Rasender Vater

Hi Doro,

es lohnt die Mühe nicht, sich mit ******schwätzern zu streiten.

Es ist doch auffallend, dass sich Malte selber immer wieder widerspricht und sich die Aussagen so dreht, wie er es für nötig hält.
Woran das liegt - keine Ahnung.
Menschen wie er müssen aus Prinzip recht haben, sonst stimmt deren Welt nicht mehr :smile:.
Lass ihn quatschen, dann ist er beschäftigt :wink:.

Ich denke auch, dass man (auch mit Kindern) keine solche Geschwindigkeiten fahren muss. Lass dich nicht klein reden, sondern rede mit deinem Ex. Wenn er die nötige Vernunft hat, wird er langsamer fahren - seinen Kindern zuliebe.

mG
nyke

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Statistik abgelehnt!

Ich hab via Google auf die Schnelle dies hier gefunden:
http://www.iif.ie/policybriefs/polroadac.htm

Hm. Sieht nicht so aus, oder?

Statistik abgelehnt.

Hier sieht man nur ganz pauschal die Zahl der Toten im Straßenverkehr.
Erstens spielen da noch Faktoren wie Straßenbeschaffenheit, Verkehrsaufkommen und durchnittlliche Zustand der benutzten Fahrzeuge (->TÜV) eine Rolle, welche welche in jedem Land anders sein dürften.
Zum zweiten wollen wir ja die Abhängigkeit der Todesopfer in Abhängigkeit von einer Geschwindigkeitsgrenze auf der AUTOBAHN wissen. Hier sind ja alle Todesopfer auf jeder Straßenart zusammenaddiert.

Also ist die Statistik wenig aussagekräftig, allerdings hab ich auch keine bessere. Ich glaube, die einzige Möglichkeit wäre hier in Deutschland eine Teststrecke auf der Autobahn ein JAhr lang mit und ein Jahr lang ohne Tempolimit zu beobachten. Dann würden wir es wissen.

Gruß
Oliver

Ich hab via Google auf die Schnelle dies hier gefunden:
http://www.iif.ie/policybriefs/polroadac.htm

Hm. Sieht nicht so aus, oder?

Statistik abgelehnt.

allerdings hab ich auch keine bessere.

*gg* Solange nehme ich diese Statistik mal als Anhaltspunkt dafür, daß eine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung ungefähr gar nichts bringt. Ein _Beweis_ ist es natürlich noch lange nicht.

Erstens spielen da noch Faktoren wie Straßenbeschaffenheit,
Verkehrsaufkommen und durchnittlliche Zustand der benutzten
Fahrzeuge (->TÜV) eine Rolle, welche welche in jedem Land
anders sein dürften.

Nein, das spielt keine Rolle. Frag mal Kerbi, die kennt sich da aus. Das ist alles egal.

Zum zweiten wollen wir ja die Abhängigkeit der Todesopfer in
Abhängigkeit von einer Geschwindigkeitsgrenze auf der AUTOBAHN
wissen.

Ja, und wenn man es genau nimmt, sogar nur die, die mit Kindern unterwegs waren.
Und zwar in den Herbstferien.

Is aber auch egal, und hat mit dem Thema des Threads und des Brettes nicht mehr viel zu tun.

Gruß,

Malte.

*gg* Solange nehme ich diese Statistik mal als Anhaltspunkt
dafür, daß eine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung
ungefähr gar nichts bringt.

Kannst du gerne tun. Als man noch keinen Beweis für die Kugelform der Erde hatte, hat man ja auch einfach mal angenommen, dass die Erde eine flache Scheibe ist… ob das so schlau war. Und ob du etwas aus der Geschichte gelernt hast, steht natürlich auf einem anderen Blatt…

Nein, das spielt keine Rolle. Frag mal Kerbi, die kennt sich
da aus. Das ist alles egal.

Wieso das denn? Du denkst also nicht, das man auf einer gut ausgebauten Autobahn mit einem technisch einwandfreien Fahrzeug sicherer unterwegs ist als mit einer Klapperkiste auf einen Holperweg?

Is aber auch egal, und hat mit dem Thema des Threads und des
Brettes nicht mehr viel zu tun.

