Quake 4 = Doom 3 = unreal 2 = pariah = langeweile

nachdem ich mit pariah nun einen griff ins klo gelandet hatte, wollte ich mir diesmal etwas mit „namen“ holen: quake 4

dieser verspricht ja zumindest einiges an e-sport potential, auch einen annehmbaren single player solls geben

ca drei stunden getestet und wieder bleibt mir nur die frage: wer braucht so etwas? bis auf unbedeutende unterschiede das gleiche wie doom 3, unreal 2, pariah…,

es ist doch wirklich erbärmlich: da haben die programmieren nun die möglichkeit alle nur vorstellbaren welten zu realisieren und trotzdem treffen sie sich beim kleinsten gemeinsamen nenner: es fällt ihnen nicht mehr ein als militärkommandos die in vergangenheit gegenwart oder zukunft monster bekämpfen, die levelarchitekturen sind so identisch wie langweilig, die settings und texturen berschränken sich auf stahl, fels und weltraum

auch mit dem lächerlich aufgepfropft wirkendem echtzeit-schatten-feature kann quake 4 über die eigene mittelmäßigkeit nicht hinwegtäuschen, im punkto e-sport kann der multiplayermodus ut2004 nicht das wasser reichen, die waffen sind schlecht balanciert und gegenüber der schleichenden fortbewegung der spieler überproportioniert, resultat: schwammiges unpräzises rumgeballer

das genre hat sich am geringen anspruch der zielgruppe totgelaufen, man hat den eindruck das computerspiele nur noch auf die amerikanische unterschicht zugeschneidert werden, ich glaube das war mein letzter ego-shooter, oder gibts noch irgendeinen der sich wirklich abhebt?

Hi,
danke für die Bestätigung meiner Meinung über Ego-Shooter. :wink: Ich habe keinen, werde auch keinen kaufen. Spiele, bei denen ich bei Spielstart den Kopf ausschalten kann, interessieren mich nicht.
Leider sieht es bei den Strategiespielen seit langer Zeit nicht viel besser aus. Das uralte Warcraft II hat bisher keinen würdigen Nachfolger. Bei allen aktuellen Spielen muß man nur die einzig mögliche Strategie ein mal verstehen und dann jedes mal durchziehen. Im Multipläyer geht es nur um schnell klicken. Ja, es sieht traurig aus. Die Technik wird immer besser, der nötige Aufwand so groß, daß sich gute Ideen nicht durchsetzen können. Nur große Firmen können so einen Aufwand bezahlen, da bleibt die Kreativität auf der Strecke. Traurig aber wahr. Warten wir auf bessere Zeiten. :wink:

Gruß, Rainer

gekauft habe ich sie zum glück nicht - videothek, aber für manche spiele sind schon 2 euro zu viel :smile:

aber in punkto strategie muß ich leider energisch widersprechen:

warcraft 2 war großartig aber da gab es doch so einiges danach, vor allem dessen nachfolger: warcraft 3! mit abstand das beste echtzeit strategie spiel aller zeiten, man kann taktisch sehr viel machen und lernen! die einzelnen kreaturen und völker sind konzeptionell ein extrem gelungener querschnitt durch die bekannte fantasy-mythologie, das balancing ist resultat von monatelangem abgleich mit der community

es ist natürlich sehr schnell, kompetetiv, anspruchsvoll, manchmal fast stressig, anfänger müssen sich erstmal einige flausen aus dem kopf vertreiben lassen, man kann nicht ewig überlegen und muß seine strategy permanent mit dem gegner abgleichen, aber das ist auch ein intesiver strategischer lernprozess

dann gabs noch die fast totgeschwiegene perle „ground control(1)“, armies of exigo, den klassiker starcraft, homeworld, armada 2 - alles ganz annehmbar

wenn warcraft 2 das letzte war dann hast du in dem bereich noch viele sehr gute vor dir, allen voran dessen nachfolger :smile:

ich glaube das problem bei action-spielen ist zum einen die zielgruppe, zum anderen und damit verbunden das falsche selbstverständnis der spiele-industrie, sie steuert statt in richtung interaktiver film und freies kreatives medium eher in richtung kinderspielzeug, wirklich schade

gruß narf!

