Physikalischer Gottesbeweis?

Wenn
man aber wirklich davon ausgehen könnte, daß sämtliche enrgien
aller Universen durch ein Nadelöhr gequetscht werden,
herrschen ja möglicherweise bedingungen, bei denen die uns
bekannten naturgesetze nicht mehr greifen.

Nicht nur möglicherweise, sondern ganz sicher und es genügt bereits die Energie eines einzigen Universums.

Dazu fallen mir zwei Alternativen ein:
a) Gott hat den Urknall gemacht(das ist auch meine Meinung).

Und wo war er selbst zu diesem Zeitpunkt ?

Gott war und ist immer noch ausserhalb des Universums.

Im Brett Religion könnte man das so stehenlassen. Hier ist aber Mathe/Physik. Wenn Du es schon nicht beweisen kannst, solltest Du es wenigstens plausibel erklären können. Wenn er also außerhalb des Universums ist, ist er min. 10 milliarden Lichtjahre von uns entfernt. Er bräuchte dann über 20 milliarden Jahre, um unsere Gebete zu erhören und darauf zu reagieren.

Ob vorher wirklich nichts war, ist sowieso die Frage. Für
einen großen Knall braucht man aber keine schöpferischen
Kräfte.

Natuerlich. Man bedenke, dass saemtliche Materie-Energie in
diesem Knall geschaffen wurde, ebenso die physikalischen
Gesetze. Man braucht dafuer eine enorme Macht und auch ein
Genie um all die Gesetze richtig festzulegen…

Woher weisst Du das so genau ? Warum müssen die Gesetze festgelegt werden ? In der Mathematik gibt es einige Axiome, aus denen sich die Gesetze zwangsläufig ergeben. In der Physik ist das sicher nicht anders. Die Physik hat aber den Vorteil, daß sich viele Gesetze durch Experimente und Beobachtungen überprüfen lassen.

Wenn man davon ausgeht dass auch die physikalischen Gesetze
bei der Erschaffung festgelegt wurden ist es nicht interessant
zu bemerken, dass diese komplexes Leben wie wir es kennen
ermoeglichen? Wenn allein Wasser nicht mehr bei 4 C am
dichtesten waere koennten wir als Menschen nicht existieren.

wieso nicht ? wenn Wasser bei 3°C am dichtesten wäre, hätte
sich das Leben vieleicht so entwickelt, daß es nicht
existieren könnte, wenn das Wasser bei 4°C am dichtesten wäre.
Bei anderen Naturgesetzen würden wir heute vieleicht auf dem
Uranus leben, statt auf der Erde oder erst in millionen von
Jahren. Das Leben ist immer optimal an die Naturgesetze und
die Umgebungsbedingungen angepasst. Vorausgesetzt, bestimmte
Mindestvoraussetzungen sind gegeben. An den seltenen Oasen im
Universum, wo das der Fall ist, wird es sich dann vieleicht
entwickeln.

Nun, ich weiss nicht ob das so ganz stimmt.

ich auch nicht, aber ist ja auch egal, denn es sollte nur ein Beispiel sein.

Da muesste man
wirklich mehr Detailwissen haben. Ich hab da mal einen kleinen
Artikel gelesen da ging es um irgendeinen physikalischen
Kernwert. Der Autor behauptete wenn dieser Kernwert nur
geringfuegig veraendert wuerde(um Werte wie +/- 10E(-20))
wuerde das folgende Konsequenzen haben: entweder das Universum
wuerde „Auseinanderfliegen“ in lauter Teilchen, dann waeren
Planeten, Sonnen oder groessere Massenansammlungen nicht
moeglich, oder alles wuerde sich zu einem schwarzen Loch
zusammenklumpen. Ich denke es ist schon eine Feinabstimmung
noetig um komplexes Leben zu ermoeglichen. Das sieht man auch
daran dass sich eben nur auf der Erde Leben entwickelt
hat(eventuell auch auf anderen Planeten mit guenstigen
Bedingungen).

Daran zweifele ich auch nicht, nur wo- und wannimmer ein Universum nicht funktioniert, wird sich auch niemand Gedanken darüber machen können. Wer weiss, wie viele Universen es vor unserem gab, bis endlich alles passte.

