Phimose....OP oder der Natur Ihren Lauf lassen?

…mein Sohn ist nun 6 Jahre alt und hatte im März seine 1. Leistenbruch OP rechts.
Da er leider bei allem hier ruft wenns gesundheitlich was umsonst gibt (war leider schon immer so) haben wir vor einer Woche den 2. Leistenbruch links operieren lassen.

Im Vorgespräch sagte der Chirurg:
" Kommen Sie nach der LB OP dann im Winter nochmal wieder, dann machen wir den Nabelbruch, die Phimose und kürzen das Lippenbändchen - alles in einer OP"

„Hallo, haben wir den Mist gepachtet ?“ Ich stand da vom Blitz getroffen - wußte von all den 3 Sachen bis dahin nichts.

Warum sagte die Logopädin nichts oder die Zahnärztin zwecks dem verkürztem Lippenband? lt. Chirurg stehen dann die beiden Frontzähne weit auseinander, er bräuchte 50 Jahre lang `ne Spange.

Oder die Kinderärztin zwecks Nabelbruch und Phimose ?

Habe mich dann erstmal „schlau“ gemacht und folgendes gelesen:

Ein Nabelbruch muss nicht operiert werden, wenn er nicht schmerzt. Der Chirurg meint es wohl gut und will ihn gleich „mit machen“, oder ich warte bis er schmerzt.

Die Phimose ist laut meiner KÄ keine wirkliche, sondern nur eine Verklebung, wir behandeln diese gerade mit einer Hormonsalbe und ich „hoffe bete dazu…“(das Penisbändchen sei lt. Cjirurg zu kurz und er könne so nie Sex haben.)

Laut Internetrecherche muß eine leichte Phimose also Verklebung nicht operiert werden, wenn sie nicht entzündet ist, er pullern kann usw. Wir haben keine Probleme mit nichts dergleichen.!
Mit der Pubertät kann es sich verwachsen - umso größer se werden, entdecken sich dann selbst usw…trainieren es von selbst…

WAS WÜRDET IHR MACHEN - OP ODER WARTEN ? ( ich meine die Phimose…)

Sorry ist etwas länger geworden - aber mein Zwerg tut mir so leid - er ist heute bei der Nachkontrolle der Narbe in einen hysterischen Anfall verfallen…ich möge doch mal zum Kinderpsychologen gehen - was ich nicht tue. Er weiß ( aus Kindersicht)das dieser Mann ihm für den Moment nichts Gutes tut…für später ja, aber das begreift er ja noch nicht.
Habe da GEfühl unter diesem Druck der Entscheidung wahnsinnig zu werden,…zu entscheiden ob diese ästetischen OP`s sein müssen. Es ist ja so gesehen nichts „lebensrettendes“ für den Moment…ich hoffe ich versteht wie ich das meine…zumal mein Sohn ein kleines Sensibelchen ist…wie sagte der Chirurg: Weichei, BrötchenübermWaschbeckenaufschneider,ImSchattenparker usw …*grummel*

*seufz* Danke schonmal für`s lesen…

Davonlaufen
Hallo,

lass es sein. Bei meinem Sohn haben sie das auch gesagt, als er klein war. Man kann auch aus allem ein Problem machen!
Guck mal hier:
http://www.med1.de/Forum/Kindermedizin/248138/

Warum sagte die Logopädin nichts oder die Zahnärztin zwecks
dem verkürztem Lippenband?

Vielleicht deshalb:
„Da sich das persistierende obere Lippenbändchen beim Zahnwechsel meist zurückbildet, ist die chirurgische Entfernung erst ab dem 7. Lebensjahr angezeigt.“

lt. Chirurg stehen dann die beiden
Frontzähne weit auseinander, er bräuchte 50 Jahre lang `ne
Spange.

Laut WEM?
Ach so, laut Chirurg… Der hat ja ganz sicher voll die Ahnung.

Oder die Kinderärztin zwecks Nabelbruch und Phimose ?

Weil sie verantwortungsbewusst ist und weiss, dass das alles keine OPs rechtfertigt?

