Hallo,
ich beabsichtige eine Seminararbeit zum Thema „Organtransplantation“ zu schreiben und wollte dich, wenn du diesen Artikel liest nur bitten, vielleicht eine kurze Stellungnahme abzugeben, wie du selbst zu dem Thema stehst. Auf diese Weise möchte ich ein paar Meinungen sammeln. Vielen Dank für das Lesen meines Artikels und wenn du dir kurz Zeit nimmst, mir zurückzuschreiben vielen Dank für deine Meinung 
positiv…weil: Was will ich mit dem Gelumps wenn ich inner Kiste liege ?
-))
ich habe selbst einen Organspenderausweis, weil…
- ich es gut fände, dass meine Organe wenigstens einem anderen Menschen noch etwas nützen, wenn ich sie nicht mehr gebrauchen kann
- ich auch mal an dieser Stelle sein könnte
- ich den Medizinern soweit vertraue, dass damit kein Schindluder betrieben wird
Hallo,
ich halte es für möglich, dass durch eine Transplantation eine besondere Verbindung zwischen Spender und Empfänger geschaffen wird. Wenn ich einer mir sehr eng verbundenen Person z.B. durch eine Nierenspende das Leben retten könnte, würde ich es sofort tun, ich hätte ja eh kein Problem mit einer engen Verbindung zu ihr.
Zu einer Organspende direkt nach meinem Tod habe ich keinen klaren Standpunkt, da ich noch nie gestorben bin und nicht weiss, was man dann vielleicht so braucht (etwas flapsig ausgedrückt, ist aber ein ernsthafter Beitrag).
Viele Grüße
Peter
Hi Manu,
unten wurde es schon gesagt: wenn ich das
Zeug nicht mehr brauche, soll wenigstens ein
anderer Nutzen davon haben. Deshalb habe ich
auch einen Organspendeausweis.
Allerdings hoffe ich, dass ich dereinst bei meinem
Ableben so alt und vertrocknet sein werde, dass man
beim besten Willen nichts mehr gebrauchen kann.
Grüße
Elke
Also ich hab auch einen Organspendeausweis. Wenn ich mit meinen Körperteilen noch jemanden helfen kann. 
Fasziniert hat mich allerdings auch noch was anderes (aber vielleicht ist das gar nicht mehr „in“ bis ich tot bin) -> http://www.koerperwelten.de/de/pages/home.asp (
Hallo.
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Ich habe einen Organspendeausweis.
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Ich bin ein Verfechter der bei uns leider nicht durchsetzbaren Widerspruchsregelung.
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Was übrigbleibt, dürfen gerne Anatomiestudenten zerschnipseln - das Konservieren in Alkohol habe ich in jungen Jahren selbst gründlich besorgt

Warum? Zum einen nützen die Organe - verbrannt oder in der Erde vergammelnd - niemandem etwas. Dass am Jüngsten Tag Vollständigkeit erwartet wird, glaube ich nicht - alle vollständig Bestatteten sind längst von diversen Tierchen gleichmäßig verteilt, wenn es so weit ist. All diese Zerstreuten hätten auch so ihre Probleme mit dem vollzähligen Erscheinen vor dem hohen Thron …
Ein toter Mensch ist ein unhandlicher, feuchter Haufen, der umständlich entsorgt werden muss; mehr nicht. Und wenn es so etwas wie ein Leben nach dem Tode gibt, dann kann es nur in Form der zu Lebzeiten begangenen Taten sein. Da will ich mir doch wenigstens im Gedächtnis der Nachwelt sichern, dass man meiner als eines Menschen gedenkt, der buchstäblich nichts mitnahm … und ein letztes Hemd brauche ich dann auch nicht.
Mit der Organspende besteht die Chance, im Tode noch etwas Positives zu bewirken. [Die einzige andere Möglichkeit dazu ist eine Stiftungsgründung mit dem verbleibenden Vermögen …]. Warum soll ich darauf verzichten, nur, um ein paar Würmer fett zu machen oder in Rauch aufzugehen? Ich meine, ich habe immer gern geraucht, aber, wenn ich tot bin, kann ich mir das ja wenigstens abgewöhnen? Spuken ist auch nicht mein Traum von einer erfüllten Nichtexistenz … Und wenn die Anatomie mit mir fertig ist, endet alles, was von mir übrig ist, auf die gleiche Weise wie sonst auch. Da freue ich mich doch lieber des Bewusstseins, wenn schon nicht in meinem Jammerleben, so denn doch danach noch etwas bewurken zu haben.
Gruß Eillicht zu Vensre
Hallo!
Ich habe noch keinen Organspendeausweis, werde mir aber einen Zulegen.
Wenn ich tot bin ist es mir ja eh egal, was mit mir passiert. Also kann ich auch meine Organe her geben, die eventuell anderen Menschen das Leben retten könnten, oder dass Medizinstudenten mit meinen Organen lernen können und so indirekt durch mich wieder andere Menschenleben retten.
