Rechte der Schüler...?

hallo, du bist nicht allein mit dem System-Veränderungs-Anspruch. Klicke www.bvnl.de. Texte zur Rechtslage und die Artikel in „Kurskontakte“ sind erste Sahne. Viel Erfolg! Geris

danke für den Hinweis! Ist sehr nützlich!

Gruß
MiND

Danke, fenau so war es gemeint. Ich gehöre nicht zu denen, die ständig im Unterricht stören, und ich schreibe auch keine Briefe. Aber es geht ja nicht um mein Verhalten. Es geht auch nicht darum, ob man solche Sachen verbieten oder erlauben soll.
Es geht darum, welche Rechte Schüler und Lehrer haben. Und ganz besonders geht es darum, wie man einen Unterricht schafft, wo beide Seiten möglichst zufrieden sind und wo es keinen Grund gibt, sich ständig zu langweilen oder zu stören.
Außerdem kann ich mit einem Hauptschulabschluss oder mit der mittleren Reife kaum weit kommen. Und als ich mich damals für die Oberstufe entschied, naja, sagen wir es so, da war ich klein und dumm und wusste nicht, was ich tat:smile: Aber eigentlich brauche ich nicht das „Wissen und die Bildung“ der Oberstufe, sondern nur ein Blatt auf dem „Abitur“ draufsteht.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Kerstin

Gute Antwort:

Vielleicht solltest Du Dir erst einmal überlegen, ob Dein
Benehmen gegenüber den Lehrern angebracht ist.
Jemand der während des Unterrichts Briefe schreibt, bekundet
damit absolutes Desinteresse und ist ,meiner Meinung nach, an
einer Oberstufe fehl am Platz. Wenn Dich alles so nervt, warum
hast Du dann nicht nach der Hauptschule aufgehört und
angefangen zu ARBEITEN???

Ich bin Lehrer und bei solchen Gelegenheiten erzähle ich Folgendes: Benehme dich so, als ob du gerade am Einstellungsgespräch deines zukünftigen Arbeitgebers teilnehmen würdest. Wenn du glaubst, dein Benehmen ist so angebracht, dass er dich 50 Bewerbern vorziehen würde, ist ja alles ok.

  1. Variante: Du bist Chef und siehst, wie dein (hochbezahlter) Angestellter während der Arbeitszeit Briefchen schreibt und dann auch noch mault, wenn ihm jemand sagt, das sei nicht in Ordnung: Würdest du DEN weiter beschäftigen?

Es gibt Schüler, die dann ins Grübeln kommen.

Tschüss

Herbert

hi Yvette

Also sieh erst mal zu, dass Du an Deinem Sozialverhalten etwas
änderst, bevor Du andere kritisierst!!! Oder geh arbeiten!
Du wirst sehen, wie weit Du mit Deinem Verhalten kommst.

scheiß diskussion! die URSACHE fürs
zettelschreiben muss man abschaffen, nicht das zettelschreiben
selber!

Was könnte denn die Ursache sein? Langeweile? Massives Desinteresse? Was sucht so einer an der Schule? Vielleicht sollte er es mal mit Arbeit versuchen. Bäcker oder Müllfahrer oder so… und dabei Briefchen schreiben :smile:

Tschüss Herbert

hi Armor

Und ganz besonders geht es darum, wie man einen Unterricht
schafft, wo beide Seiten möglichst zufrieden sind und wo es
keinen Grund gibt, sich ständig zu langweilen oder zu stören.

Gute Idee, in der Praxis sieht das so aus: Man steht als Alleinunterhalter vor 20 Schülern, von denen sich 18 für nix interessieren und die anderen beiden dumm anquatschen, die einigermassen mitmachen.

Ein Lehrer ist nun mal kein showmaster, der im Hintergrund etliche Zulieferer für immer neue Ideen hat und täglich 5 Stunden eine erstklassige Vorstellung abliefern kann. Ohne POSITIVE Rückkopplung der Zuschauer ist das unmöglich. Dasitzen und herumnörgeln ist einfacher.

