Rasender Vater

Hallo Ivo,

mir ging es in diesem Posting gerade mal um dein Posting hier.

Ich glaube einfach nicht, dass dies so wie beschrieben
funktioniert. Und wenn dann in den seltensten Fällen.

Ob du es mir glaubst oder nicht Ivo, Eltern sind die wichtigsten
Verkehrserzieher, in dem sie Vorbild sind.

Die Eltern sind für Kinder die wichtigsten Personen, deren Verhalten nachgeahmt wird. Es ist daher außerordentlich wichtig, daß die Eltern ein gutes Vorbild sind.
Dabei müssen sie Gefahren am konkreten Beispiel aufzeigen und überzeugend erklären sowie das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer als richtig oder falsch einstufen und erklären.
Ein Link dazu
http://home.t-online.de/home/familie-rieger/thema99d…

Auch in diesem Alter achten die Kinder sehr genau darauf, wie Sie sich als Eltern verhalten. Sie sprechen vielleicht weniger darüber, entwickeln jedoch schon jetzt entsprechende Verkehrsgewohnheiten: Eine variable, d.h. dem Anlass entsprechende Auswahl der Verkehrsmittel (Muss es immer das Auto sein?), das bewusste Nutzen von Sicherheitssystemen (Fahrradhelm, Sicherheitsgurt) und die Einstellung zum Thema „Alkohol und Autofahren“ entwickeln sich im Jugendalter. Die Meinung der Eltern wird jetzt häufig kritisch hinterfragt, die der Gleichaltrigen immer wichtiger.
Mit dem Übergang zur motorisierten Verkehrsteilnahme (Motorrad, Auto) beschäftigen sich die Jugendlichen noch einmal sehr intensiv mit ihrer Rolle im Straßenverkehr. Diese Chance kann man nutzen, sie in ihrer Person, mit ihren Fähigkeiten und Ansichten zu stärken und von Gruppeneinflüssen unabhängiger zu machen. Dann brauchen sie nicht den „Geschwindigkeitsrausch auf der nächtlichen Landstraße“ und werden eher übermäßigen Alkoholkonsum und Drogen meiden.
der link dazu
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a…

Dass sich eine Mutter Sorgen machen darf habe ich nie
bestritten.
Ich habe weiter oben allerdings auch ausgeführt, weshalb ich
Doro’s Verhalten inkonsequent finde und Ihre Ängste wohl eher
irrational hoch überbewertet sind.

Ja, das Gluckenverhalten der Mütter, hat beim Thema Raser, gerade noch gefehlt. :wink:

Von: janosch Alter: 16 Datum: 4/9/99
Besonders gut finde ich Eltern, die selber zu schnell fahren, sich aber aufregen, wenn ihre kleinen Kinder in Gefahr sind.

Ich denke, bei Tempo 200 sind Ängste nicht irrational hoch.
Man kann mit Kindern, wenn die Situation es erlaubt, sicher auch mal 200 km fahren, dabei sollte man aber den Spaßfaktor weglassen, sondern
mit ihnen darüber sprechen, um wie viel schneller man sich dadurch Gefahren nähert, um wie viel länger es dauert, das Auto abzubremsen usw.

Grüße an dich
von Kerbi

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Hallo Birgit,

umgekehrt wird auch ein Schuh daraus.

Der Vater wird sicher wissen, wie Doro über Geschwindigkeiten denkt.

Der obige Absatz lässt in mir den Eindruck entstehen, dass die
200 km/h auch als Alibi-Anlass dafür herhalten müssen, diverse
offene Rechnungen zu begleichen.

Doro hat geschrieben
Es war sehr oft die Rede von der magischen Zahl 200. Die gibt es so natürlich nicht. Die Kinder haben aber nunmal zu mir gesagt: Der Papa ist, als wir in den Urlaub gefahren sind, über 200 mit uns gefahren, das war richtig toll. Wären es nun 180 oder 220 gewesen hätte ich genauso reagiert.

Anscheinend hat es der Vater verabsäumt, das Tempo 200 erzieherisch
richtig, seinen Kindern zu vermitteln.
Der Verdacht, der Verantwortungslosigkeit liegt da nahe.
Was ich darunter meine, habe ich an Ivo gepostet.

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

… sondern ich wundere mich.

ich wundere mich auch gerade.

… scheinbar manchmal aber nicht alt genug, um
verantwortungsbewußt zu sein.

Du hast von Deinen Kindern gehört, dass dein Ex-Mann
_ schon mal gerne _ 200 km/h fährt. Unter anderem
das hat schon vor diesem doch sehr langen Thread und erst
recht danach dazu geführt, dass Du ihm und all denen, die Dich
nicht bestätigt haben, Verantwortungslosigkeit unterstellst.

Naja, zuerst wurden Doro von einer Menge User Hysterie und Mutterzickigkeit unterstellt.
Ich frage mich, woher so viele User wissen, dass der Vater genauso
Verantwortungsbewusst ist, wie sie selber.
Woher kommen dann die ganzen Unfälle?
Es schaut so aus, dass es vielen Usern scheißegal ist, wie Doro sich fühlt, was aus ihren Kindern wird, Hauptsache sie können großartige Reden schwingen über Geschwindigkeiten.
Ist für mich nicht sehr Verantwortungsvoll.
Du wirst mir jetzt sagen, dass ich mich irre. Schon klar! :wink:

Wir leben in einer Gesellschaft, die sich sehr schwer tut, aufeinander
Rücksicht zu nehmen, die zwar viel von Toleranz spricht, sie aber nicht lebt.
Das wird auch an die Kinder vermittelt.

Wir haben nichtmal die Garantie im w-w-w, dass Kinder und Jugendliche diesen Thread nicht lesen.
Nachdem die vielen Sternchen als hilfreich gelten, schaut es dann so aus, als wären Mütter nicht in der Lage, eine Gefahr richtig einzuschätzen, Rachsüchtig dem Ex gegenüber, hysterisch und zickig.

Nicht sehr verantwortungsvoll!
Grüße
Kerbi

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[MOD] Rechtschreibung und Co…
… sind nicht Thema dieses Brettes.

Hallo zusammen,

bitte klärt weitere Fragen zu den Regeln alter resp. neuer deutscher Rechtschreibung im Brett „Deutsche Sprache“ oder per Mail.

Danke,

Sams [Mod]

Der Kreis dreht sich weiter :smile:
Liebe Kerbi,

wir drehen uns doch im Kreis:

Wenn ich auf die Verkehrs"erziehung" eingehe, kommst du mit dem Recht auf Angst um die Kinder.

Wenn ich darauf eingehe, dann kommst du wieder mit der Vorbildfunktion in der Verkehrserziehung.

Argumente und persönliche Erfahrungen ziehen sowieso nicht.

Und so wird es ewig weitergehen…
Wie du siehst drehen wir uns im Kreis.

Darauf habe ich schlicht keine Lust drum beende ich das hier.

Ich habe zwar gehofft, dass du mir wenigstens zustimmen kannst, dass es nur konsequent wäre selbst niemals (egal ob mit oder ohne Kinder) schnell zu fahren, wenn man sich wegen der Geschwindigkeit Sorgen um die Kleinen macht. Denn dann sollte man auch genauso viel Angst um sich haben.

