Rauchen und Nebenwirkungen

Hi,

kennt zufällig jemand eine Seite oder ggf. auch ein Buch, wo ALLE Nebenwirkungen bzw. Langzeitwirkungen des rauchens aufgeführt und erklärt werden.
Ich meine damit auch Symptome wie Müdigkeit, Unkonzentriertheit, kein Hungergefühl usw.
Wäre auch toll wenn beschrieben wäre wie Nikotin auf den Körper wirkt und wie lange es im Körper bleibt.

Danke im Voraus und schönes WE

Chris

Hi Chris !

Ich hab mal was aus dem Lexikon rausgesucht. Ist ne ganze Menge. Ich hoffe es hilft Dir etwas.

Tabakrauch

Bez. für das Aerosol, das beim Abbrand des Tabaks entsteht. Man unterscheidet beim Rauchen von Zigaretten, Zigarren u. Pfeifentabak den sog. Hauptstromrauch, der vom Raucher in den Mund eingesogen wird, u. den Nebenstromrauch, der in der angelsächs. Lit. als „environmental tobacco smoke (ETS)“ bezeichnet wird. Die zur Bildung des Nebenstromrauchs beitragenden Rauchströme sind der Abb. 1 zu entnehmen.

In den Rauchpausen setzt sich der Nebenstromrauch aus dem im Bereich der Glutzone entstehenden Verkohlungsstrom (E side stream), dem im Bereich des Mundstückes (Filter) emittierten Schwelstrom (E smoulder stream) u. dem durch das Papier nach außen gelangenden Diffusionsstrom (E diffusion stream) zusammen. Während des Rauchens kommen zu diesen Emissionen noch der Verbrennungsstrom (E glow stream), der Effusionsstrom (E effusion stream) u. die durch die Lungen gefilterte Exhalation (E blow stream) hinzu. Beim Verrauchen von Tabak ist zwischen 3 Prozessen zu unterscheiden: der reinen Verbrennung, der Schwelung u. der Dest. unzersetzt überdestillierender Tabakinhalts- u. -aromastoffe. Art u. Menge des beim Verrauchen des Tabaks in der Glutzone entstehenden Rauches ist vom Ausgangsmaterial u. dessen chem. u. physikal. Beschaffenheit, der Sauerstoff-Zufuhr, den Strömungsbedingungen u. der Glutzonentemp. abhängig. In der Glutzone des verrauchten Tabaks herrscht im äußeren Bereich durch Sauerstoff- u. Luftzufuhr eine oxidierende Atmosphäre, hier entstehen im Sog (Zug) Temp. von 880–920 °C u. zwischen den Zügen von 800–830 °C (nach anderen Angaben bis 1100 °C bzw. 950 °C). Bei der Zigarre liegen die Temp. zwischen 580 u. 660 °C, bei der Pfeife zwischen 420 u. 500 °C. Dabei findet eine vollständige Verbrennung des Tabaks statt. Im Inneren des Glutkegels liegen dagegen reduzierende Bedingungen vor, woraus eine unvollständige Verbrennung mit der Bildung ungesätt. organ. Verb., Kondensations- u. Polymerisationsprodukte resultiert. Hinter dem Glutkegel befindet sich die Rauchbildungszone, in der Tabak ohne Luft- u. Sauerstoff-Zufuhr unter Bildung eines Rauchaerosols therm. zersetzt wird (Pyrolyse). Die Temp. liegen zwischen 200–600 °C je nach Entfernung von der Glutzone. In der Verdampfungs- u. Dest.-Zone verdampfen niedrig siedende Stoffe u. gehen direkt in den Rauch über, bzw. das beim Verrauchen des Tabaks freiwerdende Wasser transportiert diese Stoffe, wie Nicotin u. etherische Öle, in den Rauch. Physikal. gesehen besteht das Rauchaerosol aus einer fest-flüssigen Partikelphase, einer kondensierbaren Gasdampfphase u. einer Gasphase. Die Partikelkonz. im T. liegt zwischen 107 u. 1010 Partikeln/mL Rauch, die Partikelgröße zwischen 0,1 u. 1,0 mm, in ihrem Hauptbereich (Maximum) zwischen 0,1 u. 0,4 mm. Der Partikelphasenanteil beträgt 5–10%. Bei der Rauchniederschlagung (Rauchkondensat) ballen sich kleine Partikeln zu größeren zusammen. Der gleiche Vorgang findet beim Auftreffen von Partikeln auf Tabakfasern od. Filtermaterialien statt. Die Prozesse, die zur Aerosol-Bildung im Nebenstromrauch beitragen, sind in Abb. 2 zusammengefaßt.

