Rasender Vater

Hallo,

ich finde es schön das du zum Abschluss noch einmal ein
Resümee ziehst. Das du aber beharrlich auf bestimmte
Einstellungen schimpfst finde ich nicht wirklich gut.

Ich vertrete meine Meinung, außerdem schimpfe ich nicht auf bestimmte Einstellungen, sondern ich wundere mich.

Zitat
Meine Kinder haben seit ihrer Entstehung ein Recht auf
größtmögliche Sicherheit, und die wird von ihrem Vater
vernachlässigt, wenn er sie der erhöhten Gefahr durch zu
schnelles Fahren aussetzt.
Zitat ende

Überlege doch mal wie oft du dir hierbei selbst widersprichst
und deinen Kindern nicht die grösstmögliche Sicherheit
gewährst.

Egal ob Fahrradfahren, ins Schwimmbad gehen, Autofahren
(allgemein gehalten), Spielplatz Besuch, Mc D-Essen, etc. etc.
du minimierst die Gefahren deinen Kindern gegenüber nicht.

Sei mir nicht böse, aber dieses Argument kann ich wirklich nicht mehr hören. Ich komme auch ans Ziel, wenn ich langsamer (nicht langsam) fahre, und dabei reduziere ich Gefahren. Größtmögliche Sicherheit hat nichts mit dem Ausschluß sämtlicher Gefahren zu tun.

Warum du also deinen Mann extreme Vorwürfe machen willst und
gleich davon ausgeht, dass wenn er mal alleine Fährt sich um
einen Baum wickelt, hat wohl eher was mit dir und deinem Ex zu
tun. Auch dein Zitat: „dann ist ein Gespräch fällig“ lässt bei
mir in gewisser Weise Mitleid deinem Ex gegenüber aufkommen.

Entweder liest du nicht richtig, oder aber du verarbeitest das Gelesene nicht richtig. Ich gehe nicht davon aus, dass er sich um einen Baum wickelt, ich hab geschrieben, dass er seine Gechwindigkeit und die Folgen so handhaben kann, wie er will, wenn er alleine fährt. Und wenn er sich dabei um einen Betonpfeiler wickelt, ist das seine Sache. Das heißt noch lange nicht, dass ich ihm das wünsche oder wie auch immer, aber er ist alt genug, um auf sich selbst aufzupassen, scheinbar manchmal aber nicht alt genug, um verantwortungsbewußt zu sein. Und ich kann dich beruhigen, du brauchst mit ihm kein Mitleid zu haben, ich habe bisher alles so hingenommen bzw. akzeptiert, wie er das wollte, sei es nun die Urlaubsplanung, verschobene Wochenenden o.ä. Scheinbar ist Kritik aber wenig erwünscht, was mich aber immer weniger stört, je mehr ich solche Kommentare lesen muß.

Grüße,
Doro

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Hi!

nachdem ich von meinen Kindern erfahren habe, dass ihr Vater
(mein geschiedener Mann) schon mal gerne mit den Kindern im
Auto mit 200 Sachen über die Autobahn rast, wird mir Angst und
Bange bei dem Gedanken, dass in den Herbstferien eine Fahrt in
den Schwarzwald ansteht.

Naja, ich finde 200 nicht zu schnell.
Mein Vater ist mit uns schon in den 70ern mit 230 über die Autobahn gekachelt und ich bin voll darauf abgefahren.
Heute ist mehr Verkehr, daher halte ich 180 - 200 tagsüber für angemessen.
Alles unter 160 bei guter Witterung auf der Autobahn halte ich für Verkehrsbehinderung.

Soll ich diese Verantwortungslosikeit hinnehmen in der
Hoffnung, dass schon nichts passiert?

Das wirst Du müssen, zumal es sich weniger um eine „Verantwortungslosigkeit“ handelt, als viel mehr um Dein Problem, dass deine Ansicht von sicherem Fahren von seiner abweicht.
Diskutiert das doch in Ruhe, vielleicht lenkt er ja ein.

Ist es zu viel
Einmischung, wenn ich ihn darauf anspreche (er wird es sowieso
herunterspielen)?

Ja. aber mache es trotzdem.

Ich wüßte gerne, was ihr machen würdet.

200 fahren, wo es möglich ist.

