Radfahrer gebissen!

Hallo,

habe vorhin etwas sehr Unerfreuliches erlebt:
habe meine beiden (großen) Hündinnen vor die Tür gelassen, damit sie ihren vorbeikommenden Hundefreund zu begrüßen können. Nun kam genau in dem Moment ein Radfahrer des Weges, der sofort von meinen beiden Hunden laut und aggressiv bellend verfolgt und von beiden in die Beine gebissen wurde! Und der natürlich dementsprechent „bedient“ war!
Radfahrer sind bei Spaziergängen kein Problem bzw. können wir die Hunde da gut mit Leckerchen ablenken. Es ist leider (keine Ahnung warum) GENAU dieser Radler, auf den sie es (nur noch nie so massiv) abgesehen haben. Und der passiert unser Haus ziemlich häufig.

  1. Was kann dieser Mann nun unternehmen (und was uns „blühen“?)?
  2. Gibt es außer immer wieder Üben mit Leckerchen (und außer Anleinen vor der Haustür) noch Möglichkeiten, das effektiv zu trainieren?

Hoffe auf Tipps und danke schon mal herzlich dafür!!!

Gruß,
Nina

Liebe Nina,

  1. Was kann dieser Mann nun unternehmen (und was uns
    „blühen“?)?

Tja, was kann er machen ?
Ich würde (je nach Schwere der Verletzungen) entweder erst zum Krankenhaus oder zur Polizei gehen, dort jeweils dafür Sorgen, daß die Spuren gesichert und dokumentiert werden. Der nächste Schritt geht zum Anwalt.
Ziele: Sicherung meiner rechtlichen Position im Hinblick auf Schadenersatz resp. Schmerzensgeld. Beseitigung der akuten Gefahr für die Allgemeinheit, ggf. durch Einschläfern der Hunde.
NB: Ja, ich höre schon wieder das Geschrei der „Tierfreunde“. Was wäre denn gewesen, wenn der Radfahrer vor ein Auto gestürzt wäre? Wenn Kinder angefallen werden? Wenn die offenbar nicht zuverlässigen Hunde auf die Straße rennen und dort Menschen in Gefahr bringen?
Wer will verantworten, daß das nicht geschieht?
Mir hats gereicht, als einer sein Viehzeug nicht im Griff hatte und ich soeben noch vermeiden konnte mit dem Motorrad in einen Hund zu fahren, der urplötzlich aus dem Gebüsch kam. Dummerweise zu groß um wie bei einem Kaninchen schlicht denm Lenker gerade zu halten - so war ich denn gezwungen mich in Gefahr zu bringen.
Im übrigen wird sich meine Krankenversicherung sicher gerne der Möglichkeit bedienen etwaige Behandlungskosten vom Verursacher einzufordern.
Ich würde schon mal meine Haftpflicht informieren.

Gruß
Bernd

Hallo,

  1. Was kann dieser Mann nun unternehmen (und was uns
    „blühen“?)?

Er kann Euch anzeigen (bei Privatklage Schmerzensgeld verlangen), die Hunde können Maulkorb und Leinenzwang auferlegt bekommen. Dein Grundstück muss gesichert werden. Die Hunde müssen unter Umständen einen Wesenstest ablegen…
Habt ihr Haftpflichtversicherungen für die Tiere?

  1. Gibt es außer immer wieder Üben mit Leckerchen (und außer
    Anleinen vor der Haustür) noch Möglichkeiten, das effektiv zu
    trainieren?

ZB. durch Hundeschule, Hundeführerschein machen etc.

Gruß
Maja

Hallo,

habe vorhin etwas sehr Unerfreuliches erlebt:

der Radfahrer auch, das scheint aber egal zu sein.

habe meine beiden (großen) Hündinnen vor die Tür gelassen,
damit sie ihren vorbeikommenden Hundefreund zu begrüßen
können.

Nun kam genau in dem Moment ein Radfahrer des Weges,
der sofort von meinen beiden Hunden laut und aggressiv bellend
verfolgt und von beiden in die Beine gebissen wurde! Und der
natürlich dementsprechent „bedient“ war!

das Problem sind nicht die Hunde, sondern so verantwortunglose Halter wie Du.