Tara
nachfrage
Hi,
was meinst du mit „wie ich dazu stehe“???
Sprichst du von der lebendtransplantation odereher von der organentnahme nach dem tod?
LG Alex:smile:
Hi Manu,
ich trage seit 35 Jahren einen Spenderausweis mit mir herum. Inzwischen ist er wohl nutzlos, weil das meiste an mir inzwischen so aussieht wie der Ausweis: Kaum noch Farbe drin, reichlich ausgefranst, verknittert, von eher matschiger Beschaffenheit…
Sei’s drum, irgendwem könnte ja geholfen werden. Die Warteschlangen für Nieren, Lebern und Herzen werden dadurch zwar nicht kürzer, aber manch arme Seele wäre ja schon für ein Stück Hornhaut dankbar.
Ah, noch ein Aspekt: Wenn im Falle eines Unfalles mein Ausweis gefunden wird, hält das vielleicht die Retter davon ab, mich zu einer lebenden Leiche zu machen. Groß ist die Hoffnung zwar nicht (Der geht uns nicht von der Fahne, das wäre ja noch schöner!), aber warum sollte ich nicht auch mal Glück haben.
Gruß Ralf
Zwiespältig
Ich bin da sehr unschlüssig.
Einerseits sage ich: Wenn ich tot bin, sollte jemand anders von meinen intakten Organen profitieren, wenn dadurch sein Leben gerettet wird.
Andererseits weiß ich, dass Charaktereigenschaften der Organspender auf den Organempfänger übergehen können. Das fände ich nicht gut (Unabhängig von meiner Ausrichtung und Ausprägung meiner Charaktereigenschaften!
)
☼ Markuss ☼
Andererseits weiß ich, dass Charaktereigenschaften der
Organspender auf den Organempfänger übergehen können. Das
fände ich nicht gut (Unabhängig von meiner Ausrichtung und
Ausprägung meiner Charaktereigenschaften!)
☼ Markuss ☼
Hallo Markuss,
das ist jetzt nicht Dein Ernst oder? Also wenn man (jetzt mal stark übertrieben) das Herz eines Triebtäters transplantiert, dann wird der Organempfänger auch zum Triebtäter?
Ich glaub da genauso dran, wie an den Weihnachtsmann…
Grüße Almut
hallo manu,
seit jahren trage ich einen organspenderausweis bei mir, auf dem steht, daß ich einer entnahme meiner organe und gewebe entschieden widerspreche. (diese option gibt es nämlich auch auf dem spnederausweis!)
ich kann akzeptieren, daß viele menschen da anders denken - sei es als spender oder empfänger.
aber für mich ist ein menschliches leben etwas einmaliges und von gott geschaffenes, das ich nicht durch bastelarbeiten (im sinne von aus 2 kaputten mach 1 ganzes) entweihen möchte. natürlich möchte ich auch kein organ eines anderen menschen haben.
schöne grüße
ann
Hallo!
Ich hatte auch mal einen Organspenderausweis. Aber als meine Brieftasche mit allen Papieren gestohlen wurde, habe ich mir keinen neuen zugelegt.
Warum? Ich habe einfach Angst, damit schneller als Leiche zu enden! Deshalb möchte ich im Falle meines Todes, dass sich ein Angehöriger erst mal von meinem schlechten Zustand überzeugt und erst dann meine Organe freigibt.
Weiß ich denn, dass alles für mein Überleben getan wird, wenn man gerade mein Herz und meine Leber für jemand anderen gut gebrauchen kann?
Viele Grüße
Anne
Also wenn man (jetzt mal
stark übertrieben) das Herz eines Triebtäters transplantiert,
dann wird der Organempfänger auch zum Triebtäter?
na, vielleicht nicht gerade beim herzen - aber bei organen weiter unten? *grinz* ROFL
gruß
ann
na, vielleicht nicht gerade beim herzen - aber bei organen
weiter unten? *grinz* ROFLgruß
ann
Danke ann,
mein Tag ist gerettet…
Grüße
Almut
Hi ann,
na, vielleicht nicht gerade beim herzen - aber bei organen
weiter unten? *grinz* ROFL
wie soll mann denn das verstehen - die Bosheit liegt in der Nudel? Wusste gar nicht, dass die auch schon umgehängt werden kann.
Gruß Ralf
War mir klar, dass meine Anmerkung diese Reaktion bewirkt.
Ist mir auch ziemlich egal.
Wer sich mit einer Thematik nicht auskennt, sollte entweder sich nicht das Maul darüber zerreißen, oder aber mal versuchen sich damit ernsthaft zu beschäftigen. Dann kann man auch weiterdiskutieren!
"Wenn man keine Ahnung hat – einfach mal Fresse halten.
Ditto! Hab ich Manu jedoch schon geschrieben (owT)