Abb. 2: Mechanismen der Aerosol-Bildung im Nebenstromrauch . (+) Vergrößerung bzw. (–) Verringerung der Partikelgröße des Rauchaerosols.
Zusammensetzung: Heute rechnet man mit mehr als 3900, nach Schätzungen des Verbandes der Zigaretten-Ind. sogar mit über 12 000 einzelnen Stoffen im T., also sehr viel mehr als im Aroma des Tabaks. Dabei ist die Gasphase des T. relativ einfach zusammengesetzt: ca. 73% Stickstoff, 10% Sauerstoff, 9,5% Kohlendioxid, 4,2% Kohlenmonoxid, 1% Wasserstoff, 0,6% Edelgase, 0,16% Blausäure, 0,03% Ammoniak, 0,02% Stickstoffoxide u. Spuren von Schwefelwasserstoff u. organ. Verbindungen. Demgegenüber findet sich der Hauptteil der Inhaltsstoffe in der Kondensatphase, die häufig umgangssprachlich „Teer“ genannt wird. Der Kondensat-Gehalt der Zigaretten in der BRD lag 1975 zwischen ca. 9 u. 25 mg mit Extremwerten von 2 u. 30,9 mg, 1990 lag er als Folge der Tendenz zur „leichten Zigarette“ durchschnittlich bei 12,2 mg. Die Tabak-VO (s. Tabak) gebietet die Angabe des Kondensat- u. Nicotin-Gehaltes pro Zigarette auf der Verpackung, wodurch der Raucher eine Vergleichsmöglichkeit erhält. Zur Diskussion über den präventivmedizin. Sinn dieser Angaben u. zu Änderungen im Rahmen der EG-Harmonisierungen s. Zigaretten. Die Zusammensetzung des T. in der Partikel- u. der Gas/Dampfphase ist in Tab. 1 aufgeschlüsselt.Eine ausführlichere Zusammenstellung der chem. Inhaltsstoffe des T. (Stand 1986) findet man in Lit. . Danach enthält der T. Alkane, Alkene u. Alkine (ca. 80), aromat. Kohlenwasserstoffe (ca. 100), Alkohole (ca. 25), Carbonyl-Derivate (ca. 45), Säuren (ca. 55), Ester (ca. 270), Phenole u. Phenolether (ca. 55), Alkaloide u. a. Stickstoffbasen (ca. 100) u. v. a. Verb., selbst Peroxide, Sterine, Terpene, Aminosäuren, Proteine, Pflanzenschutzmittel-Rückstände u. deren Metaboliten (Tab. 1).

Die in Tab. 3 aufgeführten Metalle wurden bisher im T. nachgewiesen. Bes. der Cadmium-Gehalt von Zigarettenrauch führt zu einer signifikant höheren Cadmium-Belastung des Rauchers im Vergleich zum Nichtraucher.
Tabak u. T. enthalten die Radioelemente Radium-226 u. -228, Thorium-228 u. Polonium-210, das ca. 99% der a-Aktivität des T. liefert. Daneben konnte als b-Strahler Kalium-40 (ca. 0,1–0,16 pCi/Zigarette) nachgewiesen werden (s. Tab. 4). Der Rauch jeder Zigarette belastet die Lunge mit 0,0024–0,012 mrem, wobei es sich um ein spezif. auf 210Pb zurückzuführendes Problem handelt. .

