Psychologe JA oder NEIN?

Angst vor Menschen

Du hast den Eindruck, dass es der Erzieherin um Geld geht?
Meinst du, sie bekäme Provision, wenn sie die Kinder zum
Psychologen schickt?

Durchaus möglich. Eher hat die Erzieherin meines Erachtens keinen blassen Schimmer von Kindern. Wahrscheinlich hat sie nicht einmal selbst ein Kind.

Sie scheint das Verhalten des Kindes auffällig zu finden, und
will zumindestens nicht die Verantwortung dafür übernehmen zu
wollen, dass da nichts passiert; sonst hätte sie es sich nicht
schriftlich geben lassen, dass sie der Mutter geraten hat,
einen Psychologen zu rate zu ziehen.

Ja, Verantwortung. Schreien wir immer gleich nach dem Staat, so sind wir bald unmündig. Wollen wir das? Ich habe eher den Eindruck, daß hier bewusst die Menschen durch unzählige Gesetze und Verordnungen verunsichert werden sollen, damit der Staat dementsprechend agieren kann.

Welcher Therapien? Meinst du, die haben alle schon eine
Therapie gekriegt, bevor sie sich umbringen?

Es wird an jeder Ecke Hilfe angeboten. Diese Hilfe könnte so aussehen: Oh mein Lieber, Sie arbeiten zuviel, ich schicke Sie in Frührente, daß ist besser. Statt demjenigen mit Arbeit vollzupumpen, bis er gar nicht mehr andere Gedanken fassen kann, wird seine Sinnlosigkeit durch solche Massnahmen noch verstärkt!
+++

Das ist Quatsch. Versuch doch mal, für ein Kind eine Therapie
zu bekommen. Die Kinderpsychologen sind völlig überlaufen und
haben Wartelisten. Die meisten Kinder, bei denen es nicht ganz
dringend ist, werden weggeschickt, jedenfalls wenn es ein
einigermaßen guter Therapeut ist (die anderen haben vielleicht
noch eher einen Therapieplatz frei).

Die Eltern sind meines Erachtens nicht mehr in der Lage, Ihre Kinder normal zu erziehen. Alles ist schon ein Problem, wo früher niemals eines war. Dadurch ist es wohl klar, daß es keine Termine gibt.
+++

Wieso meinst du das? Hast du da Erfahrungen? Oder hättest du
das gerne?

Ich sehe und höre!

Ich finde es ziemlich verantwortungslos, hier die Mutter darin
zu bestärken, nicht zum Psychologen zu gehen. Der tut ihr doch
nichts.

++++
Ihr nicht, aber dem Kind werden Probleme eingeredet. Denkst Du nur an Dich? Bei vielen scheint das wahre Motiv der unverbesserliche Egoismus zu sein. Man möchte Vorzeigekinder, wie eine Puppe, ja nicht aufmucken oder anders sein.
+++
Das einzige, was einem beim Psychologen

(normalerweise) passieren kann ist, dass einem klar wird, dass
doch nicht alles so ok ist, wie man es sich immer dachte. Aber
das ist in Wirklichkeit auch nicht so schlimm.

Ja genau, du sagst es, man wird krankgeredet, es werden dem Menschen alle möglichen Dinge eingeredet. Ist Dir nicht klar, daß Psychologen oft Psychologie studieren, weil Sie selbst ein Problem haben? Übrigens
ist die Suizidrate in den USA unter den Psychiatern die höchste!

LG
Mikhael

Moin,

Vielleicht kann ich mal eine uneingenommene Meinung hören.
Meinem Kind und mit wurde gesagt, dass wir mal den Psychologen
aufsuchen sollen. Meine Kleine (6 Jahre / 1.Klasse)

Wie kommt sie denn in der Schule klar?

hat ab und
zu (1 mal im Monat) nach schwierigen Konfliktsituationen
(Streitigkeiten) im Hort einen Aussetzer,

Streitigkeiten mit wem? Den Betreuern? Anderen Kindern?

dass heißt wird
wütend und sagt dinge, dir ihr schon minuten später wieder
leid tun.

