Offene Diskussion!

Hallo,

da es in letzter Zeit immer wieder zu der gleichen Diskussion (Pro/Kontra Lebensversicherung und Co.) kommt und immer wieder die gleichen Personen die immer wieder gleichen Argumente aufgreifen, bitte ich um eine offene Diskussion, wie zukünftig damit umgegangen werden soll. Fakt ist, ein Artikelbaum über 10-15 Posts ist weder dem Fragenden, noch der Außenwirkung des Forums nützlich. Ebenso sollte das Forum dem Fragenden helfen und nicht die persönlichen Positionen der Antwortenden oder deren finanzielle Interessen eine größere Plattform bieten (Versicheurngen(Fonds/Sachwerte/… sind toller, besser, was auch immer, weil ich damit mein Geld verdiene!).

Derzeit lösche ich solche Bäume ab dem Punkt, den ich als Beginn zur Endlosdiskussion ansehe, wie seht Ihr das?

Ebenso halte ich persönlich es nicht für hilfreich, wenn bestimmte Personen hinter jedem Artikel, der das Wort Versicherung enthält (hallo, das ist hier das Versicherungsbrett!) die ewig selben Antworten profilaktisch spammen (vom „legalen Betrug“ bis hin zur einzig wahren Glückseligkeit)!

Lösungsvorschlag, ein allgemeiner Hinweis wird in die Brettbeschreibung aufgenommen und zukünftig ist Schluss mit diesen Geschichten!

Ich bitte um Diskussion zur Sache (nein, off topic gibt es hier nicht)!

Gruß
CM

Ein paar Vorschläge
Ich sehe keine wirkliche Lösung für das Problem. Die Mehrzahl der Teilnehmer in diesem Brett ist selbst in der Versicherungsbranche tätig. Diese lebt nun einmal von den Provisionen verkaufter Produkte. Entsprechend gilt: Wes Brot ich eß, des Lied ich sing. Das ist kein Vorwurf, sondern schlichte Realität. Und welche Produkte in der Branche die besten Provisionen abwerfen, wissen hier alle selbst.

Das ist die Situation.

Auf der anderen Seite gibt es eine Minderheit von Teilnehmern, die nicht in der Branche arbeiten und folglich auch keinerlei finanzielle Interessen auf diesem Gebiet haben. Von denen müssen keineswegs immer richtige oder passende Antworten kommen, aber zumindest fällt das finanzielle/berufliche Interesse an einer bestimmten Produktart weg.

Und dann sind da noch Teilnehmer mit andersartigen finanziellen Interessen, die aber nur schwer auszumachen sind. Da kommt es dann zu denselben Problemen wie bei den Versicherungsvertretern.

Wie Du das Problem lösen kannst, vermag ich leider nicht zu sagen. Solange hier Benutzer teilnehmen, die eindeutige finanzielle Interessen an einer bestimmten Produktart haben, wird man nie zu einer unvoreingenommenen Beantwortung von Fragen kommen. Das ist wie im richtigen Leben. Bei Audi-Händlern frage ich nicht nach den neusten Modellen von Ford und ob vielleicht ein Opel nicht besser für mich geeignet wäre.

Um zumindest die finanziellen/beruflichen Interessenskonflikte von vornherein klar zu kennzeichnen, könnte jeder Teilnehmer hier verbindlich erklären, welche deratigen „Vorbelastungen“ auf ihn zutreffen. Dies könnte man dann vielleicht durch eine entsprechende Kennzeichnung hinter dem Nickname deutlich machen (V für Versicherungsvertreter/-makler, B für Bankangestellten usw.). Das wäre dann zumindest dem Fragesteller gegenüber ehrlich.

Aber auch das würde etwaige Diskussionen nicht verhindern. Frage drei Berater und Du erhälst fünf Antworten. Warum sollte das hier im Brett anders sein als im echten Leben?

Der Fragesteller muß eben in der Lage sein, die verschiedenen Ratschläge einzuordnen. Wenn er das nicht kann, kann er sich eine Frage hier im Brett sparen.

Benni

Hallo,

zuerstmal: völlig korrekt, dass diese Klärung angestoßen wird. Ich hatte bereits im Brett Lob und Kritik gepostet, ist jedoch dort wohl die falsche Baustelle. Ich halte „Glaubenskriege“ ebenfalls für nicht förderlich.