Die Frage ist ob man den Gedanken auch auf die
physikalischen Gesetze uebertragen kann. Also nur unter
bestimmten physikalischen Gesetzen ist der Aufbau von
komplexeren Strukturen wie Protonen, Atomen, Molekuelen,
Makromolekuelen, Zellen, Organismen, etc…moeglich.

Was spricht dagegen, die Physik und die anorganische Chemie als die ersten Schritte der Evolution zu betrachten ?

Dem Physikexperten sind sicherlich noch mehr interessante
Details bekannt wie genau die physikalischen Gesetze
abgestimmt sind…

Das ist eigentlich eher ein Beweis dafür, daß die Gesetze
nicht willkürlich erschaffen worden sind sondern genau so
sind, wie sie sind, weil es keine widerspruchsfreie
Alternative dazu gibt.

Das waere eine Erklaerungsmoeglichkeit aber sie ist nicht
bewiesen.

Die Erklärung ist aber wenigstens plausibel.

Draengt sich da einem nicht der Gedanke auf:„da muss doch ein
schoepferischer Geist dahinterstehen.“ Wenn unsere
physikalischen Gesetze „zufaellig“ waeren, wie bei einer
Erschaffung aus dem Nichts denkbar, dann waere es wohl absolut
unwahrscheinlich dass solch komplexes Leben wie wir es haben
moeglich waere. Unser Universum waere dann vielleicht nur eine
grosse Sosse von Materie-Energie.

Ist es ja meistens auch. Nur wo rein zufällig viele
Bedingungen günstig sind, kann Leben entstehen.

Nein, ist es nicht. Ich bezog mich nicht nur auf biologisches
Leben sondern auch auf physikalische Strukturen. Man findet im
ganzen Universum komplexe Strukturen: Elementarteilchen,
Atome, Molekuele. Diese interagieren auch auf komplexe Weise,
ueben Kraefte aufeinander aus, bilden Sterne, Planeten,
Sonnensysteme, Galaxien, erzeugen elektromagnetische Strahlen,
etc… ein doch recht komplexes Verhalten. Wenn wir nur eine
Materie-Energie Suppe haetten, gaebe es eventuell nicht einmal
Elementarteilchen, keine Atome, keine Molekuele, keine
komplexe Interaktion, sondern eben nur ein zielloses,
ungeordnetes „herumschwimmen“ im Raum-Zeit Gefuege…

Doch, wie Du selbst schreibst, „findet“ man komplexe Strukturen, d.h., wenn man danach sucht. Wenn Du Dir willkürlich einen Kubikkilometer des Universums herauspickst, wirst Du darin mit ziemlicher Sicherheit nichts finden als ein paar Photonen und einfache Elementarteilchen, die dort ziellos herumschwimmen.

Es ist auch sehr unwahrscheinlich, eine Millionen im Lotto zu
gewinnen. Trotzdem trifft es fast wöchentlich jemanden, weil
so viele Menschen so viele Zahlenkombinationen ausprobieren.
Das Universum ist groß und hat sehr viel Zeit auch die
unwahrscheinlichsten Ereignisse hervorzubringen.

Die Erklaerung finde ich nicht ueberzeugend. Erstens koennen
nur Ereignisse eintreten die auch moeglich sind. Zweitens
werden selbst alle moeglichen Ereignisse NICHT in der ganzen
Existenzzeit des Universums eintreten. Z.B. Es ist moeglich
durch zufaelliges erzeugen von Buchstaben das ganze Brockhaus
Lexikon zu erhalten. Doch wird das nie eintreten, denn dieses
Vorgehen wuerde laenger dauern als Energie im Universum zur
Verfuegung steht.

Es müssen ja auch nicht alle möglichen Ereignisse eintreten, eben nur die, die ausreichend wahrscheinlich sind.

Insofern folgere ich dass die Existenz eines Gottes nicht nur
plausibel sondern vielleicht die einzige Erklaerung fuer unser
Unviersum darstellt. Und dann gibt es immer noch Leute die
behaupten dass die moderne Wissenschaft Gott nicht mehr noetig
hat…

Wenn Du vorraussetzt, daß komplexe Systeme nur durch eine noch
komplexere Schöpferische Kraft entstehen können, kommst Du
schnell in die Zwickmühle.

