Radfahren, Gelenke und Kälte

liebe w-w-w-gesundefitte,

ich fahre mit dem rad jeden arbeitstag zur arbeit, das sind 20+ kms einfach.

neulich hat mir jemand erzählt, dass dies bei den derzeitigen temepraturen ein problem für die gelenke sei. bisher hatte ich noch keine probleme, zumindest nicht mit den gelenken.

irgendwie will ich dies bemerkung aber nicht auf die leichte schulter nehmen, wenn ich durchs radeln im winter irgendwann zb. rheuma o.ä. provoziere dann sollte ich evtl. doch auch mal den öpnv benutzen. aber halt noch nicht wegen irgendeiner bemerkung.

ist da etwas dran? schön wären auch nicht nur meinungen, als nat.wiss. bin ich eher ein ungläubiger thomas bevor ich meine finger nicht in belege für die argumente legen kann…
nur-erfahrungen 100 jähriger täglicher radfahrer sind aber auch willkommen :wink:

danke!

stefan

hi,

vorweg, dies ist keine wirklich qualifizierte experten-antwort!

daher meine vermutung als rennradsportler: bei kälte zu fahren ist manchmal einfach nur sch…-kalt am knie, provoziert aber doch keine krankheit. beugt wahrscheinlich eher krankheiten vor.

es ist so wie beim kaffee. einem gesunden magen macht kaffee nichts aus, an sich ist es nichts krankmachendes. hat man aber eine vorbelastung oder eine magenschwäche, ist kaffee durchaus symptomauslösend.

ich vermute, dass rheumakranke nicht gut mit winterlichen radfahrten bedient sind, gesunde aber das locker machen können.

hallo alpha,

vielen dank für deine antwort!

vor allem für die qualifizierte selbsteinschätzung:

vorweg, dies ist keine wirklich qualifizierte
experten-antwort!

wäre ich mediziner hätte ich mir selber geantwortet, mir ging es tatsächlich um auch meinung von betroffenen…

als solcher wundert mich aber:

daher meine vermutung als rennradsportler: bei kälte zu fahren
ist manchmal einfach nur sch…-kalt am knie,

am knie?
also bei mir fallen zuerst die daumen dem frost zum opfer, danach sind die füsse dran, dann den rest der hände…sprich: bevors mich an den knien friert hänge ich schon längst am nächsten baum weil die abgefrorenen finger das bremsen nicht mehr hinbekommen :wink:

  • aber nur wenn ich vergesse meine heizsohlen und wärmepads mit zu nehmen…

ich vermute, dass rheumakranke nicht gut mit winterlichen
radfahrten bedient sind, gesunde aber das locker machen
können.

bisher bin ich nicht rheumakrank, hatte da nie probleme, also hoffe ich mal weiter…vielleicht hats ja noch kritischere hinweise…

stefan

Lieber stefan,

Von mir auch nur ein Erfahrungsbericht.
Ich fahre täglich so um die 20 km insges.
Das seit ca. 15 Jahren und bei fast jedem Wetter; nur bei Glatteis bleibt der Drahtesel im Stall.

Probleme hab ich bisher keine und Spezialklamotten hab ich bis auf Handschuhe aus Thinsulate keine

Gandalf

ich hätte…
…lieber gandalf…

sehr wohl probleme wenn ich

Spezialklamotten hab ich bis
auf Handschuhe aus Thinsulate keine

‚nur‘ so ausgerüstet fahren tun täte…wie gesagt, ich benutze derzeit heizsohlen (wenn sie denn mal gehen …) und wärmepads. wenn diese mir meine kollegInnen nicht vor lauter begeisterung „uiii was’n das“ - *klick* schon in der küche auslösen…

hut bzw. helm ab!

stefan