Raser und Drängler

na so ein quatsch… du musst net 13 Jahre in Österreich rumkurven um zu merken, dass sich keine Sau an die 130 (110) hält… Nur das wollte er damit zum Ausdruck bringen.

Ciao - JENS

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Hallo,

komisch, irgendwie lese ich mein posting ganz anders als ihr
alle. Gerade von Dir bin ich eigentlich genaueres Lesen
gewohnt.

Nein, mir ging es ja gar nicht um die Frage irgendwelcher
Strafbarkeit. Natürlich sind wir beide zu schnell gefahren.

Mir aber, bzw. darauf bezog sich aber der Spruch des StA, der sich eben daran störte, dass ausgerechnet ein Rechtsbrecher sich über einen anderen beschwert. Du hast dich falsch verhalten, also warum regst Du dich über einen anderen auf, der sich zwar anders aber eben auch falsch verhält. Speziell auf die Rechtsfahrsituation war das gar nicht bezogen. Es ging vielmehr über die immer wieder fälschlich geforderte Gleich-/Besser-/Schlechterbehandlung im Unrecht nach dem Motto: Warum werde ich für meine 20Km/h zur Rechenschaft gezogen und er andere mit seinen 40 Km/h nicht?

Gruß vom Wiz

Hi,

Jetzt ist es mir etwas klarer.
Ich fordere keine Bestrafung des anderen.
Es ist eben so, daß die StVO in verschiedenne Punkten von den Verkehrsteilnemern eher als Empfehlung denn als strikte Vorschrift gesehen wird.
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist so ein Fall. Die wird von den meisten, jedenfalls bei normalen Witterungsbedingungen, eher als absolute Mindestgeschwindigkeit betrachtet.
Und die 130, die wir dort gefahren sind, sind an der Stelle durchaus üblich.
Da mögen sich Dir die Nackenhaare sträuben, aber so ist es eben.
Bei einigen Verstößen gegen die StVO herscht aber eben Uneinigkeit unter den Verkehrsteilnemern. Dichtes Auffahren ist so ein Verstoß. Manche finden das o.k., andere nicht. Ich gehöre zur zweiteren Sorte und würde mir wünschen, wenn hier ein Umdenken stattfindet.

Liebe Grüße,

Max

suuuuuuuper! o.w.T.
.

bei so einem knappen Zeitplan nimmst Du das Risiko, andere zu gefährden, einfach so in Kauf ???

  • no comment-------da fehlen einem echt die Worte dazu…

Hallo Bert,

hier geht es nicht um Rücksichtslosigkeit oder Fahrgefühle.
Hier geht es um Einhaltung von Gesetzten.

ENDE

genau darum geht es bei der speziellen Fragestellung eben nicht!! Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Insbesondere wenn Max selbst einen Verstoß gegen diese Gesetz in einer Größenordnung einräumt, bei der sie Strafen nicht mehr lustig sind, kann das wohl nicht das Thema sein.

Gruß Ivo

glaube ich nicht. Mein Auto ist 1 1/2 Jahre alt, fährt auch
200 und gibt einem bei 130 nicht das Gefühl schnell zu sein.
Gefühlsmäßig hätte es von mir aus deutlich schneller sein
können.
Blos ist dort halt nur 80 erlaubt, die Straße war nass, weil
an der Stelle noch keine Autobahn ist die linke Spur schmal,
der Mittelsterifen besteht aus einer Betonmauer und die
mittlere Spur war belegt.
Da haben mir 130 gereicht.

Hab ich was anderes behauptet? Außer dass der BMW Fahrer hier eine andere Wahrnehmung hatte wie du? Dem haben die 130 eben nicht gereicht…

Gruß Ivo

Hallo,

Du sprichst mir aus der Seele - ohne das weiter vertiefen zu wollen - bei Soll = 80 kmh Ist = 130 km/h zu fahren, macht in gewisser Weise Sinn. Man kommt schneller voran. Jegliche Wertung lasse ich außen vor.

Hierbei den physikalisch sinnvollen Mindestabstand (das deckt sich wohl recht genau mit dem Gesetz) zu unterschreiten, ist völlig sinnlos und lässt auf ein mangelndes Gefühl des FzFührers hinter Dir schließen.