Diese Aussage habe ich im Allgemeinen nicht gemacht. Bei dem
speziellen Beispiel der Erschaffung des Universums denke ich
aber so.

Dann habe ich es doch richtig verstanden

Denn dann mußt Du auch fragen, wer
den Schöpfer des Schöpfers erschuf usw. Durch induktive
Folgerung kommst Du dann zu dem Ergebnis, daß ein unendlich
komplexer und inteligenter Schöpfer aus dem Nichts entstanden
sein muß. Wer soll das glauben ?

Denkfehler. Gott muss nicht erschaffen worden sein! Wir wissen
dass das Universum nicht ewig existiert hat. Es gab einen
Zeitpunkt Null(=Urknall), also wurde es erschaffen und es
stellt sich die Frage wie oder durch wen oder was.

Wo ist da ein Denkfehler ?

Bei Gott setze ich einfach voraus dass er ewig IST.

Warum ? Woher weisst Du das ?

Gott kann
nicht erschaffen worden sein, sonst waere er nicht Gott,
sondern ein Geschoepf. Nach meinem Weltbild kann man alles in
zwei Kategorien einordnen: Schoepfer oder Schoepfung.

Das ist Dein Glaube und hat nichts mit Naturwissenschaft zu tun

Wenn Du jedoch zuläßt, daß ein komplexes System aus einem
weniger komplexen entstehen kann, bist Du bei dem Prinzip der
Evolution. Die braucht keinen Gott.

Richtig. Allerdings kann die Evolution nur auf etwas schon
vorhandenem aufbauen, sie braucht gewisse Grundvoraussetzungen
um ueberhaupt wirken zu koennen. Bei der Entstehung des
Universums haben wir eben das Problem dass es nichts gibt,
worauf wir die Entstehung zurueckfuehren koennen(ausser eben
Gott).

Womit wir wieder bei der alten Frage wären: Woher kommt Gott ?
Die Evolution braucht aber keine Grundvorausetzung. Wenn durch Evolution ein komplexes System aus einem weniger komplexen entstehen kann, läßt sich daraus induktiv folgern, daß es irgendwann mal beliebig primitiv angefangen haben kann, z.B. beim Urknall.

Jörg

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Wissen != Plausibilität
Hi,
ich bin jetzt ganz frech und behaupte:
(1) Die Aussage „Gott existiert“ ist im Rahmen der physikalischen Theorien ist wahr oder falsch. (Beinahe trivial, wobei die Definition von „Gott“ alles andere als trivial ist)
(2) Es ist nicht möglich die Aussage „Gott existiert“ im Rahmen der physikalischen Theorien zu beweisen oder zu widerlegen (weniger trivial aber)
=> Wissen (=beweisen können) ist unmöglich.

  1. Was hat den Urknall erzeugt?

Dazu fallen mir zwei Alternativen ein:
a) Gott hat den Urknall gemacht(das ist auch meine Meinung).
b) Der Urknall ist sozusagen spontan, aus dem Nichts
entstanden.

Nun, du sagt es selbst, es „erscheint“ dir vernünftig eine der Möglichkeiten anzunehmen. Genauso ist es mit vielen denkbaren anderen Theorien.

Wenn man davon ausgeht dass auch die physikalischen Gesetze
bei der Erschaffung festgelegt wurden ist es nicht interessant
zu bemerken, dass diese komplexes Leben wie wir es kennen
ermoeglichen? Wenn allein Wasser nicht mehr bei 4 C am
dichtesten waere koennten wir als Menschen nicht existieren.

Argumente dieser Art beweisen nichts. Du stellst hier die Frage: Hat sich der Mensch an die Naturgesetze oder die Naturgesetze an den Menschen angepasst. Da beide Argumente sinnvoll sind taugen sie nicht, um die Frage „existiert Gott“ zu beantworten.

Dem Physikexperten sind sicherlich noch mehr interessante
Details bekannt wie genau die physikalischen Gesetze
abgestimmt sind…

Vielleicht gibt es ja Myriaden toter Universen, in denen das nicht so ist? Dann hatten wir einfach Glück…

Dieses Dilemma ist als anthropisches Prinzip bekannt:

Wir sehen das Universum so, wie es ist, weil wir nicht da wären, um es zu beobachten, wenn es anders wäre.

