Olaf Scholz

Hi!

Offenbar hat Schröder das Schmierenspiel mit dem Ziel, Scholz als Bauernopfer zu präsentieren und mal wieder alle Reformen kippen zu lassen, nicht mitgemacht.

Schon beimn kleinsten Reförmchen schreien die linken Besitzstandswahrer - das ist nichts neues und war zu erwarten. Man darf es jedoch keinesfalls zulassen, dass diese Minderheit, die nur durch erpresserische Lobbyarbeit und gebetsmühlenartige Insistenz auf die vermeintlichen Ziele und die Historie der SPD an ihrer Macht festahlten kann, das ganze Land terrorisiert.

Bravo Schröder! (ich hätte nicht gedacht, dass ich das einmal sagen würde), auch wenn die Reformen keineswegs so weit gehen, wie es eigentlich nötig wäre. Aber irgendwo muss man eben anfagen.

Grüße,

Mathias

Bravo Mathias
Hallo Mathias,

Bravo Schröder! (ich hätte nicht gedacht, dass ich das einmal
sagen würde), auch wenn die Reformen keineswegs so weit gehen,
wie es eigentlich nötig wäre. Aber irgendwo muss man eben
anfagen.

ich finde, es ist eine Schweinerei Reformen immer auf dem Rücken der Beschäftigten zu entwickeln.
Die paritätische Bezahlung der Krankenversicherung ist ein wichtiges soziales Gut.
Jetzt wird das Krankengeld herausgenommen. Wann der Zahnersatz, wann Unfälle, wann Kuren usw.???
Das hätte sich die CDU mal erlauben sollen. Wir hätte Maikundgebungen die mal wieder besucht würden…

Ein Hoch auf das 19te Jahrhundert,
Gruß, Joe

Hallo Mathias,

Offenbar hat Schröder das Schmierenspiel mit dem Ziel, Scholz
als Bauernopfer zu präsentieren und mal wieder alle Reformen
kippen zu lassen, nicht mitgemacht.

Finde ich gut.

Schon beimn kleinsten Reförmchen schreien die linken
Besitzstandswahrer - das ist nichts neues und war zu erwarten.
Man darf es jedoch keinesfalls zulassen, dass diese
Minderheit, die nur durch erpresserische Lobbyarbeit und
gebetsmühlenartige Insistenz auf die vermeintlichen Ziele und
die Historie der SPD an ihrer Macht festahlten kann, das ganze
Land terrorisiert.

Bravo Schröder! (ich hätte nicht gedacht, dass ich das einmal
sagen würde), auch wenn die Reformen keineswegs so weit gehen,
wie es eigentlich nötig wäre. Aber irgendwo muss man eben
anfagen.

Bei aller Euphorie, was Schröder und die einzelnen Kommissionen planen, es wird ein Spiel mit relativ vielen Unbekannten. Wer, wie es letztlich ja geplant ist, mit mehr Abzügen, mit weniger Einkommen der breiten Masse, Politik in einer Zeit der Wirtschaftsflaute betreibt, muss auch damit rechnen, dass mangels Nachfrage die Wirtschaft nochmals ein Stück tiefer und somit die Zahl der Arbeitslosen nochmals steigen. Das Problem ist nicht mit Kürzungen alleine zu lösen.

Hier muss, und hier weigern sich CDU und SPD und FDP, auch an das Vermögen ran. Dieses muss besteuert werden. Es ist nicht nachvollziehbar weshalb Mieteinnahmen entsprechend günstig behandelt werden, weshalb die Vermögenssteuer nicht wieder wie früher eingeführt wird und weshalb es auf Aktengewinne nicht entsprechende Steuern geben soll. Weshalb sollen ausgerechnet jene, die wirklich Vermögen in ausreichender Form haben, zwar von allen Systemen dieses Staates und allen Einrichtungen profitieren, während sie kaum etwas zu deren Schaffung beitragen.

Und wer an die renten will, muss wissen und beachten, dass schon durch andere Massnahmen die Renten nicht mehr der üblichen Berechnung entsprechen. Schon einmal wurden unter Kohl die Renten eingefroren und die folgenden Erhöhungen auf dem eingefrorenen Satz aufgebaut. Zudem wird seit 1999 oder 2000 ein geringerer Rentenbetrag bei der Erhöhung berücksichtigt. Durch die Preissteigerung haben Rentner im Gegensatz zu dne Arbeitnehmern bereits hohre Nettoverluste.

Notwendig ist auch, dass fremde Leistungen aus der Rentenversicherung heraus genommen und über Steuern finanziert werden. Dasselbe gilt für Krankenkassen. Dort sind alle Leistungen aus dem Katalog zu streichen, die nicht der Gesudnheit dienen. Warum soll ich über meine Krankenkasse Abtreibungen bezahlen ? Weshalb soll ich höhere Beiträge bezahlen, während für Sozialhilfeempfänger Beiträge erhoben werdne, die entsprechen bei gleichen Einkommen durch Arbeit kaum 1/5. Warum kann nicht jemand, der in Skiferien geht, sich versichern.

