Probleme ohne Ende... Achtung lang!

Hallo zusammen!

Hier geht es jetzt mal um meine beste Freundin. Ich weiß nun defintiv nicht weiter. Eigentlích bin ich schon allein berufsbedingt jemand, der viel abkann, aber nun bin ich mit meinem Latein am Ende.

Situation ist folgende:
Meine Freundin S. (25 Jahre) ist verheiratet, hat zwei Kinder. Sie hatte eine sehr unglückliche Jugend und hat mit 19 ihren Mann geheiratet, da sie schwanger war. Ihr Mann, heute ziemlich dem Alkohol verfallen (was er aber nicht wahrhaben will), hatte ebenfalls keine glückliche Jugend.
Sie hat einen relativ schlechten Hauptschulabschluss und keine Ausbildung und er nicht mal einen Abschluss. Denkbar schlechte Voraussetzungen also für ein gesichertes Leben.

Die Familie hat große finanzielle Probleme, Schulden die ihnen längst über den Kopf gewachsen sind. Auf Grund der schlechten Ausbildung auch natürlich keinen Job, um einen „normalen“ Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Mittlerweile sind die Kinder 6 und 3 Jahre alt. Die große Tochter ist ein sehr aufälliges, aggressives Kind, das immer nach Aufmerksamkeit sucht und keine bekommt. S. ist mit allem komplett überfordert, und ihr Mann interessiert sich für gar nichts außer für sich und seinen PC.
Es geht in dieser Familie leider sehr lieblos zu. Die kleinere Tochter ist die unkompliziertere von den Kindern, und bekommt nicht viel, aber zumindest etwas Aufmerksamkeit… Wobei ich unter liebenden Eltern immer noch was anderes verstehe.

So die Umstände dieser Familie sind so mal grob umrissen.

Momentan ist es so dass die Probleme überhand nehmen, schlechte Zahlungsmoral des Arbeitgebers, riesige Probleme den Lebensunterhalt zu bestreiten (kaum Geld da um Lebensmittel zu besorgen, von laufenden Kosten wie Miete und Versicherungen ganz zu schweigen), Probleme mit den Kindern, die Ehe ist zerrüttet. Ihr Mann ist sehr aggressiv, ihm ist schon mehr als einmal die Hand ausgerutscht. Andererseits ist er sehr lethargisch und kümmert sich um nichts, oder reagiert auf nichts.
S. sagt immer sie würde ihn nicht mehr lieben, sondern richtig hassen, aber trennen will S. sich nicht von Ihm, denn sie ist der Meinung, sie könne nicht alleine sein und würde sowieso niemand anderen mehr finden.

Ich selbst versuche zu helfen wo ich kann (Problem: Ich lebe 180 km entfernt, geht nur per Tel., andere richtige Freunde hat S. nicht).
Bedingt durch meinen Beruf habe ich natürlich viel Erfahrungen mit Problemfällen, habe auch viele Freunde, die an öffentlichen Behörden sitzen, die ich um Rat fragen kann, was Finanzhilfen oder rechtl. Sachen betrifft.
Aber ich tue und mache was ich kann, nur S. hat resigniert und nimmt keinen Rat an, versinkt in Selbstmitleid und ändert nichts an der bestehenden Situation. Im Gegenteil stattdessen manövrieren sie sich ständig in neue Probleme und Schulden.
Findet immer neue Ausreden, weshalb sie das nicht so machen kann, wie ich es ihr rate (z.B. einen Termin bei der Schuldnerberatung machen, ihre Antwort: „Da muss man so lange warten“).

Doch wie soll sich was ändern, wenn man nicht irgendwann den ersten Schritt macht?

Meine Vorschläge um alles zu bewältigen, waren eine Familientherapie, Schuldnerberatung und vor allem eine intensive Einzeltherapie für sie selbst um einfach mehr Selbstvertrauen und Mut zu bekommen! Doch ich schaffe es nicht sie zu überzeugen.
Für mich ist es frustrierend, immer von ihren Problemen zu hören, wenn sie sich bei mir ausweint und ihr dann Ratschläge zu geben und Hilfen anzubieten und sie einfach nichts annimmt.

Habt ihr vielleicht Tipps was ich machen kann, wie ich helfen kann, ohne am Ende selbst komplett frustriert zu sein???

Danke schonmal für eure Antworten!

Hallo Nicole,

sehr schwierig da einen Rat zu geben.

Das erste was mir eingefallen ist: Unbedingt erstmal die Kinder aus so einer Lage retten. Das sind meiner Meinung nach die Familien, von denen man in letzter Zeit immer mehr in den Nachrichten hört (Kindesmisshandlungen, Verwahrlosung, etc.).