Ähnlich: Wer mein Autoradio klaut, hat mein Verständnis. Ich finde es nicht gut, aber bitte - er hat nun ein Radio. Wer aber mein Auto wahllos zerkratzt, den könnte ich einfach nur grillen…

Grüße
formica

Hallo zusammen,

nachdem ich diesen thread aufmerksam gelesen habe komme ich zu dem schluß - ich gebe meinen führerschein ab.
das ist ja auf unseren strassen noch gefährlicher als ich immer zu glauben dachte.
scheint mir besonders im raum köln der fall zu sein.
t.

das erinnert mich irgendwie an den Lieblingsspruch des
Ausbilders meiner Frau bei der StA auf Anzeigen wegen
Drängelns und Rechtsüberholens. „Wie, rechts war soviel Platz,
dass man sie überholen konnte? Dann haben Sie gegen das
Rechtsfahrgebot verstoßen. Soll ich ein Verfahren einleiten?“

Gruß vom Wiz

Hallo!

Jemand, dessen Fahrzeug über :160 Km/h Vmax erreichen kann :und der bei normalen :Witterungs- und :Verkehrsverhältnissen mit
weniger als 160 Km/h bzw. mit :weniger als der maximal
möglichen Beschleunigung :einen Überholvorgang auf der :Autobahn initiiert, :durchführt bzw. sich auf :einer der linken Spuren
der Autobahn aufhält.

Ganz einfach.
Zusammengefasst kann man auch :sagen: eine Autobahn ist kein
Parkplatz.

Du weißt aber schon, daß in D generell Richtgeschwindigkeit
130 km/h auf Autobahnen gilt?
Das hat durchaus Folgen, z. B. für den Versicherungsschutz.

Das ist eine akademische Frage.
Die Richtgeschwindkigkeit von 130 sowie auch die Abstandsregeln stammen aus der Zeit der Ölkrise bzw. der 40 PS Käfer mit Seilzubremsen.

Abgesehen davon liegt ein erhebliches Gefahrenpotential
weniger in der Geschwindigkeit selbst, sondern in großen
Geschwindigkeits differenzen. Von daher birgt jegliche
Abweichung von der durch den Verkehrsfluß vorgegebenen
Geschwindigkeit erhöhtes Gefahrenpotential. Bedingt durch
höheren Sicherheitsabstand mit größer werdender
Geschwindigkeit wird die maximale Kapazität einer Straße nicht
etwa durch möglichst hohe Geschwindigkeit aller Fahrzeuge
erreicht.

Hier gehe ich mit.
Jedoch habe ich niemals für 250 Km/h bei dichtem Berufsverkehr plädiert.
Mir geht es, das dürfte klar sein, um das Blockieren der Überholspur bei normalem Verkehr, also bei der Existenz der Möglichkeit, rechts rüber zu fahren und andere ggf. schneller fahren zu lassen, als man selbst es für richtig hält.

Mit zunehmender Geschwindigkeitsdifferenz sinkt die Anzahl der
Fahrzeuge, die pro Zeiteinheit die Straße passieren können.
Sowohl die Bummler, als auch die zu-schnell-Fahrer sind
deshalb Sand im Getriebe des Verkehrsflusses.

Uneingeschränkte Zustimmung.

Aus
physikalischen Gründen (bewegte Masse, kinetische Energie,
Bremsweg) ist der Geschwindigkeits-Ausreißer nach oben
gefährlicher als der Ausreißer nach unten.

Das wiederum sehe ich anders.
Es gibt ja aus diesem Grund das Rechtsfahrgebot.
Erst wenn rechts alles voll und das Gaspedal des Vordermannes während des Überholvorganges am Anschlag ist, ist es gerechtfertigt, als Hintenankommender bremsen zu müssen…
Ist die Autobahn auf allen Spuren gut besucht, macht Drängeln ohnehin keinen Sinn. Hier muss man sich eben hintenanstellen. Wichtig ist nur, dass die vorhandene Kapazität von rechts nach links aufgefüllt werden muss. Stichwort: Rechtsfahrgebot.