Ich meine, dass jede Änderung nach unten bei den Versorgungen keinen einzigen Arbeitsplatz bringen wird. Wer Hundt, den Arbeitgeberpräsidenten mit der besonderen Moral zum Sparen - bei anderen - anhört, muss doch erkennen, dass es Hundt nun um weniger Ausgaben und bessere Geschäfte für Aktionäre geht, aber keinesfalls um Arbeitsplätze. Von sozialer Verpflichtung würde ich bei Herrn Hundt nicht einmal gedanklich mich befassen.

Mir macht - nach meiner Vorabruhestandssituation - eine entsprechende Kürzung kaum etwas aus. Über meine KV-Beiträge diskutiere ich nicht, da ich meiner KV durch die HTX und die Medikamente sowie Untersuchungen bis in 3,5 Jahren die Beiträge wieder abgenommen habe, die ich (unverzinst) dort eingezahlt habe. Wir sollten aber bei der Wertung an jene denken, die nicht nur kaum eine Rente haben sondern denen jede Preiserhöhung und jede Senkung ihres Einkommens tägliche Probleme der Versorgung bringt.

Es wird etwas geschehen müssen. Es muss nur auf alle Schultern verteilt werden. Hier scheint das Rezept von Schröder eben eher die sozial Schwachen zu treffen. Dass unter Merkel jede soziale Verantwortung in der CDU längst verloren ist, ist dann nicht besser, wenn sie Schröder zustimmt. Wer von seinem politischen Gegner Beifall erhält macht etwas falsch.

Gruss Günter

Hallo!

Ich denke, die SPD sollte mal genau darüber nachdenken, wer sie gewählt hat, und wessen Interessen sie somit vertreten sollten. Eine strikte Sparpolitik tut sicher not. Es steht aber nirgendwo geschrieben, dass dies einseitig zu Lasten der Arbeitnehmer zu geschehen hat. Sollte Schröder das so machen, wäre das glatter Wahlbetrug. Schließlich haben seine Wähler SPD und nicht eine rot getünchte CDU gewählt.

Manfred

Hallo Manfred,

Ich denke, die SPD sollte mal genau darüber nachdenken, wer
sie gewählt hat, und wessen Interessen sie somit vertreten
sollten. Eine strikte Sparpolitik tut sicher not. Es steht
aber nirgendwo geschrieben, dass dies einseitig zu Lasten der
Arbeitnehmer zu geschehen hat. Sollte Schröder das so machen,
wäre das glatter Wahlbetrug. Schließlich haben seine Wähler
SPD und nicht eine rot getünchte CDU gewählt.

ich denke, die Menschen haben 2002 in erster Linie die Person Schröder gewählt. Das er von der SPD kam war m.M. nach zweitrangig.

Der zweite Wahlbetrug fällt schon leichter, als der erste. Die Haushaltsprognose, die bis kurz nach der Wahl zurück gehalten wurde, habe ich ihm bis heute nicht verziehen.

Was ich als Problem ansehe ist, dass sich die großen Parteien immer mehr angleichen. Wo ist denn noch ein Unterschied? Klar, die SPD macht alles etwas dilettanter als die CDU, aber sonst ist doch fast alles gleich. Es wird nicht die Kostenexplosion im Gesundheitswesen bekämpft, nein, man holt sich mehr Geld von den Versicherten bzw. senkt die Leistungen.
Es wird nicht im Haushalt gespart (z.B. gerechter Subventionsabbau), nein, die Tabak-,„Öko“-, Versicherungssteuer usw. wird erhöht.

Gruß, Joe

Hallo Mathias,

Bravo Schröder! (ich hätte nicht gedacht, dass ich das einmal
sagen würde), auch wenn die Reformen keineswegs so weit gehen,
wie es eigentlich nötig wäre. Aber irgendwo muss man eben
anfagen.

ich finde, es ist eine Schweinerei Reformen immer auf dem
Rücken der Beschäftigten zu entwickeln.
Die paritätische Bezahlung der Krankenversicherung ist ein
wichtiges soziales Gut.
Jetzt wird das Krankengeld herausgenommen. Wann der
Zahnersatz, wann Unfälle, wann Kuren usw.???
Das hätte sich die CDU mal erlauben sollen. Wir hätte
Maikundgebungen die mal wieder besucht würden…

