Projekt Lebensborn

Eine menschliche Rasse zu schaffen, durch Mittel herbeigeführt, die ähnlich der Tierzucht gleichen (d.h. durch Auswahl und Sonderung), erscheint ansich als durchaus positiv. Wer könnte etwas gegen einen gesunden, kräftigen Menschentyp haben. Was hindert die allgemeine Menschheit diesem Projekt zu folgen? Weil es der Nationalsozialismus tat? Was ist mit Schweden, auch sie mußten auf internationalen Druck diese Idee aufgeben.

Man ist bereit die Mißgebildeten und Schwachen in der Gesellschaft zu stützen, aber leider nicht am anderen Ende zu arbeiten, der Erschaffung eines Typs der alle positiven Elemente in sich vereint. Das würde ein Gegengewicht darstellen und vermeiden, daß wir auf die Dauer degenerieren.

Scheinbar hat man nicht begriffen, welche wertvollen Elemente da verborgen liegen, wo man unwillig die Nase rümpft. Eines Tages wird man vielleicht begreifen, daß man dem Niedergang nur so entkommen kann, indem man einen Schritt nach vorn macht.

…ist mir unverständlich.

mfg
rolf

Hallo Rolf

Die Menschenzucht ist deshalb sehr kritisch, weil wir Menschen zu
wenig wissen. Die Wissenschaft reicht einfach nicht, dass man sagen
koennte, diese und jene Schritte seien zu tun und dann werde ein
verbesserter Mensch heraus kommen. Dieses Wissen koennte man nur
durch Forschung auf dem Gebiet der Menschenzucht gewinnen, aber diese
Forschung wuerde zu Irrtuemern fuehren (wg. der Methode Versuch und
Irrtum). Und was macht man dann mit den Irrtuemern, die ja auch
Menschen sind? Willst du ein solcher Irrtum sein?
Bei der Zucht von Pferden, als sie noch in den Anfaengen steckte,
waren Fehlschlaege in Ordnung, denn es waren ja „nur“ Pferde.

Naechster Einwand: Eine Menschenzucht wuerde zu schlimmem Rassismus
fuehren, denn es koennen nicht alle gleich gut sein. Solange alles
den Zufaellen der Natur unterworfen ist, weiss jeder vernuenftige
Mensch, dass niemand etwas fuer seine Herkunft und seine genetischen
Spielarten kann. Aber wenn bestimmte Merkmale mit Absicht
herbeigefuehrt und andere unterdrueckt werden, dann sieht das schon
anders aus.
Noch ein Gegenargument: Was heisst eigentlich „verbessert“? Es
duerfte schwer sein, die wuenschenswerten Eigenschaften festzulegen.
Dem einen gefallen braune Augen besser, dem anderen blaue. Der eine
liebt die Abwechslung des cholerischen Charakters, der andere die
Ruhe des phlegmatischen. Der eine haelt Intelligenz fuer gefaehrlich,
der andere Dummheit.
Das sind so ein paar spontane Gedanken.
Stelle dir doch einfach eine solche Welt im Detail vor, dann wirst du
merken, welche Nachteile sie haette.

Gruss, Tychi

Hallo !

Irgendwie hast Du das Prinzip „Lebensborn“ nicht begriffen !!

Dort wurden keine blonden Maiden geschwängert, nur um ein Kind für Hitler in die Welt zu setzen. Dort konnten unehelich geschwänderte Frauen ihr Kind in Ruhe austragen. Diese Frauen wurden natürlich nach Herkunft, polit. Einstellung geprüft. Mußten sicher auch den unehelichen Vater nachweisen und dieser mußte ebenfalls arisch sein. „Lebensborn“ war aber kein öffentlicher Puff, wo die Herren Arier sich erfreuen konnten.
Mit Deinem Namen müßtest Du eigentlich besser informiert sein!

Aus einem Tätigkeitsbericht des
»Lebensborn e. V.«
(1939)

832 wertvolle deutsche Frauen haben sich, obwohl sie nicht verheiratet waren, entschlossen, trotz schwerster Opfer der Nation ein Kind zu schenken und nicht den Weg der Abtreibung zu gehen, welchen heute noch jährlich etwa 600.000 Frauen im Reich beschreiten. Unter Zugrundelegung, daß jedes geborene Kind durch seine spätere Arbeitskraft der deutschen Wirtschaft einen Betrag von 100.000 Reichsmark zuführt, wurden durch die Tätigkeit des »Lebensborn e. V.« allein bis jetzt für die deutsche Volkszukunft Werte in Höhe von 83.200.000 Reichsmark geschaffen.

