Hallo,
die Dame ist 75 Jahre alt, ansonsten sehr bewegungswütig, aber ihre Kniearthrose(oder zeitweise Arthristis) behindert sie sehr.
Ursache war ein vor 30 JAhren wohl nicht ausgeheilter Bänderschaden nach einem Skiunfall. Absatzerhöhung hat sie schon. Wenn sie nicht so viele Treppen laufen muss, wird es besser, aber längere Strecken Laufen geht auch nicht mehr so richtig.
Habe neulich von einem älteren Herrrn gehört, dass er seine Beschwerden durch einen Fahrrad-Hometrainer in den Griff bekam nach bereits einem halben Jahr, indem er jeden Tag 1/2 Stunde trainierte und sich sogar auf 200 Watt steigerte.
Gibt es das, ist es sinnvoll? Sie hat auch etwas Herzinsuffizienz, man merkt es ihr aber nicht an.
Gruß und danke Aurikel
hallo!
die arthrose an sich ist ja meist nicht das problem-ausser dass sich das knie nicht mehr voll bewegen lässt,…
der schmerz kommt durch die zusätzliche entzündung zustande die spontan auftauchen kann.
aber auch in dem fall ist dosierte bewegung besser als absolut ruhighalten.
auf dem fahrradergometer kann man sich das knie selber durchbewegen wenn man nur mit dem nicht-betroffenen bein radelt und das andere nur aufs pedal stellt.
hier lässt sich auch die belastung ideal anpassen da man einfach nur mit so viel kraft tritt wie das knie momentan verträgt.
beim gehen heisst es immer noch: alles oder nix.
„spontanheilung“ gibt es bei arthrose selbstverständlich auch-der gelenkspalt kann wieder „zurückkommen“.
die die das schaffen sind aber übermässig motiviert, d.h. die machen alles was aktiv möglich ist (ernährung ändern, sport, …)-und das über lange zeit.
es ist eben zu einfach seinen gewohnheiten weiter nachzugehen und sich operieren zu lassen als selber was zu tun.
tschüss
matthias
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