Die Betrachtungsweise sollte meiner Meinung nach immer die sein: Was hatte der Fragesteller wissen wollen und bezieht sich die Antwort noch auf die Frage. Ab dem Beginn der Glaubensfrage sollte dann gelöscht werden.

Ist nur ein Vorschlag, das Ergebnis bzw. die festgehaltene Vorgehensweise sollte dann in der Brettbeschreibung für alle Forumsnutzer sichtbar sein und anschließend ohne Betrachtung der Namen so umgesetzt werden.

Damit fallen dann Diskussionen in der Art „welches ist die beste Gesellschaft, welches ist die beste Altersversorgung, Fonds oder Riester, Fonds und Riester, Sinn und Zweck von LV, usw.“ weg. Ich fände das auch nicht schade, da es hier kein Diskussionsboard ist, sondern ein Expertenforum für den Fragesteller.

Andreas

Damit fallen dann Diskussionen in der Art „welches ist die
beste Gesellschaft, welches ist die beste Altersversorgung,
Fonds oder Riester, Fonds und Riester, Sinn und Zweck von LV,
usw.“ weg.

Ja, aber darum geht es doch gerade - insbesondere auch dem Fragesteller. Es kommen ja häufig genau solche Fragen bzw. zu solchen Fragekomplexen.

Benni

Bei der letzten ausgearteten Diskussion in dieser Richtung ging es um die Frage, wann der Fragesteller mit der Altersvorsorge anfangen soll. In der Folge ging es dann um Riester, nicht Riester, Fonds, Sachwerte, Kosten, die ganze Litanei eben wieder.
Andreas

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Bei der letzten ausgearteten Diskussion in dieser Richtung
ging es um die Frage, wann der Fragesteller mit der
Altersvorsorge anfangen soll.

In Ordnung, in diesem Fall wäre eine Diskussion um das Wie der Altersvorsorge ohne weitere Nachfrage des Fragestellers (der genau danach fragt) OT.

Benni

Hallo MOD, Hallo www´ler,

ich stimme Dir in nahezu allen von Dir angesprochenen Bereichen 100%-ig zu.

Ich selber beteilige mich seit Monaten nicht mehr an derartigen
Diskussionen. Wenn ich Lust auf Gespräche rund um den einzig wahren Glauben habe, gehe ich ins „Religions“-Brett.
Die Art und Weise wie mancher hier seine Meinung glaubt vertreten zu müssen, ist tw. unerträglich.

Ich unterstütze daher Deinen Vorschlag, entsprechende Threads zukünftig ab einem gewissen Punkt konsequent zu schliessen. Dieser Punkt ist meiner Ansicht nach bereits ab da zu sehen, wenn auf die ursprüngliche Frage nicht mehr eingegangen wird.
Auch der angedachte Hinweis sollte in die Brettbeschreibung aufgenommen werden.

Darüber hinaus ist mir in der letzten Zeit generell - also nicht nur bei der Frage nach der richtigen AV - aufgefallen:

  • Immer häufiger weichen die Antworten ab einem bestimmten Zeitpunkt von der ursprünglichen Frage ab. Eine für den Fragenden meist absolut unsinnige und wenig hilfreiche Diskussion beginnt.

  • Mancher Antwortende kann mit dem Titel dises Forums nichts anfangen: „Wer WEISS was?“ bedeutet nicht „Wer AHNT IRGENDETWAS?“ Antworten, die fachlich/sachlich nicht belegt sind, sollten konsequent gelöscht werden (eh einer mault: gilt natürlich auch für meine Posts, wenn ich mal daneben liege).
    In erster Linie meine ich hiermit solche Antworten wie: „Ich hatte da mal vor 12, 13 Jahren das gleiche Problem, nur ganz anders und mit unterschiedlichen Beteiligten und geänderter Ausgangssituation. Ich gebe aber trotzdem mal eine bestimmt allgemein gültige Aussage ab.“

  • Häufig werden trotz ungenügender Angaben in der Ursprungsfrage Antworten gegeben. Diese sind dann nahe an der Kaffeesatzleserei. Bitte lasst uns VOR ratgebenden Antworten erst die Ausgangslage klären.

  • Antworten wie: „Meine Gesellschaft macht das so und so…“ helfen dem Fragenden i.a.R. nicht weiter.