Auch wenn es hart ist, aber ich würde die Familie unbedingt vom Jugendamt überprüfen lassen!!! Vielleicht rüttelt das auch deine Freundin auf, damit sie endlich erkennt, dass sie ihren Kinder zuliebe endlich mal stark werden muss und von diesem Mann und dieser Situation weg muss.

Gruß

Phoebe

§ 1666 BGB Überprüng wg Kindswohlgefährdung
Hallo zusammen,

ich habe wegen eines Falles in meinem eigenen Bekanntenkreis beim Familiengericht die Überrüfung des Sorgerechts der Eltern wegen Kindswohlgefährdung ´angeregt´(sagt man so).

Bei Angabe des eigenen Namens, besteht Aussicht darauf, dass man über das Verfahren laufend informiert wird, wenn man nachfragt. Darunter fallen Auskünfte über den Verfahrensfortgang einschließlich der jeweils telefonisch erforderlichen Direktverbindungen bei Gericht sowie Auskünfte zu eventuellen Anfragen, Einsichtnahmen oder Eingaben von Verfahrensbeteiligten.

Durch Namensangabe nimmt man in Kauf, dass die Frage auch nach der eigenen Integrität aufgeworfen wird. Dazu zählt die Sorge um das Bemühen um das Wohl der kinder. Dies unterstellt das Bürgerliche Gesetzbuch jedem erwachsenen Menschen sogar, solange nicht das Gegenteil hinlänglich feststeht (Vertrauensvorschuss).

Der Verfahensanreger sollte aus berechtigtem Interesse hinreichend infomiert sein. Ansonsten wäre das wohl weder ´förderlich´iSd. § 1626 (3) BGB noch wäre damit dem ´bestmöglichen´persönlichen Wohl der Kinder (§ 1697a BGB) gedient. Die ´Geeignetheit´(§ 1631a BGB) sollte auch außer Frage stehen.

Sollte eine positive Würdigung dieser Kriterien unterbleiben wäre dadurch nachweislich bereits im Vorfeld des Gereichtsverfahrens die Integrität des Verfahrensanregers, d.h. seine Sorge und sein Bemühen um das Wohl der Kinder stillschweigend benachteiligend abgewertet. Das wäre eine klarer Verfahrensfehler und eine Verletzung der Grundannahme des BGB.

Erwartungsgemäß dürfte es zu einer sogenannten Anhörung in Anwesenheit aller Beteiligten (einschließlich des Verfahrensanregers)kommen.

Dann keine Bange davor, gegenüber den Eltern möglicherweise auch deren Anwälte, dem Gerichtsgutachter, dem Jugendamt und der Polizei, zu dem zuvor gesagten auch persönlich einzustehen.

Gruß guvo

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Hallo Phoebe,

Das erste was mir eingefallen ist: Unbedingt erstmal die
Kinder aus so einer Lage retten. Das sind meiner Meinung nach
die Familien, von denen man in letzter Zeit immer mehr in den
Nachrichten hört (Kindesmisshandlungen, Verwahrlosung, etc.).

Die Kinder werden weder misshandelt noch leiden sie unter Verwahrlosung. Ohje wenn das so wäre und ich das dulden würde, wäre ich eine schlechte Polizistin. Allerdings kann man von einer seelischen Verwahrlosung sprechen. Es wird sich zu wenig gekümmert, der Vater zeigt kein Interesse und S. ist sowieso mit allem überfordert, weil letztenendlich alles an hier hängen bleibt, so dass sie einfach keine Geduld für die Kinder aufbringen kann. Ich denke wollen würde sie schon, aber wie gesagt, da fehlt ihr dazu die Energie und vor allem die Unterstützung des Partners…

Jugendamt wäre der allerletzte Ausweg für mich…

Grüße Nicole

Hallo Nicole,

hmm du hattest folgendes geschrieben:

Ihr Mann ist sehr aggressiv, ihm ist schon mehr als einmal die Hand ausgerutscht.

Daraus entnehme ich, dass er schlägt, das schreibst du ja auch. Schlägt er seine Frau? Schlägt er die Kinder?

Weiter hast du geschrieben, dass kaum Geld für Lebensmittel usw. vorhanden ist.

Und du hast erwähnt, dass die Kinder nicht wirklich liebevoll behandelt werden.

Das sind ehrlich gesagt eine Menge Gründe, die darauf hindeuten, dass es die Kinder nicht gut in dieser Familie haben.

Ich weiß, dass es schwer ist einen schwerwiegenden Schritt wie das Einschalten von offziziellen Instanzen zu wagen. Aber nach dem was du geschildert hast, ist das für mich ein typisches Familienbild wo dies notwendig wäre, um schlimmeres zu verhindern.

Du bist im Moment eher auf das Wohl deiner Freundin geeicht, die Kinder sollte man aber immer als erstes sehen, da sie sich die Situation nicht aussuchen können - sie sind hilflos. Deine Freundin ist ein erwachsener Mensch - so traurig wie es ist, sie hat sich das selber so ausgesucht und scheint auch nicht gewillt zu sein etwas zu ändern.

