Reaktion auf unbekannte Miesepeter

Hallo,

wiederholt kommt es im Leben vor, dass man von (meist Älteren) Menschen aus heiterem Himmel regelrecht angemacht wird. Dabei handelt es sich bei dieser Erfahrung um Lapalien.
Beispiel 1: ein kurzes Stück mit dem Rad durch die Fußgängerzone fahren
Gebrüllt werden Dinge wie „verboten“, „das kostet 10 €“, „absteigen!“
Beispiel 2: ein Stück wird mit dem Rad auf der falschen Seite gefahren, selbige Sprüche bekommt man zu hören.
Beispiel 3: im Zug stellt man MAL seine Füße leicht auf den gegenüberliegenden Sitz
„Machen Sie das zu Hause auch??!!“ „Diese deutsche Kultur!“

Es geht einem furchtbar auf die Nerven, dass einem fremde Menschen meinen sagen zu müssen, was man zu tun hat, Polizist spielt, gar den Weltverbesserer mimt und noch dazu eine Diskussion anfängt.

Wie kann man lernen, sich nicht von diesen provozierenden Menschen den Tag zu verderben? Und wie reagiert man geschickt?

Moin,

Wie kann man lernen, sich nicht von diesen provozierenden
Menschen den Tag zu verderben?

indem Du Dir klar machst, was Dich an diesen Äußerungen stört. Dann wirst Du auch Wege finden, das Nölen zu überhören oder angemessen darauf zu reagieren.

Und wie reagiert man geschickt?

Was heißt geschickt? So dass die das nie wieder tun? Hilft nichts, morgen stänkert ein anderer. Und warum überhaupt reagieren? Wer provozieren möchte, ärgert sich am meisten, wenn sein Stänkern ins Leere läuft.

Ein Wort möchte ich aber noch zu dem „MAL Füße auf die Bank stellen“ loswerden: Wer als Bundesbahndauerkunde täglich unterwegs ist, will nicht jedes Mal den Putzlumpen herauskramen, bevor er sich mit der hellen Hose hinsetzt. Gib mir doch mal einen Tipp, wie ich Dir meinen Unmut klarmachen könnte, ohne dass Du Dich angegriffen fühlst.

Gruß Ralf

Hallo,

wiederholt kommt es im Leben vor, dass man von (meist Älteren)
Menschen aus heiterem Himmel regelrecht angemacht wird. Dabei
handelt es sich bei dieser Erfahrung um Lapalien.

Für Dich sind es Lappalien, für die anderen nicht, vermute ich mal.

Beispiel 1: ein kurzes Stück mit dem Rad durch die
Fußgängerzone fahren
Gebrüllt werden Dinge wie „verboten“, „das kostet 10 €“,
„absteigen!“
Beispiel 2: ein Stück wird mit dem Rad auf der falschen Seite
gefahren, selbige Sprüche bekommt man zu hören.
Beispiel 3: im Zug stellt man MAL seine Füße leicht auf den
gegenüberliegenden Sitz
„Machen Sie das zu Hause auch??!!“ „Diese deutsche Kultur!“

Tja, wo sie Recht haben, haben sie Recht. Ich jedenfalls setze mich auch nicht gern dahin, wo andere ihre schmutzigen Schuhe hingestellt haben. Und ich ärgere mich auch, wenn andere von mir erwarten, dass ich auf ihre Falschfahrerei und den damit verbundenen Gefahren Rücksicht nehme, sie selber aber das Wort Rücksicht nicht kennen.

Es geht einem furchtbar auf die Nerven, dass einem fremde
Menschen meinen sagen zu müssen, was man zu tun hat, Polizist
spielt, gar den Weltverbesserer mimt und noch dazu eine
Diskussion anfängt.

Das verstehe ich gut. Schließlich sind Gesetze und Regeln dafür da, anderen das Leben schwer zu machen, nur einem selber nicht.

Wie kann man lernen, sich nicht von diesen provozierenden
Menschen den Tag zu verderben? Und wie reagiert man geschickt?

Indem man sich wenigstens ein wenig an die bestehenden Regeln hält? Soll das Zusammenleben mit so vielen Menschen leichter machen, aber vielleicht willst Du das ja gar nicht? Keine Frage, es gibt jede Menge Leute, die päpstlicher als der Papst sein wollen, aber Leute wie Du können auch nerven :wink:
Menschenskind, bist Du immer so verkniffen?
Renate

Hallo,

wiederholt kommt es im Leben vor, dass man von (meist Älteren)
Menschen aus heiterem Himmel regelrecht angemacht wird. Dabei
handelt es sich bei dieser Erfahrung um Lapalien.