Hi Narf,

gekauft habe ich sie zum glück nicht - videothek, aber für
manche spiele sind schon 2 euro zu viel :smile:

so etwas habe ich mir schon '95 abgewöhnt, als ich vom AMIGA auf den PC umgestiegen bin. Am Anfang aus Angst, später aus Überzeugung. Wenn die Programmierer nicht bezahlt werden können, gibt’s auch keine neuen Spiele. :wink:

aber in punkto strategie muß ich leider energisch
widersprechen:

Wieso leider?

warcraft 2 war großartig aber da gab es doch so einiges
danach, vor allem dessen nachfolger: warcraft 3! mit abstand
das beste echtzeit strategie spiel aller zeiten, man kann
taktisch sehr viel machen und lernen! die einzelnen kreaturen
und völker sind konzeptionell ein extrem gelungener
querschnitt durch die bekannte fantasy-mythologie, das
balancing ist resultat von monatelangem abgleich mit der
community

OK, hab’ ich nicht Online gespielt. Aber ist der Ablauf nicht immer wieder gleich? Bei WC2 kann ich locker 20 Level mit dem editor aus dem Ärmel schütteln, die jeweils anders gespeilt werden müssen … :wink: Wir (meine Söhne und ich) haben das etwas anders betrachtet, als üblich, das tolle war, daß das möglich war! WarcraftII war bei uns ein Denkpiel. Die Aufgabe: Rätsel lösen. :wink:

es ist natürlich sehr schnell, kompetetiv, anspruchsvoll,
manchmal fast stressig, anfänger müssen sich erstmal einige
flausen aus dem kopf vertreiben lassen, man kann nicht ewig
überlegen und muß seine strategy permanent mit dem gegner
abgleichen, aber das ist auch ein intesiver strategischer
lernprozess

dann gabs noch die fast totgeschwiegene perle „ground
control(1)“, armies of exigo, den klassiker starcraft,
homeworld, armada 2 - alles ganz annehmbar

Arnies of Exigo habe ich, Starcrft ist ja ohnehin Pflicht. Homeworld? Sagt mir jetzt nichts … Das wird sich wohl morgen ändern. :wink:

wenn warcraft 2 das letzte war dann hast du in dem bereich
noch viele sehr gute vor dir, allen voran dessen nachfolger

-)

Den habe ich doch schon lange durch. :wink: Eventuell fehlt da nur der Leveleditor, der es mit dem von WarcraftII aufnehmen kann. :wink:

ich glaube das problem bei action-spielen ist zum einen die
zielgruppe, zum anderen und damit verbunden das falsche
selbstverständnis der spiele-industrie, sie steuert statt in
richtung interaktiver film und freies kreatives medium eher in
richtung kinderspielzeug, wirklich schade

Ja, da stimme ich Dir zu. Zu wenig Hirn. Sage ich ja.
Bei WC2 hat es den meisten Spaß gemacht, Level zu ‚basteln‘, deren Rätsel meine Söhne lösen mußten und umgekehrt. Ich kenne kein Spiel, das einen Levelediter mibringt, mit dem das auch geht. Hast Du WarcraftII noch und Lust? Ich würde Dir gern am Beispiel erklären, wovon ich rede. :wink: Ich denke, ich könnte schnell mal ein Level basteln, das Du mit meiner Hilfe und nur mit meiner Hilfe gewinnen kannst. Sag mir auch nur ein Spiel, mit dem das auch geht? (Das kauf ich sofort:wink:) Wetten? Ich bau Dir ein Singleplayer-Level für WarcraftII, das Du nicht gewinnen kannst, wenn ich Dir nicht sage, wie Du spielen sollst. :wink: Danach ist’s einfach. … Oder auch mehrere … Dafür suche ich einen Nachfolger, gibt’s aber nicht. ;-(

Gruß, Rainer

hier 2 tips
hi

also hier meine 2 tips für sehr gute computer games :

egoshooter und saugeiles nielangweiligwerdendes online spiel BATTLEFIELD 2. dadurch das man immer neue waffen freischalten kann wird das game nie langweilig.

und echtzeitstrategie empfehle ich blietzkrieg 2. echt super gemacht. so detalliert und alles, und dazu auch nicht nachdem alten motto masse statt klasse, sondern man muss wirklich auch viel denken. wie geht man vor, welche einheiten nimmt man, und sow eiter…

gruss

Meine Favouriten:
Half Life 2 mit dabei ist noch Counter Strike Source
-> keine Vergleich zum alten CS weil HL2 Engine und geniale Grfaik

Battlefield 2
-> kann man nicht erklären muss man mal ein Paar Stunden gezockt haben dann ist man süchtig

Call of Duty 2
-> das einzigste Spiel das mir auch im Singleplayermodus richtig Spass gemacht hat

echtzeitstrategie und shooter tip
hi
also für echtzeitstrategie is meine erste wal im augenblick noch immer ACT OF WAR
sehr geiles game

und bei shootern muss ich sagen is F.E.A.R. das beste auf dem markt.

aber wie heists so schön
meinungen sie wie ar…löcher. jeder hat eins!

greez Jason

Hallo.

Also zunächst mal empfehle ich einen Blick in diverse Testhefte - dort wird eigentlich immer ein Testspiegel der jeweiligen Genre-Favoriten angeboten.
Ferner schlage ich vor, auch mal auf Oldies zurückzugreifen (es gibt sicher auch ältere Subgenre-Vertreter, die Du noch nicht durch hast).
Wie wäre es z. B. mit den „Deus Ex“-Spielen? Auch „System Shock 2“ (für das man aber einen bestimmten Patch braucht, um es unter XP zu spielen) ist sehr empfehlenswert.
Aktuell seien „Far Cry“, „Serious Sam 2“ und „Half-Life 2“ genannt.
Und künftige Generationen dürfen sich u. a. an „Stalker“, „Dark Messiah Of Might And Magic“ sowie (irgendwann) an „Duke Nukem Forever“ erfreuen.
Wenn es primär um die Ich-Perspektive geht (weniger um Geballer ansich - und diesen Eindruck habe ich), seien hier auch noch „The Elder Scrolls: Oblivion“ und „Hellgate: London“ genannt, die ebenfalls in den Startlöchern hocken.
Unterm Strich sehe ich also momentan nicht gerade eine Durststrecke für Egoshooter-Fans.

nein meine warcraft 2 cd hab ich leider vor geraumer zeit über den jordan gekratzt (:smile:, hab im moment leider auch wenig zeit zum daddeln :.(

wenn du gerne editierst und mapst (mach ich auch am liebsten - wenns nur nicht so viel zeit fressen würde :frowning: ) und andere daran knabbern läßt dürfte warcraft 3 da das ultimum sein: der editor ist extrem unfangreich und leicht zu bedienen (noch besser als beim wc2) und du kannst deine maps unmittelbar in die normale serverliste stellen, jeder der diese karte nicht hat und beitritt downloaded sie sich automatisch - sind ja von der größer her sehr gering, dauert bei einer normalen map und verbindung 10 bis 30 sekunden

einfach map erstellen, im servermenu anwählen, werbewirksamen namen geben und aufmachen, wenn die map gut ist macht sie dann auch ganz schnell die runde weil andere die sie downgeloaded haben ihrerseits wieder server damit aufmachen können, ich hab auch schon einige bescheidenere maps in umlauf gebracht, ist ruckzuck in der ganzen community

das macht eben spiele wie wc3 aus: an allen ecken kreativ, intelligent und ausgereift

und immer gleicher ablauf? naja könnte sein, ist schon ein weilchen her, allerdings hat das wc und auch das update „the frozen throne“ speziell für den storypart in sehr vielen zeitschriften die maximale wertungsgrenze nach oben verschoben (94 % und mehr), wurde oft als bestes update überhaupt betitelt, auf jeden fall gibt es eine echte storyline und einige kinoverdächtige sequenzen

mal sehen wenn mein system soweit steht kommen auch irgendwann wieder spiele rauf, quake war eigentlich nur zum benchmarken der neuen komponenten (und für mehr wars dann auch nich gut :smile: )

far cry? ja schon klar: hawaii-hemd jack muß mit wumme in der hand terroristen und monster auf einer südseeinsel jagen, willkommen im spiel gewordenen low-budget achtziger jahre actionfilm, wenn ich sowas will (was ich nicht tue) hohle ich mir einen dolph lundgren streifen aus der videothek, und über duke nukem müssen wir in dieser hinsicht wohl garnicht reden!!!

serious sam ist vielleicht als einmalige idee auf eine kranke art noch ganz originell, in serie aber völlig überflüssig, mit eine der architekturschwächsten engines überhaupt, das übliche schon hundert mal dagewesen waffenarsenal, die übliche leistungs-apologete ägypten-umgebungen, ein winziges ensemble von unoriginellen monsterfiguren, von dem „intelligenten gameplay“ ganz zu schweigen

ja und stalker wird ja auch was ganz anderes: kriegsruinen, gewehre, soldaten, militär - auf ideen kommen die, total verrückt…

ich sehe auch keine durststrecke für den normalen „ego-shooter-fan“ dem reicht sowas ja scheinbar

naja fear hat einen ganz netten ansatz, wollts mir schon holen, aber als ich „sie sind angehöriger einer elige-spezial-einheit…“ in der beschreibung gelesen hab, sind mir unweigerlich die augen zugeklappt

Hallo,

Aktuell seien „Far Cry“, „Serious Sam 2“ und „Half-Life 2“
genannt.

Far Cry: Mutanten.
HL-Reihe: Aliens.
Serious Sam: Auch sowas in der Richtung, oder?

Und künftige Generationen dürfen sich u. a. an „Stalker“,
„Dark Messiah Of Might And Magic“ sowie (irgendwann) an „Duke
Nukem Forever“ erfreuen.

Stalker: Mutanten.
DMOMAM: Irgendwas mit Fantasy, da kann ich nicht mitreden
Duke Nukem Forever: Wenn das Ding sich an den DOS-Vorgängern orientiert erwarten uns ebenfalls Mutanten oder Aliens.

Wenn es primär um die Ich-Perspektive geht (weniger um
Geballer ansich - und diesen Eindruck habe ich), seien hier
auch noch „The Elder Scrolls: Oblivion“ und „Hellgate: London“
genannt, die ebenfalls in den Startlöchern hocken.

Elder Scrolls: Fantasy, s.o.
Hellgate: Allein der Name spricht Bände.

Unterm Strich sehe ich also momentan nicht gerade eine
Durststrecke für Egoshooter-Fans.

Unterm Strich bleiben aber doch wieder nur Zombies, Mutanten, Monster, Aliens und undefinierbare, erfundene Viecher in dieser Richtung übrig. Wo soll denn da bitte die Abwechslung sein?

Ich persönlich finde diesen ganze Kram abartig, ich habe nichts gegen Shooter, ich spiele selbst gerne mal welche. Aber Wenn alles auf kaum beleuchtete Gänge, Angst (meinerseits…) und vor Blut oder Schleim triefende Gegner rausläuft und der einzige Sinn des Spiels darin besteht, sich daran zu ergötzen, wie toll realistisch und physikalisch korrekt Eingeweide an die Wände spritzen und wie genial man Körper in Einzelteile zerlegen kann, frage ich mich, wie krank man eigentlich sein muss, um sich sowas auch nur auszudenken, geschweige denn, es zu spielen. Entschuldigung an die vielen tausend, die es gut finden, aber so sehe ich das.

Und ich bin sicher, dass man die Spieler als Spieleentwickler gerne auch Menschen zerlegen lassen würde, wenn das Spiel dadurch nicht sofort aus dem Ab-16-Regal unter die Ladentheke wandern würde - und damit ein großer Teil des Gewinns flöten ginge.

Ich mag Shooter, in denen man auch die meiste Zeit sieht, worauf man ballert, Shooter, in denen man wenigstens ein paar Gegner schon sieht, bevor sie angreifen. Shooter, in denen man auf was andere als Zombies schießt, seien es nun Roboter oder Menschen. Und auf ekelhafte Effekteinlagen kann ich dabei auch verzichten.

Wenn ich an dieser Stelle einen Shooter empfehlen müsste, würde ich Mafia empfehlen, das ist der neueste Shooter, der mir gefällt. Ist auch relativ außergewöhnlich und Shooter-untypisch, aber besser als diese Monsterhatz. Splinter Cell ist auch nicht schlecht (falls es denn läuft), aber eigentlich schon kein Shooter mehr.

mfg
MB

2 „Gefällt mir“

und??
wo is das problem?

weil das seit den achziger jahren die prämisse von jedem zweiten actionfilm und seit den neunzigern von jedem zweiten egoshooter war, findest du das wirklich noch interessant?

man ist ja fast geneigt zu sagen: selig sind die…

stimmt mafia war toll, sehr atmosphärisch, als gute beispiele fiele mir noch tron 2.0, eine ganz eigene welt entwerfen - darum geht es doch! sei es nun eher audio-visuell oder wie in mafia mehr in genre und ambiente

aber das monsterkillen sehe ich nicht als problem, monster ist nicht gleich monster: Alien vs Predator bot trotz „monsterjagd“ da schon wesentlich mehr

die einzelnen monster haben eine plausible geschichte und einen starken metaphorischen hintergrund, predatoren als natur-religiöse jäger, das alien mit dem großartigen giger-design als kalte überlebensmaschine, menschen dazwischen gefangen und gleichzeitig als die eigentliche plage

und das gameplay war so vielseitig wie bei keinem anderen egoshooter - jede rasse hatte seine eigenen stärken und schwächen und spielte sich völlig unterschiedlich, die lernkurve war fantastisch: vom einfachen idealisierten pulsrifle der menschen zur nervenaufreibenden lauerjagd als predators bis hin zum alien-wallwalk, den vollständig zu beherrschen schon fast übermenschliche koordination und reflexe verlangte

ach und wo wir gerade von der „abartigen“ gewalt sprechen: battlefield ist ja schon sehr zurückhalten in dem punkt, finde ich wirklich gut, kaum geräusche und plob liegt nur noch die ausrüstung da, keine leichen, kein blut

aber was wäre denn wenn man den gegner wirklich nur anschießen kann, und dann noch einen punkt gekommt wenn man hingeht und quasi lebenswerte prüft, wär doch ne nette message :smiley: (na gut - bei der artillery wird das vielleicht etwas schwierig ^^)

gruß narf!

Äh… und bei „Mafia“ handelte es sich um einen EGOSHOOTER?
Wäre mir neu.

Doch was wollt Ihr eigentlich?
Worum sollte es in einem Spiel gehen?
Was sollte man darin tun (dürfen)
Liegt es nicht in der Natur der Sache, dass man in einem Shooter schiesst?
Und warum sollte die Gewalt gegen Menschen in irgendeiner hinsicht besser sein, als die gegen Ausserirdische oder irgendwelche Monster?

Es gibt zweifellos viele Spiele, die anspruchsvolles Gameplay mit zahlreichen Interaktionen vermischen (darum auch meine Beispiele aus dem Fantasy-Genre).
Doch wer einen Egoshooter kauft, sollte sich halt an den Gedanken gewöhnen, dass es darin in erster Linie darum geht, auf irgendwas zu schiessen.
Und wenn es weder Aliens noch Mutanten sein dürfen:
Auf was bitte dann?
Roboter gab es schon in den Tuvok- und Descent-Spielen.
Andere Vorschläge?

Hallo,

Aktuell seien „Far Cry“, „Serious Sam 2“ und „Half-Life 2“
genannt.

Far Cry: Mutanten.
HL-Reihe: Aliens.
Serious Sam: Auch sowas in der Richtung, oder?

In „Far Cry“ geht es gegen Mutanten? Pfui!
Aber Du hast Recht:
In „Mafia“ auf Menschen zu schiessen mag manchen Leuten tatsächlich mehr geben…
Doch nebenbei bemerkt bietet „Serious Sam“ nicht zwei der bemängelten Szenarien (Weltraum, Metall) und nimmt sich selbst nicht ernst.

Und künftige Generationen dürfen sich u. a. an „Stalker“,

„Dark Messiah Of Might And Magic“ sowie (irgendwann) an „Duke
Nukem Forever“ erfreuen.

Stalker: Mutanten.
DMOMAM: Irgendwas mit Fantasy, da kann ich nicht mitreden
Duke Nukem Forever: Wenn das Ding sich an den DOS-Vorgängern
orientiert erwarten uns ebenfalls Mutanten oder Aliens.

Wieder Mutanten? Darauf ein dreifach „Pfui!“.
Doch worauf sollten die Hauptfiguren in Egoshootern denn sonst schiessen dürfen?
Moorhühner sind irgendwie nicht das Wahre.

Wenn es primär um die Ich-Perspektive geht (weniger um
Geballer ansich - und diesen Eindruck habe ich), seien hier
auch noch „The Elder Scrolls: Oblivion“ und „Hellgate: London“
genannt, die ebenfalls in den Startlöchern hocken.

Elder Scrolls: Fantasy, s.o.
Hellgate: Allein der Name spricht Bände.

