Mind: antworten
Hi, wo bleibt deine Reaktion Mind? Oder bist du platt?
Hallo Matthias,
die folgenden Ausführungen beziehen sich auf das Schulrecht
des Landes Baden-Württemberg, was für dich auch angemessen
sein sollte, da du offenbar dort zur Schule gehst.
Japp, ok.
Wird nicht jedem Schüler eingebleut, dass er so gut wie keine
rechte hat? Aber das stimmt nicht! Die Grundgesetze gelten
auch in der Schule!Das ist korrekt.
Der Schüler ist aus der Sicht der Lehrer ein unmündiger
Mensch, der durch eine strenge Führung (absolute Autorität)
geleitet werden muss.Bitte gib dazu eine Quelle an.
Welche Quelle bitte, dieser Satz stammt von mir und meinen Erfahrungen!
Wir leben in einem „demokratischen System“, aber kann mir
jemand sagen, was in der Schule demokratisch ausgerichtet ist?Die Schülermitverwaltung ist z. B. Ausdruck dieses
Demokratieverständnis. Bist du Klassensprecher?
Ebenso ist die Elternvertretung ein Teil davon.
Es heißt Schülermitverantwortung und in diese kommen nur Personen, die das Schulsystem und die vorherrschenden Richtlinien akzeptieren bzw. repräsentieren können. Also nichts für mich.
Alle diese Dienste (Elternvertretung, Schülervertreter, Klassensprecher) sind dienste, die man lieber irgend jemand anderen machen lässt, meist die, die eben beliebter zu sein scheinen, nicht die, die Kompetent genug sind. Jedenfalls so ist meine Erfahrung.
Wenn ich Klassensprecher wäre, hätten es die Lehrer noch schwerer, das kann ich dir sagen 
Z.B. Art. 1[Menschenwürde, Grundrechtsbindung der
staatlichen Gewalt]:
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und
zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
oder
Art. 2 [Handlungsfreiheit, Freiheit der Person]:
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner
Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt
und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das
Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche
Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.
oder
Art. 12 [Berufsfreiheit, Verbot der Zwangsarbeit]
(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden,
außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle
gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.
(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten
Freiheitsentziehung zulässig.Was möchtest du mit diesen Auszügen aus dem GG ausdrücken? Das
GG gilt auch für Schule, ich wiederhole mich also hier.
Es soll nur als Veranschaulichung dienen.
_> > Werden die Grundgesetze /-rechte vieler Schüler nicht oftmals
stark eingeschränkt?
Beispiele von Lehrern:
- Sitz endlich still, hampel nicht herum!
Ein Grundrecht auf Hampeln im Unterricht ist mir nicht
bekannt. Wer zu viel hampelt sollte sich Ausgleich durch Sport
suchen oder eventuelle ärztlichen Rat suchen.
- Sitz anständig/aufrecht hin!
Die Sitzhaltung ist Ausdruck der allgemeinen Einstellung zum
Unterricht. Schuhe auf dem Nachbarsitz z. B. drücken eine sehr
unangemessene Einstellung aus.
- Hör endlich zu, es ist doch wichtig!
In diesem Falle nimmt der Lehrer eine Erziehungs- und
Biildungsaufgabe wahr, die er laut § 38 Schulgesetzt des
Landes Baden-Württemberg hat.
- Du darfst jetzt nicht Essen/Trinken!
Essen und Trinken z. B. im Chemieuntericht kann gefährlich
sein. Warum muss ein Schüler während dem Untericht Essen? Dazu
sind Pausen da.
- Gib mir mal den Brief, ich will wissen, was du da
geschrieben hast.Der Brief hat offenbar den Unterich gestört. Der Lehrer ist
nach § 23, II Schulgesetz befugt, den unmittelbaren Grund der
Störung zu beseitigen. Er hat allerdings nicht das Recht, den
Brief zu lesen. Sollte dies öfters vorkommen wende dich an den
Vertrauenslehrer._
Zu alle dem möchte ich mich ungern wiederholen. Nur soviel, es sind Beispiele und sollen nur die starke Einschränkung verdeutlichen.
Es sind nicht unbedingt super Beispiel, aber den Ansatz soll nur verdeutlicht werden. Keinen Bezug zu mir!
Das Problem hierbei ist einfach auch, dass Schüler der
Oberstufe meist gleich behandelt werden, wie die in der
Grundschule. Also lieber keine selbstständigen Entscheidungen
treffen lassen, alle Schüler sind sowieso faul und lernen nix
selbst. D.h. der Lehrer setzt alle Themen genau präzise fest
und alle haben sich danach zu richten.Lehrer setzen Themen nie fest. Es gibt Bildungspläne, die
erfüllt werden müssen. Diese kannst du bei den Verlagen
bestellen.
Wenn die Lehrer nicht stillschweigend diese Pläne akzepieren würden und vielleicht beim Oberschulamt einmal Protest einlegen würden, hätten sie bestimmt mehr Chancen. Aber was interessiert es manchen Lehrer, welchen Stoff er vermitteln soll. Es ist ja nur verpflichtet diesen Stoff zu vermitteln, und alles as darüber hinaus geht ist zusätzliche Arbeit, also weg damit…
Eigeninitiative ist ein Fremdwort in der Schule!
Dies entspricht nicht den Empfehlungen zur Oberstufe. Wie
kommst du zu dieser Aussage?
Ich habe mich schon des öfteren weit über das normale Niveau hinausbegeben und meist ein Mehrwissen gegenüber dem Lehrer erlangt, aber anstatt ein Lob oder eine gute Note zu bekommen, bin ich zurechtgewiesen worden und die Lehrer haben auf ihren Autoritäten beharrt und „meine Wahrheiten“ als falsch deklariert.
Oder ein aktuelles Beispiel:
Wir haben uns stark für das Thema Schulsystem ind Deutschland und dessen Verbesserung interessiert. Wir hatten mit dem Lehrer (Geschichte, Gemeinschaftskunde) ausgemacht, dass wir darüber ein längeres Referat halten werden. Wir haben uns viele Bücher ausgeliehen , alles zusammengefasst und unsere Erfahrungen miteingebracht. Das Ganze, bis hierhin ist schonmal ein Mehraufwand zum normalen Referat (das sowieso meist aus dem I-Net gezogen, abgeändert und vorgetragen wird).
Wir haben diese Ergebnisse aber nicht vorgetragen, da es uns zu wenig war, wir haben weitergeforscht und ein komplett neues System aufgebaut, das auf den Erkenntnissen und dem Wissen, das wir erlangt haben aufbaut. Nur ist das ganze weit komplexer, als man sich das als „normalen Lehrer und normalen Schüler“ vorstellen kann. man muss komplett umdenken und in neuen Strukturen denken.
Für das Referat und die Ausarbeitung habe ich 9 Punkte bekommen und der Lehrer meinte, es sei einfach so, dass man nicht die Arbeit und zeit bewerten könne sondern das Resultat (er meinte allein die präsentation, die auch nicht wirklich gut verlief, da das Thema viel zu schwierig rüberzubringen war und man in neuen Strukturen denken hätte müssen.
Jedenfalls hat mich das insgesamt nur bestätigt - in meinem Wissen und meinen Erfahrungen - ,dass das Bewertungssystem und somit auch das Schulsystem einfach veraltet und mehr schadet als nützt.
