Probleme oder nicht!?

Hallo zusammen,

habe seit ca.5 mon. eine Französische Bulldogge, supersüß, sehr gehorsam, alles in allem ein echter Traumhund.
Bekannte von uns haben seit 2 mon. einen Jack Russel. Unsere Hündin ist 7 mon. alt der Russel-Rüde etwa 6 mon.
Bei jedem Spaziergang kommt der Rüde von hinten und verbeißt sich ins Fell meiner Hündin. Die quiekt und will weg kann aber nicht da sie aufgrund Ihrer Kurznasigkeit nicht nach hinten kommt um sich zu wehren.
Neulich hat sie geblutet, eigentlich hat sie immer irgendwelchen Schorf von dem anderen.
In der Hundeschule gehen alle anderen Hunde mit ihr normal um, nur dieser schnappt sich in jeder Situation nur sie, an die größeren traut er sich nicht ran.
Eigentlich isses der volle Schisser, versucht halt mal dominant und überlegen zu sein, das isses er aber nur wenn er von hinten kommt.
Meine Freundin sieht das alles als Spiel, aber wenn ihr Hund zu sehr an unserem Rüden rumzuppelt ruft sie ihn ab, da denke ich hat sie dann Angst dass ihrer auch mal was abkriegt.
Ich sehe das leider nur bis zu einem gewissen Maß als Spiel an, aber wenn mein Hund ständig Blessuren davonträgt und wenn ich ihn rufe nicht zu mir kommen kann weil er vom anderen festgehalten wird finde ich es nicht mehr witzig.
Was haltet Ihr davon?

Liebe Grüße
Yvonne

Hi Yvonne :smile:

sorry…da wär ich zum Wohl meines Hundes konsequent: Zu anderen Zeiten spazierengehen und in die Hundeschule…dann tritt das Problem nicht mehr auf.

Nichts gegen einfache „Kneifereien“…aber offene Wunden können sich entzünden…bezahlt da Deine Bekannte einen Teil der Tierarztrechnung??

Lieben Gruss
Suse

Ja
Finde ich unmöglich… deine Freundin sollte zusehen dass sie ihren Hund in den Griff bekommt (wie schon gesagt --> Hundeschule etc.)Spiel hört da auf wo es Wunden gibt.

Ich würde auch evtl eine andere Strecke Gassi gehen und auch erklären warum… es muss ja nicht sein, daß dein Hund ständig gezwickt und gebissen wird.

Ausserdem würde ich der Freundin sagen daß du die Tierarzt Rechnungen an sie weiterleiten wirst, wenn die Wunden die durch ihren Hund entstanden sind eine tierärztliche Versorgung nötig machen.

Gruß clare

ich würde (kein Witz)
Hallo Yvonne,

ich würde dies nicht hinnehmen!
Aber ich würde:

1.) Die Besitzerin des Russel-Rüden freundlich aber unmisserständlich darauf ansprechen ihren Hund unter Kontrolle zu bringen (mit „unmissverständlich“ meine ich, die Besitzerin auf 2. aufmerksam machen)

2.) beim nächsten Wiederholungsfall den Russel-Rüden töten (mit „töten“ meine ich dem Leben des Tieres ein abruptes Ende bereiten)