Aber ich sehe dass unsere Diskussion so zu nichts führt.

Gruß Ivo

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Nachdem die vielen Sternchen als hilfreich gelten, schaut es
dann so aus, als wären Mütter nicht in der Lage, eine Gefahr
richtig einzuschätzen, Rachsüchtig dem Ex gegenüber,
hysterisch und zickig.

In Anbetracht dessen, dass sie selbst OHNE Kinder mal gerne schneller Unterwegs ist drängt sich zumindest dieser Verdacht auf.

Hier wird eine Gefahr für die Kinder als höher angesehen, als für die eigene Person.

Sicherlich sieht der eine solche Geschwindigkeiten generell als erhöhte Gefahr an, andere nicht. Das ist m.E. auch nicht der Punkt an dem es nur eine Sicht der Dinge gibt.

Wenn man aber ein dermaßen diametrales Verhältnis zwischen Angst um die Kinder und der eigenen Gefahr sich selbst gegenüber hat, dann entlarvt sich die Sache selbst als irrationales Denken.

Gruß Ivo

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Hallo Ivo,

ich drehe mich nicht im Kreis.

wir drehen uns doch im Kreis:

Wenn ich auf die Verkehrs"erziehung" eingehe, kommst du mit
dem Recht auf Angst um die Kinder.

und auch :wink:
tschuldige, ich weiss nicht auf was du hinauswillst, das eine schließt das andere nicht aus.

Wenn ich darauf eingehe, dann kommst du wieder mit der
Vorbildfunktion in der Verkehrserziehung.

Weil ich dann von dir glaube, dass wir soweit einig sind.

Argumente und persönliche Erfahrungen ziehen sowieso nicht.

Doch, wenn du mir deinen persönlichen Fall schilderst, also du ein Problem damit hast, weil wer mit deinen Kindern zu schnell unterweg ist, werde ich darauf eingehen. Man kann nicht immer alles über einen Kamm scheren.
Damit die verschiedenen Sichtweisen halbwegs auf einen Nenner kommen, gibt es Erziehungsratgeber.

Ich habe zwar gehofft, dass du mir wenigstens zustimmen
kannst, dass es nur konsequent wäre selbst niemals (egal ob
mit oder ohne Kinder) schnell zu fahren, wenn man sich wegen
der Geschwindigkeit Sorgen um die Kleinen macht. Denn dann
sollte man auch genauso viel Angst um sich haben.

Dafür dass du da recht hast, habe ich eine Kindermeinung gepostet, hast du die übersehen?

Von: janosch Alter: 16 Datum: 4/9/99
Besonders gut finde ich Eltern, die selber zu schnell fahren, sich aber aufregen, wenn ihre kleinen Kinder in Gefahr sind.

Aber ich sehe dass unsere Diskussion so zu nichts führt.

Wo soll sie deiner Meinung nach hinführen?
Du hast geschrieben, du glaubst nicht, dass Eltern Verkehrsverhalten vorleben können. Dafür habe ich dir Links gesucht, die sich damit befassen.
Du musst ja nicht mir glauben, aber den Erziehungsratgebern wäre schon hilfreich.

Grüße an dich
Kerbi

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Hallo Ivo,

du empfindest Doro als unglaubwürdig, warum?

Nachdem die vielen Sternchen als hilfreich gelten, schaut es
dann so aus, als wären Mütter nicht in der Lage, eine Gefahr
richtig einzuschätzen, Rachsüchtig dem Ex gegenüber,
hysterisch und zickig.

In Anbetracht dessen, dass sie selbst OHNE Kinder mal gerne
schneller Unterwegs ist drängt sich zumindest dieser Verdacht
auf.

Doro hat nicht geschrieben, dass sie es lustig fand.

Hier wird eine Gefahr für die Kinder als höher angesehen, als
für die eigene Person.

Ist sie ja auch, weil man als Eltern eben die Verantwortung für seine Kinder mitträgt.
Sich blind darauf zu verlassen, dass andere genauso umsichtig sind, wie man selber, wäre nicht richtig.
Ich nehme ja nicht an, dass der Vater sich und seine Kinder umbringen will, aber er vermittelt ihnen einen Fahrspaß den es nicht geben sollte.
Das älteste von Dores Kindern ist 13 wenn ich mich richtig erinnere, da kann man damit rechnen, dass es sich schon sehr genau ausdrückt.
Würde der Vater auf die Gefahren von schnellen Fahrten hinweisen, wäre
Doro nicht so verunsichert. Das die Kinder es toll fanden, aber ihnen nicht bewusst ist, wie gefährlich das sein kann, ist das Problem das ich sehe.
Doro wird ihren Kindern sicher nicht vermitteln dass Rasen eine Gaudi ist, sie hat ja ihre Erfahrungen genau geschildert.

Sicherlich sieht der eine solche Geschwindigkeiten generell
als erhöhte Gefahr an, andere nicht. Das ist m.E. auch nicht
der Punkt an dem es nur eine Sicht der Dinge gibt.

Da hast du recht, nur wenn die eigenen Kindern mit wem mitfahren, dann sollte man auf den Rücksicht nehmen, der Angst um seine Kinder hat.
Da kann einem der Partner, oder die Person denen man die Kinder anvertraut dabei helfen.
Es geht nicht um das Fahrkönnen des Vaters, das setzt auch Doro voraus, sonst würde sie ihre Kinder sicher nicht mitfahren lassen.
Was sie will, ist ihr die Sicherheit zu geben, dass er Rücksicht nimmt.
Wenn du sie liest, dann merkst du, dass sie davon nicht ausgeht, werden ihre Erfahrung mit ihm sein.

Wenn man aber ein dermaßen diametrales Verhältnis zwischen
Angst um die Kinder und der eigenen Gefahr sich selbst
gegenüber hat, dann entlarvt sich die Sache selbst als
irrationales Denken.

Wieso?
Sie hat nicht geschrieben, dass sie um ihre Kinder extreme Angst hat, wenn sie selber fährt.
Ihr fehlt das Vertrauen zum Vater. Da sollte der Vater zum nachdenken anfangen und nicht beleidigt sein.

Grüße
Kerbi

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Huhu Kerbi,

du empfindest Doro als unglaubwürdig, warum?

es ist eine interessante Interpretation meiner Worte, die die in keinster Weise zutreffend ist. Ich habe mit keinen Wort gesagt, dass sie unglaubwürdig ist. Lies doch einfach was da steht und nicht was du gerne öesen willst!

Ich glaube Doro, dass Sie Angst um Ihre Kinder hat, wenn diese mit Tempo 200 über die Autobahn kutschiert werden.

Ich sage nur: Das Gefühl dieser Angst ist überproportional hoch im Verhältnis zu dem Risiko dem Sie sich selbst auszusetzen bereit ist.

Ängste sind nun mal ein sehr subjetives Gefühl, das durch viele Faktoren beieinflusst wird.
Trotzdem wird man Ihr ja wohl vorhalten dürfen, dass es außenstehend objektiv betrachtet keinen gravierenden Unterschied macht, wer nun mit hoher Geschwindigkeit sein Leben risikiert.

