Offenbarung und Apokalypse?

Hallo
Was meint Ihr von der Offenbarung?
Sind wir zur Zeit in dieser Zeit. Ich meine einiges deutet darauf hin. Erdbeben, „Sintfluten“ verursacht durch Beben oder Stürme.
Jermobil, übersetzt heisst das anscheinend Wehrmut.
Weiter gibt es Unruhen, Kriege, die sehr viel Leben fordern.
Weiter wird weltweit aufgerüstet für einen noch undefinierbaren Kampf, die Juden kommen immer mehr in Bedrängnis…
Sehr viele Leute treten dem Glauben bei, andere verschanzen sich in Ihrem „eigenen Glauben“, viele Satansanbeter und sehr viele Papierchristen existieren heutzutage. Und diese lassen sich alle nicht überzeugen vom Zeugnis Christi.
Die gemeinden schrumpfen etc.
Sind das nicht die Leiden der Welt, welche in der Offenbarung beschrieben werden?

Danke für eure Anregungen
Grüsse Sebastian

Hallo,

ich denke, jede Generation erwartet in einer Weise die Apokalypse, das Weltenende in ihrer eigenen Zeit. Das gilt sogar schon für die allerersten Christen, wie man bei Paulus sieht. Erdbeben hat es immer gegeben, Fluten auch, Vulkanausbrüche, Kriege, Seuchen.
Zugegeben, die „Tschernobyl“-Überetzung hat mich, als ich sie das erste Mal gehört habe, auch etwas stutzig gemacht - aber im Endeffekt waren die GAU-Folgen dann doch nicht so arg wie das, was uns laut Apokalypse erwarten würde. Aber wie bei allen Weissagungen ist auch die Offenbarung allgemein genug gehalten, dass sie bei entsprechendem Willen und Deutung immer auf die eigene Zeit zutreffen.

Für mich persönlich halte ich es so: Zum Zeitpunkt des Todes wird die Zeit aufgehoben, in diesem Moment beginnt quasi auch das Weltende mit dem Jüngsten Gericht. D.h., im Prinzip stehen dann alle gleichzeitig vor dem „Richter“ - ich bevorzuge vor dem „lieben(den) Gott“. Deshalb soll man ja auch immer bereit sein, dass Er kommt. Und zwar nicht, weil sich der Himmel plötzlich auftun könnte, sondern weil man nicht weiß, wann es so weit ist.

Viele Grüße
Christian

Hallo,

irgendwie haben die Menschen schon oft auf das Ende der Welt gewartet - und bisher haben sie sich noch immer geirrt.
Solche religiöse Unteragangsstimmung gab es z.B. zur Jahrtausendwende um 1000.
Ich gehe deshalb davon aus, daß das Ende noch nicht kommen wird.
Und von der Sache her kann mir das eigentlich auch herzlich egal sein, denn kommt es - so kann ich es auch nicht ändern.

Gernot Geyer

Hallo Struppi977,

Was meint Ihr von der Offenbarung?
Sind wir zur Zeit in dieser Zeit.

Die Zeit der Apokalypse ist vorbei.
Sie fand bereits statt; zum Beispiel
in Hiroshima und Auschwitz.

Wie willst Du das überbieten? Mit
einem Erdbeben? LOL.

Grüße

CMБ

Hallo Stucki

Ein Ende ist immer auch ein neuer Anfang.

Das ist schon richtig, daß die alte Welt verschwinden muß. (Wird auch Zeit, meine ich). Doch wird dabei der Blick auf die Neue frei. Dieses Ereignis wurde von verschiedener Seite der spirituellen Weltliteratur prophezeiht. Und ich glaube wir sind schon mittendrin.

gruß
rolf

Hallo Semjon,

Die Zeit der Apokalypse ist vorbei.
Sie fand bereits statt; zum Beispiel
in Hiroshima und Auschwitz.

Wie willst Du das überbieten?

vielleicht damit:
Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden.“ (2.Petr.3,10)

Stell Dir mal vor, alle nuklearen Sprengkörper der Erde würden gleichzeitig gezündet werden. Was bleibt dann von uns?