[Dokumente: Digitale Bibliothek Band 49: Das Dritte Reich, S. 8609]

mfgConrad

Und irgendwie Rolf,

kann ich diese Möglichkeit sinngemäß nicht mit dem Gesetz des Karma und der Reinkarnation in eine gesetzmäßige und sinnvolle Verbindung bringen. Wahrscheinlich bin ich dazu zu vergangenheitsbezogen , zu wenig
zukunftsinteressiert und - orientiert.

Gruß

Merkur

Hallo Ralf!

Eine menschliche Rasse zu schaffen, durch Mittel
herbeigeführt, die ähnlich der Tierzucht gleichen (d.h. durch
Auswahl und Sonderung)…

Ergebnisse der Tierzucht sind regelmäßig höchst fragwürdig. Es werden Ziele verfolgt, die einseitige Eigenschaften im Sinne wirtschaftlicher Nutzung fördern oder im Moment für ästhetisch gehalten werden. Ausgangspunkt sind Arten, die zig tausende Jahre überdauerten und nach dem Zuchterfolg (oder was dafür gehalten wird) nicht mehr auf sich allein gestellt überlebensfähig sind.

Menschliche Maßstäbe und Beurteilungen unterliegen recht kurzfristigem Wandel. Wir teilen ein in hübsch und häßlich, in gut und böse, in nützlich und schädlich. Diese Maßstäbe legen wir auch an die Natur an, ohne deren Zusammenhänge in allen Details zu verstehen. Wir wissen also letztlich nicht, was wir tun, wären gefährliche Stümper in der Evolution.

Außerdem: Nach welchen Kriterien willst Du selektieren? Du erhältst so viele verschiedene Antworten, wie Du Menschen befragst. Etwa allgemein postulierten Schöbheitsidealen kann ich nur wenig abgewinnen. Wir leben überall von der Verschiedenheit und der Vielfalt, in der Natur wie auch im menschlichen Miteinander und in der Wirtschaft.

Im übrigen sind vorgegebene Leitbilder, wie ein Mensch auszusehen hat, wie er zu denken und zu handeln hat, zuverlässige Indikatoren der Unfreiheit. Schau Dir die regelmäßig erbärmlichen Ergebnisse vorgegebener Leitbilder und Vereinheitlichungen an. Sei es eine Einheitspartei oder eine Vorgabe, wie Kunst auszusehen hat. Sieh Dir die zahllosen Fehler an, die kurzsichtig und ohne viel Verstand begangen, aber in ihrer Zeit für zweckmäßig und richtig gehalten wurden. Ich muß gar nicht weit greifen, brauche mir nur mein eigenes Leben anzusehen. Manche Dinge, die ich früher für richtig und wichtig hielt, beurteile ich heute völlig anders.

Mancher Fahranfänger hält sich für das größte Genie am Steuer. Ein Blick in die Unfallstatistik zeigt, welch fataler Irrtum das in vielen Fällen war. Mit der Erfahrung wächst auch das Wissen um die eigenen Grenzen. Viele Dinge mit möglicherweise unumkehrbaren Folgen macht man dann nicht mehr. Das rechtzeitige Einkalkulieren der eigenen Unzulänglichkeit ist ein Reifemerkmal. Legen wir Selektionskriterien für die menschliche Art fest, halten wir uns offenkundig für unfehlbar. Darin sehe ich ein untrügliches Zeichen von Unreife, um nicht tumbe Dummheit zu sagen.

Gruß
Wolfgang

unwertes Leben

Eine menschliche Rasse zu schaffen, durch Mittel
herbeigeführt, die ähnlich der Tierzucht gleichen (d.h. durch
Auswahl und Sonderung), erscheint ansich als durchaus positiv.

Und ich hab mich immer für einen Zyniker gehalten.

Wer könnte etwas gegen einen gesunden, kräftigen Menschentyp
haben. Was hindert die allgemeine Menschheit diesem Projekt zu
folgen? Weil es der Nationalsozialismus tat? Was ist mit
Schweden, auch sie mußten auf internationalen Druck diese Idee
aufgeben.

In Schweden wurden doch Behinderte zwangssterilisiert? Oder was meinst du?