Weil öffentliche Straßen zwar dem Individualverkehr dienen,
aber eben nicht nur für ein einziges Individuum da sind,
sondern für die Allgemeinheit, wäre der Verkehrsicherheit sehr
gedient, würde man die auftuchenden
Differenzgeschwindigkeiten durch Kappen der Spitzen vermittels
Einführung einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung
reduzieren (Entschuldigung für den Satzbau).

Das macht nur Sinn bei hohem Verkehrsaufkommen. Daher macht eine verkehrsaufkommensabhängige Limitierung Sinn. Keinen Sinn macht es, wenn nachts um 2 Uhr drei Autos mit 130 von München nach Garmisch fahren.

Das alles ist nix weiter als Mathematik und Physik und deshalb
kann man über den Kern der Sache nicht strittig diskutieren.

Wie Du siehst, kann man das durchaus. Du vergisst nämlich die von mir genannte, hier äußerst wichtige VARIABLE des Verkehrsaufkommens.

Grüße,

Mathias

Wenn schon rechnen, dann richtig…
Moinsen,

Was bei 130 km/h aber auch schon völlig egal ist: Dein Wagen
legt in der Sekunde etwas mehr als 36 m zurück

Richtig, der andere aber auch! was zählt, ist einzig die Relativgeschwindigkeit zueinander, und die ist erstmal gleich 0. Wenn der Vordermann nun bremst, beschleunigt er, ne perfekte Bremsanlage vorrausgesetzt, relativ mit 10m/Sek^2 in Deine Richtung. Demnach würde er nach gut 1,5 Sek an Deine Stoßstange ditschen. Vorausgesetzt, Du machst gar nix. Aber ich denke mal, irgendwann trittst Du auch mal die Bremse.

… d.h. die oben erwähnten 10 m in ~28 Hundertsteln.

Falsch, siehe oben.

Probier mal in der Zeit den Fuss vom Gas
auf die Bremse zu bringen,

Wie gesagt, ist ja auch gar nicht nötig.

Von der Reaktionszeit der Bremslichter des
Vordermannes (bei Glühbirne 15-22 Hundertstel, bei LED
allerdings nur ca. 1,5 Hundertstel) mal ganz abgesehen…

Gutes Allgemeinwissen, tut aber auch nix zur Sache.

Fazit: 10 m Abstand bei 130 km/h führen schon potentiell zum
Unfall, wenn der Vordermann auch nur plötzlich vom Gas geht
(ohne zu bremsen).

Da wirds dann dementsprechend noch viel falscher…

Ums mal klar zu stellen, auch ich halte bei 130 mehr als 10 m Abstand, aber Deine Rechnungen sind einfach falsch aufgezäumt.

Gruß

Markus

aufblenden und linksblinken
nur zur info
das aufblenden bzw das linksblinken um jemanden zu signalisieren das man ihn von der linken spur haben will ist LEGAL unter gewissen vorraussetzungen.
nun bin ich mir aber nicht sicher ob meine meter angaben stimmen also bitte nicht festnageln.
zwischen 100m und 50m abstand zu dem zu überholendem ist es erlaubt oben genanntes zu machen.

gruß

Jason

Ein bißchen Physik
Auch moin.

Dann rechnen wir mal:

Wagen A und B fahren 130 km/h ≈ 36 m/s. Wagen A befindet sich 10 m hinter Wagen B.

Der Fahrer von Wagen B tritt auf die Bremse, rechnen wir mal mit einer Verzögerung von 8 m/s² (perfekte Bremsen auf perfekter Straße sind eher selten).

Der Fahrer von Wagen A hat eine normale Reaktionszeit und tritt nach 0,8 s auf die Bremse. Weitere 0,2 s vergehen, bis die Bremsen von A voll wirken. Zu diesem Zeitpunkt hat sich die Geschwindigkeit von Wagen B um 1s * 8m/s² = 8 m/s verringert, verbleiben ungefähr 101 km/h. Gleichzeitg hat sich der Abstand zwischen A und B um (1s)² * 8m/s² = 8m verringert.

Zwischenstand: in dem Moment, wo A tatsächlich zu bremsen beginnt, haben die Wagen noch einen Abstand von 2m bei einer Geschwindigkeitsdifferenz von 29 km/h (36 m/s zu 28 m/s).