Wenn ein Schüler mal einen Vortrag halten soll, ist er heilfroh, wenn er nach 10 Minuten wieder ruhig da sitzen darf.

Tschüss Herbert

Hi Gandalf

Ich stell mir gerade folgendes vor:
Rahmenbedingung - Eine Bestprechung mit einem Kunden.
Lieferant A (also Du) hampelt am Tisch rum, oder lümmelt sich
in den Stuhl. Redet bei Beiträgen des Kunden ständig mit dem
Kollegen, ißt dabei eine Pizza und schreibt nebenbei einen
Brief.

Kommt gut oder. Der Kunde dürfte sich dann aber einen anderen
Lieferanten suchen - ziemlich sicher!

Sehr gut! Manchen Schülern mag es nicht gelingen, sich mal in die Rolle des Gegenüber hinein zu versetzen. Die kennen nur sich und ihre Bedürfnisse.

Tschüss Herbert

Hallo Mind (?)

D.h. der Lehrer setzt alle Themen genau präzise fest
und alle haben sich danach zu richten.

Die Lehrer sind Arbeitnehmer und müssen die Vorgaben des Arbeitgebers (=Ministerium) erfüllen, sonst werden sie entlassen. Das wird wohl in anderen Betrieben ähnlich sein.

Wenn die Lehrer nicht stillschweigend diese Pläne akzepieren
würden und vielleicht beim Oberschulamt einmal Protest
einlegen würden, hätten sie bestimmt mehr Chancen.

Tolle Idee! Das ist so, als ob ein Pizzabäcker bei seinem Chef protestiert, weil er gern Rosen züchten oder Autorennen fahren möchte. Rate mal, was dann passiert…

Irgendwie bist du schon seeehr weltfremd.

Es ist ja nur verpflichtet diesen Stoff zu vermitteln,
und alles as darüber hinaus geht ist zusätzliche Arbeit, also
weg damit…

Du täuscht dich: Ich versuche immer wieder - so weit es die Zeit erlaubt - auch Aktuelles zu bringen, das NICHT im Lehrplan steht. Die meisten Schüler nehmen das nicht zur Kenntnis, weil es immer noch „Schule“ ist.

Jedenfalls hat mich das insgesamt nur bestätigt - in meinem
Wissen und meinen Erfahrungen - ,dass das Bewertungssystem und
somit auch das Schulsystem einfach veraltet und mehr schadet
als nützt.

Wieso kündigst dann nicht und fängst etwas Sinnvolleres an? Feige? Wer zwingt dich, weiterhin in die Schule zu gehen?

Wenn dir aber die Situation nicht gefällt: Du bist ja nicht
mehr schulpflichtig, also musst du nicht in die Schule.

Genau das sagen alle, denen ich von den Problemen der Schule
bzw. des Schulsystems erzähle. Das problem ist, dass es
allgememein bekannt ist, dass man das Abitur haben muss 1. um
zu studieren,

Jede Wette, dass du später genauso über die Uni schimpfen wirst! Wahrscheinlich machen auch die alles falsch und nur du weisst, was richtig ist.

Darf ich fragen, welchen Beruf du hast? Nicht zufällig Lehrer?
*gg*

Stimmt. Aber früher war ich auch mal Schüler. Und seltsamerweise hatte ich damals keinerlei Probleme. Ist doch komisch :smile:

Tschüss Herbert

Hallo Mind

BTW: Die Frage nach den Rechten der Schülern wurde noch nicht
beantworet!
Es werden immer nur Ausflüchte genannt :wink:

  1. Das Recht, etwas (Neues) lernen zu dürfen
  2. Mitansehen zu dürfen, wie sich Egozentriker langfristig selbst schaden und die Schule frustriert verlassen. Weil niemand ihre verqueren Ansichten teilen mag.

Die Schuleist ein Angebot: Die Lehrer bringen einem die und die Qualitäten bei. Wem das nicht passt, der muss ja nicht dabei sein. Der kann ja etwas Besseres machen. Beispielsweise arbeiten.

