Psychologiestudium - verschiedene Universitäten

Hallo Wissende,

gibt es irgendwo (im Netz) eine Aufstellung, welche Schwerpunkte die verschiedenen Universitäten im Fach Psychologie setzen?

Gerne würde ich auch Eure persönliche Meinung zu Würzburg und Frankfurt hören bzw. wie der Ruf dieser Unis im Fach Psychologie ist.

Schöne Grüße
Uli

Hi Uli,

Frankfurt hat schon einen ganz guten Ruf weg, auch wenn es in Sachen Studentenleben nicht viel zu bieten hat.

In FfM kannst du dich darauf einstellen ein sehr freudlastiges Studium mitzumachen. Das Sigmund Freud Institut hat seinen Sitz ja auch nicht weit vom Campus. Überhaupt ist FfM wohl bekannt für eine recht renomierte Schule von Psychoanalytikern.
Frag jetzt aber bitte nicht, ob Freud nicht bereits widerlegt ist.
Da werden natürlich auch andere Themen behandelt.

Kenne von anderen Unis nur Gerüchte.

Viele Grüsse,

Hilmar

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Hallo,

die Ausbildung ist auf jeder Universität grundsätzlich gleich, es existieren höchstens Abweichungen im Angebot der Nebenfächer und forschungsorientierten Vertiefungen, die zusätzlich belegt werden können. Die akademische Psychologie wird seit etwa 100 Jahren angelehnt an die Erkenntnisideale der Naturwissenschaft betrieben. Aus diesem Grunde steht eine fortgeschrittene Methodenlehre im Vordergrund des heutigen Psychologiestudiums. Diese durchzieht alle Ausbildungsabschnitte und beinhaltet neben mathematisch-statistischen Auswertungsverfahren Ausbildung in Forschungsmethodik wie Hypothesengenerierung und Experimentalaufbau, sowie eine testdiagnostische Schulung.

Das Psychologiestudium gliedert sich in zwei Teile: dem Vorstudium folgt das Hauptstudium. Das Vorstudium vermittelt grundlegende theoretische und methodische Kenntnisse und liefert einen aktuellen Überblick über die psychologische Forschung und Paradigmen. Das Hauptstudium vertieft die im Grundstudium erworbenen Kenntnisse und ergänzt sie durch praxisorientierte Studieninhalte. Innerhalb des Studiums werden die wesentlichen Teildisziplinen der Psychologie gelehrt, wobei ein wesentlicher Aspekt die naturwissenschaftlich-methodischen und forschungstheoretischen Grundlagen darstellt. Eine psychoanalytische Ausbildung oder Ausrichtung findet sich mittlerweile aus der genannten wisscheaftlichen Grundeinstellung nicht mehr an den Universitäten.

Unirankings finden sich regelmässig in den großen Wochenmagazinen, ein relativ aktuelles findet sich im FOCUS Heft 36 (05.09.2005).

Viele Informationen finden sich auch auf:
http://www.psychologie.de/faq/faq.php?list=all&prog=…

Viele Grüße,
Sam

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Hallo Uli

gibt es irgendwo (im Netz) eine Aufstellung, welche
Schwerpunkte die verschiedenen Universitäten im Fach
Psychologie setzen?

In Deutschland musst Du Dich darauf einstellen, dass Psychoanalyse und tiefenpsychologische Methoden im Hauptfach Psychologie nicht oder nur am Rande gelehrt werden. Du findest sie aber dafür in den angrenzenden Wissenschaftszweigen/Fakultäten, wie z.B. Philosophie und Medizin.
Im Ausland ist das anders. Dort wird oftmals in erster Linie Psychoanalyse gelehrt (z.B. Südamerika), und erst in zweiter Reihe Lerntheorie, Verhaltenstherapie, kognitive Methoden.
Aber das alles betrifft sowieso mehr das Hauptstudium. Bis zum Vordiplom muss man sich (wie in anderen Studienfächern auch) mit z.T. langweiligem Kram, sogenanntem Basiswissen, beschäftigen. Das ist übrigens in der Medizin ähnlich. Wer das Physikum hinter sich hat, kann aufatmen (jedenfalls wenn er eher ein Arzt-Typus ist), vorher kommt nur der „trockene Naturwissenschaftler“ auf seine Kosten.
Gruß,
Branden

Hallo Branden,

ich bin auf etwas aufmerksam gemacht worden:

Im Ausland ist das anders. Dort wird oftmals in erster Linie
Psychoanalyse gelehrt (z.B. Südamerika), und erst in zweiter
Reihe Lerntheorie, Verhaltenstherapie, kognitive Methoden.

