Pulswert senken

Liebe Gemeinde,

bei einer Einstellungsuntersuchung für meinen Wunschberuf bin
ich beim Belastungs-EKG rausgeflogen, da mein Pulswert zu schnell hochging!
Nun hab ich noch eine letzte Chance bekommen, dieses EKG zu wiederholen, und trainiere deshalb eifrig auf den Termin hin (Frühkahr 2004).

Meine Fragen wären deshalb die Folgenden:

  • Bisher trainiere ich 3x pro Woche im Studio auf dem Ergometer 40min mit 160Watt und anschließend die Oberschenkelmuskeln an der „Leg Press“ Maschine

Ist dieser Umfang außreichend, oder soll ich häufiger und/oder länger und/oder mit mehr Widerstand trainieren?

-Des Weiteren laufe ich noch 2 Mal die Woche ca. 7Km ist dies förderlich?Oder zuviel Belastung?Mir wurde nämlich gesagt, das Laufen nicht soviel bring wie das Training am Ergometer!

-Wie viele Ruhetage sollte ich pro Woche einlegen?

Ich weiß, dass es viele Fragen sind, aber ich hab von Trainern und Ärzten so viele auseinandergehende Meinungen gehört, dass ich nicht weiter weiß. Und mein Traumberuf hängt von der Untersuchung ab!

Hallo,
zunächst ist es sinnvoll in das Training eine Komponente einzubauen, die ungefähr den Testbedingungen entspricht (das ist ja vermutlich das Ergometer radeln). Ob Joggen nun effektiver ist oder nicht, ist ein bisschen schwer zu sagen, es handelt sich einfach um zwei unterschiedliche Formen von Belastung, wobei beim Joggen gleichzeitig mehr Muskulatur angesprochen wird. Bei dem Studio-Training würde ich den Oberkörper nicht vernachlässigen.
Übertraining läßt sich neben zunehmend weniger Lust auf das Training, evtl. Schlafststörungen und Stimmungstiefs gut über den morgendlichen Ruhepuls erkennen. Steigt der über eine Zeit (z.B. eine Woche) zunehmend an, sind die Pausen zu kurz. Pauschal gibt es keine sinnvollen Regeln, da die benötigten Pausen von Deiner Konstitution und der Intensität des Trainings abhängen.

Gruss
Enno

Hi
Konditionstraining ist da vermiutlich angesagt, aber übertreibs nicht, denn wnn du dann im Frühjahr 2004 keinen Bock mehr drauf hast ists nich von langanhaltendem effekt. Ich hab vor 2 jahren in drei monaten Radfahren meinen ruhepuls von ~67 auf manchmal 49 gedrückt… und mein damals manchmal etwas eigenwilliger Blutdruck ist deutlich unter normalwerten seit ich regelmässig (täglich) radfahre. Beim letzen Bel.-EKG für ne VU einer Pharmastudie hab ich noch nichtmal geschwitzt, 2 Jahre zuvor wär ich fast vom Ergometer gefallen bei derselben situation. ich nur solltest du dich auf dauer etwas konditionieren und nicht nach der Einst.-U. aufhören…
HH

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Hallo Seb,

wenn Du jetzt soviel Sport treibst, nehme ich an, dass Du auch vorher sportlich warst. Vielleicht liegts bei Dir ja auch

  • am Stress der Prüfung
  • an der Sitzposition. Wenn ich. z.B. die Knie beim treten nicht gerade kriege, dann fühlen sich 160 Watt schonmal so an wie 250.

Wichtig ist anscheinend, dass der Puls NACH dem treten rapide absinkt, so z.B. von 160 auf 120 in einer Minute.

achim

P.S.: Am mittwoch hatte ich auch so eine Untersuchung für den Bergbau. Nur hatten die meine Belastung so gering eingestellt, dass ich garnicht ins Schwitzen kam. Und da keine Belastung, ging der Puls bei Leerlauf auch nicht runter. Die absolute Höhe spielte da keine große Rolle. Der Arzt bekam nur die Eckwerte. Da ich fett bin, fühlte er sich bestätigt (unsportlich!) und wollte mich untauglich schreiben. Diskussion unmöglich, Diagramm lag noch nicht vor, passte ja auch alles zum Gesamteindruck, und dieser Arzt ist nun mal Gesetz. Anscheinend hat er das Diagramm aber doch noch ausgewertet, heute kam der Befund, ohne Einschränkungen :wink: