Hallo,
Aktuell seien „Far Cry“, „Serious Sam 2“ und „Half-Life 2“
genannt.
Far Cry: Mutanten.
HL-Reihe: Aliens.
Serious Sam: Auch sowas in der Richtung, oder?
In „Far Cry“ geht es gegen Mutanten? Pfui!
Aber Du hast Recht:
In „Mafia“ auf Menschen zu schiessen mag manchen Leuten tatsächlich mehr geben…
Doch nebenbei bemerkt bietet „Serious Sam“ nicht zwei der bemängelten Szenarien (Weltraum, Metall) und nimmt sich selbst nicht ernst.
Und künftige Generationen dürfen sich u. a. an „Stalker“,
„Dark Messiah Of Might And Magic“ sowie (irgendwann) an „Duke
Nukem Forever“ erfreuen.
Stalker: Mutanten.
DMOMAM: Irgendwas mit Fantasy, da kann ich nicht mitreden
Duke Nukem Forever: Wenn das Ding sich an den DOS-Vorgängern
orientiert erwarten uns ebenfalls Mutanten oder Aliens.
Wieder Mutanten? Darauf ein dreifach „Pfui!“.
Doch worauf sollten die Hauptfiguren in Egoshootern denn sonst schiessen dürfen?
Moorhühner sind irgendwie nicht das Wahre.
Wenn es primär um die Ich-Perspektive geht (weniger um
Geballer ansich - und diesen Eindruck habe ich), seien hier
auch noch „The Elder Scrolls: Oblivion“ und „Hellgate: London“
genannt, die ebenfalls in den Startlöchern hocken.
Elder Scrolls: Fantasy, s.o.
Hellgate: Allein der Name spricht Bände.
Äh… und Fantasy ist grundsätzlich schlecht?
Zudem würde ich mich vor Voruteilen hüten:
„Hellgate: London“ ist trotz des Titels ein actionlastiges Rollenspiel.
Nebenbei: Kein Kommentar zu meinen Vorschlägen mit den Testergebnissen und/oder den älteren Spielen?
Unterm Strich sehe ich also momentan nicht gerade eine
Durststrecke für Egoshooter-Fans.
Unterm Strich bleiben aber doch wieder nur Zombies, Mutanten,
Monster, Aliens und undefinierbare, erfundene Viecher in
dieser Richtung übrig. Wo soll denn da bitte die Abwechslung
sein?
Ich bitte erneut um Gegenvorschläge:
Was für Gegner würdest Du Dir denn wünschen?
Ich persönlich finde diesen ganze Kram abartig, ich habe
nichts gegen Shooter, ich spiele selbst gerne mal welche. Aber
Wenn alles auf kaum beleuchtete Gänge, Angst (meinerseits…)
und vor Blut oder Schleim triefende Gegner rausläuft und der
einzige Sinn des Spiels darin besteht, sich daran zu ergötzen,
wie toll realistisch und physikalisch korrekt Eingeweide an
die Wände spritzen und wie genial man Körper in Einzelteile
zerlegen kann, frage ich mich, wie krank man eigentlich sein
muss, um sich sowas auch nur auszudenken, geschweige denn, es
zu spielen. Entschuldigung an die vielen tausend, die es gut
finden, aber so sehe ich das.
Sorry, aber Du beschränkst realistische Physik in Actionspiele auf Eingeweide und Blut?
Bedaure, aber gerade DIESE Denkweise finde ich krank.
„Half-Life 2“ hat den Anfang gemacht in Sachen Physikengine.
Und „F.E.A.R.“ setzt diesen Trend fort.
Auch tote Gegenstände können von einer guten Spielphysik profitieren.
Spiel mal „HL 2“ und finde es selbst heraus.
Und ich bin sicher, dass man die Spieler als Spieleentwickler
gerne auch Menschen zerlegen lassen würde, wenn das Spiel
dadurch nicht sofort aus dem Ab-16-Regal unter die Ladentheke
wandern würde - und damit ein großer Teil des Gewinns flöten
ginge.
Ich mag Shooter, in denen man auch die meiste Zeit sieht,
worauf man ballert, Shooter, in denen man wenigstens ein paar
Gegner schon sieht, bevor sie angreifen. Shooter, in denen man
auf was andere als Zombies schießt, seien es nun Roboter oder
Menschen. Und auf ekelhafte Effekteinlagen kann ich dabei auch
verzichten.
Gibt es doch, keine Panik:
In den allermeisten Shootern (ob ego oder nicht) sieht man die Gegner beizeiten.
Horrorspiele wie „F.E.A.R.“ sind da eher ein Sub-Subgenre, wenn das Wort erlaubt ist.
Und wenn Du lieber auf Menschen als auf Zombies schiesst (was ich ehrlich gesagt irgendwie bedenklich finde) seien Dir diverse Kriegsspiele wie „Call Of Duty“ empfohlen. „Was anderes“ bietet auch der erwähnte Serious Sam (in allen Teilen - nicht zweideutig gemeint) und für Roboter such mal nach den Oldies „Turok“ (auch alle Folgen) und „Descent“ (dito). Aber auch im - von mir ebenfalls erwähnten - „Deus Ex“ wird man da fündig, sowie in „Red Faction“, „Half-Life 2“ und in den diversen Kampfroboter-Simulationen a la „Mechwarrior“.
In eine ähnliche Kerbe schlagen da auch die beiden „Aquanox“-Spiele.
Wenn ich an dieser Stelle einen Shooter empfehlen müsste,
würde ich Mafia empfehlen, das ist der neueste Shooter, der
mir gefällt. Ist auch relativ außergewöhnlich und
Shooter-untypisch, aber besser als diese Monsterhatz. Splinter
Cell ist auch nicht schlecht (falls es denn läuft), aber
eigentlich schon kein Shooter mehr.
Wie ich schon in einer anderen Antwort erwähnte:
„Mafia“ ist zwar ein Shooter, aber kein Egoshooter (wie die bemängelten Spiele).
„Splinter Cell“ übrigens auch nicht.
Aber Du scheinst erschreckend oft den Drang zu haben, in Spielen Menschen umzubringen… 
Doch um zu einem versöhnlichen Schluss zu kommen, muss ich zugeben, dass diese beiden Spiele mehr Handlung und ein vielschichtigeres Gameplay bieten.
mfg
MB
Gleichfalls Grüße.