Gruß

Phoebe

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Hallo Phoebe!

Daraus entnehme ich, dass er schlägt, das schreibst du ja
auch. Schlägt er seine Frau? Schlägt er die Kinder?

Weiter hast du geschrieben, dass kaum Geld für Lebensmittel
usw. vorhanden ist.

das stimmt, allerdings müssen die Kinder nicht verhungern, Lebensmittel für die Kinder stehen nach wie vor noch über allem. Die schlechte finanzielle Lage ist momenta darauf zurück zu führen, dass der Mann zwar viel und hart arbeitet, aber auf Grund seiner schlechten Bildung von dem Arbeitgeber sehr ausgebeutet wird, da läuft derzeit viel schief.

Und du hast erwähnt, dass die Kinder nicht wirklich liebevoll
behandelt werden.

Da muss ich zustimmen, habe leider noch nie gesehen oder gehört, dass liebevoll mit den Kindern umgegangen wird. Auf die große Tochter bezogen sagt sie immer, dass sie ihr auf Grund dessen, dass sie so ein schwieriges „Terrorkind“ ist, keine/kaum Zuneigung geben kann.
Meine Meinung dazu ist aber eindeutig, dass ein Kind ja nicht so geboren wird, sondern das Kinder zu dem gemacht werden, was die Eltern vermitteln.

Ich weiß, dass es schwer ist einen schwerwiegenden Schritt wie
das Einschalten von offziziellen Instanzen zu wagen. Aber nach
dem was du geschildert hast, ist das für mich ein typisches
Familienbild wo dies notwendig wäre, um schlimmeres zu
verhindern.

Die Problematik die hier besteht ist die, dass die Kinder nicht aus dem Elternhaus entfernt werden sollen, sondern dass es eine Lösung geben muss, wie S. es schafft den Kindern ein gutes und liebevolles Zuhause zu geben.

Du bist im Moment eher auf das Wohl deiner Freundin geeicht,
die Kinder sollte man aber immer als erstes sehen, da sie sich
die Situation nicht aussuchen können - sie sind hilflos.

Da stimme ich dir völlig zu!

Deine Freundin ist ein erwachsener Mensch - so traurig wie es ist,
sie hat sich das selber so ausgesucht und scheint auch nicht
gewillt zu sein etwas zu ändern.

Das Gefühl habe ich auch, doch ich werde trotzdem ständig mit ihren Problemen konfrontiert und muss damit umgehen. Ich möchte sie nicht verlieren, sie ist für mich abgesehen von IHREN Lebensumständen, ein wertvoller Mensch. Ich möchte nur wissen, wie ich in Zukunft mit der Situation umgehen kann.

Gruß

Phoebe

Grüße Nicole

Nachtrag:

Die Begründung des schriftlichen Antrags gegenüber dem Gericht auf Verfahrensauskunft sollte zu Beginn mit dem Satz eingeleitet werden:

„Ich bin an einer zügigen und sachgerechten Fortführung des Verfahrens (§ 1666 BGB) interessiert.“

guvo

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Zusatz

Daraus entnehme ich, dass er schlägt, das schreibst du ja
auch. Schlägt er seine Frau? Schlägt er die Kinder?

Die Kinder schlägt er nicht. Gut, ein Klaps auf den Po ist auch schlagen und ich verachte es genauso, wie wenn man das Kind verprügelt.
S. wurde schon von ihm mehrmals geschlagen, das letzte Mal im Frühjahr. Das war heftig. Allerdings ist sie ein sehr provozierender Mensch und wenn jemand ständig provoziert wird, und nicht anders damit umgehen kann, kommt das schon vor, dass geschlagen wird. Aber das rechtfertigt das natürlich nicht.

Hi Nicole,

ich bin kein Psychologe, aber deine Feundin hat wohl eine massive Depression (so sage ich das mal als Laie), was auch kein Wunder ist.

Wenn du dich mit den Schritten Jugendamt (etc. pp.) unwohl fühlst und eure Freundschaft durch solch einen Schritt nicht Gefahr laufen soll „zerstört“ zu werden, dann würde ich mir einen Tag freinhemen, versuchen die Kinder irgendwo für 1 - 2 Stunden „unterzubringen“ (oder ihr geht in ein Erlebnissbad, wo man sie im Blick hat, sie spielen können, bespielt werden und euch nicht ständig um die Beine sind) und mit ihr in Ruhe sprechen. Damit sie mal nen anderen Wind um die Nase bekommt, raus kommt, vielleicht ihre Situation damit auch etwas klarer sehen kann.

