Putzkosten beim Auszug

Guten Tag,

angenommen werden folgende Gegenstände :

  • Studentenwohnung, ca. 20m2 groß
  • Küche und Bad drin
  • Bewohnt für ca. 7 Monaten

Beim Auszug wurden folgende Mangel gedeckt :

Fenster, Küche, und Bad putzen, Fußboden reinigen, 2 Wände streichen, aber OHNE entstandene Sachschaden z.B. Fenster/Tür ganz kaputt oder Löcher in Wände.

Von der Kaution wird 160,- € abgezogen. Es wird nur folgende Abrechnung geschickt :

Renovierungsarbeit laut Protokoll : 60,- €
Reinigungsarbeit laut Protokoll : 100,- €
Summe : 160,- €

Meine Frage :

  1. Findet ihr den Kautionsabzug zu wenig, zu viel, oder passt das so ? Meiner Abschätzung nach, die Wohnung wird durch die Putzfrau innerhalb ca. 4-6 Stunden wieder sauber gemacht.
  2. Was versteht man eigentlich unter „Renovierungsarbeit“ ?
  3. Kann angenommen werden, dass eine „Renovierungsarbeit“ gleich dem „Putzen“ ist? Falls ja, wie ist dann nun mit „Reinigungsarbeit“ ?

Vielen Dank und mfG,

S. Schmitt

Wow,

mehr Putzkosten als Renovierungskosten! Nicht schlecht.

Renovierungskosten sind: Streichen, Tapezieren, Lackieren, Dübellöcher verputzen etc.

Reinigungsarbeiten sind: Putzen, putzen, putzen.

Ob die Höhe der Beträge gerechtfertigt ist? Wenn man 4-6 Stunden benötigt um 20 leergeräumte m² in einen wiederbewohnbaren Zustand zu versetzen dann und man 20 Euronen/h ansetzt kommt das ja etwa hin.

Zwei Wände streichen 60,-- Euro würde ich annehmen ist auch okay.

Aber ohne die Wohnung und die Ausmaße der „Verwüstung“ gesehen zu haben, ist eigentlich alles Kristallkugelgucken.

Gruß
Nita

Ob die Höhe der Beträge gerechtfertigt ist? Wenn man 4-6
Stunden benötigt um 20 leergeräumte m² in einen
wiederbewohnbaren Zustand zu versetzen dann und man 20
Euronen/h ansetzt kommt das ja etwa hin.

Ja, ja. Aber 20,- € pro Stunde für das Putzenarbeit ? Das ist einfach zum Todlachen, oder ?

Ja, ja. Aber 20,- € pro Stunde für das Putzenarbeit ? Das ist
einfach zum Todlachen, oder ?

Nö, das ist ja nicht die gute Seele Tante Emma, das war wahrscheinlich
ein Reinigungsdienst. Wenn du MwSt abziehst sind das 84€, dann noch An-
und Abfahrt, nicht zu vergessen Reinigungsmittel und das putzen selbst.

Ich find das eher günstig.

Gruß
Stefan

Vermutlich ist der Mieter männlich und hat in seinem bisherigen Leben
immer kostenlos geputzt bekommen.
Da kennt Mann natürlich die Preise nicht.

Für’s nächstemal: Do it yourself.

Gruß Gudrun

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Vermutlich ist der Mieter männlich

ah wirklich… mein „S“ steht für Sandra.

und hat in seinem bisherigen Leben immer kostenlos geputzt bekommen.

na ja… Ich bin Studentin und habe damals als Putzhilfe für 7,- € pro Stunde gearbeitet. Würde mich auch sehr freuen wenn ich nächstes Mal beim Putzen über 15,- € fressen kann ^^ (Bei dir zu Hause z.B.)

Grüße,

Sandra Schmitt.

Nö, das ist ja nicht die gute Seele Tante Emma, das war
wahrscheinlich
ein Reinigungsdienst.