Doro hat nicht geschrieben, dass sie es lustig fand.

Auch das habe ich mit keinem Wort gesagt. Trotzdem bitte ich dich mal einfach Ihre und meine Worte so zu lesen wie sie geschrieben stehen.

Hier wird eine Gefahr für die Kinder als höher angesehen, als
für die eigene Person.

Ist sie ja auch, weil man als Eltern eben die Verantwortung
für seine Kinder mitträgt.

Mit nichten habe ich behauptet dass Sie sich keine Sorgen machen darf.
Aber: Ein Kinderleben ist nicht mehr wert als das eines Erwachsen und umgekehrt genau so. Tot ist tot.

Sich blind darauf zu verlassen, dass andere genauso umsichtig
sind, wie man selber, wäre nicht richtig.

Stimmt.
Ich fürchte jedoch, dass es etwas ausserhalb Ihres Einflussbereichs liegt.
Dazuhin halten sich 95% aller Autofahrer für Überdurchschittlich gute Fahrer. Also ist das mit der eigenen Umsichtigkeit so eine Sache.

Ich nehme ja nicht an, dass der Vater sich und seine Kinder
umbringen will, aber er vermittelt ihnen einen Fahrspaß den es
nicht geben sollte.

So, macht er das? Warst du jemals da dabei?

Das älteste von Dores Kindern ist 13 wenn ich mich richtig
erinnere, da kann man damit rechnen, dass es sich schon sehr
genau ausdrückt.
Würde der Vater auf die Gefahren von schnellen Fahrten
hinweisen, wäre
Doro nicht so verunsichert.

Und warum sollte er den Kindern erzählen, dass es gefährlich ist so schnell zu fahren? Es würde im Gegensatz zum eigenen Verhalten stehen.
…ganz Ähnlich zu dem was bei Doro zu dem Thema im Kopf abläuft.

Das die Kinder es toll fanden,
aber ihnen nicht bewusst ist, wie gefährlich das sein kann,
ist das Problem das ich sehe.

Ja das ist nun mal so. Schnelle Geschwindigkeit fasziniert den Menschen seit Urzeiten. Wenn du mal die Kids auf Inliner oder Fahrrad daherrasen siehst, müsstest du doch auch Angstzustände bekommen.
Aber sie deshalb am besten nicht mehr rauslassen??

Doro wird ihren Kindern sicher nicht vermitteln dass Rasen
eine Gaudi ist, sie hat ja ihre Erfahrungen genau geschildert.

Ja und was soll mir das jetzt sagen??

Sicherlich sieht der eine solche Geschwindigkeiten generell
als erhöhte Gefahr an, andere nicht. Das ist m.E. auch nicht
der Punkt an dem es nur eine Sicht der Dinge gibt.

Da hast du recht, nur wenn die eigenen Kindern mit wem
mitfahren, dann sollte man auf den Rücksicht nehmen, der Angst
um seine Kinder hat.

Sollte man.
Allerdings kann muss man auch ganzt klar sagen: Sie ist nicht dabei und wird sich selbst wenn er verspricht langsam zu fahren, trotzdem genau diese Sorgen machen.

Da kann einem der Partner, oder die Person denen man die
Kinder anvertraut dabei helfen.
Es geht nicht um das Fahrkönnen des Vaters, das setzt auch
Doro voraus, sonst würde sie ihre Kinder sicher nicht
mitfahren lassen.

Natürlich. Auch das bestreite ich nicht.

Was sie will, ist ihr die Sicherheit zu geben, dass er
Rücksicht nimmt.

Diese Sicherheit wird sie höchst wahrscheinlich nie haben. Egal was er sagt.

Wenn du sie liest, dann merkst du, dass sie davon nicht
ausgeht, werden ihre Erfahrung mit ihm sein.

Genau.

Wenn man aber ein dermaßen diametrales Verhältnis zwischen
Angst um die Kinder und der eigenen Gefahr sich selbst
gegenüber hat, dann entlarvt sich die Sache selbst als
irrationales Denken.

Wieso?
Sie hat nicht geschrieben, dass sie um ihre Kinder extreme
Angst hat, wenn sie selber fährt.

Sag mal ließt du eigentlich was ich schreibe?

Ihr fehlt das Vertrauen zum Vater. Da sollte der Vater zum
nachdenken anfangen und nicht beleidigt sein.

Ich beleidige sie nicht. Ich erkläre Ihr nur meinen Standpunkt. Und der ist mit Sicherheit für die meisten Nachvollziehbar, sofern sie das lesen was ich schreibe und nichts dazu interpretieren.

Gruß Ivo

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Hallo Ivo,

du empfindest Doro als unglaubwürdig, warum?

es ist eine interessante Interpretation meiner Worte, die die
in keinster Weise zutreffend ist. Ich habe mit keinen Wort
gesagt, dass sie unglaubwürdig ist. Lies doch einfach was da
steht und nicht was du gerne lesen willst!

Ich will ja nicht gerne lesen, dass du sie als unglaubwürdig hinstellst, aber nachdem du so beharrlich von ihrern inkonsequent sein schreibst, oder

Ihre Ängste wohl eher irrational hoch überbewertet sind.

schreibst, dann komme ich zu dem Schluss.
Ich habe auch nicht geschrieben, dass du mit einem Wort gesagt hast, dass du sie unglaubwürdig nennst.
Ich habe geschrieben, du empfindest und dann ein Fragezeichen gesetzt.

Ich glaube Doro, dass Sie Angst um Ihre Kinder hat, wenn diese
mit Tempo 200 über die Autobahn kutschiert werden.
Ich sage nur: Das Gefühl dieser Angst ist überproportional
hoch im Verhältnis zu dem Risiko dem Sie sich selbst
auszusetzen bereit ist.

Das habe ich schon verstanden, dass du das sagst.
Nur ich weiß von mir, dass man anders empfindet wenn es einem nur selber betrifft. Wenn ich mit wem mitfahre, kann ich selber entscheiden
wie schnell ich den Fahrer fahren lasse. Da kann ich mich sozusagen wehren. :wink: Wenn ich selber fahre, kann ich sowieso für mich entscheiden, wenn es mir zu schnell wird.
Wenn aber meine Tanja wo mitfährt, dann habe ich überhaupt keinen Einfluss darauf.

Ängste sind nun mal ein sehr subjetives Gefühl, das durch
viele Faktoren beieinflusst wird.

Ja und wenn wenig Vertrauen da ist, dann werden die Ängste größer.

Trotzdem wird man Ihr ja wohl vorhalten dürfen, dass es
außenstehend objektiv betrachtet keinen gravierenden
Unterschied macht, wer nun mit hoher Geschwindigkeit sein
Leben risikiert.

Sein Leben, ist aber was anderes, als das Leben von Dritten.
Besonders wenn es die Kinder sind.
Da fährt Mama dann wirklich anders, wenn sie Kinder im Auto hat.
Papa wahrscheinlich auch, aber so ganz sicher ist man sich nie.

