Pubertierende Jungs

Hallo,

jaaa ich habe im Archiv geschaut. Dennoch habe ich diese Frage:

Sind eurer Erfahrung nach Jungs wirklich weniger anstrengend in der Pubertät, als Mädchen?

Welche Verhaltensweisen haben euch am meisten zu schaffen gemacht?

Marion

Mod hat Überschrift mit einem N versehen

moin,

im nachhinein bewertet: ja, mit knaben ist das leichter!

aber das liegt daran, dass es ein hausgemachtes problem ist:

wenn einer der junx dann mal halbverbotenerweise ueber nacht wegblieb, war meine groeste sorge: hoffentlich hast du keine schlechten drogen genommen…

beim maedel lautetet die bange frage: ist irgendwas gegen deinen willen passiert?

ich hatte mehr „angst“ um mein maedchen, dadurch wurde es auch mehr kontrolliert und reglementiert und zwangslaeufig fuehrte dieser druck zu mehr konflikten als bei den unbesorgter losgelassenen…

gruss
khs

Hallo,

jaaa ich habe im Archiv geschaut. Dennoch habe ich diese
Frage:

Sind eurer Erfahrung nach Jungs wirklich weniger anstrengend
in der Pubertät, als Mädchen?

Welche Verhaltensweisen haben euch am meisten zu schaffen
gemacht?

Marion

Hi,

Bin zwar selbst noch ein pubertierendes Mädchen, hab aber einen Bruder und sehe wie es eigendlich ist, das die Jungs immer länger weg bleiben dürfen, wie ich…
Bei mir sagt meine Mutter auch immer, wenns nach 23Uhr ist rufst an, dann hol ich dich…
Mein Bruder darf sogar bis 1Uhr am wochenende wegbleiben und wenns im Ort ist auch noch heimlaufen…
Genauso, wie beim Haushalt, mein Bruder muss so gut wie nix machen und wenn dann nur ne Kleinigkeit, wie Müll rausbringen (aber selbst das macht er nicht regelmäßig) und ich darf Bügeln und so nen sche** machen…

Wegen diese zwei Punkten, gibt es oft streit bei uns und meine Mutter meint auch immer, das Jungs nicht so kompliziert sind…
Jungs sind auch viel einfacher… weil die hockt man notfals den ganzen Tag vorm PC und die Mädchen würden halt am liebsten shoppen gehen, was wieder zu streitereien kommen, außerdem lassen sich pubantierende Mädchen schneller reizen und regen sich wegen jeder kleinigkeit auf, das ist bei Jungs nicht so…

Gruß
franzi

Hi Franzi,

also ich habe Verständnis für dich, denn deine Mutter empfinde ich in einigen Bereichen als recht ungerecht.

Das soll nicht heißen, dass man beide Kinder immer genau gleich behandeln soll/muss/kann, aber gewisse Gleichbehandlung muss schon sein. Besonders im Bereich Beteiligung am Familienleben und häuslichen Pflichten, sehe ich keinen Grund, einen Jugen zu schonen.

Das mit den Ausgehzeiten, und dass du nachts nicht alleine auf der Straße nach Hause laufen darfst, kann ich nachvollziehen und karl-heinz schrieb ja was dazu.

Zumindest holt dich deine Mutter ja ab, wenn du länger wegbleiben möchtest. Hat meine auch gemacht.

Ich setllte meinen Eltern immer meine Kumpels und Freunde vor, damit sie wussten, mit wem ich mich so ‚rumtreibe‘. Wenn Eltern beruhigt sind, werden sie i. d. R. auch toleranter.

Noch alles Gute Marion

wenn einer der junx dann mal halbverbotenerweise ueber nacht
wegblieb, war meine groeste sorge: hoffentlich hast du keine
schlechten drogen genommen…

Tja, hier stimme ich mit Franzi überein, es ist ungerecht… Wir Mädels werden, meiner Meinung nach, zu sehr überwacht. Jetzt mal ehrlich, kommt der Junge nach Hause, gibt´s n ernstes Gespräch mit Papa, und danach noch n abschließender Spruch: Na, haste ne heiße Schnitte aufgeriseen?

beim maedel lautetet die bange frage: ist irgendwas gegen
deinen willen passiert?