Welche Art von „Dingen“ sagt sie zu wem?

Leider sagte Sie letztens: " ich wünschte ich wäre
nicht geboren" zu Ihrer Erzieherin im Hort.

Das macht zumindest in dem von dir geschilderten Zusammenhang keinen Sinn. Sowas sagt man kaum aus Wut auf jemand anderen, oder? Also was war da los?

Nun wäre sie
siuzid gefährtet und wir sollen uns Hilfe holen! Hat jemand
ähnliche Erfahrungen gemacht?
Oder nen tollen Buchtipp,

Mein toller Tipp wäre, dich mal mit deiner Tochter zusammenzusetzen, herausfinden, warum sie in „Konfliktsituationen“ „Aussetzer“ hat, warum sie ihre Wut nicht uner Kontrolle hat oder warum sie sich wünscht, nicht geboren zu werden. Sehen deine „klassischen“ Erziehungsmaßnahmen Gespräche auf diesem Niveau mit deiner Tochter vor? Falls nicht, braucht ihr beide Hilfe.

Gruß
Marion

Hi,

Mein toller Tipp wäre, dich mal mit deiner Tochter
zusammenzusetzen, herausfinden, warum sie in
„Konfliktsituationen“ „Aussetzer“ hat, warum sie ihre Wut
nicht uner Kontrolle hat oder warum sie sich wünscht, nicht
geboren zu werden.

Das ist ein Super-Tip.;o)

Sehen deine „klassischen“
Erziehungsmaßnahmen Gespräche auf diesem Niveau mit deiner
Tochter vor?

Ich glaub das schafft sie locker,oder?*Nachfrag

Falls nicht, braucht ihr beide Hilfe.

Dann sollte die Anlaufstelle doch eher eine Erziehungsberatung für die Eltern sein,kein Psycho-Doc für das Kind.

LG Sabine

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Aussetzer
Moin,

Dann sollte die Anlaufstelle doch eher eine Erziehungsberatung
für die Eltern sein,kein Psycho-Doc für das Kind.

Das kommt darauf an. Allzuviel hat uns die Mutter ja nicht über die „Aussetzer“ berichtet. Mich würde z.B. interessieren: Treten diese „Aussetzer“ nur im Hort auf? Kennt die Mutter diese also nur aus Beschreibungen der Erzieherinnen? Oder treten diese auch zu Hause und/oder in der Schule auf? Wie reagieren dann die Betreuer/Lehrerinnen/Mutter darauf? Mit welchen „Erziehungsmaßnahmen“?

Falls die Betreuuerin für das Verhalten des Mädchens ein „Erziehungsdefizit“ zu erkennen meint, wäre die Anlaufstelle vermutlich eher eine Erziehungsberatung. Falls die hier jedoch ein ernsteres psychisches Problem beim Mädchen selbst zu erkennen meint, wäre der Verweis auf den Psychologen richtig.

Vielleicht sollte die Mutter also nicht nur mal mit ihrer Tochter, sondern auch mit der Erzieherin reden, was diese als Ursache für die Verhaltensauffälligkeit des Mädchens ansieht.

Gruß
Marion

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Hallo

So so, dann lese mal die Zeitung, …

… am besten wohl die mit den 4 Buchstaben …

… fast jeden Tag findest Du
die Fehlurteile sogenannter Experten. Kinderschänder erhalten
positive Gutachten und am nächsten Tag schänden sie wieder.

Mich würde interessieren wo genau in meiner Aussage ein
Vorurteil war? Vor allem gegenüber wem?

+++
Das weisst Du nicht? Dann fahre mal Dein Betriebssystem hoch
oder rüste Deinen Arbeitsspeicher im Gehirn etwas auf.

Soll das eine sinnvolle Antwort darstellen?

Wenn du mich anhand meiner Aussage als „Psychologieverseucht“
bezeichnest, steckst du mich dann nicht auch in eine Schublade
und hast Vorurteile mir gegenüber?

