Patriotismus/nationalismus in den usa

hallo,

was sich seit einiger zeit in den usa abspielt geht meiner meinung nach weit über patriotismus hinaus. bei jedem noch so unwichtigen ereignis wird in höchst pathetischer weise die staatshymne gespielt, alle anderen staatsformen als die eigene haben keine daseinsberechtigung, die eigenen interessen werden immer öfter mit gewalt durchgesetzt und bush´s reden kommentiere ich nicht weiter.
das erinnert mich doch stark an ein hässliches kapitel in unserer geschichte.
ein solches verhalten wäre in europa heutzutage undenkbar und ich frage mich wo patriotismus aufhört und nationalismus beginnt.
was meint ihr dazu (mich würden auch kommentare von us-bürgern interessieren) ??

gruß…moe

Hi Moe,

ich frage mich wo patriotismus aufhört und nationalismus
beginnt.

Nationalismus beginnt da, wo die Bürger dazu gezwungen werden!

Grüße
Jana

Nationalismus beginnt da, wo die Bürger dazu gezwungen werden!

ich glaube nicht dass jeder nationalist zu seiner einstellung gezwungen wird, im gegenteil: die meisten nationalisten haben ihre einstellung aus tiefster überzeugung. aus welchen unverständlichen beweggründen auch immer.
ich würde sagen dass die meisten durch falschinformation der medien und der regierung durchaus dazu getrieben werden.

gruß…moe

ich würde sagen dass die meisten durch falschinformation der
medien und der regierung durchaus dazu getrieben werden.

Muss ja nicht durch Falschinformation geschehen. Es reicht schon aus, wenn in amerikanischen Zeitungen nur eine einzige kleine Spalte über Europa geschrieben wird. Wenn man nie über irgendetwas liest oder etwas hört, schenkt man dem auch weniger Beachtung. Deswegen denken auch viele Amerikaner (besonders junge *g), dass man sich hier bei uns noch mit „Heil Hitler“ begrüssen würde und wir jeden Tag Sauerkraut essen würden. Ausserdem sind sie sich nicht sicher, ob wir alle Telefon haben.
GRUND: Sie wissen es einfach nicht besser.

Aber ich geben der Vermutung recht, dass sich das in die Richtung des Nationalismus annähert. Wird wirklich Zeit, dass sich das ändert.

Grüsse

Andreas

BTW: Amerikanische Schüler haben die Nationalhymne zu singen. Jeden Morgen. Ob sie wollen oder nicht. Ich weiss nicht ob das Pflicht ist. Aber sing mal als einziger in Deiner Klasse nicht mehr…

Tag,

ohne mich selbst auf die falsche Seite zu stellen, aber ich finde den Vergleich mit unseren geschichtl. Ereignissen sehr unpassend. Mag sein, dass die USA eine etwas konservativere Linie fahren, möglicherweise auch ein gewisses Maß an Nationalismus einbringen, aber daran sehe ich nix falsches oder verachtungswürdiges! Hitler prägte den Begriff „Nationalsozialismus“ auf seine Weise, was schrecklich war, was die Menschheit nie vergessen darf - um zu verhindern das sowas wieder passiert, das is richtig. Aber um wieder in die Gegenwart zu wandern: Ein Mensch darf nicht verurteilt werden, nur weil er im Sinne seiner Nation denkt! Nur weil er stolz auf sein Land is, ist er net rassistisch oder hat eine Wut auf alles was anders is… Die Amis sind stolz auf ihr Land, und das zu recht, aber Nationalstolz hat bei weitem kein bißchen mit den schlimmen Ereignissen hier in Europa zu tun, das muß man abgrenzen! Wenn morgens die Nationalhymne gesungen wird, dann soll man sich bewußt werden, Amerikaner zu sein - und du wirst doch net ernsthaft behaupten wollten, dass alle Kids in diesem Moment denken:„Ich bin Ami, du bist keiner - ich bring dich um!“, oder? :wink:

mfg - JENS

Hi Moe,

hm… Du schriebst in Deinem Ausgangsposting:

„was sich seit einiger zeit in den usa abspielt geht meiner meinung nach weit über patriotismus hinaus. bei jedem noch so unwichtigen ereignis wird in höchst pathetischer weise die staatshymne gespielt, alle anderen staatsformen als die eigene haben keine daseinsberechtigung, die eigenen interessen werden immer öfter mit gewalt durchgesetzt und bush´s reden kommentiere ich nicht weiter.
das erinnert mich doch stark an ein hässliches kapitel in unserer geschichte. […]“