Richtig. Ich finds gemein, dass hierbei nicht berücksichtigt wird, dass wir Mädels uns heutzutage auch alleine wehren können und uns schon lange nicht mehr alles gefallen lassen!

Was ich hier viel erschreckender finde, ist die Tatsache, dass die Angst der Eltern immer mehr zunimmt, weil leider viel zu viele Idioten rumlaufen die sich an kleinen Mädchen vergehen…
Dagegen sollte man mal was tun…

LG

Richtig. Ich finds gemein, dass hierbei nicht berücksichtigt
wird, dass wir Mädels uns heutzutage auch alleine wehren
können und uns schon lange nicht mehr alles gefallen lassen!

Wo ein Wille ist, ist leider doch nicht immer auch ein Weg. :wink:

Ich persönlich empfand bzw. empfinde meine eigene Jugend als sehr viel sicherer als die meiner Tochter.

Gruß Maid

Hallo,

jaaa ich habe im Archiv geschaut. Dennoch habe ich diese
Frage:

Sind eurer Erfahrung nach Jungs wirklich weniger anstrengend
in der Pubertät, als Mädchen?

Welche Verhaltensweisen haben euch am meisten zu schaffen
gemacht?

Marion

Obwohl ich kaum echte solche Probleme mit meinen habe und hatte, kann ich im direkten Vergleich trotzdem sagen, dass es bei mir auch die Tochter ist, die mehr anstrengt. Mädchen sind nach meiner erfahrung (auch mit Verwandten udn Bekannten Kindern) empfindlicher und unausgeglichener und diskutieren ständig an den Grenzen rum, die man ihnen setzt…bei meinem Sohn musste ich zwar ab und an etwas nachdrücklich werden, aber dann war das Thema auch gegessen.

Meine Kiddies haben übrigens vom Alter mal abgesehen, gleiche Rechte und Pflichten. :wink:

Gruß Maid

Ich persönlich empfand bzw. empfinde meine eigene Jugend als
sehr viel sicherer als die meiner Tochter.

Gruß Maid

Mit dieser Aussage hast du sicherlich 100% Recht.
Ich meinte auch nicht, dass sich Eltern komplett aus dem Leben ihrer Kinder heraushalten sollen, wenn diese älter werden. Um Himmel willen…
Bloß versetz dich in Franzis und meine Lage. Was hättest du damals zu dieser Ungerechtigkeit gesagt?
Warum werden Mädchen denn wie rohe Eier behandelt und Jungs nicht?
Setzen Eltern in Mädchen generell weniger vertrauen?
Ich weiß auf diese Fragen keine Antwort, also hilf mir bitte mit der Sicht eines Erwachsenen…
LG, Christine, die sich nicht zu helfen weiß…

Bloß versetz dich in Franzis und meine Lage. Was hättest du
damals zu dieser Ungerechtigkeit gesagt?

Sieh es mal so, nicht jede Ungleichbehandlung ist automatisch eine Ungerechtigkeit. Kinder sind wie alle Menschen sehr verschieden und man kann ihnen zwar die selbe Anzahl Kirschen ins Kompottschälchen tun, aber nicht auf jede Situation identisch reagieren. Du behandelst Deine Freunde sicher auch unterschiedlich, je nachdem, wie sie so drauf sind.

Ich kann jetzt auch nicht wirklich beurteilen, ob die Ungleichbehandlung bei Euch etwas mit unterschiedlichen Mentalitäten von Dir und Deinem Bruder z.B. zu tun hat, oder aber, ob Eure Eltern tatsächlich unterschiedliche Maßstäbe ansetzen. Im Zweifel solltest Du Deine Eltern in einer ruhigen Minute bitten, Dir das mal zu erklären.