Umgekehrt stelle ich im Bestreben, keine Wertung für oder gegen eine spezielle Gesellschaft abzugeben (Werbung!!!), aber fest, dass man inzwischen schon gar keine Gesellschaft mehr nennen darf.
Dies halte ich für überzogen.
Es muss möglich sein, auf die entsprechende Frage auch eine eindeutige Antwort liefern zu können. Wenn jemand einen KFZ-Versicherer mit GAP-Deckung sucht, sollte ihm hier auch geholfen werden können/dürfen.
(Bei Antworten wie: „Wenn Sie mehr wissen wollen, fragen Sie MICH. ICH kann Ihnen weiterhelfen.“ würde ich als MOD zukünftig aber konsequent die Löschtaste betätigen.)

Andererseits empfehle ich manchem Mitposter auch eine etwas größere Gelassenheit im Umgang mit der eigenen Gesellschaft, Unternehmens- oder Vertriebsform. Ein schon pawlowscher Beissreflex, sobald der eigene Laden mal kritisiert wird, zeugt nicht eben von einer ausgesprochenen Kritikfähigkeit.

Insgesamt gilt: gut, dass Du das Thema angesprochen hast. Das war dringend notwendig.

Viele Grüße
Frank Hackenbruch
(dem bestimmt noch viel mehr einfallen würde, der aber jetzt schon hier einen halben Roman geschrieben hat.)

Hallo Benni,

Ich sehe keine wirkliche Lösung für das Problem. Die Mehrzahl
der Teilnehmer in diesem Brett ist selbst in der
Versicherungsbranche tätig. Diese lebt nun einmal von den
Provisionen verkaufter Produkte. Entsprechend gilt: Wes Brot
ich eß, des Lied ich sing. Das ist kein Vorwurf, sondern
schlichte Realität. Und welche Produkte in der Branche die
besten Provisionen abwerfen, wissen hier alle selbst.

absolut richtig, was Du sagst. Aber derjenige, der hier auftritt, weil er sich zusätzliche Abschlüsse erhofft, hat meiner Ansicht nach in diesem Forum eh nix zu suchen.

In diesem Zusammenhang sollte man die Nutzer noch intensiver auffordern, Verstöße wie z.B. Werbemails (die ja im Forum keiner sieht) an der MOD zu melden. Dieser sollte den Betreffenden verwarnen, bei wiederholtem Zuwiderhandeln auch konsequent sperren (wird im Grundsatz wohl auch so gemacht, oder, Cassiesmann?)

Auf der anderen Seite gibt es eine Minderheit von Teilnehmern,
die nicht in der Branche arbeiten und folglich auch keinerlei
finanzielle Interessen auf diesem Gebiet haben. Von denen
müssen keineswegs immer richtige oder passende Antworten
kommen, aber zumindest fällt das finanzielle/berufliche
Interesse an einer bestimmten Produktart weg.

Stimmt wieder. Aber genau da liegt ein Dilemma. Denjenigen, die sich nicht beruflich mit dem Thema beschäftigen, fehlt nicht selten das notwendige Wissen, um eine vernünftige Antwort zu geben. Da nützt es dem Fragenden nichts, dass der Antwortende NICHT sein Geld in der Versicherungsbranche verdient.

Um zumindest die finanziellen/beruflichen Interessenskonflikte
von vornherein klar zu kennzeichnen, könnte jeder Teilnehmer
hier verbindlich erklären, welche deratigen „Vorbelastungen“
auf ihn zutreffen. Dies könnte man dann vielleicht durch eine
entsprechende Kennzeichnung hinter dem Nickname deutlich
machen (V für Versicherungsvertreter/-makler, B für
Bankangestellten usw.). Das wäre dann zumindest dem
Fragesteller gegenüber ehrlich.

Stimmt, er wüsste dann, dass es ein Banker ist, der gerade das Bankprodukt lobt. Aber wäre ihm damit geholfen? (Ansonsten finde ich die Idee grundsätzlich nicht schlecht. Nur: was machst Du mit Postern, die in keine Kategorie fallen oder die es nicht angeben WOLLEN?)

Der Fragesteller muß eben in der Lage sein, die verschiedenen
Ratschläge einzuordnen. Wenn er das nicht kann, kann er sich
eine Frage hier im Brett sparen.

