Rasender Vater

Hallo Ivo,

Du schreibst mir, ich solle bitte lesen was da steht.

Gugg mal:

Ihr fehlt das Vertrauen zum Vater. Da sollte der Vater zum
nachdenken anfangen und nicht beleidigt sein.

Ich beleidige sie nicht. Ich erkläre Ihr nur meinen Standpunkt. Und der ist mit Sicherheit für die meisten Nachvollziehbar, sofern sie das lesen was ich schreibe und nichts dazu interpretieren.

Also bist du jetzt der Vater von Doros Kindern,

??? du erlaubst ??? Was ist das hier?

Das frage ich dich!!

Kerbi

Mahlzeit,

Zunächst einmal: schon dein Titel versucht zu manipulieren. Es geht nicht um Männer und Autos, sondern um rationelle vs. irrationelle Ängste. Zu deiner Information: ich bin alles andere als ein Autofetischist, ich fahre, wenn ich muß, ansonsten nehme ich das Rad oder die Öffentlichen.

Ich diskutiere schon lange nicht mehr über Geschwindigkeiten,
es bringt nichts, nicht mal wenn ich bei einer gefährlichen
Situation als Beifahrer sitze. Du wirst kein Posting finden,
wo ich mich auf die ewig leidige Tempodebatte mit Männern
einlasse.

Nicht? Wie oft sprichst du über die 200? z.B. hier:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

(Tip: Such mal nach „Kerbi“ und „200“ im aktuellen Forum).
In allen diesen Artikeln sagst du, 200 fahren ist rasen.

Rücksichtslosigkeit und viele schwere Unfälle hat es schon
gegeben, als die Auto nicht schneller wie 150 fuhren, und wird
es bei Tempo 250 auch geben.

Ja eben, darum geht es doch. Rücksicht nehmen auf andere Verkehrsteilnehmer, auf den Straßenzustand, auf die Witterungsverhältnisse, das soll vermittelt werden. Nicht eine Zahl auf dem Tacho!

Keiner der Diskutanten wird bestreiten, daß es wichtig ist,
den Kindern Werte zu vermitteln. Keiner spricht sich dagegen
aus, langsamer zu fahren, wenn es die Verkehrssituation
erforderlich macht.

Und keiner spricht sich dafür aus, wenn die Mutter Angst hat.
Merkst du was?

Ja, ich merke: du hast zwar kräftig mitdiskutiert, aber den Punkt nicht verstanden. Vielen der Mitlesern fiel auf, daß Doro sich auf diese Zahl fixierte, und sie (wir) empfanden das nicht als berechtigt. Wenn jemand irrationale Ängste hat, dann kann man ihm dadurch helfen, daß man zeigt: hey, du mußt keine Angst haben, das kanan auch harmlos sein.

Die vielen Postings, wie viele Tempo 200 als normal und nicht
gefährlich finden, haben ihr nur noch mehr Angst gemacht, ist
doch logisch.

Wieso ist das logisch? Wennich Angst vor grünen Fröschen hätte und mir zig Leute sagten, grüne Frösche sind nicht gefährlich, dann wäre es für mich logischer, daß ich einsehe, keine Angst haben zu müssen, als daß sich meine Angst verstärken würde.

Warum es überhaupt zu Kontroversen kommt, ist die Tatsache,
daß einige, mich eingeschlossen, der Meinung sind, daß das „zu
schnell fahren“ auf jeden Fall ein solcher Wert ist, das
„schnell fahren“ nicht per se.

Wenn schnell fahren für dich ein Wert ist, ok.

Verdrehe mir nicht die Worte im Mund.

Dann wirst du
sicher deinen Kindern und deiner Frau den Wert so vermitteln,
dass Werte wie Rücksichtnahme auf Ängste beinhaltet sind, dann
werden sie sich sicher fühlen.

