Hallo,
ad1 Fördermittel
Für energetische Sanierungen gibt es bundesweit Fördermittel, aber bundesländlich unterschiedlich, je nach Förderträger - lokal, bundesländlich oder deutschlandweit.
Googel in Eurer region mal nach etwas wie „Klimatisch“ oder ähnlichem. Ansonsten wäre ein Berater der Hausbank etvl. ein Wissender.
Fördermittel benötigen immer Nachweise diverser Arten. Evtl. ist ein gleich teurer Kredit der Hausbank machbar.
ad2 Dachbaustoffe
Als Dämmung sind folgende Materialien machbar:
EPS - extrudierter Polystyrolschaum (Styropor). Leicht brennbar, nicht das festeste Material. Bescheiden zu verarbeiten.Normaler Dämmwert, entsprechend dick. Verwendet als Aufsparrendämmung.
PU - Polyurethan. Ebenfalls brennbar, wesentlich fester, verarbeitet wie EPS, neigt dazu, zu schrumpfen.
In 10 Jahren habt Ihr an den stößen tvtl. Minifugen von ca. 1 cm, welche sich wesentlich auf den Dämmwert niederschlagen. Hochdämmend, geringe Bauhöhe, Aufsparrendämmung.
HOLZWEICHFASERPLATTEN - massive, feste Platten. Meist schwer entflammbar, einfach zu verarbeiten, schlechter Dämmwert, Aufsparrendämmung, sehr teuer.
STEINLWOLLE (Rockwool) - feste Platten leicht zu verarbeiten, nicht brennbar, schallhemmende Eigenschaften, recyclefähig, normaler Dämmwert.
Gleiches Material kann auch als Klemmfilz zur Verringerung der Bauhöhe eingesetzt werden.
In meinen Augen das beste Erzeugnis für lange selbst genutzte Immobilien.
ad3 Bauformen
Es gibt Dämmung zwischen den Sparren. Meist reicht heute die Bauhöhe (Dicke) der Sparren jedoch nicht mehr aus, um die Anforderungen der EnEV (Energieeinsparverordnung) zu erreichen. Hierzu ist entweder eine Erhöhung dser Sparren nötig oder die Montage einer AUfsparrendämmung. Diese hat den Vorteil, dass es keine Unterbrechung der Dämmung durch Sparren mehr gibt. Das Objekt ist 100% gedämmt.
Rechnerisch ist eine Aufsparrendämmung günstiger zu montieren, da sie weniger Zeitaufwand bei teurerem Material erfordert. Die große Zeitersparnis liegt darin, dass eine notwendige Dampfsperre einfach über die Sparren verbaut wird, welche bei Zwischensparrendämmung aufwändig durch alle Sparrenzwischenräume verlegt werden muss…
Am einfachsten ist es, Ihr lasst mal Handwerker der Region antreten, die Euch beraten können. angebote sind (leider) nach wie vor kostenlos…
Hoffe, das genügt fürs Erste,
Gruß
Frank
Dachdeckermeister & freier Sachverständiger