Ein Nabelbruch muss nicht operiert werden, wenn er nicht
schmerzt. Der Chirurg

Schon wieder der…

meint es wohl gut

Bist du sicher?

Lies nochmal, was du so alles geschrieben hast:

Wir haben keine Probleme

er ist heute bei der Nachkontrolle der Narbe in einen
hysterischen Anfall verfallen…ich möge doch mal zum
Kinderpsychologen gehen

wie sagte der Chirurg:
Weichei, BrötchenübermWaschbeckenaufschneider,ImSchattenparker

Und da fragst du allen Ernstes noch:


WAS WÜRDET IHR MACHEN - OP ODER WARTEN ?


Ich würde schleunigst reißaus nehmen.
Vor diesem Chirurgen.

Dein Sohn ist keine Spaßbaustelle für einen unsensiblen Skalpellverliebten.

Und vergiss all die angeblichen Probleme - bis sie wirklich Probleme machen, falls das je der Fall sein sollte (was ich nicht glaube).

Alles Gute,

Julia

Hi,

lass es sein. Bei meinem Sohn haben sie das auch gesagt, als
er klein war. Man kann auch aus allem ein Problem machen!
Guck mal hier:
http://www.med1.de/Forum/Kindermedizin/248138/

super Quelle. Gerade med1… Und dann so als Ferndiagnose - mutig.

Ich würde schleunigst reißaus nehmen. Vor diesem Chirurgen.

Das allerdings würde ich ebenso tun.

.m

Hallo Malte,

Und dann so als Ferndiagnose -

Die Fragestellerin hat die Diagnose bereits geschrieben: Es handelt sich lediglich um eine Verklebung, die keine Probleme verursacht!

Gruß,
Julia

Hi!

Die Fragestellerin hat die Diagnose bereits geschrieben: Es
handelt sich lediglich um eine Verklebung, die keine Probleme
verursacht!

Laß es mich mal so ausdrücken: Auch ich hatte _lediglich_ eine Verklebung … vor ca. 20 Jahren wäre mir lieber gewesen, ich hätte eine OP gehabt, anstatt all der Salben und Mittelchen …

Auch mein Sohn hatte _nur_ eine Verklebung, die Salben und Mittelchen halfen wunderbar … aber nur solange sie benutzt wurden, und nun stehen wir wieder vor genau demselben Problem.

Grüße,
Tomh

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Hi,

wenn es um Kinder geht ist für mich immer die Meinung des Kinderarztes auschlaggebend.
Chirurgen wollen nun mal - naturgemäss, das liegt in ihren Genen (:wink:) - operieren. Abwägen zwischen konservativer Therapie und OP ist meist nicht ihre Sache.
Ausserdem kann er nicht mit Kindern umgehen - das sieht man schon an so einer blöden Meldung wie „Warmduscher“.

Ich würde das alles - ohne Kind!!! - mit dem Kinderarzt besprechen.

viele Grüße
Susanne

hi

Phimose = Vorhautverengung ? Hat google ausgespuckt, da mir der begriff unbekannt war O.ô

Nun Folgendes dazu: ich selber hatte ne vorhautverengung (Als kind ich errinere mich aber nicht mehr daran) und man hatte auch garkeine Wahl ob man nun will oder nicht. Im Nachhinein find ichs aber Toll das die vorhaut weg ist. (Die verlobte übrigends auch ^-^’)

Mein Mitbewohner (Seit mehr als 3 Jahren) hatte dasselbe Problem in der Kindheit, bei ihm gab es jedoch komplikationen bei der OP (Ist aber glaub ich seeehr selten der fall da die OP eine einfache ist(glaub ich bin ja auch kein Chirurge)) bei ihm war es jedenfalls so das irgend nen Nerv verletzt wurde und er jetzt Probleme beim Sex hat. Also falsch ausgedrückt er hat nicht wirklich Probleme sondern einfach ein gemindertes gefühl in der Eichel. Er hat das mal so beschrieben: Entweder komm ich in den ersten 2 Minuten oder Garnicht mehr da die Anfängliche Stimulation stäker erscheint.