Die abwertende Steigerungsform von Patriotismus ist der Nationalismus. Darauf spieltest Du ja - wenn ich das so richtig mitbekommen habe - auch an. Möglicherweise (aber ich denke, das ist eine sehr subjektive Auslegung) hast Du hierin ja auch recht. Nur - und das war die Intension meiner Antwort:

„Nationalismus beginnt da, wo die Bürger dazu gezwungen werden!“

spieltest Du auch noch auf unsere Geschichte (Stichpunkt: Nationalsozialismus) an. Und da wollte ich (auch aus dem Gefühl heraus) erst einmal dagegen halten. Wir Europäer stehen den „amerikanischen Verhältnissen“ immer mit Fassungslosigkeit gegenüber, teils aus Geschichtsbewusstsein, teils aus Mentalitätsgründen.

ich glaube nicht dass jeder nationalist zu seiner einstellung
gezwungen wird, im gegenteil: die meisten nationalisten haben
ihre einstellung aus tiefster überzeugung. aus welchen
unverständlichen beweggründen auch immer.

Genauso wie Patrioten…

ich würde sagen dass die meisten durch falschinformation der
medien und der regierung durchaus dazu getrieben werden.

Das würde ja voraussetzen, dass man die entsprechenden Medien auch konsumiert :wink:) Aber ich kenne kaum ein Volk auf der Welt, das so verheerend schlecht informiert ist, sich auch für nichts interessiert, was in der Welt vorgeht bzw. nur ansatzweise den Hauch von „Politik“ inhaliert hat…

Kurzum: Für mich sind die Amerikaner blinde Patrioten, die oft nicht in der Lage sind bzw. sein wollen, über ihren eigenen Tellerrand hinauszublicken.

Nicht mehr und nicht weniger. Aber traurig genug!

Viele Grüße
Jana

Hi Andreas,

BTW: Amerikanische Schüler haben die Nationalhymne zu singen.
Jeden Morgen. Ob sie wollen oder nicht. Ich weiss nicht ob das
Pflicht ist. Aber sing mal als einziger in Deiner Klasse nicht
mehr…

Das ist von Bundesstaat zu Bundesstaat und von Schule zu Schule sehr unterschiedlich. Üblicherweise wird an Colleges jeden Morgen um 9 Uhr dieser so genannte „Pledge to Allegiance“, also der Treueeid auf die amerikanische Flagge gehalten. Das ist noch lange kein Pflicht, die bei Nichteinhalten unter Strafe steht. Gerade wegen des Zusatzes „one nation under god“ ist dieser Eid in den USA auch umstritten…

Vergleiche das einfach mit der Deutschen Nationalhymne. Nicht jeder, der mitsingt, ist auch gleichzeitig Nationalist.

Diese amerikanische Tradition wird, finde ich, überbewertet. Eigentlich ist es doch eine schöne Geste…

Jana

Spendenquelle für flutopfer
Hallo,

hier wäre eine Spendenquelle gefunden:
http://www.deutschland-bewegung.de/pdf/dresden.pdf

Der Rest der Seite ist auch interessant. Diesmal ein Christdemokrat.

Frank

hallo,

so hab ich das ja nie behauptet.
aber wenn in unseren breiten ein lehrer seine schüler täglich dazu auffordert die nationalhymne zu singen, wird er wahrscheinlich nach kurzer zeit seines amtes enthoben . und zwar mit der begründung ein nationalist zu sein. mir ist durchaus klar dass dieser begriff in amerika einen vorurteilsfreieren stellenwert hat als bei uns, trotzdem gibt mir das gehabe der amerikaner zu denken.

gruß…moe

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Servus Moe,

ich hab mal ein gutes Beispiel für den Unterschied von Patriotismus und Nationalismus gehört.

Patriotismus ist die Liebe zu seinem Land, und dabei nicht abwertend gegenüber anderen Ländern ist. Wenn also Fendrich singt ‚I am from Austria‘… Für mich nicht unbedingt etwas negatives.