Für Dich sind es Lappalien, für die anderen nicht, vermute ich
mal.

Beispiel 1: ein kurzes Stück mit dem Rad durch die
Fußgängerzone fahren
Gebrüllt werden Dinge wie „verboten“, „das kostet 10 €“,
„absteigen!“
Beispiel 2: ein Stück wird mit dem Rad auf der falschen Seite
gefahren, selbige Sprüche bekommt man zu hören.
Beispiel 3: im Zug stellt man MAL seine Füße leicht auf den
gegenüberliegenden Sitz
„Machen Sie das zu Hause auch??!!“ „Diese deutsche Kultur!“

Tja, wo sie Recht haben, haben sie Recht. Ich jedenfalls setze
mich auch nicht gern dahin, wo andere ihre schmutzigen Schuhe
hingestellt haben. Und ich ärgere mich auch, wenn andere von
mir erwarten, dass ich auf ihre Falschfahrerei und den damit
verbundenen Gefahren Rücksicht nehme, sie selber aber das Wort
Rücksicht nicht kennen.

Es geht einem furchtbar auf die Nerven, dass einem fremde
Menschen meinen sagen zu müssen, was man zu tun hat, Polizist
spielt, gar den Weltverbesserer mimt und noch dazu eine
Diskussion anfängt.

Das verstehe ich gut. Schließlich sind Gesetze und Regeln
dafür da, anderen das Leben schwer zu machen, nur einem selber
nicht.

Wie kann man lernen, sich nicht von diesen provozierenden
Menschen den Tag zu verderben? Und wie reagiert man geschickt?

Indem man sich wenigstens ein wenig an die bestehenden Regeln
hält? Soll das Zusammenleben mit so vielen Menschen leichter
machen, aber vielleicht willst Du das ja gar nicht?

Natürlich will ich das. Ich habe mich doch deswegen bewusst an dieses Forum gewandt um damit umgehen zu können. Und sich an Regeln zu halten ist selbstverständlich, aber sicher brichst sowohl du als auch ich als auch jeder andere sie mal.

Keine

Frage, es gibt jede Menge Leute, die päpstlicher als der Papst
sein wollen, aber Leute wie Du können auch nerven :wink:
Menschenskind, bist Du immer so verkniffen?

verkniffen? so kommen mir eher diejenigen vor, über die ich hier rede.

Renate

Also, natürlich sind die Beschwerden hier und dort berechtigt. Wobei manche auch in Korintenkackerei ausarten. Und ich habe es gleicht befürchtet, dass es hier solch reaktion hagelt. Allerdings spiegel ich hier auch keinen „Asozialen“ oder „Anarchisten“ wider. Es ist eine Feststellung von einzelnen Ereignissen der vergangenen Jahre. Was mich an den Beschwerden stört ist die Art und Weise vieler dieser Leute. Ich finde, Höflichkeit zwischen Menschen gehören zum A und O und finde es respektlos, wenn man sich nicht so verhält. Der Ton macht die Musik. Ist mein Artikel nun besser verständlich??

Hallo,

wiederholt kommt es im Leben vor, dass man von (meist Älteren)
Menschen aus heiterem Himmel regelrecht angemacht wird. Dabei
handelt es sich bei dieser Erfahrung um Lapalien.

Naja Lapalien…

Beispiel 1: ein kurzes Stück mit dem Rad durch die
Fußgängerzone fahren
Gebrüllt werden Dinge wie „verboten“, „das kostet 10 €“,
„absteigen!“

Ja, weil es eine Fußgängerzone ist, andere Verkehrteilnehmer halten sich ja auch daran, wieso solltest Du (und einige Deine radfahrenden Gleichgesinnten) da Ausnahmen machen dürfen?

Beispiel 2: ein Stück wird mit dem Rad auf der falschen Seite
gefahren, selbige Sprüche bekommt man zu hören.

Ja weil es gefährlich ist, nicht nur für Dich, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer. Wieso solltest Du Ausnahmen machen dürfen während andere sich an die Regeln halten?