Da sind wir bei einem wichtigen Punkt: wenn du deinen Kindern begründet erklären kannst, daß 200 für sich eine Gefahr darstellt, dann solltest du das tun. Wenn du aber als Begründung nur „für mich ist das so“ angeben kannst, dann bringst du ihnen nicht bei, Gefahren zu erkennen, sondern du flößt ihnen eine irrationale Angst ein.

Du kannst auch ohne Angst,
deine Kinder bei jedem mitfahren lassen, die werden Tempo XY
ja wertschätzen.

Diskutierst du jetzt über Tempo? Ich lasse meine Kinder nicht mit jedem mitfahren. Tu ich das aber einmal, dann mische ich mich nicht in dessen Fahrweise ein.

Ich habe aber wenig davon gelesen, dass die Ängste von Doro
Verständnis erzeugt haben, in der Richtung, dass man bei Angst einfach
lagsamer fährt.

Verständnis wurde ihr entgegengebracht, und es wurde ihr sogar mehrfach geraten, mit ihrem Exmann in diesem Sinne zu sprechen. Was aber nicht getan wurde, und zwar zu Recht, war ihre Ängste als begründet anzuerkennen. Das ist ein wichtiger Unterschied.

Kontroversen über Geschwindigkeiten dürfte es zwischen Doro
und dem Vater schon einige gegeben haben vermute ich, sonst
würde sie ja unbeschwert mit ihm einfach reden.

Auch ein wichtiger Punkt.

Nur Reden über Geschwindigkeiten nützt nichts, weil da jeder
eine andere Sichtweise hat, die wird man nie auf einen Nenner
bringen können.

Doch, wenn man sich weg von der subjektiven Betrachtung begibt, kann man das schaffen.

Was man machen kann, ist Rücksicht darauf zu nehmen, wenn wer
Angst hat!

Unbenommen. Das schließt aber nicht mit ein, daß man ihre Angst ungeprüft übernimmt.

Was man machen kann, ist seine Kindern auf gefährliche
Situationen aufmerksam zu machen, damit sie Stopp sagen, wenn
sie Angst haben.

Auch recht. Bloß soll man sie nicht auf die Zahl fixieren, das wäre nur Hokuspokus, sondern man soll ihnen verständliche Dinge vermitteln.

Das werden Kinder aber nur lernen, wenn man ihnen das
vorzeigt.

Auch wahr. Und du meinst, allein die Tatsache, daß man 200 fährt, steht dem entgegen?

Das werden Kinder aber nur lernen, wenn das Stopp sagen der
Mutter z.B., gehört wird, wenn sie nicht als alles Mögliche
abgestempelt wird.

Doch, die Kinder sind doch nicht doof. Zumindest meine hätten sofort gefragt, warum die Mama denn etwas gegen 200 hat.

Der Unterschied zwischen den
beiden: „zu schnell“ meint, den Verkehrsgegebenheiten nicht
angepaßte Gesschwindigkeit zu fahren, das „schnell“ wiederum
vertritt die Ansicht, man könne anhand des Tachos direkt
ablesen, wann es zuviel ist.

Ach Sancho, ich denke das weiß ich, rede doch mit den vielen
Verkehrsopfern darüber.

Das habe ich nicht verstanden - was weißt du? Kennst du den Unterschied, oder meinst du, die zweite Aussage sei richtig?

Er hat daran zu denken, dass er seine Kinder über Gefahren
beim Autofahren aufklärt.
Es geht um Werte, der Rücksichtnahme und des Verständnis
zeigen, Vertrauen zu haben, Ängste ernst zu nehmen.

Ich glaube, die Ängste werden viel eher ernst genommen, wenn man sich Gedanken darüber macht, als wenn man sie ungeprüft übernimmt und an dei Kinder weitergibt.

Du meinst die Schnellfahrerfront war für den Vater hilfreich,
indem ihr Doro noch mehr Schrecken eingejagt habt?