Draengt sich da einem nicht der Gedanke auf:„da muss doch ein
schoepferischer Geist dahinterstehen.“ Wenn unsere
physikalischen Gesetze „zufaellig“ waeren, wie bei einer
Erschaffung aus dem Nichts denkbar, dann waere es wohl absolut
unwahrscheinlich dass solch komplexes Leben wie wir es haben
moeglich waere. Unser Universum waere dann vielleicht nur eine
grosse Sosse von Materie-Energie.

Es gibt „Zufälle“ und es gibt „Selbstorganisation“, die man am besten mit den bedingten Wahrscheinlichkeiten in der Bayes’schen Statistik vergleichen kann, wenn man schon Wahrscheinlichkeitsüberlegungen anstellt.
Mir ist nicht klar, weshalb wüsteste Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen angestellt werden, aber Konzepte der Selbstorganisation vernachlässigt werden. Ein Kristall entsteht auch nicht „rein zufällig“ sondern durch Selbstorganisation. Kein Mensch kommt auf die Idee die Existenz derart hochgeordneter Materie zu leugnen.

Insofern folgere ich dass die Existenz eines Gottes nicht nur
plausibel sondern vielleicht die einzige Erklaerung fuer unser
Unviersum darstellt. Und dann gibt es immer noch Leute die
behaupten dass die moderne Wissenschaft Gott nicht mehr noetig
hat…

Da ist das Problem: Es ist plausibel, aber nicht beweisbar. Damit ist das Gegenteil ebenfalls nicht beweisbar und kann von anderen Leuten zurecht ebenfalls als plausibel betrachtet werden.
Deshalb wird es meiner Meinung nach die Diskussion um das Thema „existiert Gott“ nie beendet werden.

übrigens: Hast du schon einmal über folgendes nachgedacht:
Ist ein Gott, dessen Existenz bewiesen werden kann allmächtig?
Wenn er nicht allmächtig ist, ist es dann überhaupt Gott?

Zum Schluss möchte ich noch auf
http://www.physnet.uni-hamburg.de/home/vms/quehl/ant…
verweisen.
Grüsse Rossi

Hi Abe,

Denkfehler. Gott muss nicht erschaffen worden sein! Wir wissen
dass das Universum nicht ewig existiert hat. Es gab einen
Zeitpunkt Null(=Urknall), also wurde es erschaffen und es
stellt sich die Frage wie oder durch wen oder was.
Bei Gott setze ich einfach voraus dass er ewig IST. Gott kann
nicht erschaffen worden sein, sonst waere er nicht Gott,
sondern ein Geschoepf. Nach meinem Weltbild kann man alles in
zwei Kategorien einordnen: Schoepfer oder Schoepfung.

Nettes Weltbild, aber damit kannst du nicht mehr erklären als die Wissenschaft, die zugibt, daß sie die Antwort einfach nicht kennt.

Du sagt also, es gibt „Dinge“, die sind erschaffen worden, und es gibt dann noch „Etwas“, das ist nicht erschaffen worden, sondern IST einfach (nämlich Gott).
Warum nicht, ich werde diese Ansicht nicht widerlegen können.

Aber warum nimmst du nicht einfach an, daß auch das Universum einfach IST, also nicht erschaffen wurde. Dann brauchst du auch Gott nicht mehr bemühen, um für die Schöpfung herzuhalten.

Übrigens gehst du mit dem Begriff „Zeit“ etwas leichtsinnig um. Wenn es einen Urknall gab, dann kann man den Zeitnullpunkt dorthin definieren, das ist richtig (zumindest bis dir die Quantengravitation einen Strich durch die Rechnung machen könnte und der Zeitbegriff möglicherweise seinen Sinn verliert, aber darauf will ich hier gar nicht abzielen).
Wie man aber daraus folgern kann, daß das Universum erschaffen wurde, ist mir schleierhaft.

Grüße,
Semjon.

