Aber Hallo
Ich meine folgendes: (Natur-)Wissenschaft ist nur dann
(Natur-)Wissenschaft, wenn sie einer definierten Methodik
folgt (Objektivität, Wiederholbarkeit, mathematisch-logische
Beschreibbarkeit). Argumente oder Modelle, die diesen
Einschränkungen nicht folgen (wie die Metaphysik) sind damit
keine Wissenschaft. In diesem Sinn ist Wissenschaft
beschränkt.
Das ist (mit verlaub) der blancke Unsinn. Mit deiner Argumentation ist lediglich die Metaphysik beschränkt und nicht die Wissenschaft.
Ich sage, die Realität ist grösser als
das, was die Wissenschaft mit ihrer Methodik zu beschreiben
vermag. Es gibt objektiv feststellbare Ereignisse, die nicht
wiederholbar sind. Es gibt wiederholbare Ereignisse, die nicht
objektiv feststellbar sind. Und ich vermute stark, daß es
Ereignisse gibt, die sich nicht mathematisch-logisch
beschreiben lassen, obwohl ich solche nicht beschreiben kann.
Ja, weil der Mensch mit seinem derzeitigen Wissen noch
nicht so weit ist, diese Ereignisse zu erklären. Warte noch ein, zehn, hundert Jahre, und sie werden erklärt.
Das habe ich auch nicht behauptet, ich habe gesagt, daß
Metaphysik (oder auch Glauben) eine Ergänzung der Physik zur
vollständigen Beschreibung der Realität ist und daß jeder
Wissenschaftler immer auch eine Metaphysik hat, an der er
seine wissenschaftlichen Gedanken orientiert.
Bitte nenne mir Namen!
Alleine das „Ich weiß es nicht, laßt uns weiter forschen.“ ist es, an das sich der wissenschaftliche Gedanke orientiert.
Ein mathematisches Konstrukt
kann noch so schön sein, es muß nichts mit unserer Realität zu
tun haben (wenn wir auch zu unserem eigenen Erstaunen immer
wieder eine Anwendung finden).
Du bist kein Mathematiker, oder?
Ich wollte meine Diskussion
auch auf die Naturwissenschaften beschränken, denn Theologie
und Glauben, die ja auch von Dir als „Einbildung“ (=nicht zur
Realität gehörend) klassifiziert wurden, gehören zu den
Geisteswissenschaften. Und Glauben hat jede Menge innere
Konsistenz, ist also in sich schlüssig.
Nun, für mich ist Glaube ein Luftschloß, dass kein einziges Bein auf dem festen Boden hat. Es argumenmtiert mit Beweisen, die auf Aktiomen beruhen, die wiederum nur auf Glauben beruhen. Also nichts wissenschaftliches oder (großumfassend) nichts, dass ich empfunden habe: Körperlich oder Phsychich, Emotional.
In diesem Sinne
GFL