…mein Sohn ist nun 6 Jahre alt und hatte im März seine 1. Leistenbruch OP rechts.
Da er leider bei allem hier ruft wenns gesundheitlich was umsonst gibt (war leider schon immer so) haben wir vor einer Woche den 2. Leistenbruch links operieren lassen.
Im Vorgespräch sagte der Chirurg:
" Kommen Sie nach der LB OP dann im Winter nochmal wieder, dann machen wir den Nabelbruch, die Phimose und kürzen das Lippenbändchen - alles in einer OP"
„Hallo, haben wir den Mist gepachtet ?“ Ich stand da vom Blitz getroffen - wußte von all den 3 Sachen bis dahin nichts.
Warum sagte die Logopädin nichts oder die Zahnärztin zwecks dem verkürztem Lippenband? lt. Chirurg stehen dann die beiden Frontzähne weit auseinander, er bräuchte 50 Jahre lang `ne Spange.
Oder die Kinderärztin zwecks Nabelbruch und Phimose ?
Habe mich dann erstmal „schlau“ gemacht und folgendes gelesen:
Ein Nabelbruch muss nicht operiert werden, wenn er nicht schmerzt. Der Chirurg meint es wohl gut und will ihn gleich „mit machen“, oder ich warte bis er schmerzt.
Die Phimose ist laut meiner KÄ keine wirkliche, sondern nur eine Verklebung, wir behandeln diese gerade mit einer Hormonsalbe und ich „hoffe bete dazu…“(das Penisbändchen sei lt. Cjirurg zu kurz und er könne so nie Sex haben.)
Laut Internetrecherche muß eine leichte Phimose also Verklebung nicht operiert werden, wenn sie nicht entzündet ist, er pullern kann usw. Wir haben keine Probleme mit nichts dergleichen.!
Mit der Pubertät kann es sich verwachsen - umso größer se werden, entdecken sich dann selbst usw…trainieren es von selbst…
WAS WÜRDET IHR MACHEN - OP ODER WARTEN ? ( ich meine die Phimose…)
Sorry ist etwas länger geworden - aber mein Zwerg tut mir so leid - er ist heute bei der Nachkontrolle der Narbe in einen hysterischen Anfall verfallen…ich möge doch mal zum Kinderpsychologen gehen - was ich nicht tue. Er weiß ( aus Kindersicht)das dieser Mann ihm für den Moment nichts Gutes tut…für später ja, aber das begreift er ja noch nicht.
Habe da GEfühl unter diesem Druck der Entscheidung wahnsinnig zu werden,…zu entscheiden ob diese ästetischen OP`s sein müssen. Es ist ja so gesehen nichts „lebensrettendes“ für den Moment…ich hoffe ich versteht wie ich das meine…zumal mein Sohn ein kleines Sensibelchen ist…wie sagte der Chirurg: Weichei, BrötchenübermWaschbeckenaufschneider,ImSchattenparker usw …*grummel*
*seufz* Danke schonmal für`s lesen…
) - operieren. Abwägen zwischen konservativer Therapie und OP ist meist nicht ihre Sache.