alpenstraße habt Ihr gar nicht. Die sind nämlich teuer in der Realisierung - und das nur, damit Ihr schneller nach Italien kommt …

Gruß, Dietmar

Das ist glaube ich kein sinnvoller Beitrag zu diesem Thema.
Hatte eine vernünftige Frage gestellt, eine vernünftige Antwort erwartet und kein abwertendes Geschwafel. Ich habe überhaupt kein Problem mit der Zahlung einer Vignette. Nur 25 km Autobahnstrecke auf meiner Tour brauch ich nicht teuer zu bezahlen, sondern kann wohl die vignettenfreie Parallelstrecke benutzen. Leider bin ich nur aufgrund der schlechten Beschilderung in die Irre geleitet worden.

Und bei Deiner Äußerung (die in Klammern) vergiss nicht, dass Österreich überwiegend vom Toursimus lebt und nicht von ein paar weidenden Kühen auf grünen Wiesen.

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Hallo Dieter,
Urlaub kostet Geld, das ist klar. Die Straßenmaut ist notwendig, auch klar. Wer ohne Vignette erwischt wird muß Strafe zahlen und ich glaube darüber ist keiner glücklich. Fast alle Mautsünder sind dann sauer. Da unterscheiden sich Österreicher wohl nicht von Deutschen, Schweizern, Franzosen oder Italienern.
Mich ärgert am österreichischen Mautsytem, daß man für 10 oder 11 Tage (weiß nicht mehr genau, wie es für PKW’s ist, bin meist mit dem Bus unterwegs)zahlen muß, obwohl man auf der Fahrt nach Italien nur 2 x 130 km Autobahn nutzt. das finde ich in Italien oder Frankreich, Spanien, Schweden od. Norwegen gerechter. Dort bezahle ich die tatsächlich genutzte Strecke. Vielleicht geht das anderen Deutschen auch so.
Grüße in’s schöne Österreich
Christina

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Hallo Dietmar,

ja, es ärgert mich, wenn ich nach Italien in Urlaub fahre und dann für 2mal 11 Tage Vignette kaufen muss, weil ich 14 Tage dort bleibe.
Nach Italien fahre ich (unter anderem), weil der Urlaub da billiger ist und die Leute freundlicher.
Ich als Einzelner bestrafe damit niemanden.
Aber dass es der österreichischen Tourismusindustrie schon mal besser gegangen ist, ist auch zu sehen.

Gruß
Elke

Hallo,

jetzt auch noch mein Senf :wink:)

Ja, die Beschilderung ist in Österreich schlicht eine Katastrophe, da kann ich dir nur recht geben. Ich kenne zwar nicht die Stelle, wo du in die Irre geleitet wurdest, aber immerhin einige andere Beispiele.

Und auch „Ja“ zu dem Hinweis, daß ein Mautpickerl für 10 oder 11 Tage ein Pflanz ist.

Die Tourismuswirtschaft ist allerdings weder für das eine noch für das andere zuständig oder gar verantwortlich.
An der Einführung einer kilometerabhängigen Maut wird gebastelt, nur sind die Preisvorstellungen derzeit noch recht unrealistisch.

Gruß
Barney

Lieber Nachbar aus dem Osten!

nie wieder nach Österreich kommen

Nein, das wäre so schade, wo Österreich so viel Schönes zu bieten hat.
Zum Beispiel die Straßen, auf denen man schnell nach Italien kommt.
Oder so etwas wie eine sauteure Alpenstraße, von denen manche
Österreicher noch nicht mal wissen, dass die meisten davon noch einmal
Extra-Kohle kosten, weil sie in der Realisierung sauteuer sind.
Gruß, Richard

Servus Barney,

Die Tourismuswirtschaft ist allerdings weder für das eine noch
für das andere zuständig oder gar verantwortlich.

Natürlich hast du recht, und ich hab meine Maut bis jetzt immer ohne größeres Murren gezahlt, aber eigentlich war mein Posting nicht aus Verärgerung über die Maut, sondern über die Arroganz, die aus artefakts Posting sprachen.

Die Österreicher, die ich kenne, sind nett oder nicht, ungefähr im gleichen Verhältnis wie die in Deutschland oder die in Südafrika.

Gruß
Elke

Da hast Du recht …
Früher hat es auch mal eine Vignette gegeben, die quasi für die Transitdurchquerung gedacht war. Haben sie aber abgeschafft. Das wirklich Blöde ist ja nun, dass die 10-Tages-Vignette nicht für die Hin- und Rückreise eines typischen 14-Tage-Urlaubs in Italien reicht.

Ich wäre auch für eine KM-Maut. Vertreter und andere Vielfahrer werden mich jetzt steinigen …

Gruß, Dietmar

Hallo Elke,

aber eigentlich war mein
Posting nicht aus Verärgerung über die Maut, sondern über die
Arroganz, die aus artefakts Posting sprachen.

Das war mir schon klar. Und ich wollte ergänzend zeigen, daß nicht alle Österreicher mit ihm einer Meinung sind.

