Rauchende 11-Jährige

Hallo,

wie würdet ihr reagieren wenn ihr im Zimmer eurer 11-jährigen (fast 12) Tochter eine angefangene Schachtel Zigaretten finden würdet?
Eine passende Vorgeschichte vor ca. 1 1/2 Jahren in der 4. Klasse gab es auch schon. Damals wurde die Dame mit der mitqualmenden Freundin ruckzuck zum Aussenseiter in der Klasse die das Verhalten ebenso daneben fanden wie die Eltern.

Ich nehme nicht an, dass Zigarettenverbot, Hausarrest, Taschengeldkürzung etc. wirkungsvoll sein würden. Ausserdem: pädagogisch wertvoll???

Ratlose Grüße,
Tinchen

Hallo,
raucht ihr auch?
Ich würde ihr knallhart Bilder von Raucherbein und Co. zeigen. Vielleicht schreckt sie es ab.
Das rauchen ungesund ist, wird sie sicherlich wissen, aber auch die Folgen?
Macht es ohne meckern, setzt euch alle zusammen und „klärt“ auf.

LG Manu

Hi Manu,

Die Bilder haben bei uns nicht geholfen.
Laesst sie kalt.
Aber vor ein paar Wochen, kamen die Soehen und
sagten: Rauchen ist sch…
Ich (cool bleibend): Warum denn?
Einer: Sagt der Christopher.
Ich: Ach, ja, was sagt der denn?
Der Andere: Das macht ganz schlechte Haus.
Da krieg ich ja noch mehr Pickel!
Ich rauche nie mehr. Echt!

Ich hatte grosse, grosse Muehe mir nicht
auf die Zunge zu beissen.

Gruesse
Elke

PS: hab neulich einen Artikel gelesen - in der
Heidelberger Uniklinik zeigen sie Schulklassen
nicht nur Bilder, sondern noch vor kurzem lebendes
Gewebe. Wirklich beeindruckt seien die Kids aber
von Patienten (die sich dafuer melden) mit Lungen
krebs.

Hi,

soviel antworten, wie du hier bekommen wirst, soviele verschiedene meinungen werden da waohl auch enthalten sein…

Eine methode wäre die, von der niemand weiß, ob sie wahr ist oder nur ein mythos.
JEDER hat jemanden in der familie oder kennt einen, der nachdem er erwischt wurde vom vati eine zigarre bekam und unter aufsicht rauchen musste… Probat???

Angewohnheit „rausprügeln“ ist wohl ne ganze ecke probater aber geht heutzutage auch nicht mehr (obwohl’s einige bestimmt vertragen würden…)

Raucht ihr selbst???

Welche klasse besucht sie denn (welche schulform)?

In der grundschule kann man vielleicht noch einiges richten; in der mttelstufe aber habt ihr nun ein kind, das seine identifikation wohl bei den „coolen“ sucht…
Ich würde also den umgang mit denen in der freizeit unterbinden. Auch die hausarrest-lösung oder handy-/fernseh- oder wasauchimmer-verbot für jeweils 2 wochen sollten heilen. Und zwar SOFORT ohne letzte chance o.ä… DAS würd nämlich nur dazu führen, daß sie umsichtiger wird sich nicht erwischen zu lassen; und rauchen ist schnell zur festen gewohnheit geworden.

LG Alex:smile:

Hallo Tinchen,

keine Ahnung, wie ich reagieren würde. Meine Mutter (ich war damals 12) hat das ganz cool gelöst. Sie hat mich gefragt, ob ich geraucht habe (Als Nichtraucherin hatte sie das natürlich längst gerochen) und ich habe nein gesagt. Dafür bekam ich dann ordentlich eine gesemmelt. „Das war jetzt nicht dafür, dass du geraucht hast, sondern dafür, dass du gelogen hast. Meinetwegen kannst du rauchen, bis du schwarz wirst, aber nicht hier in der Wohnung.“ Ich habe dann noch ein paar Mal so geraucht, dass sie es mitkriegen musste und als sie nix gesagt hat (was sie ziemliche Überwindung gekostet haben muss, denn ihr war überhaupt nicht egal, ob ich rauche, bis ich schwarz werde!) hab ich’s dann gelassen, weil es keinen Spaß mehr machte… und habe erst wieder angefangen, als ich im Weggeh- und Discoalter was brauchte, wo ich mich dran festhalten - respektive verstecken - konnte. Aber auch das habe ich nun schon wieder lange, lange hinter mir.
Weiß nicht, ob das hilft, einen versuch wär’s vielleicht wert?

