hallo.
wie könnte man eine aufhörwillige raucherin, die sagt, daß jeder, den sie kennt und der aufgehört hat, zehn kilo zugenommen hat, davon überzeugen, daß das nicht so kommen muß?
sie bewegt sich eigentlich ziemlich viel und hat keine zeit, noch zusätzlich großartig sport zu machen.
gruß
michael
hallo.
wie könnte man eine aufhörwillige raucherin, die sagt, daß
jeder, den sie kennt und der aufgehört hat, zehn kilo
zugenommen hat, davon überzeugen, daß das nicht so kommen muß?
Hei, sie sollte sich halt nix anstelle der Kippe zwischen die Kiemen schieben, was viele Kalorien hat, und das ist oft echt schwer!!
sie bewegt sich eigentlich ziemlich viel und hat keine zeit,
noch zusätzlich großartig sport zu machen.
Man sollte sich einen Plan machen, was man tut, wenn der Hipp kommt. Vielleicht am besten mit nem Kurs, da kennt man die Tricks und Fallgruben.
Meint Jo
Hallo Michael!
Klar, man hört, was man hören will! (Als Raucher eh, wenn´s um´s Aufhören geht
)
Ich habe schon häufig mit Ex-Rauchern über ihre Gewichtszunahme gesprochen.
Etliche hatten wirklich die genannten 10 kg zugenommen.
Eins, zwei Personen hatten gar nichts zugenommen.
Und andere hatten zwischen 0 und 10 kg zugenommen.
Ich fragte sie nach ihrem Ausgleich, ob sich eine andere Sucht aufgetan hatte, ob sie mehr essen, etc.
Es stellte sich heraus, dass bei denjenigen, die um die 10 kg zugenommen hatten, lediglich eine Umverteilung in der oralen Befriedigung stattgefunden hatte: statt der Zigarette wurde nun zwischenrein irgendetwas (meist Süßes) in sich hineingestopft und allgemein mehr gegessen. Bewegung minimal.
Diejenigen, die nur wenig zugenommen hatten, haben (bereits oder stattdessen) viel Sport getrieben und ihre Ernährung beibehalten.
Meine persönlichen Erfahrungen meiner bislang 5 vergeblichen Rauchentwöhnungsversuche decken sich mit zumindest einem Teil der Beobachtungen.
Ich bin stets als Ersatzbefriedigung joggen gegangen, nicht wegen der Kilos, sondern weil es mir ein Bedürfnis war, meine Lungen mit Luft vollzupumpen, mich zu bewegen. (Essen hat keine so große Wichtigkeit in meinem Leben, daher hatte sich an meiner Ernährung nichts verändert.)
Es heißt, der Stoffwechsel ändert sich und so 3 kg +/- Gewichtszunahme sind daher völlig normal. 3 Kilo an den richtigen Stellen verteilt fallen dann nicht weiter ins Gewicht, können die Gesamterscheinung auch positiv abrunden! 
Ich habe bei keinem Versuch (der kürzeste währte 3, der längste 6 Monate) mehr als 3 kg zugenommen!
wie könnte man eine aufhörwillige raucherin, die sagt, daß
jeder, den sie kennt und der aufgehört hat, zehn kilo
zugenommen hat, davon überzeugen, daß das nicht so kommen muß?
- Drucke mein posting aus und gebe es ihr zu lesen.
- Sage ihr, dass sie es doch einfach ausprobieren soll. Wenn sie merkt, dass sie mehr zunimmt als ihr lieb ist, kann sie ja jederzeit wieder mit Rauchen anfangen! Die Kilos sind dann ruckzuck wieder unten!
- Wenn Punkt 2. nicht klappen sollte, provoziere sie und sage ihr, dass du es ihr nicht glaubst, dass sie wirklich aufhören will und die vermeintliche Gewichtszunahme nur vorschiebt. (Bitte hier vorher löschen
)
- Sollte sie dennoch weiterrauchen, verschwende deine Energie nicht, dann ist es einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt.
Viele Grüße,
jeanne
Hallo Michael,
Du kannst sie gar nicht überzeugen, wenn Du nicht lügen willst. Es ist bekannt und wissenschaftlich erwiesen, dass Nikotin den Stoffwechsel beschleunigt. Hört man nun auf zu rauchen, so verlangsamt sich der Stoffwechsel bzw. er ist wieder normalwertig. Die Folge ist, dass man zunimmt, egal ob man nun nascht oder nicht. Wie viel man zunimmt hängt von der individuellen Veranlagung ab und wie lange man wie viele Zigaretten konsumiert hat. Bei einigen sind es nur 3 kg, bei anderen 10 bis 15 kg – das lässt sich nicht voraussagen.
Wer mit dem Rauchen aufhört, verbraucht pro Tag ca. 200 bis 600 Kalorien weniger. Deshalb wird z.B. inzwischen empfohlen, dass Raucher schon bevor sie aufhören zu rauchen, ihren Kalorienverbrauch reduzieren, damit sie später nicht an zwei Fronten – nämlich gegen die Sucht und gegen die Kilos – kämpfen müssen. Ein anderer Weg ist z.B. mit dem Rauchen aufzuhören und sich zeitgleich sportlich so betätigen, dass die 200 – 600 Kalorien verbraucht werden. Dazu bräuchte Deine Freundin ja nicht mehr im Sinne von länger, sondern nur intensiver Sport treiben.
Gruß von Pegasus
(25 jahrelang Kettenraucher, vor 12 Jahren aufgehört, 11 Kilo zugenommen, davon inzwischen 5 kg wieder abgenommen)
Hallo,
meinem Mann und mir ist es ebenso ergangen.
Wir haben beide 8 bzw. 10 Kilo zugenommen, ohne irgendwas anders zu essen. Oder die Zigaretten durch Süßigkeiten zu ersetzen.
Ich habe mittlerweile (nach über 20 Monaten) mal grade 2kg abgenommen!
Liebe Grüße
Wolly
Hallo Pegasus,
zu deinem letztem Satz, herzlichen Glückwunsch - 25 Jahre Kette und dann weg mit den Fluppen - super!!!
Alles andere ist vermutlich sehr richtig und man kann nur deinem Rat folgen, durch intensivere Bewgung/Sport, der Gewichtszunahme Einhalt zu bieten.
Wassi
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Hallo Michael,
wenn sie DAS als Grund vorschiebt, nicht aufzuhören, dann will sie nicht aufhören. Davon überzeugt sein, muss sie schon selber.
Die 3-4 Kilo, die ich in den ersten 6-8 Monaten nach dem Aufhören zugenommen habe, hab ich mir zeitweise wieder abtrainieren können. Aber hängen geblieben ist schon was.
Letztlich ist es mir das aber wert, lieber eine Konfektionsgröße größer zu tragen, als dauerhaft zu rauchen.
Gruß
Demenzia