Tshüss Herbert

hi Mind

Der Fehler liegt im System!

?? Was für ein System? Tolle Worthülse.

Wenns mir mal wieder langweilig ist, oder der Unterricht
wirklich so zum „pennen“ ist, dann zeichne ich meist
irgendwelche Sachen.
Normal ist es dann auch dem Lehrer egal, aber wenn er mich
dann ermahnt ich solle endlich aufpassen und nicht zeichnen,
dann bekomm ich en Hals.

Aus Lehrersicht: Ich WILL keine Noten geben, muss aber, weil die Schüler (und Eltern) am Jahresende Noten erwarten. Notengeben ist das Unangenehmste der gesamten Arbeit.

Wie komme ich zu den Noten? Indem ich regelmäßig aufschreibe, wie gut Mitarbeit, Wissen und Denkfähigkeit der einzelnen Schüler sind. Wenn einer nie dabei ist, wenn ich jeder Frage zweimal wiederholen muss und dann nur ein dumpfes Grunzen höre, werde ich mir auch das notieren. Sinnvoll wäre es, am Jahresende nicht nur eine Zahl anzugeben, sondern eine ehrliche Wortbeurteilung: Hat nie mitgearbeitet, dumm dahergeredet, wenn er um eine sachlich korrekte Antwort gebeten (!) wurde, störte und beschäftigte sich standig mit unterrichtsfremden Dingen. Leider sind solche Sätze nicht erlaubt, auch wenn sie noch so präzis den durchschnittlichen Sachverhalt beschreiben. So etwas könnte ja dem Schüler schaden.

Tschüss Herbert

hi Armor

Hi herbert,

Und ganz besonders geht es darum, wie man einen Unterricht
schafft, wo beide Seiten möglichst zufrieden sind und wo es
keinen Grund gibt, sich ständig zu langweilen oder zu stören.

Gute Idee, in der Praxis sieht das so aus: Man steht als
Alleinunterhalter vor 20 Schülern, von denen sich 18 für nix
interessieren und die anderen beiden dumm anquatschen, die
einigermassen mitmachen.

Ein Lehrer ist nun mal kein showmaster, der im Hintergrund
etliche Zulieferer für immer neue Ideen hat und täglich 5
Stunden eine erstklassige Vorstellung abliefern kann. Ohne
POSITIVE Rückkopplung der Zuschauer ist das unmöglich.
Dasitzen und herumnörgeln ist einfacher.

Wenn ein Schüler mal einen Vortrag halten soll, ist er
heilfroh, wenn er nach 10 Minuten wieder ruhig da sitzen darf.

Tschüss Herbert

Ich habe alle deine Beiträge gelesen und bin schon etwas enttäuscht.

  1. Wieso vergleichst du Schule mit Arbeit, Lernen mit Geld verdienen? Das sind ganz andere Prozesse mit anderen Bedingungen und anderen Zielen.
    Wenn ich Geld verdienen will, dann muss ich einfach arbeiten, auch wenns mir nicht passt. Denn das Ergebnis ist wichtig, ich habe Geld.
    Aber wenn ich an der Schule bin, dann ist dort mein Hauptziel zu lernen. Und hier springt der Punkt. Wenn ich mehr und besser lernen will, muss sich was ändern. Und deswegen beschwert man sich.
    Genauso würden sich Arbeiter beschweren, wenn sie viel Zeit mit ihrer Arbeit verbingen aber nur wenig verdienen.

  2. Wie kannst du verlangen, dass man die Schule verlassen und arbeiten soll? Die meisten Schüler sind unter 18 und haben damit auch Schulplficht, egal ob das sinnvoll ist oder nicht.
    Und wozu braucht die Minderheit über 18 die Oberstufe oder das Abitur? Nicht weil sie da etwas lernen, sondern weil sie sich Abiturienten nennen müssen, um weiter zu kommen.

und 3. Um einen Unterricht interessant zu gestalten, braucht man keinen Unterhalter, der vorne steht und 30 Schüler totlabert. Es geht auch anders, und das haben viele Schulsysteme bewiesen. Bei einigen Privatschulen ist der Unterricht tatsächlich interessanter als bei den staatlichen Schulen. Denkst du, dass die Lehrer dort eine riesen Show abziehen? Wohl kaum.