Das stimmt wohl.

Gruß
Oliver

Hallo Sancho,

ich fühle mich hier angesprochen

warum?

Weil du mich einschließt in deiner Anrede, ganz einfach.

Ich habe aber niemanden angeredet, außer Doro.

Hallo Doro,

Ich bin ehrlich gesagt etwas erschrocken, wie viele Fahrer
hohe Geschwindigkeiten, noch dazu mit Kindern, für die man die
Verantwortung trägt, für normal und vertretbar halten.

Weil sie nicht weiter sehen, als ihre Nase lang ist. :wink:

Doro hat weder „viele w-w-wler“ geschrieben, noch ich.

Raser sind überheblich und gefährlich.

*seufz*
Habe ich das Gegenteil behauptet?

Nein ich weiß nichts davon, aber du hast mich als überheblich bezeichnet.
Es geht in diesem Thread um Raser mit ihren Kindern, die Geschwindigkeiten um 200km als lustig vermitteln. Wenn ich über die sage, dass sie nicht weiter als ihre Nase sehen, ist das für mich nicht übererheblich. Es sind die Raser die überheblich sind, die stellen ihre
Geschwindigkeitsgeilheit über das Wohl der Kinder.

Warum fühlst du dich dann so angesprochen?

Weil du über ALLE Antworter, die 200 nicht per se für zu
schnell befinden, diese Aussage trafst.

Wie kommst du darauf?
Ich frage mich manchmal, ob wer meine Artikeln ohne *Beißreflex*
liest.

Nachdem sehr viele Unfälle passieren, fahren sehr viele
der Situation nicht angemessen.

Ja. Wir sprechen aber hier nicht von der angemessenen
Situation (dies wurde von beinahe allen Befürwortern des
Schnellfahrens explizit geschrieben), sondern von der
Geschwindigkeit an sich. Du hältst offenbar 200 km/h immer
überhöht, egal in welcher Situation.

Also zumindest ich spreche die ganze Zeit von einem Vater, der
200 Tempo fährt und seine Kinder es lustig finden.
Der seinen Kindern vermittelt, dass 200 KM nicht gefährlich sind.
Ich finde das im Bezug auf die Kinder nicht richtig, es geht ja darum, dass seine Kinder nicht nur mit ihm mitfahren werden.

Darüber lange Threads mit den verschiedenen Automarken und
Stundenkilometern zu schreiben, halte ich für kontraproduktiv
für die Sicherheit der Kinder auf den Straßen.
Einer Mutter die Angst bei Tempo 200 um ihre Kinder hat,
sämtliche
Todesmöglichkeiten die es noch gibt zu posten, halte ich für
kontraproduktiv.

„halte ich für“ ist genau der Punkt: wenn jemand eine andere
Meinung hat, widerlege ihn bitte argumentativ, anstatt ihn
gleich zum Deppen abzustempeln.

Halte ich für, ist genau der Punkt wo Meinungsfreiheit anfängt.
Warum soll ich andere Meinungen widerlegen, es kommt doch auf den
Fragesteller an, was er aus verschiedenen Meinungen für sich rausholt.
Wenn sich wer durch eine andere Meinung als Depp empfindet, ist das sein Problem.
Ich denke Argumente habe ich einige geschrieben, die verständlich sein sollten.
Ich schreibe eigentlich immer so, dass sich jeder User seinen Teil aussuchen kann. :wink:

Du solltest positiv denken.

Es ist ja nicht so, daß deine
oder meine Meinung für alle gelten sollen: zum Glück darfst du
weder meine Kinder erziehen noch muß ich deine erziehen.

Darum schreibe ich ja, halte ich für…
Wenn es ums Auto geht, sind manche Männer so verblendet, dass sie meiner Meinung nach, keine andere Sicht sehen wollen.

Jetzt darfst du wieder raten, wer manche Männer sind :wink:

Nimms halt nicht persönlich :wink:

Beim nächsten Mal schreibst du bitte dann „alle außer Sancho“,
dann weiß ich, daß du nicht alle meinst.