Beispiel 3: im Zug stellt man MAL seine Füße leicht auf den
gegenüberliegenden Sitz
„Machen Sie das zu Hause auch??!!“ „Diese deutsche Kultur!“

Ehrlich? Ein solches Verhalten zeugt nicht gerade von gutem Benehmen und ist sehr rücksichtslos anderen gegenüber…wie die anderen genannten Aspekte auch.

Es geht einem furchtbar auf die Nerven, dass einem fremde
Menschen meinen sagen zu müssen, was man zu tun hat, Polizist
spielt, gar den Weltverbesserer mimt und noch dazu eine
Diskussion anfängt.

Ja das ist wirklich ärgerlich nicht?

Wie kann man lernen, sich nicht von diesen provozierenden
Menschen den Tag zu verderben? Und wie reagiert man geschickt?

Ganz einfach, fahr nicht dort wo es nicht erlaubt ist, fahr nicht in verkehrter Richtung denn Verkehrsregen gelten auch für Radfahrer und behalte Deine beschuhten Füße bei Dir, auf Sitzflächen gehören sie jedenfalls nicht.

Das ist zumindest der effektivste Weg derlei dumme Sprüche abzustellen, auch wenn er Dir nicht sonderlich gefallen mag.

Gruß
Maja

Hallo Ralf,

unumstritten, dass die ein oder andere Beschwerde berechtigt ist. Es geht hier nicht ums angegriffen fühlen, sondern um die Artikulationsweise, den Tonfall, die Worte - das finde ich respektlos und sehr unhöflich. Ich mache doch so was auch nicht, selbst wenn ich etwas an jemandem störend finde. Wenn, dann bin ich freundlich.

Und dann stelle ich mir die Frage, was es bringen soll, dass diese Menschen einen anmeckern. Glauben sie, dass man wegen ihnen unverzüglich das Verhalten ändert? in der Tat - wie ich ja nun auch - denkt man mehr darüber nach. Aber was nehmen sie sich heraus?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Mensch, gut, dass ich deine Ironie nicht bemerke und vielen Dank für deine klugen Hinweise.

Ich nehme an, ich kann dich mit in „diese Kategorie Menschen“ einreihen.

Oder die message meines Artikels ist einfach anders rübergekommen als sie gemeint war.

Hallo,

unumstritten, dass die ein oder andere Beschwerde berechtigt
ist.

Bei den Beispielen, die du angeführt hast, sind sie jedesmal berechtigt.

Es geht hier nicht ums angegriffen fühlen, sondern um die
Artikulationsweise, den Tonfall, die Worte - das finde ich
respektlos und sehr unhöflich.

Ich finde es respektlos und unhöflich, wenn jemand die Schuhe auf eine Sitzfläche stellt, auf die ich mich sitzen möchte.

Ich mache doch so was auch
nicht, selbst wenn ich etwas an jemandem störend finde. Wenn,
dann bin ich freundlich.

Vielleicht sind die Leute so, weil sie ,wenn sie es freundlich sagen, immer angemeckert werden. Vielleicht fühlen sie sich selbst nicht wohl dabei, jemandem etwas sagen zu müssen, was jeder eigentlich von allein wissen müsste, und sind deshalb unsicher und vergreifen sich deshalb im Ton?

Und dann stelle ich mir die Frage, was es bringen soll, dass
diese Menschen einen anmeckern. Glauben sie, dass man wegen
ihnen unverzüglich das Verhalten ändert? in der Tat - wie ich
ja nun auch - denkt man mehr darüber nach.

Ob es etwas bringt, ist fraglich ,vielleicht deshalb auch die Reaktion: Man ist schon vorher sauer, weil man weiß ,dass es nichts bringt.

Aber was nehmen sie
sich heraus?

Aus deinen Worten klingt heraus, dass du es überhaupt nicht verstehen kannst, dass jemand so ein Verhalten stört. Aber die Menschen, die etwas sagen, denken vielleicht: Was nimmt diese Person sich heraus mit ihrem Verhalten?

Allgemein wird immer nach Zivilcourage gerufen. Man möchte sie haben, wenn jemand angegriffen wird. Man möchte, dass Leute nicht wegsehen und helfen, wenn es nötig ist. Das Wegsehen fängt aber schon bei den Kleinigkeiten an. Und wenn doch jemand etwas sagt und reagiert, dann wird er als Spießer oder Schlimmeres beleidigt.

Man kann nicht beides haben und man kann sich nicht nach eigenem Gutdünken aussuchen, wo man denn nun die aktiven Bürger haben will.

