Offene Diskussion!

Ich frage dich, was hat eine Prov. mit der Beschreibung eines
Produktes zu tun!

Es geht hier praktisch nie um die Beschreibung eines
Produktes.

Anfänglich schon, bis zu dem Zeitpunkt, ab dem Forum-Teroristen (wie Masch treffend formuliert hat), die Angelegenheit wieder in die üblichen Bahnen lenken!

Um ja nicht in den Verdacht zu kommen, hier im Forum etwas
verkaufen zu wollen, bin ich aus gutem Grunde hier anonym. Ich
habe nicht den Eindruck, dass die Info der Versicherungsleute
(von wem denn sonst) HIER besonders von Verkaufsabsichten
geprägt ist!

Das ist ja aber auch nicht der Punkt. Wenn jemand sein
Lebensunterhalt damit verdient, Produkte zu verkaufen, die ihm
möglichst viel Geld einbringen, dann kann er nicht ohne
Interessenskonflikte beraten. Ein Ford-Händler wird auch
niemals die Vorzüge von Opel loben und kompetente Auskunft das
Für und Wider eines Corsas geben. Das ist kein böser Wille,
sondern ganz logisch.

Vor allem auch wenn man an Verfolgungswahn leidet oder einfach gehässig ist. Ich dürfte, deiner Theorie zufolge, nie mehr in eine Autowerkstätte, sondern müsste mein Kfz ausschließlich von Laien reparieren lassen, die sich ein bisschen eingelesen haben! Merkst du denn nicht, dass du absolut im Kreis redest?

Die These: Im Prinzip haben Laien als BEANTWORTER hier im
EXPERTENforum Versicherungen überhaupt nichts zu suchen - ich
würde mir auch nicht erlauben, in einem Architektenforum über
z.B. Statik irgendeinen Mist von mir zu geben!

Wenn der Laie über die Sache etwas weiß, ist sein Rat allemal
genauso viel wert, wie der eines Vertreters eines bestimmten
Produktes.

„Etwas“ weiß!?!?!? siehe oben

Also Schwätzer! Habe ich dich da richtig verstanden!

Nein, Ein Vertreter kann genauso Mist erzählen wie jemand
anders. Nur ein wissender Laie ohne finanzielle Interessen
kann neutralen Rat geben, weil er nicht sein meistes Geld mit
einem bestimmten Produkt verdient.

Kann, kann, kann, kann und nochmals kann - woher weiß z.B. der (vermeintlich) wissende Laie, dass er weiß?
Nochmals, hier werden keine Verträge abgeschlossen, mein Robin Hood der pot. Versicherungsnehmer!

Benni

cooler

Aber hier geht es ja
speziell um das Thema AV/LV/RV. Und da geht es nicht um
Produktbeschreibungen, sondern fast immer um Empfehlungen.

sorry, ich habe hier noch nie die Empfehlung gelesen „Du
solltest einen Riestervertrag bei der Apfelsinia abschließen“,
sondern immer nur Aussagen zu Riester allgemein.

Mit Empfehlungen meinte ich die Empfehlung für eine bestimmte Produktgruppe, nicht ein bestimmtes Produkt.

Ja, und ein Arzt transplantiert die Nieren vor allem aus
finanziellen Gründen.

Ärzte sind an Kliniken normalerwseise angestellt und haben keine erfolgsabhängige Bezahlung. Niedergelassene Ärzte erwecken bei Privatpatienten allerdings durchaus immer mal wieder den Eindruck, daß es ihnen weniger um den Patienten, als eher um das Geld geht. Von solchen Erfahrungen kann wohl jeder Privatpatient berichten (ich bin auch einer). Deshalb frage ich bei Empfehlungen eines Arztes für eine bestimmte Behandlung (insbesondere wenn sie bei ihm selbst stattfindet) immer nach, ob das wirklich nötig ist, ob es Alternativen gibt und erkundige mcih dann auch anderer Stelle, bevor ich die Behandlung antrete.