Grüße,

Mathias

Wann, bitte…
…wann hält man auf der Autobahn an???

Ich fahre seit 13 Jahren und hunderttausenden von Kilomtern Auto und msuste noch kein einziges mal von 200 auf 0 abbremsen.
Wenn ich in einen Stau kam, zeichnete sich das vorher ab oder es war sowieso viel los und ich fuhr langsamer.
Die von Dir angegebenen Werte sind also reine Theorie. In der Praxis kann man es ruhig laufen lassen, solange man sich der Verkehrssituation und dem Wetter anpasst. Schlimmstenfalls ist halt mal ein Schnarcher oder ei Laster im Weg, welche dann aber nciht stehen, man also nur die Differenz-V abbremsen muss. Diese liegt wohl selten über 130 Km/h, also ist 200 fahren völlig o.k.
Eng wird es m.E. bei Vs über 220, denn der Unterschied zwischen 200 (noch locker beherrschbar) und 220 ist deutlich größer als zwischen 60 und 80.

Grüße,

Mathias

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Liebe Doro,

Abschließend möchte ich nochmal mein Unverständnis darüber
ausdrücken, dass zu schnelles Fahren von so vielen verharmlost
wird, bei der Gelegenheit ein kurzer Auszug aus den
Nachrichten heute morgen:
4 Tote bei Verkehrsunfall, mit 100 durch die Stadt gerast,
beim Überholen ins Schleudern geraten und das war’s dann. Bei
entsprechender Geschwindigkeit wäre die Schleuderaktion
vielleicht noch auszugleichen gewesen oder aber die Folgen
weniger dramatisch.

Exakt das trifft den Punkt. Es geht wohl kaum einem hier darum partout 200 fahren zu wollen. Es geht darum, daß Zahlen (fast) nichts aussagen. Dein Beispiel paßt aber leider kaum zum ursprünglichen Thema, denn der von Dir zitierte Unfall hat sich ereignet weil jemand an völlig ungeeigneter Stelle erheblich zu schnell war.
Und da liegt das Problem. Als langjähriger Motorradfahrer weiß ich wovon ich rede. Zwei extreme Beispiele:

  1. ich fahre mit meiner Frau bei perfektem Wetter (trocken, sonnig, windstill) auf einer topfebenen, schnurgeraden und völlig leeren Autobahn mit drei Fahrstreifen. Nicht mal Anschlußstellen sind in Sicht. Die 1200er mit voll hochgedrehter Scheibe läßt sich leicht ausfahren, 217 km/h stehen auf derb Uhr. Ich tippe meinem Weib mit der Linken Hand aufs Knie und deute auf den Tacho, das Mopped zuckt noch nicht mal… Irrsinn ? Nein, Erfahrung. So gemacht zwischen der A2 und der A7 vorbei am Flughafen Hannover. Aber erst nachdem ich mich mehrfach an die Topspeed herangetastet habe um zu sehen wie das Teil reagiert.
  2. Nebenstraße in der Eifel, Sommer, trocken, kein Laub. Speedlimit: 100 km/h. Ich komme so mit 50 durch eine Kurve, die auch locker mit 80 - 100 gegangen wäre - und sehe mich urplötzlich und ohne jede Warnung in satt 5cm tiefem Rollsplitt. Schwein gehabt, konnte das Mopped abfangen…nix passiert. HINTER der nächsten Kurve wurde dann vor Rollsplit gewarnt…

Verstehst Du, was ich meine ? Dir persönlich sind 200 zu schnell, wenn Du klug bist, dann respektierst Du Deine persönlichen Grenzen. Andere haben andere Grenzen. Som werde ich sehr schnell sehr müde wenn ich mit 120 durch Holland oder Belgien schleichen muß. Klarer Fall von Unterforderung. Nervös machen mich aber auch die Leute, die mich bei Nebel und Sicht unter 50m mit > 100 km/h überholen, mir reichen meine 60 völlig aus.

Gruß
Bernd

Hallo Doro,

was wolltest du denn hören ? Das deine Ansichten OK sind und du Ihm Feuer unter dem Hindern machen musst um das Leben deiner Kinder zu schützen. Ich kann ein bisschen lesen aber deine Ansichten sind zum Teil sehr gefestigt wobei du dir die Dinge dann auch so zurecht biegst wie du Sie gerne hättest.

Deine Kommentare implizieren sehr wohl, dass Menschen die nicht deine Meinung zu diesem Thema teilen, verantwortungslos sind und den Tod ihrer Kinder billigend in Kauf nehmen. Davon möchte ich mich für mein Teil distanzieren. Ich liebe meine Familie und achte darauf das mein Schutzengel mir noch folgen kann.

Liebe Grüsse
Me
Würde das Thema gerne mal mit dir Auge in Auge diskutieren.

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Hallo,

was wolltest du denn hören ? Das deine Ansichten OK sind und
du Ihm Feuer unter dem Hindern machen musst um das Leben
deiner Kinder zu schützen. Ich kann ein bisschen lesen aber
deine Ansichten sind zum Teil sehr gefestigt wobei du dir die
Dinge dann auch so zurecht biegst wie du Sie gerne hättest.

Meine Meinung zu dem Thema ist sehr gefestigt, aber ich hätte die Frage nicht gestellt, wenn mir nicht auch die Meinungen anderer dazu wichtig wären. Das heißt aber doch nicht, dass ich mich vom Gegenteil überzeugen lassen muß, meine Frage ging doch eher dahin, ob und wie ich am besten im Gespräch mit dem Vater der Kinder darauf eingehen kann. Das Pro und Kontra Schnellfahren kann man kaum diskuttieren, denn genauso, wie meine Meinung gefestigt ist, ist es auch die Meinung der anderen, oder hast du einen andeen Eindruck gewonnen?

Deine Kommentare implizieren sehr wohl, dass Menschen die
nicht deine Meinung zu diesem Thema teilen, verantwortungslos
sind und den Tod ihrer Kinder billigend in Kauf nehmen.

Nicht ganz so, aber ich behaupte einfach mal, dass diese Menschen sich für tolle Autofahrer halten und ganz einfach davon ausgehen, dass der Kelch an ihnen vorrübergeht.

Davon
möchte ich mich für mein Teil distanzieren.

Das darfst du gerne machen, so wie du auch gerne so schnell fahren darfst, wie du es für richtig hältst. Ich wiederhole es einfach nochmal: Ich habe schlicht und einfach Angst um das Leben meiner Kinder. Ich bin keine notorische Langsamfahrerin, und auch ich habe diese Geschwindigkeit von 200 schon mal überschritten, weiss aber deshalb auch, wie enorm wichtig sowohl Fahrzeugbeherrschung als auch Konzentration sind. Die Fahrzeugbeherrschung will ich meinem Exmann auch gar nicht in Abrede stellen, wohl aber die Konzentration. Mit 3 Kindern auf der Rückbank halte ich es für ausgeschlossen, die nötige Konzentration aufzubringen.

Ich liebe meine
Familie und achte darauf das mein Schutzengel mir noch folgen
kann.

Dann hoffe ich einfach mal für dich, dass dein Schutzengel der gleichen Ansicht ist.

Grüße,
Doro

Lieber Bernd,

Exakt das trifft den Punkt. Es geht wohl kaum einem hier darum
partout 200 fahren zu wollen. Es geht darum, daß Zahlen (fast)
nichts aussagen. Dein Beispiel paßt aber leider kaum zum
ursprünglichen Thema, denn der von Dir zitierte Unfall hat
sich ereignet weil jemand an völlig ungeeigneter Stelle
erheblich zu schnell war.

Das von mir abschließend zitierte Beispiel bezog sich auf etliche Aussagen einiger hier, dass ein paar Stundenkilometer mehr oder weniger eh keinen Unterschied machen. Außerdem wollte ich damit nochmal klar ausdrücken, dass diese magische Zahl 200 nicht meiner Meinung entspricht für die Grenze zum Rasen.

Und da liegt das Problem. Als langjähriger Motorradfahrer weiß
ich wovon ich rede. Zwei extreme Beispiele:

  1. ich fahre mit meiner Frau bei perfektem Wetter (trocken,
    sonnig, windstill) auf einer topfebenen, schnurgeraden und
    völlig leeren Autobahn mit drei Fahrstreifen. Nicht mal
    Anschlußstellen sind in Sicht. Die 1200er mit voll
    hochgedrehter Scheibe läßt sich leicht ausfahren, 217 km/h
    stehen auf derb Uhr. Ich tippe meinem Weib mit der Linken Hand
    aufs Knie und deute auf den Tacho, das Mopped zuckt noch nicht
    mal… Irrsinn ? Nein, Erfahrung. So gemacht zwischen der A2
    und der A7 vorbei am Flughafen Hannover. Aber erst nachdem ich
    mich mehrfach an die Topspeed herangetastet habe um zu sehen
    wie das Teil reagiert.

Und sicherlich hat sich deine Frau aus freien Stücken und mit genauso viel Spaß auf das Motorrad gesetzt wie du. Meine Kinder sind allerdings noch nicht erwachsen und auf das Verantwortungsbewußtsein ihres Vaters angewiesen.

Gruß,
Doro

Hallo Kerbi,

Ich bin ehrlich gesagt etwas erschrocken, wie viele Fahrer
hohe Geschwindigkeiten, noch dazu mit Kindern, für die man die
Verantwortung trägt, für normal und vertretbar halten.

Weil sie nicht weiter sehen, als ihre Nase lang ist. :wink:

ich fühle mich hier angesprochen und muß sagen: das ist dermaßen überheblich, daß mir die Spucke wegbleibt. Du urteilst pauschal über alle, die deine Meinung nicht teilen, ohne sie auch nur ein bißchen zu kennen. Laß dir gesagt: ich mache mir durchaus Gedanken über meine Umwelt, meine Kinder und Erziehung im allgemeinen; die lasse ich mir von dir nicht absprechen.

Daß du eine andere Meinung in dem Punkt hast, sei unbenommen, und du kannst sie gern argumentativ vorbringen. Aber alle, die du mit Argumenten nicht überzeugen kannst, als Dumpfbacken abzustempeln, ist einfach daneben.

Sauer

Sancho

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Hallo Frauke,

super, dass du bei den vielen Verkehrsopfern noch Spaß hast.

Ja, ich habe Spaß am Leben trotz allem Elend in der Welt.

Ich habe nicht geschrieben, dass mich dein Leben interessiert,
ich meinte in diesem Thread.

Du
wahrscheinlich nicht, jedenfalls lassen Deine verbissenen
Postings darauf schließen.

Ich denke, du liest meine Postings zu verbiestert, der Frust liegt bei dir.

Ich hoffe auch bei dir, dass du dich weiterhin gut amüsierst.

Ich versichere Dir, daß ich mich auch weiterhin gut amüsieren
werde-vor allem über Dich, aber das weißt Du ja sicher

Ja, seelig sind die beklopften.

(deshalb wählte ich auch off-topic als Titel für mein
vorangegangenes Posting).

Deine sinnlosen Postings sind bekannt, du brauchst nicht vorzuwarnen.

Soviel ich weiß, hast du keine Kinder, aber denke beim fahren
immer daran, dass du andere nicht gefährdest.

Ich danke Dir, ohne Dich hätte ich wohl weiterhin jeden Tag
mindestens drei Kleinfamilien im Straßenverkehr ausgelöscht.

blabla

@ MOD Ihr braucht keinen Stopruf schreiben, Frauke hat sich erleichtert, gönnen wir es ihr.

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Hallo Sancho,

Ich bin ehrlich gesagt etwas erschrocken, wie viele Fahrer
hohe Geschwindigkeiten, noch dazu mit Kindern, für die man die
Verantwortung trägt, für normal und vertretbar halten.

Weil sie nicht weiter sehen, als ihre Nase lang ist. :wink:

ich fühle mich hier angesprochen

warum?

und muß sagen: das ist
dermaßen überheblich, daß mir die Spucke wegbleibt.

Raser sind überheblich und gefährlich.

Du
urteilst pauschal über alle, die deine Meinung nicht teilen,
ohne sie auch nur ein bißchen zu kennen. Laß dir gesagt: ich
mache mir durchaus Gedanken über meine Umwelt, meine Kinder
und Erziehung im allgemeinen; die lasse ich mir von dir nicht
absprechen.

Warum fühlst du dich dann so angesprochen?
Haben deine Kinder eine Gaudi beim Schnellfahren?

Daß du eine andere Meinung in dem Punkt hast, sei unbenommen,
und du kannst sie gern argumentativ vorbringen. Aber alle, die
du mit Argumenten nicht überzeugen kannst, als Dumpfbacken
abzustempeln, ist einfach daneben.