Nationalismus hingegen ist intolerant und abwertend gegenüber anderen Nationen. Wohin das führt haben wir ja vor allem beim WK2 gesehen. Für mich stark negativ besetzt.

Die Grenzen sind zuweilen recht verschwommen. Deswegen stehe ich Patriotismus zwar nicht negativ, aber dennoch vorsichtig gegenüber. Ich denke, sollen sie so oft die Nationalhymne spielen wie sie wollen, wenn es ihnen Spaß macht. Was mich an US mehr stört ist das militärische Verhalten, das sich auch in Filmen widerspiegelt. Wenn die UNO beschließt gegen den Irak vorzugehen, dann ist das eine, wenn die USA das beschließt ist das eine ganz andere Sache.

Servus
Herbert

Die Stunde der Patrioten
Hallo moe,

was sich seit einiger zeit in den usa abspielt geht meiner
meinung nach weit über patriotismus hinaus. bei jedem noch so
unwichtigen ereignis wird in höchst pathetischer weise die
staatshymne gespielt,

Auch bei uns wird bei jeden nationalen Fußballkick die Nationalhymne gespielt und seit Beckenbauer Nationaltrainer war, singen die Spieler auch wieder.

alle anderen staatsformen als die eigene
haben keine daseinsberechtigung,

Könntest Du hierfür Beispiel nennen? oder ist das Deine private Meinung?

die eigenen interessen werden
immer öfter mit gewalt durchgesetzt

Worauf spielts Du hier an? / Welche Interessen, die „mit Gewalt durchgesetzt wurden“ meinst DU?
Wenn Du Dir die letzten Ereignisse anschaust wirst Du feststellen, daß hier immer eine internationale Truppe am Werk war.

und bush´s reden
kommentiere ich nicht weiter.

Das wäre aber gar nicht schlecht, weil es ein Diskussion in Gang setzen würde (auch wenn wir hier einige Themen zu 100-mal dann durchkauen)

das erinnert mich doch stark an ein hässliches kapitel in
unserer geschichte.

Namen sind oft Schall und Rauch.
Menschenverachtende und kriegstreiberische braune Idiologien von vor 1.000 Jahren können wohl kaum mit dem Begriff Nationalismus gleichgesetzt werden. Für diese Taten gibt es auch in der Hölle keinen Begriff. Auch wenn sichs in unserem Sprachgebrauch so eingeprägt hat.

ein solches verhalten wäre in europa heutzutage undenkbar und
ich frage mich wo patriotismus aufhört und nationalismus
beginnt.

Das man seine eigenen Interessen durchsetzt, kannst Du in jeder Situation erleben, wo sich jemand auf Kosten anderer einen Vorteil verschaft.
Im übrigen ist z.Bsp. die Versenkung der Rainbow Warrier durch die Franzosen auch kein Ruhmesblatt

was meint ihr dazu (mich würden auch kommentare von us-bürgern
interessieren) ??

Die US-Bürger, die ich kenne, können Diskussionen um einen gesunden Nationalismus, Patriotismus, Fahneneid, etc. in Europa nicht verstehen. Für sie ist es selbstverständliches den Worten von JFK zu folgen:

Fragt nicht was euer Land für euch tun kann, fragt was Ihr für euer Land tun könnt.

Danke für Deine Aufmerksamkeit
Klaus

Moe,

was sich seit einiger zeit in den usa abspielt geht meiner
meinung nach weit über patriotismus hinaus. bei jedem noch so
unwichtigen ereignis wird in höchst pathetischer weise die
staatshymne gespielt

ist das mehr als Patriotismus? Ist das schon Nationalismus.

alle anderen staatsformen als die eigene
haben keine daseinsberechtigung,

Das kommt Dir wohl so vor. Ist aber nicht so. Nur, wenn Du im Prinzip „nur“ zwei „schwache“ Nachbarn hast und sich links und rechts von Dir lediglich zwei riesige Ozeane befinden, dann musst Du Dich an etwas halten, was Du in der Hand hast. An Dich selbst. Und wuerdest Du das nicht machen, waerest Du ziemlich einsam; von Dir selbst und allen verlassen. Wenn Du unter allen der Staerkste waerest, wer gibt Dir dann noch halt, wenn Du ihn Dir selbst nicht geben kannst und Deine „kleinen“ Freunde am Ende sowieso nicht in der Lage sind, Dir zu helfen. Dann bleibt Dir nichts anderes, als Dir selbst und anderen Deine Kraft einzureden. Und genau das machen die Amerikaner. Sie reden anderen ein, dass sie die staerkste Macht mit dem groessten Zusammenhalt sind. Und wie man sieht…es klappt ganz einzigartig.

die eigenen interessen werden
immer öfter mit gewalt durchgesetzt und bush´s reden
kommentiere ich nicht weiter.