Zeige mir einen „Experten“ auf dem Gebiet, der beruflich nix
mit der Branche zu tun hat. Da fallen mir nur Fachanwälte und
Versicherunsberater ein. Unter 50 EUR ist von dort aber keine
Auskunft zu erwarten… und eine Garantie auf erstklassige
Antworten hast Du dort trotzdem nicht.

Es kommt immer auf die Frage an. Ich arbeite nicht in der Versicherungs- oder Bankenbranche und kann dennoch viele (ganz sicher nicht alle) Fragen durchaus kompetent beantworten. Wenn ich das nicht kann, schweige ich zu diesem Thema.

Benni

Vor allem auch wenn man an Verfolgungswahn leidet oder einfach
gehässig ist.

Quatsch. Das liegt in der Natur der Sache. Wer sein Geld mit einer bestimmten Sache verdient, noch dazu auf Provisionsbasis, steht dahinter, weil er verkaufen will und muß. Wenn er nicht der größte Heuschler der Welt ist, wird er sich selbst so konditioniert haben, daß er von seinem Produkt überzeugt ist, damit er es anständig verkaufen kann. Der beste Verkäufer ist der, der voll hinter seinem Produkt steht. So ein Mensch kann gewiß gute und richtige Ratschläge geben, kann aber niemals unvoreingenommen beraten, weil daß ja seinem gesamten Arbeitsleben widersprechen würde. Das Beispiel mit dem Autohändler macht dies deutlich. Natürlich kann Dir ein solcher Händler etwas über Motoren, ABS und die neusten Trendfarben erzählen. Er kann Dich aber nicht unvoreingenommen über die Wahl des richtigen Modells beraten, sofern das auch Wagen anderer Hersteller umfaßt.

Ich dürfte, deiner Theorie zufolge, nie mehr in
eine Autowerkstätte, sondern müsste mein Kfz ausschließlich
von Laien reparieren lassen, die sich ein bisschen eingelesen
haben! Merkst du denn nicht, dass du absolut im Kreis redest?

Natürlich darfst Du. Das Reparieren ist nicht das Problem. Die Fehlerfeststellung ist es. Es ist höchst fahrlässig, einer Autowerkstatt zu allgemeine Anweisungen zu geben („Reparieren sie, was kaputt ist.“). Da wird sich dann mit Sicherheit vieles finden, womöglich auch vieles, was gar nicht kaputt ist, denn die Werkstatt verdient damit ihr Geld. Nicht umsonst rät Dir jeder, der Werkstatt möglichst konkrete Aufträge zu erteilen („Tauschen sie den Luftfilter.“).

Kann, kann, kann, kann und nochmals kann - woher weiß z.B. der
(vermeintlich) wissende Laie, dass er weiß?

Weil er ein intelligenter Mensch ist und des Denkens fähig.

Nochmals, hier werden keine Verträge abgeschlossen,

Nein, aber es werden zum Teil entscheidene Ratschläge erteilt, die über das finanzielle Wohl und Weh von Menschen entscheiden. Und um solche Ratschläge einordnen zu können, muß der Ratsuchende wissen, ob der Experte nicht vielleicht noch ganz offensichtliche Hintergedanken hat - sei es bewußt oder unbewußt aufgrund seiner Tätigkeit.

Benni

die nicht in der Branche arbeiten und folglich auch keinerlei
finanzielle Interessen auf diesem Gebiet haben. Von denen

Die Profis hier im Forum haben auch keine finanziellen Interessen, da sie hier im Forum keine Abschlüsse machen.

kommen, aber zumindest fällt das finanzielle/berufliche
Interesse an einer bestimmten Produktart weg.

Welches Interesse denn ? Was habe ich davon, wenn ich hier schreibe „zur AV ist eine Rentenversicherung sinnvoll“ ? Dadurch verdiene ich keinen Cent mehr.

Bankangestellten usw.). Das wäre dann zumindest dem Fragesteller gegenüber ehrlich.

Wenn jede Vika vernünftig ausgefüllt ist, ist Deine Forderung erfüllt. Da ist jeder Teilnehmer, ob Fragesteller oder Beantworter gefordert.