Radfahrer sind bei Spaziergängen kein Problem bzw. können wir
die Hunde da gut mit Leckerchen ablenken.

Ihr müsst eure hunde dauernd ablenken, damit sie nicht an Radfahrer gehen? Dauerzustand?

  1. Was kann dieser Mann nun unternehmen (und was uns
    „blühen“?)

er zeigt Dich hoffentlich an

Gruß

Johannes

Hi

natürlich dementsprechent „bedient“ war!
Radfahrer sind bei Spaziergängen kein Problem bzw. können wir
die Hunde da gut mit Leckerchen ablenken.

Du solltest Deine Hunde erziehen, nicht sie mit Leckerchen ablenken.

  1. Gibt es außer immer wieder Üben mit Leckerchen (und außer
    Anleinen vor der Haustür) noch Möglichkeiten, das effektiv zu
    trainieren?

Du solltest Dir vielleicht mal überlegen, ob Du nicht lernen solltest mit Hunden umzugehen.

Hoffe auf Tipps und danke schon mal herzlich dafür!!!

Sorry, aber wenn Du Deine Hunde nicht im Griff hast, solltest Du keine halten und komm nicht damit „das haben sie noch nie getan“. Schließlich sagst Du ja selber, daß sie an diesem speziellen Radfahrer irgendwas stört. Wenn Du das weißt und auch weißt, daß er öfter bei Deinem Haus vorbeifährt, dann solltest Du Deine Hunde nicht einfach so auf die Straße lassen.
Bei aller Tierliebe, aber das finde ich unverantwortlich. Wobei ich aber nicht den Hunden „einen Vorwurf mache“, sondern dem Halter.

Gruß
Edith

Hallo Nina,

wenn Du schon weißt dass dieser Radfahrer ständig an eurem Haus vorbeikommt, wieso läßt Du dann die Hunde raus?
Mal abgesehen davon dass es ganz schön scheiße jetzt schon für den Mann ist, was wäre gewesen wenn dies ein kleines Kind gewesen wäre?

Gesetz dem Falle der Mann zeigt Dich an wirst Du wohl nicht um einen Leinenzwang oder sogar Maulkorbzwang herumkommen, was ich in diesem Fall auch befürworten würde.
Deine Hunde, haben einen Menschen in gefahrdrohenderweise angesprungen und verletzt, zählen also meines Wissens dann auch zu den gefährlichen Hunden.

Wenn Deine Hunde schon immer was gegen Radfahrer hatten wäre ich mal zur Hundeschule gegangen, die kriegen das ganz gut in Griff.
Allerdings bin auch ich der Meinung das man dieses Problem hier beim Hundehalter angehen sollte und der bist nunmal Du.

Gruß Yvonne

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Hallo Maja,

ich danke dir für deine sachliche Antwort!

Ja, Haftpflicht haben wir.
Und ich bin natürlich gern bereit (und sehe den Bedarf), verschiedenste Dinge durchzuführen, damit solche Vorfälle nie mehr passieren. Es ist bisher außer gelegentlichem Bellen nichts passiert und da die beiden ansonsten nur brave Lämmer sind, war diese Situation in dem Maße für mich überhaupt nicht absehbar. Die laufen immer wieder vor der Tür herum und freuen sich über jeden Mensch und Hund, der kommt - diesen einen hatte ich DUMMERWEISE (ja!) an dieser Stelle nicht einkalkuliert.

Gruß,
Nina

Hi Nina,

vielelicht mal was konstruktives von mir…
anstelle dieses ewige gehacke.