Doro hat nicht geschrieben, dass sie es lustig fand.

Auch das habe ich mit keinem Wort gesagt. Trotzdem bitte ich
dich mal einfach Ihre und meine Worte so zu lesen wie sie
geschrieben stehen.

Ich lese immer für mich was im Hintergrund mit, ich kann nicht anders.
Ich weiß dass du nicht geschrieben hast, dass sie es nicht lustig fand.
Ich habe nur bei ihren Postings keine positiven Aspekte über Schnellfahrten mit Kindern gelesen, darum habe ich das geschrieben.

Hier wird eine Gefahr für die Kinder als höher angesehen, als
für die eigene Person.

Ist sie ja auch, weil man als Eltern eben die Verantwortung
für seine Kinder mitträgt.

Mit nichten habe ich behauptet dass Sie sich keine Sorgen
machen darf.

Ich weiß, aber warum muss sie sich denn überhaupt Sorgen machen?
Weil ihr Tempogefühl als Beifahrer vom Vater, überfordert ist?
Das lässt sich doch ganz einfach lösen, langsamer fahren.
Wenn mehr dahinter steckt, dann wird ihr das nicht helfen, aber geklärt wäre es für den Vater.

Ob das jetzt kindisch ist, irrrational, überzogene Sorge, ist doch egal
wenn es ihr dann besser geht.

Aber: Ein Kinderleben ist nicht mehr wert als das eines
Erwachsen und umgekehrt genau so. Tot ist tot.

Sehr brutal, dieser Satz! Für Gefühle, die nun mal da sind.

Sich blind darauf zu verlassen, dass andere genauso umsichtig
sind, wie man selber, wäre nicht richtig.

Stimmt.
Ich fürchte jedoch, dass es etwas ausserhalb Ihres
Einflussbereichs liegt.

Ja, stimmt.
Darum kann man ja besser mit den Sorgen um die Kinder umgehen, wo man genau weiß, dass man da nichts machen kann.
Sorgen, dass Terroristen die Schule der Kinder heimsuchen, die kann man leichter wegstecken.

Dazuhin halten sich 95% aller Autofahrer für
Überdurchschittlich gute Fahrer. Also ist das mit der eigenen
Umsichtigkeit so eine Sache.

Die eigene Umsichtigkeit soll man ja jedem zutrauen, macht man auch, sonst würde keiner mehr einen Meter mitfahren.
Was man noch machen kann, habe ich in diesem Thread mehr als einmal geschrieben, seine Kinder mit einbeziehen in das Fahrverhalten.
Du kannst es nicht abstreiten, dass Aufklärung immer sehr hilfreich für Kinder ist, egal in welchen Bereichen, Hauptsache altersgemäß.
Meine Tanja hat mir auch manchmal gesagt, warum fährst du so schnell.
War für mein Befinden nicht schnell, aber ich habe mich gefreut, dass sie ausspricht was sie empfindet.
Da konnte ich mir sicher sein, dass sie das auch beim Papa machen würde und später auch bei Freunden.

Ich nehme ja nicht an, dass der Vater sich und seine Kinder
umbringen will, aber er vermittelt ihnen einen Fahrspaß den es
nicht geben sollte.

So, macht er das? Warst du jemals da dabei?

Nein, war ich nicht.
Aber Doro hat geschrieben, dass ihre Kinder das super toll fanden.

Das älteste von Dores Kindern ist 13 wenn ich mich richtig
erinnere, da kann man damit rechnen, dass es sich schon sehr
genau ausdrückt.
Würde der Vater auf die Gefahren von schnellen Fahrten
hinweisen, wäre
Doro nicht so verunsichert.

Und warum sollte er den Kindern erzählen, dass es gefährlich
ist so schnell zu fahren? Es würde im Gegensatz zum eigenen
Verhalten stehen.

Weil der Vater damit rechnen muss, das seine Kinder mal mit Freunden
mitfahren, mit Eltern von Freunden, mit dem neuen Freund der Mutter,
selber fahren werden, in die Pubertät kommen…und und und.
Das betrifft aber nicht nur den Vater, sondern auch die Mutter der Kinder.
Also ehrlich darüber reden, den Kindern das Recht vor Augen zu führen, für sich Stopp zu sagen.
Dazu muss man sie auf mögliche Gefahren hinweisen und nicht über sie entscheiden.
Wenn man ehrlich zu seinen Kindern ist, spüren sie das.
Das ist lehrreicher, als sie später zu ermahnen, was sowieso wenig bringt.
Weil ein Vater sich ruhig trauen kann, auf Gefahren hinzuweisen, ohne sich selber bei Kindern in Misskredit zu bringen.
Im Gegensatz zum eigenen Verhalten, steht man öfter. Das kann man seinen Kindern auch vermitteln. Man soll ja nicht *puh* schnell gefahren, und *puh* zu langsam gefahren vermitteln.
Sie müssen selber entscheiden lernen, für sich und andere Verkehrsteilnehmer, Verantwortung zu tragen.

…ganz Ähnlich zu dem was bei Doro zu dem Thema im Kopf
abläuft.

Ich habe immer wieder geschrieben, dass sie mit ihren Kindern reden soll. Sie kann für sich so viel tun, wenn sie schrittweise den Kindern etwas Verantwortung für sich selber, abgibt.

Ich war mir einfach sicherer, wenn ich Tanja gefragt habe „Wie war die Fahrt“, wenn sie mir sagte, nicht zu schnell für mich,
gefährlich war es kurz, weil ein Autofahrer plötzlich auf unsere Spur kam, gut reagiert, nichts passiert.
Das ist natürlich die Abkürzung, von den Gesprächen mit Tanja.

Das die Kinder es toll fanden,
aber ihnen nicht bewusst ist, wie gefährlich das sein kann,
ist das Problem das ich sehe.

Ja das ist nun mal so. Schnelle Geschwindigkeit fasziniert den
Menschen seit Urzeiten.

Aber Kinder sollen da nicht beflügelt werden, kritiklos Geschwindigkeiten faszinierend zu finden.
Es ist meiner Meinung nach, nun mal einfach nicht so, auch nicht seit Urzeiten.
Eltern beeinflussen ihre Kinder, positiv oder negativ.

Wenn du mal die Kids auf Inliner oder
Fahrrad daherrasen siehst, müsstest du doch auch Angstzustände
bekommen.

Wenn ich ihnen gelernt habe, nur so schnell wie es für sie Sicher ist, bekomme ich keine Angstzustände. Ich kann meinem Kind nur soweit vertrauen, wie ich Vertrauen in mein Kind habe.
Wenn die Kids über ihre Verhältnisse rasen, dann sollten sich schon auch die Eltern fragen.

Aber sie deshalb am besten nicht mehr rauslassen??

Ich streiche diesen Satz von dir, auf Schwarz-Weiß Antworte, eine Antwort zu geben, das mache ich nicht gerne.

Doro wird ihren Kindern sicher nicht vermitteln dass Rasen
eine Gaudi ist, sie hat ja ihre Erfahrungen genau geschildert.

Ja und was soll mir das jetzt sagen??