Ein Hoch auf das 19te Jahrhundert,

Stimmt. Dahin werden wir bald zurückfallen, wenn nicht endlich der Sozialstaat der Wirklichkeit angepasst wird. Ich würd’ aber schon noch ganz gern die wirklich nötigen Dinge bezahlt bekommen, z.b. schwere Operationen oder irgendwann dann mal eine Rente. Wenn ich dafür für Schnupfenmittel und Antiallergika selbst zahlen muss, ist mir das diesen Preis sehr wert, um nur mal ein Beispiel von vielen herauszunehmen, wo Besitzstandswahrer und Lobbyisten (hier dann halt aus Medizin und Pharmazie) völlig verblendet und an der Realität vorbei ihre Pfründe auf Kosten der Solidargemeinschaft sichern wollen.
Der Staat sollte endlich wieder dhin zurückkommen, nicht mehr auszugeben als er hat. Und wenn das Leistungskürzung bedeutet, muss es halt so sein. Dass momentan mehr Abgaben erhoben werden, finde ich zwar blöd - aber hier wird eben versucht, das System erstmal am laufen zu halten. Was nicht zuletzt am Widerstand aller Grüppchen gegen umfassende Streichungen im Sozialhaushalt liegt.

Gruss
Lars

Hallo Günter,

Offenbar hat Schröder das Schmierenspiel mit dem Ziel, Scholz
als Bauernopfer zu präsentieren und mal wieder alle Reformen
kippen zu lassen, nicht mitgemacht.

Finde ich gut.

Schon beimn kleinsten Reförmchen schreien die linken
Besitzstandswahrer - das ist nichts neues und war zu erwarten.
Man darf es jedoch keinesfalls zulassen, dass diese
Minderheit, die nur durch erpresserische Lobbyarbeit und
gebetsmühlenartige Insistenz auf die vermeintlichen Ziele und
die Historie der SPD an ihrer Macht festahlten kann, das ganze
Land terrorisiert.

Bravo Schröder! (ich hätte nicht gedacht, dass ich das einmal
sagen würde), auch wenn die Reformen keineswegs so weit gehen,
wie es eigentlich nötig wäre. Aber irgendwo muss man eben
anfagen.

Bei aller Euphorie, was Schröder und die einzelnen
Kommissionen planen, es wird ein Spiel mit relativ vielen
Unbekannten. Wer, wie es letztlich ja geplant ist, mit mehr
Abzügen, mit weniger Einkommen der breiten Masse, Politik in
einer Zeit der Wirtschaftsflaute betreibt, muss auch damit
rechnen, dass mangels Nachfrage die Wirtschaft nochmals ein
Stück tiefer und somit die Zahl der Arbeitslosen nochmals
steigen. Das Problem ist nicht mit Kürzungen alleine zu lösen.

Richtig. Aber es ist unbedingt nötig, den Sozialstaat auf ein realistisches Maß zurückzufahren. Die Sache mit den Abgaben regelt sich von selbst, da die Gewerkschaften sich ja nun bei Schröder in Ungnade gepokert haben, ist nun wieder die Fraternisierung mit der Unternehmerecke dran. Und diese tritt ja für Steuererleichterungen an allen Fronten ein.

Hier muss, und hier weigern sich CDU und SPD und FDP, auch an
das Vermögen ran.

Im Gegenteil. Immer an die Standortfaktoren denken.

Dieses muss besteuert werden.

Das denke ich nicht.
25% auf Kapitalerträge ist völlig ausreichend.
Andernfalls flieht noch mehr Kapital aus dem Land.

Es ist nicht
nachvollziehbar weshalb Mieteinnahmen entsprechend günstig
behandelt werden,

Das ist durchaus nachvollziehbar. Nimm meinen Fall: Wohnung zur Eigennutzung gekauft, aus beruflichen Gründen umgezogen und nun in Mietwohnung in einer anderen Stadt. Weshalb sollte ich Steuern auf meine Mieteinnahmen zahlen, schließlich muss ich diese ja reinvestieren, um meine jetzige Miete zu bezahlen?

weshalb die Vermögenssteuer nicht wieder wie
früher eingeführt wird

Das führt nur zu Kapitalflucht.
Wir brauchen das Kapital aber hier, und zwar als Investition.

und weshalb es auf Aktengewinne nicht
entsprechende Steuern geben soll.

Weil 25% auf Kapitalerträge reichen.

Weshalb sollen ausgerechnet
jene, die wirklich Vermögen in ausreichender Form haben, zwar
von allen Systemen dieses Staates und allen Einrichtungen
profitieren, während sie kaum etwas zu deren Schaffung
beitragen.

Das ist ein uralter Klassenkampf-Hut.
Wer Geld hat, bezahlt zunächst einmal gewaltig Einkommensteuer, Grundsteuer, MWSt., Sozialabgaben u.s.w.
Ferner trifft die Vermögenssteuer nicht nur die in unserer Neidgesellschaft vielgeschmähten „Reichen“, sondern v.a. den Mittelstand. Vermögen, auch in Immobilien, ab 500.000€ soll besteuert werden. Das trifft schon den Besitzer einer Doppelhaushälfte in München. Sehr sozial…
Was macht der also? Er verkauft den ganzen Scheiß, transferiert das Geld in die Schweiz und lebt hier zur Miete.

