Prinzipiell kann man, bei einem gesunden Menschen, die ganz
grobe Richtlinie „200 minus Alter“, als Pulshöchstgrenze mit
auf den Weg geben.
Hallo,
Hallo Andreas,
habe das gerade gelesen. 200 minus Lebensalter? Das sind bei
mir um die 170. Jetzt fahre ich Mountainbike und das meistens
zwischen 150 und 170. Wird es steil, geht es bis 190 hoch.
das ist ein ganz g r o b e r, sich leicht zu merkender Richtwert, für Anfänger bezüglich der Frequenzobergrenze, ohne Rücksichtnahme auf individuelle Konstitution und Prädisposition!
Jetzt isses nur so, dass ich mich bei 160 wohl fühle und nicht
mal außer Atem komme.
Das ist ein Beleg dafür, dass Du trainiert bist. Je geringer die Frequenz bei gleicher Leistung, desto größer das Herzschlagvolumen. D.h., Dein trainierter Herzmuskel pumpt, weil größer, pro Schlag mehr Volumen Blut durch Lunge (wäre ein weiteres Thema) und Körper, um die Muskeln mit Sauerstoff versorgen zu können.
Wie isses denn jetzt? Fahre ich da zu arg und sollte mich mehr
zurückhalten, wenn ich auf Ausdauer trainieren will?
Nein, ich schätze Du fährst nicht zu arg und hast noch genügend Reserven. Es kommt auch immer darauf an, was Du für ein Leistungsziel hast (Freizeitsport, Leistungsspoert, Hochleistungssport) Das Thema Ausdauer ist ein eigenes, und hängt viel mehr von Deinem Typus ab und
wie Du muskulär disponiert bist. Will sagen: Als athletischer Typ bist Du für kurz- bis mittelfristigem aber kraftvollem, als Leptosom, weil winiger und anders strukturierter Muskelmasse, prinzipiell für Ausdauersport prädesteniert.
Aber meiner Meinung nach ist das eher, gerade beim mountainbiking, von Relevanz, wenn Du Dich vom nichtprofessionellem Leistungsport, entfernen möchtest.
Andreas
Als ebenso begeisterter Mountainbiker,
Rollifern