Und falls das Wort doch einmal aufkommen sollte, wird diese
gleich wieder vernichtet. Z.B. durch unfaire Notengebung
usw…Wann ist Notengebung unfair?
s.o. Beispiel… Es gibt meines Wissens auch keine faire Notengebung, nur weitgehende Notengebung, die nicht weiter kritisiert wird, da sich die Meisten gerecht behandelt fühlen (subjektive Notengebung). jeder Lehrer macht sich seinen eigenen Kriterien, an die sich der Schüler halten muss und die dann gelten. „Schwachsinnig“, wie ich finde…
An wen - ich frage bewusst so - kann sich ein Schüler wenden,
wenn er Probleme mit einem Lehrer oder der Notengebung bzw.
wenn er findet, dass er nicht „richtig“ gefördert wird?Zunächst an den betreffenden Fachlehrer, dann an den
Vertrauenslehrer. Gegebenenfalls kommt eine Fach- oder
Dienstaufsichtsbeschwerde in Frage. Diese ist an die
Schulaufsicht zu richten, d.h. bei GHS an das zuständige
Schulamt, ansonsten das OSA.
Verstehst du mich nicht, oder willst du es nicht?
Es sind alles Teile des Systems (ab sofort mit T1 beschrieben) und die allgemeine Faulheit herrscht auch hier. Ich meine damit, man sagt einfach, bisher ist es so gegangen, also warum sollte man es jetzt auf einmal ändern, nur weil sich ein paar Schüler ungerecht behandelt fühlen…
Es bringt absolut nichts sich (als Schüler) an diese Stellen zu wenden, weil man wie oben beschrieben - als unmündiger Mensch - angesehen wird, der sowieso nichts durchsetzen kann.
Vertrauenslehrer?
Ich denke das wird nichts bringen, da diese teil des Systems
und Kollegen der betroffenen Lehrer sind!Denke weiter, dann fällt es dir vielleicht ein.
Nein, ich war auch dort schon… (T1)
Schulleitung?
Diese hat doch keine zeit für solche „kleine“ Probleme!Schon ausprobiert? Dies gehört zu den Aufgaben der
Schulleitung.
Noch nicht probiert, aber ich denke nicht, dass ich dort auf Wohlwollen stoßen werde, auch deshalb, da man uns stark in der Ausübung eingeschränkt hat, von seitens der Schulleitung. auch T1!!
SMV?
Meist sind in dieser Vereinigung nur Personen vertreten, die
unter die kategorie „ja-Sager“ passen und sich nicht gegen
meinungen auflehnen wollen. Der Weg des geringsten
Widerstandes ist hier der meist Gewählte.Bildungsministerium?
LOL, wer denkt, dass die Zeit haben für solche Lapalien…
Dort wird lieber über Reformen entschieden, die das Volk
beruhigen und das Bildungssystem besser aussehen lassen.Es handelt sich um das Kultusministerium. Dieses ist für deine
Probleme nicht zuständig. Für so etwas hat man dort in der Tat
keine Zeit.
Für was haben die dann Zeit? Meiner Meinung nach ist dies ein BUNDESWEITES Problem und sollte als solches auch behandelt werden bzw. **geht auch alle an, denn schließlich ist es die ZUKUNFT des Landes!
Ich verweise nochmals auf Vertrauenslehrer und
OSA.
T1, mehr gibt es dazu wirklich nicht zu sagen. Naja OSA hab ich noch nicht probiert, aber ich werde mein Glück versuchen, sonst bleibt mit immer noch die 4. Gewalt, die Presse…
Man sieht also, an wen man sich wendet, „ein Griff ins Klo“.
Diese Aussage zeugt leider von falscher Information und ist
absolut falsch.Habt Ihr selber Erfahrungen damit? Vielleicht auch Lehrer
selber?
Oder genervte Ex-Schüler, die sich nur nie getraut haben, sich
gegen das (ungerechte/undemokratische) System aufzulehnen?Viele Grüße, ein genervter Schüler, dessen Selbstinitiative
bergegroß ist, aber im aktuellen Schulsystem nicht zu zug
kommt. Und wenn, dann wird diese negativ von Lehrerseite
bewertet, ohne wirkliche Begründung.Wrde doch selbst SMV-Mitglied!
Im übrigen gilt Art 19 IV GG. Und gegen jeden Verwaltungsakt
bzw. eine Note mit VA-Charakter kannst du ja Rechtsmittel
einlegen.
s.o. T1 bzw. würde nichts bringen und die nötigen Kapazitäten kann ich auch nicht aufbringen (Zeit, …).
Übrigens ist es noch gar nicht so lange her, da waren Schulen
Anstalten und es galt Anstaltsrecht. DA hatte man WIRKLICH
kaum Rechte. Seite dem Schulgesetz in BaWü (war glaub so 1975)
hat der Schüler die üblichen Abwehrrechte gegenüber der
Verwaltung.
Gut so, oder will jemand wieder eine Diktatur ind er Schule?
Wenn dir aber die Situation nicht gefällt: Du bist ja nicht
mehr schulpflichtig, also musst du nicht in die Schule.
Genau das sagen alle, denen ich von den Problemen der Schule bzw. des Schulsystems erzähle. Das problem ist, dass es allgememein bekannt ist, dass man das Abitur haben muss 1. um zu studieren, 2. um spezielle Ausbildungen zu machen oder einfach nur anerkannt werden will. Wäre dies nicht so, wäre ich 100% nicht mehr auf der Schule. Also wie man sieht bin ich ein „freiwilliger Unfreiwilliger“, denn ich ich mache mich Gedanken über meine Zukunft…
ich kann dir nur mal empfehlen die PDF-Datei anzuschauen und zu lesen, die wir zum Thema Schulsystem ausgearbeitet haben ( http://www.denk-anders.de )
Darf ich fragen, welchen Beruf du hast? Nicht zufällig Lehrer? *gg*
Gruß
MiND
BTW: sorry, dass ich erst so spät antworte, ich hoffe es reicht noch
**
Hallo Leute,
es ist schade, dass über das Thema so diskutiert wird. Die meisten gehen auf Kleinigkeiten ein und hacken auf unwichtige Punkte rum, oder stellen unsinnige Vergleiche an.
Ich gehöre auch zu StealthMind Project und kenne MiND aus dem Real Life. Deswegen kenne ich auch die Absicht, die hinter diesem Thread steckt.
Die meisten haben gar nicht beachtet, dass die Überschrift „Rechte der Schüler…?“ zuerst eine Frage sein soll und keine Behauptung. Es ist die Frage, wie viel Rechte der Schüler hat und haben darf.
Und die genannten Beispiele sollen nicht zeigen, dass man im Unterricht das Recht haben sollte zB zu Essen, die Beispiele stellen nur diese Frage.
Ich nehme mal ein Beispiel raus:
Darf der Schüler in der Schule während dem Unterricht Briefe schreiben?
Wenn man das verbieten will, braucht man einen Grund. Ein Grund wäre: Der Schüler stört damit den Unterricht. Fraglich, ob das stimmt.
Die Lehrer scheinen aber das Recht zu haben, mir das zu verbieten und mir die Briefe wegzunehmen. Gibt es ein Gesetz, dass mir das verbietet? Und wenn ja, was ist dann damit? Der Lehrer liest meinen Brief. Darf er das?
Eigentlich nicht. Man kann mir verbieten die Briefe zu schreiben, aber niemand darf diese Briefe ohne meine Erlaubnis lesen.
Daran müssen sich die Lehrer auch halten, theoretisch. In der Praxis sieht es anders aus. Während sich die Lehrer in der Oberstufe kaum noch trauen diese Briefe zu lesen, auch wenn ihnen die Augen funkeln, wird das in der Grundschule oder in den früheren Klassen von Haupt- und Realschule immer gemacht.
Und kann man sich dagegen wehren? In der 7. Klasse kennt kaum ein Schüler seine Recht. So muss er das ertragen, was der Lehrer macht, und er muss glauben, dass der Lehrer immer das Richtige tut, da ihm das ja immer gesagt wird.