Beim nächsten Mal, nimmst du dich einfach nicht an, um Sachen die dich nicht betreffen. :wink:
Ich schreibe so schon des Öfteren, dass es die w-w-wler sicher nicht
betrifft :wink: die sind doch alle klug.

Aber man kann auch per Mail bei mir nachfragen, oder sich ans Team wenden, wenn der Hals juckt.
Wenden sie sich an ihren Arzt oder Apotheker, ist auch so ein Spruch.

Du Unsäglicher, sage mir lieber was das Wort unsäglich für dich heißt.
Muss ich mich da aufregen :wink:, hat das was mit dem Sägewerk und abhobeln zu tun?

*grins*
Grüße von Kerbi

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Hallo K_K,

dieser Artikel löst wahrscheinlich auch nicht das Problem,

die Bedenken habe ich auch. Auch deswegen, weil ein Sieger-Pappa, der mit der Lektüre eines simplen Wagenstandsanzeigers tendenziell überfordert ist, kein gutes Bild abgibt. Oder zumindest meint, er täte nicht.

Während Sieger bleiben im neolithischen Kampf jeder gegen jeden auch im Zug gut zu realisieren ist: Kampf mit dem jungen Herrn, der zu schwächlich ist, sein Gepäck in die Ablage zu stellen und daher vier Plätze für sich allein braucht. Kampf mit dem armen Mäuslein, das mangelnde Einweisung in ihre Tätigkeit mit überforschem Auftreten (dt. auch Rumzicken) zu kompensieren sucht. Kampf mit den Produkten jener zur Idiotie gezwungenen Figuren, die einen Fahrplan schreiben, indem sie Höchstgeschwindigkeit durch Entfernung dividieren und die gefundene Zeit in eine Tabelle packen… Etc. etc.

Den immer tendenziell übermüdeten Vater (einer jener dummen faulen Beamten, die sich nie bewegen - bei ihm, ORegMedRat, gings eher an die Grenze dessen, was ein Mensch aushält) habe ich in unvergesslicher Erinnerung, wenn er (nie am ersten Ferientag) mit uns im Zug saß und auf Achse war. Schöne Erinnerung, und vor allem schönes Vorbild: Er bekam, das Landschaftskino vor dem Fenster genießend und primär Garnixtuend, immer was Buddhahaftes…

In diesem entspannten Bild, das mir nicht recht gelingen will, wenn ich versuche, es auf die linke Spur der A5 zu verpflanzen, liegt für mich die Erinnerung an einen trotz Melancholie und Jähzorn, trotz Zynismen und mancherley Dünkel, eigentlich sehr lieben Menschen.

Dieses soll jetzt nicht heißen, dass man als Vater bloß in RE München-Freiburg auf der Fahrt durch den Donaudurchbruch und das Höllental lieb sein kann. Es soll aber schon heißen, dass ein Bub es gut durchblickt, dass der lässig liegengelassene linke Ellbogen bloß Mache ist und dass mit dem Raubritter-Pappa auf der linken Spur etwas nicht in Ordnung ist.

Ich wünsche mir natürlich schon auch, dass Pappa Raubritter diese Erkenntnis nicht vor die Füße geschmissen kriegt, wenn Sohnemann sechzehn ist.

In diesem Sinne

MM

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Hallo Oliver,

das Thema Raser macht Malte leicht zu schaffen.
Da rast er den Thread rauf und runter und bekommt von der schönen
Landschaft nichts mit.

Nein, das spielt keine Rolle. Frag mal Kerbi, die kennt sich
da aus. Das ist alles egal.

Wieso das denn?

Frage ich mich auch, aber das darf man nicht so ernst nehmen, denn
Malte liest meine Artikel nicht, er frisst sie auf. :wink:

Da fallen natürlich so Artikel von mir, auch seiner Fressgier zum Opfer.

Doro hat geschrieben, dass ihre Kinder 200 KM
super toll finden und da sehe ich das Problem.
200 KM fahren, ist eine ernste Sache…das soll man seinen Kindern vermitteln.
Es geht nicht um eine Autotype, nicht um 150…180…200 KM!
Ich setzte voraus, dass den Witterungen und Straßenverhältnissen
nach gefahren wird.
Es geht darum, dass wenn der Vater begeisterter Raser ist, er was falsches seinen Kindern vermittelt.

