Hallo Kubi,
bald werden wir einen neuen „Thread“, wie
es so schön heißt, setzen müssen…(oder
ich muß mir einen breiteren Monitor
kaufen)
um Dir den Kauf eines neuen Monitors zu ersparen, antworte ich also jetzt hier. 
Wunder sind nicht etwas, was Gott nötig
hätte. Sie sind ein Beweis dafür, das es
in seiner Macht liegt, von ihm
aufgestellte Ordnungen außer Kraft zu
setzen.Warum sollte man das anzweifeln, wenn man
an ihn glaubt? Irgendwo hakt’s da. Wenn
ich an ein Wesen glaube, daß für alle
Existenz ursächlich ist, warum sollte ich
dann nicht glauben, daß dieses Wesen diese
Existenz notfalls ändern kann?
Und andersherum betrachtet: Warum sollte
er es nötig haben, sich zu „beweisen“?
Also zu Wunder im Detail:
ER hat es nicht nötig, etwas zu beweisen.
Wunder sind immer zum sichtbaren Zeichen für uns Menschen.
Für das „Auftreten“ (?) von Wundern gibt es verschiedene Gründe.
Sie stehen entweder als Bekräftigung in Zusammenhang mit einer Botschaft. Vergleichbar mit einem Stempel oder Siegel.
Oder sie dienen zur Veränderung einer Situation bzw. Hilfe aus einer Notlage.
Und es gibt doch tatsächlich Menschen, die die Ursache solcher Erscheinungen anderswo suchen (oder vermuten), obwohl sie grundsätzlich an die Existenz Gottes glauben.
Okay, ich habe Berichte von verschiedenen
Personen, aus verschiedenen Orten, die
alle zu demselben Ergebnis gekommen sind.
Ich bin also sehr zuversichtlich.Es gibt aber auch genug Personen, die
sagen, daß es bei ihnen nicht geklappt
hat.
Was schlägst Du vor? Sollen wir das Mehrheitsprinzip anwenden? Wer zählt die Aussagen? Wer prüft die Glaubwürdigkeit der Aussagen?
Aber im Ernst, nach 25-jähriger
Gemeinschaft kennt man sein Gegenüber
doch einigermaßen. Und hier gilt auch der
Grundsatz, wenn der überwiegende Teil
postiv ist, ist die Aussage
vertrauenswürdig.Richtig. Aber damit hat er dir nicht
unbedingt seine Motivation verraten. Ich
bin nach wie vor der Überzeugung, daß er
das schon deshalb nicht tut, weil sie eh
außerhalb unserer Begriffswelt läge.
Wenn er sagt, er will dieses oder jenes für die Menschen tun, und es auch noch begründet, kann ich das sehr wohl als seine Motivation annehmen. Und was mit uns Menschen zu tun hat, liegt durchaus innerhalb unserer Begriffswelt.
Was Gott darüber hinaus (vielleicht) in seinem Plan hat, braucht mich ohnehin nicht zu kümmern.
Ich hätte genauso gut „am St.
Nimmerleinstag“ sagen können, aber das
jüngste Gericht paßte von der Thematik
besser.Dachte ich mir. Ist ein eigenes Kapitel,
paßt jetzt nicht hierher.Kannst ja noch einen Thread
aufmachen…
Na ja, es liegt mir nicht so, ein Thema vorzugeben. Ich liebe es eher Fragen zu beantworten. Ich sehe es auch nicht als meine Aufgabe, die ganze Welt von meiner Meinung zu überzeugen. Aber ich halte meine Meinung auch nicht zurück. 
Gruß Harald
(