Das passierte in allen Klassen, in denen ich früher war, bei fast allen Lehrern. Und das verletzte die Würde der Schüler, denn die anderen durften auch kräftig darüber lachen.
Und was ist an der Oberstufe? Hier wird zB die Eigeninitiative unterdrückt, ohne Ende. Neben dem Beispiel von MiND habe ich auch etwas: Wir haben an der Schule ca. 600 Lehrer und Schüler befragt. Während der Auswertung jedoch hat uns der Schulleiter VEBROTEN, diese Ergebisse neben der Schule zu nutzen.
Mag sein, dass die Schule das Recht hat, uns sowas zu verbieten. Aber ist das auch gut? Wir haben verdammt viel Arbeit investiert, freiwillig, und die Schulleitung verbietet uns das, ohne mit uns nur ein Mal zu reden.
Und was ist mit der Demokratie? Naürlich kann ein einzelner Lehrer nicht sagen, dass man ein anderes Thema macht. Dazu muss sich das ganze System ändern.
Und man muss von den typischen Denkweisen abkommen. Unterricht muss nicht in 30-Schüler Klassen durchgeführt werden. Die Schüler müssen Lernen nicht grundsätzlich hassen. Und Zwang muss nicht sein, um gute Ergebnisse zu erreichen.
Bei diesem Thema geht es doch nicht darum, dass ich in der Schule Essen will oder quer Sitzen will. Es geht darum, dass sich wichtige Ansichten ändern müssen, dass sich ein System verbessern muss. Die Geschichte der Menschheit zeigt, dass der Menschn Fehler macht und das der Mensch Fortschritt und Verbesserung braucht.
Kein System konnte sich ewig halten. Und auch dieses System muss verändert werden.
Und noch etwas zu den Rechten der Schüler: Wenn man über Rechte redet, dann sollte man nicht immer auf die Grundgesetze schauen, denn die sind auch nicht perfekt. Man muss immer über den Tellerrand hinausschauen, hinterfragen und nachdenken.
Jetzt reicht’s aber langsam!
Hallo StealthArmor (leider verschweigst Du uns deinen richtigen Namen),
da ich mich in der Oberstufe (aus Lehrersicht) nicht auskenne, möchte ich mich auf die Bereiche beschränken, zu denen ich etwas beitragen kann.
Daran müssen sich die Lehrer auch halten, theoretisch. In der
Praxis sieht es anders aus. Während sich die Lehrer in der
Oberstufe kaum noch trauen diese Briefe zu lesen, auch wenn
ihnen die Augen funkeln, wird das in der Grundschule oder in
den früheren Klassen von Haupt- und Realschule immer gemacht.
Du kennst also alle Haupt- und Realschulen sowie deren Lehrer, um das behaupten zu können? Vielleicht solltest Du mit der Vokabel „immer“ nicht so leichtfertig umgehen, damit disqualifizierst Du dich als ernsthafter Diskussionsteilnehmer. Ich persönlich habe noch keinen Brief eines Schülers gelesen und werde das auch nicht tun.
Und kann man sich dagegen wehren? In der 7. Klasse kennt kaum
ein Schüler seine Recht. So muss er das ertragen, was der
Lehrer macht, und er muss glauben, dass der Lehrer immer das
Richtige tut, da ihm das ja immer gesagt wird.
Schon mal ins Hausaufgabenheft geschaut, das übrigens bei uns für die Klassen 5-8 verpflichtend ist? Dort stehen nämlich die Rechte der Schüler, lesen müsstest Du diese allerdings noch selbst.
Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, es ist auch schon vieles genannt worden, dem ich uneingeschränkt zustimme (u.a. von Christopher und Eckard).
Nur eines vielleicht noch: Wer dauernd seine Rechte einklagen möchte, sollte auch seine Pflichten kennen und erfüllen.
Gruß Alex
Hallo Mind.
Hast Du schon mal etwas über Waldorfschulen gehört?
Sieh mal unter http://www.waldorfschule.de nach.
Ich denke, das ist etwa das, wonach Du suchst, oder?
Ansonsten rate ich Dir, mal Deine Initiativen in eine Richtung zu lenken, die Dir in Deinem weiteren Lebensweg dienlicher sind, als hier den Aufstand zu proben.
Grüße,
Grünblatt
Hallo Mind.
Hast Du schon mal etwas über Waldorfschulen gehört?
Sieh mal unter http://www.waldorfschule.de nach.
Diesen Ansatz von Unterricht kenne ich. Habe mich auch länger damit beschäftigt für die neue Schulsystem-Konzept-Arbeit.
Ich denke, das ist etwa das, wonach Du suchst, oder?
Ja, jetzt im nachhinein wüsste ich einiges, das ich anders hätte machen können, nur leider ist es für mich dafür zu spät.
Die kommenden Generationen sollen es aber besser haben und nicht die gleichen (schlechten) Erfahrungen machen wie ich (und viele Andere)
Aber genau das möchte ich mit der Arbeit auch erreichen.
Ansonsten rate ich Dir, mal Deine Initiativen in eine Richtung
zu lenken, die Dir in Deinem weiteren Lebensweg dienlicher
sind, als hier den Aufstand zu proben.
z.B.?
Ich mache das nicht primär für mich, sondern für die kommenden Generationen.
Es ist auch ein Thema, das von der Öffentlichkeit so gut wie nicht angesprochen wird.
Die Lehrer möchten auch nicht, dass man darüber spricht, weil diese sowieso schon ein schlechtes Bild haben. Einerseits durch die vielen Ferientage, die ein Lehrer hat, dann die viele „freie Zeit“ und andererseits die schlechten PISA-Ergebnisse, für die es Schuldige geben muss.
Mein Ziel ist es die Menschen auf diesen Missstand hinzuweisen und endlich zum Denken anregen.
Es soll endlich zu einer Aufklärung kommen!
Die Medien werden dann das übrige unternehmen…
Gruß
MiND
Hallo StealthArmor (leider verschweigst Du uns deinen
richtigen Namen),
Hi. Ist mein Name wichtig? Mein Name ist Beka, wenn du es unbedingt wissen willst:wink:
da ich mich in der Oberstufe (aus Lehrersicht) nicht auskenne,
möchte ich mich auf die Bereiche beschränken, zu denen ich
etwas beitragen kann.Daran müssen sich die Lehrer auch halten, theoretisch. In der
Praxis sieht es anders aus. Während sich die Lehrer in der
Oberstufe kaum noch trauen diese Briefe zu lesen, auch wenn
ihnen die Augen funkeln, wird das in der Grundschule oder in
den früheren Klassen von Haupt- und Realschule immer gemacht.Du kennst also alle Haupt- und Realschulen sowie deren Lehrer,
um das behaupten zu können? Vielleicht solltest Du mit der
Vokabel „immer“ nicht so leichtfertig umgehen, damit
disqualifizierst Du dich als ernsthafter
Diskussionsteilnehmer. Ich persönlich habe noch keinen Brief
eines Schülers gelesen und werde das auch nicht tun.
Ja, ich war in der Hauptschule, dann Realschule und jetzt Oberstufe. Und ich rede nur davon,w as ich miterlebt habe. Aber vielleicht lebe ich ja in einer ganz anderen Welt, und nur hier passiert sowas, wer weiss.
Und kann man sich dagegen wehren? In der 7. Klasse kennt kaum
ein Schüler seine Recht. So muss er das ertragen, was der
Lehrer macht, und er muss glauben, dass der Lehrer immer das
Richtige tut, da ihm das ja immer gesagt wird.Schon mal ins Hausaufgabenheft geschaut, das übrigens bei uns
für die Klassen 5-8 verpflichtend ist? Dort stehen nämlich die
Rechte der Schüler, lesen müsstest Du diese allerdings noch
selbst.