Die Österreicher, die ich kenne, sind nett oder nicht,
ungefähr im gleichen Verhältnis wie die in Deutschland oder
die in Südafrika.

No na :wink:)

Gruß
Barney

Hi Dietmar,
so is das mit Euren Vignetten, für eine Woche zu viel, für zwei Wochen zu wenig.
Aber mal was anderes. Stimmt es, daß die Brennerautobahn einer Aktiengesellschaft gehört?
Grüße - Christina

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Hallo!

Du hast zwar nicht Unrecht, ich gebe aber im Vergleich zu bedenken, dass man für den Transit durch die Schweiz eine Jahresvignette kaufen muss.

Gruß
Tom

Hallo!

Die Beschilderung ist natürlich mal besser mal schlechter, das ist durchaus regional unterschiedlich. Die Vignettenpflicht steht aber bei allen Einfahrten zusätzlich angeschrieben. D.h. es steht nicht nur ein Autobahnschild dort, sondern es steht auch zusätzlich dabei, dass da Vignettenfplicht ist (das sind viereckige graue oder blaue Schilder).

Ich gebe auch zu bedenken, dass man als Auto Fahrer manchmal Fehler macht weil man erstens die Strecke nicht kennt und manches übersieht und zweitens das fremde Design nicht gewohnt ist. Auch wenn die Verkehrszeichen im Wesentlichen einheitlich sind, so unterscheidet sich das Design der Straßen und Verkehrszeichen im Detail. Als ich das erste mal selbst in Deutschland gefahren bin, habe ich dort alles extrem unübersichtlich gefunden - es hat sich allerdings herausgestellt, dass das nur eine Gewohnheitssache war. Heute fahre ich in Deutschland ungefähr gleich viele Kilometer wie in Österreich und kann objektiv überhaupt keinen Unterschied in der Qualität der Beschriftung erkennen. Objektiv gesehen sind allerdings die meisten Verkehrszeichen in Österreich größer als in Deutschland.

Im Übrigen finde ich die in diesem Thread vorgekommenen gegenseitigen unsachlichen Anfeindungen als ziemlich primitiv - nur mal so als Anmerkung.

Gruß
Tom

Hallo!

Mich ärgert am österreichischen Mautsytem, daß man für 10 oder
11 Tage (weiß nicht mehr genau, wie es für PKW’s ist, bin
meist mit dem Bus unterwegs)zahlen muß, obwohl man auf der
Fahrt nach Italien nur 2 x 130 km Autobahn nutzt. das finde
ich in Italien oder Frankreich, Spanien, Schweden od. Norwegen
gerechter. Dort bezahle ich die tatsächlich genutzte Strecke.

Hier gebe ich zu bedenken, dass man um den Preis einer österreichischen 10 Tages Vignette in Italien nicht sehr weit kommt, selbst wenn das System dort gerechter erscheinen mag.

Gruß
Tom

Ja, das stimmt!
Die Brennerautobahn ist eine private Aktiengesellschaft. Wie die Eigentumsverhältnisse aussehen, d.h. wer wieviel der Aktien besitzt, weiß ich aber nicht.

Das ist aber für Spezialbauten durchaus üblich, und nicht nur in Österreich. Auch zwischen Dänemark und Schweden die Riesenbrücke über den Öresund ist von einer privaten Gesellschaft gebaut worden. Dafür kassieren sie Maut (nicht zu knapp). In 100 Jahren soll der Break-even erreicht sein, d.h. dann erst macht die Brücke Gewinn (wenn sie dann noch steht :smile:

Gruß, Dietmar

Osten? Polen?

hmhmhmh

Grüße
Dusan

Milchmädchen
Hi!

ja, es ärgert mich, wenn ich nach Italien in Urlaub fahre und
dann für 2mal 11 Tage Vignette kaufen muss, weil ich 14 Tage
dort bleibe.

Eine 10-Tages-Vignette kostet 7,60, oder so, das macht 15,20.

Wenn du die beliebte Brennerstrecke nach Süden glühst, eine Richtung 110km, berappst du also 0,06 Euro/km.

Fährst du weiter nach Rom, um dem geliebten Paparazzi Grüße aus der Heimat zu überbringen löhnst du für die Strecke Brenner-Rom 37,90, was auf 633 km auch ziemlich genau 0,059 Euro/km ergibt.

Jetzt gehen wir kurz in uns und überlegen uns wer die wirklichen Halsabschneider sind.

Nach Italien fahre ich (unter anderem), weil der Urlaub da
billiger ist und die Leute freundlicher.

Italien ist billiger als Österreich? Das empfinde ich anders. Bei der Freundlichkeit hast du Recht, vor allem seit in jedem Hotel ein Ossi an der Rezeption hockt:wink:

Aber dass es der österreichischen Tourismusindustrie schon mal
besser gegangen ist, ist auch zu sehen.

Ist halt schwer mit Malle mitzuhalten.

Grüße
Dusan