Falls sowas machbar wäre, würde ich ihr deine schon gegebenen Hilfen und die hier nochmal gegeben wurden erklären. Fragen ob sie das nicht doch angehen will, ob sie so weitermachen will, ob sie glaubt das es so überhaupt weitergehen kann und ob sie sowas ihren Kindern weiter antun möchte. Denn es geht auch um ihre Kinder, die sind ihr ja nicht vor die Tür gelegt worden, für die hat sie vor 6 und 3 Jahren Verantwortung übernommen, sich nicht nur „passiv befruchten lassen“. Weiter würde ich ihr deutlich machen das sie ihren Kindern jetzt genau das antun (Lieblosigkeit in der Familie etc.), was ihr schon angetan wurde - Will sie das wirklich? Wenn ihre Älteste jetzt schon auffällig ist, wie soll das mit 12 oder 15 werden? Ich denke die Kids werden die gleiche Laufbahn einschlagen, die ihnen vorgelebt wird. Will das ihre Mutter wirklich, obwohl sie alle Chancen hat es zu ändern (inkl. ihrem Leben)?

Ihr Angst vor dem Alleinsein ist verständlich. Sicher fühlt sie sich unwert, unfähig und krampft zusammen weil das auch ein harter Schnitt ist. Aber zeige ihr vielleicht welche Hilfen es geben kann und das es für sie einen Neubeginn bedeutet, keinen Abstieg, keinen Rückschritt, keine Vereinsamung.

Ich würde zuletzt auch das Thema (wie habt ihr das genannt? Kindswohlvernachlässigung?) mit dem Jugendamt ansprechen. Denn wenn deine Freundin das nicht selbst anpacken will, wird es sicher irgendwann auffallen und dann wird es vielleicht noch viel härter für sie, als wenn sie jetzt Schrittweise eine Änderung selbst angeht. Vielleicht hilft ihr das auf die Sprünge?

Wenn das alles absolut nichts bewirkt, dann kannst du natürlich alles tun was hier empfohlen wurde. Hinter dem würde ich auch bei der allerbesten Freundinnen stehen. So wie du es beschrieben hast läuft das auf ne Katastrophe zu, früher oder später.

Gruß
Helena

Ende mit Schrecken . . .
Hi Nicole,

Doch wie soll sich was ändern, wenn man nicht irgendwann den
ersten Schritt macht?

Andere Frage: Warum sollten DIE was ändern, solange DU für die denkst und tust ?

Hallo Helena!
Danke für deinen tollen Artikel!

ich bin kein Psychologe, aber deine Feundin hat wohl eine
massive Depression (so sage ich das mal als Laie), was auch
kein Wunder ist.

ja, dass habe ich ihr auch schon „diagnostiziert“. Deshalb meine dringende Bitte an sie sich fachmännischen Rat zu holen, ich kann ihr zwar zuhören, aber ich bin eben keine Psychologin.

Wenn du dich mit den Schritten Jugendamt (etc. pp.) unwohl
fühlst und eure Freundschaft durch solch einen Schritt nicht
Gefahr laufen soll „zerstört“ zu werden, dann würde ich mir
einen Tag freinhemen, versuchen die Kinder irgendwo für 1 - 2
Stunden „unterzubringen“ (oder ihr geht in ein Erlebnissbad,
wo man sie im Blick hat, sie spielen können, bespielt werden
und euch nicht ständig um die Beine sind) und mit ihr in Ruhe
sprechen. Damit sie mal nen anderen Wind um die Nase bekommt,
raus kommt, vielleicht ihre Situation damit auch etwas klarer
sehen kann.

Ein guter Rat, wenn ich das nächste Mal Urlaub habe, werde ich das verwirklichen. Wir telefonieren fast täglich, abends wenn die Kinder und der Mann im Bett sind. Ich denke schon, dass sie meine Ratschläge einsieht, nur sie handelt einfach nicht. Ich sehe sie gerne, aber um mal für ein paar Stündlein hinzufahren, ist der Weg sehr weit und da ihr Mann einen riesen Hass auf mich schiebt, weil ich ihm schon öfters meine Meinung gegeigt habe, ist es für mich nicht angenehm dort zu nächtigen.

Falls sowas machbar wäre, würde ich ihr deine schon gegebenen
Hilfen und die hier nochmal gegeben wurden erklären. Fragen ob
sie das nicht doch angehen will, ob sie so weitermachen will,
ob sie glaubt das es so überhaupt weitergehen kann und ob sie
sowas ihren Kindern weiter antun möchte. Denn es geht auch um
ihre Kinder, die sind ihr ja nicht vor die Tür gelegt worden,
für die hat sie vor 6 und 3 Jahren Verantwortung übernommen,
sich nicht nur „passiv befruchten lassen“. Weiter würde ich
ihr deutlich machen das sie ihren Kindern jetzt genau das
antun (Lieblosigkeit in der Familie etc.), was ihr schon
angetan wurde - Will sie das wirklich? Wenn ihre Älteste jetzt
schon auffällig ist, wie soll das mit 12 oder 15 werden? Ich
denke die Kids werden die gleiche Laufbahn einschlagen, die
ihnen vorgelebt wird. Will das ihre Mutter wirklich, obwohl
sie alle Chancen hat es zu ändern (inkl. ihrem Leben)?