Der Fortschritt beginnt damit, dass die Menschen von standardisierten Denkstrukturen wegkommen.

hi Armor

  1. Wieso vergleichst du Schule mit Arbeit, Lernen mit Geld
    verdienen? Das sind ganz andere Prozesse mit anderen
    Bedingungen und anderen Zielen.

…ich dachte, die Schule soll auch auf das „richtige Leben“ vorbereiten. Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, 19 Jahre lang im Sandkasten zu spielen und ziellos immer NUR das zu machen, was einem gerade so in den Sinn kommt. Mit dem Abitur werden ja gewisse Mindestfertigkeiten zugesichert und auch erwartet.

Schulen sind sündhaft teure „Anstalten“, wir haben hier monatlich Lohnkosten von etwa 500’000 €. Wozu bezahlen die Steuerzahler so viel, wenn nur getrödelt und gespielt werden soll?

Aber wenn ich an der Schule bin, dann ist dort mein Hauptziel
zu lernen.

Da bist du die große Ausnahme! 95% der Schüler haben andere Ziele. Die werden von den Eltern gezwungen oder haben nur nicht den Mut, „nein“ zu sagen.

Wenn ich mehr und
besser lernen will, muss sich was ändern. Und deswegen
beschwert man sich.

…oder man besucht die Schule, die genau das bietet, was man lernen will. „Besser lernen“ unterliegt einzig und allein dem eigenen Antrieb. Dabei kann niemand helfen. Ein guter Schüler braucht keinen Lehrer.

(Ich bin Lehrer): Ich habe seit vielen Jahre die Erfahrung gemacht, dass sich nur die SCHLECHTEN Schüler beschweren. Kein einziges Mal hat ein guter Schüler den Mund aufgemacht. Wie schön wäre es, wenn auch nur ein einziges Mal jemand gelobt hätte!!

Sprich doch deinen lokalen Abgeordneten an, er möge auf Grund des großen Bedarfes dafür sorgen, dass der Staat eine neue Schulart mit dem und dem Profil eröffnet :smile: z.B. kein Mathe, dafür mehr Filme, spontane Diskussionen und Sport. Er wird begeistert sein.

Und wozu braucht die Minderheit über 18 die Oberstufe oder das
Abitur? Nicht weil sie da etwas lernen, sondern weil sie sich
Abiturienten nennen müssen, um weiter zu kommen.

Man kommt nicht weiter, WEIL man das Abi hat, sondern wenn man intensiv gelernt hat, auch wenn es lästig, zeitraubend und unangenehm war. Falls du studieren solltest: Da brütet man stundenlang allein und ohne Hintergrundmusik, während andere baden gehen. Trotzdem beissen sich manche durch.

Als 14-jähriger hat mir (Ferienjob in einer Fabrik) ein älterer Arbeiter (~60) geraten: „Wenn ich nochmal jung wäre, würde ich lernen, lernen und nochmal lernen.“ Ich habe ihn nie wieder gesehen, aber irgendwie ging mir das nie mehr aus dem Kopf - und es hat auch Erfolg gebracht.

Der Fortschritt beginnt damit, dass die Menschen von
standardisierten Denkstrukturen wegkommen.

Oh je, noch so eine leere Hülse. Wieso ist denn so manches standardisiert? Weil jeder das Rad neu erfinden soll?

Tschüss Herbert

hi Yvette

Also sieh erst mal zu, dass Du an Deinem Sozialverhalten etwas
änderst, bevor Du andere kritisierst!!! Oder geh arbeiten!
Du wirst sehen, wie weit Du mit Deinem Verhalten kommst.

scheiß diskussion! die URSACHE fürs
zettelschreiben muss man abschaffen, nicht das zettelschreiben
selber!

Was könnte denn die Ursache sein? Langeweile? Massives
Desinteresse?