30–35% des im Tabak enthaltenen Nicotins verbrennen in der Glutzone, 40% gelangen in den Nebenstromrauch u. 25–30% in den ungefilterten Hauptstromrauch. Vom Nicotin im Hauptstromrauch verbleiben bei filterlosen Zigaretten 8–9% im Tabakstummel (30% relativ) u. bei Filterzigaretten 12–20% im Filter (40–70% relativ), so daß nur 14–20% des Tabak-Nicotins bei filterlosen Zigaretten u. 5–12% bei Filterzigaretten in die Mundhöhle des Rauchers gelangen. Von diesem Anteil wird beim Inhalieren (Lungenzug) ca. 90% resorbiert, beim Einsaugen nur in den Mundraum (Paffen) jedoch lediglich ca. 5%. Die 1990 in der BRD gerauchten Filterzigaretten enthielten durchschnittlich 0,86 mg gegenüber 1,44 mg Nicotin 1961, d. h. 0,043–0,103 mg gelangen in den Mund des Rauchers u. werden beim Inhalieren in die Lunge fast vollständig resorbiert. Das Nicotin ist für die typ. Herz- u. Kreislauf-Wirkung verantwortlich, die allerdings relativ rasch wieder abklingt. Das Absinken der Körpertemp. unmittelbar nach der Nicotin-Aufnahme läßt sich mit flüssigen Kristallen, z. B. an den Fingern, sichtbar machen. Die HWZ des Nicotins im menschlichen Organismus beläuft sich auf nur ca. 2 h, wodurch der Sucht-Charakter des Tabakkonsums mitbestimmt wird. Unfreiwillige Mitraucher nehmen gezwungenermaßen (durch Passivrauchen) ebenfalls erhebliche Alkaloid-Mengen auf.

Toxikolog. Bewertung: Schon lange ist bekannt, daß Rauchen (Aktivrauchen) die Gesundheit auf Dauer schädigt. Welche Komponenten des T. im einzelnen die je nach Rauchgewohnheiten, Tabakkonsum u. konstitutioneller Veranlagung etc. in unterschiedlicher Stärke beobachtbaren Effekte hervorrufen, ist noch nicht völlig geklärt. Für die bei Rauchern statist. erhöhte Anfälligkeit gegen Arteriosklerose, Koronarerkrankungen u. Herz-Infarkt läßt sich ein Zusammenhang mit dem Tabakverbrauch ebenso herstellen wie für die Neigung zu Magen- u. Darm-Erkrankungen, wobei beide Wirkungen dem Nicotin selbst, z. T. auch dem Kohlenmonoxid zugeschrieben werden. Auch die Reduzierung des Körpergew. von Neugeborenen u. die Zunahme von Frühgeburten wird bei Nicotin-Zufuhr während der Schwangerschaft beobachtet. Bei Raucherinnen setzt die Menopause früher ein. Zur pharmakolog. Wirkung des Nicotins sowie zur akuten Nicotin-Vergiftung u. chron. Schäden durch Rauchen s. Lit. . Das häufigere Auftreten von Erkrankungen des Rachenraumes u. insbes. von Bronchitiden (Raucherhusten) wird mit den Phenol-, Säuren-, Aldehyd- u. Keton-Anteilen des T. in Verb. gebracht; Acrolein u. Blausäure hemmen die Regeneration des Flimmerepithels im Respirationstrakt u. inhibieren die Leukocyten-Bildung. Der Speichel von Rauchern enthält vermehrt Thiocyanate. Zur Wirkung des T. u. v. a. des Nebenstromrauches auf das Immunsystem s. Lit. . Seit dem Erscheinen des sog. Terry-Reports (Smoking and Health, Publ. 1103, Washington: US Dept. Health, Educ. Welfare 1964) u. a. Berichten ist gesichert, daß das Zigarettenrauchen zu statist. signifikant erhöhtem Auftreten von Lungenkrebs führt. Auch im Bereich von Kehlkopf, Mundhöhle, Speiseröhre, Blase u. Pankreas bilden sich im Vgl. zu Nichtrauchern weit häufiger Tumore . Bestandteile des T. führen u. a. zu einer spezif. Punktmutation des Tumorsuppressorgens p53 u. damit zu dessen Funktionsuntüchtigkeit. Dem Verlust dieses Gens kommt eine wesentliche Bedeutung für die Krebsentstehung zu . Als Carcinogene im T. kommen in erster Linie die in Tab. 5 u. 6 genannten polycycl. aromat. Kohlenwasserstoffe (PAH) u. tabakspezif. Nitrosamine (TSNA) sowie andere N-Nitroso-Verb. in Frage .