Is aber auch egal, und hat mit dem Thema des Threads und des
Brettes nicht mehr viel zu tun.

Das stimmt wohl.

Ja, das stimmt wohl, leider haben die meisten Antworten nichts mit Kindern zu tun.
Grüße
Kerbi

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Was ich gelesen habe…
Hallo Doro,

im Laufe des Threads habe ich 2 Dinge aufgeschnappt.

  1. Wenn deine Kinder an Bord, bedeutet es immer verantwortungsloses Rasen.
  2. Wenn du allein oder mit Freundin unterwegs bist, darf es auch mal schneller sein. Hauptsache Kinder nicht an Bord.

Was ist an dieser Einstellung bitte verantwortungsbewusst?? Oder gar konsequent??
Es ist also OK wenn deine Kinder ohne Mutter aufwachsen müssen??

Selbst wenn man über Höchstgeschwindigkeiten durchaus grundsätzlich anderer Meinung sein kann, so halte ich dieses spezielle gluckenhafte Verhaltung für reichlich fragwürdig.

Gruß Ivo

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Rasende Mutter
Hallo Doro,

… sondern ich wundere mich.

ich wundere mich auch gerade.

… scheinbar manchmal aber nicht alt genug, um
verantwortungsbewußt zu sein.

Du hast von Deinen Kindern gehört, dass dein Ex-Mann _ schon mal gerne _ 200 km/h fährt. Unter anderem das hat schon vor diesem doch sehr langen Thread und erst recht danach dazu geführt, dass Du ihm und all denen, die Dich nicht bestätigt haben, Verantwortungslosigkeit unterstellst.
„Schon mal gerne“ ist aber nicht immer und lässt evtl. sogar darauf schließen, dass er das nur tut, wenn es die Situation, sprich die Verkehrsverhältnisse, erlauben.

… ich habe bisher alles so hingenommen bzw. akzeptiert, wie er das
wollte […]. Scheinbar ist Kritik aber wenig erwünscht, was mich
aber immer weniger stört, je mehr ich solche Kommentare lesen muß.

Wie ist es denn um Deine Kritikfähigkeit bestellt?
Der obige Absatz lässt in mir den Eindruck entstehen, dass die 200 km/h auch als Alibi-Anlass dafür herhalten müssen, diverse offene Rechnungen zu begleichen.
Du wirst mir jetzt sagen, dass ich mich irre. Schon klar!

Fahr doch Deine Kinder einfach selbst in den Schwarzwald und hol sie nach den Ferien wieder ab.

Gruß
Birgit

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Hallo Ivo,

im Laufe des Threads habe ich 2 Dinge aufgeschnappt.

Aufgeschnappt, den Eindruck habe ich auch. Wäre lesen nicht besser?

  1. Wenn deine Kinder an Bord, bedeutet es immer
    verantwortungsloses Rasen.

Wo genau habe ich genau dieses geschrieben?

  1. Wenn du allein oder mit Freundin unterwegs bist, darf es
    auch mal schneller sein. Hauptsache Kinder nicht an Bord.

Was ist an dieser Einstellung bitte verantwortungsbewusst??
Oder gar konsequent??
Es ist also OK wenn deine Kinder ohne Mutter aufwachsen
müssen??

Nein, und ich tue mein möglichstes, das zu vermeiden. Noch schlimmer allerdings fände ich es, das Leben meiner Kinder auszulöschen, dann würden diese nämlich gar nicht mehr aufwachsen.

Selbst wenn man über Höchstgeschwindigkeiten durchaus
grundsätzlich anderer Meinung sein kann, so halte ich dieses
spezielle gluckenhafte Verhaltung für reichlich fragwürdig.

Wenn du meinst, mich anhand dessen, was ich geschrieben habe, als Glucke bezeichnen zu können, sei dir das unbenommen, damit kann ich leben. Genau so nehme ich mir das Recht, den Vater meiner Kinder in dieser Beziehung verantwortungslos zu nennen.