Nein, es ist hier Studentenheim. Putzfrau also.

noch An-
und Abfahrt

Sie wohnt bei uns in demselben Haus.

nicht zu vergessen Reinigungsmittel

Bestimmt weniger als 5 € (da ohne Gold versetzt)

und das

putzen selbst.

Das wär’s meine Frage.

Ich find das eher günstig.

Echt ? Aha. Gut dann habe ich zumindest einen Vergleich.

Gruß
Stefan

Danke und Grüße,

S. Schmitt

Nö, das ist ja nicht die gute Seele Tante Emma, das war
wahrscheinlich
ein Reinigungsdienst.

Nein, es ist hier Studentenheim. Putzfrau also.

Du willst damit sagen die Putzfrau arbeitet schwarz zahlt keine
Unsatzsteuer, keine Versicherung, hat keine Altervorsorge ist
scheinselbstständig …

noch An- und Abfahrt

Sie wohnt bei uns in demselben Haus.

Was ein Glück.

nicht zu vergessen Reinigungsmittel

Bestimmt weniger als 5 € (da ohne Gold versetzt)

Das darf sie sich aber selbst aussuchen. Wenn sie Gold versetztes
nimmt dann ist das so. Du hättest ja selbst mit Silber putzen können
oder dich um eine Putzfrau kümmern können.

Ich find das eher günstig.

Echt ? Aha. Gut dann habe ich zumindest einen Vergleich.

Wenn dir die Antworten nicht passen mußt du dich selbst kümmern,
da du dies jemand anderem überlassen hast brauchst du hinterher
nicht jammern.

Gruß
Stefan

Du willst damit sagen die Putzfrau arbeitet schwarz zahlt
keine
Unsatzsteuer, keine Versicherung, hat keine Altervorsorge ist
scheinselbstständig …

nicht die richtige intuition. es ist halt ebenso, und keine „reinigungsdienst“-firma in dem sinne.

Wenn dir die Antworten nicht passen mußt du dich selbst
kümmern,
da du dies jemand anderem überlassen hast brauchst du
hinterher
nicht jammern.

so habe ich leider nicht gesagt.

ich finde (persönlich) dass der betrag für mich (da studentin) zu hoch ist. deswegen frage ich um. auch wenn „durchschnittlich“ gesagt wurde, dass das günstig ist, wieder für mich persönlich zu teuer.

wenn jemand aber millionär ist, dann ist ja natürlich klein geld.

danke trotzdem für die antwort.

Grüße,

S. Schmitt.

Hi,

  • Bewohnt für ca. 7 Monaten

bei dieser kurzen mietdauer würde ich davon ausgehen, dass keine Renovierung verlangt werden kann. Es sei denn es wurde eine vertraglich vereinbarte Renovierung bei Einzug nicht durchgeführt.

Fenster, Küche, und Bad putzen, Fußboden reinigen,

Besenrein reicht, also man muss nicht putzen, auch die Fenster nicht.

2 Wände
streichen, aber OHNE entstandene Sachschaden z.B. Fenster/Tür
ganz kaputt oder Löcher in Wände.

Zum Streichen siehe kurze Mietdauer 7 Monate.

Renovierungsarbeit laut Protokoll : 60,- €
Reinigungsarbeit laut Protokoll : 100,- €
Summe : 160,- €

Wurde dem Mieter Gelegenheit gegeben diese dinge selbst zu erledigen, oder wurde dies einfach vom VM veranlasst?

ms

bei dieser kurzen mietdauer würde ich davon ausgehen, dass
keine Renovierung verlangt werden kann. Es sei denn es wurde
eine vertraglich vereinbarte Renovierung bei Einzug nicht
durchgeführt.

Im Vertrag steht nur Renovierungsbedarf falls Gegenstände kaputtgegangen sind. Aber hier wird vielleicht mit dem Streichen gemeint. (Eine Stelle auf der Wand ca. 3 cm war schmutzig). Na ja ich finde trotzdem 60,- € ist halt etwas zu teuer -> nur für einige milliter Anstrichmittel, 3 cm, bestimmt weniger als 1 Stunde Arbeit.