Dann kann ich mir…
meine Darlegungen hier ja sparen…
Hi Rossi

Wie einig sich grosse Geister sind *g*
Genau auf den Punkt getroffen.
Gratulation zu deiner klaren Darstellung

Gruss
Mike

Hallo Mister Abe

Ein Gott als Schöpfer aller Dinge wird man wohl kaum als wissenschaftlichen beweis jemals anerkennen . Vielleicht kann man das Universum selbst als eine Wesenheit betrachten ? Jedenfalls , in der christlichen Religion geht es doch im wsentlichen um eine Kontraproduktion zum römischen Reich , zumindest , was Ihren Ursprung betrifft . Wie dem auch sei , ich habe die Schnauze voll und werde jetzt eine Maschine bauen , welche in die Vergangenheit reist , Ihr Sperma in die vollkommen geistlose Materie der damaligen Zeit einträgt . Damit kann ich das Problem der Schöpfung ( was Ihren Ursprung betrifft ) sicher lösen , und vielleicht auch einige meiner privaten Probleme lösen .
MfG
Matthias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wie dem auch sei ,
ich habe die Schnauze voll und werde jetzt eine Maschine bauen
, welche in die Vergangenheit reist , Ihr Sperma in die
vollkommen geistlose Materie der damaligen Zeit einträgt .
Damit kann ich das Problem der Schöpfung ( was Ihren Ursprung
betrifft ) sicher lösen , und vielleicht auch einige meiner
privaten Probleme lösen .

Egal, wann Du die zeitmaschiene bauen wirst, das eintragen des Spermas in die vollkommen geistlose Materie der damaligen Zeit wird bereits lange vorher stattgefunden haben (Jetzt weiß ich endlich, wofür Futur 2 gut ist.) und ist bereits heute Vergangenheit. Wenn das Experiment tatsächlich glücken sollte, dann sind die derzeitigen Probleme der Schöpfung und vielleich auch einige Deiner privaten Probleme eine Folge dieses Experimentes.

Tja , das hat was für sich , man müßte eine Art Projektor verwenden , ob man nach einem Wechsel vergangenheitlicher Tatsachen noch zufrieden ist ( zweifellos ein Fall von Egomanie dann ).
Ansonsten bin ich der Meinung , das man heutzutage zuwenig über die Intelligenz von Tieren und auch unserer Vormenschen weiß , viel in unserer Mentalität ist auf Krieg und dem Schlachten von Tieren ausgerichtet , fremde Leistungen werden nicht akzeptiert .
Ansonsten bin ich doch für die durch Sonnenstrahlung und anderen Einflüssen zum Lebewesen aufsteigende Ursuppe .
Bin für echte Sachen
MfG
Matthias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

C) Etwas unbekannt Neues, was weder A) noch B) ist, passiert,
z.B. dass es nicht laenger Sinn macht, von zeitlicher
Reihenfolge oder Gleichzeitigkeit zu sprechen.

C scheint richtig zu sein. Soweit ich weiß gibt es in der
Quantengravitation nämlich überhaupt keine Zeit.

Noch ein Argument dafür: es fügt sich gut in die Relativitätstheorie ein: innerhalb dieser ist es nämlich auch schon recht problematisch, von Reihenfolge oder Gleichzeitigkeit zu sprechen…

Es gibt einen physikalischen Gottesbeweis!
Servus

als erstes möchte ich aber klarstellen, dass es für einen gewöhnlichen Menschen nicht möglich ist Gott theoretisch zu erfassen. Daher gibt es ja auch den Glauben und die vielen Religionen. Das liegt daran das der Mensch durch seine psychische Situation z.B. Freud: Es Ego und über ich. Da die Menschen Gefühlsgesteuert sind können sie Dinge die in ihrem Unterbewusstsein Angst auslösen theoretisch einfach nicht erfassen können. Das heißt das man immer nur einen Teil begreifen kann. Ich habe schon sehr früh angefangen Gott zu erklären. Dafür habe ich mit sämtlichen Weltreligionen auseinandergesetzt und mit sämtlichen Wissenschaften. Doch erst als ich erkannt habe das Gott einfach nur für das gute Menschen im steht und an ihn geglaubt habe ist es mir gelungen zu verstehen was Gott ist. Dazu muß man allerdings erst Gott in sich selbst finden. Wenn man nur lange genug den Weg Gottes geht, was eigentlich nur heißt, dass man allen Menschen und Lebewesen mit Liebe und Respekt begegnet wird man erfahren wer oder was Gott ist.