Nunja mich kann dir nicht raten was und wie du vorgehen sollst ich kann dir nur von 2 menschen die geschichte erzählen. Ich persöndlich finds nicht schlimm wenn die vorhaut gemacht wird… lieber so als warten bis es ein riesen tara gibt. Ich konnte dann nicht mehr Pinkeln usw. das ist dann auch net so dolle.

lg Sev

Zu Nabelbruch und Phimose kann ich nichts sagen, aber das Lippenbändchen wurde bei mir auch geschnitten.

Meine Mutter ist mit mir zweimal im Jahr ordentlich zur Kinderzahnärztin gegangen, und die hat nie etwas gesagt. Ein befreundeter Zahnarzt meiner Großeltern hat dann aber mal eine Bemerkung in die Richtung gemacht, dass das Kind doch nicht mit dieser Lücke zwischen den Schneidezähnen rumlaufen müsse, weil das mit einem kleinen Schnitt zu machen sei. Dann hat sie die Zahnärztin direkt darauf angesprochen und kurze Zeit später saß ich da auf dem Stuhl, hab viele Spritzen ins Zahnfleisch bekommen, und dann ein kleiner Schnitt und die Sache war gegessen. Da war ich noch im Kindergarten. Das war noch zu DDR-Zeiten. In meiner Erinnerung waren das Unmengen an Betäubungsspritzen (bestimmt 6 Stück), die Betäubung war auch das Schlimmste an der OP. Bei Madonna sieht man ja, wie es aussieht, wenn man das nicht machen lässt. Geschadet hat es ihr nicht.

Warum sagte die Logopädin nichts oder die Zahnärztin zwecks
dem verkürztem Lippenband? lt. Chirurg stehen dann die beiden
Frontzähne weit auseinander, er bräuchte 50 Jahre lang `ne
Spange.

Es ist ein kosmetisches Problem. Mit Sicherheit ist es schwieriger, da was zu machen, wenn man erwachsen ist. Von MÜSSEN kann aber in keinem Fall die Rede sein (es sei denn, die Lücke reicht für mehrere Zähne, dann mag’s mit dem Beißen schwierig werden). In welchem Alter diese OP am sinnvollsten ist, kann ich nicht sagen. Ich würde an deiner Stelle direkt mit der Zahnärztin sprechen und nach dem Für und Wider fragen.

Oder die Kinderärztin zwecks Nabelbruch und Phimose ?

Wenn eine OP mit Vollnarkose sein muss, ist es vielleicht schon überlegenswert, die anderen Sachen gleich mit zu machen. Wenn du ganz sicher gehen willst, kannst du ja eine zweite Meinung (zur Kinderärztin, den Chirurg wrüde ich hier mal außen vor lassen) einholen, vielleicht bei deinem eigenen Hausarzt.

Für das Lippenbändchen ist zumindest keine Vollnarkose notwendig. Das könnte im Falle des Falles auch die Zahnärztin selbst machen.

Zu dem Chirurg würde ich nicht noch einmal gehen. Ein Kind ist entspannter, wenn es dem Arzt vertraut, und dafür muss der einfühlsam sein. Ich hab mich als Kind auch viel besser bei Ärzten aufgehoben gefühlt, die für meine Ängste Verständnis und eine nette Schwester hatten, die mir die Hand gehalten hat, und die an Tapferkeit appelliert haben.

Bis denne
Schnoof

Hi,

hole dir eine zweite Meinung ein, am besten vom Kinderarzt. Dass ein Chirurg erzählt dass operiert werden muss ist typisch. Er kann ja auch nichts anderes…

Ich sehe sowas sehr kritisch und habe den Verdacht er will überall ein bisschen schnippeln weil das sein Job ist. Aber aus der Entfernung kann das natürlich niemand beurteilen. Deswegen: einen anderen Arzt fragen, und möglichst einen, der „unverdächtig“ ist eine einseitige Meinung zu haben, ist die beste Maßnahme jetzt.