Und wer an die renten will, muss wissen und beachten, dass
schon durch andere Massnahmen die Renten nicht mehr der
üblichen Berechnung entsprechen. Schon einmal wurden unter
Kohl die Renten eingefroren und die folgenden Erhöhungen auf
dem eingefrorenen Satz aufgebaut. Zudem wird seit 1999 oder
2000 ein geringerer Rentenbetrag bei der Erhöhung
berücksichtigt. Durch die Preissteigerung haben Rentner im
Gegensatz zu dne Arbeitnehmern bereits hohre Nettoverluste.

Macht nichts, die demographische Entwicklung lässt keine andere Lösung zu. Unsere Renten und v.a. Pensionen sind so ungerecht verteilt. Das ist das Problem. Würde man hier ansetzen, wäre die Sache nicht mehr so wild.

Notwendig ist auch, dass fremde Leistungen aus der
Rentenversicherung heraus genommen und über Steuern
finanziert werden. Dasselbe gilt für Krankenkassen. Dort sind
alle Leistungen aus dem Katalog zu streichen, die nicht der
Gesudnheit dienen. Warum soll ich über meine Krankenkasse
Abtreibungen bezahlen ? Weshalb soll ich höhere Beiträge
bezahlen, während für Sozialhilfeempfänger Beiträge erhoben
werdne, die entsprechen bei gleichen Einkommen durch Arbeit
kaum 1/5. Warum kann nicht jemand, der in Skiferien geht, sich
versichern.

Einverstanden.

Ich meine, dass jede Änderung nach unten bei den Versorgungen
keinen einzigen Arbeitsplatz bringen wird. Wer Hundt, den
Arbeitgeberpräsidenten mit der besonderen Moral zum Sparen -
bei anderen - anhört, muss doch erkennen, dass es Hundt nun um
weniger Ausgaben und bessere Geschäfte für Aktionäre geht,
aber keinesfalls um Arbeitsplätze. Von sozialer Verpflichtung
würde ich bei Herrn Hundt nicht einmal gedanklich mich
befassen.

Bessere Geschäfte = mehr Arbeitsplätze.

Mir macht - nach meiner Vorabruhestandssituation - eine
entsprechende Kürzung kaum etwas aus. Über meine KV-Beiträge
diskutiere ich nicht, da ich meiner KV durch die HTX und die
Medikamente sowie Untersuchungen bis in 3,5 Jahren die
Beiträge wieder abgenommen habe, die ich (unverzinst) dort
eingezahlt habe. Wir sollten aber bei der Wertung an jene
denken, die nicht nur kaum eine Rente haben sondern denen jede
Preiserhöhung und jede Senkung ihres Einkommens tägliche
Probleme der Versorgung bringt.

Das ist das typische Beispiel der alten Omi mit 200 Euro Rente. Vergiß es, die gibt es kaum noch. Das größte Problem sind die Luxusrentner im Ausland, die hier die Rente kassieren, sie aber woanders ausgeben und v.a. unsere völlig überversorgten Pensionäre, die im Durchschnitt mit 55 in Pension gehen.

Es wird etwas geschehen müssen.

Damit gehe ich absolut konform.

Es muss nur auf alle Schultern
verteilt werden. Hier scheint das Rezept von Schröder eben
eher die sozial Schwachen zu treffen.

…weil die sozial normalen sowieso schon bis über alle Maßen belastet sind! Das vergisst man immer gerne in der Diskussion.
Und die paar sozial Starken, von denen hier immer gerne gesprochen wird, lassen sich sowieso nicht schröpfen. Ich habe enige von denen in meinem direkten Umfeld und, ohne Übertreibung, gut 60% dieser Leute sind mittlerweile Steuerausländer…

Dass unter Merkel jede
soziale Verantwortung in der CDU längst verloren ist, ist dann
nicht besser, wenn sie Schröder zustimmt. Wer von seinem
politischen Gegner Beifall erhält macht etwas falsch.

Das kann man sehen, wie man will.
Meine Interpretation hier ist eher, dass es nur einen sinnvollen weg gibt, den eben beide erkannt haben.

Grüße,

Mathias

Hallo Lars,

Stimmt. Dahin werden wir bald zurückfallen, wenn nicht endlich
der Sozialstaat der Wirklichkeit angepasst wird. Ich würd’
aber schon noch ganz gern die wirklich nötigen Dinge bezahlt
bekommen, z.b. schwere Operationen oder irgendwann dann mal
eine Rente. Wenn ich dafür für Schnupfenmittel und
Antiallergika selbst zahlen muss, ist mir das diesen Preis
sehr wert, um nur mal ein Beispiel von vielen herauszunehmen,
wo Besitzstandswahrer und Lobbyisten (hier dann halt aus
Medizin und Pharmazie) völlig verblendet und an der Realität
vorbei ihre Pfründe auf Kosten der Solidargemeinschaft sichern
wollen.