Qualmfreie Grüße vom HariBoo

Hi,

Mich hats auch nicht geschockt, aber man kann es ja mal versuchen. es gib5t ja auch noch sensible Kids.

LG Manu

Hallo

Mich hats auch nicht geschockt, aber man kann es ja mal
versuchen. es gibt ja auch noch sensible Kids.

Wenn das Kind schon richtige Raucherin ist (also nikotinabhaengig), würde ich das nicht machen. Das stresst nämlich, und bei Stress muss sie sich ja erst mal eine anstecken.

Kann ja sein, dass solche Radikalmethoden (wie Hausarrest, bis sie sich das Rauchen wieder abgewoehnt hat, oder so was) was helfen.

Ansonsten finde ich es vernünftiger, solche Folgen anzusprechen, die häufiger (fast immer) und nicht irgendwann später, wenn man zwischen 25 und scheintot ist, sondern sofort und schon in der Jugend eintreten, wie z. B. wesentlich schlechtere Durchblutung und von daher Konzentrationsschwierigkeiten, schlechte Haut, Libido-Schwierigkeiten, Schlappheit, oder gelbe Zähne usw.

Viel nützt das aber wahrscheinlich auch nicht. Wichtig ist, dass man das Kind nicht moralisch deswegen verurteilt, weil es raucht, denn dann sind eventuelle Hilfangebote nicht mehr sehr glaubwuerdig.

Ich würde ihr „Endlich Nichtraucher“ von Allan Carr zu lesen geben, oder es auch selbst lesen.

Viele Grüße Thea
ßöäü

Hallo,

als ich jugendlich war, waren ein paar in meiner Clique, deren Eltern gesagt haben, dass sie ihren Kindern den Führerschein bezahlen wenn diese nicht anfangen zu rauchen.

Keine Ahnung ob das eine gute Methode ist, aber damals hat es bei den meisten, deren Eltern das so gehandhabt haben gewirkt.

Gruß

Phoebe

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

Versuche herauszufinden, warum sie raucht.
Dann könnte hilfreich sein, ihr die Bilder von Raucherlungen zu zeigen :smile: (bei meinem Vater in der Klasse hilft das immer)

Viele Grüße
Pia

rauchende 11-jährige
Hallo Tinchen
Ich würde keinen Krach anfangen mit ihr ,sondern erst mal vorsichtig erfragen ,warum sie raucht und wo und vor allem :mit WEM? Eventuell hat sie Probleme in der Schule, ist Aussenseiterin oder hat anderweitige Schwierigkeiten sich zurechtzufinden. Nikotinsüchtig ist sie sicher nicht ,das würdest du riechen und spüren ,dass sie viel raucht.
Und frag sie ,wieviel Geld sie im Monat für Zigaretten ausgibt und vereinbare mit ihr vielleicht ,dass du genau diese Summe erst mal zurückbehälst ( natürlich für sie aufhebst ).

Sicher ist es eine guter Weg mit ihr gemeinsam einen Plan zu machen ,wie es weiter gehen soll ,ihr aber auch sehr deutlich zu sagen ,dass Du das nicht dulden wirst ,dass sie das weitermacht ,du ihr aber zur Seite stehst um "die Kuh vom Eis " zu kriegen.

Mach auf jeden Fall gemeinsame Sache mit ihr ,denn heimlich rauchen ist keine Kunst ,das kann sie ewig weitermachen und dann ist das schon eine Gefahr.

Gutes Gelingen

Kosmokatze

Führerschein
Hallo Phoebe,

als ich jugendlich war, waren ein paar in meiner Clique, deren
Eltern gesagt haben, dass sie ihren Kindern den Führerschein
bezahlen wenn diese nicht anfangen zu rauchen.

