Orthopäde Skoliose II Psyche Wirbelsäule

09:35 04.03.2011

09:35 04.03.2011

An den Arzt
an den Heiler zb Heilpraktiker
an den Orthopaeden

Skoliose

21:01 03.03.2011

guten abend
ich habe eine frage:
seit 1979 arbeite ich in gefaengnissen mit gewalt
in sozialer hinsicht

deswegen habe ich eine frage:
ist skoliose
ich habe es auch
verdrehung oder verkruemmung oder verschieben von wirbelkoerpern psychisch
weil
wer ein rueckenproblem hat
in meinen kursen
der hat auch immer das entsprechende psychische luegen verdrehungsproblem.

ich frage das
weil als kind der arzt ueber die roentgenbilder von mir sagte

skoliose

fragte ich warum
dann sagt der dok
vom falschen heben oder taschen
aber mein eindruck ist
eltern und lehrer haben mir ranzen und rueckenheben schon als kind beigebracht.

meine frage:
kann es sein die verdrehungen der wirbelsaeulen sind psychisch?

gruss
michael

21:04 03.03.2011

Es kann selbstverständlich auch körperlich-materielle Ursachen geben.
Andererseits sagt man, dass der Körper ein Spiegel der Seele / des (Unter-)Bewußtseins sei.
Alte Weisheiten bestätigen das.

  1. Der Körper sei eine Projektion der Seele.
  2. Körper und Seele kommunizieren „total“ miteinander - und zwar über den „Geist“, die „Lebens-Eenrgie“.
  3. „Das Bewußtsein macht das Sein“.
  4. „Wie der Mensch denkt in seinem Herzen (Seele, Unterbewußtsein), so ist er“.
  5. „Dir geschehe nach deinem Glauben“.

Es ist übrigens auch die Bibel, die sagt, daß Heilung dem Wandel des Bewußtseins folge.

Hallo Michael!

Ich selber bin von Skoliose betroffen, aber Laie, kann dir also nur meine persönliche Meinung sagen…
Eine Skoliose ist meist idiopathisch, das heißt, man weiß nicht welche Ursache sie hat.
Die Psychische Komponente spielt sicherlich eine Rolle, allerdings denke ich, das zuerst die Skoliose, dann die Psyche kommt. Jeder der vor allem in der Pubertät merkt, dass er irgendwie anders ist muss damit fertig werden und hat damit eine psychische Belastung. Aber eben erst nachher.

Und deine Theorie hieße ja, dass alle Menschen mit Skoliose ein Lügen verdrehungsproblem hätten… Kann ich mir nicht vorstellen!

Mfg

Hallo Michael,
eine Skoliose entsteht bestimmt nicht durch psychische Probleme. Allerdings glaube ich, dass die Konsequenzen aus der Skoliose schon psychisch beeinflußt werden können. Ich habe bei mir immer gemerkt wenn ich besonders belastet war dann verstärkten sich auch die Verspannungen und die Schmerzen. Ich sorge also dafür dass ich möglichst entspannt durchs Leben komme, das gelingt natürlich nicht immer aber man kann es schon lernen. Progressive Muskelentspannung und gezielte Übungen vom Physiotherapeuten helfen genauso wie das „Streicheln der Seele“.
Wie eine Skoliose entsteht kann Dir sicherlich Dein Orthopäde erklären, es gibt da verschiedene Ursachen. Haltungsfehler etc.
Wenn Du noch Fragen hast melde Dich noch einmal.
Ein schönes Wochenende wünscht dir Eva

Sehr geehrter Herr Schwibinger,

die Ursache für Skoliose ist in mehr als 90% aller Fälle nicht bekannt! Die Skoliose zählt zu den Wachstumsdeformitäten. Sie entsteht und verschlechtert sich während der Jugend in Zeiten verstärkten Körperwachstums, wie zum Beispiel in den pubertären Wachstumsschüben.
Wenn bei Ihnen also schon sehr früh eine skoliose diagnostiziert wurde, könnte dies darauf hindeuten, dass z.B. eine angeborene Knochenfehlbidung vorliegt, oder auch eine frühkindliche Nerven- oder Muskelerkrankung, oder eine Fehlhaltung (einseitige Belastung…) vorhanden war. In dieser frühkindlichen Phase und auch in der Jugendzeit verspürt der Betroffene in der Regel keine Schmerzen. In fortgeschrittenem Alter können die „Folgeschäden“ jedoch sehr beeinträchtigend sein.
In wenigen Fällen der Skoliose kann die Ursache auch darin begründet sein, dass eine posttraumatische Erfahrung zugrunde liegt (z.B. nach OP’s…). Ebenso sollten Sie sicherstellen, dass Ihre beiden Beine gleich lang sind! In unterschiedlichen Beinlängen kann eine Skoliose ebenfalls begründet sein.

