Provision

Hallo zusammen,

meine Freundin ist bei der DeBeKa als Beamtin Krankenversichert. Da ich nun auch in den Genuß kommen mich privat zu versichern hat sie mich dorthin vermittelt.

Im versicherungswesen ist es ja durchaus üblich eine vermittlungsprovision zu erhalten.

Mein Beitrag monatl. beläuft sich auf ca. 330,00 Euro

Weiß jemand was man da im vertragsgespräch mit dem versicherungsmensch so ansagen könnte als provision

vielen Dank für die Antworten

Gruß Inder

Hallo Inder,

soweit ich weiss, liegen die Provisionen bei PKV im Bereich von ca. 6 Monatsbeiträgen. Davon mindestens 1 Beitrag zu fordern halte ich für in Ordnung.

Grüsse

Sven

Hallo Inder,

soweit ich weiss, liegen die Provisionen bei PKV im Bereich
von ca. 6 Monatsbeiträgen. Davon mindestens 1 Beitrag zu
fordern halte ich für in Ordnung.

Hallo ihr beiden,
welche Leistungen habt ihr den dafür erbracht, das sich ein Unternehmen gehalten sieht, euch einen Anteil der Prosision zu geben. Weiterhin stellt sich die Frage, welche Leistungen bringt ihr in Zukunft??

Oder anders herum:„Wer hat die Arbeit?“

Liebe Grüße

Martin
*derjetztnachHausgeht*

Hallo Martin,

sei doch nicht so knickerig.

Von den 15 Monatsbeiträgen, die der Debeka-Mensch bekommt wird er doch etwas abgeben können.

Lustigen Gruß

Ralf

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi nder,

wieviel gibst du von deinem Gehalt denn deinen Kunden oder den kunden deiner Firma bzw. den besuchern deiner amtsdienststelle ab?

Den gleichen Satz solltest du vom Vers-Verbandler verlangen.

gruss

Hallo Martin,

welche Leistungen habt ihr den dafür erbracht, das sich ein
Unternehmen gehalten sieht, euch einen Anteil der Prosision zu
geben. Weiterhin stellt sich die Frage, welche Leistungen
bringt ihr in Zukunft??

Du ersparst Dir als Versicherungsmensch einiges an Werbung, die Du normalerweise machen müsstest, um vorwärts zu kommen.

Oder anders herum:„Wer hat die Arbeit?“

In Bezug auf Werbung hat sie der „Vermittelnde“.

Ganz anderer Aspekt:
Wir leben in einer freien Marktwirtschaft, nicht in einer Planwirtschaft. Leider wird das bei einigen Punkten immer wieder vergessen, wozu meiner Meinung nach neben Apotheken, Buchpreisbindung auch die Versicherungsprovisionen gehören.

Abgesehen davon:
Hat sich ein abzockender Strukki-Verein wirklich die im Schnitt 2.000 - 4.000 € Provision für die kurzerhand verkaufte LV (möglichst mit Endalter jenseits von gut und böse und eine megalange Laufzeit - es soll sich ja schließlich lohnen). verdient ?

Grüsse

Sven

Hallo an alle,

also zuallerersteinmal ist die Provisionsweitergabe an Kunden nicht erlaubt.

Aber davon mal abgesehen ist es schlicht Einkommen des Vermittlers. Sieht doch so aus, als ob er eine Beratungsleistung erbringt. Dafür erhält er und zwar nur bei erfolgreichem Vertragsabschluß eine Provision. Die 50 erfolglosen Telefonate und 5 Gespräche, die er gebraucht hat, sind damit auch entlohnt.

Abgesehen davon:
Hat sich ein abzockender Strukki-Verein wirklich die im
Schnitt 2.000 - 4.000 ? Provision für die kurzerhand verkaufte
LV (möglichst mit Endalter jenseits von gut und böse und eine
megalange Laufzeit - es soll sich ja schließlich lohnen).
verdient ?

Da sage ich mal ganz marktwirtschaftlich (war ja dein Argument): Wer sowas sich aufschatzen läßt, ist halt dort Kunde und hat den Vertrag. Wie die Verträge aussehen und ob sowas sinnvoll ist, steht halt mal auf einem anderen Blatt.