Dass du das auch nicht vermitteln sollst :wink:
Die Gaudi, bei 200km, meine ich.

Sicherlich sieht der eine solche Geschwindigkeiten generell
als erhöhte Gefahr an, andere nicht. Das ist m.E. auch nicht
der Punkt an dem es nur eine Sicht der Dinge gibt.

Da hast du recht, nur wenn die eigenen Kindern mit wem
mitfahren, dann sollte man auf den Rücksicht nehmen, der Angst
um seine Kinder hat.

Sollte man.
Allerdings kann muss man auch ganz klar sagen: Sie ist nicht
dabei und wird sich selbst wenn er verspricht langsam zu
fahren, trotzdem genau diese Sorgen machen.

Bist du dir da sicher?
Wenn er sich ehrlich daran hält, ihre Sorge ernst nimmt, meiner Meinung nach nicht
Die Einstellung, dass ihr das die Kinder sicher nicht sagen würden, wenn der Vater gefährlich fährt, liegt an beiden Elternteilen.

Da kann einem der Partner, oder die Person denen man die
Kinder anvertraut dabei helfen.
Es geht nicht um das Fahrkönnen des Vaters, das setzt auch
Doro voraus, sonst würde sie ihre Kinder sicher nicht
mitfahren lassen.

Natürlich. Auch das bestreite ich nicht.

Was sie will, ist ihr die Sicherheit zu geben, dass er
Rücksicht nimmt.

Diese Sicherheit wird sie höchst wahrscheinlich nie haben.
Egal was er sagt.

Nicht sagen, sondern machen, überzeugt.
Kann sein, aber man sollte es zumindest ausprobieren.
Man kann ja einen Neuanfang machen (ist schwer bei einer auseinander brechenden Beziehung)aber den Kindern wegen, wäre es wichtig.

Wenn du sie liest, dann merkst du, dass sie davon nicht
ausgeht, werden ihre Erfahrung mit ihm sein.

Genau.

Meinst du jetzt ihre Sicht, oder auch deine?
Erfahrungen sind sehr persönlich.

Dann kann man ja mehr als ein Schritt ohne Gesichtsverlust auf sie zugehen, damit ihr Vertrauen wieder wachsen kann.

Wenn man aber ein dermaßen diametrales Verhältnis zwischen
Angst um die Kinder und der eigenen Gefahr sich selbst
gegenüber hat, dann entlarvt sich die Sache selbst als
irrationales Denken.

Das bringt dich aber auch nicht weiter, wenn du Recht hast.
Du musst mit der Mutter umgehen lernen, so wie sie ist.

Wieso?
Sie hat nicht geschrieben, dass sie um ihre Kinder extreme
Angst hat, wenn sie selber fährt.

Sag mal ließt du eigentlich was ich schreibe?

Ja, mache ich. Denkst du bitte nach, was ich meine?
Doro drückt aus, dass schnelles Fahren für sie, für die Sicherheit ihrer Kinder, nicht akzeptabel ist.
Also bin ich mir sicher, dass sie mit ihren Kindern nicht schnell fährt.

Der Vater drückt aus, dass er das nicht so sieht.
Für ihn ist zu schnelles fahren nicht das, was seine Ex sieht.
Da bin ich mir, (Kerbi) nicht so sicher, ob er nicht doch zu schnell fährt. Wenn der Vater auch noch ausdrückt, dass er schnelles fahren an die Kinder nicht vermitteln wird, weil er sich dann ja in einem falschen Licht darstellt, kann ich (kerbi) ihn, ihm nicht ganz recht geben.

Im Zweifelsfall kann ich einfach nur den Rat geben, langsamer zu fahren. Muss ja nicht auf Biegen und Brechen 200km mit den Kindern gefahren werden.
Dann wird der Ex vielleicht leichter, oder auch nicht.

Ihr fehlt das Vertrauen zum Vater. Da sollte der Vater zum
nachdenken anfangen und nicht beleidigt sein.

Ich beleidige sie nicht.

Habe ich auch nicht geschrieben, ich habe geschrieben du sollst nicht beleidigt sein, selbst wenn du meinst, Recht zu haben.
Sie hat Angst um die Kinder, das kannst du nicht fair behandelt erwarten.

Ich erkläre Ihr nur meinen
Standpunkt. Und der ist mit Sicherheit für die meisten
Nachvollziehbar, sofern sie das lesen was ich schreibe und
nichts dazu interpretieren.

Ich habe aber nicht gewusst, dass der Vater mitliest und sich so zurückhält.
Dass der Vater im Forum mitliest, das ist ein starkes Stück von der Mutter, wenn sie das gewusst hat.
Ich bin froh, dass du das geschrieben hast.
Alle Achtung von mir, wie du dich in diesem Thread zurückgehalten hast.
Ich kann dir versichern, ich würde dir mein Kind anvertrauen.

Respektvolle Grüße von
Kerbi

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Hallo Malte,

Wie kommst Du denn darauf? Immerhin ist Deutschland das
bevölkerungsreichste Land auf der Liste… Der Schluß würde
zwar zu Deiner Ideologie passen, lässt sich aber aus dieser
Statistik nun wirklich nicht ablesen.

gut, dann ein Zitat aus dem aktuellen SZ-Magazin:

„In Großbritannien, Schweden und den Niederlanden gibt es pro hunderttausend Einwohner nur halb soviele Verkehrstote wie in Deutschland“. Aber wahrscheinlich sind die auch so ein Ideologiepapier.

Andere Frage: Wie ist eigentlich die Einstellung zu werten, dass jeder Autobesitzer zu jeder Zeit so schnell, wie es ihm beliebt, mit seinemAuto unterwegs sein dürfen muss und auch immer am Ziel einen Stellplatz für sein Gefährt vorfinden muss.

Diese Haltung ist natürlich frei von jeglicher Ideologie.

So,jetzt höre ich hier aber auf, sonst werde ich wieder von den MODs verwarnt.

Karin

dass wir uns kennen :wink:.

cu
nyke

Servus Cess,

scheinbar ist Dir die neue Rechtschreibreform inhaltlich entgangen.

Die alte Rechtschreibordnung kannte klare Regeln.
Die neue Rechtschreibordnung ist dagegen ein vollkommenes Chaos.

kurz um: Du kannst jetzt schreiben was Du willst und wie Du’s willst, der Leser hat’s ohne zu meckern hinzunehmen und soll gefälligst wissen was gemeint ist.

Hoch lebe die alte Rechtschreibordung; hoch lebe die DM (in Euro weiß ich’s nicht); hoch lebe der König.

Und davon mal abgesehen ist dank deiner Vika auch nicht
unbedingt ersichtlich, ob Du Männlein/Weiblein oder
Außerirdischer bist, aber das nur nebenbei…

von Deiner übrigens auch nicht - nur so nebenbei…

Gruß Richard der konservative

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Hi,

scheinbar ist Dir die neue Rechtschreibreform inhaltlich
entgangen.

nein, durchaus nicht, ich muss wie schon erwähnt beide können.

Die alte Rechtschreibordnung kannte klare Regeln.
Die neue Rechtschreibordnung ist dagegen ein vollkommenes
Chaos.