Jetzt habe ich Dir die ganze Zeit zugestimmt; Zeit zu widersprechen. :wink:
Gerade DAS kann man vom Laien nicht erwarten - egal in welchem Brett. Gerade weil er manchen Ratschlag nicht einordnen kann, fragt er ja hier nach. Es wäre doch widersinnig zu sagen: Informiere Dich erstmal, wie Du unsere Ratschläge zu bewerten hast; erst dann kannst Du hier fragen! Ist der Fragende erst mal soweit, muss er sich hier auch nicht mehr melden!

Viele Grüße
Frank Hackenbruch

Hallo Cassies bzw. zusammen,

finde ich gut, dass diese Frage so offen angesprochen wird.

Meines Erachtens liegt das „Problem“ nicht in der -teilweise strittigen- Debatte, wo sind die Vor- und Nachteile einer LV/Rente/… warum lieber dies statt jenes.
Denn der Fragende will doch gerade wissen, welcher Weg „geeignet“ ist, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Da sollten die Unterschiede zwischen Haus bauen und Rente abschließen schon angesprochen werden dürfen.

Kritisch wird es m. E. nur, wenn Aussagen getroffen werden wie „100% Kostenanteil“ oder „Immobilien sind sicher, auch im Falle von Sozialhilfe“ (ja, der Kollege darf sich angesprochen fühlen).
So etwas ist schlichtweg NONSENS und würde im realen Beratungsfall ja sogar zu einer Haftung führen… und da meine ich, hört der Spaß dann auf.

FAZIT:
So lange „nur“ sachlich argumentiert wird, genügt es meiner Meinung nach, wenn der MOD die Teilnehmer etwas einbremst, um hier nicht 10 Meter an Diskussionsbeiträgen zu erzeugen. Es sollte dann jeder in der Lage sein, sich zurückzuhalten.
Wenn aber Stuss kommt, der vorne und hinten nicht zu belegen ist, sollte der Beitrag gelöscht werden.

Und noch was: ich sehe es wie Frank H., dass man die ein oder andere Gesellschaft durchaus nennen dürfen sollte, denn auch die Zeitschrift FinanzTest wäre ohne Namensnennung ja etwas dürftig… und auch hier kann ja der MOD immer noch löschen.

Grüße, M

Hallo,
das Ganze entzündet sich nur an den Auswüchsen. Hier im Forum tummeln sich (leider regelmäßig) Leute, die hasserfüllt, wie auch fachlich unter aller Würde sind. Sie glauben (gerade weil es ein Versicherungsbrett ist), gegen alles, was nur den Anschein von Fürsprache für die Versicherungsbranche erweckt (auch wenn sie noch so plausibel ist), mit den dumpfesten Schlagworten reagieren zu müssen.
Dass dann solche Phrasen nicht unbeantwortet stehenbleiben dürfen, ist doch wohl sonnenklar. Für die Insider ist dies ggf. eine Wiederholung, aber ich möchte darauf aufmerksam machen, dass dieses Forum immer wieder von NEUEN Leuten besucht wird!
Mit einverstanden bin ich, wenn der Hebel sofort angesetzt wird, z.B. Threaderöffner stellt eine sachliche Frage, wie eine Entgeltumwandlung funktioniert, Beantworter rät ab (wollte der Fragesteller ja gar nicht wissen sondern nur die Funktionsweise)und schreibt wie üblich über einen Spruch von 1983.