Volltreffer, du denkst genau wie ich. Ich habe ihr das schon so oft, genau so gesagt. Aber auch wieder eine Sache, wo sie mir dann Recht gibt, aber NICHTS ändert *verzweifelt guckt*

Ihr Angst vor dem Alleinsein ist verständlich. Sicher fühlt
sie sich unwert, unfähig und krampft zusammen weil das auch
ein harter Schnitt ist. Aber zeige ihr vielleicht welche
Hilfen es geben kann und das es für sie einen Neubeginn
bedeutet, keinen Abstieg, keinen Rückschritt, keine
Vereinsamung.

Da bin ich ebenfalls dabei. Habe gesagt, dass wir es irgendwie schaffen, dass sie in meine Nähe zieht, hier sind auch meine Freunde, die sie auch kennt und mag. Hier wären mehr Leute für sie da, als in dem einsamen Nest, wo sie jetzt lebt. Da es ein anderes Bundesland ist und eine nicht gerine Entfernung, gestaltet sich ein Umzug leider recht teuer und aufwändig, was bei dem geringen Einkommen sehr schwer ist.

Ich würde zuletzt auch das Thema (wie habt ihr das genannt?
Kindswohlvernachlässigung?) mit dem Jugendamt ansprechen. Denn
wenn deine Freundin das nicht selbst anpacken will, wird es
sicher irgendwann auffallen und dann wird es vielleicht noch
viel härter für sie, als wenn sie jetzt Schrittweise eine
Änderung selbst angeht. Vielleicht hilft ihr das auf die
Sprünge?

Eine Kleinigkeit ist bereits passiert. Die 6 jährige wurde eingeschult, obwohl ich immer wieder gesagt habe, dass es keinen Sinn macht, sie wäre nicht soweit. Es kam wie es kommen musste, das Kind wurde wieder in den Kindergarten zurückgestuft, weil sie andere Kinder geschlagen hatte und in der Schule absolut nicht mitkam.

Hinter dem würde ich auch bei der allerbesten Freundinnen stehen.
So wie du es
beschrieben hast läuft das auf ne Katastrophe zu, früher oder
später.

Ja das vermute ich auch und genau deshalb suche ich verzweifelt nach Lösungen!

Liebe Grüße Nicole

Hallo Eike!

Andere Frage: Warum sollten DIE was ändern, solange DU für die
denkst und tust ?

Das ist nicht ganz richtig. Ich denke allenfalls *lach* und versuche Tipps zu geben. Umsetzen als „tun“ müssten sie ja selbst was. Aber nichts passiert traurigerweise!

Gruß Nicole

Schrecken ohne Ende . . .
Hi Nicole,

. . . Aber nichts passiert traurigerweise!

Genau - für mich stellt es sich so dar: Du „betüterst“ diese Leute und in gewisser Weise genießen die das. Stell´ Dir vor, es würde sich was ändern i. S. v. verbessern - wer würde sie noch bedauern und obendrein ist verändern mit Arbeit verbunden; zuerst im Kopf und ggf. bei der Umsetzung körperlich.

Nach Deiner Beschreibung würde mich kaum wundern, wenn man Dir eines Tages freudestrahlend die dritte Schwangerschaft als Ideal-Lösung präsentiert. Ich fürchte, dass Du bei diesen Leuten nichts ausrichten wirst und letztlich nur die Hoffnung haben kannst, wenn es ihnen noch schlechter geht, kriegen die vielleicht Mal selbst den Ar… hoch*.

Ich schreibe das nicht, weil ich herzlos bin oder gar denke, dass jemand das so verdient - es ist mein Eindruck und meiner Erfahrung aus langjähriger Arbeit und besonders schlimm finde ich das für die Kinder.

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Hallo Nicole!

Ich kenne solche Probleme aus der eigenen Umgebung, wie auch aus der näheren Bekanntschaft.
Deine Freundin, wie auch ihr Mann sehen eine Lawine auf sich zu rollen und haben längst aufgegeben.
Sie flüchten sich in eine Strategie der Lethargie, des Verleugnens und Verdrängens, weil sie es im Grunde genommen nicht mehr aushalten mit der ständigen Bedrohung, die rund umher auf sie lauert.
Die Folge ist Depression! Alkoholmissbrauch als Mittel zum momentanen Vergessen ist für solche Situationen typisch, auch Ehestreitigkeiten, um dem Anderen die Schuld die man selber fühlt, zuschieben zu können.
Ebenfalls typisch ist der plötzliche Ausbruch von körperlicher Gewalt, man schlägt einfach wahllos um sich, weil man sich von dem unsichtbaren Druck, der ständig auf einem lastet befreien möchte.
Die Schuld allein beim Ehemann zu suchen ist vollkommen falsch, Scheidung ist nur dann eine Lösung, wenn beide sich dadurch aufraffen und endlich etwas ändern wollen.