Diese Pflicht hatte ich nie. Wieder etwas, das nur der Lehrer bestimmt, weil er kann?
Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, es ist auch schon vieles
genannt worden, dem ich uneingeschränkt zustimme (u.a. von
Christopher und Eckard).
Nur eines vielleicht noch: Wer dauernd seine Rechte einklagen
möchte, sollte auch seine Pflichten kennen und erfüllen.
Ich will hier nicht rumheulen, einen Aufstand anzetteln oder mehr Rechte einklagen oder was sonst noch hier so erwähnt wurde.
Es geht mir nur darum, dass man über die aktuelle Situation nachdenkt und überlegt, was man verbessern kann.
Und für mich ist es unverständlich, wenn sich jemand, wie unsere Schulleitung, dagegen wehrt.
Auch hier soll es eine sinnvolle Diskussion und konstruktive Kritik sein, und keine Massenbeschwerde.
Gruß Alex
Gruß Beka
Darf ich fragen, welchen Beruf du hast? Nicht zufällig Lehrer?
*gg*
Darfst du.
Angehender Lehrer ist korrekt.
Wechsel doch auf meine Schule, dann liefern wir uns mal eine fetzige Diskussion über deine Ideen *g* *Scherz*
Deine Ausarbeitung hab ich kurz überflogen. Was ich z. B. nicht gut finde: Der so stark geforderte Einfluss der Wirtschaft. Schule ist nicht primär dazu da, der Wirtschfat perfekt geformte Kandidaten zur Einstellung zu liefern. Und außerdem wird heuet ohnehin mehr auf die Bedürfnisse der Wirtschaft geachtet, gerade an den beruflichen Gymnasien und die bist auf einem solchen Gymi.
Ich bin aber kein wirtschaftsfremder Lateinlehrer doer so, sondern Betriebswirt.
Hallo Leute,
hi!
eigentlich hatte ich ja vor mich hier rauszuhalten, aber da hier so sehr schön (für mich) rauskommt, dass wir armen kleinen schüler uns mal wieder die fragen stellen: „wieso eigentlich ich?“ und ich genau diese diskussion mir jetzt 3 jahre lang fast täglich von einigen meiner inzwischen ex-klasse anhören durfte, sag ich doch mal was dazu:
Ich nehme mal ein Beispiel raus:
Darf der Schüler in der Schule während dem Unterricht Briefe
schreiben?
Wenn man das verbieten will, braucht man einen Grund. Ein
Grund wäre: Der Schüler stört damit den Unterricht. Fraglich,
ob das stimmt.
mit schreiben an sich stört keiner. da ein lehrer aber nun mal die pflicht hat, allen - und wenns 32 sind - was beizubringen, verstößt dieser schüler wohl damit gegen den beruf des lehrers, denn der soll ja dafür sorgen, dass er zuhört. also briefe schreiben nicht erlaubt…also wenn alles nichts hilft wegnehmen.
Die Lehrer scheinen aber das Recht zu haben, mir das zu
verbieten und mir die Briefe wegzunehmen. Gibt es ein Gesetz,
dass mir das verbietet? Und wenn ja, was ist dann damit? Der
Lehrer liest meinen Brief. Darf er das?
Eigentlich nicht. Man kann mir verbieten die Briefe zu
schreiben, aber niemand darf diese Briefe ohne meine Erlaubnis
lesen.
Daran müssen sich die Lehrer auch halten, theoretisch. In der
Praxis sieht es anders aus. Während sich die Lehrer in der
Oberstufe kaum noch trauen diese Briefe zu lesen, auch wenn
ihnen die Augen funkeln, wird das in der Grundschule oder in
den früheren Klassen von Haupt- und Realschule immer gemacht.
Und kann man sich dagegen wehren? In der 7. Klasse kennt kaum
ein Schüler seine Recht. So muss er das ertragen, was der
Lehrer macht, und er muss glauben, dass der Lehrer immer das
Richtige tut, da ihm das ja immer gesagt wird.
Das passierte in allen Klassen, in denen ich früher war, bei
fast allen Lehrern. Und das verletzte die Würde der Schüler,
denn die anderen durften auch kräftig darüber lachen.
auf was für schulen bist du`? ich bin jetzt mittlerweile auch 10 jahre auf der schulbank gewesen und habs noch nie erlebt, dass ein zettel geöffnet geschweige denn vorgelesen wurde. die landen vom tisch in den papierkorb. sachen wie handys, kartenspiele usw. bleiben ne stunde vorn liegen und werden dann wieder zurückgegeben.
Und was ist an der Oberstufe? Hier wird zB die Eigeninitiative
unterdrückt, ohne Ende. Neben dem Beispiel von MiND habe ich
auch etwas: Wir haben an der Schule ca. 600 Lehrer und Schüler
befragt. Während der Auswertung jedoch hat uns der Schulleiter
VEBROTEN, diese Ergebisse neben der Schule zu nutzen.
Mag sein, dass die Schule das Recht hat, uns sowas zu
verbieten. Aber ist das auch gut? Wir haben verdammt viel
Arbeit investiert, freiwillig, und die Schulleitung verbietet
uns das, ohne mit uns nur ein Mal zu reden.
über was habt ihr denn ne umfrage gemacht? ich nehm jetzt mal ein primitives bsp.: redaktion der schülerzeitung, 6. klasse…typische umfrage: wer ist euer lieblingslehrer? irgendwann wurden wir da mal gebeten „lasst doch bitte diese frage, wir gehen ja auch nicht durchs kollegiumg und fragen: wer ist euer lieblingsschüler?“ versteh ich irgendwo. wenns so irgendwas war, was am ende ins persönliche der schule oder irgendnem lehrer geht, find ich die reaktion von dem schulleiter zwar immer noch krass, aber wenigstens in ansätzen nachvollziehbar. wenns nur was allgemeines war, dann versteh ich die reaktion nich.
und nochwas zu eigeninitiative. die frage mit den hausaufgaben. bsp. von mir selber: es hieß mal in englisch: „lernt die regeln zum bilden der indirekten rede bis morgen.“ ich dachte: „gut, dann kommt ´ne praktische übung wo du die anwenden musst.“ da ich indirekte rede aber nunmal im blut hab und da wirklich KEINE fehler mache, hab ichs gelassen. nächster tag. ich muss mündlich ein paar sätze in die indirekte rede setzen. nach jedem satz fragt sie mich, ob ich mal die regeln aufzählen könnte, nach denen ich das gebildet hab. ich jedesmal: nein kann ich nicht. die sätze waren aber alle richtig. die konnte das nich glauben und hat mich zamgeschrien. daraufhin hab ich ihr nach der stunde erklärt, das ich mit dieser regelpaukerei mehr fehler machen würde als vorher, weil ich jetzt drüber nachdenk. sone hausaufgabe find ich unsinnig, genau wie solche dinge, wo du genau weißt: „zeitverschwendung, ich kann das doch, warum noch mal ne halbe stunde hinsetzen udn nur schreibarbeit investieren?!“ in solchen fällen sollte man als schüler wohl selber entscheiden, ob man die HA macht oder net. aber erklär das mal jenen die net lernen wollen… usw.
Und was ist mit der Demokratie? Naürlich kann ein einzelner
Lehrer nicht sagen, dass man ein anderes Thema macht. Dazu
muss sich das ganze System ändern.