Gruß cooler

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Guten Tag cassiesmann,

es ist förderlich, dass Sie das das seit einiger Zeit bestehende, geringe Ärgernis der vom Finanzbrett hier herüberschwappenden Grundsatzdiskussionen über das Generalthema Zocken oder sichere Anlage
aufgreifen.
Meine Meinung ist: Durch noch soviel Übereinstimmung und abgesprochene
Vorgehensweisen für eine künftige Behandlung werden Sie nicht erreichen, dass gegenwärtige oder zukünftig auftretende Streithansel
hier im Brett ihre Privatspiegelfechtereien austragen wollen.
Ich glaube vielmehr, dass Sie sich durch das akribische Zensieren
von Einzelbeiträgen nur selbst unnötig die Nerven kaputtmachen.
Im übrigen bin ich der Ansicht, dass sich das Niveau hier im Brett
bezüglich der persönlichen Anfeindungen seit dem letzten Sommer
deutlich verbessert hat. Insoweit sehe ich die mitunter auftretenden
Hampeleien als vergleichsweise harmlos und eher unter einem kabarettistischen Blickwinkel.
Mein Vorschlag lautet daher: Lassen Sie das Ganze ruhig angehen.
Sie haben durch Ihre bisherige kurze Moderatorentätigkeit schon manch
Gutes bewirkt und mit Sicherheit schon dreimal mehr Unfug abgeblockt, als Ihre beiden Vorgänger während ihrer ganzen Dienstzeit.
Deswegen meine ich, dass das Brett insgesamt gut dasteht und
keine zusätzlichen zeit- und nervenaufreibenden Einschränkungen
nötig hat.
Gruß
Günther

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hierbei möchte ich Günther Recht geben!
Wenn ich den Umgangston Mitte 2007 als Orkan bezeichne, ist der jetzige nur ne steife Brise!

Gruß cooler

Ich sehe keine wirkliche Lösung für das Problem. Die Mehrzahl
der Teilnehmer in diesem Brett ist selbst in der
Versicherungsbranche tätig. Diese lebt nun einmal von den
Provisionen verkaufter Produkte. Entsprechend gilt: Wes Brot
ich eß, des Lied ich sing. Das ist kein Vorwurf, sondern
schlichte Realität. Und welche Produkte in der Branche die
besten Provisionen abwerfen, wissen hier alle selbst.

Das ist die Situation.

Um dir das nochmals in Erinnerung zu bringen: Das ist ein Versicherungsbrett! Die Leute wollen Auskunft über Versicherungsdinge!
Wer kann das besser beantworten als Versicherungsfachleute? Halbwissende wie du oder gar Laien wie Mikesch?
Es wäre völlig problemlos, wenn Erklärungen, welche nur mit der Beschreibung des Produktes einhergehen, nicht von interessierter Seite in andere Themenbereiche (wie z.B. Prov., usw.) geführt werden.
Ich frage dich, was hat eine Prov. mit der Beschreibung eines Produktes zu tun!
Um ja nicht in den Verdacht zu kommen, hier im Forum etwas verkaufen zu wollen, bin ich aus gutem Grunde hier anonym. Ich habe nicht den Eindruck, dass die Info der Versicherungsleute (von wem denn sonst) HIER besonders von Verkaufsabsichten geprägt ist!

Die These: Im Prinzip haben Laien als BEANTWORTER hier im EXPERTENforum Versicherungen überhaupt nichts zu suchen - ich würde mir auch nicht erlauben, in einem Architektenforum über z.B. Statik irgendeinen Mist von mir zu geben!

Auf der anderen Seite gibt es eine Minderheit von Teilnehmern,
die nicht in der Branche arbeiten und folglich auch keinerlei
finanzielle Interessen auf diesem Gebiet haben. Von denen
müssen keineswegs immer richtige oder passende Antworten
kommen, aber zumindest fällt das finanzielle/berufliche
Interesse an einer bestimmten Produktart weg.

Also Schwätzer! Habe ich dich da richtig verstanden!

Gruß cooler

Nur: was
machst Du mit Postern, die in keine Kategorie fallen oder die
es nicht angeben WOLLEN?)

Wer in keine Kategorie fällt, hat dann eben kein Kürzel hinter seinem Namen. Wer es nicht angeben will, sollte hier keine Beiträge verfassen dürfen (jedenfalls keine Antworten). Wer allerdings lügt und falsche Angaben macht, kann man leider nicht herausfinden (höchstens an den Antworten merken).

Gerade DAS kann man vom Laien nicht erwarten - egal in welchem
Brett. Gerade weil er manchen Ratschlag nicht einordnen kann,
fragt er ja hier nach. Es wäre doch widersinnig zu sagen:
Informiere Dich erstmal, wie Du unsere Ratschläge zu bewerten
hast; erst dann kannst Du hier fragen! Ist der Fragende erst
mal soweit, muss er sich hier auch nicht mehr melden!

Ich meinte das etwas anders: Wenn mir ein Versicherungsvertreter Ratschläge gibt, dann bin ich vorgewarnt, daß er in einem Interessenskonflikt steht und werde seine Antworten entsprechend anders einordnen, als die, die mir jemand gibt, der keine finanzielle Interessen hat.