Man ist bereit die Mißgebildeten und Schwachen in der
Gesellschaft zu stützen,

Ich kenne viele die „Mißgebildet“, aber ganz und gar nicht schwach sind. Wo willst du mit der Selektion anfangen?

aber leider nicht am anderen Ende zu
arbeiten, der Erschaffung eines Typs der alle positiven
Elemente in sich vereint.

„für jedes komplexe problem gibt es eine einfache lösung, klar, einleuchtend und falsch.“ - henry louis mencken

Das würde ein Gegengewicht
darstellen und vermeiden, daß wir auf die Dauer degenerieren.

Wer degeneriert hier?

Scheinbar hat man nicht begriffen, welche wertvollen Elemente
da verborgen liegen, wo man unwillig die Nase rümpft. Eines
Tages wird man vielleicht begreifen, daß man dem Niedergang
nur so entkommen kann, indem man einen Schritt nach vorn
macht.

Ich bin froh das ich nicht in einer Welt voller Kens und Barbies lebe.

…ist mir unverständlich.

Soma am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen - Du kennst Huxleys „Schönen neue Welt“? ISBN: 3129281142 Buch anschauen Da kannst du noch mehr schöne Anregungen für deine Idee finden!

Gruss Jan - der meist schwarz* trägt

*Wir tragen alle blau. Alphas tragen Grau. Sie arbeiten viel mehr als wir, weil sie so schrecklich klug sind. Oh, wie froh bin ich, daß ich ein Gamma bin. Betas haben es auch nicht gut. Sie tragen alle Rot und arbeiten sehr schwer. Wir Gammas sind etwas viel Besseres als Deltas und Epsilons. Deltas sind dumm und tragen Khaki. Nein, ich mag mit ihnen nichts zu tun haben. Und Epsilons sind noch schlimmer. Sie sind zu dumm zum Lesen und zum Schreiben. Außerdem tragen sie Schwarz, und das ist eine abscheuliche Farbe. Oh, wie froh bin ich, daß ich ein Gamma.bin! http://www.weiss2.de/theater/welt.htm

In der Praxis würden sich natürlich dieser Art Probleme ergeben, die Du erwähnt hast. Aber das wären nur Kinderkrankheiten und es sollte nicht daran hindern diese Idee ganz zu verwerfen.

…und was ist mit der Genmanipulation? Es ist nur ein anderer Weg, der das gleiche Ergebnis zum Ziel hat. Eines Tages wird er auch in dieser Hinsicht beim Menschen zur Anwendung kommen und nicht bei Tier und Pflanze halt machen.

Da steht noch offen, welcher Weg der Bessere wäre :smile:

rolf

Hi,

nachdem du hier in Ethik postest, gehe ich davon aus, dass du dieses Thema unter ethischen Aspekten diskutieren willst.

Wieso keine Menschenzüchtung mit den Methoden der Tierzüchtung?

  1. Sonderung, wie du es so euphemistisch nennst, heißt z.B. Zwangssterilisation von Menschen, die nicht in ein wie auch immer zu definierendes Bild eines gesunden Menschen passen. Das widerspricht dem Recht der Menschen auf körperliche Unversehrtheit.
  2. Wenn du Sonderung im Sinne von Tötung meinen solltest, was ich dir mal nicht unterstellen will, dann ist das nichts anderes als staatlich verordneter Mord.
  3. Gibt es - zumindest im westlich-abendländischen Kulturkreis - Grund- und Menschenrechte, die Zwangsheiraten oder Zwangsbefruchtungen oder eben im Gegenteil Zwangssterilisationen verbieten. Die Freiheit des Individuums steht über der Freiheit einer wie auch immer zu definierenden zukünftigen Volksgesundheit.
  4. Definiere „wertvolle“ Genanlagen. Intelligenz? Schau dir Herrn Hawking an. Körperlich höchst ungesund, aber hochintelligent und ein genialer Physiker. Was sollen Kriterien sein? Wer bestimmt da über wen? Und mit welcher Legitimation?

Ich glaube (um mal nicht-ethisch zu argumentieren), dass das Laissez-faire besser und gesünder ist als „Züchtungen“. Um bei deinen Tieren zu bleiben: Hundemischlinge sind meist gesündere, robustere und charakterlich angenehmere Hunde als reinrassige Hunde, die oft diverse Wehwehchen quälen, die durch die Zucht entstanden sind. Die DNA lässt sich eben nicht von ein paar dummen Biologen und Züchtern verarschen.

barbara

In der Praxis würden sich natürlich dieser Art Probleme
ergeben, die Du erwähnt hast. Aber das wären nur
Kinderkrankheiten und es sollte nicht daran hindern diese Idee
ganz zu verwerfen.

