Physikalischer Gottesbeweis?

Gott und Zeit (OT)

Wenn er
also außerhalb des Universums ist, ist er min. 10 milliarden
Lichtjahre von uns entfernt. Er bräuchte dann über 20
milliarden Jahre, um unsere Gebete zu erhören und darauf zu
reagieren.

ich kann nicht widerstehen!!

ein mensch betet zu gott.
mensch: gott, was sind milliarden jahre fuer dich?
gott: ein paar sekunden!
mensch: gott, was sind 1 million dollar fuer dich?
gott: nichts!
mensch: kann ich 1 million dollar haben?
gott: na klar, sekunde…

*g*

Da die
Menschen Gefühlsgesteuert sind können sie Dinge die in ihrem
Unterbewusstsein Angst auslösen theoretisch einfach nicht
erfassen können.

Davon abgesehen wüßte ich nicht warum Gott notwendigerweise
angsteinflößend ist.

Servus Mr

wenn man begreift was Gott ist, wird einem auch klar wie
unwichtig un machtlos man ist und vor allem, dass die
Kontrolle die man glaubt zu haben nur auf einem selbsgebauten
Gedankengerüst basiert das vor allem durch äußere Einflüsse
entstanden ist. Und das Gefühl Kontrolle über sich zu haben
ist nun mal eines der wichtigsten Bedürfnisse der Menschen.
Erst wenn man wagt diese Kontrolle aufzugeben kann man die
Wahrheit erkennen.

Servus Roman

Hi Roman
das klingt nicht nach Gott sondern nach Buddhismus.
Kay

Servus Kay

das finde ich interessant das du das erkannt hast. Kennst du
dich gut mit Buddhismus aus?

Ich habe viel darüber gelesen
Ich habe zwei Jahre in Asien gelebt, war in einem buddhistischen Tempel zum meditieren mehrmals.
Wenn das reicht …

Ich hab mich nämlich kaum mit Buddhismus beschäftigt. Denn ich

Dann tu das mal.
Wenn Du Buchempfehlungen brauchst bin ich Dir gerne behilflich

bin in der westlichen Welt aufgewachsen und hab nur das
geglaubt was wissenschaftlich beweisbar ist und hatte einen
christlich angehauchten Gottesglaube. Und ich habe überall

Ich bin mit 20 aus der Kirche ausgetreten

Fehler und Widersprüche gefunden. Nur das was Buddha gesagt
hat ist unwiderlegbar was allerdings nicht für den Buddhismus
als Religion gilt. Denn der Buddhismus ist nur der Versuch das

Jesus und Buddha sind nicht gleich Christentum und Buddhismus

was Buddha gemeint hat denen rüberzubringen die ihn nicht auf
Anhieb verstehen können. Doch da diese Religion nur im Osten
gepflegt wurde ist sie für westliche Menschen nicht greifbar.
Das ist schade aber es sieht so aus als ob sich das langsam
ändert.

Schon seit langem

Servus Roman

Du sagst: Gott hat den Urknall erzeugt.
Weiter sagst du: Die Physik verlagert mit ihren Theorien nur das Problem.

Hallllllllllllllooooooooooooooooooooooooooo

Wer von uns verlagert hier das Problem, was meinst du?!

Konkret: Wie glaubst du eigentlich, ist Gott entstanden?

Du hast das Problem von allen am besten verlagert, herzlichen Glückwunsch.

Florian

Aber Hallo

Ich meine folgendes: (Natur-)Wissenschaft ist nur dann
(Natur-)Wissenschaft, wenn sie einer definierten Methodik
folgt (Objektivität, Wiederholbarkeit, mathematisch-logische
Beschreibbarkeit). Argumente oder Modelle, die diesen
Einschränkungen nicht folgen (wie die Metaphysik) sind damit
keine Wissenschaft. In diesem Sinn ist Wissenschaft
beschränkt.

Das ist (mit verlaub) der blancke Unsinn. Mit deiner Argumentation ist lediglich die Metaphysik beschränkt und nicht die Wissenschaft.