Schon einmal was von einer Maximierung der Provision entweder auf die Laufzeit oder auf den Beitrag gehört? Dann relativiert sich das mit der super Provisionsabzocke bei unsinnigen Verträgen schnell, jedenfalls bei seriösen Versicherern. Damit soll genau deine oben genannte Befürchtung verhindert werden.

Die in einem anderen Beitrag angesprochenen 15 Monatsbeiträge sind auch unrealistisch. Wo soll es die denn geben?

Andreas

Hallo Ralf,

vor allem,
weil die Debeka ja ihren Vermittlern nur eine Maximalprovision von glaub um die 600 Euro für eine Beihilfe abgibt :smile:

Gruß
Marco

Hallo Sven,

Du ersparst Dir als Versicherungsmensch einiges an Werbung,
die Du normalerweise machen müsstest, um vorwärts zu kommen.

Naja… um ehrlich zu sein: dann müssten davon aber schon mtl. mindestens 5 bei mir auflaufen, um die Werbung in einem spürbarem Maße abzusenken… und letztlich: Ich kann damit leben, dass du zu einem anderen gehst, denn weiß ich, ob du nicht evtl. vom Wettbewerb bist und mir ans Bein willst?
Und bitte… eine KV in Höhe von 330 Euro… die sagen wir mal 1500 Euro wohl im besseren Fall erbringen wird… Kannst du davon leben?
würdest du für 1500 Euro brutto arbeiten gehen?
Gleichzeitig aber in der Firma auf deine Kosten telefonieren und zu den Kunden fahren, sprich diese kürzen dein Netto?

In Bezug auf Werbung hat sie der „Vermittelnde“.

Wo bitte ist da Werbung? Es ist Mundpropaganda… und ein kleines Präsent kann man sich durchaus verdienen… als Anerkenntnis des Schreibenden, aber Forderungen stellen… sowas sollte man unterlassen…

Ganz anderer Aspekt:
Wir leben in einer freien Marktwirtschaft, nicht in einer
Planwirtschaft. Leider wird das bei einigen Punkten immer
wieder vergessen, wozu meiner Meinung nach neben Apotheken,
Buchpreisbindung auch die Versicherungsprovisionen gehören.

Ja, nur in der Marktwirtschaft willst du ein gewisses Produkt haben… oder entscheidest du deine PKV nach der Art und Höhe der Vermittlungsvergütung?
Somit schaltest du leider den Markt aus… Du bist ein Abnehmer und willst genau ein Produkt… tja… und sicherlich kannst du es dir bei mehreren Verkäufern holen… die das gleiche Produkt anbieten… letztlich ist das aber kein Wettbewerb, sondern verstößt genau genommen sogar gegen Wettbewerbsrecht. Du nutzt die wirtschaftliche Abhängigkeit des einzelnen aus und machst sie dir zugegen.

In diesem Sinne …

Gruß
Marco

PS: oder gehst du auch bei der Bank vorbei und sagst: Ich habe einen Fondvertrag abgeschlossen, jetzt bekomme ich mtl. Betrag x für meine Einzahlung Y, weil ich mich ja selber über den Fond informiert habe?

Hallo Andreas,

also zuallerersteinmal ist die Provisionsweitergabe an Kunden
nicht erlaubt.

Leider, denn damit sind wir beim gleichen System wie Apotheken, Buchpreisbindung usw.
Komischerweise interessiert das beim Autokauf kaum Jemanden.

Aber davon mal abgesehen ist es schlicht Einkommen des
Vermittlers.

Nein, nicht das Einkommen, vielmehr der Umsatz.

Sieht doch so aus, als ob er eine
Beratungsleistung erbringt. Dafür erhält er und zwar nur bei
erfolgreichem Vertragsabschluß eine Provision. Die 50
erfolglosen Telefonate und 5 Gespräche, die er gebraucht hat,
sind damit auch entlohnt.

Ist beim Autohändler nicht anders und in jedem Kaufhaus dasselbe !

Schon einmal was von einer Maximierung der Provision entweder
auf die Laufzeit oder auf den Beitrag gehört? Dann relativiert
sich das mit der super Provisionsabzocke bei unsinnigen
Verträgen schnell, jedenfalls bei seriösen Versicherern. Damit
soll genau deine oben genannte Befürchtung verhindert werden.

