Feigling
Moin,
Ist dir schon mal der Gedanke gekommen, dass es auch Kinder
auf dieser Welt gibt, die tatsächlich mehr Zuwendung brauchen?
+++
Ja, daß soll es geben. Und es gibt auch Kinder, die können
nicht genug Aufmerksamkeit bekommen.
Ich rede nicht von Aufmerksamkeit, sondern von Zuwendung. Kinder die bei jeder Gelegenheit angeschrieen und verdroschen werden erhalten auch Aufmerksamkeit, aber wenig Zuwendung.
Tja, dann sollten die Erwachsenen Ihre Antennen ausfahren und
ihr Gehirn benutzen.
Mit gutem Willen und Intelligenz lässt sich nicht jedes Problem lösen, insbesondere dann nicht, wenn die Eltern vielleicht selbst Teil des Problems sind.
Was könnte denn deiner Meinung nach bei dem „Gerede“
herauskommen, dass ein Kind in den Suizid treiben könnte?
Das Gefasel darum, daß dieses Kind „krank“ ist.
Der einzige, der bislang rumfaselt, dass dieses Kind „krank“ sei, bist bislang du, und ich nehme mal an, du bist sicher kein Kinderpsychologe.
Interessiert mich nicht, ich habe eine eigene Meinung und
passe mich nicht irgendeiner Mehrheitsmeinung an, damit Ihr
alle schön lieb zu mir seid.
Nee, schon klar, dir kann das egal sein. Aber vielleicht solltest du dir mal Gedanken darüber machen, dass dein John-Wayne-Spleen eventuell einem Kind eine Chance verbaut, wenn eine Mutter sich von deiner Psychologenphobie anstecken lässt.
Hehe, darauf habe ich gewartet, daß mich jetzt noch jemand
gerne als Patienten beim Psychodoc sehen möchte.
Ich würde es viel lieber sehen, dass du dein Problem nicht verallgemeinerst. Ansonsten darfs du selbst gerne auf die Straße rennen, bist ja alt genug.
DU hast nichts hilfreiches lesen können. Falls Du Dich noch an
das Ursprungsposting erinnern kannst, die Urheberin des
Beitrages gab mir recht. Also hat die Posterin auch ein
gestörtes Psychoverhältnis.
Keine Mutter gesteht sich gerne ein, dass ihr Kind vermutlich die Hilfe eines Psychologen brauchen könnte. Vielleicht solltest du deinen Genuss, dich in irgendwelche Horrorphantasien über Kinderpsychologen reinzusteigern, wenigstens dem Kind zuliebe zurückstellen, dass vielleicht wirklich Hilfe braucht, und einer Mutter zuliebe, die Ermutigung braucht, mit ihrem Kind tatsächlich diese Hilfe zu suchen.
Eins scheint dir nicht klar zu sein, es erfordert wesentlich mehr Mut für eine Mutter, mit ihrem Kind einen Psychologen aufzusuchen, als Probleme schleifenzulassen und zu ignorieren, zumindest solange es noch irgendwie geht.
Gruß
Marion