Ich sage, die Realität ist grösser als
das, was die Wissenschaft mit ihrer Methodik zu beschreiben
vermag. Es gibt objektiv feststellbare Ereignisse, die nicht
wiederholbar sind. Es gibt wiederholbare Ereignisse, die nicht
objektiv feststellbar sind. Und ich vermute stark, daß es
Ereignisse gibt, die sich nicht mathematisch-logisch
beschreiben lassen, obwohl ich solche nicht beschreiben kann.

Ja, weil der Mensch mit seinem derzeitigen Wissen noch
nicht so weit ist, diese Ereignisse zu erklären. Warte noch ein, zehn, hundert Jahre, und sie werden erklärt.

Das habe ich auch nicht behauptet, ich habe gesagt, daß
Metaphysik (oder auch Glauben) eine Ergänzung der Physik zur
vollständigen Beschreibung der Realität ist und daß jeder
Wissenschaftler immer auch eine Metaphysik hat, an der er
seine wissenschaftlichen Gedanken orientiert.

Bitte nenne mir Namen!
Alleine das „Ich weiß es nicht, laßt uns weiter forschen.“ ist es, an das sich der wissenschaftliche Gedanke orientiert.

Ein mathematisches Konstrukt
kann noch so schön sein, es muß nichts mit unserer Realität zu
tun haben (wenn wir auch zu unserem eigenen Erstaunen immer
wieder eine Anwendung finden).

Du bist kein Mathematiker, oder?

Ich wollte meine Diskussion

auch auf die Naturwissenschaften beschränken, denn Theologie
und Glauben, die ja auch von Dir als „Einbildung“ (=nicht zur
Realität gehörend) klassifiziert wurden, gehören zu den
Geisteswissenschaften. Und Glauben hat jede Menge innere
Konsistenz, ist also in sich schlüssig.

Nun, für mich ist Glaube ein Luftschloß, dass kein einziges Bein auf dem festen Boden hat. Es argumenmtiert mit Beweisen, die auf Aktiomen beruhen, die wiederum nur auf Glauben beruhen. Also nichts wissenschaftliches oder (großumfassend) nichts, dass ich empfunden habe: Körperlich oder Phsychich, Emotional.

In diesem Sinne
GFL

Religion ist per definitionem unwiderlegbar.

Weil es nicht belegbar ist?

Das gefällt mir

Gertfried

wenn man begreift was Gott ist, wird einem auch klar wie
unwichtig un machtlos man ist

Und wenn man nicht an Gott glaubt, einer Macht, die einen bestrafen und loben kann, dann erkennt man, wie wichtig und machtvoll man ist, um in einer Gesellschaft Liebe und Gerechtigkeit verbreiten zu können. Denn es ist jedem einzelnem Aufgabe dies zu erstreben, um in einer Gesellschaft zu überleben und diese voranzutreiben.

Religion ist per definitionem unwiderlegbar.

Weil es nicht belegbar ist?

Das gefällt mir

mir auch :wink:… man kann sich auf dem Gebiet so schön austoben, und hat immer recht =)

ciao
ralf

Hallo Gertfried

Das ist (mit verlaub) der blancke Unsinn. Mit deiner
Argumentation ist lediglich die Metaphysik beschränkt und
nicht die Wissenschaft.

Eine harte Aussage, aber Du begründest sie nicht. Wissenschaft hält sich an methodische Regeln, ist das allein nicht schon eine Beschränkung? Durch was wird Methaphysik beschränkt?
Was ich meine ist, daß es gute und sinnvolle Fragen gibt, die durch Wissenschaft nicht zu beantworten sind, weil Wissenschaft sie zwangsläufig als nicht beantwortbar deklarieren muß. Auch darin zeigt sich die Beschränktheit.

Ja, weil der Mensch mit seinem derzeitigen Wissen noch
nicht so weit ist, diese Ereignisse zu erklären. Warte noch
ein, zehn, hundert Jahre, und sie werden erklärt.