Selbstverständlich trägt nach meiner Auffassung die psychische Verfassung des Betroffenen zur Schmerzempfindlichkeit extrem bei. Es ist durchaus möglich, dass Sie sich z.B. aufgrund einer depressiven Phase in einer körperlichen Haltung „wieder finden“, welche die Auswirkung der Skoliose auf die Schmerzen verstärkt. Die depressive Verfassung des Betroffenen - „mir geht es nicht gut - ich kann momentan nicht’s Richtiges tun - ich bin nur noch passiv - ich muss leiden - Ohnmachtsgefühle…“ - kann nach m.E. ganz stark diese Schmerzgefühle im Rücken verstärken - nach dem Motto: „ich kann diese Last nicht weiter tragen…!“

Sie sollten die oben erwähnten Ursachenmöglichkeiten ärztlich, oder beim Heilpraktiker, oder bei einem guten Physiotherapeuten, oder bei einem Osteopathen - würde ich favoritisieren - abklären lassen. Wenn dies geschehen ist, sollten Sie nach meiner Auffassung eine psychotherapeutische Unterstützung nicht ausschließen.

Herzliche Grüße

Renatal

„die Ursache für Skoliose ist in mehr als 90% aller Fälle nicht bekannt“

Guten Tag.
Danke für die freundliche Antwort. Nun bin ich in Psychiatrie und Gefängnissen etc und alle alle Depressionen und auch Mördern schaukeln und wackeln vor allem mit Nacken und das wäre logisch wenn das Skoliose macht oder ist das dumm?

Wenn der "Organ also Wirbelkörperschaden bzw Wirbelverbindungsschaden in der Pubertät zu sehen ist, da wird geschaukelt und getrotzt und gekämpft. Emotional ohne Hormone.

Die Ganzkörperrückenröntgenaufname bei mir sagte Röntgenarzt Orthopäde
und Heilpraktier und Rolfing und Therapeut Innenarzt mit syte. Therapie

a sieht aus wie Unfall
b ursache unbekannt
c bisher ohne schmerzen nur zu sehen auf röntgenbild

meine these
fehlhaltungen von mir

gruss und danke

körperlich-materielle

Guten Tag Was ist damit bitte gemeint? Ein Autounfall? Wenn Rücken nicht psychisch wäre sondern Zufall, warum dann Rückenübungen? Gruss und Danke.

Guten Tag
Ich hoffe, Sie erlauben mir die Beobachtung. Bei einer Lehrerin mit dreifachen Bandscheibenvofall sah ich pausenloses hin und her schaukeln mit Becken und Kopf. Wenn das Skelett ein Motor ist, dann müsste es Verschleissprobleme kennen. Freundlicher Gruss und Danke.

Hallo Michael,

vorweg,es war leider sehr schwierig Deine Anliegen zu verstehen,aber ich hoffe den Zusammenhang soweit richtig verstanden zu haben.

Das Skoliose allein nur aus psychischen Gründen entstehen kann bezeifle ich sehr.
Es muß schon damals,vielleicht auch nur sehr minimal sichtbar auf dem Rö.-bild,eine Veränderung sprich Fehlstellung vorhanden gewesen sein.
Das tragische bei Fehlstellungen ist,vorallem bei Kindern da sie ja noch im Wachstum sind,das sich ohne eine Behandlung die Probleme eher verschlimmern.Die Ansichten von früher"das wird sich noch allein verwachsen" sind heutzutage überholt u.stimmen nicht.

Weil,wenn es anfangs schon verschoben ist,wächst es leider auch so weiter,AUCH wenn Du im Alltag alles Rückenschonend machst,das Tragen u. Heben z.B.
Es muß bei Grad 2 mindestens durch z.B.Krankengymnastig,AKTIV Gegengesteuert werden.

Natürlich gehören Körper und Seele/Psyche immer zusammen,wie weit sich aber Psychische Belastungen auf Deine Skoliose genau ausgewirkt haben kann Dir aber leider nur ein Arzt oder guter Krankengymnast sagen!!!

Um Dich ganz unverbindlich mal ärztlich zu informieren bieten die meisten Krankenkassen ein kostenloses Servictelefon an dort bekommt man Tipp´s an welche Stelle,Arzt od.Therapeut man sich wenden kann.
Kann ich nur sehr empfehlen,habe ich selbst schon ausprobiert und Sie sind auch auf die Zusammenhänge von Körpe u.Psyche eingegangen.Wenn man Glück hat kann man dort auch schon mit einem Facharzt sprechen.

(Falls Du bei der AOK bist,hier die Nr.:o8oo 0326326,der Service nennt sich Clarimedis.)