Wenn wir jetzt wissen wollen, wie lange das gut geht, setzen wir

2m + t*28m/s - t²*8m/s² = t*36m/s - t²*8m/s²

und erhalten

t = 0,25 s.

D.h. 0,25 Sekunden, nachdem die Bremsen des hinteren Wagens zu wirken beginnen, scheppert er auch schon seinem Vordermann mit relativen 30 km/h hinten drauf (absolute Geschwindigkeiten: 122 km/h treffen auf 93 km/h).

Summa summarum machen beide also bereits nach eineinviertel Sekunden den Abflug.

Gruß, Ralf

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Hallo Markus!

wie gesagt, es ging mir mehr um die Diskussion und deren
Teilnehmer.
Ich hab meine Meinung, und über die brauch ich nicht zu
diskutieren, ich weiss für mich, dass sie gut ist :wink:

Ich wiederum wollte mich nur auf deinen Verbesserungsvorschlag bezüglich Tempolimits beziehen. Dafür ist es unter Umständen nicht völlig irrelevant, dass ich die Situation kenne, über die ich schreibe. Darauf (und nicht etwa auf meine überragende Fahrzeugbeherrschung) wollte ich mit den 13 Jahren hinweisen.

Okay, ich ergänze meinen Typ 2, den „500.000-Km-Fahrer“ um den
„Fahr-schon-seit-13-Jahren-Autobahn-Fahrer“, denn der hat eh
die allerallermeisten Erfahrungen.

Mir ist durchaus klar, dass mir die Jahre im Falle einer Extremsituation nur dann helfen, wenn ich sie zuvor eingesetzt hatte um ebendiese zu vermeiden. Ansonsten knalle ich dem Vordermann mit 25 Jahren Erfahrung genauso drauf wie mit druckfrischem Führerschein. Die Fahrzeugbeherrschung verbessert sich meiner Ansicht nach NICHT durch zigtausende Kilometer sondern nur durch das Training derselben. Dieses wiederum führt man wünschenswerterweise nicht im öffentlichen Strassenverkehr durch, sondern auf einem Trainingszentrum oder einer Rennstrecke.

Gruß
Martin (der sich im übrigen für einen guten Autofahrer hält, was er allerdings mit 99,9 % aller anderen Verkehrsteilnehmer gemeinsam hat, was wiederum den Aussagewert erheblich reduziert…)

Hi!

Mach mich nicht wütig, sonst sehen wir uns
auf der Strasse und ich hab das schnellere Auto, denk dran
:wink:)

Das is ja weiters keine Kunst…

Ansonsten: Sorry, ich hab eindeutig auf´s falsche Mail geantwortet. Ich war wohl zu schnell…mit dem Klickfinger.

Nix für ungut!
Christian

Ich habe die Diskusion gestern auch mitverfolgt und ziemlich
verständnisslos reagiert.
Immer diese bösen bösen Drängler und Raser!!! Tz Tz Tz
Den alten Opa der mit seinem Opel Astra die Linke Spur
blokiert oder besser noch mit 100 km/h versucht einen LKW zu
überholen der 90 km/h fährt den tut kein Mensch was.
*kopfschüttel

Du solltest nicht den kopf schütteln, sondern auf die Straße schaun.

Wie hier schon mehrfach geschrieben wurde ist das subjektive
Geschwindigkeitsgefühl von Auto zu Auto unterschiedlich.
Du schreibst:

Gibt es bei manchen Fahrern so eine Art Reflex, dem Vordermann in den Auspuff zu kriechen?

Nein ich denke das ist kein Reflex. Aaaaber was willst du
machen, wenn du es eventuell ein bisschen eiliger hast als
jemand der gemütlich mit 130 über die Autobahn schlendert?
Lichthupe? Darf man nicht, ist nötigung.
Links blinken? Darf man auch nicht, ist auch nötigung. (und
auserdem prollig)
O.k. Dicht auffahren, darf man auch nicht, aber ich finde, das
ist immernoch die dezenteste Art jemanden zu zeigen das er die
linke Spur nicht gepachtet hat.