Diese Methode ist bei uns schon verbraucht.
Wir zahlen den Fuehrerschein, wenn sie bis dahin
auf Moped und Mofa verzichten.

Gruesse
Elke

verständnisproblem
Hi,

als ich jugendlich war, waren ein paar in meiner Clique, deren
Eltern gesagt haben, dass sie ihren Kindern den Führerschein
bezahlen wenn diese nicht anfangen zu rauchen.

Diese Methode ist bei uns schon verbraucht.
Wir zahlen den Fuehrerschein, wenn sie bis dahin
auf Moped und Mofa verzichten.

ich weiß ja, daß man als eltern konsequent in beide richtungen sein soll, um seine eigene glaubwürdigkeit nicht zu untergraben. Trotzdem verstehe ich nicht, warum sich die sache mit dem führerschein „verbraucht“ haben soll.
Dann wird die sache halt aufs rauchen ausgeweitet, in dem sinne, daß sie den führerschein selbst finanzieren kann, wenn sie raucht (lehrt auch en wenig den wert des geldes). Vor allem aber sollte klar sein, daß das dann eine konsequenz aus ihrem fehlverhalten ist.
Man kann ja langsam den eindruck kriegen, daß kinder auch noch BELOHNT werden, wenn sie keine scheiße bauen, anstatt BESTRAFT zu werden, wenn sie es doch tun.

LG Alex:smile:

Hallo,

Ich nehme nicht an, dass Zigarettenverbot, Hausarrest,
Taschengeldkürzung etc.

Finde ich nicht wirklich wertvoll. Im Prinzip kann sie überall rauchen und ihr bekommt nichts mit. Daher würde ich sie ganz neutral über die Folgen aufklären und ein Rauchverbot im Haus verhängen. Stelle einen Aschenbecher auf den Balkon / Terrasse. Verbiete ihr nicht das Rauchen, denn sonst macht sie es woanders. Sag ihr, dass sie (wenn sie meint Rauchen zu müssen) es auch bei euch kann, nur halt draußen.
Somit nimmt ihr ihr den Reiz am Verbotenen und ihr habt etwas mehr Kontrolle und könnt sie beim Rauchen auf dem Zimmer auf den Balkon schicken. Da das mit der Zeit langweilig (und kalt und nass) wird, wird sie es wahrscheinlich lassen…

Ich vermute aber mal, dass es nur eine Art Mutprobe unter ihren Freunden war und dass sie sich alleine zu Hause keine anstecken wird, denn sooo toll schmeckt das ja auch nicht.

Gruß
Tato

Man kann ja langsam den eindruck kriegen, daß kinder auch noch
BELOHNT werden, wenn sie keine scheiße bauen, anstatt BESTRAFT
zu werden, wenn sie es doch tun.

hi Alex,

nein, das siehst du falsch.
Aber: mir ist die Sache mit dem Mofa und dem Moped
viel zu wichtig, als dass ich sie aufweichen moechte.
Ausserdem kann ich zwar einen Bogen ueber die Finanzierung
des Rauchens zum Finanzieren des Fuehrerscheins schlagen,
aber ich versuche bei unserer Erziehung direktere
Linien einzuschlagen.
Ich halte - zumal bei unserem Juengeren, der zu un-
ueberlegten, waghalsigen Aktionen neigt - die Gefahr,
dass er sich mit etwas Motorisiertem mal hinlegt (ums
salopp auszudruecken) fuer relativ gross. Je laenger
ich diese Kombination von Sohn+Motor hinauszoegern kann,
je wohler fuehle ich mich. Die Fuehrerscheinregelung
gilt uebrigens auch noch darueber hinaus: wir zahlen nur
den Autofuehrerschein, wenn sie den Motorradfuehrerschein
erstmal nicht machen (wenn sie ihn sich dann spaeter
selbst verdienen, sind wir eh’ aussen vor).
Das ist keine Belohnung fuer keinen Scheiss bauen,
sondern unser Versuch eine Entwicklung zu beeinflussen.

