Hallo Sven,
einen letzten Artikel hierzu… mehr möchte ich dazu nicht sagen, da wir eh zu verschiedener Ansichten sind und ich dich eh nicht von meiner überzeugen werde… auch nicht den Gedankenansätzen zu folgen.
Naja… um ehrlich zu sein: dann müssten davon aber schon mtl.
mindestens 5 bei mir auflaufen, um die Werbung in einem
spürbarem Maße abzusenken…
Wäre eine Möglichkeit des „Mengenrabatts“.
Wenn ich weniger Werbung mache, spare ich ein. Keine Frage. Aber ob ich das einspare, was ich diesen 5 zahle? Außerdem weiß ich aus Erfahrung, dass diese bezahlten Empfehlungen sich im Nachhinein gern als die „Oberkunden“ aufspielen und von daher… ich werde soetwas nicht tun.
Da hast Du allerdings recht. Dass der Kunden evtl. zu jemand
Anderem geht, darf Dich dann allerdings nicht stören (siehe
Vgl. mit Autohändler).
Damit kann ich leben… ich weiß, dass ich so gut bin, dass ich es nicht nötig habe, jemanden dafür zu bezahlen, dass ich für ihn tätig werde. Mag großkotzig sein, entspricht aber den Tatsachen… die Zahl derer, die zu mir kommen spricht dafür.
Je nach Beratungsaufwand. Ich gebe Dir Recht, dass bei der PKV
relativ viel Beratungsaufwand auf Dich zukommt. Bei einer LV
sieht das i.A. wieder anders aus.
Auch da nicht unbedingt. Du stellst dir immer die Ausgangssituation vor: Kunde will 400 Euro mtl. zahlen und das 45 Jahre lang (btw. das ist die Maximierung). Tja… nur a) gibt es diesen Kunden in der verschwindenden Geringfügigkeit und b) ist in der Regel auch hier ein erheblicher Beratungsaufwand nötig, da ja die Leistungslücke geschlossen werden sollte… und die muss ermittelt werden.
Jaaaaa, denn es kommt darauf an, welchen Zeitaufwand Du dafür
hast. Ein selbstständiger Handwerker muß dafür ca. 30 - 40
Stunden arbeiten. Ist Deine Beratung so ausführlich ?
Stimmt… ich verdiene bei einer KV in max. 3 h in einem guten Fall 1500 Euro. Genialer Stundenlohn. Dafür habe ich allerdings vorher locker 2h Angebote berechnet. Weiterhin war ich in der Regel bei diesem Kunden bereits vorher 2* 2 h. Wir sind bei 10 h. Und in aller Regel gibt es selbst bei sehr guten Vermittlern mind. 5 solcher Termine, eh ein Abschluss kommt. Dazu kommen noch noch die jeweiligen Telefonkosten und vertragsbedingten 45 Jahre lang Betreuung, für die es nun aber nur noch ca. 1 Euro im Monat gibt. Mehr ist nicht. Tja… und würdest du 45 Jahre lang auf ein Bauwerk aufpassen, weil du es bezahlt bekommen hast? Ggf. bei dem Kunden mtl. die Rechnungen abholen? Du musst die Lebenszeit des Vertrages beachten und vor allem auch den Service, den der gute Vermittler anbietet.
Wie schon gesagt, ich würde sowohl für 1.500 € Brutto arbeiten
und das Ganze auch noch als Umsatz ansehen, hängt vom
Zeitbedarf ab. Oder verkaufst Du nur eine PKV mtl. ?
Ich verkaufe derzeit gar keine PKV, weil das derzeit nicht mein Aufgabengebiet ist. Wenn du allerdings dich mal umsiehst… ich denke 6 KV voll im Jahr… das wäre im Schnitt schon die obere Spitze der Vermittler…
Du hast noch nie beim Autohändler verhandelt ?
Doch.
Nein, aber so wie ich ein bestimmtes Auto bei mehreren
Händlern erwerben kann, so sollte das auch bei der PKV sein.
Kannst du doch… 
Ich kann verschiedene Makler anfragen und entscheide nach dem
optimalen Preis-Leistungsverhältnis, sowohl bezogen auf das
Produkt (Vers.-gesellschaft) als auch bezogen auf den Makler
(Beratung).
Eben… die Bezahlung dafür, dass du den Vertrag bei dem einen machst… sagen wir mal: 45 Jahre Laufzeit a 12 Monate und 300 Euro Vergütung… (die du ja sicherlich auch in deiner Steuererklärung angeben wirst!!!) Guck mal, wieviel du da im Monat bekommst… selbst auf- und abzinsen macht es nicht besser.
Sorry, dann verstößt jeder Händler, der ein Marken-Produkt
verkauft, gegen das Wettbewerbsrecht (Buchhändler,
Autohändler, Möbelhändler, Lebensmittelhändler usw.).
Wir müssen hierbei zwischen Nachlässen und Zugaben unterscheiden.
Zudem ist es so, dass der Vermittler ein Produkt einkauft und dieses nicht billiger einkaufen kann. Er schmälert durch Abgabe also auch seine Leistung, da er weniger dafür nimmt. Wer leicht devot veranlagt ist… bitte…
Wieso wirtschaftliche Abhängigkeit ??? Bist Du Vertreter oder
Makler ?
Mitarbeiter eines Maklers, war aber Vertreter… und auch der Makler ist wirtschaftlich von dir abhängig. Er benötigt nämlich die Einnahme, die er durch die Vermittlung bekommt… egal durch welchen Versicherer.
Ja, denn ich gehe nicht zur Filialbank, sondern zum
online-Discounter. Dort frage ich gezielt nach dem
Ausgabeaufschlag und den Depotgebühren. Oder bist Du etwa so
blöd und zahlst den vollen Ausgabeaufschlag ?
Dann schließe auch bei einer Direktversicherung deine Versicherung ab. Warum aber machst das nicht bei der KV?
Gruß
Marco