Und man muss von den typischen Denkweisen abkommen. Unterricht
muss nicht in 30-Schüler Klassen durchgeführt werden. Die
Schüler müssen Lernen nicht grundsätzlich hassen. Und Zwang
muss nicht sein, um gute Ergebnisse zu erreichen.
30-man klassen: is wahr, weniger is besser
warum hasst ein schüler lernen, unterricht, schule und lehrer? aus klischee! weil man „uncool“ wäre, wenn man sagen würde: das thema war interessant, der lehrer is sympathisch, ich bin stolz drauf mal ne gute note zu haben, oder ich will mein abi machen. mit solchen ansicht kannste dich nur verstecken, oder dich in wind stellen und den rest flüchten lassen. schimpf mich ruhig einen spießer, streber, schleimer, sonst was, aber: französisch ist mein leben, eine meiner lehrerinnen würde ich vor meinen klassenkameraden bis aufs messer verteidigen wenn nötig, ich will ein abi von 1,5 oder besser schaffen.
aber schüler vom lernhass wegzubringen ist wahrscheinlich genauso aussichtslos wie den gruppenzwang aus 12-17 jährigen rauszutreiben.
gute ergebnisse erreicht man bestimmt auch net mit zwang, wer net lernen will, tuts auch unter zwang net. aber ohne zwang laufen die, die net wollen, völlig aus dem ruder. aber den nicht-wollern braucht auch keiner hinterherzutrauern, das prinzip: „wer will nach vorn, wer nich nach hinten setzen.“ wäre wohl ein ganz gutes, aber welcher lehrer lässt sich schon gern nachsagen, dass er in seiner klasse massig 5en und 6en dann am endjahr hat. irgendwo schlägt das ja sicher auch aufs image (weiß ich von der, zu der ich dieses prima verhältnis hab (s.o.), sie ist in ansätzen regelrecht gemobbt worden wegen 3 abgängern in einer klasse)
gruß
yvi
bitte seht alle miteinander nichts als persönliche anfeindung an, wenn ich irgendwo völlig falsch gelegen haben sollte, lass ich mir gern gegenteiliges erzählen, kann hier nur von meinen eignen 2 bisher besuchten schulen und erzählungen anderer berichten.
Hallo Leute,
hi!
Hi nochmal:smile:
Und was ist an der Oberstufe? Hier wird zB die Eigeninitiative
unterdrückt, ohne Ende. Neben dem Beispiel von MiND habe ich
auch etwas: Wir haben an der Schule ca. 600 Lehrer und Schüler
befragt. Während der Auswertung jedoch hat uns der Schulleiter
VEBROTEN, diese Ergebisse neben der Schule zu nutzen.
Mag sein, dass die Schule das Recht hat, uns sowas zu
verbieten. Aber ist das auch gut? Wir haben verdammt viel
Arbeit investiert, freiwillig, und die Schulleitung verbietet
uns das, ohne mit uns nur ein Mal zu reden.über was habt ihr denn ne umfrage gemacht? ich nehm jetzt mal
ein primitives bsp.: redaktion der schülerzeitung, 6.
klasse…typische umfrage: wer ist euer lieblingslehrer?
irgendwann wurden wir da mal gebeten „lasst doch bitte diese
frage, wir gehen ja auch nicht durchs kollegiumg und fragen:
wer ist euer lieblingsschüler?“ versteh ich irgendwo. wenns so
irgendwas war, was am ende ins persönliche der schule oder
irgendnem lehrer geht, find ich die reaktion von dem
schulleiter zwar immer noch krass, aber wenigstens in ansätzen
nachvollziehbar. wenns nur was allgemeines war, dann versteh
ich die reaktion nich.
Wir wollten allgemein die Zufriedenheit der Schüler erfahren. Welche Erwartungen hatten sie? Wurden dieser erfüllt? Oder: Hätten die Schüler lieber mehr Theorie oder Praxis im Unterricht? usw.
Es ging nicht um einzelne Personen etc. Es ging um die allgemeine Meinung der Schüler über das System.
Lustig auch: Von 150 Lehrern haben gerade mal 20 die Fragebögen zurückgegeben. Davon waren nur 10 richtig ausgefüllt. Da seien Suggestuvfragen usw dabei. Und andere Ausreden…
Wir haben die Umfrage nach dem Verbot mehreren Personen, auch Lehrern gezeigt, und die konnten dem gar nicht zustimmen. Ein Lehrer (der uns diese Arbeit ermöglichte) versuchte etwas mit der Schulleitung auszuhandeln und konnte grad noch verhindern, dass uns die komplette Arbeit verboten wird. Ein Vertrauenslehrer konnte nicht viel dazu sagen und hatte auch nicht wirklich was zu sagen, immerhin kann er sich nicht gegen die Schulleitung auflehnen. Aber er meinte auch, dass die Umfrage eigentlich in Ordnung ist, und er den Verbot gar nicht versteht. Auch ein anderer Lehrer konnte darüber nur Staunen.
Es gab aber auch Lehrer, die uns mit anderen Augen sahen, besonders, wenn wir wieder mal vor dem Lehrerzimmer standen:smiley:
Und was ist mit der Demokratie? Naürlich kann ein einzelner
Lehrer nicht sagen, dass man ein anderes Thema macht. Dazu
muss sich das ganze System ändern.
Und man muss von den typischen Denkweisen abkommen. Unterricht
muss nicht in 30-Schüler Klassen durchgeführt werden. Die
Schüler müssen Lernen nicht grundsätzlich hassen. Und Zwang
muss nicht sein, um gute Ergebnisse zu erreichen.30-man klassen: is wahr, weniger is besser
warum hasst ein schüler lernen, unterricht, schule und lehrer?
aus klischee! weil man „uncool“ wäre, wenn man sagen würde:
das thema war interessant, der lehrer is sympathisch, ich bin
stolz drauf mal ne gute note zu haben, oder ich will mein abi
machen. mit solchen ansicht kannste dich nur verstecken, oder
dich in wind stellen und den rest flüchten lassen. schimpf
mich ruhig einen spießer, streber, schleimer, sonst was, aber:
französisch ist mein leben, eine meiner lehrerinnen würde ich
vor meinen klassenkameraden bis aufs messer verteidigen wenn
nötig, ich will ein abi von 1,5 oder besser schaffen.
aber schüler vom lernhass wegzubringen ist wahrscheinlich
genauso aussichtslos wie den gruppenzwang aus 12-17 jährigen
rauszutreiben.
gute ergebnisse erreicht man bestimmt auch net mit zwang, wer
net lernen will, tuts auch unter zwang net. aber ohne zwang
laufen die, die net wollen, völlig aus dem ruder. aber den
nicht-wollern braucht auch keiner hinterherzutrauern, das
prinzip: „wer will nach vorn, wer nich nach hinten setzen.“
wäre wohl ein ganz gutes, aber welcher lehrer lässt sich schon
gern nachsagen, dass er in seiner klasse massig 5en und 6en
dann am endjahr hat. irgendwo schlägt das ja sicher auch aufs
image (weiß ich von der, zu der ich dieses prima verhältnis
hab (s.o.), sie ist in ansätzen regelrecht gemobbt worden
wegen 3 abgängern in einer klasse)
Es geht aber auch anders, wie in vielen anderen pädagogischen Systemen festgestellt. Ein Kind hat eine angeboren Neugier und Lernbereitschaft. Das muss genutzt und gefördert werden. Aber die Schulen bewirkt mit diesem System, dass Lernen mit negativen Erfahrungen verbunden wird.
Natürlich baut sich dann dadurch auch ein Image der Schule auf, die „uncool“ ist. Wenn die Schule wirklich jeden interessieren und jedem Spaß machen würde, dann hätte man das Problem nicht mehr.