Grüße,
Doro

Hallo Doro

Aufgeschnappt, den Eindruck habe ich auch. Wäre lesen nicht
besser?

Spitzfindikeiten zeigen nur, dass du gereizt bist, noch lange aber nicht, dass es nicht stimmt was ich sage.

  1. Wenn deine Kinder an Bord, bedeutet es immer
    verantwortungsloses Rasen.

Wo genau habe ich genau dieses geschrieben?

Ich präzisiere. Wenn deine Kinder an Bord sind, sind sämtliche Geschwindigkeiten jenseits der sagen wir mal 140 km/h gerast - insbesondere wenn dies durch deinen Ex-Mann geschieht - und daher generell ein Sicherheitsrisaiko, was eine verantwortungslose Gefährdung der Insassen - insbesondere deiner Kinder - bedeutet.

So kommt das jedenfalls an.

  1. Wenn du allein oder mit Freundin unterwegs bist, darf es
    auch mal schneller sein. Hauptsache Kinder nicht an Bord.

Was ist an dieser Einstellung bitte verantwortungsbewusst??
Oder gar konsequent??
Es ist also OK wenn deine Kinder ohne Mutter aufwachsen
müssen??

Nein, und ich tue mein möglichstes, das zu vermeiden.

Das steht im konkreten Gegensatz du deinem Satz: „Wenn ICH unterwegs bin OHNE meine Kinder fahre ich auch gerne schneller, egal ob nun selbst oder als Beifahrer.“

Denn das möglichste um dies zu vermeiden wäre auch ohne Kinder konsequent langsam zu fahren.

Noch
schlimmer allerdings fände ich es, das Leben meiner Kinder
auszulöschen, dann würden diese nämlich gar nicht mehr
aufwachsen.

Da haben wir wieder des Pudels Kern.
Die Sicherheit der Kinder läßt die Ansprüche ans Verhalten in Regionen steigen, die nicht mal für einen selbst gelten.
Was denn nun wenn eine Frau wie du die sagt, dass sie alleine auch mal gerne schneller fährt, die Kontrolle über ihr Fahrzeug verliert und das Fahrzeug in dem deine Kinder sitzen, rammt und von der Straße spuckt?
Daher finde ich dieses Verhalten inkonsequent.

Wenn du meinst, mich anhand dessen, was ich geschrieben habe,
als Glucke bezeichnen zu können, sei dir das unbenommen, damit
kann ich leben. Genau so nehme ich mir das Recht, den Vater
meiner Kinder in dieser Beziehung verantwortungslos zu nennen.

Das steht auch dir frei. Wobei ich das mit der Glucke nicht allzu negativ verstanden wissen möchte.
Es ist nur verständlich, dass du Risiken deiner Kinder minimieren möchtest.
Die Frage ist nur: Wie?

Gruß Ivo

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Hallo Kerbi,

entschuldige dass ich mich hier einmische, aber hier wird es gerade interessant.

Deinen 3 Punkte-Plan fand ich besonders interessant.
Dies würde also bedeuten, dass
a) Angst vor Geschwindigkeit anerziehbar ist
b) die neuen Autofahrer alle Mami&amp:stuck_out_tongue_winking_eye:api als Vorbild haben

Entschuldige bitte, aber mit der Realität hat das ganz und gar nichts zu tun.

Zum einen Orientieren sich junge Autofahrer so gut wie nie an Ihren Eltern. Sie reissen sich höchsten zusammen, wenn sie diese mal mitnehmen um sich nicht die Sprüche a la „fahr doch nicht so schnell“, „halt mehr Abstand“ und co. anhören zu müssen.

Auch meine Mutter fährt forbildlichst… mein Vater auch nie allzu zuschnell. Wir wurden beide 2 Millionen mal über Raser aufgeklärt.
Trotzdem fahre ich gerne mal schnell und mein Bruder sogar noch schneller (da er den schnelleren Wagen hat) wenn es die Straßenverhältnisse zulassen.

Viel wichtiger scheint mir, dass man den Kindern beibringt, den Straßen- und Verkehrsverhältnissen (und den erlaubten Geschwindigkeiten) nach angepasst zu fahren.