Warum werden Mädchen denn wie rohe Eier behandelt und Jungs
nicht?
Setzen Eltern in Mädchen generell weniger vertrauen?

Ich glaube im Gegenteil, dass viele Eltern dazu neigen, ihren Töchtern mehr zu vertrauen. Aber, ich glaube auch, dass man Mädchen für verletzlicher hält und sie deshalb mehr schützen will. Das mag nicht immer angebracht sein, ist aber durchaus ein Ausdruck von Liebe.

Ein Teil könnte aber auch nur Deine Wahrnehmung sein. Man neigt als Kind z.b. dazu das Alter zu vernachlässigen oder auch die eigenen Befindlichkeiten zu überschätzen. Bei kleinerren Kindern macht sich das häufig an der Frage fest, wann man ins Bett muss…die Kleinen leiden ihr Leben lang darunter, dass die Großen IMMER länger aufbleiben durften…dass die natürlich auch IMMER zwei Jahre älter blieben und sich das nicht einfach aufholen lässt berücksichtigen sie nicht. Ebenso haben die älteren Kinder das Gefühl, mehr Verantwortung zu haben oder weniger Liebe zu bekommen…dass sie vor zwei oder drei Jahren genauso behandelt wie das vermeintlich bevorzugte kleine Kind haben sie längst vergessen. Vieles was Dir heute unverständlich erscheint wird Dir auch erst klar werden, wenn Du selber Kinder hast und für diese die Verantwortung trägst.

Übrigens haben auch Schwestern untereinander die selben Probleme mit der ungerechten Behandlung. Ich erinnere mich, dass ich immer wütend war, weil meine Mutter das Hobby meiner Schwester tolerierte, meins aber nicht. Ich bekam andauernd Schimnpfe, weil ich nachmittags mit einem Buch im Bett lag…meine Schwester ihr Hobby bestand in Gartenarbeit - nun ja…*grins*

Am Ende musst Du zwei Dinge wissen…Eltern sind Menschen, die Fehler machen. Das heißt nicht automatisch, dass sie Euch ärgern wollen. Und das zweite…die Welt an sich ist nicht gerecht…wenn Dir einer sowas versprochen hat, dann verlang Dein Geld zurück. :wink:

Liebe Grüße,
Maid, die Mutter ist,
aber auch mal Tochter war.

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Hallo,

ich habe nur zwei Jungs, also keinen direkten Vergleich.
Allerdings bei meinen Schwestern zwei Jungs und drei Mädchen mitgekriegt.
Meine Erfahrung: diejenigen, die immer behaupten, Mädchen seien schwieriger, haben keine Ahnung, weil ihnen der Vergleich fehlt.

Gruß
Elke

Hallo Marion,

Sind eurer Erfahrung nach Jungs wirklich weniger anstrengend
in der Pubertät, als Mädchen?

ich hab ‚nur‘ zwei Jungs, aber meine Mutter (die hatte zwei Jungs und ein Mächen als Kinder) sagt gerne 'Lieber vier Jungs durch die Pubertät bringen als ein Mächen.
Meine Großmutter (Muttermutter) sprach ähnlich (hatte auch jungs und Mädchen als Vergleich).
Ähnliches hab ich von ettlichen Frauen gehört, das Gegenteil nur selten.

Das größte Problem hatten Mütter (wie auch Väter) mit der Zickigkeit der Mädels.