Aber das kann man nur durch starke Veränderungen im System erreichen.
Hallo Leute,
hi!
Hi nochmal:smile:
hi die zweite *G*
über was habt ihr denn ne umfrage gemacht? ich nehm jetzt mal
ein primitives bsp.: redaktion der schülerzeitung, 6.
klasse…typische umfrage: wer ist euer lieblingslehrer?
irgendwann wurden wir da mal gebeten „lasst doch bitte diese
frage, wir gehen ja auch nicht durchs kollegiumg und fragen:
wer ist euer lieblingsschüler?“ versteh ich irgendwo. wenns so
irgendwas war, was am ende ins persönliche der schule oder
irgendnem lehrer geht, find ich die reaktion von dem
schulleiter zwar immer noch krass, aber wenigstens in ansätzen
nachvollziehbar. wenns nur was allgemeines war, dann versteh
ich die reaktion nich.Wir wollten allgemein die Zufriedenheit der Schüler erfahren.
Welche Erwartungen hatten sie? Wurden dieser erfüllt? Oder:
Hätten die Schüler lieber mehr Theorie oder Praxis im
Unterricht? usw.
Es ging nicht um einzelne Personen etc. Es ging um die
allgemeine Meinung der Schüler über das System.
Lustig auch: Von 150 Lehrern haben gerade mal 20 die
Fragebögen zurückgegeben. Davon waren nur 10 richtig
ausgefüllt. Da seien Suggestuvfragen usw dabei. Und andere
Ausreden…Wir haben die Umfrage nach dem Verbot mehreren Personen, auch
Lehrern gezeigt, und die konnten dem gar nicht zustimmen. Ein
Lehrer (der uns diese Arbeit ermöglichte) versuchte etwas mit
der Schulleitung auszuhandeln und konnte grad noch verhindern,
dass uns die komplette Arbeit verboten wird. Ein
Vertrauenslehrer konnte nicht viel dazu sagen und hatte auch
nicht wirklich was zu sagen, immerhin kann er sich nicht gegen
die Schulleitung auflehnen. Aber er meinte auch, dass die
Umfrage eigentlich in Ordnung ist, und er den Verbot gar nicht
versteht. Auch ein anderer Lehrer konnte darüber nur Staunen.
Es gab aber auch Lehrer, die uns mit anderen Augen sahen,
besonders, wenn wir wieder mal vor dem Lehrerzimmer standen:smiley:
womit hat denn die schulleitung das verbot begründet? oder lief das nur nach dem thema „ihr macht das nicht, weil ich das so will“? find ich bescheuert.
gruß yvi
hallo yvi,
womit hat denn die schulleitung das verbot begründet? oder
lief das nur nach dem thema „ihr macht das nicht, weil ich das
so will“? find ich bescheuert.
Wirklich begründet wurde es nicht, aber der Lehrer, der das ausgehandlt hat meinte, dass es wohl womöglich das Image der Schule verschlechtern könne.
Der Hammer war dann noch, dass wir einen Vertrag unterschreiben mussten, sodass wir nichts von den Umfragen „nach draussen“ bringen dürfen. Also war mal wieder eine Selbstständige Arbeit umsonst.
Aus rechtlichen Gründen wollte ich dann eine Ausfertigung des Vertrags, der Lehrer war sehr erstaunt davon, aber soetwas ist ganz normal bei Verträgen, oder gibt es Verträge, bei dem der andere keine Kopie bekommt? *lol*
Ja jedenfalls hab ich diese Kopie immer noch nicht…
Ich finds auch wirklich gut, dass du dich beteiligt hast. Oft fehlt einfach der Bezug zum Alltag der Schule und deren Auffassung.
Desweiteren verstehe ich deine Argumente vollkommen, also wenn du meinst, dass es „uncool“ ist, wenn man einmal ein Fach und den Unterricht gut findet. Dass man dann als Streber abgestempelt wird, ist ja klar. Ich selber habe und hatte auch Fächer, wo ich gut war und die mich brennend interessiert haben (z.B. Physik/Chemie/Französisch).
Das mit dem Gruppenzwang ist auch allgemein bekannt, aber es ist ein anderes pädagogisches Problem.
Gruß
MiND
hi!
Wir sind 30 Schüler in der Klasse und die größte Klasse des
ganzen Gymnasiums der Schule. Natürlich ist es nicht leicht -
für den Lehrer (der aber schließlich dafür bezahlt wird und
das ganze studiert und gelernt hatm, damit also seine
pädagogischen Fährigkeiten einsetzen kann)
schön und gut das ganze studium…aber erzähl mir mal wie du als lehrer gegen 24 desinteressierte menschen ankämpfen willst, von denen 5 dir gegenüber nicht nur frech werden, sondern dir mit !lauten! ausrufen wie: schlampe, fotze, vieh auch noch die tränen in die augen treiben, dir ständig und immer wieder sagen, wie froh sie sind, dich wieder loszuwerden in einem halben jahr usw. keine fiction, selber erlebt. in einer ruhigeren minute sprach betreffende lehrerin dann mal mit mir über diese truppe (gehöre zu den 4 man die was mitkriegen wollen, sitze deswegen auch vorn damit ich überhaupt noch was versteh)
und was ich da gehört hab klang nich mehr nach ärger sondern nach echter panik. was würdest du da machen, wenn du 24 egal bist, 5 dich bis auf die knochen hassen und 4 man dir das gefühl geben nicht ganz versagt zu haben. da nutzt dann auch keine pädagogische ausbildung mehr.
(zur info: sie ist dann bissig und sarkastisch geworden und hat denen gegenüber rumgezickt…sehr zu meinem spass *G*)
Aber man kann niemanden zwingen aufzupassen! Man kann
ihn nur anhalten dazu.
du brauchst ja nicht aufzupassen…allerdings stehen dir dann keine anderen mittel zur verfügung zum zeitvertreib. und wenn du nich allzu müde bist und deswegen schläfst, dann ist wohl alles andere langweiliger und du passt wohl oder übel doch wieder auf, weil du ja eh nix besseres vorhast. deswegen kriegste alles weggenommen.
gruß
yvi
Besser hätt ichs kaum formulieren können! (owt)
.
Auch hallo.
Diese Debatte beweist einmal mehr, dass es einfacher ist etwas
zu kritisieren als etwas zu verbessern. Eine Schule, in der
JEDER lernen kann was, wann, von wem und wo er will kann es im
makroskopischen Massstab (noch) nicht geben. Von einem
Schulabschluss muss auf einen gewissen Standard in der Bildung
geschlossen werden können, was bei einer Selbstorganisation
des Einzelnen wohl nicht so ganz einfach werden wird. Dann
ginge nämlich das Gejammere „…Wieso kriegt der den
XYZ-Abschluss, ich hab’ von (Fachgebiet) doch mehr Ahnung…“
los. Von dem dann einsetzenden Gerede in punkto
Ungleichbehandlung mal ganz zu schweigen. Und dasKEINE
Ausbildung so gut ist wie sie theoretisch
sein könnte liegt ja auf der Hand.Mein Tip : Pfeif’ auf die XYZ-(Schul)bildung und klemm
Dich selbst dahinter. Mach’ ich immerhin genauso. Aber wie
sagte Sokrates einst:„Ich weiss, dass ich nichts weiss“.
das isses was man selber kapiern muss…echt! selbst dahinter klemmen. „willst du ein abi machen?“ 18 von 20 antowrten mit ja. „weißt du auch warum?“ 4 von 18 antworten mit ja! bevors mal zündet tüdelt man doch nur in der schule rum, weil man muss. welcher 12/13jährige sagt sich denn vollen ernstes: „ich lern hier für mich!“? aber mit 17 wissen es viele immer noch nicht und das find ich irgendwie erschreckend! und da nützt auch alles vorkaun und vorbeten der lehrer à la „ihr habt ohne abi ganz schlechte jobchancen“ nix. und bei soviel fächern wird einen doch irgendwo mal irgendwas interessiern, oder? naja gut, hab mich eines besseren belehren lassen, für manche bleibt saufen, rauchen, nichtstun eben das größte, was anderes weckt kein interesse. da kann ich nur n kopp schütteln. und bei sonem ansatz kann auch n lehrer gegen die wand laufen. wer nicht will, macht eben den kopf zu.
gruß
yvi
hi!
