Rauchen aufgehört - Wann Entzugserscheinungen weg?

Hallo,

seit ca. einem Monat rauche ich nun nicht mehr und habe immernoch hin und wieder das dringende Bedürfnis nach einer Zigarette.
Ich hatte mir schon einmal für ein Jahr das Rauchen abgewöhnt, da ging es leichter, habe aber wegen Stress wieder angefangen. Im Moment habe ich aber keinen besonderen Stress und trotzdem ist es die reinste Qual, nicht zu rauchen. Wann hört das endlich auf?

Gruß
wega

Entzugserscheinungen gehen bald weg
hi wega,
nach 7 Jahren, sagte man früher, sei man über den Berg.
Ohne Sch…ß, das kann dauern, aber nach 4 Wochen hat man gute Voraussetzungen es zu schaffen.
Mark Twain sagte mal zu dem Thema, es sei ganz leicht mit dem Rauchen aufzuhören. er habe es schon 37 mal geschafft.

Es wird immer mal Wieder eine Versuchung geben oder einen Rückschlag.
Dranbleiben. Es lohnt sich.
Gruß running

Hi

seit ca. einem Monat rauche ich nun nicht mehr und habe
immernoch hin und wieder das dringende Bedürfnis nach einer
Zigarette.

och, das hatte ich nach Jahren noch ab und an. Der Körperliche Entzug ist lange vorüber, aber das Hirn ist noch dabei. So etwa nach drei Monaten hab ich nur noch ein paar mal/Tag an Kippen gedacht.

Ich hatte mir schon einmal für ein Jahr das Rauchen abgewöhnt,
da ging es leichter, habe aber wegen Stress wieder angefangen.
Im Moment habe ich aber keinen besonderen Stress und trotzdem
ist es die reinste Qual, nicht zu rauchen. Wann hört das
endlich auf?

so nach 3-6 Monaten,ist aber bestimmt auch individuell verschieden, hatte ich schon längere Zeiträume ohne an Kippen zu denken :smile:
HH

1 Monat? 8-|
Hallo Wega,

das kann Jahre dauern… ich hab vor 2 Jahren aufgehört und es beutelt mich immer wieder, gerade im Umkreis von Rauchern…

Leider gebe ich dann auch ab und an nach und „gönne“ mir Rauchstoff…

Das ist sicherlich ein Fehler und damit werden ich den Entzug immer wieder verlängern… :frowning:

bleib konsequent und such dir Beschäftigung!

Gruß
Demenzia

Hi,

ist es die reinste Qual, nicht zu rauchen. Wann hört das
endlich auf?

kommt drauf an - die körperlichen oder die psychischen?

http://www.onmeda.de/gesund_leben/rauchen_alkohol_dr…

Gruß
Cess

Moin, wega,

unter Entzugserscheinungen werden körperliche Symptome verstanden - Schwitzen, nasse Hände, Unruhezustände und ähnliches.

Wann hört das endlich auf?

Nie. Ich habe 1996 aufgehört und hätte heute noch Appetit darauf. Erfreulicherweise hat sich mein Geruchssinn angepasst - ich muss mir dann nur einen vollen Aschenbecher vorstellen, das hilft.

Gruß Ralf

Hallo,
wenn es dich so quält, nicht zu rauchen, hast du die falsche Einstellung - der körperliche Entzug ist nämlich schon längst überstanden. Jetzt muss du nur noch deine Psyche überlisten.

Eigentlich geht es dir doch viel besser ohne Zigaretten, oder?

Du musst nicht zu unmöglichen Zeiten zur Tanke oder zum Automaten rennen,
du musst nicht „noch schnell eine rauchen“, bevor du in ein „öffentiches“ Gebäude gehst,
du kriegst besser Luft,
du musst dich nicht mehr unwohl fühlen, weil du alleine unter Nichtrauchern bist,
du musst nicht weiter deine Mitmenschen mit Rauch belästigen und vergiften,
du riechst besser und kannst besser riechen und schmecken, etc., etc.

Also was vermisst du?
Zigaretten machen nicht glücklich oder beruhigen, das ist eine Illusion… Hast du das Buch von Allen Carr „Endlich Nichtraucher“ schon gelesen? Kann man sicher auch im nachhinein noch tun!