Nein, weil ich die Wahrheit spreche.

Sag mal, bist du ein Troll oder sowas in der Richtung?
Sowas kann man doch unmöglich ernst meinen!

Es gibt Leute, die muss man einfach lassen.

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Hallo

Das macht zumindest in dem von dir geschilderten Zusammenhang
keinen Sinn. Sowas sagt man kaum aus Wut auf jemand anderen,
oder?

Doch. Stell dir vor, die Erzieherin sagt: „Mecker, mecker, mecker! Du machst dies falsch und du machst jenes falsch!“ Das kind sagt: „Ich wünschte, ich wäre nicht geboren!“

Simsy

Echt?

Und übrigens, soweit ich weiß denken (fast) alle Kinder im
echten Streit: ich wünschte ich wäre tot.

Wirklich? Kann mich gar nicht dran erinnern! Kann aber sein.

… am besten wohl die mit den 4 Buchstaben …

+++
Jetzt sind Dir die Argumente ausgegangen. Du verlässt hiermit die Sachlichkeit der Diskussion und gehst auf die tierische Ebene.
++++

Soll das eine sinnvolle Antwort darstellen?

Ja, Sie fördert selbständiges Denken.
+++

Nein, weil ich die Wahrheit spreche.

+++

Sag mal, bist du ein Troll oder sowas in der Richtung?
Sowas kann man doch unmöglich ernst meinen!

Ich bin von dem was ich sage überzeugt. Jetzt bist Du platt. Ich stelle fest, daß ich diese Diskussion gewonnen habe. 1:0 für mich.

Es gibt Leute, die muss man einfach lassen.

+++
Wieder hast Du die Ebene der Sachlichkeit verlassen. Wenn der Mensch keine Möglichkeiten und Argumente findet, dann wird er persönlich. Herzlichen Glückwunsch, Du bestätigst exakt das, was ich denke!

Liebe Grüße
Mikhael

Allein schon das verstärkte Interesse am Kind, wird den Effekt des im Mittelpunktes stehen wollen, noch verstärken. Das ganze Gerede erst macht das Kind krank und regt es vielleicht wirklich zum Suizid an. Ich möchte nicht wissen, wieviele Kinder erst durch Psychologen und überempfindlichen Eltern krank gemacht werden. Der ganzen Gesellschaft wird Krankheit eingeredet. Jede Sucht ist eine Krankheit, darüber kann ich nur den Kopf schütteln. Die Lösungen der Psychos sind KEINE Lösungen, sondern Problemverschärfer.

LG
Mikhael

Hallo Sabine,

Dann sollte die Anlaufstelle doch eher eine Erziehungsberatung
für die Eltern sein,kein Psycho-Doc für das Kind.

jetzt mal dumm nachgefragt: Wie funktionieren denn die Erziehungsberatungsstellen bei euch?

Ich war nämlich mal hier in München bei einer und wurde von … na rate mal … einer Psychologin beraten. Überraschung!

Und gute Psychologen, die man direkt kontaktiert, können tatsächlich auch mal beraten statt gleich zu „therapieren“. Wobei mir der exakte Unterschied auch nicht klar wäre, denn Verhaltensänderung sollte ja vermutlich beides hervorrufen.

Gruß, Karin

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Hallo Mikhael,
erstens gehört eine Begrüßung ebenfalls dazu um sich nicht auf das „Niveau der Tiere“ herabzulassen.
Zweitens, ich fasse mal deine beiden Antworten an mich zusammen, fällt mir schon wieder auf, dass du sehr unsachlich und unbegründet antwortest.

Möchtest Du einen Wiki-Verweis oder 1 Million
Internetverweise? Ich kann noch selbst denken und auch ohne
Wiki und Google leben.

Nein ich möchte deine Antworten wohlbegründet sehen und nicht ausschließlich auf die Aussage „das ist meine persönliche Meinung“ gestützt. Deine persönliche Meinung sei dir gegönnt, sie ist nur bar jeglicher Objektivität (wie persönliche Meinungen halt nun mal so sind) und deshalb keine besonders gute Grundlage für eine Beweisführung.