Gruß,

MecFleih

Hallo,
Wenn ich Deine Antwort lese, komme ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus!
Du sagst, unter anderem:

Ach so, laut Chirurg… Der hat ja ganz sicher voll die
Ahnung.

Meinst du, daß ausgerechnet Du, aus der Ferne mehr „die Ahnung“ hast als jemand der mindestens ein vollständiges Medizinstudium (mindestens 10 Semestern glaube ich)und etliche Jahren Berufserfahrung hat? Und das ohne jemals das Kind gesehen zu haben??
Also dann , aller Achtung von Deinem profesionellen Überblick und vorallem Deinen hellseherischen Fähigkeiten!

Noch ein paar Juwelen aus Deiner Antwort:

Oder die Kinderärztin zwecks Nabelbruch und Phimose ?

Weil sie verantwortungsbewusst ist und weiss, dass das alles
keine OPs rechtfertigt?

Ein Nabelbruch muss nicht operiert werden, wenn er nicht
schmerzt. Der Chirurg

Schon wieder der…

Und vergiss all die angeblichen Probleme - bis sie wirklich
Probleme machen, falls das je der Fall sein sollte (was ich
nicht glaube).

Machen diese keine?? Warum dann die frage??

Kopfschüttelnde Grüße,
Helena

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Hi Tomh,

Auch mein Sohn hatte _nur_ eine Verklebung, die Salben und
Mittelchen halfen wunderbar … aber nur solange sie benutzt
wurden, und nun stehen wir wieder vor genau demselben Problem.

Bei meinem Sohn war es genauso. Ich hatte dann die Idee, daß dies Verklebung evtl. eine genetische Komponente hatte und so fragte ich den leiblichen Vater wie es bei ihm war. Aus seiner Antwort heraus haben wir operiert. Mit dem Ergebnis, daß die Sache jetzt vollkommen vergessen ist, das Problem nicht mehr gibt und die Bestätigung des Arztes haben, daß nichts, aber auch rein gar nichts geholfen hätte, ausser Skalpell.

In der Tat war es keine leichte Entscheidung, aber nun sind wir ganz froh es gemacht zu haben.

Schöne Grüße,
Helena

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Links zum Lesen
http://www.phimose-info.de

http://www.dr-wolschner.de/infothek/phimose.html

  1. Bleibenlassen und bis zum Ende der Wachstumsphase abwarten.

  2. Andere Meinung von Nicht-Metzger einholen.

Gruß

Stefan

Wenn ich Deine Antwort lese, komme ich aus dem Kopfschütteln
nicht mehr raus!

Hoffentlich wird dir nicht schwindlig dabei.

Meinst du, daß ausgerechnet Du, aus der Ferne mehr „die
Ahnung“ hast

Hab ich nie behauptet.

Und vergiss all die angeblichen Probleme - bis sie wirklich
Probleme machen, falls das je der Fall sein sollte (was ich
nicht glaube).

Machen diese keine??

Nein, machen sie nicht.

Vor lauter Kopfschütteln hast du offenbar so einiges in der Fragestellung überlesen. Die Fragestellerin schreibt eindeutig, sie WUSSTE nicht mal was von all dem, und die Kinderärztin und Logopädin -das dürften wohl auch Fachleute sein, die ein Studium bzw. Ausbildung hinter sich haben - hielten auch nichts davon für problematisch. Sie schreibt wörtlich, dass die Phimose KEINERLEI Probleme macht.

Warum dann die frage??

Weil die Fragestellerin verunsichert war durch die völlig überraschenden und für sie schockierenden Aussagen des Chirurgen.

Helena, es gibt auch Menschen, die nicht sofort alles glauben, was ein Halbgott in Weiß verkündet. In meinen Augen passte das Gesamtbild nicht, und der Chirurg wirkt auf mich nach dem was wir wissen, nicht wie einer, der wirklich genau hinschaut, ob die OP auch nötig ist.
Das sollte meiner Ansicht nach ein Arzt, auch ein Chirurg, aber tun.