Das zeigt nur, dass Du Dich damit nicht auseinander gesetzt hast. Ich sage nicht, dass ich die neue Rechtschreibung besser finde, aber sie hat genauso ihre Regeln wie die alte. Ob die besser oder schlechter sind, darüber kann man streiten, aber das werde ich hier nicht.

kurz um: Du kannst jetzt schreiben was Du willst und wie Du’s
willst, der Leser hat’s ohne zu meckern hinzunehmen und soll
gefälligst wissen was gemeint ist.

Das ist so falsch. Siehe oben oder schau mal in den neuen Duden.

Und davon mal abgesehen ist dank deiner Vika auch nicht
unbedingt ersichtlich, ob Du Männlein/Weiblein oder
Außerirdischer bist, aber das nur nebenbei…

von Deiner übrigens auch nicht - nur so nebenbei…

Meine Vika spricht deutlich von „Biologin“, mein Foto ist weiblich und meine Homepage spricht sicher auch für sich.
Aber ich glaube, was ich sage interessiert Dich eigentlich gar nicht, Du scheinst mir ein weiterer Troll von vielen zu sein, aber wenn Du nur geantwortet hast, um böses Blut zu schaffen, muss ich Dir sagen: such Dir wen anderes dafür!

Schönen Abend noch,
Cess

sorry…
Ups,
grad erst gesehen…
Dafür eine Entschuldigung, aber von meiner Seite ist ohnehin alles gesagt!
LG,
Cess

Hi,

Vorab: „Ideologie“ meinte ich nicht abwertend. Nur ist Dein überdurchschnittliches Engagement in Sachen Fahrrad ja bekannt :smile:

„In Großbritannien, Schweden und den Niederlanden gibt es pro
hunderttausend Einwohner nur halb soviele Verkehrstote wie in
Deutschland“. Aber wahrscheinlich sind die auch so ein
Ideologiepapier.

Keine Ahnung, die SZ ist ja un wirklich nicht neutral, aber nehmen wir mal an, die Aussage ist richtig (sie widerspricht meinem Link auch nicht wirklich): Und? Hab ja nie behauptet, Deutschland wäre das verkehrssicherste Land. Aber von der Spitze der Verkehrstoten sind wir nun auch noch ne Ecke entfernt.

Andere Frage: Wie ist eigentlich die Einstellung zu werten,
dass jeder Autobesitzer zu jeder Zeit so schnell, wie es ihm
beliebt, mit seinemAuto unterwegs sein dürfen muss und auch
immer am Ziel einen Stellplatz für sein Gefährt vorfinden
muss.

Solch eine Einstellung wäre als dumm zu werten, daß es niemals möglich sein wird, zu jeder Zeit so schnell wie es einem beliebt zu fahren.

Ansonsten würde ich aus so einer Einstellung den Schluß ziehen, daß unsere ÖPNVs für’n Arsch sind, und der Fernverkehr per Bahn ebenso. :smile: Diesem Schluß zumindest würde ich mich durchaus anschliessen :smile:

Tschüß,

Malte.

…das ist auch eine Methode um dazuzulernen.

Servus Sandra,

Meine Vika spricht deutlich von „Biologin“, mein Foto ist
weiblich und meine Homepage spricht sicher auch für sich.

danke für den Tipp, mit der Vika.
Hab’s doch tatsächlich gefunden.
Wenn Du mir jetzt noch verrätst wie man so ne Vika anlegt wird Dir mein Dank ewig nachschleichen.
Auch interessiert mich, wie man denn zu ner eigenen Homepage kommt.

Aber ich glaube, was ich sage interessiert Dich eigentlich gar
nicht, Du scheinst mir ein weiterer Troll von vielen zu sein,
aber wenn Du nur geantwortet hast, um böses Blut zu schaffen,
muss ich Dir sagen: such Dir wen anderes dafür!

Dementi, mir hat nur Deine Belehrung mißfallen, und unter Vika dachte ich, meinst Du den Namen (bei Dir Cess).

herzliche Grüße
richard

[offtopic]
Hey,
ok, sorry, dann hatte ich Dich missverstanden - Du hast von Vika gesprochen, drum dachte ich, Du wüsstest, worum es geht.

Also: links im Menü gehst Du auf „mein www“, da kannst Du unter „Visitenkarte“ eintragen, was Dir gefällt, inkl. Bild hochladen. Deine eigene Homepage gibst Du unter „persönliche Daten“ an, dann erscheint sie in der Vika.

Schönen Tag,
Cess

Hi Kerbi,

irgendwie habe ich den Eindruck, daß hier um des Rechthabens willen diskutiert wird.

Keiner der Diskutanten wird bestreiten, daß es wichtig ist, den Kindern Werte zu vermitteln. Keiner spricht sich dagegen aus, langsamer zu fahren, wenn es die Verkehrssituation erforderlich macht.

Warum es überhaupt zu Kontroversen kommt, ist die Tatsache, daß einige, mich eingeschlossen, der Meinung sind, daß das „zu schnell fahren“ auf jeden Fall ein solcher Wert ist, das „schnell fahren“ nicht per se. Der Unterschied zwischen den beiden: „zu schnell“ meint, den Verkehrsgegebenheiten nicht angepaßte Gesschwindigkeit zu fahren, das „schnell“ wiederum vertritt die Ansicht, man könne anhand des Tachos direkt ablesen, wann es zuviel ist.

Wenn diese Diskrepanz nicht geklärt werden kann, sprich, wenn man sich nicht darauf einigen kann, welche Sichtweise richtig ist, also welcher Wert vermittelt werden soll, dann wird erst recht nicht zu klären sein, wann der Vater wie zu handeln hat. Insofern ist die Diskussion um Autos und Geschwindigkeit richtig, auch wenn sie nichts mit Kindern zu tun hat. Persönliche Angriffe, auch allgemein formulierte, helfen da nicht weiter, ebensowenig wie das Lesen zwischen den Zeilen - das ist zwar OK, aber die vermeintliche Botschaft zwischen den Zeilen darf bei der Interpretation nicht das Geschriebene übertünchen.

Gruß

Sancho

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Hallo Sancho,

irgendwie habe ich den Eindruck, daß hier um des Rechthabens
willen diskutiert wird.

Ich weiß nicht, warum du den Eindruck hast, dass hier um das Rechthaben diskutiere wird, :wink: ich jedenfalls wollte einer Fragestellerin helfen, dazu ist das w-w-w ja da.

Ich diskutiere schon lange nicht mehr über Geschwindigkeiten, es bringt nichts, nicht mal wenn ich bei einer gefährlichen Situation als Beifahrer sitze. Du wirst kein Posting finden, wo ich mich auf die ewig leidige Tempodebatte mit Männern einlasse.
Rücksichtslosigkeit und viele schwere Unfälle hat es schon gegeben, als die Auto nicht schneller wie 150 fuhren, und wird es bei Tempo 250 auch geben.

Keiner der Diskutanten wird bestreiten, daß es wichtig ist,
den Kindern Werte zu vermitteln. Keiner spricht sich dagegen
aus, langsamer zu fahren, wenn es die Verkehrssituation
erforderlich macht.