Wer trotzdem den physikalischen Beweis will der kann dass Buch von Frank J. Tipler „Die Physik der Unsterblichkeit lesen“.
Es gibt auch einige Literatur dazu im Internet allerdings hauptsächlich in Englisch. Aber auch das kann nur sehr rationale Menschen zufriedenstellen außerdem ist es ziemlich komplex.

Bring doch mal die Links…
hi Rokardo
Bin zu faul zum suchen
Poste doch mal die links

Danke
Gruss
Mike

Da die
Menschen Gefühlsgesteuert sind können sie Dinge die in ihrem
Unterbewusstsein Angst auslösen theoretisch einfach nicht
erfassen können.

Der militärische Nutzen einer Atomwaffe besteht darin, daß ihre Wirkung im Bewußtsein des Gegeners eine so große Angst auslöst, daß er es nicht wagt anzugreifen. Es müßte dem Menschen also unmöglich sein, Funktion und Wirkungsweise dieser angsteinflößenden Konstruktion zu erfassen. Da diese Fähigkeit aber Voraussetzung für die Entwicklung der Atombombe war, kann Deine Theorie nicht so ganz stimmen. Leider ist der Mensch durchaus in der Lage so angsteinflößende Dinge wie Massenvernichtungswaffen gut genug zu erfassen um sie entwickeln zu können.

Davon abgesehen wüßte ich nicht warum Gott notwendigerweise angsteinflößend ist.

Gott exisitiert->Es gibt min 5 Dimensionen
Wir fangen an mit einem klassischen „Gott exisitiert nicht in der
postulierten Form“ Beweis:

Zu widerlegen: Gott is allmaechtig=kann WIRKLICH alles machen

Wir geben Gott also die Aufgabe, ein Objekt zu erschaffen,
das er nicht zerstoeren kann.

Kann er nicht - ok
Kann er doch - Es gibt da dieses bloede Objekt das Gott nicht mehr wegbekommt.

Wir fordern aber nun, dass „Gott ist allmaechtig“ wahr bleiben soll.

Lösung: Gott ist bezogen auf unseren 4-dim Raum also fuer uns
allmaechtig, verschiebt er das Objekt aber auf der 5ten Achse
um eps>0 kommt es in einen Bereich in dem er das halt nicht mehr ist. qed

MFG :smile:
Martin

Hi Abe
Nitzsche war nicht unbedingr Naturwissenschaftler
nachdem das hier um den physikalischen Gottesbeweis geht (m.E. ein Wiederspruch in sich), sollten wir die Philosophen doch mal aussen vor lassen

Das Zitat lautet übrigen meines wissens:

„Gott ist tot
wir haben Ihn getötet“

Was ja durchaus mehrdeutig ausgelegt werden kann…

Gruss
Mike

Servus Mike

da ich das Buch habe, habe ich leider keine Links zur Hand.
Also müsste ich auch erst suchen und dazu bin leider
auch zu faul. Aber wenn du den Autor in eine Suchmaschine eingibst wirst du sofort was finden.
Viel Glück!

Servus Roman

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Da die
Menschen Gefühlsgesteuert sind können sie Dinge die in ihrem
Unterbewusstsein Angst auslösen theoretisch einfach nicht
erfassen können.

Davon abgesehen wüßte ich nicht warum Gott notwendigerweise
angsteinflößend ist.

Servus Mr

wenn man begreift was Gott ist, wird einem auch klar wie unwichtig un machtlos man ist und vor allem, dass die Kontrolle die man glaubt zu haben nur auf einem selbsgebauten Gedankengerüst basiert das vor allem durch äußere Einflüsse entstanden ist. Und das Gefühl Kontrolle über sich zu haben ist nun mal eines der wichtigsten Bedürfnisse der Menschen. Erst wenn man wagt diese Kontrolle aufzugeben kann man die Wahrheit erkennen.

Servus Roman

Ah Omega-Punkt Theorie
Hi Rokardo
ich entsinne mich
Hab das Buch sogar gelesen… hatte nur nen Anderen titel

Der Haken an dem Buch ist, das Tipler paradigmatisch davon ausgeht, das das Universum geschlossen sein Muss!!!
Sonst klappt die ganze schöne Theorie nicht.