Welche Versicherung macht das so ?

Die in einem anderen Beitrag angesprochenen 15 Monatsbeiträge
sind auch unrealistisch. Wo soll es die denn geben?

Da stimme ich Dir zu, ich habe was von 6 Monatsbeiträgen im Kopf.

Grüsse

Sven

Hallo Marco,

Naja… um ehrlich zu sein: dann müssten davon aber schon mtl.
mindestens 5 bei mir auflaufen, um die Werbung in einem
spürbarem Maße abzusenken…

Wäre eine Möglichkeit des „Mengenrabatts“.

und letztlich: Ich kann damit

leben, dass du zu einem anderen gehst, denn weiß ich, ob du
nicht evtl. vom Wettbewerb bist und mir ans Bein willst?

Da hast Du allerdings recht. Dass der Kunden evtl. zu jemand Anderem geht, darf Dich dann allerdings nicht stören (siehe Vgl. mit Autohändler).

Und bitte… eine KV in Höhe von 330 Euro… die sagen wir mal
1500 Euro wohl im besseren Fall erbringen wird… Kannst du
davon leben?

Je nach Beratungsaufwand. Ich gebe Dir Recht, dass bei der PKV relativ viel Beratungsaufwand auf Dich zukommt. Bei einer LV sieht das i.A. wieder anders aus.

würdest du für 1500 Euro brutto arbeiten gehen?

Jaaaaa, denn es kommt darauf an, welchen Zeitaufwand Du dafür hast. Ein selbstständiger Handwerker muß dafür ca. 30 - 40 Stunden arbeiten. Ist Deine Beratung so ausführlich ?

Gleichzeitig aber in der Firma auf deine Kosten telefonieren
und zu den Kunden fahren, sprich diese kürzen dein Netto?

Wie schon gesagt, ich würde sowohl für 1.500 € Brutto arbeiten und das Ganze auch noch als Umsatz ansehen, hängt vom Zeitbedarf ab. Oder verkaufst Du nur eine PKV mtl. ?

Wo bitte ist da Werbung? Es ist Mundpropaganda… und ein
kleines Präsent kann man sich durchaus verdienen… als
Anerkenntnis des Schreibenden, aber Forderungen stellen…
sowas sollte man unterlassen…

Du hast noch nie beim Autohändler verhandelt ?
Neben dem Aufwand bitte nicht vergessen, dass ich meinen guten Ruf auf’s Spiel setze, wenn Du nicht zufriedenstellend arbeitest (übrigens das Problem der unteren Strukki-Ebene: Freunde werben, die dann abgezockt werden…).

Ganz anderer Aspekt:
Wir leben in einer freien Marktwirtschaft, nicht in einer
Planwirtschaft. Leider wird das bei einigen Punkten immer
wieder vergessen, wozu meiner Meinung nach neben Apotheken,
Buchpreisbindung auch die Versicherungsprovisionen gehören.

Ja, nur in der Marktwirtschaft willst du ein gewisses Produkt
haben… oder entscheidest du deine PKV nach der Art und Höhe
der Vermittlungsvergütung?

Nein, aber so wie ich ein bestimmtes Auto bei mehreren Händlern erwerben kann, so sollte das auch bei der PKV sein. Ich kann verschiedene Makler anfragen und entscheide nach dem optimalen Preis-Leistungsverhältnis, sowohl bezogen auf das Produkt (Vers.-gesellschaft) als auch bezogen auf den Makler (Beratung).

Somit schaltest du leider den Markt aus… Du bist ein
Abnehmer und willst genau ein Produkt… tja… und sicherlich
kannst du es dir bei mehreren Verkäufern holen… die das
gleiche Produkt anbieten… letztlich ist das aber kein
Wettbewerb, sondern verstößt genau genommen sogar gegen
Wettbewerbsrecht. Du nutzt die wirtschaftliche Abhängigkeit
des einzelnen aus und machst sie dir zugegen.

Sorry, dann verstößt jeder Händler, der ein Marken-Produkt verkauft, gegen das Wettbewerbsrecht (Buchhändler, Autohändler, Möbelhändler, Lebensmittelhändler usw.).

Wieso wirtschaftliche Abhängigkeit ??? Bist Du Vertreter oder Makler ?