Frage drei Berater und Du erhälst fünf Antworten. Warum sollte
das hier im Brett anders sein als im echten Leben?

Völlig richtig.

Der Fragesteller muß eben in der Lage sein, die verschiedenen
Ratschläge einzuordnen. Wenn er das nicht kann, kann er sich
eine Frage hier im Brett sparen.

Auch hier stimme ich Dir voll und ganz zu.

Hallo cooler,

brrr, langsam mit den jungen Versicherungspferden!!

Hallo,
ein NICHTexperte in Versicherungsfragen hat sich hier im
EXPERTENforum Versicherungen herauszuhalten, da es sich hier
eigentlich um Fragen an VersicherungsEXPERTEN handelt. Nur
VERSICHERUNGSEXPERTEN sind in der Lage, solche Fragen zu
beantworten, sonst wären sie ja keine EXPERTEN!

mit Verlaub, aber jetzt schiesst Du meiner Meinung nach übers Ziel:
1.) (*Gutmensch-Modus an*) Wir haben - bei allem verständlichen Ärger, wenn mal wieder irgendeine unbelegte Stammtischparole durch´s Forum gejagt wird, zum Glück - Meinungsfreiheit. Und dann ist es weder an Dir noch an mir noch an sonst jemandem, bestimmte User von vorne herein auszuschliessen.
2.) Wie wollen wir entscheiden, wer sich „Experte“ nennen darf und wer nicht? Kopie BWV-Ausweis? min. Vers.fachwirt? ab 3 Jahre Berufserfahrung oder besser ab 5? Nein, sorry, aber das funktioniert nicht.
Ganz davon abgesehen, dass es z.T. gerade die sog. Experten sind, die zuweilen den größten fachlichen Unsinn von sich geben.

Übrigens hat die Vergangenheit gerade hier im Forum gezeigt, dass - sobald eben die Meinungen auseinander gehen - die Beteiligten ganz schnell damit bei der Hand sind, dem jeweils anderen die fachliche Qualifikation abzuerkennen.

Aber die Ursprungsfrage geht ja auch in eine andere Richtung: Wie können diese unsinnigen „Glaubenskriege“ verhindert werden, wenn ein Fachfrage mal wieder in eine Endlos-Diskussion übergeht?

Erlaube mir an der Stelle aber noch eine ganz persönliche Anmerkung, die nichts mit diesem Thema hier speziell zu tun hat: Ich schätze weiß Gott die meisten Deiner Beiträge, was Ihre inhaltlichen Aussagen angeht - ganz gleich, ob sie nun fremde oder meine eigenen Posts betreffen.
Die Art und Weise, der Stil, reizt aber zuweilen sogar mich Gemütsmenschen und erinnert stellenweise an einen - aus meiner Sicht leider - hier inzwischen nicht mehr vertretenen KV-Experten.
Auch auf die Gefahr hin, dass Du Dich jetzt fürchterlich über meine Einlassung ärgerst: sie ist nicht böse gemeint.

Viele Grüße
Frank Hackenbruch

Hallo Günther,

danke für Deine Antwort!

Meine Meinung ist: Durch noch soviel Übereinstimmung und
abgesprochene
Vorgehensweisen für eine künftige Behandlung werden Sie nicht
erreichen, dass gegenwärtige oder zukünftig auftretende
Streithansel
hier im Brett ihre Privatspiegelfechtereien austragen wollen.

Das möchte ich aber, zumal das ganze mit einer interessanten Regelmäßigkeit immer wieder durchgekaut wird.

Ich glaube vielmehr, dass Sie sich durch das akribische
Zensieren
von Einzelbeiträgen nur selbst unnötig die Nerven
kaputtmachen.

Ich bin hart im Nehmen :wink:

Sie haben durch Ihre bisherige kurze Moderatorentätigkeit
schon manch
Gutes bewirkt und mit Sicherheit schon dreimal mehr Unfug
abgeblockt, als Ihre beiden Vorgänger während ihrer ganzen
Dienstzeit.
Deswegen meine ich, dass das Brett insgesamt gut dasteht und
keine zusätzlichen zeit- und nervenaufreibenden
Einschränkungen
nötig hat.

thx

Gruß
CM

Hallo cooler,

danke für Deine Antwort!