Auch wichtiger als die Angst in den Tod zu rasen, ist es das notwendige Verhalten in "Extrem"situationen im Straßenverkehr beizubringen. z.B. wie verhalte ich mich wenn ein Drängler hinter mir auftaucht, usw. usw.

Gruß Ivo

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Hallo Ivo,

entschuldige dass ich mich hier einmische, aber hier wird es
gerade interessant.

Für mich ist es schon länger interessant, wie viel Energie und Geduld von manchen Männern aufgebracht wird, einer Mutter von drei Kindern auszureden, dass 200 Km für sie zu schnell sind.

Deinen 3 Punkte-Plan fand ich besonders interessant.
Dies würde also bedeuten, dass

a) Angst vor Geschwindigkeit anerziehbar ist

Natürlich ist die Angst vor Geschwindigkeiten anerziehbar, wie jedes
Angstverhalten. Darum habe ich geschrieben

Man soll Kindern keine Angst einjagen, aber es ist ein Teil der Erziehung, ihnen Gefahren erkennen, zu lernen

b) die neuen Autofahrer alle Mami&amp:stuck_out_tongue_winking_eye:api als Vorbild haben

Entschuldige bitte, aber mit der Realität hat das ganz und gar
nichts zu tun.

Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, aber vielleicht etwas differenzierter denken, die Realität wird auch verschieden empfunden.
Ich kenne Frauen deren Mütter echte Keifen waren und die sind auch Keifen geworden, genauso kenne ich Frauen mit keifenden Müttern, die
das nicht tun. :wink:

Zum einen Orientieren sich junge Autofahrer so gut wie nie an
Ihren Eltern.

Die jungen Autofahrer sollen sich ja nicht an ihren Eltern orientieren, sonder für sich selber entscheiden können, wenn es gefährlich wird.
Das muss man ihnen aber von Kinderbeinen an lernen, genauso wie sich an Gesetze zu halten und ganz wichtig, tolerant zu sein anderen gegenüber.
Wenn jetzt die Familie ausfährt und der Mama ist es zu schnell, dann fährt man einfach langsamer.
Ich fahre viel Auto, ich nehme es nie persönlich wenn mich wer bittet, langsamer zu fahren. Wenn ich fremde Kinder mithabe und der Mutter es leichter ist, fahre ich eben langsam.

Sie reissen sich höchsten zusammen, wenn sie
diese mal mitnehmen um sich nicht die Sprüche a la „fahr doch
nicht so schnell“, „halt mehr Abstand“ und co. anhören zu
müssen.

Also wenn ich meine Mutter im Auto habe, fahre ich seniorengerecht,
ohne dass sie mich darauf aufmerksam machen muss.

Auch meine Mutter fährt forbildlichst… mein Vater auch nie
allzu zuschnell. Wir wurden beide 2 Millionen mal über Raser
aufgeklärt.

2 Millionen mal, dürfte etwas zuviel sein :wink: Kinder schalten auf Durchzug, wenn Eltern zu viel Gewicht ins Zeug legen.

Ich habe dazu geschrieben

Wenn du sie auf Raser aufmerksam machst, auf gefährliche Verkehrssituationen, dann finden sie sehr bald den Sinn für
verantwortungsbewusstes Verhalten und dass 200 KM alles andere
als eine Gaudi ist.

Und da steht jetzt die Gaudi oder der Spaß, die manche ihren Kindern vermitteln.
Das zieht sich durch meine ganzen Artikel in diesem Thread, dass es eine ernste Sache ist und kein Spaß, denen man Kindern vermitteln soll.

Trotzdem fahre ich gerne mal schnell und mein Bruder sogar
noch schneller (da er den schnelleren Wagen hat) wenn es die
Straßenverhältnisse zulassen.

Ok, das verstehe ich ja. Es würde die Autolobby nicht immer schnellere Auto entwickeln, wenn die Nachfrage nicht gegeben wäre.
Mir geht es darum, auf einander Rücksicht zu nehmen.
Ich denke, die Fragerin in diesem Thread ist keine Tussi, bei Tempo 200 kringeln sich bei mir auch die Zehennägel auf, wenn ich daran denke, dass es so viele Unfälle wegen Rasern gibt.
Du kannst gerne meine Logik hinterfragen, die lautet, ich vertraue niemanden mein Kind an, der schnelles Fahren als Spaß vermittelt.
Da hört bei mir jedes Gottvertrauen auf, da schreite ich ein.