PS: oder gehst du auch bei der Bank vorbei und sagst: Ich habe
einen Fondvertrag abgeschlossen, jetzt bekomme ich mtl. Betrag
x für meine Einzahlung Y, weil ich mich ja selber über den
Fond informiert habe?

Ja, denn ich gehe nicht zur Filialbank, sondern zum online-Discounter. Dort frage ich gezielt nach dem Ausgabeaufschlag und den Depotgebühren. Oder bist Du etwa so blöd und zahlst den vollen Ausgabeaufschlag ?

Grüsse

Sven

Du ersparst Dir als Versicherungsmensch einiges an Werbung,
die Du normalerweise machen müsstest, um vorwärts zu kommen.

Die Diskussion von gekauften Empfehlungen oder erarbeiteten Empfehlungen ist so alt wie das Geschäft selbst. Rate mal welches Geschäft besser funktioniert???

In Bezug auf Werbung hat sie der „Vermittelnde“.

Ääähm, was macht den der Vermittelnde?? Du, ich hab gestern nen suuuper Burger gegessen!!

Ganz anderer Aspekt:
Wir leben in einer freien Marktwirtschaft, nicht in einer
Planwirtschaft. Leider wird das bei einigen Punkten immer
wieder vergessen, wozu meiner Meinung nach neben Apotheken,
Buchpreisbindung auch die Versicherungsprovisionen gehören.

Ich weiß jetzt nicht was das eine mit dem anderen zu tun hat aber ich versuche mal eine Überleitung: „Marktwirtschaft soll heißen, Angebot und Nachfrage??!!“ Aufgrund diese Ableitung hast du die Annahme, das eine Empfehlung eines Geschäftes dir einen Vorteil bringen soll. Dieser Vorteil bezieht sich auf eine finanzielle Zuwendung aus einem Vertrag, von dem keiner weiß wie lange er bestehen wird. Weiterhin ist dieses damit verbunden, das sich aus dem Erhalt einer finanziellen Beteiligung auch eine Verpflichtung ergibt (Stornoreserve, oder mindest Laufzeit, etc.) Aber bleiben wir bei Angebot und Nachfrage. Wenn dir dein Versicherungsfuzzi eine Prov bezahlt würde es im Umkehrschluß bedeuten, das er auf einem normalem Weg nicht in der Lage ist seine Leistungen zu vermarkten. Tja, ich weiß ja nicht.

Abgesehen davon:
Hat sich ein abzockender Strukki-Verein wirklich die im
Schnitt 2.000 - 4.000 € Provision für die kurzerhand verkaufte
LV (möglichst mit Endalter jenseits von gut und böse und eine
megalange Laufzeit - es soll sich ja schließlich lohnen).
verdient ?

Ich möchte jetzt auch nicht davon anfangen, was es gebracht hat.

Wenn du aber damit Geld verdienen willst, das du Leute vermittels, dann geh doch zu den Struki-Leuten und laß dich als Super-Vision-Financel-Administration-Consulter anwerben.

Gruß
Martin

Hallo alle,
ich hab gerade ein Mofa-Versicherung gemacht. Von der Provision werd ich jetzt eine neue Eigentumswohnung kaufen.

Gruß
Martin

wow
Hallo an alle,
konnte ja nicht ahnen, was ich hier für ne diskussion losgetreten habe…

Also:

ich informiere mich grundsätzlich erstmal selbst, egal ob ich nen staubsauger kaufe oder ne versicherung abschließe…der aufwand des versicherungsfuzzis war, das er mir einen vertrag zugeschickt hat und wir ca. 10 min. telefoniert haben - wenn ich bei ihm jetzt abschließe und er einigermaßen bei sinnen ist, wird wohl für mich was rausspringen…

Zu dem thema vermittlungsprovisionen sehe ich die sache so:

ich habe mehrere befreundete handwerker und beruflich mit vielen menschen kontakt, die auch div. mietobjekte etc. besitzen…von meinen handwerkern bekomme ich ca. 3% vom umsatz als vermittlungsprovision…und zwar, weil ich riskiere, dass meine mandanten nicht mit der arbeit dieser handwerker zufrieden sind und die sache dann auf mich zurückfällt und die jungs sich so die werbung sparen - das angebot kam im übrigen von den handwerkern und nicht von mir…

ferner kommt es m.e. immer auf den aufwand an, den der provisionszahler selber hatte um den entsprechenden vermittelten umsatz zu realisieren…ich schick ja auch niemanden zu meinem frisör und will dann das nächste mal kostenlos die haare geschnitten haben…