Wo haben Sie diese Information denn gefunden? Ich würde das gerne mal nachlesen, denn nach meinen Erkenntnissen und den Aussagen meiner Kollegen ist das eigentlich nicht so. Aber ich lasse mich gerne aufklären, wenn Sie mir sagen, wo sich das denn findet.

fragt Sam

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Lieber Sam,

Dort wird oftmals in erster Linie
Psychoanalyse gelehrt (z.B. Südamerika),

Wo haben Sie diese Information denn gefunden?

in Argentinien soll es meiner argentinischen ehemaligen Schülerin zufolge tatsächlich so sein. Daneben kennt Südamerika aber auch einige Festungen des radikalen Behaviorismus.

BTW: Die globale Verteilung der Hochburgen verschiedener Schulrichtungen mag für uns zwar von vergnüglichem Interesse sein (sozusagen das „Stratego“-Spiel für Psychologen und Vertreter benachbarter Disziplinen; nach dem Motto: „unser Auftrag heute: Besetze Südamerika!“ :wink:. Es erscheint mir aber fraglich, ob diese Verteilung für einen potentiellen Psychologiestudierenden in Deutschland von Belang ist.

ich bin auf etwas aufmerksam gemacht worden:

Allerdings sind mir noch ganz andere Dinge aufgefallen, auf die Du leider, leider nicht eingegangen bist und die deutlich relevanter sind. Zum Beispiel, daß Schmidt-Branden die Lerntheorie (sic!) ins Hauptstudium verbannt hat, unterstellt, daß Verhaltenstherapie und kognitive Methoden generell im Hauptstudium gelehrt werden, und die Erkenntnisse der Grundlagenfächer als „langweiligen Kram“ bezeichnet. Da frage ich mich doch, wie jemand, dem die notwendigen Grundlagen („die Pflicht“) fehlen, in der Kür bestehen will.

Beste Grüße,

Oliver

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Tach,

Allerdings sind mir noch ganz andere Dinge aufgefallen,

mir auch:

Zum Beispiel, daß Schmidt-Branden die
Lerntheorie (sic!) ins Hauptstudium verbannt hat,

Gelogen.

unterstellt, daß Verhaltenstherapie und kognitive Methoden
generell im Hauptstudium gelehrt werden,

Erklär mal. Bedeutet „generell“ = „ausschließlich“ oder sowas? Dann auch: Gelogen.

und die Erkenntnisse der Grundlagenfächer als „langweiligen Kram“
bezeichnet.

Auch gelogen.

Da frage
ich mich doch, wie jemand, dem die notwendigen Grundlagen
(„die Pflicht“) fehlen, in der Kür bestehen will.

Ich frage mich, wann endlich auch die charakterliche Eignung abgeprüft wird.

Olli, sorry, Doktor Olli, dat war mal n bisken arg plump diesmal.

Tschö mit ö,

Malte

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‚Informes y testimonios‘

Lieber Sam,

Lieber Oliver,

Dort wird oftmals in erster Linie
Psychoanalyse gelehrt (z.B. Südamerika),

Wo haben Sie diese Information denn gefunden?

in Argentinien soll es meiner argentinischen ehemaligen
Schülerin zufolge tatsächlich so sein. Daneben kennt
Südamerika aber auch einige Festungen des radikalen
Behaviorismus.

Aha - Nur letzteres war mir bekannt, aus Argentinien kenne ich niemanden - aber dafür gibts ja www. Vielleicht kennt Branden auch so jemanden?

BTW: Die globale Verteilung der Hochburgen verschiedener
Schulrichtungen mag für uns zwar von vergnüglichem Interesse
sein (sozusagen das „Stratego“-Spiel für Psychologen und
Vertreter benachbarter Disziplinen; nach dem Motto: „unser
Auftrag heute: Besetze Südamerika!“ :wink:.

-)) Das ist gut!

Es erscheint mir aber
fraglich, ob diese Verteilung für einen potentiellen
Psychologiestudierenden in Deutschland von Belang ist.