Erläuterung (insbesondere zu 2.): Klar, das ist harsch und das arme Tier kann auch nicht dafür - aber es kann so nicht weiter gehen. Das Tier, also der arme Hund, wird sich entsprechend weiterentwickeln und die Besitzerin ist entweder geistig reduziert oder unwillig. Klar gibt es anschliessend Ärger (u.U. heftigen Ärger) aber es liegt an Euch eure Tiere (u.U. „Familienmitglieder“) effektiv zu schützen.
Hatten wir doch hier in der Hundeschule welche wir frequentieren (nein, ich sage jetzt nicht wo) einen ganz ähnlichen Vorfall: Einem Schäferhund gefiel es, sich unvermittelt auf unsere Dackelhündin zu stürzen und diese wirklich heftig zu beissen. Ich ging natürlich sofort dazwischen (ohne unseren Hund anschliessend zu bemitleiden - wäre gar nicht gut gewesen und Dackel sind hart im Nehmen). Der Besitzer des Schäferhundes reagierte nicht (hatte es aber, neben vielen Vereinskollegen auch, mitbekommen, denn wir standen alle daneben). Zwei Stunden später stürzte sich der Schäferhund abermals auf unseren Dackel. Abermals ging ich dazwischen und abermals reagierte der Schäferhundbesitzer nicht. Deutliche Unzufriedenheitsäusserungen der Vereinskollegen ob des Schäferhundes und dessen Besitzer. Lies ihn kalt. Ich sagte ihm, vor allen Anwesenden und deutlich hörbar, dass ich seinen Hund beim nächsten Angriff töten würde. Totenstille. Er nahm sich seines Hundes an. Es gab seitdem keinen derartigen Zwischenfall mehr. Es gab keinen „Stunk“ im Verein (Hundeschule). Alles paletti.
Übrigends: Juristisch wäre es wohl als „Notstand“ zu bewerten - vollumfänglich. Und es ist ein Leichtes ein Tier zu töten (vom Vorgang betrachtet, nicht von der seelischen Verarbeitung!)- auch einen Hund.

Unerfreulich aber so ist es.
Ich würde so vorgehen.

Grüsse
RS

Auf jeden Fall ja !
Hallo Yvonne,

ich würde auf jeden Fall etwas unternehmen zum Schutz meines Hundes - das darf auf keinen Fall so weitergehen. Den Vorschlag von Ray finde ich (was 2. betrifft) etwas heftig, aber grundsätzlich die richtige Richtung. Dem Russel-Rüden muß von seiner Besitzerin unmißverständlich klargemacht werden, das solches Verhalten nicht geduldet wird. Mir fallen da die üblichen Wurfteichlchen ein (Klapperdosen, Discs) begleitet mit entsprechendem Geschimpfe. Das kann aber auch in die falsche Richtung gehen, wenn Deine Hündin sehr sensibel ist. Oder gleich der Griff in den Nacken und auf den Rücken werfen oder der Schnauzgriff. Das ist übelstes Mobbing von dem Russel und darf von Euch „Alphawölfen“ nicht tatenlos hingenommen werden.

Grüße
Gordie

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Hallo Ray,
im großen und ganzen kann ich Dir ja zustimmen, ich hatte selbst auch schon Situationen in denen mir Nr.2 durch den Kopf schoß. Aber mal ehrlich, wir wissen doch alle, daß in 99% aller Fälle der Halter und nicht der Hund schuld sind. Deshalb vor Nr.2 erst mal Anzeige beim Ordnungsamt und den Tierschutzverein einschalten. In ernsten Fällen, wird das Tier dem Halter weggenommen und bekommt mit etwas Glück ein besseres Herrchen.
Viele Grüße
Tom

Vollzug
Hallo Tom,

ja, schon klar.

Und es ist auch klar, dass es nicht so einfach von der Hand geht ein Tier zu töten und es sollte ja auch kein Aufruf sein (ich gehe mal davon aus, dass das auch niemand so verstanden hat).