…aber gerade im versicherungswesen oder bei der vermittlung von fonds, steuerspargeschichten, etc. steht doch die provision oft in keinem verhältnis zu der erbrachten leistung - und da teilen die meisten die ich kenne gerne, wenn ohne werbung der umsatz erzielt wird…

Gruß Inder

Hallo Martin,

Wir leben in einer freien Marktwirtschaft, nicht in einer
Planwirtschaft. Leider wird das bei einigen Punkten immer
wieder vergessen, wozu meiner Meinung nach neben Apotheken,
Buchpreisbindung auch die Versicherungsprovisionen gehören.

Ich weiß jetzt nicht was das eine mit dem anderen zu tun hat
aber ich versuche mal eine Überleitung: „Marktwirtschaft soll
heißen, Angebot und Nachfrage??!!“

Ja, denn ich halte nichts davon, durch Preisbindungen (und das ist das Abgabeverbot von Provisionen bei Vers.) oder Zugangsbeschränkungen (Problem der online-Apotheken oder Meisterpflicht bei einfachen Handwerken) irgendwie eine künstliche Einschränkung des Wettbewerbs zu erzielen.

Aufgrund diese Ableitung
hast du die Annahme, das eine Empfehlung eines Geschäftes dir
einen Vorteil bringen soll.

Nein, darauf wollte ich nicht unbedingt hinaus. Vielmehr daraufhin, dass überall verhandelt wird (siehe Autohändler) und somit auch jeder Makler selbst entscheiden soll, wieviel Provision er braucht (z.B. unter dem Aspekt Gewinnmaximierung in Abhängigkeit von Stückpreis x Menge).

Jeder Makler sollte also z.B. selbst entscheiden können, ob er Werbung schaltet oder „Vermittlungsprovision“ bezahlt bzw. Mengenrabatte gewährt.

Dieser Vorteil bezieht sich auf
eine finanzielle Zuwendung aus einem Vertrag, von dem keiner
weiß wie lange er bestehen wird.

Das Risiko lässt sich durch ratenweise Provisionszahlung vermindern.

Wenn dir dein Versicherungsfuzzi eine Prov bezahlt
würde es im Umkehrschluß bedeuten, das er auf einem normalem
Weg nicht in der Lage ist seine Leistungen zu vermarkten.

Da bin ich anderer Meinung. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Vermarktung. Dazu gehört das Schalten von Anzeigen, die zufällige Mundpropaganda und auch die gezielte Mundpropaganda.

Wie schon in anderen Postings erwähnt, ist das bei Handwerkern üblich. Ich halte das auch für in Ordnung, denn schließlich kann ich bei meinen Freunden / Bekannten einen Ruf ruinieren.

Wenn du aber damit Geld verdienen willst, das du Leute
vermittels, dann geh doch zu den Struki-Leuten und laß dich
als Super-Vision-Financel-Administration-Consulter anwerben.

Nein, darum geht es gar nicht. Würde ich auch nicht machen. Es geht auch nicht darum, dass ich gezielt andere „werben“ will. Stell Dir mal vor, mehrere Freunde haben alle Versicherungsbedarf, gehen gemeinsam zum Makler und fragen gezielt nach einem „Hauspreis“ (Autohändler-Jargon). Dann halte ich es für absolut gerechtfertigt, dass sich der Makler überlegt, ob er einen niedrigeren Preis aktzeptiert oder den Umsatz halt nicht macht.

Grüsse

Sven

Hallo Sven,

Ja, denn ich halte nichts davon, durch Preisbindungen (und das
ist das Abgabeverbot von Provisionen bei Vers.)

Der Rest ist zwar deine Meinung, hat aber wenig mit Versicherung zu tun. Preisbindung und Provisionszahlung ist nicht das gleiche!!! Kalkulationsgrundlagen Teil I.

und somit auch jeder Makler selbst entscheiden soll, wieviel
Provision er braucht (z.B. unter dem Aspekt Gewinnmaximierung
in Abhängigkeit von Stückpreis x Menge).

