Hallo zusammen,
nehmen wir an, es gibt eine Straße mit EFH, die in der Nähe einer Schule und eines Reha-Zentrums liegt. Diese haben zwar Parkplätze, auf denen aber Mitarbeiter nicht parken dürfen oder aus Bequemlichkeit (morgendlicher Amok bei Schulbeginn) nicht parken. Die Straße ist eine Tempo 30 Zone mit abgesenkten Bordsteinen und gekennzeichneten Parkflächen. So ist es unmöglich, vor dem Haus einen Parkplatz zu finden, außer nachts.
Soweit alles rechtlich klar, öffentlicher Parkraum. Die Flächen vor dem Haus (eigener Grund) können nicht genutzt werden, weil vor dem Haus Parktaschen markiert sind.
Ich sammle gerade die möglichen Alternativen, wie dieser Zustand von der Kommune geändert werden kann.
Folgende fielen mir spontan ein, wobei einiges davon nicht praktikabel oder sogar rechtlich zweifelhaft ist:
Umwidmung in eine Anliegerstraße, da Parken kein Anliegen ist
Gebührenpflichtige Parkplätze mit Bewohnerparkausweisen
Aufhebung der Zone und Markierung, so dass Fahrzeuge auf eigenem Grund geparkt werden können und niemand am Fahrbahnrand parken darf (abgesenkte Bordsteine)
Kauf der Parkfläche durch die Anlieger und Ausweisung als privat
Verpflichtung des Eigentümers des Reha Zentrums, seinen Parkplatz für Mitarbeiter zu öffnen
Verpflichtung der öffentlichen Schule, Lehrpersonal und Schüler auf die Schulparkplätze zu verweisen
Fällt noch jemandem etwas ein?
Ein Zusatzschild unter dem P „Nur für Anwohner“ gibt es ja nicht.
VG
EK

– Und die Zuspätkommer hätten vermutlich ebenfalls EFHs zugeparkt, falls solche in der Nähe gewesen wären…