Hallo,
das Ganze entzündet sich nur an den Auswüchsen.

Treffer!

Dass dann solche Phrasen nicht unbeantwortet stehenbleiben
dürfen, ist doch wohl sonnenklar. Für die Insider ist dies
ggf. eine Wiederholung, aber ich möchte darauf aufmerksam
machen, dass dieses Forum immer wieder von NEUEN Leuten
besucht wird!

…was aber nichts daran ändert, dass diese Diskussionen niemanden helfen!

Mit einverstanden bin ich, wenn der Hebel sofort angesetzt
wird, z.B. Threaderöffner stellt eine sachliche Frage, wie
eine Entgeltumwandlung funktioniert, Beantworter rät ab
(wollte der Fragesteller ja gar nicht wissen sondern nur die
Funktionsweise)und schreibt wie üblich über einen Spruch von
1983.

Die Kunst ist dort, den Zeitpunkt zu treffen, ab dem Schluss ist. Ein Löschgrund wegen „inhaltlich Falsch“ gibt es ebenso wenig wie „Inhalt gefällt dem Mod. nicht“!

Gruß
CM

Hallo MASCH,

danke für Deine Antwort!

Meines Erachtens liegt das „Problem“ nicht in der -teilweise
strittigen- Debatte, wo sind die Vor- und Nachteile einer
LV/Rente/… warum lieber dies statt jenes.
Denn der Fragende will doch gerade wissen, welcher Weg
„geeignet“ ist, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Da
sollten die Unterschiede zwischen Haus bauen und Rente
abschließen schon angesprochen werden dürfen.

Das sehe ich ähnlich!

Kritisch wird es m. E. nur, wenn Aussagen getroffen werden wie
„100% Kostenanteil“ oder „Immobilien sind sicher, auch im
Falle von Sozialhilfe“ (ja, der Kollege darf sich angesprochen
fühlen).
So etwas ist schlichtweg NONSENS und würde im realen
Beratungsfall ja sogar zu einer Haftung führen… und da meine
ich, hört der Spaß dann auf.

Wie oben geschrieben, gibt es bei w-w-w keinen Löschgrund für „inhaltlich falsch“.

Und noch was: ich sehe es wie Frank H., dass man die ein oder
andere Gesellschaft durchaus nennen dürfen sollte, denn auch
die Zeitschrift FinanzTest wäre ohne Namensnennung ja etwas
dürftig… und auch hier kann ja der MOD immer noch löschen.

Wenn es nicht in Werbung ausartet bzw. jeder seine Gesellschaft in den Ring wirft, wenn gefragt wird „Wo kann ich eine Haftpflichtversicherung abschließen“, habe ich nichts dagegen.

Gruß
CM

Hallo Frank,

danke für Deine Antwort!

Ich unterstütze daher Deinen Vorschlag, entsprechende Threads
zukünftig ab einem gewissen Punkt konsequent zu schliessen.
Dieser Punkt ist meiner Ansicht nach bereits ab da zu sehen,
wenn auf die ursprüngliche Frage nicht mehr eingegangen wird.
Auch der angedachte Hinweis sollte in die Brettbeschreibung
aufgenommen werden.

Danke, ich bin auch offen bezüglich der Formulierung eines entsprechenden Absatz für die Brettbeschreibung.

  • Mancher Antwortende kann mit dem Titel dises Forums nichts
    anfangen: „Wer WEISS was?“ bedeutet nicht „Wer AHNT
    IRGENDETWAS?“ Antworten, die fachlich/sachlich nicht belegt
    sind, sollten konsequent gelöscht werden (eh einer mault: gilt
    natürlich auch für meine Posts, wenn ich mal daneben liege).
    In erster Linie meine ich hiermit solche Antworten wie: „Ich
    hatte da mal vor 12, 13 Jahren das gleiche Problem, nur ganz
    anders und mit unterschiedlichen Beteiligten und geänderter
    Ausgangssituation. Ich gebe aber trotzdem mal eine bestimmt
    allgemein gültige Aussage ab.“

Auch hier gilt, leider kann ich dies nicht ohne weiteres löschen!