Viel wichtiger scheint mir, dass man den Kindern beibringt,
den Straßen- und Verkehrsverhältnissen (und den erlaubten
Geschwindigkeiten) nach angepasst zu fahren.

Genau meine Rede, damit vermittelt man ihnen, dass es ihr Empfinden ist
Stopp zu sagen, wenn es ihnen zu schnell geht.
Es gehört eine Menge Mut dazu, Stopp zu sagen. Wenn ich das meinen Kindern nicht beibringe, weil ich das selber nicht vermitteln kann, dann
werden sie das in keiner Lebenslage könne.

Auch wichtiger als die Angst in den Tod zu rasen, ist es das
notwendige Verhalten in "Extrem"situationen im Straßenverkehr
beizubringen. z.B. wie verhalte ich mich wenn ein Drängler
hinter mir auftaucht, usw. usw.

Es wird schon viel angeboten, in diese Richtung. Ich habe ja sehr intensiv die Bestrebungen des ÖAMTC kennen gelernt.

Es geht aber meiner Meinung nach in diesem Thread, nicht um Crashkurse, sondern um das Recht einer Mutter, sich bei 200 km
Sorgen um ihre Kinder zu machen.
Alles was du schreibst Ivo, ist logisch für mich, aber es passieren einfach zu viele schwere Unfälle.

Ich gehe nicht immer davon aus, dass Gefühle und Sorgen überzogen sind.
Ich vertraue da auf meine Empfindungen, denn damit muss ich und nur ich damit leben.
Wenn jetzt Doro ihr Missfallen gegen Geschwindigkeiten ihres Ex ausdrückt, dann hat sie Empfindungen, die sie in diese Richtung gebracht haben. Für mich fängt mein Missfallen bei der Erwähnung,
dass 200 km als Spaß vermittelt werden, an.
Dann ist es einfacher, sie ernst zu nehmen, als ihr das auszureden.
Wenn Doro geschrieben hätte, ihr Ex fährt über 130km (ist in Ö gesetzliche Höchstgrenze auf Autobahnen)
dann würde ich auf der Seite der *Schnellfahrer* stehen.

Warum sich eine Mutter bei Tempo 200, so angegriffen und unverstanden fühlen muss, liegt an den untoleranten *Spinnern*, die Rücksicht nehmen im Auto, als Angriffe auf ihre Persönlichkeit sehen.

Ich lese zwischendurch, was für Begeisterungsstürme an der Schnell Fahrer Front ausbrechen,
lauter Experten die sich selber und gegenseitig hilfreich finden.
Ich bewundern Doro, oder finde ich sie zu wenig informiert, wie es im i-Net abläuft, ich denke darüber nach.
Ich würde einen Teufel tun, im w-w-w eine ernste Sorge von mir dem Hickhack und den tollen hilfreichen Antworten auszusetzen.
Toleranz wird laufend im w-w-w bekundet, aber es wird nicht gelebt.

Grummel!

Ich danke dir für deine konstrukiven Einwände, da komme ich auch aus mir raus.
:wink:
Grüße an dich, von
Kerbi

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Hallo Birgit,
deinem Posting und Statement ist nichts mehr hinzu zu fügen, ich dachte dasselbe, aber ich hätte es nicht so diplomatisch ausdrücken können…dafür einen * auch von mir!
Danke
Renate

alte/neue Rechtschreibung - Exkurs
Hey,

Liebe r nyke und du schreibt man : nicht mehr groß.

doch, tut man, wenn man noch die alte Rechtschreibung verwendet, was hier häufig der Fall ist. Die neue hat sich erstens noch nicht bei jedem durchgesetzt, außerdem wird sie auch noch nicht überall verlangt - und es ist doch schön, wenn ein User überhaupt eine Rechtschreibung beherrscht, sei es die alte oder die neue. 'Ne Menge hier kriegen das leider nicht hin…