Wir sind 30 Schüler in der Klasse und die größte Klasse des
ganzen Gymnasiums der Schule. Natürlich ist es nicht leicht -
für den Lehrer (der aber schließlich dafür bezahlt wird und
das ganze studiert und gelernt hat, damit also seine
pädagogischen Fährigkeiten einsetzen kann)schön und gut das ganze studium…aber erzähl mir mal wie du
als lehrer gegen 24 desinteressierte menschen ankämpfen
willst, von denen 5 dir gegenüber nicht nur frech werden,
sondern dir mit !lauten! ausrufen wie: schlampe, fotze, vieh
auch noch die tränen in die augen treiben, dir ständig und
immer wieder sagen, wie froh sie sind, dich wieder loszuwerden
in einem halben jahr usw. keine fiction, selber erlebt.
Das ist wirklich mehr als derbe und ich habe so etwas selber nicht einmal erlebt. Und ich war auf 3 versch. Schulen.
Aber es ist auch heute noch die Aufgabe der Lehrer den Schülern das spezifische Fach nahezubringen - so hart es klingen mag. Es herrschen jetzt nur komplett andere Bedingungen, als früher, als die Schule auch noch eine Anstalt war und nicht anklagbar war.
Meiner Meinung nach ist die Ausbildung bzw. das Studium der Lehrer einfach zu schlecht an die jetzigen Situationen angepasst. Welcher Lehrer bekommt denn schon vorher gesagt, du wirst einen Haufen von „faulen Säcken und Desinteressierten“ unterrichten müssen. Somit muss man auch keine spezielle Ausbildung dafür anbieten.
Der Fehler liegt im System!
was würdest du da machen, wenn du 24 egal
bist, 5 dich bis auf die knochen hassen und 4 man dir das
gefühl geben nicht ganz versagt zu haben. da nutzt dann auch
keine pädagogische ausbildung mehr.
(zur info: sie ist dann bissig und sarkastisch geworden und
hat denen gegenüber rumgezickt…sehr zu meinem spass *G*)
naja meiner Meinung nach ist eine gute Pädagogische Ausbildung das einzige, was da noch hilft. Man muss üben selbstbewusst aufzutreten und Desinteressierte ruhigstellen, z.B. durch oftes aufrufen…
Aber nur in dem aktuellen System.
Aber man kann niemanden zwingen aufzupassen! Man kann
ihn nur anhalten dazu.du brauchst ja nicht aufzupassen…allerdings stehen dir dann
keine anderen mittel zur verfügung zum zeitvertreib. und wenn
du nicht allzu müde bist und deswegen schläfst, dann ist wohl
alles andere langweiliger und du passt wohl oder übel doch
wieder auf, weil du ja eh nix besseres vorhast. deswegen
kriegste alles weggenommen.
Wenns mir mal wieder langweilig ist, oder der Unterricht wirklich so zum „pennen“ ist, dann zeichne ich meist irgendwelche Sachen.
Normal ist es dann auch dem Lehrer egal, aber wenn er mich dann ermahnt ich solle endlich aufpassen und nicht zeichnen, dann bekomm ich en Hals. Ich störe die Anderen ja nicht, wenn ich zeichne.
Es gibt mehrere Möglichkeiten die zeit zu vertreiben, ohne dass der Lehrer davon genervt ist. Am besten ist es, wenn man während dessen philosophische Probleme aufschreibt oder Einfälle über ein neues Schulkonzept 
Komischerweise kommen mir im Mathe-Unterricht immer die besten Ideen…
gruß
yvi
Gruß
MiND
BTW: Da hast du dir ja noch viel vorgenommen, einen Abschluss mit min. 1,5 zu schaffen, respekt! Nicht dass ich so ein „Hasser“ der Schule bin, aber mit Noten konnte ich mich noch nie richtig identifizieren. Was zählt sind die Gedanken (-> MiND) und damit das verbundene selbst erlangte Wissen.
hi!
Wir sind 30 Schüler in der Klasse und die größte Klasse des
ganzen Gymnasiums der Schule. Natürlich ist es nicht leicht -
für den Lehrer (der aber schließlich dafür bezahlt wird und
das ganze studiert und gelernt hat, damit also seine
pädagogischen Fährigkeiten einsetzen kann)schön und gut das ganze studium…aber erzähl mir mal wie du
als lehrer gegen 24 desinteressierte menschen ankämpfen
willst, von denen 5 dir gegenüber nicht nur frech werden,
sondern dir mit !lauten! ausrufen wie: schlampe, fotze, vieh
auch noch die tränen in die augen treiben, dir ständig und
immer wieder sagen, wie froh sie sind, dich wieder loszuwerden
in einem halben jahr usw. keine fiction, selber erlebt.Das ist wirklich mehr als derbe und ich habe so etwas selber
nicht einmal erlebt. Und ich war auf 3 versch. Schulen.Aber es ist auch heute noch die Aufgabe der Lehrer den
Schülern das spezifische Fach nahezubringen - so hart es
klingen mag. Es herrschen jetzt nur komplett andere
Bedingungen, als früher, als die Schule auch noch eine Anstalt
war und nicht anklagbar war.
Meiner Meinung nach ist die Ausbildung bzw. das Studium der
Lehrer einfach zu schlecht an die jetzigen Situationen
angepasst. Welcher Lehrer bekommt denn schon vorher gesagt, du
wirst einen Haufen von „faulen Säcken und Desinteressierten“
unterrichten müssen. Somit muss man auch keine spezielle
Ausbildung dafür anbieten.
da aber die schüler von heute die lehrer von morgen sind, und die jungen lehrer von heute die schüler von gestern waren, dürften alle miteinander noch wissen, was es heißt schüler zu sein.
Der Fehler liegt im System!
siehe mail
was würdest du da machen, wenn du 24 egal
bist, 5 dich bis auf die knochen hassen und 4 man dir das
gefühl geben nicht ganz versagt zu haben. da nutzt dann auch
keine pädagogische ausbildung mehr.
(zur info: sie ist dann bissig und sarkastisch geworden und
hat denen gegenüber rumgezickt…sehr zu meinem spass *G*)naja meiner Meinung nach ist eine gute Pädagogische Ausbildung
das einzige, was da noch hilft. Man muss üben selbstbewusst
aufzutreten und Desinteressierte ruhigstellen, z.B. durch
oftes aufrufen…
Aber nur in dem aktuellen System.Aber man kann niemanden zwingen aufzupassen! Man kann
ihn nur anhalten dazu.du brauchst ja nicht aufzupassen…allerdings stehen dir dann
keine anderen mittel zur verfügung zum zeitvertreib. und wenn
du nicht allzu müde bist und deswegen schläfst, dann ist wohl
alles andere langweiliger und du passt wohl oder übel doch
wieder auf, weil du ja eh nix besseres vorhast. deswegen
kriegste alles weggenommen.Wenns mir mal wieder langweilig ist, oder der Unterricht
wirklich so zum „pennen“ ist, dann zeichne ich meist
irgendwelche Sachen.