Zum einen muss ich einem meiner Vorredner doch recht geben… oder ein angeschnittenen Problempunkt erwaehnen.
Deine Hunde scheinen generell mit Radfahrern , Joggern oder aehnlichen Probleme zu haben. Das darf NIEMALS sein. Wenn ein Hund sein revier/Euer Grundstueck verteidigt… dann ist das eine sache… aber auf offener strasse darf das niemals geschehen. da muesst ihr die hunde im griff haben.

kritikpunkt 2:
"im griff haben " heisst nicht permanent bestechen. gibst du dem hund immer dann leckerlies, wenn die situation zu entgleiten droht, mekr tder hund… aha… wenn ich den anfalle/anbelle/anknurre ist das richtig…weil ich werde dafuer belohnt und bekomme leckere sachen.

ist also grundsaetzlich falsch.
du darfst deinen hund nur belohnen, wenn er einen befehl gut ausgefuehrt hat. wenn er hoert. das tut was du willst. aber nicht um ihn zu bestechen. damit foerderst du diese situation.

hier ein ernstgemeinter tip. es gibt viel literatur ueber richtige hundeerziehung… aber ein muss ich denke ich mal ein hundetrainer. das ist im uebrigen oftmals eher ein training fuer den halter… weil der meistens das problem ist.

hunde sind keine menschen. das verstehen viele nicht so richtig.
wichtig ist, dass du deinen hund JEDERZEIT im griff hast.
das heisst nicht unbedingt, dass er wie ein soldat stillstehen muss bei kommando… aber das sollte das ziel sein. es gibt immer schwierige situationen. andere hunde beimn gassigehen… jogger, grosse strassen… aengstliche passanten… laerm…
menschengedraengel.

du musst sicher sein, dass sich dein hund auch in soclhen situationen sicher verhaelt. weil du bist verantwortlich.

zur haftung:
ich hoffe du hast eine entsprechende versicherung.
wenn der biss kein „knappen“ war… und eine wunde entstanden ist… kann (je nach sozialverhalten des opfers) auf dich einiges an aerger zu kommen, der je nach hunderasse verschiedene schwer ausfallen kann.

ist dein hund / hunde in die „kategorie kampfhund“ einzustufen, siehts im allgemeinen ziemlich bloed fuer euch aus, wenn das opfer euch ans leder moechte. da kann je nach verletzung in der tat die giftspritze winken. aber das ist nicht einfach so schnell getan.
ich hoffe mal das war ein einzelfall. sonst haste schlechte karten.
ansonsten …
kosten fuer anwalt, evtl. vergleich und gerichtskosten… reinigung/ersatz der kleidung… schmerzensgeld
im schlimmsten falle bekommste eine klage an den hals, dass du dafuer sorge zu tragen hast , dass deine hunde niemanden mehr anfallen koenne. also: permanent leinen und maulkorbzwang mit geldstrafenandrohung… das ist halt auch ziemlich uebel fuer die hunde… aber die menschliche sicherheit geht dem hundelebensraum vor.

so… viel blabla… berichte mal was draus geworden ist. und schau mal nach hundetrainern…damit das nicht nochmal passiert…
wollten dich deine hunde beschuetzen? hast du angst/unwohlers gefuehl, wenn genau dieser radfahrer vorbeifaehrt???

grusz

PixelKoenig

Hallo,

  1. Was kann dieser Mann nun unternehmen (und was uns
    „blühen“?)?

Er könnte zivil- und ggf. auch strafrechtlich gegen euch tätig werden. Um hierbei unnötigen Ärger und Kosten zu vermeiden und um das Verhältnis nicht noch zusätzlich zu belasten, ist jetzt zunächst mal ein aktiver Umgang mit der Situation gefordert. Soll heißen: Krankenbesuch, größter Blumenstrauss der Welt, Zusage der Kostenübernahme, Hilfe bei allen durch die Verletzung auftretenden Problemen. Gibt es eine Tierhalterhaftpflicht, diese sofort informieren und den Sachverhalt korrekt schildern und hoffen, dass sie die Deckung übernehmen. Ansonsten kann der Spaß ggf. teuer werden. Nur mit Anwalt/Gericht wird es noch teurer. Also berechtigte Forderungen lieber gleich anerkennen.

  1. Gibt es außer immer wieder Üben mit Leckerchen (und außer
    Anleinen vor der Haustür) noch Möglichkeiten, das effektiv zu
    trainieren?

Dazu kann ich mich nicht äußern, Fachleute müssten sich die Hunde ansehen (Hundeschule). Ich weiß nur, dass wir unseren wilden kleinen Freund nie ohne Leine laufen lassen (mindestens 10m Schleppleine in erreichbarer Nähe), bis sich sein Temperament hoffentlich mit der Zeit mal etwas legt. Glücklicherweise ist er kein Beißer (mehr), aber die Gefahr im öffentlichen Verkehrsraum ist auch so schon viel zu groß.