Gandalf

Hallo,

ich will meine Jungs hier jetzt nicht schlechtmachen, aber die Erziehungsberatung hat mich letztes Jahr auf einen „Elternkurs“ geschickt.
Ich finde es schon bezeichnend, wenn von 10 Elternpaaren EINES wegen einem Mädchen da ist, und alle anderen wegen Jungs. Vielleicht sind Mädchen nerviger - aber wirkliche Probleme…

Gruß
Elke

moin,

im nachhinein bewertet: ja, mit knaben ist das leichter!

aber das liegt daran, dass es ein hausgemachtes problem ist:

da hast du recht. Wäre schön, wenn das alle Eltern erkennen könnten, dass das ihr Problem ist, nicht das der Jugendlichen. Finds ja auf der einen Seite sehr Zweifelhaft,ob solche Kontrollen und Reglements wirklich effektiv schützen. Die Statistik zeigt nun mal, dass z.B. Vergewaltigungen in der Regel nicht so passiern, dass Mädels auf nem dunklen Weg von Fremden überfallen werden, sondern, dass sie die Person kennen. Und Opfer von Gewalt werden statistisch gesehen am häufigsten junge Männer.
Außerdem ist es ja schon ne Einschränkung, wenn Mädels gesagt wird, tut dies und das nicht und die sich angewöhnen Angst zu haben wenn sie im Dunklen allein nach hause gehen. Ich frag mich da immer ob die Summe dieser Einschränkungen die Mädels da auferlegt werden und deren psychische Auswirkungen (Mädchen betrachtet sich als potenzielles Opfer, traut sich so schöne Sachen wie einfach mal nachts alleine spazieren gehen nicht) vollkommen unverhältnissmäßig sind dazu, was vielleicht dadurch vermieden werden kann (wenn da überhaupt ein possitiver Zusammenhang besteht, dass da was vermieden werden kann)

die Sophie

wenn einer der junx dann mal halbverbotenerweise ueber nacht
wegblieb, war meine groeste sorge: hoffentlich hast du keine
schlechten drogen genommen…

beim maedel lautetet die bange frage: ist irgendwas gegen
deinen willen passiert?

ich hatte mehr „angst“ um mein maedchen, dadurch wurde es auch
mehr kontrolliert und reglementiert und zwangslaeufig fuehrte
dieser druck zu mehr konflikten als bei den unbesorgter
losgelassenen…

gruss
khs

Hallo,

jaaa ich habe im Archiv geschaut. Dennoch habe ich diese
Frage:

Sind eurer Erfahrung nach Jungs wirklich weniger anstrengend
in der Pubertät, als Mädchen?

Welche Verhaltensweisen haben euch am meisten zu schaffen
gemacht?

Marion

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Hallo Eklastic,

Ich finde es schon bezeichnend, wenn von 10 Elternpaaren EINES
wegen einem Mädchen da ist,

also ist die Pubertät für ‚Bubenmütter‘ doch nicht unbedingt soein Zuckerschlecken :wink:

Welche Verhaltensweisen wurden denn so im Gros als am nervigsten beschrieben?
Deckte sich das, oder waren es eher sehr unterschiedliche ‚Probleme‘?

Wäre schön, wenn du dazu etwas sagen könntest.

thx Marion

Hallo,
ich habe bisher nur einen Jungen durch die Pubertät begleitet und muss sagen, es war kaum zu spüren. Es gab da mal so eine Phase, wo er kaum mit uns redete oder wenn, dann nur „Mann, Alter!“ als Ausdruck höchsten Missempfindens (egal ob zu mir oder meinen Mann).
Das ganze hat vielleicht 1/2 bis 1 Jahr gedauert…

Allerdings kann ich mir vorstellen, dass es bei unserem zweiten Jungen anders werden könnte, da dieser einen völlig anderen Charakter hat.

Beatrix

Hallo,

Welche Verhaltensweisen wurden denn so im Gros als am
nervigsten beschrieben?
Deckte sich das, oder waren es eher sehr unterschiedliche
‚Probleme‘?

Der Unterschied liegt IMHO schon hier: nervig.
Es ging bei den Problemen, die da zur Sprache kam, lange nicht mehr um „nervig“. Sicher, nervig ist das Abkapseln, der permanente Widerspruch, die Launigkeit, usw. Diese Dinge sind sicher auch charakerbestimmt und von daher unterschiedlich. Aber WENN Jungs denn Probleme in der Pubertät haben - dann sind die von einer Preisklasse, die sich nicht mehr mit „nervig“ kategorisieren lassen. Es ging um Aggressivität, totale Leistungsverweigerung, Ablehnung der Familie an sich, bis hin zu Jugendkriminalität, Drogenmissbrauch usw.
Wenn mir jemand von seiner „zickigen“ Teenager-Tochter erzählt, kann ich nur müde lächeln.