Mir geht es darum, dass zur Zeit eine Verschiebung stattfindet, die ich nicht in Ordnung finde. Klar, ich kann mein Schnupfenmittel auch selbst bezahlen, aber die Lohnfortzahlung ab dem 43. Tag einfach den Arbeitgebern zu erlassen und den Arbeitnehmern zu 100% aufzubürden ist an sozialer Kälte nicht mehr zu überbieten.

Der Staat sollte endlich wieder dhin zurückkommen, nicht mehr
auszugeben als er hat. Und wenn das Leistungskürzung bedeutet,
muss es halt so sein. Dass momentan mehr Abgaben erhoben
werden, finde ich zwar blöd - aber hier wird eben versucht,
das System erstmal am laufen zu halten. Was nicht zuletzt am
Widerstand aller Grüppchen gegen umfassende Streichungen im
Sozialhaushalt liegt.

Genau, nicht mehr ausgeben als einnehmen. Aber warum sprichst Du von Leistungskürzungen? Solange die Kapitalgesellschaften weiterhin keinen angemessenen Beitrag an der Steuerlast tragen, sehe ich das nicht ein.

Gruß, Joe

Hallo Jörg,

Bravo Schröder! (ich hätte nicht gedacht, dass ich das einmal
sagen würde), auch wenn die Reformen keineswegs so weit gehen,
wie es eigentlich nötig wäre. Aber irgendwo muss man eben
anfagen.

ich finde, es ist eine Schweinerei Reformen immer auf dem
Rücken der Beschäftigten zu entwickeln.

Ich sehe das nicht. Der normale Beschäftigte profitiert von dieser Politikrichtung.

Die paritätische Bezahlung der Krankenversicherung ist ein
wichtiges soziales Gut.

Nein, sie ist völlig überflüssig, solange bei hunderten Kassen im Schnitt 1/3 der Beiträge in der Verwaltung verbrannt werden, weil die Politik hier ihre abgehalfterten Funktionäre unterbringen muss.
Ein wichtiges soziales Gut ist lohnende Arbeit und eine ordentliche Versorgung der Bürger. Nicht aber die Versorgung von Millionen Parasiten.

Jetzt wird das Krankengeld herausgenommen. Wann der
Zahnersatz, wann Unfälle, wann Kuren usw.???

Demnächst, hoffe ich.

Das hätte sich die CDU mal erlauben sollen. Wir hätte
Maikundgebungen die mal wieder besucht würden…

Ich gehe im Mai eigentlich lieber spazieren.

Grüße,

Mathias

Hallo Jörg,

Mir geht es darum, dass zur Zeit eine Verschiebung
stattfindet, die ich nicht in Ordnung finde. Klar, ich kann
mein Schnupfenmittel auch selbst bezahlen, aber die
Lohnfortzahlung ab dem 43. Tag einfach den Arbeitgebern zu
erlassen und den Arbeitnehmern zu 100% aufzubürden ist an
sozialer Kälte nicht mehr zu überbieten.

Als Kleinarbeitgeber muss ich hier doch einmal was einwerfen:
Was hat das mit sozialer Kälte zu tun, wenn sich mein Arbeitnehmer selber versichern muss, wenn er sich z.B. in der Freizeit beim Skilaufen verletzt und für 6 Wochen ausfällt?
In einem solchen Falle muss ich derzeit nicht nur sein Gehalt weiterzahlen, sondern muss meist noch zusätzlich teure Dienstleistung einkaufen, damit ich meinen Auftrag erfüllen kann (da ich ansonsten einen Kunden verliere und Konventionalstrafe zahle!). Die Folge ist ganz klar, dass ich mir selber in einem solchen Falle wahrscheinlich kein Gehalt auszahlen kann, da ich Miese machen werde! Das ist also für Dich sozial…

Wacht doch endlich auf, die Zeiten, in denen man beamtengleich in Großunternehmen geparkt war, sind für die meisten vorbei.

Grüße
Jürgen

[…]

…weil die sozial normalen sowieso schon bis über alle Maßen
belastet sind! Das vergisst man immer gerne in der Diskussion.
Und die paar sozial Starken, von denen hier immer gerne
gesprochen wird, lassen sich sowieso nicht schröpfen. Ich habe
enige von denen in meinem direkten Umfeld und, ohne
Übertreibung, gut 60% dieser Leute sind mittlerweile
Steuerausländer…

[…]

Moin !
Das sind aber asoziale Sozialschmarotzer ! Die sollen erstmal zusehen, dass sie die 50.000 - 100.000 Euro, die Deutschland in ihre Ausbildung investiert hat (je nach dem ob studiert oder nicht) an Steuern „zurückzahlen“ !!! Da muss ein Sozialhilfeempfänger lange für „empfangen“…

Nur mal so als Denkansatz…

Nix für Ungut!
Don

Hi,

Mir geht es darum, dass zur Zeit eine Verschiebung
stattfindet, die ich nicht in Ordnung finde. Klar, ich kann
mein Schnupfenmittel auch selbst bezahlen, aber die
Lohnfortzahlung ab dem 43. Tag einfach den Arbeitgebern zu
erlassen und den Arbeitnehmern zu 100% aufzubürden ist an
sozialer Kälte nicht mehr zu überbieten.