Aber es manchmal muss man dem Tierhalter ganz klar und unmissverständlich vor Augen führen was zu tun man - unter Umständen - bereit ist.
Und dies geht eben nicht mit Formulierungen wie „…sonst…würde…usw…“. Da muss eine ganz klare, in der Sache unmissverständliche Aussage kommen und der unbedingte Wille es auch durchzusetzen muss ebenfalls „rüber kommen“.
Deshalb: „…Ich werde dieses Tier töten!..“.
Und dem betroffenen Halter muss zweifelsfrei klar sein, dass genau dieses geschehen wird - was wiederum bedingt, dass man selbst auch willens und in der Lage ist es zu exekutieren (in meinem persönlichen Fall zweifelsfrei).
Dies ist eindeutig nicht jedermanns/jederfraus Sache.
Entweder fehlt der totale Durchsetzungswille und die absolute Bereitschaft es zu tun (ohne jegliches „wenn“ und „aber“) oder schlicht und einfach die Kenntnis - denn seien wir mal ehrlich: wer war schon in der Situation kämpfen zu müssen - denn darauf wird es hinauslaufen, der Hund wird sich, wie jedes andere Lebewesen auch, mit Zähnen und Klauen wehren (und die umstehenden Menschen werden u.U. auch einzugreifen versuchen) - das würde, auf jeden Fall, eine nasse Angelegenheit werden. Wer weiss denn schon wie er/sie einen Hund dermassen anzugehen hat (es soll ja, wenn es denn schon wirklich und absolut sein muss, keine Tierquälerei werden).
Aber wenn der betreffende Tierhalter nicht zweifelsfrei spürt und versteht, dass es „ans Eingemachte geht“, wird er nicht reagieren oder aufwachen - nichts wird sich ändern. Und beim nächsten Zwischenfall bleibt dann eben der eigenen Hund - oder nächstes mal - das eigene Kind auf der Strecke. Und wir haben dann tatenlos daneben gestanden.

Ich persönlich tolerier das nicht.
Ich persönlich bin nicht bereit und mit Sicherheit nicht gewillt bissige Hunde zu tolerieren.
Ich persönlich bin nicht bereit und mit Sicherheit nicht gewillt alkoholisierte Gewalttäter zu tolerieren.
Und so führt das Eine zum Anderen.

Ich hoffe das war klar verständlich.

Freundliche Grüsse
Anonym

2 „Gefällt mir“

Hallo nochmal,

schon Deine erste Antwort war völlig klar und verständlich und wie schon gesagt ich stimme Dir auch zu. Mit meiner Antwort wollte ich nur noch eine weitere Alternative anbieten, bevor man zum äußersten greift, wobei ich auch sehe, daß es sicherlich Situationen geben kann, in denen man keine Wahl mehr hat.

Nochmals viele Grüße
Tom

schade nur…
… das man für solch kriminellem Unsinn keine Minussternchen vergeb darf…

Bernd

MOD: *mal einschreit*
Hallo Ray,

es wurde ja schon einiges gesagt. Ich finde nicht das WWW ein geeigneter Ort ist um hier solch eine Aussage zu treffen :

2.) beim nächsten Wiederholungsfall den Russel-Rüden töten
(mit „töten“ meine ich dem Leben des Tieres ein abruptes Ende
bereiten)

Du solltest dir wirklich überlegen, was du hier schreibst.
Es gibt schliesslich auch noch Tierschutzvereine etc. die dann einschreiten, wenn ein Hundebesitzer nicht in der Lage ist mit seinem Hund umzugehen und ihn ordentlich zu erziehen. Da ist es wohl allemal besser, den jenigen anzuzeigen als wie solch einen Satz in den Raum zu werfen.

Gruss Manuela

Bei jedem Spaziergang kommt der Rüde von hinten und verbeißt
sich ins Fell meiner Hündin. Die quiekt und will weg kann aber
nicht da sie aufgrund Ihrer Kurznasigkeit nicht nach hinten
kommt um sich zu wehren.
Neulich hat sie geblutet, eigentlich hat sie immer
irgendwelchen Schorf von dem anderen.

wenn Hunde spielen, wird nicht geblutet. Mein Dobermann rauft täglich mit einem Rhod.Ridgeback. Noch nie hat einer geblutet.

Bei dir scheint ein Beisser am Werk zu sein.
Da hilft im Freundeskreis nur eines, nach Vorwarnung, wegen jedem noch so kleinen Kratzer zum Tierarzt.
Anschließend freundlich, aber bestimmt, die Rechnung präsentieren.