Benni

Hallo,
ein NICHTexperte in Versicherungsfragen hat sich hier im EXPERTENforum Versicherungen herauszuhalten, da es sich hier eigentlich um Fragen an VersicherungsEXPERTEN handelt. Nur VERSICHERUNGSEXPERTEN sind in der Lage, solche Fragen zu beantworten, sonst wären sie ja keine EXPERTEN! Beantwortung von Laien wollen die Leute nicht (das haben sie in ihrem Freundeskreis), sonst würden sie nicht hier im „Expertenforum Versicherungen“ ihre Fragen stellen, sondern, wie schon geschrieben, bei ihren Kollegen oder Bekannten!

Glaubst du eigentlich, die Beantwortung dieser Fragen ist mit Verkauf verbunden?

Gruß cooler

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ich frage dich, was hat eine Prov. mit der Beschreibung eines
Produktes zu tun!

Es geht hier praktisch nie um die Beschreibung eines Produktes. Klar, Fragen danach ob eine Versicherung dieses oder jenes bezahlt, sind unkritisch. Aber hier geht es ja speziell um das Thema AV/LV/RV. Und da geht es nicht um Produktbeschreibungen, sondern fast immer um Empfehlungen.

Um ja nicht in den Verdacht zu kommen, hier im Forum etwas
verkaufen zu wollen, bin ich aus gutem Grunde hier anonym. Ich
habe nicht den Eindruck, dass die Info der Versicherungsleute
(von wem denn sonst) HIER besonders von Verkaufsabsichten
geprägt ist!

Das ist ja aber auch nicht der Punkt. Wenn jemand sein Lebensunterhalt damit verdient, Produkte zu verkaufen, die ihm möglichst viel Geld einbringen, dann kann er nicht ohne Interessenskonflikte beraten. Ein Ford-Händler wird auch niemals die Vorzüge von Opel loben und kompetente Auskunft das Für und Wider eines Corsas geben. Das ist kein böser Wille, sondern ganz logisch.

Die These: Im Prinzip haben Laien als BEANTWORTER hier im
EXPERTENforum Versicherungen überhaupt nichts zu suchen - ich
würde mir auch nicht erlauben, in einem Architektenforum über
z.B. Statik irgendeinen Mist von mir zu geben!

Wenn der Laie über die Sache etwas weiß, ist sein Rat allemal genauso viel wert, wie der eines Vertreters eines bestimmten Produktes.

Also Schwätzer! Habe ich dich da richtig verstanden!

Nein, Ein Vertreter kann genauso Mist erzählen wie jemand anders. Nur ein wissender Laie ohne finanzielle Interessen kann neutralen Rat geben, weil er nicht sein meistes Geld mit einem bestimmten Produkt verdient.

Benni

Ich meinte das etwas anders: Wenn mir ein
Versicherungsvertreter Ratschläge gibt, dann bin ich
vorgewarnt, daß er in einem Interessenskonflikt steht und
werde seine Antworten entsprechend anders einordnen, als die,
die mir jemand gibt, der keine finanzielle Interessen hat.

Hi Benni,

genau das ist doch der „Denkfehler“ der Brett-Terroristen (zu denen ich Dich NICHT zähle). Unter dieser Annahme darfst Du auch keinen Kfz-Mechaniker zum Zustand Deines Autos befragen, denn er (er-)findet garantiert einen Mangel, den er beheben darf/muss…

Gerade diese Verallgemeinerungen helfen m. E. nicht weiter bzw. treffen seeeeehhr häufig auch nicht zu. Bitte nur daran denken, wie oft Stiftung Warentest oder BdV Schwachsinn veröffentlichen, obwohl garantiert (oder?!) dorthin keine Provisionen fließen, auch nicht aus anderen Ecken.

Inhaltliche -strenge- Kontrolle ja, aber formale Stempel „ich bin ein …-Mitarbeiter“ eher nein (da Wirkung nicht erreicht wird).