Das ist natürlich nur dann die Frage, wenn es darum geht, im Ausland ein Studium zu machen, dass anders als in Deutschland ausgerichtet ist - z.B. analytisch. Dann kann sich das Arbeiten in Deutschland aber ggf. als schwierig erweisen: Für das Führen des Hochschulgrades „Diplom-Psychologe“ in Deutschland muss eine Genehmigung des Wisschaftsministeriums vorliegen. Diese wird dann auf Antrag erteilt, wenn der Hochschulgrad ordnungsgemäß an einer zu Verleihung anerkannten ausländischen Hochschule erworben wurde. Es muss allerdings bei möglicher Verwechslungsgefahr des Grades mit deutschen Hochschulgraden die Herkunft in Klammern dazu gesetzt werden.

Arbeiten als Psychologe kann man ggf. ohne Probleme mit einem ausländischen Abschluss auch ohne eine derartige Genehmigung - für die Berufsausübung ist bislang noch keine behördliche Anerkennung des ausländischen Abschlusses notwendig, dies ist erst dann der Fall, wenn ein ausländischer Hochschulgrad geführt wird. Im Normalfall entscheidet der Arbeitgeber über die Akzeptanz des Abschlusses, allerdings ist dabei wenig Hoffnung zu machen, wenn man vorstellig wird ohne in Deutschland anerkannten Abschluss. Häufigste Arbeitgeber sind noch immer im Öffentlichen Dienst zu finden (z.B. Kliniken), die vertragliche Bindungen mit Kostenträgern (z.B. Krankenklassen) haben und denen sie mit großer Häufigkeit eine Bescheinigung der Gleichwertigkeit der Qualifikation ihrer Mitarbeiter beibringen müssen. Diese Gleichwerigkeit muss ggf. nachgewiesen werden, leichter ist dies für Abschlüsse, die in einem EU-Land erworben wurden. Dann wird bei Vorliegen eines abgeschlossenen dreijährigem Studiums bei erworbenem Titel diese Gleichwertigkeit anerkannt.

Die Genehmigung zur Tätigkeit als Psychotherapeut ist dies schon schwieriger, er wird immer auf Gleichwertigkeit der Ausbildung geprüft und ggf. werden Auflagen wie Lehrgänge oder Eignungsprüfungen gemacht.

Allerdings sind mir noch ganz andere Dinge aufgefallen, auf
die Du leider, leider nicht eingegangen bist und die deutlich
relevanter sind.

Ja, ich war zunächst auf Brandens Antwort gespannt.

Zum Beispiel, daß Schmidt-Branden die
Lerntheorie (sic!) ins Hauptstudium verbannt hat,

Die man so ziemlich als erstes im Studium kennen lernt.

unterstellt, daß Verhaltenstherapie und kognitive Methoden generell im
Hauptstudium gelehrt werden,

Ja, er kennt keine Allgemeine Psychologie, die derartige Dinge bereits in den ersten beiden Semestern darstellt.

und die Erkenntnisse der
Grundlagenfächer als „langweiligen Kram“ bezeichnet.

Ja, das ist natürlich Quatsch, der mich aber bei Branden nicht wundert - kennt er doch weder Fach noch Studieninhalte als Abbrecher. Da passt es auch, dass er die Ausbildung als „langweiligen Kram“ bezeichnt. Auch ist selbstverständlich keine Vergleichbarkeit zur Medizin gegeben.

Da frage ich mich doch, wie jemand, dem die notwendigen Grundlagen
(„die Pflicht“) fehlen, in der Kür bestehen will.

Ja, Branden suggeriert, dass das Grundstudium unwichtig ist und die eigentlichen Lehrinhalte erst im Hauptstudium auftreten würden.

Beste Grüße,

Oliver

Beste Grüße und einen schönen Abend,

Sam

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Lieber Sam,

ich wollte Dir keine Umstände machen, auch wenn es interessant war, einmal die gesetzlichen Regelungen betreffend die Anerkennung eines Auslandsstudiums etc. so zusammengefaßt zu lesen. Denn mein Hinweis darauf, daß die globale Verteilung hier ja doch belanglos ist, bezog sich nicht auf Dich. :smile:

Ja, Branden suggeriert, dass das Grundstudium unwichtig ist
und die eigentlichen Lehrinhalte erst im Hauptstudium
auftreten würden.

Darauf wollte ich hinaus. Und noch viel mehr: Es wird der Eindruck erweckt, daß das Psychologiestudium von dem angeblichen Gegensatz Psychoanalyse - Verhaltenstherapie geprägt sei: In Deutschland fände im Studium primär VT statt, sonst auf der Welt primär die Analyse und VT am Rande (+ Lerntheorie, die fälschlicherweise undifferenziert der VT zugeordnet wird). Nicht nur, daß hier wieder ein absurder Gegensatz bemüht wird, nein, es werden alle anderen Inhalte, die das Studium ausmachen, verschwiegen. Dabei wird die gängige Meinung benutzt, Psychologie habe fast nur mit Psychotherapie zu tun.