Dummerweise spricht derzeit mehr dafür das das Universum OFFEN ist, bzw flach…

Es ist also mal wieder ein Glaubensakt nötig…

Ausserdem verspricht Tipler uns „Die Erlösung“ innerhalb unseres eigenen Universums. Wieso ginge das nicht auch „ausserhalb“ der Raum-Zeit Gefüges

Nu ja
Es bleibt schwierig
Mike

Tipler?

Bin zu faul zum suchen
Poste doch mal die links

meintest du den Tipler?

http://www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-form/…

Gruß
Metapher

Tipler
Hi,
hier ist noch ein Link dazu:
http://www.fourmilab.ch/documents/tipler.html

Dem Schlusssatz

What a pile of crap. I’m just glad he didn’t base his arguments too heavily on nanotechnology, AI, or von Neumann probes; it would have given them all a bad name. The review in Nature called POI a „masterpiece of pseudoscience“. I disagree; I don’t think it’s that good.

ist nichts hinzuzufügen.
Rossi

Nettes Weltbild, aber damit kannst du nicht mehr erklären als
die Wissenschaft, die zugibt, daß sie die Antwort einfach
nicht kennt.

Nun, ich denke die Suche nach Antworten ist das Wesen der Wissenschaft und auch des Menschen selbst…

Du sagt also, es gibt „Dinge“, die sind erschaffen worden, und
es gibt dann noch „Etwas“, das ist nicht erschaffen worden,
sondern IST einfach (nämlich Gott).
Warum nicht, ich werde diese Ansicht nicht widerlegen können.

Aber warum nimmst du nicht einfach an, daß auch das Universum
einfach IST, also nicht erschaffen wurde. Dann brauchst du
auch Gott nicht mehr bemühen, um für die Schöpfung
herzuhalten.

Aus dem einfachen Grund dass alles darauf hindeutet, dass das Universum nicht ewig existiert hat, sondern dass es einen Zeitpunkt NULL gab(mehr dazu unten!).

Übrigens gehst du mit dem Begriff „Zeit“ etwas leichtsinnig
um. Wenn es einen Urknall gab, dann kann man den Zeitnullpunkt
dorthin definieren, das ist richtig (zumindest bis dir die
Quantengravitation einen Strich durch die Rechnung machen
könnte und der Zeitbegriff möglicherweise seinen Sinn
verliert, aber darauf will ich hier gar nicht abzielen).
Wie man aber daraus folgern kann, daß das Universum
erschaffen wurde, ist mir schleierhaft.

Nun, moeglicherweise verliert der Zeitbegriff bei Zeit Null seinen Sinn. Ich setze also den Zeitpunkt Null willkuehrlich auf den Moment fest wo die Zeit anfaengt zu existieren und Sinn macht. Ab dann existiert unser Universum. Insofern hat das Universum auch ein Alter, sagen wir x Jahre. Insofern ist das Universum nicht ewig(das beantwortet Deine Frage oben). Infolgedessen stellt sich doch die Frage: wenn das Universum nicht ewig existiert, WIE kam es zu seiner Erschaffung. Ich denke diese Frage ist sinnvoll auch wenn wir nicht von einem Vorher sprechen koennen. Ist es dann nicht plausibel zu sagen, es muss eine uebergeordnete Realitaet geben, in die das Universum eingebettet ist?

Jetzt kommt natuerlich sofort die Gegenfrage, wie Begruende ich die Existenz einer uebergeordneten Realitaet?
Nun, ich denke der Urknall ist so etwas wie eine Grenze, eine Wand bzw. singularitaet in unserem scheinbar der Ausdehnung nach undendlichem Universum. Ich denke dass bestreitet auch niemand in der Physik. Ist es dann nicht vernuenftig, sich zu fragen was wohl hinter dieser Wand befindlich ist?(Das „hinter“ setzt natuerlich einen raeumlichen Begriff eines Beobachters ausserhalb des Universums voraus). Was mich wundert ist dass sich viele offenbar mit dieser Wand zufriedengeben und nicht neugierig sind, sich zu fragen was wohl dahinter steckt…

Gruss Abe…