Besenrein reicht, also man muss nicht putzen, auch die Fenster
nicht.

Fenster, Boden, Küche, und Bad habe ich eigentlich geputzt für ca. 3 Stunden (natürlich ist aber noch kleine Mangel da). Boden war laut Protokoll schmutzig (gemeint wurde vielleicht im Eingangsbereich). Im Wohnbereich sind überall immer Tappete (Doppelschicht sogar) darauf. Also im Wohnbereich : Es darf nicht schmützig sein.

Wurde dem Mieter Gelegenheit gegeben diese dinge selbst zu
erledigen, oder wurde dies einfach vom VM veranlasst?

Verspätetes Schreiben, dass die Wohnung geputzt werden muss, als ich die Wohnung schon verlassen habe.

Grüße,

S. Schmitt.

Im Vertrag steht nur Renovierungsbedarf falls Gegenstände
kaputtgegangen sind. Aber hier wird vielleicht mit dem
Streichen gemeint. (Eine Stelle auf der Wand ca. 3 cm war
schmutzig).

Würde ich als übliche Abnutzung klassifizieren, aus der nach der kurzen Zeit keine Renovierungspflicht abzuleiten ist.

Na ja ich finde trotzdem 60,- € ist halt etwas zu
teuer -> nur für einige milliter Anstrichmittel, 3 cm,
bestimmt weniger als 1 Stunde Arbeit.

Es geht darum, ob überhaupt eine Pflicht besteht. Das würde ich eben bezweifeln.

Fenster, Boden, Küche, und Bad habe ich eigentlich geputzt für
ca. 3 Stunden (natürlich ist aber noch kleine Mangel da).

Was für Mängel? Schlecht geputzt, oder Beschädigungen?
Also ein bisschen konkreter sollte der fiktive Fall schon geschildert werden, wenn du hier einigermaßen hilfreiche Ratschläge willst.

Boden war laut Protokoll schmutzig (gemeint wurde vielleicht
im Eingangsbereich). Im Wohnbereich sind überall immer Tappete
(Doppelschicht sogar) darauf. Also im Wohnbereich : Es darf
nicht schmützig sein.

Pff. Besenrein, und sonst nichts! Man muss nicht blitzeblank putzen.

Verspätetes Schreiben, dass die Wohnung geputzt werden muss,
als ich die Wohnung schon verlassen habe.

Wurde eine Frist zur Nachbesserung eingeräumt?

Ich würde das nicht bezahlen. Und vermeide bitte das Wort ich :wink: wegen FAQ:1129

ms

Es geht darum, ob überhaupt eine Pflicht besteht. Das würde
ich eben bezweifeln.

Leider keine !

Was für Mängel? Schlecht geputzt, oder Beschädigungen?
Also ein bisschen konkreter sollte der fiktive Fall schon
geschildert werden, wenn du hier einigermaßen hilfreiche
Ratschläge willst.

Mangel z.B. : kleine Flecke mit 3 cm Durchmesser, Schimmel am unteren Teil der Duschtür noch nicht vollständig weggeräumt, Boden im Eingangsbereich muss noch zusätzlich geputzt werden. Rand der Herdplatte weißt kleine Verschmützung auf. Das wär’s eigentlich. Ich kann nichts mehr finden.

Wurde eine Frist zur Nachbesserung eingeräumt?

Leider nicht.

Ich würde das nicht bezahlen. Und vermeide bitte das Wort ich
:wink: wegen FAQ:1129

Ups sorry. Danke für den Hinweis.

Grüße

Sandra Schmitt.

Es geht darum, ob überhaupt eine Pflicht besteht. Das würde
ich eben bezweifeln.

Leider keine !

?? Leider keine Pflicht? Missverständnis?

Mangel z.B. : kleine Flecke mit 3 cm Durchmesser, Schimmel am
unteren Teil der Duschtür noch nicht vollständig weggeräumt,
Boden im Eingangsbereich muss noch zusätzlich geputzt werden.
Rand der Herdplatte weißt kleine Verschmützung auf. Das wär’s
eigentlich. Ich kann nichts mehr finden.