Ein netter Glaube…

Bitte nenne mir Namen!
Alleine das „Ich weiß es nicht, laßt uns weiter forschen.“ ist
es, an das sich der wissenschaftliche Gedanke orientiert.

Es war Einstein, der mit seinem „Gott würfelt nicht“ - gegen alle experimentelle Evidenz - nicht daran glaubte, daß Quantenmechanik etwas anderes als eine qualitative Theorie ist.
Es war Schrödinger, der das Teilchenbild ablehnte und deshalb seine berühmte Gleichung ableitete - und sich enttäuscht von diesem Gebiet abwandte als sich herausstellte, daß der Teilchen-Welle Dualismus damit erst recht verfestigt wurde.
Es war Fermi, der so stark an den Energieerhaltungssatz glaubte, daß er ein neues Teilchen postulierte - und recht behielt.
usw. usw.
Meistens kommen solche persönlichen Weltbilder nicht an die Öffentlichkeit, aber jeder erfolgreiche Wissenschaftler wird neben der Neugier immer auch von bestimmten Bildern und Vorstellungen angetrieben - und verliert seine Wirksamkeit, wenn diese sich als falsch erweisen.

Du bist kein Mathematiker, oder?

Nee, Physiker :wink:)

Gruß
Thomas

Durch was wird Methaphysik beschränkt?

durch die logik.

unsinn ist besten fall poesie, im schlimmsten fall religion,
meistens esoterik, aber sicher keine metaphysik.

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Durch was wird Methaphysik beschränkt?

durch die logik.

?? Die Metaphysik wird durch die Logik beschränkt? Die Metaphysik ist doch die Ausdehnung der Physik in unlogische Gebiete? (und gehört somit nicht mehr zur Physik…)

unsinn ist besten fall poesie, im schlimmsten fall religion,
meistens esoterik, aber sicher keine metaphysik.

ähhmm… auch hier kann ich nicht folgen. Würde man Metaphysik durch Physik ersetzen, würde das ganze noch Sinn ergeben (was nicht heisst, dass ich dann zustimmen würde :wink:). Aber so muss mir das wohl einer erklären?

?? Die Metaphysik wird durch die Logik beschränkt? Die
Metaphysik ist doch die Ausdehnung der Physik in unlogische
Gebiete? (und gehört somit nicht mehr zur Physik…)

schlag bitte in einem philosophischen lexikon nach, was
metaphysik ist!!

mit unlogik, esoterik, rumlabern und chanten hat das wirklich
nichts zu tun.

wenn du dir eine frage sehr sehr allgemeinen charakters stellst,
und versuchst, sie ohne rueckgriffe auf lehrmeinungen, zb.
religion oder wissenschaftliche theorien, zu eroertern, bist du
schon drin in der metaphysik. zum beispiel: was ist kausalitaet?
was ist der freie wille? welche eigenschaften koennte gott haben,
welche nicht? (betonung auf koennte , metaphysik hat nichts
mit religion zu tun.) etc etc etc

ohoh… irgendwer hat mir mal gesagt, dass die Philosophen hauptsächlich streiten, weil sie es nicht schaffen, eine klare Definition von Begriffen zu haben. Jeder versteht unter jeden Begriff etwas anderes :wink:

schlag bitte in einem philosophischen lexikon nach, was
metaphysik ist!!

Sag mir in welchem, damit wir auch dasselbe drunter verstehen… am besten eine Web-Adresse, da ich leider (zum Glück) kein Philosoph bin, und deshalb sowas nicht im Bücherregal stehen habe, Da stehen eher so physikalische Dinge.

wenn du dir eine frage sehr sehr allgemeinen charakters
stellst,
und versuchst, sie ohne rueckgriffe auf lehrmeinungen, zb.
religion oder wissenschaftliche theorien, zu eroertern, bist
du
schon drin in der metaphysik. zum beispiel: was ist
kausalitaet?