Grüße, M

Hi Benni,

Es geht hier praktisch nie um die Beschreibung eines
Produktes. Klar, Fragen danach ob eine Versicherung dieses
oder jenes bezahlt, sind unkritisch. Aber hier geht es ja
speziell um das Thema AV/LV/RV. Und da geht es nicht um
Produktbeschreibungen, sondern fast immer um Empfehlungen.

sorry, ich habe hier noch nie die Empfehlung gelesen „Du solltest einen Riestervertrag bei der Apfelsinia abschließen“, sondern immer nur Aussagen zu Riester allgemein.

Das, was Du hier anprangerst, kommt doch nicht von den V-Leuten, sondern genau von der anderen Gilde („vergiss Versicherungen, werde lieber reich“).

Das ist ja aber auch nicht der Punkt. Wenn jemand sein
Lebensunterhalt damit verdient, Produkte zu verkaufen, die ihm
möglichst viel Geld einbringen, dann kann er nicht ohne
Interessenskonflikte beraten. Ein Ford-Händler wird auch
niemals die Vorzüge von Opel loben und kompetente Auskunft das
Für und Wider eines Corsas geben. Das ist kein böser Wille,
sondern ganz logisch.

Ja, und ein Arzt transplantiert die Nieren vor allem aus finanziellen Gründen.

Muss man den Hinweis mit den schwarzen Schafen nochmal bringen?!

Wenn der Laie über die Sache etwas weiß, ist sein Rat allemal
genauso viel wert, wie der eines Vertreters eines bestimmten
Produktes.

Zeige mir einen „Experten“ auf dem Gebiet, der beruflich nix mit der Branche zu tun hat. Da fallen mir nur Fachanwälte und Versicherunsberater ein. Unter 50 EUR ist von dort aber keine Auskunft zu erwarten… und eine Garantie auf erstklassige Antworten hast Du dort trotzdem nicht.

Grüße, M

Nur
VERSICHERUNGSEXPERTEN sind in der Lage, solche Fragen zu
beantworten, sonst wären sie ja keine EXPERTEN!

Na dann bin ich beruhigt. Ich bin kein Versicherungsvertreter und kann viele Fragen beantworten. Dann bin ich wohl auch ein Experte.

Glaubst du eigentlich, die Beantwortung dieser Fragen ist mit
Verkauf verbunden?

Nein, aber wie bereits mehrfach erwähnt, hat jemand, der vom Verkauf bestimmter Produkte lebt, immer einen Interessenskonflikt, wenn er Ratschläge gibt, die die Wahl des richtigen Produktes betreffen. Wenn Du nach dem besten Auto für Dich fragst, wird ein Opelhändler Dir schließlich auch keinen Mercedes empfehlen. Leute die allerdings nicht vom Verkauf von AV-Produkten leben, können, soweit sie das Wissen dazu haben, einen Ratschlag ohne diese „Vorbelastung“ geben.

BEnni

Unter dieser Annahme darfst Du
auch keinen Kfz-Mechaniker zum Zustand Deines Autos befragen,
denn er (er-)findet garantiert einen Mangel, den er beheben
darf/muss…

Es ist in der Tat äußerst unklug sein Auto in eine Werkstatt zu geben und zu sagen: „Bitte reparieren sie alles so, daß ich durch den TÜV komme.“ Das wäre schon mehr als unklug. Der beste Weg wäre, was natürlich niemand macht, das ist mir klar, sein Auto zu einem Sachverständigen zu bringen, der die echten Mängel festhält. Aber im Leben muß man nun mal Kompromisse machen.

Bitte nur daran
denken, wie oft Stiftung Warentest oder BdV Schwachsinn
veröffentlichen,

Naja, der Schwachsinn kann bei der Stiftung Warentest nicht so groß sein. Sie haben bis heute noch nie einen Gerichtsprozeß verloren. Und praktisch nach jedem Test gibt es Firmen, die sich ungerecht behandelt fühlen und klagen.

Inhaltliche -strenge- Kontrolle ja, aber formale Stempel „ich
bin ein …-Mitarbeiter“ eher nein (da Wirkung nicht erreicht
wird).

Also ich möchte als Ratsuchender auf jeden Fall wissen, welche eventuellen Hintergedanken der Ratgeber hat. Und womit er seinen Lebensunterhalt verdient, finde ich durchaus eine entscheidene Frage, insbesondere bei diesem Thema hier. Und ich kann mir nicht vorstellen, daß das andere Leute groß anders sehen.

Benni