Gruss Harald

1 „Gefällt mir“

ZB mit einem 3. Weltkrieg mit allen Atomwaffen. Oder mit einer Weltregierung, die jeder verfolgt, der nicht so denkt, insbesondere Christen
Nur als Beispiel

Gruss
beat

1 „Gefällt mir“

Hallo Struppi

Die Offenbarung ist nicht linear, sondern als Spirale zu verstehen, dioe immer schneller dreht und immer heftiger wird.
Gewisse sachen von heute kannte man schon früher, aber wie dU ES RICHTIG ERKANNT HAST, sind gewisse sachen wesentlich stärker als früher und häufiger (schneller) als früher, denke nur an die in letzter zeit mehrfach festgestelletn Jahrhundertstürme, èberschwemmungen, oder auch die Moral, etc etc.
Wir sind also schon mittendrin und niemand kann wissen, ob die Spirale Ihre letzte Drehung demnächst beginnt.
Ich denke es ist noch nicht so weit, es muss noch und wir noch schlimmer kommen.
Aber mir kann es egal sein, denn wichtig ist was danach sein wird… :smile:))

Hallo Harald,

Wie willst Du das überbieten?

vielleicht damit:
"Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann
werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente
aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke,
die darauf sind, werden ihr Urteil finden.
" (2.Petr.3,10)

Wenn es die Entscheidung der Herrn ist, die
Vernichtung herbeizuführen, warum sollte uns
das dann beunruhigen?

Stell Dir mal vor, alle nuklearen Sprengkörper der Erde würden
gleichzeitig gezündet werden. Was bleibt dann von uns?

http://www.thebulletin.org/article_nn.php?art_ofn=nd…

 Of the more than 30,000 intact warheads belonging 
 to the world's eight nuclear weapon states, the 
 vast majority (96 percent) are in U.S. or Russian 
 stockpiles. About <u>17,500</u> of these warheads are 
 considered <u>operational</u>. The rest are in reserve 
 or retired and awaiting dismantlement. ...

Nehmen wir also 20,000 atomare Gefechtsköpfe aller Typen
und Größen an. Setzen wir nach eingehender Sichtung und
vorsichtiger Schätzung die durchschnittliche Stärke
jeder Waffe auf 100 KT (je ~10x Hiroshima-Bombe).

Wir können also eine „Explosivstärke“ von 2,000 MT
bzw. 2 GT (TNT equiv.) annehmen. Diese würde noch
„gedämpft“, da sich die Explosionen normalerweise
über eine größere Fläche verteilen.

Wie stark ist das nun. Nehmen wir den „ungünstigen“
Fall, bei dem alle diese Waffen „auf einem Haufen“
explodieren, zur selben Zeit:
(http://www.lpl.arizona.edu/impacteffects/)

Diese Energie entspricht also „in etwa“ der Ein-
schlagenergie eines kleinen Kometenkerns mit
einem Durchmesser von 350m, der die Erd-
oberfläche „genau von oben“ mit einer
Geschwindigkeit von 30 km/Sekunde trifft.

Das erzeugt einen Krater (Sediment oder lockeres
Gestein), der etwa 5,4 km breit und 0,5 km tief
ist. Wenn Du Dich etwa in 500 km Entfernung
aufhältst, spürst Du nach ca. 100 Sekunden eine
Erschütterung der Stärke 6,8. Das ist alles.
Nach 1520 Sekunden hörst Du noch ein dumpfes
Donnern von 63 dB.

Je nach Hauptwindrichtung wird ein mehr oder
weniger dicht besiedeltes Gebiet durch den
lokalen Fallout verseucht. Aber Überleben ist
auch dort ohne weiteres, wenn auch mit der
Gefahr schwerer Gesundheitsschäden, möglich.

Mehr ist das nicht.

Grüße

CMБ

Hallo Schärer Beat,

ZB mit einem 3. Weltkrieg mit allen Atomwaffen.

S. Antwort an Harald. Die Atomwaffen befinden
sich in der Hand des Westens. Der Westen wird
eher nicht seine eigenen Städte damit bewerfen.

Oder mit einer Weltregierung, die jeden verfolgt,
der nicht so denkt, insbesondere Christen

Auch so ein Experiment ist ja vor einigen Jahrzehnten
gemacht worden. So etwas wäre sicher auch immer wieder
denkbar. Das wäre dann die Apokalypse. Aber zu Solchem
bedarf der Mensch nur des Menschen selbst.

Grüße

CMБ

1 „Gefällt mir“

Hallo Semjon,

Je nach Hauptwindrichtung wird ein mehr oder
weniger dicht besiedeltes Gebiet durch den
lokalen Fallout verseucht. Aber Überleben ist
auch dort ohne weiteres, wenn auch mit der
Gefahr schwerer Gesundheitsschäden, möglich.