Äh… und Fantasy ist grundsätzlich schlecht?
Zudem würde ich mich vor Voruteilen hüten:
„Hellgate: London“ ist trotz des Titels ein actionlastiges Rollenspiel.
Nebenbei: Kein Kommentar zu meinen Vorschlägen mit den Testergebnissen und/oder den älteren Spielen?

Unterm Strich sehe ich also momentan nicht gerade eine
Durststrecke für Egoshooter-Fans.

Unterm Strich bleiben aber doch wieder nur Zombies, Mutanten,
Monster, Aliens und undefinierbare, erfundene Viecher in
dieser Richtung übrig. Wo soll denn da bitte die Abwechslung
sein?

Ich bitte erneut um Gegenvorschläge:
Was für Gegner würdest Du Dir denn wünschen?

Ich persönlich finde diesen ganze Kram abartig, ich habe
nichts gegen Shooter, ich spiele selbst gerne mal welche. Aber
Wenn alles auf kaum beleuchtete Gänge, Angst (meinerseits…)
und vor Blut oder Schleim triefende Gegner rausläuft und der
einzige Sinn des Spiels darin besteht, sich daran zu ergötzen,
wie toll realistisch und physikalisch korrekt Eingeweide an
die Wände spritzen und wie genial man Körper in Einzelteile
zerlegen kann, frage ich mich, wie krank man eigentlich sein
muss, um sich sowas auch nur auszudenken, geschweige denn, es
zu spielen. Entschuldigung an die vielen tausend, die es gut
finden, aber so sehe ich das.

Sorry, aber Du beschränkst realistische Physik in Actionspiele auf Eingeweide und Blut?
Bedaure, aber gerade DIESE Denkweise finde ich krank.
„Half-Life 2“ hat den Anfang gemacht in Sachen Physikengine.
Und „F.E.A.R.“ setzt diesen Trend fort.
Auch tote Gegenstände können von einer guten Spielphysik profitieren.
Spiel mal „HL 2“ und finde es selbst heraus.

Und ich bin sicher, dass man die Spieler als Spieleentwickler
gerne auch Menschen zerlegen lassen würde, wenn das Spiel
dadurch nicht sofort aus dem Ab-16-Regal unter die Ladentheke
wandern würde - und damit ein großer Teil des Gewinns flöten
ginge.

Ich mag Shooter, in denen man auch die meiste Zeit sieht,
worauf man ballert, Shooter, in denen man wenigstens ein paar
Gegner schon sieht, bevor sie angreifen. Shooter, in denen man
auf was andere als Zombies schießt, seien es nun Roboter oder
Menschen. Und auf ekelhafte Effekteinlagen kann ich dabei auch
verzichten.

Gibt es doch, keine Panik:
In den allermeisten Shootern (ob ego oder nicht) sieht man die Gegner beizeiten.
Horrorspiele wie „F.E.A.R.“ sind da eher ein Sub-Subgenre, wenn das Wort erlaubt ist.
Und wenn Du lieber auf Menschen als auf Zombies schiesst (was ich ehrlich gesagt irgendwie bedenklich finde) seien Dir diverse Kriegsspiele wie „Call Of Duty“ empfohlen. „Was anderes“ bietet auch der erwähnte Serious Sam (in allen Teilen - nicht zweideutig gemeint) und für Roboter such mal nach den Oldies „Turok“ (auch alle Folgen) und „Descent“ (dito). Aber auch im - von mir ebenfalls erwähnten - „Deus Ex“ wird man da fündig, sowie in „Red Faction“, „Half-Life 2“ und in den diversen Kampfroboter-Simulationen a la „Mechwarrior“.
In eine ähnliche Kerbe schlagen da auch die beiden „Aquanox“-Spiele.

Wenn ich an dieser Stelle einen Shooter empfehlen müsste,
würde ich Mafia empfehlen, das ist der neueste Shooter, der
mir gefällt. Ist auch relativ außergewöhnlich und
Shooter-untypisch, aber besser als diese Monsterhatz. Splinter
Cell ist auch nicht schlecht (falls es denn läuft), aber
eigentlich schon kein Shooter mehr.