Und Beleidigungen wie diese tragen nicht dazu bei, dass ich dich besonders ernst nehme…

Das weisst Du nicht? Dann fahre mal Dein Betriebssystem hoch
oder rüste Deinen Arbeitsspeicher im Gehirn etwas auf.

Genausowenig verstehe ich, was die Urlaubsplanung eines Therapeuten in der Argumentation verloren hat.

Die Therapeuten müssen etwas finden, schließlich sollen wir Ihren
nächsten Karibikurlaub finanzieren.

Das Argument hat höchstens Stammtischniveau!

Du bist offensichtlich weder über die Kosten eines Urlaubs in der Karibik, noch über die Einkunftstiuation von Therapeuten informiert.

Ein Therapeut hat in der Regel mindestens einen Studienabschluss, wenn nicht eine Promotion. Er verdient zwar weit über dem durchschnittlichen HartzIV Empfänger, aber das Lohnniveau ist für die Ausbildung trotzdem sehr niedrig.
Sieht man sich vergleichsweise mal das Einkommen eines Maschinenbauers (FH) an, der Lenkwaffensysteme baut. Wird man sehen, dass der Waffeningenieur, der nur halb so lange studiert hat ungefähr das dreifache eines Therapeuten verdient.

Wenn du mich anhand meiner Aussage als „Psychologieverseucht“
bezeichnest, steckst du mich dann nicht auch in eine Schublade
und hast Vorurteile mir gegenüber?

Nein, weil ich die Wahrheit spreche.

Was besseres ist DIR wohl nicht mehr eingefallen… So eine Aussage ist dumm und zeugt davon, dass du überhaupt nicht an konstruktiver Diskussion interessiert bist.

Mit deinen „Argumenten“ hast du mich höchstens davon überzeugt:
http://enigma.dune.net/~eric/Do-not-feed-the-troll.PNG

Viele Grüße
/silvl

P.S. meine ursprüngliche Frage hast du immer noch nicht beantwortet!

Moin,

Doch. Stell dir vor, die Erzieherin sagt: „Mecker, mecker,
mecker! Du machst dies falsch und du machst jenes falsch!“ Das
kind sagt: „Ich wünschte, ich wäre nicht geboren!“

Ok, das ist für mich dann aber kein Anzeichen von Wut, es sei denn, die Wut richtet sich beim Kind gegen sich selbst. Daher fragte ich auch nach, was für „Dinge“ das Kind denn in Konfliktsituationen sagt.

Wenn ich ein Kind betreuen sollte, das bei Konfliktsituation mit (zunächst noch verbaler) Aggression gegen sich selbst reagiert, dann wäre ich auch vorsichtig. Konfliktsituationen lassen sich schließlich nicht vermeiden, aber wer garantiert einem, dass das Kind nicht mal ernst macht?

Ich denke, wir wissen viel zu wenig. Ich hoffe nur, wenigstens die Mutter weiß mehr, als was sie uns hier verraten mag.

Gruß
Marion

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Hallo ich muss mich ja jetzt hier auch mal einmischen.ha mir hier fast alle texte durchgelesen und bin echt erschrocken darüber. ich würde mit dem Kind jetzt auch nicht zum psyschologen gehen weil es so unwahrscheinlich ist dass das kind davon selbst drauf kommen würde.
ansonsten bleibt ja immer noch die super nanny *lach*:smile:))
nee spaß bei seite. ich war auch schon bei einem Jugendpsychologen und ich muss sagen er hat mir damals sehr geholfen. Die Vorstellung aller, dass man nur zum psyschodoc muss wenn man bekloppt ist, ist völliger unsinn und intolerant. jeder hat probleme dieeinen bekommen sie gelöst und die andern brauchen dabei hilfe und der psyschologe wo ich war war super und es hat einfach mal gut getan mit jemandem zu reden der objektiv beurteilen kann und nicht in die sache involviert ist. einfach mal einer neutralen person deine gefühle zu schildern ohne wertungen dafür zu bekommen.
Ich würde auch nicht wegen jedem scheiß zum doc rennen aber wenns einem richtig schlecht geht und einen guten findet ist doch nichts dabei.
lg nadja

Moin,

Allein schon das verstärkte Interesse am Kind, wird den Effekt
des im Mittelpunktes stehen wollen, noch verstärken.