Gruesse
Elke

Hallo

Kann ja sein, dass solche Radikalmethoden (wie Hausarrest, bis
sie sich das Rauchen wieder abgewoehnt hat, oder so was) was
helfen.

Naja, es gibt dann immer noch Momente, in denen sie sich heimlich eine anstecken kann.

Ansonsten finde ich es vernünftiger, solche Folgen
anzusprechen, die häufiger (fast immer) und nicht irgendwann
später, wenn man zwischen 25 und scheintot ist, sondern sofort
und schon in der Jugend eintreten, wie z. B. wesentlich
schlechtere Durchblutung und von daher
Konzentrationsschwierigkeiten, schlechte Haut,
Libido-Schwierigkeiten, Schlappheit, oder gelbe Zähne usw.

ja, das denke ich auch.

Viel nützt das aber wahrscheinlich auch nicht. Wichtig ist,
dass man das Kind nicht moralisch deswegen verurteilt, weil es
raucht, denn dann sind eventuelle Hilfangebote nicht mehr sehr
glaubwuerdig.

Frage ist, warum raucht sie. „Nur“ weil ihre Freunde rauchen etc?

Ich würde ihr „Endlich Nichtraucher“ von Allan Carr zu lesen
geben, oder es auch selbst lesen.

Ich glaube nicht, das sich das eine 11jährige antut.
Ich selber finde auch nicht, das das Buch zum Entwöhnen geeignet ist. Geldmacherei ist das, mehr nicht.
Vielleicht hilft ein Besuch beim Arzt, der ist meist glaubwürdiger, als die eigenen Eltern und ich hätte mich damals geschämt.
Manu

Hallo Tato,

Finde ich nicht wirklich wertvoll. Im Prinzip kann sie überall
rauchen und ihr bekommt nichts mit.

Das ist falsch. Als Nichtraucher riechen wir es
sofort, wenn unsere zwei einen Zug getan haben.
Das ist nicht zu vermeiden.

Und was das auf-dem-Balkon-rauchen angeht - natuerlich
wird das bloed. Aber das ist ja nicht die Art von
Rauchen, die mir Kummer macht. Es ist das Rauchen mit
Freunden. Das kriegt man dadurch nicht unter Kontrolle.

Wir versuchen eine Kombination aus Aufklaerung und Staerkung
des Selbstwertgefuehls. Natuerlich rauchen sie, weil es
‚cool‘ und ‚erwachsen‘ aussieht, weil sie mitmachen wollen,
wenn die anderen das machen. Ob es uns gelingt, den beiden
zu vermitteln, dass sie es nicht noetig haben, sich auf
diese Art beliebt zu machen und dazuzugehoeren, kann ich euch
fruehstens in vier Jahren erzaehlen.

Gruesse
Elke

Hallo Tinchen,

wie würdet ihr reagieren wenn ihr im Zimmer eurer 11-jährigen
(fast 12) Tochter eine angefangene Schachtel Zigaretten finden
würdet?

Erstmal bei mir selber bleiben, also dem Kind sagen, was diese Entdeckung mit MIR macht: Schreck, Enttäuschung, Angst, Wut, Hilflosigkeit… Sowas beeindruckt Kids oft mehr als Verbote oder Drohungen (bzw. Krankheiten), weil es ganz unmittelbar und echt ist.

Ich würde dem Kind auch klarmachen, dass ich zwar (noch) die Verantwortung trage, aber nicht mehr so viel Einfluss auf bzw. Kontolle über das Kind habe, so dass es nun selbst einen Teil der Verantwortung für sich übernehmen muss. Dies betrifft auch das Rauchen. Ich werde es nicht verhindern können, sondern muss darauf vertrauen, dass das Kind gut und verantwortungsvoll mit sich umgeht. So fühlt das Kind sich ernst genommen und nicht nur gemaßregelt, was es vielleicht offener für das weitere Gespräch macht.

Dabei kann ich natürlich Hilfestellungen anbieten und geeignete Maßnahmen vorschlagen, wie man in Zukunft mit dem Rauchen umgehen könnte. Möglicherweise hat das Kind auch selbst konstruktive Vorschläge dazu.