Außerdem: Ein Arzt, der, noch dazu einem Kind gegenüber, solche Beleidigungen ausspricht, disqualifiziert sich in meinen Augen allerspätestens jetzt. Das ist absolut indiskutabel. Zur Fachkompetenz gehört auch eine menschliche Komponente.
Und IMHO ist ein Chirurg für die Frage „Sollen wir operieren oder nicht“ definitiv der falsche Ansprechpartner.

Julia

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Hi

wie bereits geschrieben, ich würde mir eine zweite Meinung von einem Pädiatrie Urologen einholen.

Liebe Grüße

…habe mich wieder ein wenig b"beruhigt" und viele Antworten sind wirklich einleuchtend…manchmal sieht man den Wald vor Bäumen nicht.

Habe beschlossen, den Dingen Ihren Lauf zu lassen.

Das LIppenbändchen wird später mit dem Zahnarzt / Kieferortop. besprochen.

Der Nabelbruch bleibt eben wie bei vielen vielen anderen Kindern auch - tut ja nicht weh. (momentan)

Phimose werde ich irgendwann in den nächsten Monaten versuchen homöopathisch zu behandeln…bzw die Pubertät abwarten BASTA ;o)

Vielen Dank auch für die Links, die sehr sehr hilfreich waren !
Bin froh das es solche Foren gibt…

So jetz gehts mir auch wieder a bissel besser…bye bye

Hi,

Hoffentlich wird dir nicht schwindlig dabei.

Schwindelig wird es mir nur von solchen Antworten wie Deine. Tut mir leid.

Meinst du, daß ausgerechnet Du, aus der Ferne mehr „die
Ahnung“ hast

Hab ich nie behauptet.

Dann erlaube mir doch zu behaupten daß, selbst ein Chirurg mehr Ahnung hat als Du.

Und vergiss all die angeblichen Probleme - bis sie wirklich
Probleme machen, falls das je der Fall sein sollte (was ich
nicht glaube).

Machen diese keine??

Nein, machen sie nicht.

Bei dieser Logik, vergiß alles was man unter „Prophylaxe“ versteht und was man „Früherkennung“ nennt. Und hoffe dann weiter, daß Du nie Krebs (o.Ä.) bekommst…

Vor lauter Kopfschütteln hast du offenbar so einiges in der
Fragestellung überlesen.

Glaube ich eindeutig nicht. Aber selbst wenn, Deine Antworten sind für mich ein klarer Beispiel dafür, das nicht alles was hier in WWW behauptet wird, auch stimmt bzw. befolgen soll.

Die Fragestellerin schreibt
eindeutig, sie WUSSTE nicht mal was von all dem, und die
Kinderärztin und Logopädin -das dürften wohl auch Fachleute
sein, die ein Studium bzw. Ausbildung hinter sich haben -
hielten auch nichts davon für problematisch.

Und gerade deshalb finde ich daß die vernünftigste, ehrlichste und weitbringendste Hilfe wäre vorzuschlagen, der Arzt direkt zu fragen. Oder wenn Du Dein Chef im Büro nicht verstehst, fragst Du erst im web was er meinte? Oder lieber ihn direkt nochmal???

Sie schreibt
wörtlich, dass die Phimose KEINERLEI Probleme macht.

Und in diesem Alter macht es auch selten Probleme. IdR kommen erst später (bei der Pubertät und später noch)

Helena, es gibt auch Menschen, die nicht sofort alles glauben,
was ein Halbgott in Weiß verkündet.

Erstens Halgötter kenne ich keinen.
Und zweitens wenn ein Mensch mir etwas sagt was offenbar wichtig ist und ich es nicht verstehe, frage ich ihn, denn niemand weiß besser was er meinte als derjenige, der etwas gesagt hat.

In meinen Augen passte das
Gesamtbild nicht, und der Chirurg wirkt auf mich nach dem was
wir wissen, nicht wie einer, der wirklich genau hinschaut, ob
die OP auch nötig ist.