kommt drauf an. Bei arbeitsbezogenen Krankheiten vielleicht schon. Bei chronischen Erkrankungen vielleicht auch. Bei vermeidbaren oder fingierten Krankheiten wohl nicht (Bekannter - Lehrer - 4 Monate krankgeschrieben wegen 2 gebrochener Zehen - häh?!) Andererseits sind 6 Wochen irgendwie ja shcon eine ziemlich lange Zeit. Dass das alles andere als „sozial“ im derzeitigen Sinne ist, leuchtet mir schon ein. Ich frage dich aber, ob es nicht an der Zeit ist, unter „sozial“ nicht nur zu verstehen, dass jeder möglichst viel bezahlt bekommt, sondern vor allem, dass man in Zukunft überhaupt noch was bezahlen kann.

Genau, nicht mehr ausgeben als einnehmen. Aber warum sprichst
Du von Leistungskürzungen? Solange die Kapitalgesellschaften
weiterhin keinen angemessenen Beitrag an der Steuerlast
tragen, sehe ich das nicht ein.

Oh, ich wäre auch endlich für Streichung aller Subventionen und durchsichtigere Besteuerung für Großunternehmen.
Ein solch großer Wurf ist aber in der heutigen politischen Landschaft nicht mehr durchsetzbar. Zumindest nicht ad hoc. Vielleicht, wenn irgendwann mal wieder eine Partei allein regiert. Aber wer glaubt schon, dass das passiert. Und selbst wenn - von den großen Parteien geht eh nicht mehr besonders viel Innovation aus. Zuviele Pfründenjäger.

Gruss
Lars

Hallo.

Nein, sie ist völlig überflüssig, solange bei hunderten Kassen
im Schnitt 1/3 der Beiträge in der Verwaltung verbrannt
werden, weil die Politik hier ihre abgehalfterten Funktionäre
unterbringen muss.

Das ist der richtige Denkansatz, meine ich. Die Sozialsysteme sind ja nicht a priori deswegen marode, weil das Verhältnis von Leistungen und Einzahlungen nicht stimmt, sondern zunächst, weil überall ein Rattenschwanz von „Mitbenutzern“ dranhängt.

Und das lässt sich auf viele Teilbereiche übertragen :

Steuern => fast gar nicht kompliziert; selbst hauptberufliche Steuerberater blicken nicht durch; bei den Behörden weiß der eine nicht, was der andere schon vergessen hat. Entsprechend viel manpower geht für das beliebte Spiel mit der rechten und linken Tasche verloren (bringt volkswirtschaftlich nix).

Funktionärswesen => Arbeitnehmer, Unternehmer, Berufsgruppen, Stände, Interessenverbände; hauptberufliche Dummschwätzer mit entsprechendem Unterbau. Ja, ja - nicht nur die Gewerkschaften leisten sich so etwas … schaut euch mal um, wer in dieser Republik Kammern, Kommissionen, Ausschüsse und andere Mentalmasturbationsvereine unterhält. Wieder unproduktive Vergeudung volkswirtschaftlicher Ressourcen.

Gesundheit => Lobbyisten der Pharmaindustrie, der Ärztekammern, von was weiß ich. Hauptberufliche Verhinderer. Erinnert euch an Nobby Blüms (bestimmt nicht mein Lieblingspolitiker) Vorstoß, der einer tragfähigen Lösung der Probleme im Gesundheitswesen sehr nahe hätte kommen können. Der konnte damals gar nicht so schnell gucken, wie er von allen Seiten Dresche bekam. Meistens auf den Dez, was Folgen hatte, sei am Rande des Teiches bemerkt.

Ich will hier keine Abhandlung schreiben, sonst könnte ich noch eine Weile weitermachen. Was ich sagen will, ist, dass das System daran krankt, dass wir in allen Ecken Bürokraten mitfüttern. Die Bürokratie schafft sich zunächst selbst und dann immer neue Pfründe. Aber kein Politiker kann dagegen angehen und gleichzeitig auch nur die geringste Hoffnung in sein politisches Überleben setzen, weil vier Jahre (so er denn die Legislaturperiode überhaupt durchsteht) nicht ausreichen, den schwerfälligen Apparat D auf anderen Kurs zu bringen …

… und so werden sie alle, die dran sind und dran sein werden, nur wurschteln, einmal das Fass und einmal den Reifen schlagen, bis Deutschland den Status als Wirtschaftsmacht endgültig vergeigt hat. Schade, für mich ist es zehn Jahre zu spät zum Abhauen.

Gruß kw

Hallo Don!