Nachdem sehr viele Unfälle passieren, fahren sehr viele
der Situation nicht angemessen.
Darüber lange Threads mit den verschiedenen Automarken und Stundenkilometern zu schreiben, halte ich für kontraproduktiv
für die Sicherheit der Kinder auf den Straßen.
Einer Mutter die Angst bei Tempo 200 um ihre Kinder hat, sämtliche
Todesmöglichkeiten die es noch gibt zu posten, halte ich für kontraproduktiv.

Sauer

Nimms halt nicht persönlich :wink:
Kerbi

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…wann hält man auf der Autobahn an???

Hi Mathias,

ich fahre seit beinahe 25 Jahren Auto und ich hatte vor etwa 9 Jahren das Erlebnis, von knapp über 200 auf 0 bremsen zu müssen, und das auf der mittleren Spur!!!

Warum?
Weil irgendein türkischer Papa glaubte, er habe an seiner Karre vergessen, den Kofferraum zu schließen!
Zu aller Dummheit stieg der aus und rannte zu seinem Kofferraum. Keine 50 m hinter uns hörte man quitschende Reifen und sah Blech in Blech donnern.
Ich kann dir sagen, wo dir da das Herz hängt.

mG
nyke

Ich habe nicht geschrieben, dass mich dein Leben interessiert,
Ich denke, du liest meine Postings zu verbiestert, der Frust
liegt bei dir.
Ja, seelig sind die beklopften.
Deine sinnlosen Postings sind bekannt, du brauchst nicht
vorzuwarnen.
blabla

8-))
Also für einen herzhaften Lacher sind Deine Postings immer gut-Danke dafür. Interessant zu beobachten, wie Deine geistigen Ergüsse sich qualitativ in ungeahnte Höhen schrauben. Mach weiter so, sonst verlierst Du noch Deinen Ruf.

Lachende Grüße
F.

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Hallo Malte,

Das ist so eine Frage… Gibt’s da weniger oder weniger
schwere Unfälle?
Das wär doch mal ein Punkt, wo ne Statistik ganz interessant
wäre.
Ich hab via Google auf die Schnelle dies hier gefunden:
http://www.iif.ie/policybriefs/polroadac.htm

Hm. Sieht nicht so aus, oder?

also ich lese aus Deiner Statistik, dass Deutschland mit 8549
Toten auf der Straße einsame Spitze ist. Dass es nur 20.0%
bbezongen auf 100 000 Autos ist, kann eigentlich nur heißen,
dass wir hier deutlich übermotorisiert sind.

Wie kommst Du denn darauf? Immerhin ist Deutschland das bevölkerungsreichste Land auf der Liste… Der Schluß würde zwar zu Deiner Ideologie passen, lässt sich aber aus dieser Statistik nun wirklich nicht ablesen.

Gruß,

Malte.

Hi nyke,

mal davon abgesehen, daß Du da teilweise ganz schönen Bockmist zusammengeschrieben hast, beschränke ich mich mal auf’s wesentliche:

Und Tempo 200 auf Autobahnen ist Rasen - nichts anderes.

DAS ist der Knackpunkt! Das ist eine Aussage, die - in ihrer Absolutheit! - einfach nur Unsinn ist.

Also, Thema erledigt, weil kein Problem, da Vater kein Raser.

Es gibt keine sinnvolle Erklärung, warum man mit 200 Sachen über
die Autobahn brettern muss, zumal es ja auch auf den
Autobahnen sehr viele Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt.

Geschwindigkeitbegrenzungen?
Hält der Vater offenbar weitesgehend ein, war zu lesen.
Es geht um freie Strecken.

Gibt es eigentlich eine sinnvolle Erklärung, warum man mit 120 Sachen über die Autobahn brettern muß? Tust du’s trotzdem? Raser! Raser sind Kindermörder, Du!
Merkst was?

Fragt sich

Malte.

Weg zum Seelenheil
Hi,

warum magische 200? Meinst du denn das Doro bei 195 km/h oder
190 km/h anders reagierte? Ich denke nicht, aber das kann sie
wohl nur selbst beantworten.

Nein, wird sie vermutlich nicht, ich frage mich aber, bei welchem Limit sie anfängt, ruhig zu sein und wie schnell sie selbst mit Blagen in der Karre fährt.