Hier wird einem dabei geholfen, auch wenn du bereits aufgehört hast:
(Diesen Link kann ich nicht oft genug empfehlen)
http://www.rauchfrei-online.de/

Viele Grüße,
Sabine,
gerade 298 Tage, 11 Stunden und 55 Minuten rauchfrei,
Geld gespart 1510,08 Euro,
nicht gerauchte Zigaretten 6864 (sind über 40 Stangen)

  • kriegt man dort ausgerechnet.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo, Rauchen ist für mich auch so ein Thema, ich habe mit 14 angefangen und bis 34 geraucht und zwar bis zu 2 Schachteln am Tag. Ich habe auch immer wieder versucht aufzuhören. Einmal sogar 1,5 Jahre und habe dann wieder angefangen, weil ich 10 Kg zugenommen habe. Nachdem die Husterei letztes Jahr nicht mehr besser wurde habe ich einen neuen Versuch gewagt. Mein größte Angst: Depressionen. Ich habe mindestens 10 mal nach 1-2 Monaten wieder mit dem Rauchen angefangen, weil ich nur noch - und ich betone nur noch - geheult habe. Rotz und Wasser. Traurigste Katinkat auf Welt. Mein Freund hat mitgelitten und wenn nicht, habe ich noch mehr geheult. Egal. Inzwischen bin ich seit 1,5 Jahren clean. Ich habe immer noch Lust aufs Rauchen, es hört nicht auf, aber die Monate des „Leids“ will ich nicht noch einmal erleben. Und hier sind meine Tips, das zu überstehen. Sport, Sport, Sport. A) lenkt es ab B) Gewichszunahme begünstigt die Stimmung nicht gerade. Stoffwechsel mit Nahrungsumstellung ankurbeln. Nikotinpflaster: Haben mir zwar nicht beim Entzug geholfen, sind aber gut, um den Stoffwechsel langsam auf den Nikotinverlust einzustimme (Gewicht). Ich bin dann nach 4 Monaten Entzug zum Arzt, ich konnte nicht mehr. Habe es mit Akupunktur versucht. Nix geholfen. Heul, heul, heul. Und dann: Starkes Johanniskraut. Davon kann mal halten was man will, aber es hat mir gegen die Depressionen geholfen (so was kann beim Nikotinentzug vorkommen und ist die Hölle). Damit ging es mir wirklich besser. Das habe ich dann noch ein paar Monate genommen und dann war einigermaßen Ruhe. Lg, Katinkat

so wirst du den jibber nie los!
hallo,

du leistet von jetzt an für immer verzicht! jedenfalls sagt dir das dein bewußtsein so.
aber so kann das nix werden. du fühlst dich von dir selbst bestraft und wirst, wenn der leidensdruck groß genug ist, dankbar die nächste ausrede nutzen, um „mal eine ausnahme zu machen“. nur ein zigarettchen. ein mal ist kein mal. usw…

deine körperlichen entzugserscheinungen sind längst vorbei. die dauern nur ein paar tage an. was du jetzt spürst, ist nur das große „opfer“, das du tagtäglich bringst.
in dem moment, in dem dir klar wird, daß du kein opfer bringst, indem du dir das rauchen verbietest, sondern umgekehrt: du sklave der zigaretten warst und deinem inneren schweinehund aufs wort gehorcht hast, also in dem moment, in dem du begreifst, daß die freiheit, nicht rauchen zu MÜSSEN ungleich größer ist als der verzicht auf eine liebgewordene angewohnheit (denn mehr ist es nicht), in dem moment hast du gewonnen und bist die qualmerei dauerhaft los.

dreh einfach den spieß um und sage dir: heute muss ich nicht rauchen, nein, morgen vielleicht, aber heute noch nicht. und morgen fragst du dich dann mal, ob du die überirdischen mächte, die unbedingt wollen, daß du qualmst, nicht noch mal einen tag vertrösten kannst … usw.

eigentlich muß man nur den richtigen schalter im hirn finden und den umschmeißen. dann ist es sooo einfach! echt!

schöne grüße & viel erfolg
ann

PS: ich bin seit mehr als 5 jahren rauchfrei. anfangs konnte ich nicht glauben, daß es so einfach ist und habe „zur sicherheit“ noch monatelang ein päckchen zigaretten mit mir rumgeschleppt. (es könnte ja sein, daß der jibber wieder kommt!) ich habe nie davon gebrauch gemacht und die zigaretten irgendwann total vertrocknet weggeschmissen.