Ist dir schon mal der Gedanke gekommen, dass es auch Kinder auf dieser Welt gibt, die tatsächlich mehr Zuwendung brauchen? Kinder fordern dies dann nicht unbedingt mit Mitteln ein, die den Erwachsenen gerade so genehm sind.

Das ganze
Gerede erst macht das Kind krank und regt es vielleicht
wirklich zum Suizid an.

Was könnte denn deiner Meinung nach bei dem „Gerede“ herauskommen, dass ein Kind in den Suizid treiben könnte?

Ich möchte nicht wissen, wieviele
Kinder erst durch Psychologen und überempfindlichen Eltern
krank gemacht werden.

Über deine völlige Fehlwahrnehmung was Psychologen angeht, haben sich ja hier schon andere geäußert. Ich kann aus deinen Postings jedenfalls nichts hilfreiches herauslesen für eine Mutter, die sich Sorgen um ihr Kind macht. Ich lese aus deinen Postings nur eine offenbar bei dir gestörte Wahrnehmung von psychologischer Hilfe.

Der ganzen Gesellschaft wird Krankheit
eingeredet.

Genau, und hinter allem steckt nur die Berufsmafia der Kinderpsychologen. So wird es sein.

Jede Sucht ist eine Krankheit, darüber kann ich
nur den Kopf schütteln.

Für was hältst du denn eine Sucht? Für ein Vergnügen? Ich finde es schon einen Fortschritt, dass man heutzutage Sucht wenigstens als Krankheit anerkennt und nicht nur als „Schuld“ des Süchtigen.

Die Lösungen der Psychos sind KEINE
Lösungen, sondern Problemverschärfer.

Vielleicht solltest du derartige Allgemeinplätze mal im Brett Psychologie posten. Vielleicht findest du ein paar nervenstarke Psychologen dort, die sich dann deiner annehmen. Mit solchen Sprüchen hier rumzuwerfen, wo eine Mutter sich Sorgen um ihr Kind macht, halte ich für unverantwortlich. Vielleicht hast du ja auch selbst mal persönlich schlechte Erfahrungen gemacht, aber dir sollte doch klar sein, dass es unverantwortlich ist, diese dann zu verallgemeinern. Viel mehr solltest du dir darüber Gedanken machen, warum es in deinem Fall dann so schief gegangen ist.

Alles andere wäre wie jemandem vom Aufsuchen einer Autowerkstatt abzuraten, wenn dieser den Verdacht hat, seine Bremen seinen nicht mehr in Ordnung, mit dem Hinweis, Autowerkstätten sind der Hort allen Übels dieser Gesellschaft.

Gruß
Marion

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Hallo Nadja,

Du sagst:

… Die Vorstellung aller, dass man nur zum psyschodoc

muss wenn man bekloppt ist, …

*Wenn* das die „Vorstellung aller“ ist (oder der
massgeblichen Mehrheit), *dann* würde man sein
Kind, so man mit ihm zum „psychodoc“ geht, auf
alle Fälle stigmatisieren.

Der erwünschte Naheffekt einer momentanen
„besseren Funktion“ des Kindes wäre mehr als
aufgewogen durch die bedenkliche Veränderung
der Selbstwahrnehmung des Kindes.

Grüße

CMb

(==> http://de.wikipedia.org/wiki/Stigmatisierung )

Hallo Simsy,

Ja, du hast eindeutig Recht.
Mir ging es ausschließlich darum klar zu stellen, daß ein psychologe und einen Psychiater lange nicht unter einem Kamm zu bringen sind.