Dann könnte ich sie fragen, warum sie so verantwortungslos ist, mit ihren Kindern so über die Autobahn zu rasen, und sie in die Gefahr zu bringen, in tödliche Unfälle verwickelt zu werden.

Na, und DANN könnte ich sie fragen, ab wann Rasen Rasen ist.

Und dann, endlich, könnte ich sie fragen, WARUM genau ab dieser Geschwindigkeit Rasen Rasen ist, und spätestens dann hätten wir alle hier Ruhe, weil dann endlich die eigentlich interessante Antwort ans Licht käme, nämlich

„Na, weil, das is eben für mich so.“

Dann könnt man sagen „Ahja.“, und den Rest könnte sie sich dann hoffentlich selbst denken.

Gruß,

Malte.

Hallo,

warum magische 200? Meinst du denn das Doro bei 195 km/h oder
190 km/h anders reagierte? Ich denke nicht, aber das kann sie
wohl nur selbst beantworten.

Macht sie hiermit mal ganz einfach. Nein, ich hätte genauso reagiert.

Nein, wird sie vermutlich nicht, ich frage mich aber, bei
welchem Limit sie anfängt, ruhig zu sein und wie schnell sie
selbst mit Blagen in der Karre fährt.

Auch das kann ich dir beantworten. Ich bin grundsätzlich sehr ruhig, wenn ich entweder selbst fahre oder aber mitfahre, egal welche Geschwindigkeit.

Bei mir sind Autobahnfahrten selten, aber wenn sie vorkommen, fühle ich mich mit Kindern bei 140 gut aufgehoben. Mehr brint die olle Karre eh nicht, sorry für die Verkehrsbehinderung (s.o.).

Dann könnte ich sie fragen, warum sie so verantwortungslos
ist, mit ihren Kindern so über die Autobahn zu rasen, und sie
in die Gefahr zu bringen, in tödliche Unfälle verwickelt zu
werden.

Klar, warum fahre ich überhaupt mit den Kindern Auto, Bus, Bahn, gehe auf den Spielplatz o.ä. Hatten wir weiter oben alles schon. Das typische Argument, wenn sonst nichts zieht.

Na, und DANN könnte ich sie fragen, ab wann Rasen Rasen ist.

Ich habe nie behauptet, dass Rasen für mich ab 200 anfängt. Es geht aber in diesem konkreten Fall nunmal um diese konkrete Geschwindigkeit, und ganz egal, wann für mich Rasen anfängt, ist diese Geschwindigkeit eindeutig eingeschlossen.

Und dann, endlich, könnte ich sie fragen, WARUM genau ab
dieser Geschwindigkeit Rasen Rasen ist, und spätestens dann
hätten wir alle hier Ruhe, weil dann endlich die eigentlich
interessante Antwort ans Licht käme, nämlich

Scheinbar ist es wirklich schwer zu verstehen, es geht nicht um eine Abgrenzung, wann Rasen Rasen ist. Es geht hier und jetzt um diese Geschwindigkeit und die damit verbundenen Gefahren, denen der Vater die Kinder ausgesetzt hat.

„Na, weil, das is eben für mich so.“

Und selbst wenn, es sind MEINE Kinder, und da nehme ich mir ganz einfach das Recht, besorgt zu sein. Du mußt meine Besorgnis nicht teilen, aber wie du schon geschrieben hast, es würde mich sehr interessieren, ob du in einigen Jahren, wenn vielleicht mal eigene Kinder da sind, anders denkst. Ich gehe sehr viele Kompromisse ein mit meinem Exmann, warum sollte es für ihn eine Unzumutbarkeit darstellen, in diesem Fall auch einmal kompromissbereit zu sein?

Dann könnt man sagen „Ahja.“, und den Rest könnte sie sich
dann hoffentlich selbst denken.

Das mache ich sowieso schon. Aber scheinbar hab ja nur ich eine festgefahrene Meinung, ihr seit da alle ganz anders. :smile:

Gruß,
Doro

Hi,

ich fühle mich hier angesprochen

warum?

Weil du mich einschließt in deiner Anrede, ganz einfach.

Raser sind überheblich und gefährlich.

*seufz*
Habe ich das Gegenteil behauptet?

Warum fühlst du dich dann so angesprochen?