Das Schlimme ist, daß guter Rat da nichts nützt!
Deine Freundin heult sich bei Dir aus, weil sie sich freigesprochen fühlen möchte, von aller Schuld, aber sie wird von sich aus nichts unternehmen!
Denn mit allem was sie unternimmt, treten ja die verdrängten Probleme sofort wieder ans Licht.
Also wirst Du ihr zureden können, wie einem kranken Gaul, es wird nichts bringen.
Das Jugendamt wird sowieso nichts unternehmen, es gibt weit schlimmere Fälle und den Kindern mangelt es ja, rein materialistisch an nichts.

Die einzige Lösung ist meines Erachtens, dass Du selber die Sache in die Hand nimmst.
Das heißt hinfahren, Schulden, Ausgaben und Einnahmen zusammen rechnen, Termin bei der Schuldnerberatung ausmachen und beide, sozusagen mit Gewalt hinzerren!
Sich mit dem Vermieter zwecks einer Zahlungsverlängerung auseinader setzen.
Das gleiche gilt für eine Familientherapie usw.
Du müsstest sozusagen erst mal einen Teil der Last auf Dich nehmen, damit die Beiden das Gefühl haben, es wird ihnen wirklich geholfen.
Vielleicht gewinnen sie dadurch neuen Mut und Kraft, um sich mit ihrer Situation auseinander zu setzen.

Ob Du das willst und kannst, weiß ich nicht.

Ansonsten bliebe noch die Einsetzung einer/s professionellen Familientherapeutin/en, sofern das möglich ist.

mfg Nemo

hallo nicole,

du hast also vorschläge gemacht, wertvolle tips gegeben und bist für sie zumindest telefonisch da wenn sie dich braucht.
damit wächst bei dir auch eine erwartungshaltung die ja verständlich ist.
nur…

sie braucht so lange wie sie braucht für ihre erkenntnisse und niemand kann ihr diesen aufzwingen - schlicht gesagt leidet sie noch nicht genug um etwas zu begreifen und zu verändern.

und so mistig es ist - ungewollt förderst du das aufschieben, weil du für sie dennoch immer wieder da bist.

es ist nämlichso, dass irgendwann ein zeitpunkt kommt, an dem man sich distanzieren muss - weil du die spitzen des frustets wegnimmst und ohne es zu wollen deinen absichten entgegenwirkst. (elke sagte es schon mit anderen worten)

es wäre an der zeit nicht mehr zu helfen, denn nur so besteht aussicht auf ausreichenden frust der sich dann in aktion wandeln kann.
des weiteren übst du ohne es zu wollen druck aus und den hat sie ja bereits genug.
sie kennnt die möglichkeiten - ich würde ihr mitteilen, dass sie sich melden kann wenn sie bereit ist etwas zu verändern, dass du sich unterstützt, aber solange sie in dem zustand verweilen will, du dich distanzierst - und ich würde ruhig auch erwähnen, dass die belastung für dich zu hoch ist - da sie ja nichts verändern will.

das ist hart, das tut weh und sie wird nicht erfreut sein.
meiner erfahrung nach ists aber das einzige mittel das etwas bewirken kann. wenn sie nämlich mal niemanden hat der ihren frust auffängt, kommt es hoffentlich irgendwann zur eskalation - und dann wird sie evtl „wach“.

hilfe sieht nicht immer so aus wie wir es gelernt haben. ich habe es auch früher immer eher wie du gehalten. ich habe lange gebraucht um zu verstehen, dass „es“ irgendwann keine hilfe mehr darstellt sondern eine art mithilfe zum aufschub…

distanz stellt hier aus meiner sicht das einzige mittel dar.
des weiteren täte es dir gut, du hängst dich zu sehr rein (die frage nach dem warum - also den eigenen gründen wäre ja evtl auch mal ein ansatz für dich selbst)

zum eigenen verständnis könntest du hier mal reinlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Search?search=c…

LG
nina

PS: was du evtl noch machen könntest, wäre in der tat dem jungenamt mal einen deutlichen hinweis zu geben - denn wird die mutter geschlagen und stimmt die beschreibung der fam.-sit., herrscht ja eine form der gewalt im hause. mit etwas glück stellt man diese familie zumindest unter beobachtung.

Hi Nicole,

. . . Aber nichts passiert traurigerweise!

Genau - für mich stellt es sich so dar: Du „betüterst“ diese
Leute und in gewisser Weise genießen die das. Stell´ Dir vor,
es würde sich was ändern i. S. v. verbessern - wer würde sie
noch bedauern und obendrein ist verändern mit Arbeit
verbunden; zuerst im Kopf und ggf. bei der Umsetzung
körperlich.