Ääääääh, kurze Einmerkung:" Wir befinden uns hier bei Versicherungen. Dort sind noch weitere kalkulatorische Faktoren einzubeziehen (Schadenquote, Administrationsaufwand, Beratungsaufwand, etc.)

Jeder Makler sollte also z.B. selbst entscheiden können, ob er
Werbung schaltet oder „Vermittlungsprovision“ bezahlt bzw.
Mengenrabatte gewährt.

Da stimme ich dir zu. Was bringt dir als Kunde wohl mehr???

Das Risiko lässt sich durch ratenweise Provisionszahlung
vermindern.

Steuer juhuuuuu, kontinuierliches Einkommen aus der Vermittlung von Versicherungsprodukten. Weiterhin läßt sich das Risiko nie mindern.

Da bin ich anderer Meinung. Es gibt verschiedene Möglichkeiten
der Vermarktung. Dazu gehört das Schalten von Anzeigen, die
zufällige Mundpropaganda und auch die gezielte Mundpropaganda.

Was du als Mundpropaganda bezeichnest hat nichts mit Empfehlungen zu tun.

Wie schon in anderen Postings erwähnt, ist das bei Handwerkern
üblich. Ich halte das auch für in Ordnung, denn schließlich
kann ich bei meinen Freunden / Bekannten einen Ruf ruinieren.

In anbetracht der Tatsache, das wir uns nicht persönlich kennen und auch ein Medium nutzen, welches sehr viel Platz läßt um in Sätze viiiel hineizudeuten, enthalte ich mich zu den letzden Worten des Satzes.

Nein, darum geht es gar nicht. Würde ich auch nicht machen. Es
geht auch nicht darum, dass ich gezielt andere „werben“ will.
die gezielte Mundpropaganda

Deine Worte???

Stell Dir mal vor, mehrere Freunde haben alle
Versicherungsbedarf, gehen gemeinsam zum Makler und fragen
gezielt nach einem „Hauspreis“ (Autohändler-Jargon). Dann
halte ich es für absolut gerechtfertigt, dass sich der Makler
überlegt, ob er einen niedrigeren Preis aktzeptiert oder den
Umsatz halt nicht macht.

Wenns nur über den Preis gehen würde, hätte ich mich schon längst aus der Branche verabschiedet. Fest steht aber und da hast du recht, das man als Verkäufer abwägen muß, welche Zugeständnisse kann ich machen und zu welchem Wert. Weiterhin die Überlegung, welche Konsequenzen auf mich zukommen können, wenn ich auf das Geschäft einsteige.

Wir driften aber ab vom dem Punkt:„Ist es O.K., wenn ich vom Vers. Fuzzi eine Provisionsbeteiligung verlange/erwarte!“ Meine abschließende zusammenfassung lautet:„Klar kannst alles machen was du willst. Ob du es bekommst ist eine andere Frage. Ich persönlich würde mir Gedanken über das Produkt und den Menschen machen. Kalkulatorisch ist da nämlich nicht viel drin.“

Gruß
Martin

Grüsse

Sven

Hallo Marting,

Der Rest ist zwar deine Meinung, hat aber wenig mit
Versicherung zu tun. Preisbindung und Provisionszahlung ist
nicht das gleiche!!! Kalkulationsgrundlagen Teil I.

Preisbindung ist aber vergleichbar mit Verbot der Provisionsweitergabe.

und somit auch jeder Makler selbst entscheiden soll, wieviel
Provision er braucht (z.B. unter dem Aspekt Gewinnmaximierung
in Abhängigkeit von Stückpreis x Menge).

Ääääääh, kurze Einmerkung:" Wir befinden uns hier bei
Versicherungen. Dort sind noch weitere kalkulatorische
Faktoren einzubeziehen (Schadenquote, Administrationsaufwand,
Beratungsaufwand, etc.)

Äh, sorry aber jeder Handwerker hat Beratungs- und Administrationsaufwand, dazu kommen Gewährleistung und Umsatzausfall wg. Zahlungsunfähigkeit des Kunden. Wo ist der Unterschied zu einem Versicherungsmenschen ?

Jeder Makler sollte also z.B. selbst entscheiden können, ob er
Werbung schaltet oder „Vermittlungsprovision“ bezahlt bzw.
Mengenrabatte gewährt.