Gruß
Elke

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Hallo, Marion,

selbst habe ich zwei Töchter und einen Sohn (ist der jüngste der Drei). Muß sagen, daß meine Töchter „nur“ etwas zickig waren, aber sonst keine wirklichen Probleme machten. Richtig zur Sache ging es mit meinem Sohn!(Alles spielte sich in den Achtzigern ab!) Er hatte kaum was ausgelassen. Fing an mit Punk-Frisur! Er hatte zunächst lange Haare und trug Pferdeschwanz und kam eines Tages (mit 15 Jahren!) mit „zum Teil geschorenem Haupthaar“ an! (= 1. Schock)
Dann, innerhalb neun Monaten war er dreimal in der Unfallklinik, bzw. Krankenhaus = waren meistens Ergebnisse aus „coolem“ Gehabe! Danach folgten die Joints, die meinem Mann und mir doch ziemlich viel Kopfzerbrechen machten (obwohl wir zu den 68ern gehören!). Die Angst, daß dies nur als Einstiegsdroge fungierte, war doch ziemlich groß, da zu dieser Zeit Ecstasy auf den Markt drängte! Hatte viele Gespräche mit ihm und seinen Freunden, die ich so oft als möglich zu uns ins Haus eingeladen hatte (so hatte ich mir einen Überblick auf den Freundeskreis gemacht, ob sich dieser verändert).
Meine Erfahrungen waren die, daß das sog. „Jugendzentrum“, das für Freizeitgestaltung usw. für die Jugendlichen da war/ist, daß gerade dort die Drogengeschichte anfing und als „Kontaktbörse“ dafür fungierte.
Weiter ging es dann mit Pearcing an allen möglichen und unmöglichen Stellen!

Wohlgemerkt: Alles ohne Erlaubnis und bewußt die Standpauken und Strafmaßnahmen in Kauf nehmend!

Es dauerte 2-3 Jahre, bis mein Sohn „wieder vernünftig“ wurde. Heute ist er 28 Jahre und ein gaaanz Lieber!

Die schwierige Zeit kann ziemlich Nerven kosten, es lohnt sich aber „dran zu bleiben“ und im einen oder anderen Fall Konsequenzen durchzusetzen.

Gruß,
Heidi

P.S. (mir ist gerade ein-/aufgefallen, daß ich noch mit der Kennung meines Mannes angemeldet bin, da ich für ihn in einem anderen Brett was eingestellt habe!!!)

Hallo,

jaaa ich habe im Archiv geschaut. Dennoch habe ich diese
Frage:

Sind eurer Erfahrung nach Jungs wirklich weniger anstrengend
in der Pubertät, als Mädchen?

Welche Verhaltensweisen haben euch am meisten zu schaffen
gemacht?

Marion

Huhu,

mir fällt dazu nur die Aussage meiner Schwiegermutter ein:

Ja also Mädels sind vielleicht anstrengend, ziehen sich zurück und zicken rum, aber Jungs machen den größten Mist.
Und das ist genau das, was ich bisher mitbekommen habe.
Meine Pubertät war schrecklich (ganz raus bin ich wohl immernoch nicht). Ständig war ich unzufrieden mit mir, meiner Umgebung und einfach allem. Aber meist hab ich mich einfach zurück gezogen und mich ruhig verhalten. Genauso kenne ich das von den Mädels in meiner Umgebung. Keine Saufereien, keine dummen Aktionen…
Aber die Jungs… Ständig mussten die Eltern ihre Kinde ausm Knast holen, Drogen waren ein ständiges Problem, Alkohol und sonstiges sehr häufig ein Problem.
Von daher würde ich eher sagen, dass Mädels vielleicht zickig sind, aber sicher nicht schwieriger als Jungs.

bye Frieda

Hallo,

Aber WENN Jungs denn Probleme in der Pubertät haben - dann
sind die von einer Preisklasse, die sich nicht mehr mit
„nervig“ kategorisieren lassen. Es ging um Aggressivität,
totale Leistungsverweigerung, Ablehnung der Familie an sich,
bis hin zu Jugendkriminalität, Drogenmissbrauch usw.