Weil du über ALLE Antworter, die 200 nicht per se für zu schnell befinden, diese Aussage trafst.

Haben deine Kinder eine Gaudi beim Schnellfahren?

Bestimmt, aber bei den 140 hört es eh auf.

Nachdem sehr viele Unfälle passieren, fahren sehr viele
der Situation nicht angemessen.

Ja. Wir sprechen aber hier nicht von der angemessenen Situation (dies wurde von beinahe allen Befürwortern des Schnellfahrens explizit geschrieben), sondern von der Geschwindigkeit an sich. Du hältst offenbar 200 km/h immer überhöht, egal in welcher Situation.

Darüber lange Threads mit den verschiedenen Automarken und
Stundenkilometern zu schreiben, halte ich für kontraproduktiv
für die Sicherheit der Kinder auf den Straßen.
Einer Mutter die Angst bei Tempo 200 um ihre Kinder hat,
sämtliche
Todesmöglichkeiten die es noch gibt zu posten, halte ich für
kontraproduktiv.

„halte ich für“ ist genau der Punkt: wenn jemand eine andere Meinung hat, widerlege ihn bitte argumentativ, anstatt ihn gleich zum Deppen abzustempeln. Es ist ja nicht so, daß deine oder meine Meinung für alle gelten sollen: zum Glück darfst du weder meine Kinder erziehen noch muß ich deine erziehen.

Nimms halt nicht persönlich :wink:

Beim nächsten Mal schreibst du bitte dann „alle außer Sancho“, dann weiß ich, daß du nicht alle meinst.

Gruß

Sancho

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Hallo,

Nein, wird sie vermutlich nicht, ich frage mich aber, bei
welchem Limit sie anfängt, ruhig zu sein und wie schnell sie
selbst mit Blagen in der Karre fährt.

Auch das kann ich dir beantworten. Ich bin grundsätzlich sehr
ruhig, wenn ich entweder selbst fahre oder aber mitfahre, egal
welche Geschwindigkeit.

Heisst das im Umkehrschluß, daß Du grundsätzlich unruhig bist, wenn DU NICHT mit dabei bist?

Bei mir sind Autobahnfahrten selten, aber wenn sie vorkommen,
fühle ich mich mit Kindern bei 140 gut aufgehoben. Mehr brint
die olle Karre eh nicht, sorry für die Verkehrsbehinderung

Du Raserin! Der Gesetzgeber hat die Richtgeschwindigkeit bei 130km/h festgesetzt - bei Unfällen darüber bekommst Du immer eine Teilschuld! Klassischer Fall von Selbstüberschätzung! (…merkst was?..)

Dann könnte ich sie fragen, warum sie so verantwortungslos
ist, mit ihren Kindern so über die Autobahn zu rasen, und sie
in die Gefahr zu bringen, in tödliche Unfälle verwickelt zu
werden.

Klar, warum fahre ich überhaupt mit den Kindern Auto, Bus,
Bahn, gehe auf den Spielplatz o.ä. Hatten wir weiter oben
alles schon. Das typische Argument, wenn sonst nichts zieht.

Nein, letztlich das Argument, mit dem Du Deinen Ex-Mann anprangerst.
Genau das.

Na, und DANN könnte ich sie fragen, ab wann Rasen Rasen ist.

Ich habe nie behauptet, dass Rasen für mich ab 200 anfängt. Es
geht aber in diesem konkreten Fall nunmal um diese konkrete
Geschwindigkeit, und ganz egal, wann für mich Rasen anfängt,
ist diese Geschwindigkeit eindeutig eingeschlossen.

Siehst Du, und das hat NICHTS mit Rationalität zu tun, das ist einfach nur subjektiv und Dein Gefühl, nichts weiter.

Und dann, endlich, könnte ich sie fragen, WARUM genau ab
dieser Geschwindigkeit Rasen Rasen ist, und spätestens dann
hätten wir alle hier Ruhe, weil dann endlich die eigentlich
interessante Antwort ans Licht käme, nämlich

„Na, weil, das is eben für mich so.“

Und selbst wenn, es sind MEINE Kinder, und da nehme ich mir
ganz einfach das Recht, besorgt zu sein.

