Radsport: (Giro-)Reglement

Hallo Radsportkenner,

ich habe eine Frage zum Reglement, beim Giro kam das gestern zum Tragen.

Auf Grund der nassen Fahrbahn gab es die Regelung, dass alle Fahrer, die den Rundkurs erreicht haben, die Endzeit des ersten Zieldurchfahrers gutgeschrieben bekommen, auch wenn sie stürzen. (Diese Regelung gibt es wohl sonst auch, bloß ist die Distanz eine kürzere.)

Wo ist aber der Sinn, wenn alle Fahrer die gleiche Zeit gutgeschrieben bekommen? War dann nicht die Etappe für die Füße? Oder gilt das nur für die, die stürzen und nicht weitefahren können? Hätten die dann aber nicht einen Vorteil gegenüber denen, die weiterfahren?

Ich versteh’s gar nicht. Habe auch sonst im Netz nichts gefunden. Das ganze UCI-Reglement ist etwas zu umfangreich, um’s auf die Schnelle durchzulesen…

Danke für Hilfe!
Mio

servus,

wenn der erste fahrer mit etwa mit einem vorsprung von 2 min das ziel durchfährt und aufgrund der witterung oder sonstigen bedingungen die besagte regelung in kraft tritt, dann bekommen alle anderen fahrer lediglich diese 2 min rückstand geschrieben. mit dieser regelung wird verhindert, dass fahrer durch schlechte rennbedingungen, die nicht nur die etappe, sondern auch das gesamtklassement leistungsunabhängig beeinflussen können, stark benachteiligt werden.

CIAo

Moin,

galt ja nur für die, die den Rundkurs erreicht haben. Die ersten Fahrer bekommen noch zusätzliche Zeitgutschriften und bei Sprintankünften gelten die letzten 1000m jeher als Schutzzone (alle gleiche Zeit).

Gruss,
Marco