Richtig. Resignieren und nichts tun ist in der Tat wesentlich einfacher. Nur ich persönlich, deshalb habe ich auch diesen Artikel gepostet habe um es krass auszudrücken, keine Lust mehr für andere zu denken, ich habe ja noch mein eigenes Leben, meinen Job und meine Familie. Glücklicherweise sind bei mir solche Probleme keineswegs gegeben. Wenn man es genau nimmt, bin ich das komplette Gegenteil von denen. In allen Belangen, sei es familiär oder auch sozial…

Nach Deiner Beschreibung würde mich kaum wundern, wenn man Dir
eines Tages freudestrahlend die dritte Schwangerschaft als
Ideal-Lösung präsentiert.

Ja diese Befürchtung teile ich auch… Verhütung ist ja teuer! Wobei sie absolut keine Kinder mehr will… Komischeweise der Vater ja. Dabei ist er derjenige der sich ja am allerwenigsten kümmert…

Ich schreibe das nicht, weil ich herzlos bin oder gar denke,
dass jemand das so verdient - es ist mein Eindruck und meiner
Erfahrung aus langjähriger Arbeit und besonders schlimm finde
ich das für die Kinder.

Ich finde deine Meinung nicht herzlos. Du hast ja Recht. Im Prinzip teilen ich und mein ganzes Umfeld diese Meinung. Wenn S. mir egal wäre oder nicht so viel bedeuten würde, gäbe es längst keinen Kontakt mehr…

Grüße Nicole

hallo Nina,

sie braucht so lange wie sie braucht für ihre erkenntnisse und
niemand kann ihr diesen aufzwingen - schlicht gesagt leidet
sie noch nicht genug um etwas zu begreifen und zu verändern.

ja stimmt… die Frage ist, wie schlimm muss es noch werden, bis da was passiert?!?

es wäre an der zeit nicht mehr zu helfen, denn nur so besteht
aussicht auf ausreichenden frust der sich dann in aktion
wandeln kann.
des weiteren übst du ohne es zu wollen druck aus und den hat
sie ja bereits genug.
sie kennnt die möglichkeiten - ich würde ihr mitteilen, dass
sie sich melden kann wenn sie bereit ist etwas zu verändern,
dass du sich unterstützt, aber solange sie in dem zustand
verweilen will, du dich distanzierst - und ich würde ruhig
auch erwähnen, dass die belastung für dich zu hoch ist - da
sie ja nichts verändern will.

Meine Idee war auch schon ihr eine Art Ultimatum zu setzen. Beispielsweise, wenn sie bis Ende diesen Jahres keine Schritte unternommen hat, an denen man erkennen könnte, dass sich wirklich was bewegt, dann soll sie mich nie wieder mit diesen Problemen belasten, geschweige denn drüber reden. Ich denke auch dass in diesem Fall nur noch Härte und Konsequenz etwas bringt.

distanz stellt hier aus meiner sicht das einzige mittel dar.
des weiteren täte es dir gut, du hängst dich zu sehr rein (die
frage nach dem warum - also den eigenen gründen wäre ja evtl
auch mal ein ansatz für dich selbst)

ich denke mal bei mir ist das Jobbedingt, ich bin bei der Kriminalpolizei und sehe solche Zustände regelmäßig. Aber, hier erlebe ich das alles aus einer anderen Perspektive, zumal ich beruflich zu solchen Familien dann komme, wenn zumeist leider alles zu spät ist. Ich weiß wozu solche Verhältnisse führen können und versuche es in meinem Freundeskreis zu verhindern… hmmm ist das schon ein Helfersyndrom???

LG Nicole

PS: was du evtl noch machen könntest, wäre in der tat dem
jungenamt mal einen deutlichen hinweis zu geben - denn wird
die mutter geschlagen und stimmt die beschreibung der
fam.-sit., herrscht ja eine form der gewalt im hause. mit
etwas glück stellt man diese familie zumindest unter
beobachtung.

In diesem Falle werde ich mich jetzt dann mal schlau machen!

Hallo Nemo!

Ich kenne solche Probleme aus der eigenen Umgebung, wie auch
aus der näheren Bekanntschaft.
Deine Freundin, wie auch ihr Mann sehen eine Lawine auf sich
zu rollen und haben längst aufgegeben.
Sie flüchten sich in eine Strategie der Lethargie, des
Verleugnens und Verdrängens, weil sie es im Grunde genommen
nicht mehr aushalten mit der ständigen Bedrohung, die rund
umher auf sie lauert.
Die Folge ist Depression! Alkoholmissbrauch als Mittel zum
momentanen Vergessen ist für solche Situationen typisch, auch
Ehestreitigkeiten, um dem Anderen die Schuld die man selber
fühlt, zuschieben zu können.
Ebenfalls typisch ist der plötzliche Ausbruch von körperlicher
Gewalt, man schlägt einfach wahllos um sich, weil man sich von
dem unsichtbaren Druck, der ständig auf einem lastet befreien
möchte.
Die Schuld allein beim Ehemann zu suchen ist vollkommen
falsch, Scheidung ist nur dann eine Lösung, wenn beide sich
dadurch aufraffen und endlich etwas ändern wollen.