Und gleichzeitig auch die dümmste. Vielleicht ists wirklich kein
Reflex, sondern nur eine schlechte Angewohnheit. Solltest sie dir
schleunigst abgewöhnen.

Wir haben nicht umsonst in Deutschland ein Rechtsfahrgebot. Da
hält sich aber keine Sau dran.

Dabei wird kein einziger Verkehrsteilnehmer gefährdet!

Du schreibst weiter…

Und das ohne eigentölich überholen zu wollen, einfch nur aus Gewohnheit.

Hmm, das halte ich für ein Gerücht. Das ist halt das Image was
Fahrern Bayrischer Autos anhängt was aber völliger Blödsinn
ist. Es ist auch nicht jeder Merzedesfahrer über 60 und nicht
jerder Audifahrer trägt nen Hut.

Nun ja, das stimmt. Meinen Beobachtungen zufolge kommen an erster
Stelle Audi Kombis, dann BMW Kombi und dann Mercedes Kombi in meiner
Drängler-Statistik.

Glaub mir für den BMW-Fahrer hinter die war es mit sichereit
ansträngender dir auf den Pelz zu kriechen und ständig deine
roten Lampen (Bremslichter) im Auge zu behalten, als einfach
seinen Weg zu fahren mit vielleicht ein paar km/h mehr als du.

Warum machst du es dann?

Du schreibst…

Ich hatte nicht den Eindruck dass er überholen wollte. Er hat weder geblinkt noch gelichthupt.

Woher willst du das wissen wenn du keinen Platz macht das er
nicht überholt hätte.
Zu der blinkerei und huperei hab ich ja weiter oben schon was
geschrieben. Das kann masiv ins Auge gehen.

Also wie gesagt, nicht immer über die bösen BMW´s schimpfen.
Mach einfach Platz wenn einer hinter dir ist und alle sind
zufrieden und keiner wird gefähdet.

Du glaubst doch TATSÄCHLICH, du hast ein RECHT zu überholen, oder?
Immer. Jederzeit. Achtung, hier komm ich, und wer nicht genausoschnell
fahren will, wie ich, der soll sich schleichten!

Wenn du es eilig haben solltest, dann bist alleine du schuld. du
mußt halt damit rechnen, daß vor dir auch mal ein langsames auto fährt
und du nicht risikolos überholen kannst. stehe einfach früher auf,
lege deine termine so, daß du rechtzeitig dort bist bzw. gestalte
deine termine flexibel. es kann genausogut ein verkehrsunfall sein,
und du stehst eine stunde im stau.

Und wenn ich das gesetz breche und *etwas* schneller als erlaubt
fahre, dann nur dann, wenn ich niemanden gefährde. drängeln auch als
ebensolchen gesetzesbruch dem schnellfahren gleichzusetzen ist insofern
unklug, da ich beim drängeln *auf jeden fall* den vordermann gefährde.

Ein lapidares „du brauchst dich nicht aufregen, du brichst auch das
gesetz, weil du nicht rechts ranfahrst, dann ist es egal wenn ich
das gesetz breche, weil ich an deinen auspuff klebe“ ist nur noch
dumm.

Meine Meinung.

Und noch mal zusammengefaßt: Wenns flott weitergeht (zb 130 statt erlaubte 80) habe ich überhaupt kein Mitleid mit Dränglern. Daß es
nicht toll ist, wenn jemand 40 fährt, wo 80 erlaubt sind und auch
risikolos gefahren werden könnten, versteht sich auch von selbst.

Gruß
Gerald

Hi!

Wir haben nicht umsonst in Deutschland ein Rechtsfahrgebot. Da
hält sich aber keine Sau dran.

Dabei wird kein einziger Verkehrsteilnehmer gefährdet!

Genau das ist ein gefährlicher Trugschluß!
Auffahrunfälle auf der Autobahn durch zu hohe Differenzgeschwindigkeit sind zu einem großen Teil vermeidbar, wenn sich jeder an das Rechtsfahrgebot hält.

Du schreibst weiter…

Und das ohne eigentölich überholen zu wollen, einfch nur aus Gewohnheit.

Hmm, das halte ich für ein Gerücht. Das ist halt das Image was
Fahrern Bayrischer Autos anhängt was aber völliger Blödsinn
ist. Es ist auch nicht jeder Merzedesfahrer über 60 und nicht
jerder Audifahrer trägt nen Hut.

