ich möchte aus gegebenen Anlass die Gemeinde zu einem Psychotest bitten.
Grundlage ist eine echte wissenschaftliche Studie, die es hier „nachzustellen“ gilt (mit allen Vorbehalten). Auflösung gibt es auch, aber an anderer Stelle, gleiches bitte auch, wenn hier andere die gleichen Artikel gelesen haben, wie ich
Also die Frage:
Es geht um Telefonnummern. Bitte die folgenden Telefonnummern nacheinander in die Tasten hauen.
54323
72528
534243
Und dann die eigentliche Frage:
Welche Telefonnummer war besonders angenehm zu wählen?
.
.
.
.
Gibt es eine Idee, warum diese Nummer besonders angenehm zu wählen gewesen ist?
ich möchte aus gegebenen Anlass die Gemeinde zu einem
Psychotest bitten.
Kannst Du etwas über diesen „gegebenen Anlass“ scheiben? Ich möchte nicht gerne „dumm sterben“. Und möglicherweise gibt es hier Leute, die Dir besser helfen können, wenn sie einiges an Hintergrundinformationen haben.
Grundlage ist eine echte wissenschaftliche Studie, die es
hier „nachzustellen“ gilt (mit allen Vorbehalten). Auflösung
gibt es auch, aber an anderer Stelle, gleiches bitte auch,
wenn hier andere die gleichen Artikel gelesen haben, wie ich
Ja, und warum um alles in der Welt willst Du diese Studie „nachstellen“? Ist Dein Ansatz, nach dem Du hier vorgehst, „echt und wisssenschaftlich“? Möglicherweise weicht Dein Ergebnis ab, und dann?
Also die Frage:
Es geht um Telefonnummern. Bitte die folgenden Telefonnummern
nacheinander in die Tasten hauen.
Und dann die eigentliche Frage:
Welche Telefonnummer war besonders angenehm zu wählen?
Ja, eine war dabei. Insgesamt war es unterschiedlich.
Gibt es eine Idee, warum diese Nummer besonders angenehm zu
wählen gewesen ist?
Natürlich hab ich eine Idee.
Ich biete Dir einen Tauisch an. Du bekommst meine Angaben und meine Idee, wenn Du meine Fragen oben beantwortest.
Es geht um eine Studie, eines Psychologen aus Würzburg, deren Inhalt diese besondere „Numerologie“ war - oder salopp die Frage: Kein Schwein ruft mich an, warum ist das so.
Eben jener Psychologe hat nun eine Lösung dafür gefunden, so glaubt er zumindest: Es liegt an der Nummer.
Wobei seine konkrete Begründung aber die ist, dass der Grund nicht irgendein leicht merkbare Ziffernfolge oder die räumliche Lager der Nummern auf der Tastatur ist - sondern ob die Ziffern ein sinnvolles bzw. positiv besetztes Wort ergeben.
Er hat das offenbar nur? an diesen 3 Nummern gemacht, was in mir halt großes Erstaunen hervor gerufen hat und erhebliche Zweifel an der Seriösität dieser Studie hat aufkommen lassen. Denn mir fallen spontan diverse Gründe ein, warum ich in dem Fall eine von den drei Nummern wesentlich „smarter“ finde, als die anderen, die haben aber rein gar nichts mit der These zu tun und ich behaupte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass da auch nix Unbewusstes eine Rolle spielt.
Ups - jetzt war die Auflösung was spät. Ich wollte sie direkt einstellen, bin dann aber unterbrochen worden und habe vor dem Abschicken hier nicht mehr rein geguckt.
Also: es ging natürlich nicht um ein „wissenschaftliches“ Nachstellen. Es wird mit der schon gelieferten Erklärung wohl deutlich, dass ich die Seriösität gerade dieser Studie anzweifle, natürlich mit dem Vorbehalt der bisher vorliegenden Infos.
Das Ganze hat jetzt durch die zeitlich länger als geplante Trennung zwischen Frage und Auflösung vielleicht auch einen Einschlag bekommen, der nicht geplant war.
Für mich fällt das eher in die Kategorie: Anekdoten aus der „Wissenschaft“.
Es geht um eine Studie, eines Psychologen aus Würzburg, deren
Inhalt diese besondere „Numerologie“ war - oder salopp die
Frage: Kein Schwein ruft mich an, warum ist das so.
Eben jener Psychologe hat nun eine Lösung dafür gefunden, so
glaubt er zumindest: Es liegt an der Nummer.
da bin ich sehr skeptisch.
Hier (und wohl auch in dem Test des Psychologen?) wurden einfach nur Nummern präsentiert.
In der Realität folgt aber auf das Wählen der Nummer ein Gespräch.
Ich denke nicht, dass man jemanden, mit dem man nicht gerne spricht, nur wegen der „schönen“ Ziffernfolge anruft, bzw. jemanden, mit dem man gerne spricht, wegen einer „hässlichen“ Ziffernfolge nicht anruft.
Wobei seine konkrete Begründung aber die ist, dass der Grund
nicht irgendein leicht merkbare Ziffernfolge oder die
räumliche Lager der Nummern auf der Tastatur ist - sondern ob
die Ziffern ein sinnvolles bzw. positiv besetztes Wort
ergeben.
Das wundert mich nochmal.
(Die Nummern, die ich als angenehm empfinde, haben eine leicht merkbare Ziffernfolge, bzw. nahe beieinander liegende Ziffern.)