Mehr ist das nicht.

Na ja, ich glaube, Du unterschlägst die „kleine Eiszeit“, die ein weltweiter Atomkrieg auslösen würde. Ich stimme Dir sicher zu, dass die paar Millionen direkten Tote und die Auslöschung der wichtigsten menschlichen Ballungs-Zentren irgendwie verschmerzbar wären. Ein weltweiter, jahrelanger Winter würde aber zu gravierenden Problemen bei der Lebensmittelversorgung führen, die deutlich gravierendere Auswirkungen hätten.

Grüße
Jürgen

Hallo Schärer Beat

Wir sind also schon mittendrin und niemand kann wissen, ob die
Spirale Ihre letzte Drehung demnächst beginnt.

Kanndu Englisch?

http://www.guardian.co.uk/climatechange/story/0,1237…

Grüße

CMБ

1 „Gefällt mir“

Frage
Hallo Christian
findest Du es dann total aus der Luft gegriffen, das ganze mit Heute zu vergleichen? Ich meine weshalb bist Du Dir da so sicher, dass das Gericht nach dem Tode, und nicht zum Weltenende kommt?
Wenn ich nüchtern die Offenbarung als Werk eben betrachte, so gibt es eine mehr oder weniger eindeutige Linie. Das letzte Buch ist doch im Endefekt, die Abrechnung der Greueltaten. Interesant finde ich dann auch den Hinweis, dass die Christen vor den sieben Zornschalen entrücken, die Juden (sein Volk) aber anscheinend vorübergehend noch zurückbleibt auf Erden. Was mainst Du dazu?

Hallo,

findest Du es dann total aus der Luft gegriffen, das ganze mit

Ja und nein. Nein, denn ich kann es natürlich nicht wissen, und wie soll ich es widerlegen können? Aber auf der anderen Seite überwiegt die Zuversicht: wie ich schon sagte, Kriege, Seuchen, Unwetter etc. gab es seit jeher. Nur: heute erfahren wir von allen und unmittelbar. Um mal etwas zynisch zu werden: Wären vor 100 Jahren durch eine Vogelgrippe 20, 1000 oder 10000 Menschen gestorben - hätte es wahrscheinlich niemanden interessiert. Wäre vor 500 Jahren in Südostasien ein Tsnuami gewesen - die Menschen hätten es wenn überhaupt Monate später gehört und sich wahrscheinlich nicht viel vorstellen können - gleiches gilt für Hurrikan-Katastrophen etc. Neben diesem Informationsfluss sind wir inzwischen ziemlich viele Menschen mehr als je zuvor, auch da ist es klar, dass mehr passiert. Deshalb das Ende der Welt zu erwarten? Halte ich in der Tat für „aus der Luft gegriffen“.

Heute zu vergleichen? Ich meine weshalb bist Du Dir da so
sicher, dass das Gericht nach dem Tode, und nicht zum
Weltenende kommt?

Da bin ich mir nicht sicher, das ist meine Auslegung. Vielleicht mal etwas ausführlicher als beim ersten Posting:
Nach dem Tod erwartet mich die Zusammenkunft mit dem Schöpfer so wie das „Purgatorium“ („Fegefeuer“). Für mich ist das der Moment der absoluten Erkenntnis, der ungeschminkten Konfrontation mit dem irdischen Leben. Das ist der Moment der Entscheidung, ob man seine Fehler tatsächlich bereut und ob ihrer Schwere tatsächlich bereuen kann - dieser Moment der Erkenntnis ist für mich eben jenes Purgatorium. Danach dann die ewige Vereinigung mit Gott.
Was hat das mit der Offenbarung zu tun? Beschrieben wird hier das Jüngste Gericht, also die Zusammenkunft mit dem Schöpfer - also genau das, was mich nach meinem Tod erwartet. Nach dem Tod aber hat - wie für Gott - Zeit keine Bedeutung mehr. Insofern ist es also gleich, ob man nun vor 1000 Jahren gestorben ist oder in 1000 Jahren stirbt, jeder tritt zur gleichen Zeit (und doch individuell) vor den Schöpfer. Also werden tatsächlich alle Menschen, gleich wann sie lebten, „gerichtet“. Gott ist ein gerechter Gott, wie wir Christen ja glauben, und es wäre kaum gerecht, Generationen von Menschen das, was in der Apokalypse beschrieben steht, zu ersparen und nur einer letzten Generation das anzutun.