Da stimme ich dir zu. Was bringt dir als Kunde wohl mehr???

das soll doch jedem selbst überlassen werden ! Und nicht wieder mit irgendwelchen Verboten reglementiert werden.

Stell Dir mal vor, mehrere Freunde haben alle
Versicherungsbedarf, gehen gemeinsam zum Makler und fragen
gezielt nach einem „Hauspreis“ (Autohändler-Jargon). Dann
halte ich es für absolut gerechtfertigt, dass sich der Makler
überlegt, ob er einen niedrigeren Preis aktzeptiert oder den
Umsatz halt nicht macht.

Wenns nur über den Preis gehen würde, hätte ich mich schon
längst aus der Branche verabschiedet. Fest steht aber und da
hast du recht, das man als Verkäufer abwägen muß, welche
Zugeständnisse kann ich machen und zu welchem Wert. Weiterhin
die Überlegung, welche Konsequenzen auf mich zukommen können,
wenn ich auf das Geschäft einsteige.

Soll jedem selbst überlassen werden, ohne weitere Reglementierung !

Wir driften aber ab vom dem Punkt:„Ist es O.K., wenn ich vom
Vers. Fuzzi eine Provisionsbeteiligung verlange/erwarte!“
Meine abschließende zusammenfassung lautet:"Klar kannst alles
machen was du willst. Ob du es bekommst ist eine andere Frage.

Da hast Du Recht ! Freie Marktwirtschaft ! Den gewünschten Rabatt beim Autohändler bekommst Du auch nicht unbedingt !

Grüsse

Sven

Hallo Sven,

Welche Versicherung macht das so ?

In der Regel alle. Es findet eine Maximierung in den Jahren statt, was aber das gleiche bedeutet.

Gruß
Marco

Hallo Inder,

na dann verlange 3% von dem Umsatz, den der Vermittler macht. Du verlangst aber derzeit bei 6 Monatsbeiträgen 1… das macht 1/6… bisschen mehr als 1/33 oder?

…aber gerade im versicherungswesen oder bei der vermittlung
von fonds, steuerspargeschichten, etc. steht doch die
provision oft in keinem verhältnis zu der erbrachten leistung

wie gesagt… du kannst sagen: Von 10 Gesprächen werden im besten Fall 2. Du stellst vielleicht eine Ausnahme in punkto Informiertheit dar, ändert aber nicht die Tatsache, dass hier viel für nen Nuller gemacht wird.

Gruß
Marco

Hallo Sven,

einen letzten Artikel hierzu… mehr möchte ich dazu nicht sagen, da wir eh zu verschiedener Ansichten sind und ich dich eh nicht von meiner überzeugen werde… auch nicht den Gedankenansätzen zu folgen.

Naja… um ehrlich zu sein: dann müssten davon aber schon mtl.
mindestens 5 bei mir auflaufen, um die Werbung in einem
spürbarem Maße abzusenken…

Wäre eine Möglichkeit des „Mengenrabatts“.

Wenn ich weniger Werbung mache, spare ich ein. Keine Frage. Aber ob ich das einspare, was ich diesen 5 zahle? Außerdem weiß ich aus Erfahrung, dass diese bezahlten Empfehlungen sich im Nachhinein gern als die „Oberkunden“ aufspielen und von daher… ich werde soetwas nicht tun.

Da hast Du allerdings recht. Dass der Kunden evtl. zu jemand
Anderem geht, darf Dich dann allerdings nicht stören (siehe
Vgl. mit Autohändler).

Damit kann ich leben… ich weiß, dass ich so gut bin, dass ich es nicht nötig habe, jemanden dafür zu bezahlen, dass ich für ihn tätig werde. Mag großkotzig sein, entspricht aber den Tatsachen… die Zahl derer, die zu mir kommen spricht dafür.

Je nach Beratungsaufwand. Ich gebe Dir Recht, dass bei der PKV
relativ viel Beratungsaufwand auf Dich zukommt. Bei einer LV
sieht das i.A. wieder anders aus.