Es grüßt Dich herzlich
Oliver

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Wo haben Sie diese Information denn gefunden? Ich würde das
gerne mal nachlesen, denn nach meinen Erkenntnissen und den
Aussagen meiner Kollegen ist das eigentlich nicht so. Aber ich
lasse mich gerne aufklären, wenn Sie mir sagen, wo sich das
denn findet.

Ganz einfach, Sam, sozusagen aus erster Hand. Ich habe unlängst mit einer Südamerikanerin (Argentinierin) eingehend über das Thema gesprochen. Sie hatte zunächst Psychologie in Lateinamerika studiert und wechselte dann aus privaten Gründen hier nach Deutschland.
Gruß,
Branden

Bis zum
Vordiplom muss man sich (wie in anderen Studienfächern auch)
mit z.T. langweiligem Kram, sogenanntem Basiswissen,
beschäftigen.

Sorry, aber gerade dieses Basis-Wissen ist extrem wichtig !! das merkt man, wenn man etwas älter im Beruf ist z.B…

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Allerdings sind mir noch ganz andere Dinge aufgefallen, auf
die Du leider, leider nicht eingegangen bist und die deutlich
relevanter sind. Zum Beispiel, daß Schmidt-Branden die
Lerntheorie (sic!) ins Hauptstudium verbannt hat, unterstellt,
daß Verhaltenstherapie und kognitive Methoden generell im
Hauptstudium gelehrt werden, und die Erkenntnisse der
Grundlagenfächer als „langweiligen Kram“ bezeichnet. Da frage
ich mich doch, wie jemand, dem die notwendigen Grundlagen
(„die Pflicht“) fehlen, in der Kür bestehen will.

Da musst Du (ob versehentlich oder mit Absicht, lasse ich mal dahingestellt)etwas falsch verstanden haben, Oliver.
Natürlich wird Lerntehorie usw. im Grundstudium vermittelt. Mit dem „langweiligen Kram“ meine ich die qualitative Vermittlung verschiedenster Lehrinhalte, von Persönlichkeitstheorien bis Statistik 1 und 2.
Darf ich deiner Arroganz unterstellen, dass du andeutest, mir würden die „notwendigen Grundlagen“ fehlen? Ich bin im übrigen mit meinen wissenschaftlichen Qualifikationen zurückhaltender umgegangen, als ich in deinem Alter war. :wink:
Gruß,
Branden

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Ja, das ist natürlich Quatsch, der mich aber bei Branden nicht
wundert - kennt er doch weder Fach noch Studieninhalte als
Abbrecher.

Merkst du eigentlich noch, wenn du dummes Zeug schreibst?

Ja, Branden suggeriert, dass das Grundstudium unwichtig ist
und die eigentlichen Lehrinhalte erst im Hauptstudium
auftreten würden.

Ich suggeriere überhaupt nichts. Über deine Suggestibilität kannst du dich aber gerne weiter hier auslassen.

Merci, Malte! owT
:wink:

Ja, das ist natürlich Quatsch, der mich aber bei Branden nicht
wundert - kennt er doch weder Fach noch Studieninhalte als
Abbrecher.

Merkst du eigentlich noch, wenn du dummes Zeug schreibst?

Tststs Branden - ist ja wieder wie im Parawissenschaftenbrett! Aber ich schreibe hier mal für alle, die mitlesen, was heute in Deiner ViKa steht:

Nach 8 Semestern Psychologie bekam ich einen Studienplatz in Medizin und wechselte sofort

Ja, Branden suggeriert, dass das Grundstudium unwichtig ist
und die eigentlichen Lehrinhalte erst im Hauptstudium
auftreten würden.

Ich suggeriere überhaupt nichts. Über deine Suggestibilität
kannst du dich aber gerne weiter hier auslassen.