[…]

…weil die sozial normalen sowieso schon bis über alle Maßen
belastet sind! Das vergisst man immer gerne in der Diskussion.
Und die paar sozial Starken, von denen hier immer gerne
gesprochen wird, lassen sich sowieso nicht schröpfen. Ich habe
enige von denen in meinem direkten Umfeld und, ohne
Übertreibung, gut 60% dieser Leute sind mittlerweile
Steuerausländer…

[…]

Moin !
Das sind aber asoziale Sozialschmarotzer ! Die sollen erstmal
zusehen, dass sie die 50.000 - 100.000 Euro, die Deutschland
in ihre Ausbildung investiert hat (je nach dem ob studiert
oder nicht) an Steuern „zurückzahlen“ !!! Da muss ein
Sozialhilfeempfänger lange für „empfangen“…

Die Leute, von denen ich spreche, haben diese Entscheidung gefällt, nachdem sie jahrelang Hunderttausende Euro an Steuern bezahlt und dann trotzdem von dem Gesindel, das uns nun regiert, immer wieder beleidigt und zum moralischen Abschuß freigegeben worden sind.

Und das ist eine ganz gefährliche Stimmung, denn Deutschland ist nichts ohne investitionsbereites Kapital und leistungsfähige, gut ausgebildete Menschen.

Nur mal so als Denkansatz…

Dito.

Grüße,

Mathias

Hallo kw!

Ich will hier keine Abhandlung schreiben, sonst könnte ich
noch eine Weile weitermachen. Was ich sagen will, ist, dass
das System daran krankt, dass wir in allen Ecken Bürokraten
mitfüttern. Die Bürokratie schafft sich zunächst selbst und
dann immer neue Pfründe. Aber kein Politiker kann dagegen
angehen und gleichzeitig auch nur die geringste Hoffnung in
sein politisches Überleben setzen, weil vier Jahre (so er denn
die Legislaturperiode überhaupt durchsteht) nicht ausreichen,
den schwerfälligen Apparat D auf anderen Kurs zu bringen …

Ich gehe hier mit. Allerdings ist dies nur eines unserer Probleme. Was würde ein Gewerkschaftsfunktionär tun, wenn man die Verwaltung seiner Gewerkschaft straffen würde? Er wäre arbeitslos. Mit Abschaffung des Funktionärssystems hätten wir also sofort 4 Mio. Arbeitslose mehr.
Daher kann eine Reform in diesem Land nur gesamtheitlich funktionieren.

… und so werden sie alle, die dran sind und dran sein
werden, nur wurschteln, einmal das Fass und einmal den Reifen
schlagen, bis Deutschland den Status als Wirtschaftsmacht
endgültig vergeigt hat. Schade, für mich ist es zehn Jahre zu
spät zum Abhauen.

Dafür ist es nie zu spät.
Ich finde es sehr schade, dass ich das tun muss. Eigentlich wollte ich schon weg sein, allerdings bot sich hier doch noch eine schöne Chance letztes Jahr, daher bleibe ich noch etwas. In 5 Jahren werde ich jedoch weg sein hier, ich bereite das alles bereits vor. Und glaube mir, ich würde das nicht tun, wenn ich es nicht müsste. Meiner demnächst zu gründenden Familie bin ich es schuldig, sie nicht in einem Klima von Sozialneid und Proletarierregime sitzen zu lassen.

Grüße,

Mathias

Hi!

Ich denke, die SPD sollte mal genau darüber nachdenken, wer
sie gewählt hat, und wessen Interessen sie somit vertreten
sollten. Eine strikte Sparpolitik tut sicher not. Es steht
aber nirgendwo geschrieben, dass dies einseitig zu Lasten der
Arbeitnehmer zu geschehen hat.

Würde man etwas langfristiger denken, man würde feststellen, dass all dies zum Wohle des deutschen Arbeiters geschieht, denn der kann aufgrund von Sprachbarrieren und mangelnder Flexibilität zumeist nicht ins Ausland gehen.
Daher muss man hier im Land die Zukunft der Wirtschaft sichern. Und das geht nur, wenn man die Belastungen an Steuern und Lohnnebenkosten auf ein realistisches Mass zurückfährt.
Die Frage ist also: will ich noch 10-15 Jahre Vollkaskostaat und danach die Katastrophe, oder will ich das System zukunftssicher gestalten, was natürlich Abstriche bei allen beteiligten fordert.
Und wie gesagt: die großen Abstriche bei den besser Verdienenden sind ohnehin schon da. Das darf man in der Diskussion niemals vergessen. Es geht daher keineswegs darum, den vielbeschworenen „kleinen Mann“ zu schröpfen, sondern nun auch die breite Masse an den reformen zu beteiligen.

Sollte Schröder das so machen,
wäre das glatter Wahlbetrug. Schließlich haben seine Wähler
SPD und nicht eine rot getünchte CDU gewählt.

Wahlbetrug war m.E. v.a. die Fraternisierung mit den gewerkschaften. Mit denen hat nämlich die „neue Mitte“, die Schröder ja angeblich hauptsächlich gewählt hat, nichts am Hut.