Aber, wie gesagt, die Kinderkrankheiten waeren leidende Menschen.
Und selbst wenn es ein perfektes Verfahren gaebe, Menschen nach
Wunsch zu gestalten, blieben immer noch die anderen zwei Einwaende,
die aber sicher noch nicht alle sind, die es gibt.

…und was ist mit der Genmanipulation? Es ist nur ein anderer
Weg, der das gleiche Ergebnis zum Ziel hat. Eines Tages wird
er auch in dieser Hinsicht beim Menschen zur Anwendung kommen
und nicht bei Tier und Pflanze halt machen.

Deshalb gibt es ja auch einen Ethikrat. Wenn das alles so toll waere,
was die Gentechnik uns beschert, dann waere dieser ja ueberfluessig.

Gruss, Tychi

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kann ich diese Möglichkeit sinngemäß nicht mit dem Gesetz des
Karma und der Reinkarnation in eine gesetzmäßige und sinnvolle
Verbindung bringen. Wahrscheinlich bin ich dazu zu
vergangenheitsbezogen , zu wenig
zukunftsinteressiert und - orientiert.

Ich meine, das eine schließt das andere nicht aus. Der Mensch ist durchaus in der Lage in diese Geschehnisse bewußt einzugreifen, - auch wenn es nur begrenzte Mittel sind.

…und wie heißt es so schön? Ein gesunder Geist, in einem gesunden Körper.

ala
rolf

Ganz und Ente abgesehen von den ethischen Überlegungen, ist die „Züchtung“ einer „überlegenen Rasse“ aus ökologischen Erwägungen heraus Unsinn : Mit dem Entstehen einer genetischen „Elite“ verschwinden automatisch bestimmte Eigenschaften, die zur Zeit noch im menschlichen Genpool enthalten sind. Das würde den hypothetischen „Supermenschen“ zu einer anfälligen Spezies machen und mithin das Gegentum des Ursprungszieles bezwecken.

Gesetzt den Fall, es gelänge, sich auf folgende „Spezifika“ für den zukünftigen Übermenschen zu einigen :

  • Körpergröße;
  • Verhältnis Beinlänge zu Gesamtlänge;
  • Hautpigmentierung;

würde damit der potentielle Überlebensraum für diesen homo? sapiens superioris bereits eingeengt. Beispielsweise sind Pygmäen oder südamerikanische Indianer nicht klein und gedrungen, weil das so putzig aussieht, sondern weil das Eigenschaften sind, die in ihrem Lebensumfeld günstige Voraussetzungen zum Überleben und zur Fortpflanzung darstellen. In anderen Biotopen ist das wiederum anders … Züchtet man nun einen Einheitstypus heran, so wird dieser, bezogen auf das obige Beispiel, es nur mit massiver technischer Unterstützung schaffen, die genetisch (in diesem speziellen Lebensraum!) besser Ausgerüsteten zu verdrängen. Ist dies dann erst einmal geschehen, sind die Überlebensvoraussetzungen der Spezies im genannten Lebensraum gesunken, mithin wurde der diametrale Gegensatz des ursprünglichen Vorhabens verwirklicht. Überlässt man nun die neue Superrasse im neuen Biotop ihrem Schicksal, stirbt die Spezies - wenn die Veränderungen zu krass waren - dort ganz aus, oder innerhalb eines evolutionär relevanten Zeitraums wird sich wieder eine entsprechende Anpassung vollziehen. Nach fünftausend Jahren findest Du dann wieder kleine, gedrungene Leute im Urwald …

Was wiederum passiert, wenn eine Seuche entsteht, die nur Menschen eines speziellen genetischen Merkmals befällt, das in den Genpool der hypothetischen neuen Menschen"rasse" eingeflossen ist, dürfte auch keiner weiteren Ausmalung bedürfen. Die vollständige Erfassung des menschlichen Genpools, inklusive aller Querverbindungen, wird vermutlich auch noch ein paar Rosenmontagsvollmonde in Schaltjahren auf sich warten lassen, so dass wir hier tatsächlich nur über ein m.E. gefährliches Teilwissen verfügen,

meint kw, wo grüßt.