Womit wir beim Inhalt wären. Wie Du aus meiner obigen Beschreibung schließen konntest, glaube ich weder an die tatsächliche Ankunft apokalyptischer Reiter noch sonstiger Sachen, die dort wortwörtlich beschrieben sind. Denn es sind Weissagungen, die einen Hintergrund haben: den Menschen auf kommendes Unheil vorzubereiten. Dazu muss man den geschichtlichen Hintergrund kennen, vor dem dieser neutestamentliche Text verfasst wurde. Er wurde zum Ende des 1. Jahrhunderts verfasst - das junge Christentum hatte erste Verfolgungen hinter sich, und weitere, grausame Verfolgungen waren zu erwarten. Auf dem Thron (in Rom) saß ein Mensch, der sich als Gott verehren ließ und kein Verständnis für den christlichen Gott hatte. Wer an Christus glaubte, musste damit rechnen, zum Märtyrer zu werden und gequält zu werden - die Offenbarung zeigt also sehr konsequent auf, was einen (durch fremder Menschen Hand) erwarten kann, wenn man an den christlichen Gott glaubt.

gibt es eine mehr oder weniger eindeutige Linie. Das letzte
Buch ist doch im Endefekt, die Abrechnung der Greueltaten.

Wie gesagt, ganz am Ende der Apokalypse wird beschrieben, wie tatsächlich ALLE vor Gott stehen und nach ihren Werken beurteilt werden. „Ich sah die Toten vor dem Thron stehen, die Großen und die Kleinen. […] Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren; und der Tod und die Unterwelt gaben ihre Toten heraus, die in ihnen waren.“ (20, 12ff) Nun kann es aber kaum sein, dass die Menschen, die vor 1000 Jahren lebten tatsächlich so lange dahinschmachten müssen bis zum Jüngsten Gericht, zumal die Zeit nach dem Tod ja, wie dargestellt, ihre Bedeutung verloren hat.

Interesant finde ich dann auch den Hinweis, dass die Christen
vor den sieben Zornschalen entrücken, die Juden (sein Volk)
aber anscheinend vorübergehend noch zurückbleibt auf Erden.
Was mainst Du dazu?

Ich denke nicht, dass es im Moment des Jüngsten Gerichtes von Bedeutung ist, welcher Religion man angehört hat, da Er die Menschen nach ihren Werken beurteilt. („Die Toten wurden nach ihren Werken gerichtet, nach dem, was in den Büchern aufgeschrieben war.“)
Jetzt könnte die Frage kommen: „Warum dann überhaupt Christ sein?“ - Für mich ist das der beste Weg, die Werke so zu verrichten, wie Gott es wünscht. Sehr zum Ärger einiger Zeitgenossen bin ich aber der unumstößlichen Meinung, dass ein Atheist sehr wohl gut handeln kann - er muss im Moment der Erkenntnis aber damit zurecht kommen, an was er (nicht) geglaubt hat.

Um es ganz kurz auf den Punkt zu bringen: m.E. ist das Jüngste Gericht und damit die Apokalypse kein fester Zeitpunkt in der Menschheitsgeschichte, sondern die Vorbereitung des Individuums auf Leidenszeiten so wie auf das Gericht nach dem Tod, wenn alle Zeit bedeutungslos ist.

So, ich hoffe, irgendjemand konnte diesen Gedankengängen folgen. Noch Fragen? :smile:

Viele Grüße
Christian

2 „Gefällt mir“

Hallo Sebastian,

so wie vor ca. 4000 Jahren die damalige hohe Zivilisation durch ihre Kriege die Sündflut (=Flut der Sünde) ausgelöst hat, so lösen wir Menschen durch unser schlechtes Tun sich immer weiter steigernde Katastrophen aus, welche im Ergebnis die jetzige verdorbene Zivilisation auslöschen werden.

Die Erde wird dadurch gereinigt und wird weiter um die Sonne kreisen und das Friedensreich wird unter der klüger gewordenen Menschheit aufgerichtet.

Wenn wir klug sind, dann leben und handeln wir nach Jesu Wort und lieben Gott in IHM, damit stellen wir uns unter seinen Schutz!

Ich denke, wir können die ganze Gotteslehre so zusammenfassen:

Wir sollen demütig werden wie der Zöllner und liebtätig werden wie der barmherzige Samariter!

Warum?