Gruß vom Wiz

Hallo,

seh ich genau so mit dem Halter - und das bin ich, sind wir. Und deshalb poste ich hier. Und sehe den Fehler auch.
Das Problem „Radfahrer“ (dieser Radfahrer also) war bei unserer 1. Hündin erldigt, keimt nun offensichtlich neu und in neuer „Güte“ auf mit der neuen Hündin an der Seite.
Ich hatte das in dem Moment, als ich die Tür öffnete, nicht bedacht. War gerade nach Hause gekommen und hatte außer unserem Bekannten niemanden gesehen. Das war natürlich saudoof und im Nachhinein äußerst gewagt. Wir wohnen auf dem Land, da kommen nicht so oft Leute vorbei. Ist keine Entschuldigung, logo.
Kinder lieben die beiden Hunde, egal ob zu Fuß, als Baby auf dem Arm oder Fußboden, auf dem Rad oder wie auch immer.
Verletzt ist der Mann zu Glück nicht, aber es ist schlimm genug für ihn, dass es passiert ist - natürlich! Aber für ihn kann ich im Moment nichts tun, ist vielleicht verständlich, dass sich meine Gedanken um die Hunde und mich selbst drehen.

Danke und Gruß,
Nina

Hallo,

Die laufen immer wieder vor der Tür herum und freuen
sich über jeden Mensch und Hund, der kommt - diesen einen
hatte ich DUMMERWEISE (ja!) an dieser Stelle nicht
einkalkuliert.

Das Problem ist, dass die beiden sich gegenseitig hochschaukeln können. Wenn nur einer der Beiden einen Menschen nicht leiden kann, das kommt immer wieder vor! dann solidarisiert sich der andere fast automatisch mit ihm. 1 Hund + 1 Hund = Rudel und das hält zusammen.
Ganz besonders vor der eigenen Haustür muss man die Augen offen halten, weil die Reviergrenzen noch recht nahe sind und evtl. Übergriffe schneller passieren.

Unbedingt darauf achten, dass Ruhe herrscht, wenn Ihr das Haus verlasst. Bring sie in eine Trainingssituation und mach Dir ihre Aufmerksamtkeit gewiss. Du bist der bei dem die Musik spielt, nicht Hinz und nicht Kunz.
Leute anbellen oder anspringen ab sofort verboten.
Bekannte dürfen nur nach Aufforderung durch das Herrchen begrüßt werden.
Such Dir einen geeigneten Hundeverein, bei dem Du ein wenig Obedience Training machen kannst.

Gruß
Maja

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Hi Pixelkönig

vielelicht mal was konstruktives von mir…
anstelle dieses ewige gehacke.

Mag sein, daß Nina nicht gerade mit Samthandschuhen angefaßt wurde, aber Hundehalter wie sie sind es, die den Vorurteilen gegen Hunde immer wieder neue Nahrung geben.

Deine Hunde scheinen generell mit Radfahrern , Joggern oder
aehnlichen Probleme zu haben.

Tja, laut Nina sind die Hunde immer lahmfromm gewesen. Warum sie die dann allerdings bei Sparziergängen mit Leckerlies „bestechen“ mußte, das frage ich mich.

das ist im uebrigen oftmals eher ein training
fuer den halter… weil der meistens das problem ist.

Eben das Problem hängt selten an der Leine, sondern hält die Leine in die Hand.

Gruß
Edith

4 „Gefällt mir“

Hallo,

der Mann wird vermutlich nicht mal zum Arzt gehen, er wollte nicht mal Namen austauschen (habe es vorgeschlagen, aber er weiß ja auch, wo wir wohnen). Ich kann aber nicht einschätzen, was da noch passieren könnte. Danke für deine Tipps in dieser Richtung, ich sehe das genau so und will mich ja auch gar nicht aus der Affäre ziehen.

Danke für deine Sachlichkeit!

Gruß,
Nina

Hallo,

vielen Dank erstmal!