Mit Gewalt? Immer oefter? Wann? Wo? Seit wann? Wem wurde denn so in letzter Zeit der amerikanische Wille mit Gewalt aufgedrueckt? Dem Irak vielleicht? Im zweiten Weltkrieg vielleicht sogar Deutschland? Wo denn „immer oefter“?

das erinnert mich doch stark an ein hässliches kapitel in
unserer geschichte.

Da muss man aber schon tief graben, um auf solche Vergleiche zu stossen. Aber wenn Du schon den Vergleich zur „haesslichen“ deutschen Geschichte suchst, dann wohl eher in Frankreich.

ein solches verhalten wäre in europa heutzutage undenkbar und

Naja, dann schau’ mal um die Ecke, dorthin, wo LePen, Frey, Haider, Shirinowsky & Co. (und ehemals auch Milosevic) hocken und fleissig hier und da ihre Stimmchen sammeln.

ich frage mich wo patriotismus aufhört und nationalismus
beginnt.

Naja, da Du Dich selbst fragst, ist eine Antwort von mir vielleicht ueberfluessig, aber dennoch…

Patriotismus:
Ich liebe mein Volk, ich respektiere die anderen Völker.

Nationalismus:
Ich vergoettere mein Volk und veranscheue andere Völker, die nicht wie mein Volk sind.

was meint ihr dazu (mich würden auch kommentare von us-bürgern
interessieren) ??

Kommentar eines US-Buergers

Viele Gruesse
tigger

Hi Frank,

Diese Angriffe auf Dresden wurden von Winston Churchill angewiesen. Sie sind ein verabscheuliches Kriegsverbrechen, das durch nichts gerechtfertigt werden kann. In jenem Moment wurde die britische Regierung selbst zu dem Monster, das es in den Nazis sah. Ich schaeme mich fuer dieses entsetzliche Verbrechen, das mein Land der deutschen Bevoelkerung jener Zeit antan. Mit dieser Aktion verlor GB, und auch die Krone, jegliches Recht, sich über die deutschen Nazis zu erheben. Denn es zaehlt nicht, wer wieviele Menschen in Kriegsverbrechen gemordet hat, sondern lediglich wer Menschen in Kriegsverbrechen gemordet hat.

Diese Angriffe loesten selbst in den Bevölkerungen der USA und Grossbritanniens Entsetzen und Abscheu gegen die eigene Militaerallianz aus, obwohl man eigentlich Feind der Nazis war und selbst erheblichste Opfer trug. Aber nicht nur die Angriffe auf Dresden ernteten haerteste Kritik, sondern auch die Angriffe auf Hamburg und Koeln.

Grundsaetzlich stimme ich mit dem Schlusswort Deines Links ueberein. Aber dennoch glaube ich, dass die Angriffe auf Jugoslawien und Afghanistan eine bestimmte Rechtfertigung habe. Sollte die Welt dem aberwitzigen Treiben des Milosevic weiterhin tatenlos zusehen? Ist es wirklich wahr, dass die Taliban-Rebellen, die ebenfalls eines der unmenschlichsten Systeme etablierten und sich dabei noch der Beherbergung der grausamsten Terroristen ruehmten, kapituliert haben? Ich denke nein. Die Taliban kaempfen weiterhin und Milosevic haette weiterhin vertrieben und gemordet. Was haette beide gestoppt, wenn nicht der Waffengang? Haben beide jemals ein nachhaltiges Eingestaendnis im Verhandeln gemacht? Ebenfalls nein. Grausame Machthaber haben eine bestimmte Eigenschaft: sie erhalten ihre grausame Macht grausam. Solange sie niemand bremst. Ich stelle mir die Frage, was gewesen waere, wenn es niemanden gegeben haette, der Hitler gebremst haette? Wer diese „Menschen“ nun letztendlich bremst, ist am Ende egal. Aber eines muss es machen. Und wenn es die USA sind, dann koennen sich viele dafuer bedanken, dass sie nicht ihre eigenen Soehne „fuer Coca-Cola und McDonald’s“ in den Tod an der Front schicken muessen.

