PhasenABschnittdimmer - Trafo in Leuche brumm

Ein nettes Hallo.

Da ich vermutlich einen „elektronischen“ Trafo in meiner Halogen Decken Leuchte habe, habe ich mir extra einen Phasenabschnitt Dimmer besorgt, er ist von der relativ bekannten Firma Kopp und hat ca. knappe 50,-- € gekostet.

Die Sache funktioniert, nur brummt der Trafo umso stärker, je stärker man das Licht in Richtung „dunkel“ dimmt.

Habe ich doch den falschen Dimmer?

Hätte es doch ein Phasenanschnittdimmer sein sollen?

Im jetzigen Zustand ist die Sache jedenfalls unerträglich.

Könnte mich bitte jemand schlauer machen?

Vielen Dank schon dafür und nette Grüße,

Hallo!

Für elektronische Trafos( kapazitive Last) wäre Phasenabschnitt schon der richtige.

nur ist das denn auch so ?  Am besten in der Leuchte nachschauen. Strom abschalten,abnehmen und reinschauen. Trafo wäre zwar klein,aber man muss ihn erkennen.  
Für die gewickelten Standardtrafos mit Spulenkörper und Eisenblechpaket wäre es der  Phasenanschnitt-Dimmer(induktive Last).

Beide sind aber nie völlig leise ! Bei Minimum tritt ein mehr oder weniger starkes Summen oder Brummen auf.
Selbst der Glühlampen-Dimmer macht das,wohl noch am wenigsten störend.
Auch der Elektroniktrafo enthält Spulen,die rein mechanische Geräusche von sich geben.

mfG
duck313

Hallo SonyCom,

Vermutlich hast Du eben keinen „elektronischen“ Trafo, sondern einen „echten“ mit Spule. Und dieser ist mechanisch nicht stabil  ( sind die Dinger eigentlich nie bzw. „zerrütten“ auch mit zunehmendem Alter und Belastung ). Hier möchte ich auf eine alte Antwort verweisen, die Walter Praher am 25.06.2012 auf eine ähnliche Frage gegeben hat ( siehe unten ). Ich vermute aber, dass Du keine Möglichkeit hast, eine mechanische Dämpfung in Deine Deckenleuchte einzubringen

Mit Gruß,
                   Frank-Thomas

=====
http://www.wer-weiss-was.de/Anfragen/www_de/1090529/…

Meiner Erfahrung nach ist diese Problem nicht so selten, wie es in der Fachwelt dargestellt wird. Allerdings wir des von den meisten Verbrauchern ignoriert oder irgendwann akzeptiert und einfach vom Gehör ausgeblendet als Hintergrundgeräusch.

Die Übertragung von derartigen Brumm-Tönen tritt häufig auf, wenn Spulen-Schalt-Geräte unter Spannung bleiben um einen Schalter geschlossen zu halten. Zum Beispiel bei Treppenhausautomaten, Relais oder Schützschaltern, aber man hört unter umständen auch ein Brummen bei den Vorschaltgeräten von Leuchtstoff-Lampen oder Netzgeräten aller Art.

Der Schall tritt meist dann als Brummton aus dem Gerät aus, wenn in einem Transformator oder einer Magnet-Spule die Eisen-Lamellen des Trafos oder des Kernes nicht fest aneinander verklebt sind. Manche Geräte sind deshalb in Kunstharz oder Lack getaucht, damit diese Schwingungen nicht auftreten. Bei den Vorschalt-Spulen von Leuchtstoff-Lampen wird üblicherweise mit einer Gummi-Mutter gegenüber dem Gehäuse eine Schall-Entkopplung durchgeführt.

Zur Lösung deines Problemes würde ich nun zuerst mechanische Komponenten einsetzen um den Schall von dem Schalt-Aggregat nicht mehr auf den Verteilerkasten zu übertragen bzw. nicht mehr auf die davor gehängte Abdeckung.

Alle in Frage kommenden Teile der Anlage würde ich nacheinander von der Schiene abnehmen und prüfen, welches Gerät verursacht die Schwingung. Ich gehe davon aus, dass es der Trafo ist oder auch ein Relais sein könnte.