Umgekehrt stelle ich im Bestreben, keine Wertung für oder
gegen eine spezielle Gesellschaft abzugeben (Werbung!!!), aber
fest, dass man inzwischen schon gar keine Gesellschaft mehr
nennen darf.
Dies halte ich für überzogen.

Siehe Antwort bei MASCH.

Insgesamt gilt: gut, dass Du das Thema angesprochen hast. Das
war dringend notwendig.

Wenn es was bringt, freut es mich noch mehr :wink:

(dem bestimmt noch viel mehr einfallen würde, der aber jetzt
schon hier einen halben Roman geschrieben hat.)

Brems Dich nicht!
CM

Hallo Andreas,

danke für Deine Antwort!

zuerstmal: völlig korrekt, dass diese Klärung angestoßen wird.
Ich hatte bereits im Brett Lob und Kritik gepostet, ist jedoch
dort wohl die falsche Baustelle.

Ich hab’s da noch nicht einmal gesehen :wink:

Die Betrachtungsweise sollte meiner Meinung nach immer die
sein: Was hatte der Fragesteller wissen wollen und bezieht
sich die Antwort noch auf die Frage. Ab dem Beginn der
Glaubensfrage sollte dann gelöscht werden.

Leider lässt sich dieser Punkt nicht immer exakt bestimmen.

Ist nur ein Vorschlag, das Ergebnis bzw. die festgehaltene
Vorgehensweise sollte dann in der Brettbeschreibung für alle
Forumsnutzer sichtbar sein und anschließend ohne Betrachtung
der Namen so umgesetzt werden.

Gerne, auch hier bitte ich Formulierungsvorschläge.

Ich fände das auch nicht schade, da es hier kein
Diskussionsboard ist, sondern ein Expertenforum für den
Fragesteller.

Treffer!

Gruß
CM

Hallo Benni,

danke für Deine Antwort!

Ich sehe keine wirkliche Lösung für das Problem.

Du kannst ja Mut machen :wink:

Die Mehrzahl
der Teilnehmer in diesem Brett ist selbst in der
Versicherungsbranche tätig. Diese lebt nun einmal von den
Provisionen verkaufter Produkte. Entsprechend gilt: Wes Brot
ich eß, des Lied ich sing. Das ist kein Vorwurf, sondern
schlichte Realität. Und welche Produkte in der Branche die
besten Provisionen abwerfen, wissen hier alle selbst.

Das ist die Situation.

Okay, wobei man Differenzieren muss, wer über den Tellerrand blicken kann und wer hier meint einen schnellen Euro machen zu müssen oder total verbohrt ist.

Auf der anderen Seite gibt es eine Minderheit von Teilnehmern,
die nicht in der Branche arbeiten und folglich auch keinerlei
finanzielle Interessen auf diesem Gebiet haben. Von denen
müssen keineswegs immer richtige oder passende Antworten
kommen…

Was ebenfalls problematisch sein kann.

Und dann sind da noch Teilnehmer mit andersartigen
finanziellen Interessen, die aber nur schwer auszumachen sind.
Da kommt es dann zu denselben Problemen wie bei den
Versicherungsvertretern.

Du hast die Brettmitglieder treffend beschrieben.

Um zumindest die finanziellen/beruflichen Interessenskonflikte
von vornherein klar zu kennzeichnen, könnte jeder Teilnehmer
hier verbindlich erklären, welche deratigen „Vorbelastungen“
auf ihn zutreffen. Dies könnte man dann vielleicht durch eine
entsprechende Kennzeichnung hinter dem Nickname deutlich
machen (V für Versicherungsvertreter/-makler, B für
Bankangestellten usw.). Das wäre dann zumindest dem
Fragesteller gegenüber ehrlich.

Das haben wir ein einem anderen Forum, klappt auch gut, jedoch ist dies dort eine Pflichtangabe. Leider sind die ViKa’s hier bislang eher stiefmütterlich behandelt worden.