Normal ist es dann auch dem Lehrer egal, aber wenn er mich
dann ermahnt ich solle endlich aufpassen und nicht zeichnen,
dann bekomm ich en Hals. Ich störe die Anderen ja nicht, wenn
ich zeichne.Es gibt mehrere Möglichkeiten die zeit zu vertreiben, ohne
dass der Lehrer davon genervt ist. Am besten ist es, wenn man
während dessen philosophische Probleme aufschreibt oder
Einfälle über ein neues SchulkonzeptKomischerweise kommen mir im Mathe-Unterricht immer die besten
Ideen…
bei mir ist es gmk, da bin ich wirklich unmöglich. wirklich die ganze palette: briefchen, quatschen, versuchen zu essen, malen usw. keine hefterseite, die keinen vollgeschmierten rand besäße.
BTW: Da hast du dir ja noch viel vorgenommen, einen Abschluss
mit min. 1,5 zu schaffen, respekt! Nicht dass ich so ein
„Hasser“ der Schule bin, aber mit Noten konnte ich mich noch
nie richtig identifizieren. Was zählt sind die Gedanken (->
MiND) und damit das verbundene selbst erlangte Wissen.
ist richtig, aber noten sind halt das druckmittel, ohne das manche ganz versumpfen würden. mein 1,5 abi ist schon viel vorgenommen, ich seh aber realistische chancen es zu schaffen, zumal mein zeugnisdurchschnitt der letzten jahre ohne kopfnoten nie schlechter als 1,5 war und ich einige hassfächer ja jetzt gott sei dank abwählen durfte (physik, chemie, kunst *erleichtert smile*)
gruß
yvi
Aber man kann niemanden zwingen aufzupassen! Man kann
ihn nur anhalten dazu.du brauchst ja nicht aufzupassen…allerdings stehen dir dann
keine anderen mittel zur verfügung zum zeitvertreib. und wenn
du nicht allzu müde bist und deswegen schläfst, dann ist wohl
alles andere langweiliger und du passt wohl oder übel doch
wieder auf, weil du ja eh nix besseres vorhast. deswegen
kriegste alles weggenommen.Wenns mir mal wieder langweilig ist, oder der Unterricht
wirklich so zum „pennen“ ist, dann zeichne ich meist
irgendwelche Sachen.
Normal ist es dann auch dem Lehrer egal, aber wenn er mich
dann ermahnt ich solle endlich aufpassen und nicht zeichnen,
dann bekomm ich en Hals. Ich störe die Anderen ja nicht, wenn
ich zeichne.Es gibt mehrere Möglichkeiten die zeit zu vertreiben, ohne
dass der Lehrer davon genervt ist. Am besten ist es, wenn man
während dessen philosophische Probleme aufschreibt oder
Einfälle über ein neues SchulkonzeptKomischerweise kommen mir im Mathe-Unterricht immer die besten
Ideen…bei mir ist es gmk, da bin ich wirklich unmöglich. wirklich
die ganze palette: briefchen, quatschen, versuchen zu essen,
malen usw. keine hefterseite, die keinen vollgeschmierten rand
besäße.
Da kenne ich eine ganz lustige Geschichte:smile:
Vor einigen Monaten musste ich eine Klassenarbeit in Deutsch schreiben. Man hatte 4 Stunden Zeit, es ging um Effi Briest (furchtbar). Natürlich hatte ich überhaupt keine Lust darauf. Aber es musste ja sein.
Bevor ich anfing musste ich an mein Drehbuch denken (zu einem virtuellen Film der später mal auch wirklich gedreht werden sollte). Und ich konnte mich einfach nicht mehr auf die Arbeit konzentrieren. So verbrachte ich die erste Stunde damit ein Dialog für das Drehbuch zu schreiben, während einer Klassenarbeit(!).
Als ich endlich fertig war, war ich auch zufrieden und widmete mich der Klassenarbeit. Die Klassenarbeit lief ziemlich gut, und auch das Dialog ist ausgezeichnet angekommen.
Jetzt stelle ich mir vor, was passiert wäre, wenn der Lehrer das gesehen hätte und mir das „verboten“ hätte. Ich hätte nie das hammer Dialog geschrieben, und ich hätte mich auch die ganzen 4 Stunden nicht auf die Klassenarbeit konzentrieren können. Also hätte ich gleich 2 schlechte Ergebnisse vorzubringen.
Dieses Beispiel verdeutlicht aber auch, dass freieres und individuelleres Lernen zu besseren Ergebnissen führt.
Übrigens habe ich bis dahin keine einzige Pflichtlektüre gelesen. Schnell mal Zusammenfassung angeschaut und gute Note geschrieben, hat immer gepasst.
Zur Zeit aber müssen wir „Das Parfüm“ lesen, und ich habe es gelesen, weil mir das Buch tatsächlich gefallen hat. Aber noch lustiger ist: Ich rede jetzt etwas mit im Unterricht, über das Buch etc. Und obwohl ich einige Dinge so aus Langeweile und aus dem Halbschlaf sage, bedeutet das für meinen Deutschlehrer, dass ich irgendwas mit einer „punktuellen Genialität“ habe oder sehr „philosophisch“ bin.
Dann sollte er mich mal in Bestform erleben:wink:
Hallo Beka!
Vielleicht solltest Du Dir erst einmal überlegen, ob Dein Benehmen gegenüber den Lehrern angebracht ist.
Jemand der während des Unterrichts Briefe schreibt, bekundet damit absolutes Desinteresse und ist ,meiner Meinung nach, an einer Oberstufe fehl am Platz. Wenn Dich alles so nervt, warum hast Du dann nicht nach der Hauptschule aufgehört und angefangen zu ARBEITEN???
Stell Dir mal vor, Du würdest Dir eine Menge Arbeit machen und für eine Gruppe etwas vorbereiten (ich kann Dir versichern, dass es eine wahnsinns Arbeit ist, ich bin Referendarin) und dann hört Dir nur die Hälfte zu, oder meint sie muss während des Unterrichts ein Picknick veranstalten. Ich bezweifle, dass Du das gut finden würdest.
Außerdem ist man als Lehrer auch daran interessiert, seine Klasse möglichst gut durch irgendwelche Prüfungen zu bringen und das funktioniert nicht, wenn man sich danach richtet, ob die Herrschaften nun gewillt sind oder nicht.
Also sieh erst mal zu, dass Du an Deinem Sozialverhalten etwas änderst, bevor Du andere kritisierst!!! Oder geh arbeiten!
Du wirst sehen, wie weit Du mit Deinem Verhalten kommst.
Gruß
Kerstin
hi kerstin!
Also sieh erst mal zu, dass Du an Deinem Sozialverhalten etwas
änderst, bevor Du andere kritisierst!!! Oder geh arbeiten!
Du wirst sehen, wie weit Du mit Deinem Verhalten kommst.
hat er gesagt, dass er einer von denen ist, welche…? ich (selber schüler) find das ja auch nicht in ordnung (zetteln, essen, quatschen), aber darum gings ja auch gar nicht, ob das in ordnung ist, oder nicht, sondern darum ob der lehrer mittel dagegen hat, die irgendwo geschrieben stehen. die diskussion ansich find ich aber doof, weil man dann in irgendner form alles einklagen könnte. die essenfrage und die briefchen, das gehört wohl schon zum anstand dass man das net macht und wer sich nur mit diesem ziel in die stunde setzt hat wohl in der oberstufe wirklich nicht viel verloren, aber anstand ist eben keine pflicht. scheiß diskussion! die URSACHE fürs zettelschreiben muss man abschaffen, nicht das zettelschreiben selber!
gruß
yvi