…Und das obwohl Du nur die eine Hälfte (wenn überhaupt) der Geschichte kennst, das Kind noch nie gesehen hast und vermutlich Dein medizinischen Verständnis gerade so reicht um solche Antworten zu erlauben. Tatsächlich komme ich aus dem Kopfschüteln nicht heraus.

Das sollte meiner Ansicht nach ein Arzt, auch ein Chirurg,
aber tun.

Um das zu beurteilen fehlt Dir mMn. aber gewaltig an Infos über das Kind, medizinisches Wissen und vorallem die Notizen/Akten was vom Kind noch gibt.

Außerdem: Ein Arzt, der, noch dazu einem Kind gegenüber,
solche Beleidigungen ausspricht, disqualifiziert sich in
meinen Augen allerspätestens jetzt.

Sagt aber absolut nichts über seine fachliche Kompetenz aus!!!

Das ist absolut indiskutabel.

Was ich sage aber genauso.
Und glaube mir, ich hör 1000 mal lieber auf einen frechen, sich grob ausdrückenden Chirurg, als auf eine zweifache Mutter, die offenbar nichts vom Medizin versteht.

Zur Fachkompetenz gehört auch eine menschliche Komponente.

Nein.
Fachliche Kompetenz kriegt man mit einem Studium und die entsprechende Praktika. Die menschliche ganz sicher nicht. Zumal gerade bei einem Arzt der Faktor Stress eine sehr, sehr wichtige Rolle spielt (Und damit meine ich nicht die Überstunden die sie machen (müssen), sondern auch das tgl. Erlebnis um schwerstkranken Kindern, Tod, u.Ä.)

Und IMHO ist ein Chirurg für die Frage „Sollen wir operieren
oder nicht“ definitiv der falsche Ansprechpartner.

Dann vielleicht magst Du darüber den Bäcker bei Dir ums Eck fragen???
Ich bleibe lieber beim Chirurg. Das habe ich mehrfach getan und noch nie auch andeutungsweise ein Grund zur Klage gehabt.

Julia

Helena *die noch immer kopfschüttelt*

1 „Gefällt mir“

Hallo Sandra,

Habe beschlossen, den Dingen Ihren Lauf zu lassen.

Ich denke, du hast die richtigen Entscheidungen getroffen. Eine OP bleibt eben immer eine OP. Ich wünsch euch alles Gute!!

Julia

Hallo Helena,

leider habe ich keine Ahnung was Du da jetzt gerade treibst.
Hast Du nicht selbst vor einiger Zeit genau hier nachgefragt, als ein ähnliches Problem bei Deinem Sohn akut wurde??

Erstens Halgötter kenne ich keinen.
Und zweitens wenn ein Mensch mir etwas sagt was offenbar
wichtig ist und ich es nicht verstehe, frage ich ihn, denn
niemand weiß besser was er meinte als derjenige, der etwas
gesagt hat.

In meinen Augen passte das
Gesamtbild nicht, und der Chirurg wirkt auf mich nach dem was
wir wissen, nicht wie einer, der wirklich genau hinschaut, ob
die OP auch nötig ist.

…Und das obwohl Du nur die eine Hälfte (wenn überhaupt) der
Geschichte kennst, das Kind noch nie gesehen hast und
vermutlich Dein medizinischen Verständnis gerade so reicht um
solche Antworten zu erlauben. Tatsächlich komme ich
aus dem Kopfschüteln nicht heraus.

Das sollte meiner Ansicht nach ein Arzt, auch ein Chirurg,
aber tun.

Um das zu beurteilen fehlt Dir mMn. aber gewaltig an Infos
über das Kind, medizinisches Wissen und vorallem die
Notizen/Akten was vom Kind noch gibt.

Außerdem: Ein Arzt, der, noch dazu einem Kind gegenüber,
solche Beleidigungen ausspricht, disqualifiziert sich in
meinen Augen allerspätestens jetzt.

Sagt aber absolut nichts über seine fachliche Kompetenz aus!!!

Das ist absolut indiskutabel.