Gruß
Elke

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Immer schoen an die Regeln halten und auch aufpassen, dass die Anderen sich genauso dran halten haha.

Ich lache einfach nur oder frage, wer sie zum Wachhund ernannt hat oder sage, dass es mir leid tut, dass sie so einen schlechten Tag haben.

Ich weiss nicht, vielleicht kann man das „Zurechtweisen von Mitmenschen“ als typisch deutsch bezeichnen (ich habe sehr lange im Ausland gelebt und hatte NIE Sprueche zu hoeren bekommen, wie hier in Deutschland) oder sind es einfach nur Menschen, die so arm dran sind, dass sie sich ueber „kleine Abweichungen“ aufregen muessen.

Jedenfalls werden die Sprueche nicht aufhoeren, egal wie man reagiert, dafuer gibts zuviele Spruecheklopfer. Wenn die diese Energie mal beim Waehlen oder anderen WICHTIGEN Dingen aufbringen wuerden! :smile:

1 „Gefällt mir“

Mensch, gut, dass ich deine Ironie nicht bemerke und vielen
Dank für deine klugen Hinweise.

Ich weiß nicht welche Ironie Du da bemerkt haben willst, ich maine das ernst…vielleicht interpretierst Du falsch (oder kriegst Hinweise der anderen Leute in den falschen Hals?)?

Ich nehme an, ich kann dich mit in „diese Kategorie Menschen“
einreihen.

In welche denn? Die die sich lautstark beschweren? Eher nicht, ich wünsche Dir höchstens Pest und Cholera an den Hals ;o)
Nein im Ernst, wenn es etwas ist was gefährlich ist, wie rücksichtsloses Radfahren, würde ich vielleicht schon etwas sagen…in welchem Ton hängt dabei auch von meinem Gegenüber ab.

Oder die message meines Artikels ist einfach anders
rübergekommen als sie gemeint war.

Wie sollte man Dich denn darauf aufmerksam machen, dass das was Du tust weder erwünscht noch erlaubt ist? Wie möchtest Du denn angesprochen werden?

Du weißt doch ganz genau, dass Du etwas tust was in Deutschland nicht regelkonform ist (die Deutschen lieben es nunmal für alles eine Regel zu haben) und gerade Radfahrer geniessen -oft auch zu recht- nicht gerade den besten Ruf, so dass hier die Fronten eh etwas verhärtet sind. Da muß man dumme Sprüche ja nicht erst noch provozieren.

Gruß
Maja

Also, Fuesse auf dem Sitz, da muss ich zustimmen, wuerde ich auch nicht machen.

Und ja Zivilcourage ist unbedingt wuenschenswert, aber die „Schlachten weise waehlen“. „Ermahnungen“ zaehlen fuer mich nicht zum Bereich Zivilcourage. Dafuer braucht man keine.

Moin,

Es geht hier nicht ums angegriffen fühlen

Sag doch einfach, wie Du angesprochen werden möchtest, wenn Du flegelst.

Wenn, dann bin ich freundlich.

Mir scheint, von Dir könnte ich was lernen.

Aber was nehmen sie sich heraus?

Sie sprechen Dich auf ein Fehlverhalten an, von dem sie betroffen sind. Sie möchten nicht dauernd damit rechnen müssen, dass ein Radler aus der falschen Richtung kommt. Und sie haben keine Lust, die Hose schon wieder zur Reinigung zu bringen, weil jemand seine Quanten auf die Sitzbank gestellt hat, ob beschuht oder barfuß.

Die dämlichste Antwort, die ich mal bekommen habe: „Meine Schuhe sind nicht dreckig!“ Darauf ich: „Guckst Du vorher, ob es geregnet hat?“ Da kam nur noch belämmertes Schweigen.

Gruß Ralf

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deine Tips sind gut, ich musste grinsen. Ich werde sie mir merken.

Du hast recht: „Typisch deutsch“. wo du es sagst: vor 4 Jahren kam ich aus einem jahrelangen Auslandsaufenthalt zurück - es muss daran liegen, dass ich damit also „Probleme habe“.

Wo hast du gelebt?

Danke für deinen Beitrag!

Da bringst du mich auf die Idee: ich habe viele Jahre im Ausland gelebt. Da habe ich wohl eine andere Einstellung und sehe Dinge nicht so verbissen. Regeln hin oder her.

danke dir für deine Beiträge

Hallo,

Und ja Zivilcourage ist unbedingt wuenschenswert, aber die
„Schlachten weise waehlen“. „Ermahnungen“ zaehlen fuer mich
nicht zum Bereich Zivilcourage. Dafuer braucht man keine.