Ist der Verursacher lokalisiert, dann wäre die Montage mittels einer weichen zwischenlagerung erforderlich. Dazu bedarf es vermutlich einer Bastel-Arbeit und nicht eines Elektrikers, die Kombination dieser beiden Qualifikationen wäre ideal. Der Trafo (vermutlich) sollte also nicht fest verbunden, idealerweise nur an den mit ihm verbundenen Drähen im Verteilerkasten schweben. Zur mechanischen Sicherheit wäre eventuell die Fixierung mittels Kant-Gummi-Bändern sinnvoll. Dadurch ist die räumliche Positionierung möglich aber mechanische Schwingungen werden weitgehend aufgefangen (so ähnlich wie bei einem Studio-Mikrofon).

In gleicher Weise sollte auch die Abdeckung des Verteilerkastens nicht mehr mit dem Trafo (vermutlich) in berührung kommen. Wenn also der Trafo in einem Ausschnitt vorne in der Reihe der Sicherungen herausragt, dann ist der Bereich mittels Feile in der Art zu erweitern, dass es zu keinerlei Berührung von Trafo und Abdeckung kommt. Ein Abstand von ca. 1 mm wäre ideal. Natürlich sollte keinesfalls auf die Abdeckung verzichtet werden um der Sicherheit entsprechend Rechnung zu tragen.

Wenn diese Maßnahmen keinen Erfolg zeigen, wäre noch die Zerlegung des verursachenden Gerätes eine Option. Allerdings (falls noch vorhanden) verliert man dadurch meistens jeglichen Garantie-Anspruch. Das zerlegte Gerät hat nun in sich einige Bauteile von denen wiederum jene mit Trafo-Blechen oder Magnetspulen als wahrscheiliche Verursacher näher zu betrachten sind.

Diese Bauteile wären, sofern dadurch nicht bewegliche Teile in Mitleidenschaft gezogen werden, einer Kunstharz-Lackierung zu unterziehen. Durch das Eindringen von Lack in eventuell vorhandene Spalten und Zwischenräume der Metall-Teile wird jegliche Schwingungsmöglichkeit unterbunden und ein Brummen weitgehend verhindert. … mehr auf http://w-w-w.ms/qndgh#1093403

hi !

ich schliesse mich duck an.
Ph.ABschnittdimmer an elektronischen Trafos haben in meiner Praxis noch niemals gesurrt.

und kann mir auch vorstellen, daß in der Leuchte doch ein mechanischer Trafo ist

allerdings so wie duck auch unter Vorbehalt, daß nicht gerade besonders billige Telie verbaut wurden
oder vielleicht ein Defekt vorliegt

Gruß

Vielen Dank für eure INfos.

Ich habe jetzt durch probieren leider auch keine Lösung gefunden.

Ich habe einen PhasenANschnitt Dimmer testweise verwendet, und da begann die Leuchte beim dimmen zu flackern.

also ein eindeutiges Indiz, dass ich in der Tat einen elektronischen Trafo habe.

Fazit: Das Brummen ist wohl system-/bauartbedingt und ich muss damit leben oder auf das Dimmen verzichten.

Es sei denn, jemand hat noch eine Idee.

Viele Grüße,

sony

Ein nettes Hallo auch von mir,
und schließe mich auch den Einschätzungen von „duck“ und „Georg“ an.
Als kleine Anregung ein Hinweis zu Deiner Frage nach weiteren Möglichkeiten.
Auf „Dimmerebene“ hast Du, wie Du schreibst, schon mehr oder weniger alles ausprobiert.
Die Frage wäre, ob es Dir auf jeden Fall darum geht das Licht zu dimmen, oder Dir das Licht grundsätzlich zu hell ist. Im zweiten Fall gäbe es noch Potenzial für Veränderungen.
Zum Einen kannst Du natürlich entsprechendes Leuchtmittel mit verminderter Wattzahl einsetzen, oder Du suchst Dir im Netz einen Lieferanten von „Farbfilter-Folien“ (z.B. von „LEE“). Diese Folien sind hitzebeständig und können mit ner einfachen Schere auf die gewünschte Größe geschnitten werden. Diese Folien aus dem Veranstaltungsbereich dibt es nicht nur in verschiedenen Farben, sondern eben auch als einfache farblose Filter, welche eben entsprechend letztendlich die „Helligkeit“ reduzieren.

mfG

Roland