Daneben spielen sicherlich Cocarcinogene, Schwermetalle, radioaktive Elemente u. aromat. Amine eine Rolle.
Zur Analytik der TSNA s. Lit. . Einen exzellenten Überblick zum Thema TSNA geben Lit. .

Auch die endogenen Nitrosierungsraten sind beim Raucher aufgrund der höheren Belastung mit Nitrosamin-Vorstufen höher als beim Nichtraucher . Unklar ist noch, welchen Beitrag Radikale, die während des Rauchvorgangs gebildet werden können (man rechnet mit 1014 freien Sauerstoff-Radikalen/Zug), zur Krebsentstehung leisten. Übrigens wurde 1985 ein Kapitel Passivrauchen in Abschnitt III B der MAK-Liste aufgenommen, denn der Nebenstromrauch gelangt ungefiltert in die Umgebung . Begleiterscheinungen des Rauchens sind ein gegenüber Nichtrauchern erhöhter Grundumsatz u. ein geringeres Körpergew., das jedoch im Fall abrupten Nicotin-Entzugs – ggf. unter Verw. von Tabakentwöhnungsmitteln – auch ohne zusätzliche Kalorienzufuhr im allg. um 5% zunimmt, was möglicherweise auf bestimmten, bei Rauchern erhöhten Enzym-Aktivitäten beruht.

Um den Schadstoffgehalt des T. zu vermindern, wurden Zigarettenspitzen u. Filterzigaretten entwickelt, in deren Mundstück Filtermaterialien aus Cellulose(acetaten), Polyethylen, Krepp- od. anderes Papier, ggf. auch Aktivkohle (s. Tabak-VO) einen Teil des Nicotins u. des „Teers“ aus dem Hauptstrom entfernen sollen, ohne dabei wesentliche Aromaanteile zurückzuhalten. Die Wirksamkeit der heutigen Zigarettenfilter beträgt in Abhängigkeit vom Zugwiderstand 40 bis 70% für die Partikelphase u. ca. 80% für Phenole (selektiv). Gasdampfphasen-Bestandteile werden bis zu 85% durch Aktivkohle filtriert. Die Red. des Nicotins im Tabak läßt sich prinzipiell zwar auch durch Extraktionsmaßnahmen am fermentierten Tabak erreichen, doch gehen hier auch Aromastoffe verloren; andererseits bleiben unerwünschte Teer-bildende Stoffe erhalten. Zweckmäßiger ist die Züchtung neuer Tabaksorten, die neben wenig Nicotin u. Nebenalkaloiden natürliche Resistenz (Vermeidung von Pflanzenschutzmittelrückständen) u. weniger Kondensat-Bildung aufweisen; Beisp. ist die Einkreuzung Nornicotin-bildender Nicotiana-Arten (vgl. Tabak). Vor einigen Jahren wurden Versuche unternommen, eine Zigarette mit weniger als 0,03% Nicotin im Rauch zu entwickeln. Daneben wurden Zigaretten entwickelt, denen 20–25% synthet. Stoffe auf der Basis von (ggf. teiloxidierten) Polysacchariden zugemischt werden; Beisp. für solche Tabakersatzstoffe: Cytrel (Celanese), NSM (New Smoking Material, ICI), RCN (Bayer-Reemtsma). Tabakwaren aus solchen teilsynthet. Tabaken bedürfen im allg. einer zusätzlichen Aromatisierung. Auch Versuche, durch Zumischen anorgan. od. organ. Stoffe zum Tabak, die Zusammensetzung des T. zu steuern, sind ohne Erfolge geblieben. Außerdem hat sich gezeigt, daß extrem Nicotin-arme Produkte nur eine geringe Akzeptanz beim Verbraucher haben. Am besten durchgesetzt haben sich Filterzigaretten mit mittleren Nicotin- u. Kondensat-Werten (ca. 0,7 mg Nicotin, 12–14 mg Kondensat).