Aber das fängt es an. Wie oft sieht man in öffentlichen Verkehrsmitteln Kinder/Jugendliche rumrotzen und keiner guckt hin (man möchte ja nicht als Spießer gelten). Gerade weil es niemand macht, deshalb ist es dann so „over the top“, wenn doch mal einer was sagt. Man schluckts 20 runter und wenn man beim 21. Mal was sagt, vergreift man sich leichter im Ton.

Gruß
Elke

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Hallo,

Du hast recht: „Typisch deutsch“. wo du es sagst: vor 4 Jahren
kam ich aus einem jahrelangen Auslandsaufenthalt zurück - es
muss daran liegen, dass ich damit also „Probleme habe“.

Komisch, ich hab 25 Jahre im Ausland gelebt und keine Probleme damit. Andere Kultur, andere Sitten - klar - manches was in Deutschland die Mehrheit stört, wird in Afrika ignoriert, und umgekehrt.

Aber das, was man dort für wichtig hält, das wird rabiater eingefordert als in Deutschland. Ich habe zum Beispiel in Afrika erlebt, dass ältere Menschen viel öfter etwas einklagen (zum Beispiel Sitze im Bus, da kriegt man schon mal einen Stock in die Seite, wenn man für eine ältere Frau nicht Platz macht). Oder wenn sich jemand vordrängt im Laden. Wobei das Einfordern fast immer nur von Alten gegenüber Jungen kommt.

Gruß
Elke

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Ich finde, Höflichkeit zwischen Menschen gehören zum A und O und finde es
respektlos, wenn man sich nicht so verhält.

Dein Verhalten ist selbst unhöflich, da kannst Du keine höfliche Reaktion erwarten.

Gruß,

.m

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Hi
Mich nerven solche Belehrungen auch. Ich sage dann meistens etwas, worauf die alten Miespeter auf der Stelle verstummen (entweder tot umfallen vor Schreck oder aber nix mehr sagen können).
Da habe ich spontan ganz unterschiedliche Repliken drauf. Neulich hat mich z.B. ein Autofahrer angehupt, nachdem ich mit dem Fahrrad langsam bei grün über den Zebrastreifen fuhr, anstatt das Rad zu schieben. (Ich sage: langsam! fuhr.) Der Kerl lässt mich vorbei, okay, und DANN hupt der Bursche. Ich hab den sowas von durch seine Fensterscheiben angeschrien, dass der fast n Herzinfarkt bekommen hat.
Es gibt aber auch andere Möglichkeiten. Was ich auch noch gerne nach so einer blöden Anmache tue, ist folgendes. Ich sage ganz ruhig und in gepflegtem Tonfall:
„Wissen Sie eigentlich, was für ein großes Glück Sie haben, dass ich kein Neonazi, Skinhead oder Hooligan bin? Schauen Sie, ich hätte ihnen jetzt sämtliche restlichen Zähne einschlagen können für diese Bemerkung, aber Sie kommen merkwürdigerweise ohne jede körperliche Malässe davon. Wie finden Sie das?“
Du siehst, es gibt genug zu tun…
:wink:
Es grüßt dich
Branden

Hallo,

versuchs doch mal mit folgendem Satz als Gegenreaktion:

„Hat ihnen schonmal jemand gesagt, dass man fremde Leute nicht einfach so anpflaumt.“ (oder ähnlicher Wortlaut)

Gruß

Samira

Hallo,

"Wissen Sie eigentlich, was für ein großes Glück Sie haben,
dass ich kein Neonazi, Skinhead oder Hooligan bin?

ich halte es für bedenklich, wenn man ausgerechnet bei den Schlägertruppen „Zuflucht“ sucht. Die Argumentation „aber es gibt noch viel schlimmeres“ gehört zu den schwächsten überhaupt. Darauf in dieser Weise zu reagieren kann nur Agressionen schüren. Wieso eigentlich nicht die Zurechtweisungen ignorieren oder besser noch „Entschuldigung, war in Gedanken“ sagen? Aber heute ist das eigene Verhalten ja per Definiton richtig, wieso sollte man das Wort „Entschuldigung“ überhaupt noch in den Mund nehmen?

Gruß, Niels

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