Nun, ich verwende aber auch keine SMS - mir kann daher der Zusammenhang zwischen Nummer und Wort auch nicht unbewusst in den Sinn kommen.
Ich finde die 54323 auch am angenehmsten - aber einfach, weil die Zahlen so schön nebeneinander liegen: 5432, und nochmal ein Sprung zurück zur 3.
Es geht um eine Studie, eines Psychologen aus Würzburg, deren
Inhalt diese besondere „Numerologie“ war - oder salopp die
Frage: Kein Schwein ruft mich an, warum ist das so.
Eben jener Psychologe hat nun eine Lösung dafür gefunden, so
glaubt er zumindest: Es liegt an der Nummer.
da bin ich sehr skeptisch.
Ich auch.
Ich denke nicht, dass man jemanden, mit dem man nicht gerne
spricht, nur wegen der „schönen“ Ziffernfolge anruft, bzw.
jemanden, mit dem man gerne spricht, wegen einer „hässlichen“
Ziffernfolge nicht anruft.
Wobei seine konkrete Begründung aber die ist, dass der Grund
nicht irgendein leicht merkbare Ziffernfolge oder die
räumliche Lager der Nummern auf der Tastatur ist - sondern ob
die Ziffern ein sinnvolles bzw. positiv besetztes Wort
ergeben.
Stimmt. Und wie soll ich auf das Wort kommen, wenn ich auch sonst im Leben nie die Kombination Ziffer/Buchstabe verwende. Damit wird die Studie schon auf „SMS-Schreiber“ eingeschränkt. Aber das ist nicht jeder.
Ich finde die 54323 auch am angenehmsten - aber einfach, weil
die Zahlen so schön nebeneinander liegen: 5432, und nochmal
ein Sprung zurück zur 3.
Bei mir ist es die 72528. Wahscheinlich ziehe ich beim tippen eine „Auf-und-Ab-Bewegung“ der „Links-Rechts-Bewegung“ vor
Gibt es eine Idee, warum diese Nummer besonders angenehm zu
wählen gewesen ist?
Ungeachtet Deiner „Auflösung“ dieses nun wirklich eher fragwürdigen Tests: Ich sehe heute eher das Problem, dass alle Nummern gespeichert werden und ich im Gegensatz zu früher (Auslands-Tel.-Nr. inbegriffen) heute im Notfall noch nicht einmal die Tel.-Nummern meiner Söhne wüsste - egal wie moderat oder „leichtmerkbar“ sie sind.
hier vmeine Antwort - die Auflösung habe ich noch nicht gelesen.
Welche Telefonnummer war besonders angenehm zu wählen?
Ich fand alle Nummer gleichermaßen angenehm. Sie ergeben alle ein „Muster“ auf der Tastatur, das ME auch leicht zu merken ist. Ich finde persönlich Nummer unangenehm, bei denen die Ziffern weit auseinanderliegen und man viel springen muss, also so etwas wie
Wobei seine konkrete Begründung aber die ist, dass der Grund
nicht irgendein leicht merkbare Ziffernfolge oder die
räumliche Lager der Nummern auf der Tastatur ist - sondern ob
die Ziffern ein sinnvolles bzw. positiv besetztes Wort
ergeben.
Das halte ich auch, mit Verlaub, für ziemlichen Quatsch.
eine Lösung dafür gefunden, so glaubt er zumindest
was in mir halt großes Erstaunen hervor gerufen hat und erhebliche Zweifel an der Seriösität dieser Studie hat aufkommen lassen.
Dito.
Wie das abstract zu diese Publikation zeigt http://pss.sagepub.com/content/early/2011/01/26/0956…
(„This occurred even though the letters were not labeled on the keypad, and participants were not aware of the digit-letter correspondences“)
ist das eine Peinlichkeit an Logik (speziell: Zirkelschluß und Präsuppositionslogik) für die ansonsten seriöse Fachzeitschrift „Psychological Science“
Das ist keine Studie, das ist Esoterik. Mich würde nicht wundern, wenn in dem Artikel auch das Wort „subconscious“ vorkäme
Wir haben vor einigen Wochen ein Wählscheibentelefon in die Hand bekommen. Das ist eine erhebende Erfahrung! Da merkt man erst einmal, wie abhängig man davon wird, wenn man sich Nummern räumlich merkt.
Offenbar hätte der Gute also bei unserer „Testgruppe“ verloren
Das stimmt allerdings. Wobei ich zumindest die Festnetznummern noch kenne zumal man die eher auch mal wählt oder noch von früher gespeichert hat (gemeint ist her der fleischliche Speicher). Ich finde das besonders schlimm bei Handynummern, die ich fast nie per Hand wähle.
Noch mehr OT
…meine Lieblingsstelle bei dem unfreiwillig komischen Brüller „Showgirls“, als das Supermodel ein Telefon mit Wählscheibe in die Hand gedrückt bekommt und wie wild darauf herumzutippen anhebt.
und ich behaupte mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit, dass da auch nix Unbewusstes eine Rolle
spielt.
Es geht also um die T9-Tastatur auf Handys. Wenn jemand täglich dutzende SMS schreibt (gerade bei jungen Leuten keine Seltenheit, wobei moderne Handys allerdings normale QWERTZ-Tastaturen haben), ist so eine Verbindung zwischen Zahlen und Buchstaben schon vorstellbar. Das motorische Gedächtnis ist auch nichts „Esoterisches“. Voraussetzung ist aber, dass derjenige erstens ein Handy mit T9 besitzt und extrem viele SMS schreibt.