Ja, das Problem „Radfahrer“ scheint (wieder) zu bestehen, wir hatten es (siehe weiter unten) bereits mit unserer ersten Hündin geklärt, aber sie scheint ja doch nicht so gefestigt zu sein, sich nun nicht von ihrem Kumpel wieder anstacheln zu lassen.
Und das darf NIEMALS sein, das sehe und wünsche ich (unbedingt!) ganz genau so!! (wir geben den Hunden übrigens niemals was, wenn sie bellen o.ä., sondern prophylaaktisch als Ablenkung und zur positiven Verknüpfung mit Radfahrern).
Mit Hundeerziehung habe ich mich tatsächlich schon recht eingehend beschäftigt, auch in einer (wie ich meine guten) Hundeschule waren wir. Unsere erste Hündin hört prima, wäre (allein!) auch zurück gekommen. Nun werden sie aber grad offensichtlich als Paar sehr stark. Und dass wir da nun dringend handeln müssen, liegt auf der Hand!

Kampfhunde sind`s nicht, sind Mischlinge.

Ich habe den Radfahrer erst bemerkt, als die Hunde das Bellen anfingen. Da er am Grundstück vorbei fuhr, ordne ich es in Revieransprüche ein (weiß es aber nicht genau). Geht trotzdem nicht das Ganze, zumal sie dem Mann ein Stück gefolgt sind.

Hundetrainer ist SEHR DRAN, ja!!

Viele Grüße,
Nina

Hallo,

10m Schleppleine in erreichbarer Nähe), bis sich sein
Temperament hoffentlich mit der Zeit mal etwas legt.
Glücklicherweise ist er kein Beißer (mehr),

Hey das hört sich ja ganz gut an. Wie macht sich der Kleine inzwischen? Lässt er Dich nun auch telefonieren?
Gerne würde ich hören, welche Erfolge (oder auch nicht)Ihr in der ganzen Zeit verbuchen konntet.

LG
Maja

Allein dafür ein Sternchen!

Eben das Problem hängt selten an der Leine, sondern hält die
Leine in die Hand.

Gruß
Bernd

Hallo,

das Problem sind nicht die Hunde, sondern so verantwortunglose
Halter wie Du.

Nina war sicherlich nicht verantwortungslos- eher nicht vorausschauend, was passieren kann, stürmen die Hunde los. Nun kommt mal wieder runter von euren Leitern ist ja nicht zum mitlesen hier.

  1. Was kann dieser Mann nun unternehmen (und was uns
    „blühen“?)

er zeigt Dich hoffentlich an

Nina könnte auch das Gespräch mit dem Mann suchen, was sie wohl auch schon getan hat. Eine Anzeige wäre dann immer noch der letzte Schritt, kann man sich nicht einige.

Ich wundere mich immer mehr, dass das gesproche Wort immer mehr in den Hintergrund gerät und der Anzeigenwahn in den Vordergrund.

Miteinander Reden ist bestimmt besser, als übereinander herzufallen.

Gruß BelRia

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Hallo, Nina

habe vorhin etwas sehr Unerfreuliches erlebt:

da kannst du ja echt froh sein, das so weiter nichts passiert ist!!!
Mein Bruder hatte mal als Jugendlicher einen Hunde-Fahrradunfall…und der war nicht so toll!

habe meine beiden (großen) Hündinnen vor die Tür gelassen,
damit sie ihren vorbeikommenden Hundefreund zu begrüßen
können. Nun kam genau in dem Moment ein Radfahrer des Weges,
der sofort von meinen beiden Hunden laut und aggressiv bellend
verfolgt und von beiden in die Beine gebissen wurde! Und der
natürlich dementsprechent „bedient“ war!

Damit muss du als Hundehalter immer rechnen, ein Kaninchen sieht der Hund auch vor dir und läuft plötzlich über die Strasse!

Radfahrer sind bei Spaziergängen kein Problem bzw. können wir
die Hunde da gut mit Leckerchen ablenken. Es ist leider (keine
Ahnung warum) GENAU dieser Radler, auf den sie es (nur noch
nie so massiv) abgesehen haben. Und der passiert unser Haus
ziemlich häufig.