MfG Vanic.

…und ich würde (auch kein Witz)
…mich an Deiner Stelle mal sicherheitshalber am Oberstübchen untersuchen lassen!

Kopfschüttelnde Grüße
Esther

…fragt sich, für wen!
Hallo Yvonne,

also, wenn ich Dein Posting richtig deute, seid Ihr zusammen in einer Hundeschulen-Gruppe und geht auch alle regelmäßig gemeinsam mit Euren Hunden spazieren, richtig?!

Zum ersten würde mich dann doch interessieren, wie der Tenor der Hundeschule-„Experten“ lautet. Wenn es innerhalb des Trainings zu solchen Reibereien kommt, müsste sich doch diesem ‚Problem‘ längst jemand angenommen haben. Oder anders ausgedrückt: Wieso hakst Du dort nicht einfach nach?

Zum zweiten verstehe ich auch nicht ganz, dass Du - wenn Deine Bekannte so garkeine Einsicht zeigt - immer noch Deine Hündin diesen Rangeleien und dem damit verbundenen Stress für sie in Form von gemeinsamen Spaziergängen aussetzt.

Solange sich beim Jackie keine ‚Besserung‘ zeigt, würde ich ihn inkl. Frauchen meiden, wenn Deine Kleine dabei ist. Was anderes wird Dir wohl solange nicht übrig bleiben, da der Rest Erziehungssache und Einsicht ist…

Schöne Grüße
Esther

Hallo Yvonne,

zunächst würde ich mal das Gespräch mit der Halterin des Jackies suchen und ihr unmissverständlich klar machen, dass du mit dem Verhalten ihres „Rabauken“ nicht einverstanden bist und es nicht weiter hinnehmen wirst.

Sollte sie bei der nächsten Attacke ihres Hundes nicht einschreiten, musst du selbst den Jackie maßregeln - nötigenfalls im Nacken packen (nicht schütteln) und mit einem scharfen NEIN!!! vom Opfer pflücken. Sollte er erneut Anstalten machen sich an deinem Hund zu vergreifen, rechtzeitig eine Wurfkette oder Klapperdose werden und gleichzeitig NEIN rufen.

Der JR ist jetzt ca. 6 Monate alt, also in der Rüpelphase und - wie du selbst schreibst - ein Schisser. Mit Dominanz hat das (auch ansatzweise) rein gar nichts zu tun. Dominante Hunde zeichnen sich durch mentale Stärke aus, die haben so einen Blödsinn überhaupt nicht nötig und würden sich niemals zu solchen Spielchen herablassen.

Vermutlich hat der JR ganz fix herausbekommen, dass dein Hund sich nicht wehren kann oder will. Für einen übermütigen Jungspund natürlich ein gefundenes „Fressen“.

Wenn deine Bekannte die Kabbelei nicht beendet, solltest du einschreiten.

Was sagen eigentlich die Trainer in der Hundeschule dazu? Das würde mich wirklich brennend interessieren.

Viel Erfolg und schöne Grüße,
Manu

@Teufelsweib (MOD), Esther + BerndW
Hallo :smile:

nun mal sachte.
Mein Beitrag war provozierend gedacht, klar formuliert und eigentlich unmissverständlich (siehe Tom).
Mich verwundert ein wenig, dass ihr Probleme habt dies zu verstehen.
Andere haben diese Probleme nicht.