hallo,

ich habe fast 25 jahre lang geraucht und mind die hälfte der zeit viel und die letzten 5 jahre gar kette.

ich habe vor 4 monaten aufgehört - und hatte nie entzugserscheinungen und kann das gar nicht nachvollziehen.

ich vermute es gibt einen wesentlichen unterschied zu vielen die probleme haben nicht zu rauchen - ich wollte schon lange aufhören, fand rauchen ecklig, prollig und vieles mehr - aber ich hatte schiss es nicht zu schaffen. ich war bei einem seminar und da bekam ich die für mich letzten „klicks“ die es mir möglich machten von nun auf gleich nicht mehr rauchen zu wollen!!! und eben überzeugt zu sein.

und mal abgesehen von der ersten woche bei der das eigentlich bemerkenswerte nur war, das ich gewohnt war in jeder lebenslage zu rauchen - habe ich keine probleme gehabt, keinen körperlichen entzug, keine miese laune, keine lust aufs rauchen.

deshalb vermute ich mal dass du nicht mit jeder phaser deines seins wirklich davon überzeugt bist, dass du nichtraucher sein und bleiben willst. irgendwas in dir ist nach meiner idee noch dabei sich um etwas beraubt zu fühlen…

so ist jedenfalls mein eindruck wenn ich mich mit jenen unterhalte die es nicht geschafft haben und jenen die gerne NR sind.

ich fühle mich sozusagen beschenkt weil ich NR bin.
hätte ich das gefühl mir wäre etwas genommen worden - ginge es mir sicher nicht so gut.

und so waren meine gründe zur NR zu werden auch weder gesundheit noch geld oder ähnliches - das waren maximal verstärker.

LG
nina

Totale Zustimmung
Hallo,

ich habe auch 15 Jahre mehr als viel geraucht. Bei mir war dann der Auslöser das ich keine Treppe ohne Keuchen mehr hochkam. Ich habe dann dieses Buch „Endlich Nichtraucher“ gelesen und war dann endgültig überzeugt Nichtraucher zu werden.
Ich habe meine Zigarettenvorräte verschenkt und seitdem nie wieder eine angefasst und auch nie das Bedürfnis gehabt. Entzugserscheinungen hatte ich keine - im Gegenteil, ich fühlte und fühle mich viel besser.

Das ist jetzt gute 8 Jahre her …
Grüße, Cora

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hi cora,

der typ der das seminar führt macht es nach der „methode“ von allen carr - also dem der das buch geschrieben hat - nur eben mit mehr infos.

hatte das buch auch, aber nicht gelesen - mich zogs zu dem seminar -

als ich da hörte was alles in den kippen drinnen ist, wie wir uns verarschen lassen (marke laborratte) und es nicht merken - glauben rauchen wäre ein „freiheitsding“ und auch wie die gesetzgeber und politik uns mitverarscht - da war bei mir dann der punkt erreicht.

und als er erklärte wie das so funktioniert (steht ja auch im buch) mit dem nichtrauchersein - das ein raucher raucht um sich zu fühlen wie ein nichtraucher - da war echt aus*lach

ich bin ja noch lange nicht so weit wie du - also nicht so lange - aber ich fühle eben wie du keine probleme ein NR zu sein, bin aber noch oft bewusst glücklich darüber - eines tages werde ich wohl nichtmal mehr das sein - weils einfach total normal ist.

aber dankbar hoffe ich bleiben zu können diese fuckinglast los zu sein.

ich wünsche dir weiterhin ein tolles NR-leben!

LG
nina

PS: hast du eigentlich auch ein problem damit wenn um dich herum alle rauchen? - ich meide solche ansammlungen - wegen dem gestank.

  • weihnachten soll ich zu meinen eltern - meine mutter raucht wie ein schlot - und meine tante auch - da soll ich eigentlich pennen - mein vater raucht wenig - aber das reissts nicht raus - ich kann da nicht hin - das halt ich nicht aus - ekeltechnisch - was machst du in solchen momenten? - ich überlege nun schon wie ich aus der nummer rauskomme - wohl wie sonst auch mit der ungeschönten wahrheit…
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