Was ich sage aber genauso.
Und glaube mir, ich hör 1000 mal lieber auf einen frechen,
sich grob ausdrückenden Chirurg, als auf eine zweifache
Mutter, die offenbar nichts vom Medizin versteht.

Zur Fachkompetenz gehört auch eine menschliche Komponente.

Nein.
Fachliche Kompetenz kriegt man mit einem Studium und die
entsprechende Praktika. Die menschliche ganz sicher nicht.
Zumal gerade bei einem Arzt der Faktor Stress eine sehr, sehr
wichtige Rolle spielt (Und damit meine ich nicht die
Überstunden die sie machen (müssen), sondern auch das tgl.
Erlebnis um schwerstkranken Kindern, Tod, u.Ä.)

Und IMHO ist ein Chirurg für die Frage „Sollen wir operieren
oder nicht“ definitiv der falsche Ansprechpartner.

Dann vielleicht magst Du darüber den Bäcker bei Dir ums Eck
fragen???
Ich bleibe lieber beim Chirurg. Das habe ich mehrfach getan
und noch nie auch andeutungsweise ein Grund zur Klage gehabt.

Eine Phimose ist etwas anderes als eine Verklebung. Eine echte Phimose erhöht in der Tat das Risiko eienen Krebs am Penis zu entwickeln.
Meine Erfahrung ist-> Chirurgen schneiden gerne mal vorschnell…
Eine zweite Meinung einzuholen ist sicher nicht falsch…auch Erfahrungsberichte anderer Eltern zu hören kann nicht schaden.

Ein Kind ist in der Tat keine Gelegenheitsbaustelle…letztens berichtete einer meiner Chefs von seinem Enkel, der gleichzeitig! eine Zirkumzision und eine Mandel-Op über sich ergehen lassen sollte. Das war auch eine glorreiche Idee eines Chirurgen…

Gruß
Maja

Hallo Maja,

leider habe ich keine Ahnung was Du da jetzt gerade treibst.

Ich sitze vor dem PC, wie man vermuten könnte… ;o))

Hast Du nicht selbst vor einiger Zeit genau hier nachgefragt,
als ein ähnliches Problem bei Deinem Sohn akut wurde??

Ganz genau. Und daraus entstand meiner hier dargestellten Meinung (wenn auch nicht nur daraus!)

letztens
berichtete einer meiner Chefs von seinem Enkel, der
gleichzeitig! eine Zirkumzision und eine
Mandel-Op über sich ergehen lassen sollte.

Es ist halt so, daß nicht alle die Weißheit mit Loffeln gegessen haben und wenn einen Arzt das meint, wird er schon seine Begründungen dafür haben. Ich persönlich, als Schwester sehe ich kein großes Widerspruch mit den beiden zeitgleichen OP’s (keine zweite Narkose; kein zusätzliches Risiko -ALLE OP’s haben Risiken-; weniger Belastung für das Kind; weniger Rekonvaleszenzzeit; weniger Medikamente; weniger „Störung des Alltags“ -sorry fehlt mir kein besseres Wort dafür-; weniger psychische Belastung des Kindes, etc…)

Das war auch eine glorreiche Idee eines Chirurgen…

Meiner Meinung nach keine so schlechte. Es gibt mehrere OP’s wo zeitgleich an zwei verschieden Körperstellen geschnitten wird. Und das ist nicht nur gut und Pflicht, sondern auch unbedingt notwendig (z.B. By-Pass OP)

Gruß
Helena

Hallo Julia und alle anderen Vorredner, die vor dem Chirurgen warnten,

ich schließe mich völlig der Meinung an, dass Du Julia, die richtige Entscheidung getroffen hast.

Sollte nach der Pubertät tatsächlich ein Problem draus werden, dann kann man es dann auch noch machen lassen. Ich war weit über 20 als es bei mir anfing ein Problem zu werden. Und da konnte ich dann selbst das Für und Wider mit dem Arzt besprechen und meine Entscheidung (dafür) treffen.

Viele Grüße und alles Gute für Deinen Sohn, Julia

Alexander

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