Mit starker Ablehung, Infragestellung meiner Person etc. habe ich schon gerechnet. Aber dass solch krasse Verhaltensänderung bis hin zur Kriminalität, ohne Vorzeichen nur durch die Pubertät ausgelöst werden kann, war mir z. B. nicht bewusst.
Da ‚monierst‘ du mit Recht, dass ich nur von nervig sprach!

Das bestätigt leider meine Befürchtungen, dass alles, was man an Werten mitgegeben hat, plötzlich über Bord geworfen und sich sogar ins Gegenteil umkehren kann.

Davor habe ich auch ein bisschen Angst.
Einige mögen es vielleicht für blödsinnig halten, aber ich mache mir schon jetzt Gedanken, was da auf mich zukommen kann. Darum auch die Frage hier. Lieber rechne ich mit dem Schlimmsten und bin ein bisschen vorbereitet, als dann völlig aus den Wolken zu fallen.

War das Kind schon immer etwas problematisch, wächst man da ja rein und hat schon gelernt, mit einigen Extremsituationen umzugehen. Passiert das aber recht plötzlich, steht man da und ist wohl erst Mal ratlos und geschockt. Gerade, wenn man, wie ich, ein vernünftiges, gesprächsbereites Kind hat.

Na dann werde ich mich Mal prophylaktisch einlesen, was man in solchen Extremfällen tun kann.

Wenn mir jemand von seiner „zickigen“ Teenager-Tochter
erzählt, kann ich nur müde lächeln.

Wenn man da heftige Zeiten mitgemacht hat, sehr verständlich.

Dake und nette Grüße
Marion

1 „Gefällt mir“

Hi,

Mit starker Ablehung, Infragestellung meiner Person etc. habe
ich schon gerechnet. Aber dass solch krasse Verhaltensänderung
bis hin zur Kriminalität, ohne Vorzeichen nur durch die
Pubertät ausgelöst werden kann, war mir z. B. nicht bewusst.
Da ‚monierst‘ du mit Recht, dass ich nur von nervig sprach!

Ob mit oder ohne Vorzeichen? Da kann ich natürlich nur für mich sprechen — einfach waren die beiden nie.

War das Kind schon immer etwas problematisch, wächst man da ja
rein und hat schon gelernt, mit einigen Extremsituationen
umzugehen.

Nja-ein. Probleme ja, aber so richtig vorbereitet dann nun doch nicht.

Passiert das aber recht plötzlich, steht man da und
ist wohl erst Mal ratlos und geschockt.

Ja.

Gerade, wenn man, wie
ich, ein vernünftiges, gesprächsbereites Kind hat.

Das lässt doch aber hoffen!

Na dann werde ich mich Mal prophylaktisch einlesen, was man in
solchen Extremfällen tun kann.

Ich persönlich habe noch nichts wirklich hilfreiches gefunden. Auch das Elterntraining war eigentlich eine Lachplatte. Für unerfahrene Eltern sicher interessant (in der Gruppe waren doch etliche „neue Partner“, die nicht mit den Kindern großgeworden waren), aber diejenigen unter uns, die wirklich Probleme hatten, konnten bei vielen vorgespielten Situationen etc. nur müde lächeln.

Wenn man da heftige Zeiten mitgemacht hat, sehr verständlich.

Was heißt „gemacht hat“, wir sind mittendrin. Und ich weiß noch nicht, wies ausgeht.

Auch schöne Grüße

Elke

Mod hat nur die Überschrift mit einem n versehen