Du hast ja meinen anderen Beitrag direkt auf Dich gelesen. Das spreche ich Dir nicht ab.
Allerdings fang ich auch grad an, Mitleid zu haben - mit dem Ex-Mann.

Ich gehe sehr viele Kompromisse ein

Ehrlich gesagt, es fällt mir schwer, das zu glauben, aber is ja auch egal.

Warum sollte es
für ihn eine Unzumutbarkeit darstellen, in diesem Fall auch
einmal kompromissbereit zu sein?

Nichts anderes denke ich auch darüber, und genau das hab ich ja auch geschrieben.

Das mache ich sowieso schon. Aber scheinbar hab ja nur ich
eine festgefahrene Meinung, ihr seit da alle ganz anders. :smile:

Nein. Es gibt auch noch welche, die haben noch nichtmal das :smile:
Aber da haben wir beide nix mit zu schaffen *gg*

PS…

Und selbst wenn, es sind MEINE Kinder

Es sind nicht DEINE Kinder.

Es sind EURE Kinder.

Ich weiß, daß Du es nicht ausschliessend gemeint hast, schien mir als Hinweis trotzdem mal sinnvoll.

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Hallo,

Auch das kann ich dir beantworten. Ich bin grundsätzlich sehr
ruhig, wenn ich entweder selbst fahre oder aber mitfahre, egal
welche Geschwindigkeit.

Heisst das im Umkehrschluß, daß Du grundsätzlich unruhig bist,
wenn DU NICHT mit dabei bist?

Denk doch einfach mal ein bißchen mit. Wenn ICH unterwegs bin OHNE meine Kinder fahre ich auch gerne schneller, egal ob nun selbst oder als Beifahrer.

Du Raserin! Der Gesetzgeber hat die Richtgeschwindigkeit bei
130km/h festgesetzt - bei Unfällen darüber bekommst Du immer
eine Teilschuld! Klassischer Fall von Selbstüberschätzung!
(…merkst was?..)

Wenn du gerne Korinthen kacken möchtest bitte, ich überschätze mich dann wenigstens nur um 10 Stundenkilometer.

Nein, letztlich das Argument, mit dem Du Deinen Ex-Mann
anprangerst.
Genau das.

Es geht nur und ausschließlich um hohe und dafür für mich gefährliche Geschwindigkeiten. Wir können aber gerne auch einen neuen Thread starten zur allgemeinen Unfallgefahr im Kindesalter.

Siehst Du, und das hat NICHTS mit Rationalität zu tun, das ist
einfach nur subjektiv und Dein Gefühl, nichts weiter.

Reicht das nicht? Ich spreche ja schließlich nicht für dich und alle anderen hier, ihr könnt machen was ihr wollt.

Und selbst wenn, es sind MEINE Kinder, und da nehme ich mir
ganz einfach das Recht, besorgt zu sein.

Du hast ja meinen anderen Beitrag direkt auf Dich gelesen. Das
spreche ich Dir nicht ab.
Allerdings fang ich auch grad an, Mitleid zu haben - mit dem
Ex-Mann.

Schließt euch doch zu einer Gruppe zusammen und steht dem armen Kerl mit Rat und Tat zur Seite. Offenbar hat er das nötig. Du wirst leider unsachlich.

Warum sollte es
für ihn eine Unzumutbarkeit darstellen, in diesem Fall auch
einmal kompromissbereit zu sein?

Nichts anderes denke ich auch darüber, und genau das hab ich
ja auch geschrieben.

Dann sind wir doch einer Meinung. Ein Kompromis reicht mir, und wie er dann fährt, wenn er alleine unterwegs ist, ist mir egal.

Nein. Es gibt auch noch welche, die haben noch nichtmal das

-)

Aber da haben wir beide nix mit zu schaffen *gg*

Du mußt mir aber schon gestatten, dass ich mich darüber wundere, als böse Exfrau hingestellt zu werden, die dem armen Vater ans Leder will, nur weil ich eine festgefahrene Meinung habe, andererseits aber andere festgefahrene Meinungen zu akzeptieren habe. Einleuchtenden Argumenten gegenüber, die ich hier glücklicherweise auch gelesen habe, seit ihr in keinster Weise aufgeschlossen, also verlang das doch nicht von mir.

Gruß,
Doro

(die jetzt ins Wochenende startet und auch keinen Bock mehr auf immer das Gleiche hat)