Ob und wie so ein Gespräch stattfinden kann, liegt natürlich sehr an der Art, wie ihr üblicherweise miteinander umgeht und in einer Phase des offenen Streits wird es auch nicht funktionieren. Aber wichtig finde ich vor allem, dem Kind eure eigenen Gefühle dazu mitzuteilen, denn die sind da und machen was in euch.

Viel Erfolg
Ulla

Eine passende Vorgeschichte vor ca. 1 1/2 Jahren in der 4.
Klasse gab es auch schon. Damals wurde die Dame mit der
mitqualmenden Freundin ruckzuck zum Aussenseiter in der Klasse
die das Verhalten ebenso daneben fanden wie die Eltern.

Ich nehme nicht an, dass Zigarettenverbot, Hausarrest,
Taschengeldkürzung etc. wirkungsvoll sein würden. Ausserdem:
pädagogisch wertvoll???

Ratlose Grüße,
Tinchen

Hallo an alle & danke für die Antworten,

folgendes hat sich ergeben:
Töchterchen kam gestern von der Schule (Ganztagesgymnasium) nach Hause und ich hab sie um ein Gespräch gebeten.
Kurz und knapp: ihr waren die Konsequenzen der Raucherei damals in der Grundschule (absolute Aussenseiterrolle in der Klasse) noch viel zu sehr vor Augen als dass sie wieder geraucht hätte. Nicht ihr sondern ihrer Freundin (Klassenkameradin) gehörte die Schachtel und deren Mutter hat auch rausbekommen dass ihre Tochter… Nun musste die Schachtel weg. Meine Tochter hat anscheinend ihrer Freundin danach auch von ihrern Erfahrungen berichtet.
Naja, scheint soweit momentan alles in Butter zu sein.

Grüße von
Tinchen

he alex,

nee so geht das nicht! bisher hiess es „wenn du moped nicht machst, bezahlen wir autofuehrerschein“ da kann man doch nicht einfach draus machen „wenn du moped nicht machst und nicht rauchst, bezahlen wir autofuehrerschein“. ich wuerd mir da ziemlich verarscht vorkommen und denken: was kommt als naechstes?? „wenn ich kein moped mach, nicht rauch und mindestens ne zwei auf schulabschlusszeugniss hab bekomm ich autofuehrerschein bezahlt“?? neenee.

das erste angebot steht und daran muessen sich auch die eltern halten. sonst sind sie ja auch kein gutes beispiel.

saus

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Hallo Manu

Kann ja sein, dass solche Radikalmethoden (wie Hausarrest, bis
sie sich das Rauchen wieder abgewoehnt hat, oder so was) was
helfen.

Naja, es gibt dann immer noch Momente, in denen sie sich
heimlich eine anstecken kann.

Ja schon, ich weiß aber, dass Schock-Methoden einem manchmal helfen, auch wenn man sich schwarz darüber ärgert.

Frage ist, warum raucht sie. „Nur“ weil ihre Freunde rauchen
etc?

Das stimmt. Wer helfen will, sollte das erst herausgefunden haben.

Ich würde ihr „Endlich Nichtraucher“ von Allan Carr zu lesen
geben, oder es auch selbst lesen.

Ich glaube nicht, das sich das eine 11jährige antut.
Ich selber finde auch nicht, das das Buch zum Entwöhnen
geeignet ist. Geldmacherei ist das, mehr nicht.

Doch, das Buch ist zum Entwöhnen geeignet, jedenfalls für manche Menschen. Ich kenne 2 Leute, die nach der Lektüre dieses Buches in der Lage waren, ihren in etwa hundertsten Entwöhnungsversuch erfolgreich durchzuführen, und einen, der es fast geschafft hätte.

Dass das Buch für eine 11-jährige geeignet ist, glaube ich allerdings in Wirklichkeit auch nicht. Ich dachte auch ein bisschen, dass die Eltern wahrscheinlich auch rauchen, und dass die das Buch lesen sollten.

Thea