Keine Ahnung, den Vater haben wir hier nicht gehört. Und so wie ich das verstanden habe, sollte Doro doch die Angst genommen werden, indem man ihre Angst vor der 200er-Marke als nicht für sich gefährlich darstellte.

Wenn du dir jetzt vorstellst, dass es Doro um Tempo 200
gegangen ist, der als Spaß vermittelt wird, und jetzt habt ihr
sie laufend darauf hingewiesen, wie gefährdet das Leben ihrer
Kinder sowieso ist, dann ward ihr eine große Hilfe für den
Vater.

Dieser Logik kann ich nicht folgen.

Wenn die Autolobby und ihre Anhänger persönliche Angriffe
sehen, wenn man versucht einer Familie zu helfen, dann sagt
das schon sehr viel.

Sorry, ich sehe persönliche Angriffe da, wo sie auftreten, ich habe dir in meinem Artikel „Unsäglich“ darauf geantwortet. Ich habe übrigens genau das getan: der Familie versucht zu helfen (lies meine Antworten an Doro nochmal).

Du kannst mir noch mal blöde Kuh schreiben Sancho,

Ich schreibe lieber „streitbare Forumsteilnehmerin“, sonst werde ich wieder gelöscht.

ich habe
mich sehr viel mit dem Thema Vater/Mutter/Kind und Auto
beschäftigt,

Das ist noch lang keine Garantie dafür, daß du die richtige Antworten auf alle Fragen hast.

wenn wieder eine Frage von einem Elternteil
kommt, werde ich wieder auf meine Weise schreiben.

Das ist mir klar und steht zu befürchten :frowning:

Wie gut du als Vater und Ehemann und Autofahrer bist, kann ich
nicht beurteilen, das musst du mit deiner Frau und den Kindern
ausmachen.

Danke für deine Erlaubnis. Ich werde versuchen, ihr gerecht zu werden.

Also nimm es nicht persönlich, lese dir meine Postings in Ruhe
durch und suche mehr, den Wunsch zu helfen von mir.

Kerbi, ich merke, du verstehst mich einfach nicht. Du bewegst dich in anderen geistigen Sphären, oder wie du sie auch nennen magst. Ich werde dich einfach nicht mehr lesen, da haben alle was davon.

Gruß

Sancho

5 „Gefällt mir“

Hallo Sancho,

*dirfroschpillenreiche*

Kerbi, ich merke, du verstehst mich einfach nicht. Du bewegst
dich in anderen geistigen Sphären, oder wie du sie auch nennen
magst. Ich werde dich einfach nicht mehr lesen, da haben alle
was davon.

Siehst du, alles wird gut.
muhmacho
Kerbi

So langsam verstehe ich wieso manche Leute hier sich die Frage stellen ob du noch ganz knusper bist…

Für dich und damit es nichts zu interpretieren gibt: NEIN! Ich bin nicht der Vater! Und ich kenne keine der beteiligen Personen persönlich!

Gruß Ivo

Hi!

…wann hält man auf der Autobahn an???

Hi Mathias,

ich fahre seit beinahe 25 Jahren Auto und ich hatte vor etwa 9
Jahren das Erlebnis, von knapp über 200 auf 0 bremsen zu
müssen, und das auf der mittleren Spur!!!

Warum?
Weil irgendein türkischer Papa glaubte, er habe an seiner
Karre vergessen, den Kofferraum zu schließen!
Zu aller Dummheit stieg der aus und rannte zu seinem
Kofferraum. Keine 50 m hinter uns hörte man quitschende Reifen
und sah Blech in Blech donnern.
Ich kann dir sagen, wo dir da das Herz hängt.

Warum bist Du nichts links dran vorbei gefahren…? :wink:

Klar, es gibt einen gewissen Promillesatz von totalen Vollidioten auf der Straße. Die Chance ist jedoch äußerst gering, auf so einen zu treffen. Wenn das jedoch passiert, ist die richtige Reaktion gefragt. Hast du gut gemacht.

Grüße,

Mathias