War eventl. Imponiergehabe vor dem anderen Hund. Darf aber nicht vorkommen!
Der Fahrradfahrer wird sicherlich nicht eine andere Strecke auswählen, nur weil deine Hunde ihn nicht mögen-oder?
Geh zu einer guten Hundeschule und lerne du dort mit deinen Hunden das richtige Verhalten(einzuschätzen).

  1. Was kann dieser Mann nun unternehmen (und was uns
    „blühen“?)?

Virelleicht eine Anzeige.

  1. Gibt es außer immer wieder Üben mit Leckerchen (und außer
    Anleinen vor der Haustür) noch Möglichkeiten, das effektiv zu
    trainieren?

Frag einen Hundetrainer.
Danke Gott(oder sonst wen), das nicht mehr passiert ist!
Geh doch noch mal zu dem Mann hin und schau nacvh , ob alles ok ist. Vielleicht könnt ihr in Ruhe darüber reden.
Viel Erfolg!
Manu

Hallo Bernd,

Tja, was kann er machen ?
Ich würde (je nach Schwere der Verletzungen) entweder erst zum
Krankenhaus oder zur Polizei gehen, dort jeweils dafür Sorgen,
daß die Spuren gesichert und dokumentiert werden.

Es handelte sich um einen Hundebiss und nicht um ein Schwerverbrechen. Lt. Aussage von Nina hatte der Mann keine Verletzung. Zum Arzt gehen sollte er sicherlich, aber wenn keine Verletzung da ist, was soll er da im Krankenhaus ??

Der nächste

Schritt geht zum Anwalt.
Ziele: Sicherung meiner rechtlichen Position im Hinblick auf
Schadenersatz resp. Schmerzensgeld.

Bißchen übertrieben. Das würde eine Sache der Versichungen sein, da die Hunde versichert sind. Man kann auch alles übertreiben. Auch hier würde das gesprochene Wort unter den Beteiligten sicherlich das 1. sein, was unternommen werden sollte. Der Anzeigenwahn nimmt in Deutschland beträchliche Formen an.

Beseitigung der akuten
Gefahr für die Allgemeinheit, ggf. durch Einschläfern der
Hunde.

Warum deren Beseitigung. Nina wird dafür Sorge tragen müssen, dass sowas nicht mehr vorkommt.
Übertreib mal nicht so.

Wann beseitigen wir denn die Autos - als eine allgemeine Gefährdung ??

NB: Ja, ich höre schon wieder das Geschrei der „Tierfreunde“.
Was wäre denn gewesen, wenn der Radfahrer vor ein Auto
gestürzt wäre? Wenn Kinder angefallen werden?

War es aber nicht. Alss lass mal deine spekulationen. Lesen müßte man können.

Wenn die
offenbar nicht zuverlässigen Hunde auf die Straße rennen und
dort Menschen in Gefahr bringen?

Nu komm mal wieder runter von deiner Palme 7 -ist ja nicht zum aushalten. Schwarzmalerei hilft niemanden wirklich.

Wer will verantworten, daß das nicht geschieht?

Du kannst auch auf einer Bananenschale ausrutschen. *gg*

Mir hats gereicht, als einer sein Viehzeug nicht im Griff
hatte und ich soeben noch vermeiden konnte mit dem Motorrad in
einen Hund zu fahren, der urplötzlich aus dem Gebüsch kam.

Ach darum geht es dir - so so. Einer ist nicht alle, die meisten Hunde fallen gar nicht auf, doch über die Paar fällt man dann her oder wie. Hast du keine anderen Probleme ?? - als alte Kamellen aufzuwärmen ??

Im übrigen wird sich meine Krankenversicherung sicher gerne
der Möglichkeit bedienen etwaige Behandlungskosten vom
Verursacher einzufordern.

Das gehört aber nicht hierher - oder ??

Ich würde schon mal meine Haftpflicht informieren.

Das sollte sie auf alle Fälle machen.

Gruß BelRia

Dafür gibt es ein Sternchen.

Warum reden, wenn es Anzeigen gibt?..leider wird ja so gedacht…

LG Manu