Nun ja, das stimmt. Meinen Beobachtungen zufolge kommen an
erster
Stelle Audi Kombis, dann BMW Kombi und dann Mercedes Kombi in
meiner
Drängler-Statistik.

Klar. Das sind die von Vielfahrern genutzten Autos, die an erster Stelle die Schnauze voll haben von Linkspennern.
Ich wiederhole: kein Drängler ohne Penner… :wink:

Glaub mir für den BMW-Fahrer hinter die war es mit sichereit
ansträngender dir auf den Pelz zu kriechen und ständig deine
roten Lampen (Bremslichter) im Auge zu behalten, als einfach
seinen Weg zu fahren mit vielleicht ein paar km/h mehr als du.

Warum machst du es dann?

Diese Frage müssen sich all diejenigen stellen, die die Regeln brechen.

Also wie gesagt, nicht immer über die bösen BMW´s schimpfen.
Mach einfach Platz wenn einer hinter dir ist und alle sind
zufrieden und keiner wird gefähdet.

Du glaubst doch TATSÄCHLICH, du hast ein RECHT zu überholen,
oder?
Immer. Jederzeit. Achtung, hier komm ich, und wer nicht
genausoschnell
fahren will, wie ich, der soll sich schleichten!

Folgendermaßen wird ein Schuh daraus: wer auf eine der rechten Spuren wechseln kann, muss dies tun (Rechtsfahrgebot), um andere überholen zu lassen.
Somit glaube ich TATSÄCHLICH, ein RECHT zum Überholen zu haben.

Wenn du es eilig haben solltest, dann bist alleine du schuld.
du
mußt halt damit rechnen, daß vor dir auch mal ein langsames
auto fährt
und du nicht risikolos überholen kannst. stehe einfach früher
auf,
lege deine termine so, daß du rechtzeitig dort bist bzw.
gestalte
deine termine flexibel. es kann genausogut ein verkehrsunfall
sein,
und du stehst eine stunde im stau.

Andersherum: wenn Platz ist, schere Dich auf die Seite, wie es Vorschrift ist, und halte nicht aus reiner Sturheit andere von der Arbeit ab.

Und wenn ich das gesetz breche und *etwas* schneller als
erlaubt
fahre, dann nur dann, wenn ich niemanden gefährde. drängeln
auch als
ebensolchen gesetzesbruch dem schnellfahren gleichzusetzen ist
insofern
unklug, da ich beim drängeln *auf jeden fall* den vordermann
gefährde.

Richtig.
Drängeln per se ist nicht das Gelbe vom Ei.
Oftmals geht es jedoch nicht anders, denn man muss dicht dranbleiben, um als Nachfolgender die nächste Lücke auf der rechten Spur für einen Überholvorgang nutzen zu können. Rechts rüber Fahren ist ja out, also ist es oft nicht anders möglich… :wink:

Ein lapidares „du brauchst dich nicht aufregen, du brichst
auch das
gesetz, weil du nicht rechts ranfahrst, dann ist es egal wenn
ich
das gesetz breche, weil ich an deinen auspuff klebe“ ist nur
noch
dumm.

Ist es nicht oft eher so: „ich fahre nicht rechts rüber, weil Du so dicht auffährst“…?

Grüße,

Mathias

… die bösen BMWs

Hi!

Wir haben nicht umsonst in Deutschland ein Rechtsfahrgebot. Da
hält sich aber keine Sau dran.

Dabei wird kein einziger Verkehrsteilnehmer gefährdet!

Genau das ist ein gefährlicher Trugschluß!

Könntest Du das näher erläutern?

Klar. Das sind die von Vielfahrern genutzten Autos, die an
erster Stelle die Schnauze voll haben von Linkspennern.
Ich wiederhole: kein Drängler ohne Penner… :wink:

Lustigerweise sinds die selben, die auch auf der Landstraße
hinter einem kleben. Obwohl vor mir (mit inklusive Sicherheitsabstand)
ein weiteres Auto fährt, davor noch eins, und noch eins, und noch
eins und …
Völlig sinnlos!