Das sind alles philosophische Fragen, und deshalb sind sie für mich eh schon unlogisch.
Aber ich glaube das liegt an meiner Definition von Logik. Diese ist wohl zu sehr von der Mathematik/Physik geprägt. Dort sind die Sachen überprüfbar, und nicht nur irgendwelche Gedanken. Und das Unterscheidet IMO genau den Unterschied von Physik zur Metaphysik. Die Physik beschränkt sich auf einen Bereich, der tatsächlich überprüfbar und absicherbar ist. Dahingegen beschäftigt sich die Metaphysik mit Theorien die jedweger Grundlage entbehren, und noch weniger je überprüfbar wären.
Also passen sie nicht so recht in das Schema, dass ich zur Logik habe. Es fehlen einfach die Grundlagen und noch mehr die Überprüfbarkeit.

Und genau das Bild bestätigen auch Deine Fragen, die Du als Bespiel für die Metaphysik ausgewählt hast. Sie bauen auf nichts auf, und sind nicht überprüfbar. Sie werden einfach ausgedacht, um irgendeiner (Pseudo)Logik folgend für alles eine Begründung zu finden, die evtl nicht mal existiert.
IMO gehört es deshalb genauso in den Bereich des Glaubens, wie die Religion, da es im Endeffekt nur durch Glaube (an die Logik??) begründet ist.

schlag bitte in einem philosophischen lexikon nach, was
metaphysik ist!!

Sag mir in welchem, damit wir auch dasselbe drunter
verstehen… am besten eine Web-Adresse, da ich leider (zum
Glück) kein Philosoph bin, und deshalb sowas nicht im
Bücherregal stehen habe, Da stehen eher so physikalische
Dinge.

http://www.phillex.de z.b.

Das sind alles philosophische Fragen, und deshalb sind sie für
mich eh schon unlogisch.

okay, damit ist fuer mich die debatte beendet! *g*

Aber ich glaube das liegt an meiner Definition von Logik.
Diese ist wohl zu sehr von der Mathematik/Physik geprägt.

achso, na dann …

Dort
sind die Sachen überprüfbar, und nicht nur irgendwelche
Gedanken. Und das Unterscheidet IMO genau den Unterschied von
Physik zur Metaphysik. Die Physik beschränkt sich auf einen
Bereich, der tatsächlich überprüfbar und absicherbar ist.

auch das ist schon eine philosophische these, ergo schon
unlogisch nach deiner eigenen auffassung.

Und genau das Bild bestätigen auch Deine Fragen, die Du als
Bespiel für die Metaphysik ausgewählt hast.

waren die einfachsten, die mir einfielen.

Sie bauen auf
nichts auf, und sind nicht überprüfbar. Sie werden einfach
ausgedacht, um irgendeiner (Pseudo)Logik folgend für alles
eine Begründung zu finden, die evtl nicht mal existiert.

zeig mal, dass die sgn. ueberpruefbare wirklichkeit existiert!
und zwar mit der ganz ordinaeren logik, der binaeren zum
bleistift. have fun. :smile:

zeig mal, dass die sgn. ueberpruefbare wirklichkeit existiert!
und zwar mit der ganz ordinaeren logik, der binaeren zum
bleistift. have fun. :smile:

Ich muss nicht beweisen, dass sie existiert, dass is doch gerade das schöne :smile: Ich muss nur beweisen, dass die uns umgebende, „überprüfbare Wirklichkeit“ sich so verhält, wie ich es vorraussage :wink:
Ein Beweis, dass ie existiert fällt nicht in den Bereich der Physik, oder eben sonst irgend einer „logischen“ (nach meiner Definition) Wissenschaft, da sie nicht Aussagen treffen kann über das „dahinter“.

ciao
ralf

Ein Beweis, dass ie existiert fällt nicht in den Bereich der
Physik, oder eben sonst irgend einer „logischen“ (nach meiner
Definition) Wissenschaft, da sie nicht Aussagen treffen kann
über das „dahinter“.

meinst du nicht, dass du den begriff logik missbrauchst und damit
die gesamte philosophie in misskredit bringst?

was das konzept der naturwissenschaften angeht, stimme ich dir
natuerlich zu. die voraussagen muessen stimmen, selbst wenn wir
in einer matrix leben sollten.