Aber auch das würde etwaige Diskussionen nicht verhindern.
Frage drei Berater und Du erhälst fünf Antworten. Warum sollte
das hier im Brett anders sein als im echten Leben?

Die 5 Antworten sind okay, die 10 Kommentare mit dem 20 Rückkommentaren sind das Schlimme. Meinungsvielfalt ist etwas tolles, wenn die Form stimmt.

Gruß
CM

Bei der letzten ausgearteten Diskussion in dieser Richtung
ging es um die Frage, wann der Fragesteller mit der
Altersvorsorge anfangen soll. In der Folge ging es dann um
Riester, nicht Riester, Fonds, Sachwerte, Kosten, die ganze
Litanei eben wieder.

Und das war der Grund, warum ich einen Teil des Rattenschwanz gelöscht habe, weil er schlicht off topic war!

sorry, ich habe hier noch nie die Empfehlung gelesen „Du
solltest einen Riestervertrag bei der Apfelsinia abschließen“,
sondern immer nur Aussagen zu Riester allgemein.

Ich schon, Ihr aber nicht (mehr) :wink:

In diesem Zusammenhang sollte man die Nutzer noch intensiver
auffordern, Verstöße wie z.B. Werbemails (die ja im Forum
keiner sieht) an der MOD zu melden. Dieser sollte den
Betreffenden verwarnen, bei wiederholtem Zuwiderhandeln auch
konsequent sperren (wird im Grundsatz wohl auch so gemacht,
oder, Cassiesmann?)

Die Werbemails gibt es, leider erfahre ich/w-w-w viel zu selten davon. Immerhin gibt es theoretisch für jede Werbemail bis zu 5.000€ Konventionalstrafe (20% Prov. für dem Mod wären da doch locker drin)!

Stimmt wieder. Aber genau da liegt ein Dilemma. Denjenigen,
die sich nicht beruflich mit dem Thema beschäftigen, fehlt
nicht selten das notwendige Wissen, um eine vernünftige
Antwort zu geben. Da nützt es dem Fragenden nichts, dass der
Antwortende NICHT sein Geld in der Versicherungsbranche
verdient.

Da sehe ich auch das Dilemma, das Thema Versicherungen ist weitestgehend zu komplex für Laien (und auch Nebenberufler)

Naja, der Schwachsinn kann bei der Stiftung Warentest nicht so
groß sein. Sie haben bis heute noch nie einen Gerichtsprozeß
verloren. Und praktisch nach jedem Test gibt es Firmen, die
sich ungerecht behandelt fühlen und klagen.

Ich meine nicht, dass einzelne Anbieter „ungerecht“ bewertet wurde, sondern dass fachliche/methodische Fehler vorliegen.

Und womit er
seinen Lebensunterhalt verdient, finde ich durchaus eine
entscheidene Frage, insbesondere bei diesem Thema hier. Und
ich kann mir nicht vorstellen, daß das andere Leute groß
anders sehen.

Nochmal: ich bin nicht dagegen. Nur den dadurch erzielten Effekt halte ich für fragwürdig.

Grüße, M

Hallo Benni,

Also ich möchte als Ratsuchender auf jeden Fall wissen, welche
eventuellen Hintergedanken der Ratgeber hat. Und womit er
seinen Lebensunterhalt verdient, finde ich durchaus eine
entscheidene Frage, insbesondere bei diesem Thema hier. Und
ich kann mir nicht vorstellen, daß das andere Leute groß
anders sehen.

In der Tat unterscheiden sich unserer beider Standpunkte einerseits gar nicht so sehr und andererseits doch erheblich. Warum? Ganz einfach:
Ich denke, wir möchten beide im Ziel das Gleiche: Ratsuchenden soll in diesem Forum kostenlos und unvoreingenommen, aber möglichst kompetent geholfen werden.

Und erst an diesem Punkt scheiden sich die Geister: Es scheint mir, dass Du grundsätzlich davon ausgehst, dass die hier vertretenen Brancheninsider ihre Ratschläge und Tipps SO und nicht anders abgeben, weil (und damit?) sie hiermit ihr Geld verdienen.