Und keiner spricht sich dafür aus, wenn die Mutter Angst hat.
Merkst du was?

Es ging hier nicht um eine Diskussion, wann wer wie wo fährt.
Es ging um die Angst von Doro, wenn ihre Kinder mit dem Vater
mitfahren. Ich weiß nicht wie der fährt, Doro hat geschrieben nicht schlecht.
Wenn eine Mutter Angst hat wenn ihre Kinder mitfahren, dann hilft es ihr, meiner Meinung nach nicht, wenn man sie als Glucke, rachsüchtig oder sonst was hinstellt.
Die vielen Postings, wie viele Tempo 200 als normal und nicht gefährlich finden, haben ihr nur noch mehr Angst gemacht, ist doch logisch. Dass man ihr bei Angst um die Kinder beim Autofahren, auch noch sämtliche anderen Möglichkeiten der Gefahren für Kinder aufzählt, ist noch viel unsensibler, da drücke ich mich schon sehr milde aus.

Warum es überhaupt zu Kontroversen kommt, ist die Tatsache,
daß einige, mich eingeschlossen, der Meinung sind, daß das „zu
schnell fahren“ auf jeden Fall ein solcher Wert ist, das
„schnell fahren“ nicht per se.

Wenn schnell fahren für dich ein Wert ist, ok. Dann wirst du sicher deinen Kindern und deiner Frau den Wert so vermitteln, dass Werte wie Rücksichtnahme auf Ängste beinhaltet sind, dann werden sie sich sicher fühlen. Du kannst auch ohne Angst, deine Kinder bei jedem mitfahren lassen, die werden Tempo XY ja wertschätzen.
Ich habe aber wenig davon gelesen, dass die Ängste von Doro Verständnis
erzeugt haben, in der Richtung, dass man bei Angst einfach lagsamer fährt.
Kontroversen über Geschwindigkeiten dürfte es zwischen Doro und dem Vater schon einige gegeben haben vermute ich, sonst würde sie ja unbeschwert mit ihm einfach reden.
Nur Reden über Geschwindigkeiten nützt nichts, weil da jeder eine andere Sichtweise hat, die wird man nie auf einen Nenner bringen können.
Was man machen kann, ist Rücksicht darauf zu nehmen, wenn wer Angst hat!
Was man machen kann, ist seine Kindern auf gefährliche Situationen aufmerksam zu machen, damit sie Stopp sagen, wenn sie Angst haben.
Das werden Kinder aber nur lernen, wenn man ihnen das vorzeigt.
Das werden Kinder aber nur lernen, wenn das Stopp sagen der Mutter z.B., gehört wird, wenn sie nicht als alles Mögliche abgestempelt wird.

Der Unterschied zwischen den
beiden: „zu schnell“ meint, den Verkehrsgegebenheiten nicht
angepaßte Gesschwindigkeit zu fahren, das „schnell“ wiederum
vertritt die Ansicht, man könne anhand des Tachos direkt
ablesen, wann es zuviel ist.

Ach Sancho, ich denke das weiß ich, rede doch mit den vielen Verkehrsopfern darüber.

Wenn diese Diskrepanz nicht geklärt werden kann, sprich, wenn
man sich nicht darauf einigen kann, welche Sichtweise richtig
ist, also welcher Wert vermittelt werden soll, dann wird erst
recht nicht zu klären sein, wann der Vater wie zu handeln hat.

Ich denke, der Vater ist schon ein Schritt weiter, hoffe ich jedenfalls. Er hat auf die Gefühle seiner Ex Rücksicht zu nehmen,
es bringt ihm ja nichts, wenn er ein Nervenbündel aus ihr macht.
Er hat daran zu denken, dass er seine Kinder über Gefahren beim Autofahren aufklärt.
Es geht um Werte, der Rücksichtnahme und des Verständnis zeigen, Vertrauen zu haben,
Ängste ernst zu nehmen.

Insofern ist die Diskussion um Autos und Geschwindigkeit
richtig, auch wenn sie nichts mit Kindern zu tun hat.

Du meinst die Schnellfahrerfront war für den Vater hilfreich, indem ihr Doro noch mehr Schrecken eingejagt habt?
Wenn du dir jetzt vorstellst, dass es Doro um Tempo 200 gegangen ist, der als Spaß vermittelt wird, und jetzt habt ihr sie laufend darauf hingewiesen, wie gefährdet das Leben ihrer Kinder sowieso ist, dann ward ihr eine große Hilfe für den Vater.

Persönliche Angriffe, auch allgemein formulierte, helfen da
nicht weiter, ebensowenig wie das Lesen zwischen den Zeilen -
das ist zwar OK, aber die vermeintliche Botschaft zwischen den
Zeilen darf bei der Interpretation nicht das Geschriebene
übertünchen.

Wenn die Autolobby und ihre Anhänger persönliche Angriffe sehen, wenn man versucht einer Familie zu helfen, dann sagt das schon sehr viel.
Du kannst mir noch mal blöde Kuh schreiben Sancho, ich habe mich sehr viel mit dem Thema Vater/Mutter/Kind und Auto beschäftigt, wenn wieder eine Frage von einem Elternteil kommt, werde ich wieder auf meine Weise schreiben.
Wie gut du als Vater und Ehemann und Autofahrer bist, kann ich nicht beurteilen, das musst du mit deiner Frau und den Kindern ausmachen.
Also nimm es nicht persönlich, lese dir meine Postings in Ruhe durch und suche mehr, den Wunsch zu helfen von mir.

Grüße an dich von
Kerbi

Hallo Kerbi!

du empfindest Doro als unglaubwürdig, warum?

Ich habe auch nicht geschrieben, dass du mit einem Wort gesagt
hast, dass du sie unglaubwürdig nennst.
Ich habe geschrieben, du empfindest und dann ein Fragezeichen
gesetzt.

Nein, du legst es mir in den Mund indem du wie so oft falsche Schlüsse ziehst und verlangst auch noch eine Begründung.

Ich lese immer für mich was im Hintergrund mit, ich kann nicht
anders.

Na dann solltest du deine Technik vielleicht mal überprüfen. Die Schlüsse die du jedenfalls ziehst, treffen nur selten ins Schwarze.

Aber: Ein Kinderleben ist nicht mehr wert als das eines
Erwachsen und umgekehrt genau so. Tot ist tot.

Sehr brutal, dieser Satz! Für Gefühle, die nun mal da sind.

Aber Gott sei Dank richtig.
Diese Wertigkeiten, dass Kinderleben mehr wert sind als die von Erwachsenen (und umgekehrt) finde ich einfach schrecklich.
Wer gibt einem das Recht dazu diese Wertung zu treffen.

Ja, stimmt.
Darum kann man ja besser mit den Sorgen um die Kinder umgehen,
wo man genau weiß, dass man da nichts machen kann.
Sorgen, dass Terroristen die Schule der Kinder heimsuchen, die
kann man leichter wegstecken.

Du lenkst ab.