Wie ich schon in einer anderen Antwort erwähnte:
„Mafia“ ist zwar ein Shooter, aber kein Egoshooter (wie die bemängelten Spiele).
„Splinter Cell“ übrigens auch nicht.
Aber Du scheinst erschreckend oft den Drang zu haben, in Spielen Menschen umzubringen… :wink:
Doch um zu einem versöhnlichen Schluss zu kommen, muss ich zugeben, dass diese beiden Spiele mehr Handlung und ein vielschichtigeres Gameplay bieten.

mfg
MB

Gleichfalls Grüße.

Hallo,

mit dem Monster- und Gewaltaspekt wollte ich nur mal einen weiteren Teil der Abflachung von Shootern anreißen - neben der dünner werdenden Story.

Doch was wollt Ihr eigentlich?
Worum sollte es in einem Spiel gehen?
Was sollte man darin tun (dürfen)
Liegt es nicht in der Natur der Sache, dass man in einem
Shooter schiesst?
Und warum sollte die Gewalt gegen Menschen in irgendeiner
hinsicht besser sein, als die gegen Ausserirdische oder
irgendwelche Monster?

Gewalt gegen Menschen ist nicht besser als Gewalt gegen Monster oder Roboter, ganz im Gegenteil. Genau da liegt auch der Punkt: Es geht ja nicht um die Gewalt (also mir zumindest nicht). Wenn ich zu einem Spiel greife, dann will ich auch was erleben. Ich will ein bisschen Story, ich will ein bisschen die bunte Grafik bewundern aber es geht primär daher der Name) darum, sich durch die Level zu ballern. Dagegen habe ich auch nichts einzuwenden, nach einem langen Strategiematch kann man etwas hirnlose Ballerei gut gebrauchen. Aber ich finde, dass eine Story trotzdem sein muss. Und das „wie“ ist auch ein wichtiger Faktor. Wie schon erläutert, ich mag keine brutalen „Effekte“, keine düsteren Gänge und ich mag keine Shooter, deren einziger Reiz darin besteht, den Angstpegel so hoch zu treiben, dass sogar ein vorbeifahrendes Auto einen aufschrecken lässt. Und darauf setzen so ziemlich alle neueren Shooter, FEAR wird dafür sogar noch hoch gelobt. Ich meine, es macht mir nichts aus, dass es sowas gibt, das hat sicher auch seine Daseinsberechtigung, genau wie ein Horrorfilm, aber nur weil es Horrofilme gibt, müssen die Actionfilme ja auch nicht einpacken.

Und wenn es weder Aliens noch Mutanten sein dürfen:
Auf was bitte dann?

Roboter, Bits und Bytes - ich erinnere nur mal an Tron. Es ist eine Schande, dass das kein großer Erfolg geworden ist, weil es wirklich originell war. Aber es zeigt auf jeden Fall, dass man sich durchaus auch mal was neues überlegen kann.

Roboter gab es schon in den Tuvok- und Descent-Spielen.
Andere Vorschläge?

Man könnte ja einen Büroshooter machen in dem man mit einem Papierkugelgewehr oder einer Reißzweckenpumpgun auf Büroklammern und Disketten schießt, und als Endgegner kommt dann der Aktenvernichter. :smiley:

mfg
MB

Hallo,

Äh… und Fantasy ist grundsätzlich schlecht?

nein, hab ich nicht behauptet. Ich kenne mich da nur nicht aus, und ehe ich jetzt auch noch den Fantasy-Fans auf den Schlips trete indem ich irgendeinen Ork als „Monster“ bezeichne halte ich lieber die Klappe und installiere Baldur’s Gate wieder :smile:

Zudem würde ich mich vor Voruteilen hüten:
„Hellgate: London“ ist trotz des Titels ein actionlastiges
Rollenspiel.

Ich hab mir fünf Screenshots angesehen, zufällig mit Google Images ausgesucht. Alle haben düstere Szenarien mit zähnefletschenden Monstern gezeigt…

Nebenbei: Kein Kommentar zu meinen Vorschlägen mit den
Testergebnissen und/oder den älteren Spielen?

Daran habe ich nichts auszusetzen. Ich finde es sinnvoll, erstmal eine Kritik zu lesen und ich bin generell ein Feind des in-den-Laden-gehens-und-spontan-ein-Spiel-kaufens.

Unterm Strich sehe ich also momentan nicht gerade eine
Durststrecke für Egoshooter-Fans.