Hi Thor Hammer,

Eine menschliche Rasse zu schaffen, durch Mittel
herbeigeführt, die ähnlich der Tierzucht gleichen (d.h. durch
Auswahl und Sonderung), erscheint ansich als durchaus positiv.

ja, wenn du dich als Gott aufschwingst, etwas Erde, etwas Spucke und etwas Hokuspokus - ist das durchaus machbar.

Allerdings haben unsere „Götter“ danach schnell ihre Eingriffe eingestellt. Ich glaube wir Menschen bekommen das dank Evolution oder Weiterentwicklung ganz gut in den Griff finde ich. Da brauchts kein „Tierzuchtähnliches Programm“.

Vor allem - hast du Kinder, Familie?
Stell dir vor einer deiner GenKommisare sagt dir, das die Kids inkl. dir und deiner Frau jetzt mal „ausgesondert“ werden. Ab sofort nur noch niedrige Arbeiten, weil ihr nicht „schön“ genug seid, außerdem schlummert in dir ein Gen das nach Jahren zu irgendwelchen Missbildunge führen könnte, daher wird bei deiner zur Zeit schwangeren Frau gleich mal an Zwangsabtreibung durchgeführt und in ZUkunft darf zumindest sie sich, weil „schöner und besser“ mit anderen „Högerstehenden Herren“ vergnügen. Damit die starke Rasse auch noch stärker wird… Und das deine Kinder schon jetzt zwangssterilisiert weren, iss klar - oder? Ich meine - du findest diese Tierzuchtähnliche Auswahl ja gut.

Und wie meine Vorschreiber schon sagten - schau dir mal die Zuchtprodukte an, kränliche Zipperleins, hochnervös, hysterisch und zum Teil der „Schönheit wegen“ verkrüppelt! Danke, da brauch ich keine Zucht. Das ging bisher auch so sehr gut.

Wer könnte etwas gegen einen gesunden, kräftigen Menschentyp
haben. Was hindert die allgemeine Menschheit diesem Projekt zu
folgen? Weil es der Nationalsozialismus tat? Was ist mit
Schweden, auch sie mußten auf internationalen Druck diese Idee
aufgeben.

Wer sagt dir das bei einer solchen Zucht nur schöne, gesunde, starke und hyperintelligente Menschen rauskommen? Solange du die „Schönen - Starken - Edlen“ Gene nicht selbstmixen kannst, die schlechten ins Kröpfchen, bei jedem Menschen - wirst du immer Überraschungen erleben.

Und die beste Frage, auf die du keine Antwort gegeben hast, wer will denn die Kriterien festlegen? Und wie sollen die aussehen? Und by the way - meinst du, das du unter den „lebenswerten“ Ergebnissen wärst? Ganz ehrlich?

Man ist bereit die Mißgebildeten und Schwachen in der
Gesellschaft zu stützen, aber leider nicht am anderen Ende zu
arbeiten, der Erschaffung eines Typs der alle positiven
Elemente in sich vereint. Das würde ein Gegengewicht
darstellen und vermeiden, daß wir auf die Dauer degenerieren.

Ach! Wir haben irgendwo in Deutschland ne „Mißgebildeten Zucht“?
Wo solln das sein?

Oder meinst du die Eltern von Behinderten haben sich vorher genau überlegt das sie heute abend ein gelähmtes oder blindes Kind zeugen wollen. Weil damit hat mans dann ja geschafft, bei der ganzen positiven Unterstützung die man da bekommt?
Oder ist bei dir Unterstützung gleich Zucht?
Und wo bitte ist da überhaupt Unterstützung?

Wo fängt der Markel an? Wo ist es aussergewöhnlich gut gelungen?

Und wer hat dir eingegeben das die Menschheit auf Dauer degenerieren wird? Weil du morgens dein eigenes ungekämmtes Spiegelbild gesehen hast?

Ganz ehrlich, schütze mich vor einen Typ Mensch der „alle positiven Elemente in sich vereint“. Bei des Menschen Hang zu arroganten und selbstsüchtigen Höhenflügen, wenn sie sich ganz toll finden oder es gesagt bekommen, kann das nur ein charakterlich unausstehliches Ekelpacket werden.

Scheinbar hat man nicht begriffen, welche wertvollen Elemente
da verborgen liegen, wo man unwillig die Nase rümpft. Eines
Tages wird man vielleicht begreifen, daß man dem Niedergang
nur so entkommen kann, indem man einen Schritt nach vorn
macht.