Ich wiederhole für Euch und insbesondere für MOD Teufelsweib:
Keineswegs ist dies ein Aufruf zum Tiermord!
Es ist, nennen wir es mal, eine „Satire“ und bedauerlicherweise hat sich nun gezeigt, dass es keine gute war, denn sie scheint erklärungsbedürftig (was selten an den geistigen Fähigkeiten der Leserschaft liegt sondern an der Satire selbst:frowning:
mea culpa

Ich weiss sehr wohl, dass es einen Tierschutz gibt und praktiziere diesen auch selbst.
Aber hier ging es um einen eigentlich unverständlichen „Hilferuf“ welchen ich durchaus als „Verarschung“ der Leserschaft verstand.
Da hat jemand einen Hund. Gut soweit.
Dieser Hund ist Angriffen eines anderen Hundes ausgesetzt. Weniger gut.
Dieser Hundehalter beschwert sich hier (Freunde, hier ist das mehr oder weniger anonyme Internet und nicht der Ort des Geschehens!!!) über eine unerfreuliche Situation. Absolut ungut.
Nicht der geringste Hinweis darauf, dass sich dieser Hundehalter (oder meinetwegen auch Hundehalterin) vor Ort mit der Situation konkret auseinandersetzt. Eine Verarschung? Wahrscheinlich, denn soviel inkompetenz ist kaum vorstellbar - zumindest stellt sich mir dann die Frage nach der Kompetenz des Hundehalters.
Tierhaltung hat ´ne Menge mit wahrgenommener Verantwortung der Kreatur gegenüber zu tun.
Nun, andere Poster sind nicht auf meine Satire eingegangen und haben sich die Mühe gemacht sinnvolle Antwortbeiträge zu posten (nicht auf meine Satire, sondern auf die Verarschung.

Ich konnte einfach nicht an mich halten.
Solche Tage gibt es:smile:

Ich wünsch Euch beruhigte nerven und natürlich einen schönen Tag.

Freundliche Grüsse
Anonym

Tach

Meine Freundin sieht das alles als Spiel, aber wenn ihr Hund
zu sehr an unserem Rüden rumzuppelt ruft sie ihn ab, da denke
ich hat sie dann Angst dass ihrer auch mal was abkriegt.
Ich sehe das leider nur bis zu einem gewissen Maß als Spiel
an, aber wenn mein Hund ständig Blessuren davonträgt und wenn
ich ihn rufe nicht zu mir kommen kann weil er vom anderen
festgehalten wird finde ich es nicht mehr witzig.
Was haltet Ihr davon?

Für mich ist das hier das falsche Forum.
Hier gehts nicht um die Hunde sondern um dich und deine Freundin.
Wenn du anderer Meinung bist als deine Freundin dann müsst ihr zwei eine Lösung finden mit der ihr beide leben könnt.

Wenn nicht dann geht euch aus dem Weg.

Frag doch mal deine Freundin was währe wenn das zwei Kinder und nicht zwei Hund wären?
Ist Bluten dann ok? Wenn das eine Kind das andere immer vermöbelt ist das ok?

Sprich mit ihr und mach ihr klar dass das nicht geht und du auch zu keinem Kompromiss bereit bist denn hier geht es um ein anderes Geschöpf welches sich scheinbar nicht wehren kann und ein Recht auf Schutz hat.

mfg

Bert

Hallo Yvonne

Hallo zusammen,

habe seit ca.5 mon. eine Französische Bulldogge, supersüß,
sehr gehorsam, alles in allem ein echter Traumhund.
Bekannte von uns haben seit 2 mon. einen Jack Russel. Unsere
Hündin ist 7 mon. alt der Russel-Rüde etwa 6 mon.

Ist der JR der erste Hund Deiner Freundin? Dann sollte sie sich mit der Rasse auseinander setzen. Es sind reizende Tiere aber die Erziehung ist reichlich anstrengend und fordert den Hundehalter zu ständiger „Arbeit“ auf.

Bei jedem Spaziergang kommt der Rüde von hinten und verbeißt
sich ins Fell meiner Hündin. Die quiekt und will weg kann aber
nicht da sie aufgrund Ihrer Kurznasigkeit nicht nach hinten
kommt um sich zu wehren.