Unterm Strich bleiben aber doch wieder nur Zombies, Mutanten,
Monster, Aliens und undefinierbare, erfundene Viecher in
dieser Richtung übrig. Wo soll denn da bitte die Abwechslung
sein?

Ich bitte erneut um Gegenvorschläge:
Was für Gegner würdest Du Dir denn wünschen?

Alles andere? :smile:

Ich persönlich finde diesen ganze Kram abartig, ich habe
nichts gegen Shooter, ich spiele selbst gerne mal welche. Aber
Wenn alles auf kaum beleuchtete Gänge, Angst (meinerseits…)
und vor Blut oder Schleim triefende Gegner rausläuft und der
einzige Sinn des Spiels darin besteht, sich daran zu ergötzen,
wie toll realistisch und physikalisch korrekt Eingeweide an
die Wände spritzen und wie genial man Körper in Einzelteile
zerlegen kann, frage ich mich, wie krank man eigentlich sein
muss, um sich sowas auch nur auszudenken, geschweige denn, es
zu spielen. Entschuldigung an die vielen tausend, die es gut
finden, aber so sehe ich das.

Sorry, aber Du beschränkst realistische Physik in Actionspiele
auf Eingeweide und Blut?
Bedaure, aber gerade DIESE Denkweise finde ich krank.
„Half-Life 2“ hat den Anfang gemacht in Sachen Physikengine.
Und „F.E.A.R.“ setzt diesen Trend fort.
Auch tote Gegenstände können von einer guten Spielphysik
profitieren.
Spiel mal „HL 2“ und finde es selbst heraus.

Ich habe nur mal übertrieben dargestellt, wie ich diejenigen wahrnehme, die diese Spiele spielen. Ich weiß, dass Physikengines hauptsächlich auf andere Sachen (Sachen!) angewendet werden. Kritik daran würde mich jetzt allerdings vom Thema weg führen.

Und wenn Du lieber auf Menschen als auf Zombies schiesst (was
ich ehrlich gesagt irgendwie bedenklich finde) seien Dir
diverse Kriegsspiele wie „Call Of Duty“ empfohlen.

Generell ist aber nichts bedenkliches daran, dass ich lieber einen Menschen als einen Zombie vor der Flinte habe. Vielleicht liegt das daran, dass ich authentisch wirkende Szenarien einfach lieber mag als offensichtlich erfundene (Untote gibt es ja bekanntermaßen nicht…).

Ein anderer Aspekt, der mir so spontan einfällt ist der, dass ich als wissenschaftlich orientierter Mensch lieber mit Dingen konfrontiert werden, die ich kenne oder erklären kann. Untote kann ich nicht erklären, sodass ich einen Menschen einfach weniger bedrohlich finde. Und da kommt dann wieder das rein, was ich von einem Shooter erwarte: Feuergefechte, aber keine nervenzerfetzenden Schockelemente.

Wenn ich an dieser Stelle einen Shooter empfehlen müsste,
würde ich Mafia empfehlen, das ist der neueste Shooter, der
mir gefällt. Ist auch relativ außergewöhnlich und
Shooter-untypisch, aber besser als diese Monsterhatz. Splinter
Cell ist auch nicht schlecht (falls es denn läuft), aber
eigentlich schon kein Shooter mehr.

Wie ich schon in einer anderen Antwort erwähnte:
„Mafia“ ist zwar ein Shooter, aber kein Egoshooter (wie die
bemängelten Spiele).
„Splinter Cell“ übrigens auch nicht.

Hab ich auch nicht behauptet

Aber Du scheinst erschreckend oft den Drang zu haben, in
Spielen Menschen umzubringen… :wink:

Wie gesagt: Es geht nicht darum, Menschen umzubringen. Das ist schwer zu erklären ohne sich selbst entweder als herzlosen Killer oder als geisteskrank darzustellen :smile:

Doch um zu einem versöhnlichen Schluss zu kommen, muss ich
zugeben, dass diese beiden Spiele mehr Handlung und ein
vielschichtigeres Gameplay bieten.

Eben. Damit können wir uns dann wieder annähern, denn sowas will ich auch. Wir finden die unterschiedlichen Schichten der Vielschichtigkeit eben nur unterschiedlich wichtig :smile:

mfg
MB

ja ok
da geb ich dir dann doch recht
aber die geschichte vom durchschnittsmann der sich als waffenstarrender rächer durch ne großstadt mordet is auch ned viel besser