Ich schliesse jetzt einfach einmal von mir auf die meisten anderen hier und sage: Dem ist nicht so. Ich habe noch nie (obwohl ich mit meinem richtigen Namen poste) - trotz einer Menge Sterne (*angeb*) - wegen der von mir hier gegebenen Tipps auch nur einen einzigen Abschluss gemacht (auch nicht in meiner Zeit als selbstständiger Vertreter) und habe das auch nie vorgehabt. Daran wird sich auch in Zukunft nix ändern.

In vielen Fällen wird andersrum ein Schuh draus:
Nicht, weil jemand Vertreter/Makler/etc. ist, gibt er hier ein Pro oder Contra zu einer bestimmten Anlage- oder Versicherungsform ab.
Sondern weil er für sich beschlossen hat, dass er hinter dieser oder jener Produktlinie stehen kann, vertritt er selbige - auch „draussen“ bei seinen Kunden.

Die Provisionsjäger - die es sehr wohl gibt, keine Frage - findest Du kaum in diesem Forum. Hier können diese Damen und Herren nämlich gar nicht ihre (angeblich so hohen) Umsätzen tätigen.
Und ausserdem wachen die Jäger des verlorenen Forums schon darüber, dass besagte Herrschaften draussen bleiben. Gell, Cassiesmann?? :wink:

Viele Grüße
Frank Hackenbruch

Hallo,

immer wiederkehrende Diskussionen durch die FAQ abzukürzen ist natürlich eine tolle Idee. Sowas würde ich mir hier direkt ausdrucken und an die Wand hängen!

Ich behaupte jedoch, das hier im Rahmen eines Forums eine erschöpfende Antwort auf allgemeine Grundsatzfragen zur Altersvorsorge nicht gegeben werden kann. Den Satz hab ich jetzt so allgemein wie möglich formuliert und ich meine damit auch nur solche Fragen wie „Welche Altersvorsorge ist am besten“.
Wenn ich zu einem Autohändler laufe und „Ein Auto“ bestelle, wird das Ergebnis nicht zufriedenstellend sein wenn der Verkäufer nicht mindestens mal nach der Wagenfarbe fragt.

Das man sich also hier nicht einigen kann (und keine generellen Grundsatztipps abgibt), wäre in meinen Augen ein Punkt auf den man sich einigen könnte.

Jedoch könnte man weitere „Produktdetails“ wie beispielsweise „Nettoverzinsung“, Kostentransparenz oder Flexibilität (welche jetzt nur eine kleine Auswahl an Produkteigenschaften darstellen) mal versuchen in Stein zu meisseln, damit solche Punkte nicht immer wieder ge-/erklärt werden müssen.

Anhand einer solchen Aufstellung könnte man sich bestimmt schneller zum gewünschten Ergebnis hervorarbeiten.
Ich persönlich würde mich jedoch davor hüten, hier zu einem Ergebnis zu kommen, es sind einfach mittlerweile viel zu viele Punkte zu beachten beim Thema Altersvorsorge. Ganz zu schweigen von Vermittlerrichtlinie und VVG-Änderungen.

Außerdem hat der Interessent dann vielleicht die Möglichkeit, konkretere Fragen zu stellen, auf die wir uns dann im Forum stürzen können.

Sowas würde sich dann wahrscheinlich Ruck-Zuck zum Standardwerk im Internet mausern, sollten wir das tatsächlich hinkriegen.
(-:

Tag,

grundsätzlich kann ich dich schon irgendwie verstehen, die Branche hat nicht umsonst eine eher schlechten Ruf, übrigens unter anderem genau den Ruf den du hier anprangerst. Deswegen verstehe ich dich schon, nur glaub mir bei den meisten Beratern ist es nicht so weil die sich Mühe geben und dem Kunden helfen und ihn gut beraten wollen. Um es mal ganz einfach auszudrücken.

Und die trittst du hier grade mit solchen Sprüchen ganz schön zwischen die Beine.

Das wird sich jedoch geben und die VVG-Reform hilft uns allen dabei.

