Mich würde mal interessieren, wie man seinen Puls willentlich reduzieren kann. Ich habe mal in einer doku im tv gesehen, dass profitaucher ihren puls auf unter 10 schläge die minute bringen können.
mit welchen atemtechniken wäre so etwas zumindest ansatzweise möglich?
hallo björn
beginne mit meditation und wenn du soweit bist, wärend der meditation an nichts mehr zu denken, dann gehen wir einen schritt weiter
liebe grüße der schamane
Das sind apnoe-taucher.
Hab da auch einen Bekannten, der das macht.
Er sagte, dass das auf jahrelangem Training im Wasser beruht.
hab ihn jetzt aber nicht gefragt, was für ne herzfrequenz er erreicht.
mfg
nicht willentlich - Parasympathikus; Sportlerherz
Hallo Björn,
bei gut geübten Apnoetauchern sind Herz- und Lungenvolumen signifikant vergrößert und versorgen so den Körper einschl. mit Hilfe einer entsprechenden Atemtechnik (Hyperventilation vor dem Tauchen) auch bei anhaltender Belastung ausreichend mit Sauerstoff.
Aber - eine extrem niedrige Herzfrequenz kann in manchen Fällen auch bei Gesunden kritisch werden und z. B. einen Schlaganfall begünstigen.
Weiterhin gibt es die Möglichkeit (beim Nichtsportlerherz), das vegetative Nervensystem (u. a. Herzschlag) zu beeinflussen:
Das vegetative Nervensystem (sympathisch : parasampathisch) kann nicht bewusst gesteuert werden, teilweise jedoch - zum Beispiel durch Autogenes Training (durch regelmäßiges Üben bis hin zur Meditation) - beeinflusst !
Man kennt im Autogenen Training nach J. H. Schultz die sog. Herzübung zur Herzruhigstellung, dadurch zunehmende Kontrolle über den Herzschlag.
Diese Übung kann wohltuend wirken bei psychisch bedingten Herzrhythmusstörungen, Herzrasen etc.
Trainierte können tatsächlich willentlich ihren Herzschlag steuern, was vor der Zeit des Autog. Trainings in unserer Kultur für unmöglich gehalten wurde.
Durch regelmäßiges Üben werden die Umschaltvorgänge von sympathischer Erregung auf parasympathische Erholung verinnerlicht und automatisiert. Der Körper merkt sich die Abläufe und schaltet immer schneller auf Entspannung um.
Durch die im Laufe der weiteren Übungen erzielte Entspannung verlagert sich das Gleichgewicht des Vegetativums zugunsten des Parasympathikus. Unterstützt werden diese Umschaltvorgänge vom Sympathikus auf den Parasympathikus auch durch die Konzentration im autogenen Training.
Indem wir uns beispielsweise auf die Schwere des Körpers oder auf unseren Herzschlag konzentrieren, verlieren störende Umweltreize an Bedeutung.
Link zu einer ganz ordentlichen Anleitung zum AT: http://www.psychoweb.net/erich/downloads/autogenestr…
Gruß, Renate
Hallo…
Grundsätzlich senkt sich die Herzfrequenz beim Ausatmen ebenso wie der Blutdruck, wobei beides physiologisch während des Einatemphase steigt.
Ansonsten unterstützen Biofeedback-Methoden das Erlernen der bewußten Steuerung. Ob dadurch jedoch auch Herzfrequenzen von 10 / min möglich sind, weiß ich nicht.
Liebe Grüsse.