Vergiss es. Ich sehe da keine Berechtigung so viel von der Kaution einzubehalten.

Wurde eine Frist zur Nachbesserung eingeräumt?

Leider nicht.

Von wegen leider! Der VM ist verpflichtet, dem M die möglichkeit zu geben die angeblichen! Mängel selbst zu beseitigen.

Ups sorry. Danke für den Hinweis.

No Prob. Ist ja nur, dass nicht gelöscht wird.

Ich würde in diesem Fall anraten, den VM anzuschreiben, dass 1. keine Renovierungspflicht besteht wegen der kurzen mietdauer. Dass keine Möglichkeit zur Nachbesserung gegeben wurde und daher die Kosten selbst zu tragen sind. 3. Dass eine wohnung i.d.R. besenrein übergeben werden muss. Dass flecken an einer Wand übliche Gebrauchsspuren sind und keinen Mangel darstellen.

Auffordern, die Kaution in voller Höhe zurück zu zahlen. Termin setzen und mit Anwalt, bzw. rechtlichen Schritten drohen.

ms

Vermutlich ist der Mieter männlich

ah wirklich… mein „S“ steht für Sandra.

Jetzt, wo Du es sagst. :wink:
Ich nehme daher meine Bemerkung zurück.

und hat in seinem bisherigen Leben immer kostenlos geputzt bekommen.

na ja… Ich bin Studentin und habe damals als Putzhilfe für
7,- € pro Stunde gearbeitet.

Brutto? Netto?
Oder bar Kralle?

Damals € 7,- als Schwarzarbeit lassen sich mit heute € 20,- Arbeitgeberkosten schlecht vergleichen.

Gruß Gudrun

Brutto? Netto?
Oder bar Kralle?

Damals € 7,- als Schwarzarbeit lassen sich mit heute € 20,-
Arbeitgeberkosten schlecht vergleichen.

Ah wirklich… Das war vor einem Jahr und auch keine Schwarzarbeit.

Gruß,

S. Schmitt


„Vorurteile sind schlecht für das Denken.“

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Brutto? Netto?
Oder bar Kralle?
Damals € 7,- als Schwarzarbeit lassen sich mit heute € 20,-
Arbeitgeberkosten schlecht vergleichen.

Ah wirklich… Das war vor einem Jahr und auch keine
Schwarzarbeit.
„Vorurteile sind schlecht für das Denken.“

Wenn die Infos nicht so häppchenweise und nicht erst im Nachhinein
gekommen wären, wären die „Vorurteile“ erst gar nicht entstanden.

Gruß Gudrun

so habe ich leider nicht gesagt.

Als Studentin solltest du mal deutsch lernen.

ich finde (persönlich) dass der betrag für mich (da studentin)
zu hoch ist.

Es ist völlig gleichgültig was du bist es kostet was es kostet.
Was soll das helfen ich bin arme Studentin, soll die Putzfrau
deshalb billliger putzen? Fragt man demnächst erst wieviel Geld
hast du dann sage ich dir was es kostet?

Gruß
Stefan

Als Studentin solltest du mal deutsch lernen.

danke, aber du auch. :smile:
sieh mal deinen vorherigen satz. es fehlt etwas.

Was soll das helfen ich bin arme Studentin, soll die Putzfrau
deshalb billliger putzen?

habe ich leider nicht gesagt. ich habe gesagt dass das für mich etwas teuer ist. deshalb frage ich um. ich hoffe du verstehst.

Fragt man demnächst erst wieviel Geld hast du dann sage ich dir was es kostet?

aha, gute idee wenn das realisierbar wäre.

Grüße,

S.Schmitt.

Wenn die Infos nicht so häppchenweise und nicht erst im
Nachhinein
gekommen wären, wären die „Vorurteile“ erst gar nicht
entstanden.

Gruß Gudrun

Dann nehme ich mal an, Klugscheißer und Vorurteile einen sehr engen Zusammenhang hat.

Grüße,

Sandra