Wir werden von Jesus nicht nach unseren Worten, sondern nach unseren Taten gemessen! Siehe Mt 25,34

Herzliche Grüße
Helmut

Hallo Sebastian,
hier kannst du nur eine Meinungsumfrage starten. Warum fragst du in dieser Angelegenheit nicht den einzigen, der es wissen muß? Oder glaubst du nicht daran, dass derselbe, der sich früher so viel Mühe gab, seine Botschaften an die Menschen zu geben, auch heute zu kommunizieren versucht? - ganz besonders heute, wenn womöglich diese angekündigte Zeit da sein sollte! Warum sollte er zu einem so bedeutendem Ereignis wie seiner eigenen Wiederkunft schweigen?

Ich fand das, was wir Gott nennen, extrem kommunikationsfreudig. Und sehr überraschend, wenn man es schafft, all die eigenen menschlichen Vorstellungen ganz loszulassen. Ich habe immer noch einen kleinen Rest zu deinem Thema auf meiner hp stehen.
Gruß, Geris

Hallo Christian
Eine unglaublich andere Ansicht als ich Sie als Christ vertrete, aber überwältigend gut.

Gruss Sebastian

Hallo

Sind das nicht die Leiden der Welt, welche in der Offenbarung
beschrieben werden?

Sei froh, dass du heute lebst, auch wenn es angeblich so viele Leiden gibt.
Warum um Himmels Willen glaubst du (und andere) bloß immer wieder an so etwas? Es ist ein Leichtes, festzustellen, dass es früher keinen Deut besser war!
Wenn du vor einigen hundert Jahren gelebt hättest,

  • wärest du vermutlich Leibeigener irgendeines allerchristlichen Herren gewesen,
  • wärest du im zarten Alter von, sagen wir, 30 Jahren an irgendeiner harmlosen Krankheit gestorben, vielleicht auch an Pest, Cholera, Schwindsucht,
  • wärest du kaum älter als 40 Jahre geworden,
  • hättest du ab, sagen wir, dem 30sten Lebensjahr ständig üble Zahnschmerzen gehabt,
  • wärest du irgendwelchen brandschatzenden Horden oder Heeren zum Opfer gefallen, denn der Normalfall im christlichen Europa war eher der Krieg als der Frieden,
  • wärest du vielleicht - natürlich zu deinem seelischen Wohl! - auf einem Scheiterhaufen bei lebendigem Leibe verbrannt worden,
    usw. usw. … hab keine Lust mehr, das alles aufzuzählen.

Freu dich lieber deines Lebens, wie du in deiner Visitenkarte schreibst.

Lebensfreudige Grüße, Stucki

Hallo Sebastian,

Eine unglaublich andere Ansicht als ich Sie als Christ
vertrete, aber überwältigend gut.

Dass ich des öfteren eine andere Meinung vertrete als meine Mitchristen habe ich auch schon gemerkt :smile: Bin trotzdem in meiner Gemeinde aktiv und bisher noch mit keinem Bann bedroht worden :smile: Allerdings lehre ich ja auch nicht… Ich kann nur immer jedem empfehlen, tatsächlich mal zu versuchen, selber bestimmte Aussagen der Schrift zu beurteilen und daraus Schlüsse zu ziehen.

Ich habe durch mein Studium gelernt, Quellen zu lesen, zu interpretieren und in den historischen Kontext zu setzen. Seither sehe ich die Bibel mit ganz anderen Augen. Und speziell durch mein Ägyptologie-Studium habe ich gemerkt, dass die allermeisten Einfälle in der Bibel nicht unbedingt neu sind. Aber das finde ich überhaupt nicht weiter schlimm, warum sollen die „richtigen“ Gedanken nicht schon vorher in den vom gleichen Schöpfer stammenden Menschen existiert haben, bis ihnen durch Jesus und die Evangelisten und Apostel eine bestimmte Richtung gegeben wurde. Und gerade zur Apokalypse kann ich nur nochmals auf die Entstehungszeit hinweisen, die eben ein ganz anderes Licht auf die Ankündigung und die damit verbundene Intention wirft. In meiner Auslegung jedenfalls…

Viele Grüße
Christian

Hallo Beat!

Ich denke es ist noch nicht so weit, es muss noch und wir noch
schlimmer kommen.
Aber mir kann es egal sein, denn wichtig ist was danach sein
wird… :smile:))

Nicht nur aus dem Grund, sondern auch deswegen, weil wir „die letzten Tage“ aller Voraussicht nach nicht auf der Erde erleben werden.

Gruß
Liza