nachdem ich Brother und Kyocera geschrieben habe, um eine Stellungnahme zu diesem Problem zu erhalten, hat Kyocera prompt reagiert und einen ganzen Reigen von Gutachten geschickt, welche die Unbedenklichkeit ihrer Geräte attestieren soll. Inwieweit ist denn zum Beispiel der Wert 0,9 mg/h im Vergleich mit dem geforderten 2,0 mg/h bedenklich? Natürlich ist der Wert niedriger, aber sind die Testkriterien nicht zu lasch? Fand die äußerst ungeschickte Bemerkung, dass bei sachgemäßer Handhabung des Geräts keine Lungenschäden auftreten dürften. Wie groß ist die Schädigungsdifferenz wischen „badboy“ Kyocera und den übrigen Druckern? Welcher ist denn eingermaßen gesundheitstechnisch empfehlenswert und macht es überhaupt einen großen Unterschied, sofern fast alle Drucker den Blauen Engel haben?
Welcher ist
denn eingermaßen gesundheitstechnisch empfehlenswert und macht
es überhaupt einen großen Unterschied, sofern fast alle
Drucker den Blauen Engel haben?
Der einzige BLAUE ENGEL, dem ich über den Weg traue, heißt Marlene Dietrich und die ist auch schion tot.
Aber im Ernst: Ich hatte (die Betonung liegt auh hatte) auch ein oder zwei Laser-Drucker im Laufe meines bisherigen PC-Lebens. Natürlich sind die Dinger technisch am angenehmsten, wissen wir ja.
Aber ich denke mal, es kommt schon sehr darauf, wieviel und wie lange Du da ausdruckst.
Bei all diesen Meßwerten, Statistiken und Untersuchungen ist das doch immer so 'ne Sache. Die werden die „Labor-Bedingungen“ schon so anlegen, dass sie durchkommen, sonst könnten sie ja nix verkaufen.
Ganz ohne wird das nicht sein.
Gruß,
Branden
Hi Schrotbrot,
auf Deine Fragen kann ich leider nicht exakt eingehen, da ich mich damit nicht auskenne, aber ich weiß
-dass VDI-Vorschriften einen halb-Stunden Mittelwert von unter 120µg/m³ Raumluft als unbedenklich deklarieren
-Wenn Deine Drucker jetzt bis zu 2mg/h (=2000µg) Ozon ausstoßen, ist bei einem Kämmerchen von 2mx2mx2m (=8m³) Vorsicht angesagt.
Daher gibts „Druckerräume“ in denen man sich die Minuten aufhält bis der Druck abgeholt, sortiert etc. ist.
Wenn in einem normalen Büro (15m² und 2,5m Deckenhöhe mit einem Fenster) so ein Drucker steht (und PERMANENT DRUCKT!!) kommt man niemals auch nur in die Nähe der VDI-Vorschrift. Liegt jetzt allerdings das Büro an einer Hauptverkehrsstraße und man arbeitet um 15-17 Uhr, hat man auch ohne Drucker ein Ozon-Problem
Also: So einen Drucker möchte ich nicht in einem kleinen Kämmerchen neben meinem PC stehen haben, unter „normal“-Bedinungen (Wohnzimmer, leichter Luftzug) stellen die jedoch keine Gefahr dar. Generell gilt bei Ozon: riecht man es, wird’s gefährlich!