Übrigens wurde in Norwegen (oder Schweden?) das Provisionssystem von heute auf morgen komplett gekippt. Privat- und Gewerbekunden zahlen jetzt Honorare. Ohne lange Anlaufzeiten hat die Umstellung dort geklappt. Hätt ich nieeee gedacht. Aber das nur mal so am Rande.

Wenn ich heute eine Versicherung verkaufe geht das nur über ein vernünftiges Beratungsprotokoll und dann hab ich aber immer noch die EU-Vermittlerrichtlinie bzw. die VVG-Reform im Nacken. Merkt der Kunde das da irgendwas nicht stimmt oder nicht ganz so detailliert besprochen wurde hast du ein Problem.

Ich geh ja auch nicht um Autohändler (um das Beispiel aufzugreifen) und schrei ihn erstmal an „Du willst mir ja sowieso nur was verkaufen weil du damit Geld verdienst!!!“

Das mit der „Kennzeichnungspflicht“ für gebundene Vertreter finde ich allerdings eine gar nicht mal so schlechte Idee. Wie wärs mit einem Knopf im Ohr in den Gesellschaftsfarben? Mehrfachvertreter dann natürlich mehrer. Makler…oh oh dann wechsel ich die Branche!

Dann natürlich Fotopflicht in der Vita…
Gar nicht mal so schlecht die Idee
(-:

Grüße vom leicht frustrierten
Huse

Und erst an diesem Punkt scheiden sich die Geister: Es scheint
mir, dass Du grundsätzlich davon ausgehst, dass die hier
vertretenen Brancheninsider ihre Ratschläge und Tipps SO und
nicht anders abgeben, weil (und damit?) sie hiermit ihr Geld
verdienen.

Wenn Du das glaubst, haben wir uns mißverstanden. Nein, über seine Mitarbeit hier im Brett wird sicher kein Makler oder Vertreter Geld verdienen. Darum geht es mir nicht. Ein Vertreter verdient im richtigen Leben sein Geld damit, bestimmte Produkte zu verkaufen. Dabei werfen bestimmte Formen der AV eine besonders hohe Provision ab. Natürlich hat der Vertreter ein Interesse daran, gerade diese Produkte zu verkaufen. Davon lebt er. Das ist nicht verwerflich oder schlimm. Das ist sein Job und den machen viele sicher auch sehr gut.

Aber um ein Produkt gut zu verkaufen, muß ich als Verkäufer hinter dem Produkt stehen. Ich identifiziere mich mit dem Produkt, welches ich verkaufe. Tue ich das nicht, bin ich entweder nicht erfolgreich oder aber ein großer Heuchler, der es schafft erfolgreich so zu tun als ob. Das werden aber die wenigsten sein.

Wenn ich also voll hinter meinem Produkt stehe, werde ich ganz automatisch negative Seiten meines Produktes zugunsten der positiven ausblenden. Fragt mich dann jemand nach meinem Rat, werde ich immer - bewußt oder unbewußt - natürlich zu meinem Produkt raten, auch wenn es vielleicht nicht unbedingt das geeignete ist. Ich werde immer eine entsprechende Tendenz zu meinem Produkt haben. Das ist ganz normal. Deshalb mein Beispiel mit dem Autohändler. Ich kann von einem Autohändler nicht erwarten, daß er mir vielleicht zum Angebot der Konkurrenz rät oder mir erzählt, daß ein Fahrrad doch eher für meine Bedürfnisse geeignet ist. Solch abgeklärte Menschen gibt es wohl in freier Wildbahn nicht.

Darum geht es mir.

Benni

Das man sich also hier nicht einigen kann (und keine
generellen Grundsatztipps abgibt), wäre in meinen Augen ein
Punkt auf den man sich einigen könnte.

Das mit den generellen Grundsatztips finde ich falsch. Es gibt nun einmal bestimmte Dinge, die grundsätzlich gelten. Warum sollte man das dem Fragesteller dann nicht auch vermitteln? Sofern er nicht gezielt fragt, kann man nur grundsätzliche Dinge antworten. Aber vielleicht hilft ihm das ja schon.

Benni