Ich zittiere sie:
„Es gibt natürlich Menschen, die Psychologie komplett ablehnen, ja, es gibt sogar Vereinigungen, die mit Anti-Psychiatrie ganz gut verdienen.“
und für mich, als ich es las wollte klar und deutlich sagen, daß wirklich beide Berufe streng zu trennen sind.

Darüber hinaus, daß es Menschen gibt, daß „Psychologie ganz ablehnen“, finde ich so befremdlich als ob jemand mir sag „ich lehne Orthopädie“ ab.
Und mit dem Begriff „Anti-Psychiatrie“ kann ich, ganz ehrlich gesagt nix anfangen…
Aber das ist an diese Stelle schon OT.

Liebe grüße,
Helena

Moin Moin,


Alles andere wäre wie jemandem vom Aufsuchen einer
Autowerkstatt abzuraten, wenn dieser den Verdacht hat, seine
Bremen seinen nicht mehr in Ordnung, mit dem Hinweis,
Autowerkstätten sind der Hort allen Übels dieser Gesellschaft.

Das kann man so nicht stehenlassen, zwar hinkt der
Vergleich an sich nicht, aber der Bezug ist schief
(gebrochenes Bein gebrochene Seele).

Das klingt so, als wäre die „Seele“ eine Art
„Magen“ im Kopf, welchen man, wenn dieser
„beschädigt“ ist, von einem Techniker
reparieren lassen kann.

Grüße

CMБ

ähnliches Problem
Hallo Antje

Mein Pflegekind war in einer ähnlichen Situation, auch ungefähr selbes Alter. Zu solchen Aussetzern kam es manchmal (ich weiß nicht genau wie oft, da es in meiner Anwesenheit nur einmal passiert ist) bei irgendwelchen Streitereien. Sie ist regelrecht ausgerastet, wollte schlagen, schrie wie am Spieß und ließ nicht mehr mit sich reden. Ich habe das allerdings nur einmal selbst miterlebt, - und war fürchterlich geschockt!

Es wurde ebenfalls vorgeschlagen, doch mal zum Psychologen zu gehen. Ich bin selbst dazu sehr kritisch eingestellt und habe eher „Angst“ davor zu einem Psychologen zu gehen, oder zweifle zumindest am Nutzen. Aber, ich war noch nie selbst dort, und kenne Erfahrungen nur aus zweiter Hand.
Nach dem, was ich mit der Kleinen erlebt hatte, musste ich die Meinung allerdings unterstützen, denn ich kannte selbet keinen Rat, war sprachlos.

Irgendwie hat sich das dann aber aufgrund von Terminschwierigkeiten (Kinderpsychologen in der Umgebung hatten erst in Monaten wieder Termine frei und Mutter der Kleinen (alleinerziehend) ist berufstätig) verlaufen - so lange, bis das Problem mit diesen Aussetzern sich von selbst gelöst hatte. Natürlich weiß man jetzt nicht, woher diese Aussetzer kamen, was der Auslöser war etc. Also optimal ist das nicht, und ich frage mich, ob sie nicht doch einmal den Versuch starten sollte, einen Gesprächstermin zu bekommen…

Vielleicht möchtest Du uns ein bisschen auf dem Laufenden halten?

In jedem Fall Alles Gute für Euch.
Motmot

Tach,

Ist dir schon mal der Gedanke gekommen, dass es auch Kinder
auf dieser Welt gibt, die tatsächlich mehr Zuwendung brauchen?

+++
Ja, daß soll es geben. Und es gibt auch Kinder, die können nicht genug Aufmerksamkeit bekommen.
+++

Kinder fordern dies dann nicht unbedingt mit Mitteln ein, die
den Erwachsenen gerade so genehm sind.

Tja, dann sollten die Erwachsenen Ihre Antennen ausfahren und ihr Gehirn benutzen.
+++

Was könnte denn deiner Meinung nach bei dem „Gerede“
herauskommen, dass ein Kind in den Suizid treiben könnte?

Das Gefasel darum, daß dieses Kind „krank“ ist.
+++

Über deine völlige Fehlwahrnehmung was Psychologen angeht,
haben sich ja hier schon andere geäußert.