Du kannst es nicht abstreiten, dass Aufklärung immer sehr
hilfreich für Kinder ist, egal in welchen Bereichen,
Hauptsache altersgemäß.

Zweifelsohne.

Ich nehme ja nicht an, dass der Vater sich und seine Kinder
umbringen will, aber er vermittelt ihnen einen Fahrspaß den es
nicht geben sollte.

So, macht er das? Warst du jemals da dabei?

Nein, war ich nicht.
Aber Doro hat geschrieben, dass ihre Kinder das super toll
fanden.

Was nicht weiter verwunderlich ist. Denn es drängt den Mensch nun mal zu den Extremen. Kannst du auf jedem Rummelplatz beobachten.

Und warum sollte er den Kindern erzählen, dass es gefährlich
ist so schnell zu fahren? Es würde im Gegensatz zum eigenen
Verhalten stehen.

Weil der Vater damit rechnen muss, das seine Kinder mal mit
Freunden
mitfahren, mit Eltern von Freunden, mit dem neuen Freund der
Mutter,
selber fahren werden, in die Pubertät kommen…und und und.

Hallo? Er sieht es ja nicht als Gefahr!?!?!

…ganz Ähnlich zu dem was bei Doro zu dem Thema im Kopf
abläuft.

Ich habe immer wieder geschrieben, dass sie mit ihren Kindern
reden soll. Sie kann für sich so viel tun, wenn sie
schrittweise den Kindern etwas Verantwortung für sich selber,
abgibt.

Soll sie.
Vielleicht hilft es Ihr ja.
Zumindest solange bis die Kiddies wieder völlig begeistert nach hause kommen.

Aber Kinder sollen da nicht beflügelt werden, kritiklos
Geschwindigkeiten faszinierend zu finden.
Es ist meiner Meinung nach, nun mal einfach nicht so, auch
nicht seit Urzeiten.

Ein sehr wichtiger Punkt… DEINER Meinung nach hättest du betonen sollen.
Wenn wir alle ängstlich in der Höhle gesessen wäre, würden wir immer noch das sitzen. Der Vorteil wäre natürlich dass es keine Diskussion um Geschwindigkeiten von Auto’s gäbe.

Eltern beeinflussen ihre Kinder, positiv oder negativ.

So oder so. Da kann ich mit konform gehen.

Wenn ich ihnen gelernt habe, nur so schnell wie es für sie
Sicher ist, bekomme ich keine Angstzustände. Ich kann meinem
Kind nur soweit vertrauen, wie ich Vertrauen in mein Kind
habe.
Wenn die Kids über ihre Verhältnisse rasen, dann sollten sich
schon auch die Eltern fragen.

Es ist schön dass du an das Glaubst was du sagst… trotzdem kannst du es nicht ändern.

Aber sie deshalb am besten nicht mehr rauslassen??

Ich streiche diesen Satz von dir, auf Schwarz-Weiß Antworte,
eine Antwort zu geben, das mache ich nicht gerne.

Natürlich war er polemisch… das gebe ich gerne zu.
Aber du klingst so als wäre alles einem Kind vermittelbar und die würde dann zukünftig immer verantwortungsvoll und vernünftig handeln.
Wenn du das wirklich glaubst, dann freut es mich, dass du mit dieser Illusion angstfrei Leben kannst.

Dass du das auch nicht vermitteln sollst :wink:
Die Gaudi, bei 200km, meine ich.

Sicher nicht… wenn ies auch mit 230 km/h geht :wink:
Das hat aber nichts mit Gaudi zu tun.

Sollte man.
Allerdings kann muss man auch ganz klar sagen: Sie ist nicht
dabei und wird sich selbst wenn er verspricht langsam zu
fahren, trotzdem genau diese Sorgen machen.

Bist du dir da sicher?
Wenn er sich ehrlich daran hält, ihre Sorge ernst nimmt,
meiner Meinung nach nicht

Nun ja. Ich glaube kaum dass Sie Ihm das abnimmt…
Schließlich meint sie ja dass es charakteristisch für Ihrem Mann wäre.
Da kann er es machen oder auch nicht. Es bringt nichts…

Was sie will, ist ihr die Sicherheit zu geben, dass er
Rücksicht nimmt.

Aha. Und genau das kann er nicht, denn sie traur ihm in dieser Beziehung nicht. Ich hab es so gelesen.

Das bringt dich aber auch nicht weiter, wenn du Recht hast.
Du musst mit der Mutter umgehen lernen, so wie sie ist.

Wieso ich? Ich muss überhaupt nichts… Das muss Ihr Ex-Mann.

Sag mal ließt du eigentlich was ich schreibe?

Ja, mache ich. Denkst du bitte nach, was ich meine?

Mehr als nur einmal. Denn deine Saätze bringen immer wieder Erstaunen in mir hervor über deine Interpretationskünste und deren seltsame Ergebnisse :wink:

Doro drückt aus, dass schnelles Fahren für sie, für die
Sicherheit ihrer Kinder, nicht akzeptabel ist.
Also bin ich mir sicher, dass sie mit ihren Kindern nicht
schnell fährt.

Sagt sie selbst. Zweifel ich daher auch nicht an.

Der Vater drückt aus, dass er das nicht so sieht.
Für ihn ist zu schnelles fahren nicht das, was seine Ex sieht.

Sagt sie auch. Streiche das „zu“ vor schnelles und du hast die Wertung der Mutter draussen und betrachtest den Zustand neutral.

Da bin ich mir, (Kerbi) nicht so sicher, ob er nicht doch zu
schnell fährt. Wenn der Vater auch noch ausdrückt, dass er
schnelles fahren an die Kinder nicht vermitteln wird, weil er
sich dann ja in einem falschen Licht darstellt, kann ich
(kerbi) ihn, ihm nicht ganz recht geben.

Woher weisst du was in Ihm vorgeht. Versuchst du es mal wieder mit Hellsehen?
Woher weisst du wann er schnell fährt? Warst du dabei oder vermutest du es einfach?

Im Zweifelsfall kann ich einfach nur den Rat geben, langsamer
zu fahren. Muss ja nicht auf Biegen und Brechen 200km mit den
Kindern gefahren werden.
Dann wird der Ex vielleicht leichter, oder auch nicht.

Ja, den Rat kannst du geben. Und gib der Mutter bitte noch den Rat niemals selbst schnell zu fahren, da eine Kindheit ohne Mutter auch kein Spaß ist und die Kiddies genau zu dem verantwortungslosen Raser kämen…

Ich erkläre Ihr nur meinen
Standpunkt. Und der ist mit Sicherheit für die meisten
Nachvollziehbar, sofern sie das lesen was ich schreibe und
nichts dazu interpretieren.

Ich habe aber nicht gewusst, dass der Vater mitliest und sich
so zurückhält.
Dass der Vater im Forum mitliest, das ist ein starkes Stück
von der Mutter, wenn sie das gewusst hat.
Ich bin froh, dass du das geschrieben hast.
Alle Achtung von mir, wie du dich in diesem Thread
zurückgehalten hast.
Ich kann dir versichern, ich würde dir mein Kind anvertrauen.

??? du erlaubst ??? Was ist das hier?

Gruß Ivo