Andersherum: wenn Platz ist, schere Dich auf die Seite, wie es
Vorschrift ist, und halte nicht aus reiner Sturheit andere von
der Arbeit ab.

Ist es nicht oft eher so: „ich fahre nicht rechts rüber, weil
Du so dicht auffährst“…?

Ich gehöre nicht unbedingt (auf der Autobahn) zu den notorischen
Langsamfahrern, deshalb befinde ich mich auch meistens auf der linken
Seite. Mir ist es aber zu blöd, wie eine Biene von Blume zu Blume
sprich von Lücke zu Lücke zu überholen und wieder einzuscheren.
Wenn einer kommt dann fahre ich (sofort!) nach rechts wenn es geht.

Aber ich habs echt nicht nötig, daß mich ein Depp bedrängt, obwohl
er sieht, daß ich nicht nach rechts kann. Dann kann es durchaus
sein, daß ich mir mit dem Nach-Rechts-Fahren Zeit lasse…

Gruß
Gerald

Hi!

O.K., lass´ mich versuchen, Dich zu missionieren… :wink:

Wir haben nicht umsonst in Deutschland ein Rechtsfahrgebot. Da
hält sich aber keine Sau dran.

Dabei wird kein einziger Verkehrsteilnehmer gefährdet!

Genau das ist ein gefährlicher Trugschluß!

Könntest Du das näher erläutern?

Natürlich: wer auf einer 2-spurigen, wenig befahrenen Autobahn bei gutem Wetter links mit 100 Km/h unterwegs ist, ohne dass rechts nennenswertes Verkehrsaufkommen herrschen würde, gefährdet den ihm nachfolgenden Verkehr, der ja mit 250 herannahen könnte und sich zu recht auf die Einhaltung des Rechtsfahrgebotes verlassen können muss.

Klar. Das sind die von Vielfahrern genutzten Autos, die an
erster Stelle die Schnauze voll haben von Linkspennern.
Ich wiederhole: kein Drängler ohne Penner… :wink:

Lustigerweise sinds die selben, die auch auf der Landstraße
hinter einem kleben. Obwohl vor mir (mit inklusive
Sicherheitsabstand)
ein weiteres Auto fährt, davor noch eins, und noch eins, und
noch
eins und …
Völlig sinnlos!

Keineswegs. Niedrige Vs auf der Landstraße rühren zumeist von einem „Hindernis“ wie Traktoren, rentnern, LKWs her.
Würden die nachfolgenden nun überholen, sobald es geht, könnten sich die Fahrer an 20ster Stelle das Kolonnenhüpfen sparen.
Viele schleichen jedoch über viele Kilometer hinter dem „Hindernis“ her und verursachen somit die Überholmanöver der NAchfolgenden, die sich ja Auto für auto vorarbeiten müssen. Oft wird dann kaum Abstand gehalten und manchmal auch noch beschleunigt, um den Überholenden nicht mehr rüberzulassen, wenn Gegenverkehr kommt.

Das ist der Alltag auf Deutschlands Landstraßen.

Andersherum: wenn Platz ist, schere Dich auf die Seite, wie es
Vorschrift ist, und halte nicht aus reiner Sturheit andere von
der Arbeit ab.

Ist es nicht oft eher so: „ich fahre nicht rechts rüber, weil
Du so dicht auffährst“…?

Ich gehöre nicht unbedingt (auf der Autobahn) zu den
notorischen
Langsamfahrern, deshalb befinde ich mich auch meistens auf der
linken
Seite. Mir ist es aber zu blöd, wie eine Biene von Blume zu
Blume
sprich von Lücke zu Lücke zu überholen und wieder
einzuscheren.
Wenn einer kommt dann fahre ich (sofort!) nach rechts wenn es
geht.

Mehr verlangt kein Mensch von Dir.

Aber ich habs echt nicht nötig, daß mich ein Depp bedrängt,
obwohl
er sieht, daß ich nicht nach rechts kann.

Ein solches Verhalten ist natürlich Schwachsinn.

Dann kann es
durchaus
sein, daß ich mir mit dem Nach-Rechts-Fahren Zeit lasse…

Ein solches Verhalten ist natürlich Schwachsinn.

Grüße,

Mathias