Ich habe den Eindruck, Sie sind ziemlich hilflos in psychologischen Themen, Branden - denn Sie greifen statt zu einer Antwort zu Beleidigungen. Ich finde das schade und Sie bemitleidenswert, hätte es doch genügend Leser gegeben, die eine ordentliche psychoanalytische Meinung lesen würden. Aber leider ist hier bei Ihnen nichts zu holen. Aber ich mag die Hoffnung noch nicht aufgeben - vielleicht raffen Sie sich zu einer Gesprächsform auf, die nicht nur aus Beleidigtsein und Zurückziehen auf ein „Du bist doof“-Niveau befindet, wenn Sie auf etwas treffen, was Sie noch nicht verstehen (können) oder wenn man Sie korrigiert / korrigieren muss. Das ist doch genauso im Parabrett, bei dem Sie unbedingt als aussersinnlich begabt bezeichnet werden wollen und nun beleidigt sind, wenn es viel bessere und naheliegendere Erklärungen für ihre tollen Erlebnisse gibt.

Grüße

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Tststs Branden - ist ja wieder wie im Parawissenschaftenbrett!
Aber ich schreibe hier mal für alle, die mitlesen, was heute
in Deiner ViKa steht:

Nach 8 Semestern Psychologie bekam ich einen Studienplatz
in Medizin und wechselte sofort

Ja, danke für das Zitat - soll das eine unerwartete Schützenhilfe oder gar ein „Freundschafts-Dienst“ sein?
Wolltest du damit den Anderen hier zeigen, dass Branden mitreden kann, weil er ja lange genug Psychologie studiert hat?
Oder hast du noch andere Erklärungen?

Da musst Du (ob versehentlich oder mit Absicht, lasse ich mal
dahingestellt)etwas falsch verstanden haben, Oliver.

Das wäre möglich, Branden. Aber da Du schreibst:

Mit dem „langweiligen Kram“ meine ich die qualitative
Vermittlung verschiedenster Lehrinhalte,

habe ich Dich sehr gut verstanden. Übrigens finde ich es erstaunlich, wenn Du unter den „langweiligen Kram“ die

Persönlichkeitstheorien

subsumierst, weil zu ihnen bekannterweise auch einige der Theorien Freuds gehören.

Ich bin im übrigen mit meinen wissenschaftlichen Qualifikationen
zurückhaltender umgegangen, als ich in deinem Alter war. :wink:

Klar, Branden, denn als Du in meinem Alter warst, hattest Du kein abgeschlossenes Medizinstudium und keine wissenschaftliche Qualifikation (Doktorgrad). :wink:

Grüße,

Oliver Walter

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Sorry, aber gerade dieses Basis-Wissen ist extrem wichtig !!
das merkt man, wenn man etwas älter im Beruf ist z.B…

… als Arzt, der im Grundstudium (Vorklinik) das Basiswissen z.B. in Anatomie und Physiologie lernt. Wie soll jemand später als Arzt erfolgreich tätig sein, wenn er Aufbau und Funktion des menschlichen Körpers als „z.T. langweiligen Kram“ abtut? Das gilt auch für Psycho somatiker!

Nebenbei bemerkt: Psychologen müssen auch über dieses Basiswissen verfügen und daher medizinische Veranstaltungen zu diesen Themen besuchen.

Grüße,

Oliver Walter

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Wie soll jemand später

als Arzt erfolgreich tätig sein, wenn er Aufbau und Funktion
des menschlichen Körpers als „z.T. langweiligen Kram“ abtut?
Das gilt auch für Psycho somatiker!

Wenn man mich mißverstehen WILL und sich an seiner eigenen Polemik ergötzen, gibt es dazu mannigfache Gelegenheiten, Oliver.
Mann kann mir auch weiterhin jedes Wort herumdrehen, bis das Gegenteil herauskommt.
Erstens habe ich mich erfolgreich auch durch das Grundstudium -undzwar sowohl in Medizin als in Psychologie - bewegt, bringe also das Basiswissen von beiden Fächern mit (das ich das hier erwähnen muss, halte ich persönlich für überflüssog, aber bitteschön), zweitens darf ich ja wohl noch sagen, dass ich etwas langweiliger finde als etwas anderes.
Wenn es nach mir ginge, würde ich BEIDE Dtudiengänge (Med. und Psych.) gehörig reformieren, insbesondere im Grundstudium.
Gruß,
Branden

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Oliver Walter blutjung

Klar, Branden, denn als Du in meinem Alter warst, hattest Du
kein abgeschlossenes Medizinstudium und keine
wissenschaftliche Qualifikation (Doktorgrad). :wink:

Ich wusste garnicht, dass Du noch SOOO jung bist, Oliver.
Ich dachte, du wärest schon über 30.
Ich hatte mit 31 Jahren ein abgeschlossenes Medizin-Studium und die ärztliche Approbation (1981) und mit 34 den Doktor.
Gruß,
Branden