Auf Grund des Alters des Tieres würde ich es eher als „Austesten der Grenzen“ interpretieren. Er meint es sicherlich nicht böse, hat aber leider in Deinem Kleinen ein „Opfer“ gefunden. Er hat sich instinktiv jemand gesucht der vom Charakter her mehr unterwürfig ist.

Neulich hat sie geblutet, eigentlich hat sie immer
irgendwelchen Schorf von dem anderen.
In der Hundeschule gehen alle anderen Hunde mit ihr normal um,
nur dieser schnappt sich in jeder Situation nur sie, an die
größeren traut er sich nicht ran.
Eigentlich isses der volle Schisser, versucht halt mal
dominant und überlegen zu sein, das isses er aber nur wenn er
von hinten kommt.
Meine Freundin sieht das alles als Spiel, aber wenn ihr Hund
zu sehr an unserem Rüden rumzuppelt ruft sie ihn ab, da denke
ich hat sie dann Angst dass ihrer auch mal was abkriegt.
Ich sehe das leider nur bis zu einem gewissen Maß als Spiel
an, aber wenn mein Hund ständig Blessuren davonträgt und wenn
ich ihn rufe nicht zu mir kommen kann weil er vom anderen
festgehalten wird finde ich es nicht mehr witzig.

Du solltest Deiner Freundin klar machen, dass sie ihre eigene „Rudelstellung“ angräbt. Sicherlich ist es schwer, einen Hund im „Rüpelalter“ immer abzurufen - gerade einen Terrier - muß aber geübt werden. Das kann später zu größeren Schwierigkeiten führen. Aber ein Hund sollte in der Gegenwart des „Rudelführers“ sich nicht prügeln.

Was haltet Ihr davon?

Ich verstehe nicht, dass der Hundetrainer da nicht regulierend eingreift - oder passiert es nur, wenn Ihr Euch außerhalb der HS trifft?
Versuch es nicht persönlich zu nehmen.

Liebe Grüße
Yvonne

Viele liebe Grüße

Carina

@Ray
Hallo Ray,

ob es nun im Kern des Posting dieses Hundehalters den Akteuren mehr am Hundesach- oder gesundem Menschenverstand mangelt, vermag ich nicht zu beurteilen - dass die Problematik irgendwo da dazwischen verborgen liegt, ist mir aber auch nicht entgangen.

Mein Beitrag war provozierend gedacht, klar formuliert und
eigentlich unmissverständlich (siehe Tom).
Mich verwundert ein wenig, dass ihr Probleme habt dies zu
verstehen.
Andere haben diese Probleme nicht.

…andere aber nehmen u.U. beim ‚Querlesen‘ solche Ratschläge für bahre Münze - und mit solchen Äußerungen, denke ich, muss man sehr vorsichtig sein. Sie könnten mehr Schaden anrichten, denn die richtige Richtung weisen. Einer evtl. ‚Verarsche‘ (wie Du es nennst ;o)) auf den Leim gegangen zu sein, ist m.E.n. da weitaus weniger schlimm…

Ich konnte einfach nicht an mich halten.
Solche Tage gibt es:smile:

Hab’ ich schon kapiert…

Schöne Grüße
Esther

Hallo Tom und Ray,

grundsätzlich stimme ich der Richtung auch zu - aber die Wahl der Mittel kommt mal wieder aus der Kiste „mit Kanonen auf Spatzen schießen“.
Natürlich bin ich im Zweifelsfall auch bereit, das Leben meines Hundes mit allen mir zur Verfüfgung stehenden Mitteln zu verteidigen. Aber bei diesen kleinen Zwickereien eines rüpelhaften Rüden in der reichen doch der Griff in den Nacken, die Klapperdose, die Leine oder zur Not auch ein Fußtritt, um den eigenen Hund zu schützen.
Hier mit Totschlag zu drohen ist der überüberübernächste Schritt.

Grüße
Gordie

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi gordi,
sach ich doch :smile:
Viele grüße
Tom