+++
Interessiert mich nicht, ich habe eine eigene Meinung und passe mich nicht irgendeiner Mehrheitsmeinung an, damit Ihr alle schön lieb zu mir seid.
+++

Ich kann aus deinen

Postings jedenfalls nichts hilfreiches herauslesen für eine
Mutter, die sich Sorgen um ihr Kind macht. Ich lese aus deinen
Postings nur eine offenbar bei dir gestörte Wahrnehmung von
psychologischer Hilfe.

+++
Hehe, darauf habe ich gewartet, daß mich jetzt noch jemand gerne als Patienten beim Psychodoc sehen möchte. Was Du als Hilfe ansiehst, sehe ich als Rückschritt an.
DU hast nichts hilfreiches lesen können. Falls Du Dich noch an das Ursprungsposting erinnern kannst, die Urheberin des Beitrages gab mir recht. Also hat die Posterin auch ein gestörtes Psychoverhältnis.

Genau, und hinter allem steckt nur die Berufsmafia der
Kinderpsychologen. So wird es sein.

Du hast an diesem Punkt die Ebene der Sachlichkeit verlassen. Das ist ein Anzeiger dafür, daß Dir die Argumente ausgegangen sind. 1:0 für mich.
+++

Für was hältst du denn eine Sucht? Für ein Vergnügen? Ich
finde es schon einen Fortschritt, dass man heutzutage Sucht
wenigstens als Krankheit anerkennt und nicht nur als „Schuld“
des Süchtigen.

+++
Für mich kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt. Ja, ja, die sind nicht selbst schuld, sie sind krank. Wer hat sie denn in die Sucht getrieben, nicht sie selbst etwa? Wurde ein Alkoholiker zum Säufer weil ihn der Arbeitskollege gezwungen hat? Hat er ein Alkigen?
Gleiches Phänomen sehen wir ja bei Straftätern, sie werden immer mehr zum Opfer. Schöne Gesellschaft ist das, verkennen Recht und Unrecht.
+++

Vielleicht solltest du derartige Allgemeinplätze mal im Brett
Psychologie posten. Vielleicht findest du ein paar
nervenstarke Psychologen dort, die sich dann deiner annehmen.

++++
Warum, hier ist es doch schön und es passt gut hierher.

Mit solchen Sprüchen hier rumzuwerfen, wo eine Mutter sich
Sorgen um ihr Kind macht, halte ich für unverantwortlich.

+++
Du solltest Dir mal die Mühe machen, aufmerksam die Postings zu lesen, vielleicht fällt Dir auf, daß die Ursprungsposterin die gleiche Meinung hat. Aber ich weiss, es erfordert ein wenig Mühe, den Strang zu lesen.
+++

Vielleicht hast du ja auch selbst mal persönlich schlechte
Erfahrungen gemacht, aber dir sollte doch klar sein, dass es
unverantwortlich ist, diese dann zu verallgemeinern.

++++
Genauso unverantwortlich ist es, ein Kind wegen NICHTS zum Psycho zum schicken. Eltern die so etwas machen, haben keine Ahnung von Erziehung.
+++

Viel mehr
solltest du dir darüber Gedanken machen, warum es in deinem
Fall dann so schief gegangen ist.

+++
Von welchem Fall redest Du?

Alles andere wäre wie jemandem vom Aufsuchen einer
Autowerkstatt abzuraten, wenn dieser den Verdacht hat, seine
Bremen seinen nicht mehr in Ordnung, mit dem Hinweis,
Autowerkstätten sind der Hort allen Übels dieser Gesellschaft.

Die Argumentation hat schon einen langen Bart. Schön, was aber wenn in der Autowerkstatt der Mann nicht qualifiziert genug ist, und die Schrauben der Bremsen nicht anzieht? Dann bist du evtl. durch diesen Fehler tot.

LG
Mikhael

Habe fertig
Halli Hallo,

ich habe fertig für meinen Teil!

hehe

Mikhael