Grüße,

Mathias

Hallo Jörg

Mir geht es darum, dass zur Zeit eine Verschiebung
stattfindet, die ich nicht in Ordnung finde. Klar, ich kann
mein Schnupfenmittel auch selbst bezahlen, aber die
Lohnfortzahlung ab dem 43. Tag einfach den Arbeitgebern zu
erlassen und den Arbeitnehmern zu 100% aufzubürden ist an
sozialer Kälte nicht mehr zu überbieten.

Soziale Kälte???
Bist Du im falschen Film?
Was kann Dein Arbeitgeber für Deine Krankheit?
Ist er dafür verantwortlich?
Warum soll er dann dafür zahlen?
Dafür ist der Staat zuständig, aber der drückt sich und die Gewerkschaften blasen ins gleiche Horn, kennt man ja.
Persönliche Risiken muß man halt selber tragen, wieso soll Alles der Arbeitgeber bezahlen?
Der hat damit nichts zu tun und muß noch Aushilfskräfte bezahlen.
Bei kleinen mittelständischen Betrieben wird das finanziell oft sehr schwierig bis existenzgefährdend.
Du schaffst damit neue Arbeitslose.
Gibt das soziale Wärme???
Gruß
Rainer

Hallo Don!

Und das ist eine ganz gefährliche Stimmung, denn Deutschland
ist nichts ohne investitionsbereites Kapital und
leistungsfähige, gut ausgebildete Menschen.

Nur mal so als Denkansatz…

Dito.

Grüße,

Mathias

Moin,

mein Posting hörte sich jetzt beim 5. Durchlesen aggressiver an, als es gemeint war. War auch nicht böse gegen dich oder deine Freunde gemeint! Mich ärgert es nur immer wieder, wenn ich von Leuten lese/höre/… , die direkt nach dem Studium „nur weg ins Ausland“ wollen. Im gleichen Atemzug wird meist auf die vielen faulen „Sozialschmarotzer“ in D geschimpft, die alle Sozialhilfe kassieren. Man kann Deutschland auch anders um seine Investitionen (-> hier in die Ausbildung jedes einzelnen) bringen… Deutschland braucht - wie du richtig sagst - „leistungsfähige, gut ausgebildete Menschen“.

Nix für ungut
Gruß
Don

Hallo Don!

Und das ist eine ganz gefährliche Stimmung, denn Deutschland
ist nichts ohne investitionsbereites Kapital und
leistungsfähige, gut ausgebildete Menschen.

Nur mal so als Denkansatz…

Dito.

Grüße,

Mathias

Moin,

mein Posting hörte sich jetzt beim 5. Durchlesen aggressiver
an, als es gemeint war. War auch nicht böse gegen dich oder
deine Freunde gemeint!

Kein Problem.

Mich ärgert es nur immer wieder, wenn
ich von Leuten lese/höre/… , die direkt nach dem Studium
„nur weg ins Ausland“ wollen. Im gleichen Atemzug wird meist
auf die vielen faulen „Sozialschmarotzer“ in D geschimpft, die
alle Sozialhilfe kassieren. Man kann Deutschland auch anders
um seine Investitionen (-> hier in die Ausbildung jedes
einzelnen) bringen… Deutschland braucht - wie du richtig
sagst - „leistungsfähige, gut ausgebildete Menschen“.

Darum geht es ja eben. wenn man jedoch die Leistungsträger ausser Landes komplimentiert, indem man sie öffentlich schmäht und zum finanziellen Abschuß freigibt (s. Bsirske), gehen sie eben. Und das halte ich für völlig legitim, auch wenn man hier studiert hat. Ich gehe davon aus, dass viele junge Menschen, die hier ein Studium beginnen, nicht von Anfang an wegwollen. Das kommt dann innerhalb der ersten 3 Berufsjahre.

Grüße,

Mathias

Und das geht nur, wenn man die Belastungen an Steuern
und Lohnnebenkosten auf ein realistisches Mass zurückfährt.

Was ja schon der Fall ist. In Deutschland werden ja nicht zu viel Steuern und Abgaben bezahlt, vergleicht man es international. Das Problem ist eher die Steuer- und Abgabenverteilung.

Und wie gesagt: die großen Abstriche bei den besser
Verdienenden sind ohnehin schon da.

Aha. Und wo?

Wahlbetrug war m.E. v.a. die Fraternisierung mit den
gewerkschaften. Mit denen hat nämlich die „neue Mitte“, die
Schröder ja angeblich hauptsächlich gewählt hat, nichts am
Hut.

  1. 2002 hat die „Neue Mitte“ Schröder nicht mehr gewählt. Die gab es damals nämlich nicht mehr.

  2. Es ist auch falsch zu glauben, dass die „Neue Mitte“ (die Restbestände, die es noch gibt) mit den Gewerkschaften nichts zu tun haben wollen. In der Not haben nämlich auch viele ITler gemerkt, dass Gewerkschaften so falsch nicht sind.