Persöhnlich fällt mir noch ein könnte Dir auch eine Cranio Sakrale Therapie helfen,dort werden Beschwerden,auch Rücken,auf Körperlicher Ebene behandelt aber immer im Zusammenhang MIT der Psyche.
Wird leider nicht von den Krankenkassen bezahlt und Du solltest Dich gut informieren das es Kein"Quaksalber" ist,er sollte mind.eine Krankengymnastik-Ausbildung haben.

Ich hoffe,ich habe Dich jetzt nicht noch mehr durcheinander gebracht.
Bei Rückfragen kannst Du ruhig nochmal nachfragen.
Alles Gute
Anja

Auch bei „mechanischer“ Einwirkung (Geburtsfehler, Unfall) können körperliche Übungen helfen / erleichtern.

Wobei ich mir bis heute nicht darüber klar bin, ob meine Scheuermannsche Krankheit ein „materieller“ Fehler oder eine psychisch-seelische Einwirkung ist.
Aber jedenfalls gehts mir heute damit wesentlich besser als vor dem Beginn der „Selbst-Entwicklung“.

Herzlichen Gruß:
Wolfgang

Hallo Michael,

es ist ja unbestritten, dass Psyche und Körper eng zusammenhängen und in einer Wechselwirkung stehen - insofern ist deine Frage schon mal berechtigt. Man denke nur an die Redewendung: „der hat kein Rückgrat“…
Es ist auch so, dass speziell Rückenschmerzen oft eine psychische Komponente haben bzw. dass ein psychisches Leiden sich in Rückenproblemen ausdrückt.

Trotzdem wäre ich sehr vorsichtig mit Rückschlüssen von einer Skoliose auf eine spezielle Art des Umgangs mit der Wahrheit.

Keinesfalls ist es so, dass man aus Krankheiten auf Eigenschaften schließen sollte, denn die Entstehung einer Krankheit ist immer durch mehrere Faktoren bedingt, die wir als Außenstehende meist nicht kennen. So ist die Bandbreite zwischen z.B. unfallbedingten Krankheiten und psychisch bedingten körperlichen Erkrankungen sehr groß, sodass man einen Menschen nicht aufgrund einer Erkrankung in eine Schublade stecken kann.

Viele Grüße,

Sunev

Hallo

sorry, aber da kann ich nicht weiterhelfen

lg

danke für antwort.
gruss

guten tag
könnte es sein
einfach die psy. probleme beseitigen und evt verschwinden die rückenschmerzen? passieren könnte ja nichts oder?
gruss und danke für nette antwort

guten morgen. wäre es also zufall wenn menschenm mit dem kopf hin und her wackeln aus stress und dann bandscheibenvorfall im nacken bekommen?
gruss und danke für nette antwort.

guten tag danke für antwort. bewegen wie tai chi kann doch nicht schlecht sein. wenn die wirbel wie im auto auf mechanische belastungen reagieren, müssten die gelenke doch auf entspannung positiv reagieren oder?
gruss und danke

guten tag
danke für Ihre nette email. genau das beobachte ich auch bei vielen teilnehmern in gruppen. und mir fällt auf, die schmerzen nehmen in krisen zb scheidung zu. da doch eher die scheidung auf den rücken schlägt ist es doch unwahrscheinlich, dass die gequetschte wirbelsäule beziehungsprobleme auslöst oder doch?

danke gruss

guten morgen
danke für die nette hilfe. ich habe mich nicht gut genau ausgedrückt. ich wollte nicht für mich sonder allgemein fragen. warum habe ich in kursen zb viele lehrer mit bandscheibenvorfall im nackenbereich. das kommt doch nicth vom falschen heben oder doch? im beckenbereich, das kann ich verstehen?
gruss und danke.

guten morgen. bin ich also merkwürdig, wenn ich in einer konferenz einen lehrer drei stunden mit dem kopf wackeln sehe
aus stress hin und her
und er mir von nacken op erzählt?
war das ein einzelfall?
danke für nette hilfe
ich will nur fragen niemand ärgern
gruss

Ja!
Ich rate JEDEM Menschen - und ganz eindringlich - , seine (oft auch ins Unbewußte verdrängten) „psych. Probleme“ zu beseitigen.
Sich den „Dämonen“ aus dem Unbewußten zu stellen bedeutet (auch) ANGST konstruktiv überwinden können lernen. DAS ist die Basis für den Wandel des Bewußtseins und für ein Heilwerden der Seele; was dafür sorgt, dass man evtl. letztlich verbleibende körperliche Mängel gelassen annehmen kann.
Zu Details siehe die TIPPS von user heureka47 bei GUTEFRAGE.net.