Auch da nicht unbedingt. Du stellst dir immer die Ausgangssituation vor: Kunde will 400 Euro mtl. zahlen und das 45 Jahre lang (btw. das ist die Maximierung). Tja… nur a) gibt es diesen Kunden in der verschwindenden Geringfügigkeit und b) ist in der Regel auch hier ein erheblicher Beratungsaufwand nötig, da ja die Leistungslücke geschlossen werden sollte… und die muss ermittelt werden.

Jaaaaa, denn es kommt darauf an, welchen Zeitaufwand Du dafür
hast. Ein selbstständiger Handwerker muß dafür ca. 30 - 40
Stunden arbeiten. Ist Deine Beratung so ausführlich ?

Stimmt… ich verdiene bei einer KV in max. 3 h in einem guten Fall 1500 Euro. Genialer Stundenlohn. Dafür habe ich allerdings vorher locker 2h Angebote berechnet. Weiterhin war ich in der Regel bei diesem Kunden bereits vorher 2* 2 h. Wir sind bei 10 h. Und in aller Regel gibt es selbst bei sehr guten Vermittlern mind. 5 solcher Termine, eh ein Abschluss kommt. Dazu kommen noch noch die jeweiligen Telefonkosten und vertragsbedingten 45 Jahre lang Betreuung, für die es nun aber nur noch ca. 1 Euro im Monat gibt. Mehr ist nicht. Tja… und würdest du 45 Jahre lang auf ein Bauwerk aufpassen, weil du es bezahlt bekommen hast? Ggf. bei dem Kunden mtl. die Rechnungen abholen? Du musst die Lebenszeit des Vertrages beachten und vor allem auch den Service, den der gute Vermittler anbietet.

Wie schon gesagt, ich würde sowohl für 1.500 € Brutto arbeiten
und das Ganze auch noch als Umsatz ansehen, hängt vom
Zeitbedarf ab. Oder verkaufst Du nur eine PKV mtl. ?

Ich verkaufe derzeit gar keine PKV, weil das derzeit nicht mein Aufgabengebiet ist. Wenn du allerdings dich mal umsiehst… ich denke 6 KV voll im Jahr… das wäre im Schnitt schon die obere Spitze der Vermittler…

Du hast noch nie beim Autohändler verhandelt ?

Doch.

Nein, aber so wie ich ein bestimmtes Auto bei mehreren
Händlern erwerben kann, so sollte das auch bei der PKV sein.

Kannst du doch… :smile:

Ich kann verschiedene Makler anfragen und entscheide nach dem
optimalen Preis-Leistungsverhältnis, sowohl bezogen auf das
Produkt (Vers.-gesellschaft) als auch bezogen auf den Makler
(Beratung).

Eben… die Bezahlung dafür, dass du den Vertrag bei dem einen machst… sagen wir mal: 45 Jahre Laufzeit a 12 Monate und 300 Euro Vergütung… (die du ja sicherlich auch in deiner Steuererklärung angeben wirst!!!) Guck mal, wieviel du da im Monat bekommst… selbst auf- und abzinsen macht es nicht besser.

Sorry, dann verstößt jeder Händler, der ein Marken-Produkt
verkauft, gegen das Wettbewerbsrecht (Buchhändler,
Autohändler, Möbelhändler, Lebensmittelhändler usw.).

Wir müssen hierbei zwischen Nachlässen und Zugaben unterscheiden.
Zudem ist es so, dass der Vermittler ein Produkt einkauft und dieses nicht billiger einkaufen kann. Er schmälert durch Abgabe also auch seine Leistung, da er weniger dafür nimmt. Wer leicht devot veranlagt ist… bitte…

Wieso wirtschaftliche Abhängigkeit ??? Bist Du Vertreter oder
Makler ?

Mitarbeiter eines Maklers, war aber Vertreter… und auch der Makler ist wirtschaftlich von dir abhängig. Er benötigt nämlich die Einnahme, die er durch die Vermittlung bekommt… egal durch welchen Versicherer.

Ja, denn ich gehe nicht zur Filialbank, sondern zum
online-Discounter. Dort frage ich gezielt nach dem
Ausgabeaufschlag und den Depotgebühren. Oder bist Du etwa so
blöd und zahlst den vollen Ausgabeaufschlag ?

Dann schließe auch bei einer Direktversicherung deine Versicherung ab. Warum aber machst das nicht bei der KV?

Gruß
Marco