Hallo in die Runde!
Mein Bruder hat neulich einen alten Schulfreund nach langer Zeit wieder getroffen. Und wie es immer so ist - über „Mein Job, mein Haus, mein Auto“ geplaudert. Der o.g. Freund meinte, er ist direkt nach der Schule (2000) mit seinem mittelmäßigen Hauptschulabschluß bei einem Finanzdienstleistungsunternehmen eingestiegen und beschäftigt sich seitdem mit Versicherungen, Finanz- und Anlagenberatung etc. Zunächst sei er zwecks Nebenverdienst und aus Neugier dort eingestiegen und nun macht er das hauptberuflich. Durch Schulungen, Seminare etc. kann man sich dort immer weiter qualifizieren und „sein eigener Chef werden“. Das monatliche Netto-Gehalt sei bei fortgeschrittenen Mitarbeitern 5000 EUR mindestens und 10-15 Tausend wären ebenfalls keine Seltenheit, ein persönlicher Firmenwagen inklusive…hmmm ???
Also, mir kommt die Sache schon etwas „spanisch“ vor, ich gaube es einfach nicht! Wollte der Kumpel meines Bruders einfach nur angeben? Wobei er eigentlich ein ganz netter und ehrlicher Bursche ist… und hat auch meinem Bruder angeboten es bei ihm zu versuchen. Mein Brüderchen grübelt nun - wer würde denn nicht gern einen harten Fließband-Job gegen einen Bürosessel und Krawatte tauschen? Aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit bei solchen Wunder-Jobs auf eine Vertreter-Tätigkeit reinzufallen? So gut wie 100 %??? 
Wer kann etwas darüber berichten und hat evtl. Erfahrung?
Grüße
Tanja
P.S.: eine Visitenkarte vom Kumpel mit HP-Adresse des Arbeitgebers ist vorhanden. Ich weiss nur nicht ob ich sie hier posten darf.
((