Eine perfekte Analyse der Situation. Du hast es komplett auf den Punkt gebracht. Die Schuld beim Mann zu suchen wäre in der tat verkehrt. Ich kenne S. sehr gut und weiß, dass sie vielleicht körperlich nichts gegen ihren Mann ausrichten kann. Dafür ist sie ein As im verbalen Verletzen. Deshalb ganz klar, hier sind beide für verantwortlich!

Das Schlimme ist, daß guter Rat da nichts nützt!
Deine Freundin heult sich bei Dir aus, weil sie sich
freigesprochen fühlen möchte, von aller Schuld, aber sie wird
von sich aus nichts unternehmen!

So habe ich das noch nicht gesehen, könnte aber was dran sein! :smile:

Denn mit allem was sie unternimmt, treten ja die verdrängten
Probleme sofort wieder ans Licht.

Ja, weil sie nichts zu einem Ende bringt, oder immer nur stückenweise versucht das anzugehen. Nach dem Motto „Wenn ich das eine mache, erledigt sich das andere von selbst“.

Die einzige Lösung ist meines Erachtens, dass Du selber die
Sache in die Hand nimmst.
Das heißt hinfahren, Schulden, Ausgaben und Einnahmen zusammen
rechnen, Termin bei der Schuldnerberatung ausmachen und beide,
sozusagen mit Gewalt hinzerren!
Sich mit dem Vermieter zwecks einer Zahlungsverlängerung
auseinader setzen.
Das gleiche gilt für eine Familientherapie usw.
Du müsstest sozusagen erst mal einen Teil der Last auf Dich
nehmen, damit die Beiden das Gefühl haben, es wird ihnen
wirklich geholfen.

Rein theoretisch eine gute Lösung. Aber: Wie gesagt ich lebe 180 km entfernt, habe hier einen Job der mich sehr einnimmt und natürlich auch noch ein Privatleben. Und um solche Angelegenheiten zu regeln, bedarf es mehr als ein, zwei Tage… Ich war Anfang diesen Jahres schon mit ihr bei der Schuldnerberatung, sie hatte als Aufgabe aufbekommen, eine Liste mit allen Gläubigern zu erstellen. Einen ganzen Abend lang haben wir uns durch die Unterlagen gewühlt, mit dem Ergebnis, dass sie das meiste schon längst weggeschmissen hatte und wir auch nach Stunden nur eine kleine Liste zusammengestellt hatten. Anstatt dass sie das mit dem Schuldenberater anders geklärt hat, hat sie wieder aufgegeben und nicht weiter gemacht… Wieder so eine Sache, wo ich viel Zeit investiert hatte und es nichts gebracht hat.

Ansonsten bliebe noch die Einsetzung einer/s professionellen
Familientherapeutin/en, sofern das möglich ist.

Gibt es da im Internet Adressen? Die Familie wohnt bei Landau/Pfalz!
Grüße Nicole

Hi Nina,

sie braucht so lange wie sie braucht für ihre erkenntnisse und
niemand kann ihr diesen aufzwingen - schlicht gesagt leidet
sie noch nicht genug um etwas zu begreifen und zu verändern.

Da „greift“ mein Lieblingsspruch von H. Hesse:

„Es kommt alles wieder, was nicht zu Ende gelitten worden ist“

Gruß,

Anja

Ansonsten bliebe noch die Einsetzung einer/s professionellen
Familientherapeutin/en, sofern das möglich ist.

Gibt es da im Internet Adressen? Die Familie wohnt bei
Landau/Pfalz!
Grüße Nicole

Hallo Nicole,

da wirst Du Dich leider durch telefonieren müssen.
Ich habe sowas mal im TV gesehen, und fand es sehr gut.
Leider weiß ich weder, ob das nun nur ein Versuch war, noch in welcher Stadt oder welchem Bundesland das stattfand.
Vielleicht wissen ja andere User mehr?
Ansonsten, wie gesagt, Telefon!
Anlaufstellen wären: das örtliche Rathaus (Stadtverwaltung), Sozialamt, Jugendamt
Vor allem aber die örtlichen Wohlfahrtsverbände: Caritas, AWO und was es eventuell sonst noch so gibt. Manchmal findet man sogar Hilfe bei der Kirche. Es gibt, leider viel zu selten, engagierte Priester (Seelsorger), die sich solcher Probleme annehmen.

mfg Nemo