Scheinbar hast du über deine These nicht genau nachgedacht.

Die wertvollen Elemente sind in jedem Menschen, denn sie sind nicht nur genetisch festgelegt! Was ist mit Erziehung und Bildung? Willst du das von Maschinen machen lassen, damiz alle deine Genprotze die gleichen Chancen haben und gleich werden?

Die wertvollen Elemente liegen genau da, wo DU nicht hinschauen willst. Da wo du schon jetzt so locker von „Mißgebildeten und Schwachen“ sprichst.

Den Schritt nach vorn machen die Menschen jeden Tag, auch ohne Zuchtanstalten. Und ohne solche schwachsinnigen Theorien.

…ist mir unverständlich.

Meditiere doch noch etwas darüber und denk mal nach wie du dich fühlen würdest, so wie du bist, gesundheitlich, intelligenzmäßig und moralisch völlig okay, und dann kommt ein Gen-Controller vom Lebensborn zu dir, drückt dir deine Ausmusterungszeugnisse in die Hand, tätschelt dir die Schulter und du hast deinen End-Entsorgungstermin in der Hand - weil irgendwer genau deine Genkonstellation für „nicht weiterentwicklungsfähig und unwert“ hält.

Schöne neue Welt! Solltest du unbedingt lesen…

Helena

Kinderkrankheiten und es sollte nicht daran hindern diese Idee
ganz zu verwerfen.

Der Satz muß natürlich lauten: … es sollte nicht dazu führen diese Idee ganz zu verwerfen.

Entschuldigung

rolf

Verbesserung aller Menschen braechte gar nichts
Hallo Rolf

Mir ist nach dem Lesen des oekologischen Aspekts, den jemand etwas
weiter unten eingebracht hat, folgendes wieder eingefallen:

Nimm an, in 50 Jahren waeren alle intelligenter, moralisch besser und
schoener als sie es heute sind. Haette das irgend einen Vorteil?
Nein, denn nach wie vor waeren diese Groessen unter der Bevoelkerung
normalverteilt (Gauss-Kurve). Nur der Mittelwert waere groesser, aber
die Verteilung der Werte Intelligenz, Moral und Schoenheit waere noch
genau dieselbe! Die Verbesserung waere nur im Vergleich zu frueher zu
erkennen. Doch das wuerde wenig nuetzen, denn je mehr die Menschen
haben, desto hoeher sind ihre Ansprueche. Zwar wuerden die neuen
Menschen mit den heutigen IQ-Tests einen durchschnittlichen Wert von
120 erzielen, aber dann gaebe es eben neue, schwierigere Tests, so
dass der Durchschnitt wieder bei 100 waere.
Damit wuerde sich gar nichts verbessern, das durchschnittliche Glueck
waere mit dem heutigen gleich. Wenn aber die Menschen nicht
gluecklicher werden, dann waere die Verbesserung bestimmter
Eigenschaften voellig sinnlos.
Verbessert man aber nur eine Gruppe und nicht alle Menschen, dann
wuerde diese Elite zu Rassismus fuehren und die Menschen sogar
ungluecklicher machen.

Gruss, Tychi

Noch ein Gegenargument: Was heisst eigentlich „verbessert“? Es
duerfte schwer sein, die wuenschenswerten Eigenschaften
festzulegen.
Dem einen gefallen braune Augen besser, dem anderen blaue. Der
eine
liebt die Abwechslung des cholerischen Charakters, der andere
die
Ruhe des phlegmatischen. Der eine haelt Intelligenz fuer
gefaehrlich,
der andere Dummheit.

Das finde ich gut argumentiert und überzeugend. Kann nicht umhin, Dir einSternchen zu eben.
Gruß, Branden

Das finde ich gut argumentiert und überzeugend. Kann nicht
umhin, Dir einSternchen zu eben.
Gruß, Branden

Hallo Branden

Danke fuer deinen Zuspruch.
Tut mir Leid, dich in diese Situation gebracht zu haben, mir ein
Sternchen geben zu muessen. Aber ich glaube, dass ich auch bei dir
schon einmal nicht umhin kam. :smile:
Deshalb warne ich vor meinem oberen Beitrag, denn das Argument, das
ich dort vorbringe, gefaellt mir eigentlich besser.

Gruss, Tychi

Hi,

…und wie heißt es so schön? Ein gesunder Geist, in einem
gesunden Körper.

