Pixeldatei aufblähen und als Pster ausdrucken

Hallo,

meine Süsse und ich waren in Kanada und haben dort traumhaft schöne Fotos gemacht. Blöderweise ware die Kamera auf 640 x 480 Pixel eingestellt.
Gerne würde wir zwei Fotos als Poster (40x30) haben. Im Internet haben wir auch eine Druckerei gefunden. Nun kam die ernüchternde Nachricht, dass mindesten eine Pixelgröße von 1000 x 750 gebraucht wird.

Meine Frage, wenn ich nun künstlich (über Photoshop oder Corel Paint) die Pixelanzahl „aufblase“, würde das ein ansprechendes Ergebnis bringen oder wäre der Substanzverlust zu groß?
Habt Ihr vielleicht einen guten Tipp?

Danke und Gruß
B

Hallo B.,

probiers mal mit den Faststone Programmen Image Viewer bzw. Resizer.

http://www.faststone.org/

Ich habe damit ganz gute Ergebnisse erzielt. Allerdings solltest Du beim Vergrößern die Methode von Lanczos3 (Default) auf B-Spline ändern und die Auflösung nicht unnötig aufblasen, wie meine Erfahrung zeigt. Lass Dich nicht davon abschrecken, dass die Bilder bei 100% Vergrößerung auf dem Monitor etwas unscharf aussehen, sie wirken natürlich erst beim Betrachten als Poster aus größerer Entfernung.

Gruß
moritzbock

moin…

… bedingt (je nach ausgangsmaterial) geht das mit photoshop…

bild-> bildgröße -> bild neu berechnen mit : > bikubisch [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

bild-> bildgröße -> bild neu berechnen mit : >
bikubisch

Beim Hochrechnen von Screenshots mach ich es immer mit „Pixelwiederholung“. Das bringt meiner Erfahrung nach oft bessere Ergebnisse.

Moin,

meine Süsse und ich waren in Kanada und haben dort traumhaft
schöne Fotos gemacht. Blöderweise ware die Kamera auf 640 x
480 Pixel eingestellt.
Gerne würde wir zwei Fotos als Poster (40x30) haben. Im
Internet haben wir auch eine Druckerei gefunden. Nun kam die
ernüchternde Nachricht, dass mindesten eine Pixelgröße von
1000 x 750 gebraucht wird.

Es ist sicher kein Problem, ein Bild hochzurechnen (und damit Deine Druckerei zu überzeugen, das zu drucken) - das macht Dir (fast) jedes Grafikprogramm. Das Ergebnis wird natürlich nicht besser werden, weil auch das beste Grafikprogramm keine Bildinformationen generieren kann, wo keine vorhanden sind; die Druckerei hat also durchaus Recht, wenn sie sagt, dass das Ergebnis auf 40x30 cm mau ausschauen wird.

Haben vermutlich viele Leute schon 'mal sich drüber geärgert, nimm als Lerneffekt mit: Immer mit der größten Auflösung fotografieren und nie herunterstellen - die Pixelanzahl verringern kann man nämlich im Gegensatz zum Hochrechnen der Pixelanzahl nachträglich immer am Computer tun.

Gruß,
Ingo

… moin…
pixelwiederholung bringt nichts, da wird zwischen hellen und dunklen pixeln keine helligekeits-nuance „neu“ gestaltet…
… bikubische berechnung gleicht die „lücken“ zwischen den auseinander- gezogenen pixeln besser an…

… nur mit dieser option ist man in der lage und kann zBsp. aus einem 300dpi ein 600dpi bild „zaubern“, welches einigermaßen an-zu-sehen ist und
dann auf jedenfall gedruckt werden kann…

gruß rüdl

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

pixelwiederholung bringt nichts,

Kann man so nicht verallgemeinern. Hängt immer vom Bildinhalt ab. Ist wie beim Komprimieren auch. Verschied. Verfahren bringen verschied. Ergebnisse.

Aber du hast nicht unrecht, die Pixelweiderholung eignet sich eher bei technischen/geometrischen Darstellungen mit scharf abgetrennten Bildbereichen, wohingegen bikubisch bei „organischen“ Motiven harmonischere Ergebnisse erzielt.