Und davon mal abgesehen ist dank deiner Vika auch nicht unbedingt ersichtlich, ob Du Männlein/Weiblein oder Außerirdischer bist, aber das nur nebenbei…

Gruß
Cess

Hi,

Liebe r nyke und du schreibt man : nicht mehr groß.

doch, tut man, wenn man noch die alte Rechtschreibung
verwendet, was hier häufig der Fall ist. Die neue hat sich
erstens noch nicht bei jedem durchgesetzt, außerdem wird sie
auch noch nicht überall verlangt - und es ist doch schön, wenn
ein User überhaupt eine Rechtschreibung beherrscht, sei es die
alte oder die neue. 'Ne Menge hier kriegen das leider nicht
hin…

Korrekt, vor allem, was manche User und die Rechtschreibung anbelangt (hier meine ich nicht die Flüchtigkeitsfehler!).

Es wirkt aber sehr befremdlich, wenn gerade junge Leute die neue Rechtschreibung nicht annähernd beherrschen und sich auch nicht die Mühe machen, das allmählich mal zu ändern.
Bei älteren Leuten habe ich vollstes Verständnis, wenn es nicht so funktioniert, bei den Jungen nicht!

Nun, wenn man einer Vika nichts entnehmen kann, dann sollte man besser auf Liebe oder Lieber in der Anrede verzichten, wie das Malte ja in den meisten seiner Postings tut. So verbrennt er sich auch nicht den Mund (die Anrede betreffend).
Vielleicht hat Malte aber ganz einfach nur schlechte Augen, denn auf meinem Bild sieht man ganz gut, dass ich keine Frau bin.

Braucht der Arme nun Verstärkung, damit sein Weltbild wieder stimmt :smile:?

mG
nyke

Hey,

Es wirkt aber sehr befremdlich, wenn gerade junge Leute die
neue Rechtschreibung nicht annähernd beherrschen und sich auch
nicht die Mühe machen, das allmählich mal zu ändern.
Bei älteren Leuten habe ich vollstes Verständnis, wenn es
nicht so funktioniert, bei den Jungen nicht!

warum ändern? Ich musste es jobbedingt lernen, bzw. ich muss beide beherrschen, aber es ist noch lange nicht durch, dass die neue Rechtschreibung bleibt und die alte komplett geht. Darum bin ich der Meinung, jeder sollte die Rechtschreibung nutzen, die ihm gefällt, solang er die dann beherrscht (Ausnahmen sind natürlich diejenigen, die im Job die eine oder andere brauchen).

Braucht der Arme nun Verstärkung, damit sein Weltbild wieder
stimmt :smile:?

Glaub ich nicht, dafür habe ich auch nicht geantwortet, und ich werde mich nicht an dem Ausgangsartikel beteiligen.
Ich wollte nur etwas klarstellen, was definitiv falsch war.
Alles andere hier sind Meinungen, in die ich mich nicht einmischen werde.

Gruß
Cess

Glashaus? völlig off topic
Hi!

Bei älteren Leuten habe ich vollstes Verständnis, wenn es

Ist das nicht eine Vergewaltigung der deutschen Grammatik - egal, ob alt oder neu?
*scnr*

Nichts für ungut
LG
Guido

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Hallo Kerbi,

mir ging es in diesem Posting gerade mal um dein Posting hier.

Ich glaube einfach nicht, dass dies so wie beschrieben funktioniert. Und wenn dann in den seltensten Fällen.

Dass sich eine Mutter Sorgen machen darf habe ich nie bestritten.
Ich habe weiter oben allerdings auch ausgeführt, weshalb ich Doro’s Verhalten inkonsequent finde und Ihre Ängste wohl eher irrational hoch überbewertet sind.

Gruß Ivo

Vielleicht hat Malte aber ganz einfach nur schlechte Augen,
denn auf meinem Bild sieht man ganz gut, dass ich keine Frau
bin.

Du meinst diese Visitenkarte die so richtig aussagekräftig ausgefüllt ist?

Bei dem Bild besteht außerdem doch ziemlicher Interpretationsspielraum… wer von den beiden bist du jetzt?? *g*

Grüße Ivo

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