Owohl = Obwohl - Sowohl?

Hallo zusammen,

ich bin in einem Buch über das Wort “owohl” gestolpert.

Zuerst habe ich es für einen Setzfehler gehalten, da es wie obwohl verwendet wurde, so dass nur das “b” zu fehlen schien.

Nachdem ich dann mal kurz im Internet gesucht habe, taucht es aber immer wieder mal auf, auch auf seriösen Seiten. Hier scheint es aber teils wie “sowohl” genutzt zu werden.

Bin ich einfach auf einen gängigen Tippfehler getroffen oder habe ich eine veraltete, ungenützte Wortversion gefunden?

Vielen Dank.

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Das vermute ich bei beiden Versionen, bei “obwohl” genauso wie bei “sowohl”.

Kannst Du Deine Funde verlinken? Das könnte Licht ins Dunkel bringen.

sowohl als auch
gibt es

Moin,

owohl wird nicht im DWDS gefunden, das deutet darauf hin, dass es dieses Wort tatsächlich nicht gibt.

DWDS filzt alles, was es an Druckerzeugnissen im deutschen Sprachraum gibt. Was genau dazu führt, dass ein Wort aufgenommen wird, weiß ich natürlich nicht. Grimm und Wahrig kennen „owohl“ auch nicht. Ich auch nicht ;-))

Manch Kreativer erfindet Wörter und hofft, dass sie Eingang in die Umgangssprache finden, klappt aber nicht immer.

Gruß
Ralf

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Darum ging es ihm nicht. Er meinte, dass bei „owohl“ entweder ein b (von oBwohl) oder ein s (von Sowohl) fehlen könnte, es sich also um einen Tipp-/Schreibfehler handelt.

Mörderischer Verdacht (1990) Owohl ihr unter Mordverdacht stehender…

“…vor demselben Gericht zulässig ist, owohl nach den Zuständigkeitsregeln des Staates des angerufenen Gerichts die eine der vertraglichen Verpflichtungen,..”

“S1, F6: Owohl sie ihm deutlich zu verstehen gegeben hat, dass"..”

“Zeiten - dafür owohl das…”

ōwol , mhd., Interj.: nhd. „owohl“, Glücklichpreisung, Lobpreis, Segen, Ermunterung, Aufforderung, Anruf, Bitte; Q.: Eilh (FB ōwol), FvSonnenburg, Parz, PassI/II, Rol (um 1170), Tit, Wig, WvE; E.: s. ō, wol; W.: nhd. DW-; L.: Hennig (ōwol), LexerHW 2, 196 (ôwol), Benecke/Müller/Zarncke III, 800a (ôwol)

Quelle: Köbler, Gerhard, Mittelhochdeutsches Wörterbuch, 3. A. 2014

In sehr alter Literatur könnte das also wohl vorkommen. Bei den meisten Fundstellen aber dürfte es tatsächlich eher ein Rechtschreibfehler sein.

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Hallo (oder wallah), i bims.

Qualle: Wikipedia

Gruss, k.

Deine ersten drei Beispiele halte ich für Tippfehler, es sollte mit Sicherheit in allen drei Fällen „obwohl“ heißen, und beim vierten Link ist es offensichtlich, dass der linke und rechte Rand abgeschnitten ist! Da könnte sogar „sowohl“ ganz ohne Tippfehler gestanden haben. Den vollständigen Artikel habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.

hi,

letzte Seite.

grüße
lipi

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Du bist mein heutiger Held! :sweat_smile: Die PDF-Datei hatte ich tatsächlich auch gefunden, da aber am Anfang ein anderes Foto war, habe ich nicht damit gerechnet, dass noch andere Artikel kommen.:flushed_face: Es ist aber so, wie ich es vermutet habe, lediglich abgeschnitten, nicht mal vertippt!

Gruß
Christa

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