Gruß - Achim

*dertrotzdemnochgerneanderfluppenuckelt*

Nachtrag zu Nicotin
Nicotin

[Nikotin, 3-((S)-1-Methyl-2-pyrrolidinyl)pyridin].

C10H14N2, MR 162,23, hygroskop. Öl, Sdp. 246–247 °C, wasserdampfflüchtig, [a]D –166 bis 169°; d204 1,0097, n20D 1,5282; gut lösl. in Alkohol, Chloroform, Ether u. Petrolether. Das Tabak-Alkaloid N. riecht Pyridin-artig, hat einen brennenden kratzigen Geschmack u. bildet mit vielen Säuren Salze (z. B. N.-Sulfat C10H16N2O4S, MR 262,30), mit Metallsalzen auch Doppelsalze (z. B. Dihydrochlorid-Zinkchlorid-Doppelsalz, Monohydrat, C10H16Cl4N2Zn2 · H2O, MR 389,46). N. kommt in sehr unterschiedlichen Konz. in Tabakpflanzen (Nicotiana spp.), aber auch in zahlreichen anderen Pflanzen (Asclepia-, Bärlapp-, Schachtelhalm-, Duboisia-Arten) vor. Virginia-Tabak enthält ca. 0,05% N., der starke „Burley“ 3–4%, die Stammpflanze, des russ. „Machorka“-Tabaks bis zu 7,5%. In einigen Tabakarten wird N. enzymat. zu Nornicotin (C9H12N2, MR 148,20, Sdp. 270 °C, [a]22D –88,8°) abgebaut. Die ®-Form des Nornicotins ([a]22D +86,3°) wurde aus Duboisia hopwoodii isoliert. N. ist ein starkes Humangift beim Verschlucken, bei Hautkontakt, subcutaner [LD50 (Ratte s.c.) 50 mg/kg], parenteraler u. intravenöser [LD50 (Maus i.v.) 300 mg/kg] Applikation, es ist im Tierexperiment teratogen  . Die tödliche Dosis bei oraler Applikation wird für Erwachsene auf 40–60 mg geschätzt, der MAK-Wert beträgt 0,5 mg/m3 bzw. 0,07 ppm. Nornicotin ist wie N. sehr giftig: LD50 (Kaninchen i.v.) 3 mg/kg.

Wirkungen  : Auf das ZNS: zunächst zentrale Erregung, dann rasche Lähmung der Medulla oblongata u. M. spinalis, der Tod erfolgt durch Atemlähmung. Bei genügend hohen Dosen geschieht dies blitzartig. Periphere Wirkungen: in kleinen Dosen wie Acetylcholin, in höheren Dosen als Ganglienblocker, Hypersekretion der Körperdrüsen, Abschwächung der Herztätigkeit, Verengung der Koronargefäße, Erregung der Peristaltik, Blutdruckanstieg, Uteruskontraktionen (bes. während der Gravidität). Die anregende u. zugleich beruhigende Wirkung von N. ist wahrscheinlich der Hauptgrund für das Tabakrauchen neben der Beeinflussung durch die Werbung u. die soziale Umgebung  . Zur Raucherentwöhnung wird N. in Kaugummis u. Hautpflastern verwendet. N. besitzt auch eine starke Giftwirkung auf bestimmte niedere Tiere (Insekten, Würmer), weshalb es schon im 18. Jh. zu Beginn des chem. Pflanzenschutzes als Schädlingsbekämpfungsmittel verwendet wurde.

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Hi Achim,

vielen Dank für deine EXTREM ausführliche Antwort. Ich kann damit einiges Anfangen…

Gruss

Chris