Dieses Zitat wird immer völlig falsch verwendet und bedeutet eher das Gegenteil:

„Orandum est ut sit mens sana in corpore sano. - Es wäre zu wünschen, dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist stecken möge.“
Juvenal (röm. Dichter, ca. 60-140 n.Chr.)

Was Juvenal im Anblick der muskelbepackten, aber eher tumben Athleten auch der damaligen Zeit äußerte.

A.

2 „Gefällt mir“

Damit wuerde sich gar nichts verbessern, das durchschnittliche
Glueck
waere mit dem heutigen gleich. Wenn aber die Menschen nicht
gluecklicher werden, dann waere die Verbesserung bestimmter
Eigenschaften voellig sinnlos.
Verbessert man aber nur eine Gruppe und nicht alle Menschen,
dann
wuerde diese Elite zu Rassismus fuehren und die Menschen sogar
ungluecklicher machen.

Gruss, Tychi

Man kann diesen Gedanken der Weiterentwicklung einmal rein philosophisch betrachten und zum anderen praxisbezogen.

Rein philosophisch ist das Glückserlebnis dynamisch und insofern ein maßgebender Antrieb in der Evolution, es ist die Flamme schlechthin. Niemand hat hier richtig die Idealvorstellungen gesehen, die sich hieraus ergeben könnten. Wie Verlängerung des Alters, eine Garantie von Gesunderhaltung, das Glück das Kraft, Schönheit und Stärke mitsichbringt und vielleicht noch so einiges.

Wie Du richtig sagst, beträfe dies zuerst nur eine kleine Gruppe, die Horrorvorstellungen die unten geäußert wurden, lassen wir mal beiseite. Denn wenn das seelische Element bei diesen Menschen vorherrschen würde, wäre die Gefahr von übertriebenen Egoismus gebannt. Im Gegenteil es wären freundliche, hilfreiche Götter.

rolf

Hi, und wenn man durch Clonung o.ä tatsächlich identische Supermenschen erschaffen würde, würden die angestrebten positiven Eigenschaften gerade dadurch jegliche Bedeutung verlieren:

Der Intelligente ist nur Intelligent in Vergleich zu anderen, weniger intelligenten Menschen, auf ein einheitliches Schönheitsideal getrimmte Frauen sind plötzlich nur noch langweilig…

Im Gegenteil, sollten die selbsternannten Übermenschen dankbar sein, dass es noch dumme, hässliche etc. Menschen gibt, über die sie sich wenigstens in ihren eigenen Gedanken herausheben können.

A.

Nein
Hallo Rolf

Man kann diesen Gedanken der Weiterentwicklung einmal rein
philosophisch betrachten und zum anderen praxisbezogen.

Rein philosophisch ist das Glückserlebnis dynamisch und
insofern ein maßgebender Antrieb in der Evolution, es ist die
Flamme schlechthin. Niemand hat hier richtig die
Idealvorstellungen gesehen, die sich hieraus ergeben könnten.
Wie Verlängerung des Alters, eine Garantie von
Gesunderhaltung, das Glück das Kraft, Schönheit und Stärke
mitsichbringt und vielleicht noch so einiges.

Das waere alles nichts, denn es sind alles relative Werte. Es gibt
keine absolute Gesundheit, absolute Kraft, Schoenheit…
Mein Argument bleibt davon unberuehrt.

Wie Du richtig sagst, beträfe dies zuerst nur eine kleine
Gruppe, die Horrorvorstellungen die unten geäußert wurden,
lassen wir mal beiseite. Denn wenn das seelische Element bei
diesen Menschen vorherrschen würde, wäre die Gefahr von
übertriebenen Egoismus gebannt. Im Gegenteil es wären
freundliche, hilfreiche Götter.

Wieso denn jetzt auf einmal schon Goetter? Waren wir nicht eben noch
bei Menschen? Oder wuerdest du von den „verbesserten“ Menschen Wunder
erwarten oder sie gebeugten Knies anbeten?
Egoismus wegzuechten? Vielleicht eine Moeglichkeit, aber bedenke,
dass Egoismus seine Wurzel im Selbsterhaltungstrieb hat und dass eine
Verminderung des Egoismus zu Abschwaechung des
Selbsterhaltungstriebes fuehren koennte und dann waere es wieder
schlecht um die Staerke bestellt. (Vielleicht Bloedsinn, ich mach
Schluss fuer heute.)

Gruss, Tychi