Ich glaube, es waeren nicht zuletzt die amerikanischen Muetter, die froh waeren, wenn man alle grausamen Machthaber dieser Welt ueber den Verhandlungstisch zur Vernunft treiben koennte. Leider leben wir aber in einer Welt, in der es kaum noch Wunder und wirkliche Gelehrte gibt, sondern nur noch Kalkulation und Alleswisser.

Gruss
tigger

mir ist
durchaus klar dass dieser begriff in amerika einen
vorurteilsfreieren stellenwert hat als bei uns, trotzdem gibt
mir das gehabe der amerikaner zu denken.

gruß…moe

Abend,

aber ich denk mal wir Deutschen sollten endlich mit der Vergangenheit abschließen - sie net vergessen, aber sie akzeptieren. Auch in Deutschland sollten wir toleranter gegenüber einem gewissen Stolz auf unser Vaterland sein. Wie du schon schreibst, bei uns existieren Vorurteile, die net mehr länger tragbar sind… Beispiele hab ich ja in meinem vorigen Post gebracht.

Mfg - JENS

was sich seit einiger zeit in den usa abspielt geht meiner
meinung nach weit über patriotismus hinaus.

Den Eindruck hatte habe ich. Die Amerikaner pflegen ihren Pantriotismus in einer Weite, die aus unserer Sicht schon grotesk ist. Bei einem Deutschen der so deutsch ist, wie ein durchschnittlicher Amerikaner amerikanisch, würde man unweigerlich nach der Hakenkreuzarmbinde ausschau halten.

Im Prinzip könte man das unter „andere Länder - andere Sitten“ abtun, wenn die USA nicht so mächtig wären und ihre Sicht von sich selbst keinen Einfluß auf ihre Politik hätte. Das ist aber leider nicht der Fall. Wer täglich eingetrichtert bekommt, daß Amerika die größte und beste Nation ist und selbstverständlich eine Führungsrolle in der Welt spielen muß (und es ist in den USA ein Kunststück, das auch nur einen Tag nicht zu hören), der glaubt das irgendwann. Genau das spiegelt sich in der amerikanischen Außenpolitk wieder. Die USA sind davon überzeugt die Welt zu ihrem Glück zwingen zu müssen. Das wäre halb so schlimm, wenn sie dieser Aufgabe gewachsen wären, aber das sind sie offensichtlich nicht. Und zu allem Überfluß wissen sie das nicht und glauben statt dessen alles zu können und immer im Recht zu sein, was sie gegen jede Kritik immun macht.

Das Verhältnis zwischer der Neuen und der Alten Welt erinnert mich immer an das zwischen einem halbstarken Jugendlichen und seinen Eltern. Anstatt auf die Ratschläge Europas zu hören, glaubt die USA alles besser zu wissen. Auf diese Weise wird sie ihre Erfahrungen selbst machen müssen und wenn sie nicht schnell erwachsen wird, dann kann das für alle Beteiligten sehr unangenehm werden.

@-MOD - Hilfe!
Hallo!

hier wäre eine Spendenquelle gefunden:
http://www.deutschland-bewegung.de/pdf/dresden.pdf

Unser neuester „Site-blocker“ läßt mich den angeführten Link nicht ansehen, mit dem Hinweis „racism“.

Was ist da dran???
Tiggers Antwort deutet ja nun nicht in diese Richtung …

Gruß
Barney

Zensur
Hallo Barney,

dafür bist du wahrscheinlich noch nicht reif genug.

Frank
PS: :smile:

hallo Barney,
bei mir funktioniert der link. Hat auch absolut nichts mit Rassismus zu tun.
Außer ein Friedensaufruf wäre Rassismus.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

wenn man mal davon absieht, dass der Verfassungsschutz NRW in seinem Bericht 2001 (und in den Berichten davor) die Truppe um Merchtersheimer (Deutschland-Bewegung) als rechtextrem einstuft…

Grüße
Jürgen

Hallo Frank,

was soll ein Link einer als rechtsextrem vom Verfassungsschutz NRW eingeschätzten Partei?

Grüße
Jürgen