  • gruppenzwang
  • einschlafunterricht
  • "ich bin gegen alles"strategie

(sind nur meine bescheidenen schülervorschläge aus 10 jahren beobachtung)
gruß
yvi

hi

Wie komme ich zu den Noten? Indem ich regelmäßig aufschreibe,
wie gut Mitarbeit, Wissen und Denkfähigkeit der einzelnen
Schüler sind. Wenn einer nie dabei ist, wenn ich jeder Frage
zweimal wiederholen muss und dann nur ein dumpfes Grunzen
höre, werde ich mir auch das notieren. Sinnvoll wäre es, am
Jahresende nicht nur eine Zahl anzugeben, sondern eine
ehrliche Wortbeurteilung: Hat nie mitgearbeitet, dumm
dahergeredet, wenn er um eine sachlich korrekte Antwort
gebeten (!) wurde, störte und beschäftigte sich standig mit
unterrichtsfremden Dingen. Leider sind solche Sätze nicht
erlaubt, auch wenn sie noch so präzis den durchschnittlichen
Sachverhalt beschreiben. So etwas könnte ja dem Schüler
schaden.

vielleicht ist es deswegen nicht erlaubt, weil ein lehrer einen schüler damit auch mobben könnte? nicht mich in eine schublade stecken, ich hab nichts gegen lehrer, aber rein theoretisch wärs doch mgl.
gruß
yvi

hi…nochmals *G*

Aber wenn ich an der Schule bin, dann ist dort mein Hauptziel
zu lernen.

Da bist du die große Ausnahme! 95% der Schüler haben andere
Ziele. Die werden von den Eltern gezwungen oder haben nur
nicht den Mut, „nein“ zu sagen.

…und deswegen schreiben sie zetteln, motzen rum und tun gleich gar nischt. kommt cooler, is das gegenteil von dem was die eltern und augenscheinlich auch die lehrer wollen und deswegen gleich nochmal so toll!

Wenn ich mehr und
besser lernen will, muss sich was ändern. Und deswegen
beschwert man sich.

…oder man besucht die Schule, die genau das bietet, was man
lernen will. „Besser lernen“ unterliegt einzig und allein dem
eigenen Antrieb. Dabei kann niemand helfen. Ein guter Schüler
braucht keinen Lehrer.

was ist mit geldfragen? ich komme jetzt in die 11 und habe zusammen mit 2 anderen ein halbes jahr propaganda betrieben um mindestens 9 von 11 geforderten für einen frz-lk zusammenzukriegen. es sind 8 geworden, der antrag wurde gestellt, es dauerte 4 monate und am 19.5. (ich werde das datum nicht so schnell vergessen) war es dann so weit: genehmigt! 1 jahr kampf dafür, dass ich nicht wegen einem einzigen fach die schule wechseln muss. eine andere schule hätte vielleicht ohne probleme den frz-lk zamgekriegt, dafür wäre ich dort aber eingegangen, weil mir alles gefehlt hätte.

(Ich bin Lehrer): Ich habe seit vielen Jahre die Erfahrung
gemacht, dass sich nur die SCHLECHTEN Schüler beschweren. Kein
einziges Mal hat ein guter Schüler den Mund aufgemacht. Wie
schön wäre es, wenn auch nur ein einziges Mal jemand gelobt
hätte!!

darf ich mich in deinen augen mit einem gesamtdurchschnitt von 1,4 seit 6 jahren zu den guten schülern zählen? wenn ja, dann: wenn mir was passendes einfallen würde, ein guter vorschlag, was genau zu ändern wäre, würde ich schon den mund aufmachen, nur solang ich nix konstruktives hab, brauch ich mir niemandes feindschaft einfangen und keine energie in unnütze streits stecken. insofern haste recht: wir könn hier eh nix ändern, also is die diskussion sinnlos. aber drüber reden kann man doch mal, wenn niemand zu schaden kommt. und da ja augenscheinlich lehrer und schüler unzufrieden sind, kann man doch mal drüber nachdenken, was man trotz nicht änderbaren schulsystems besser machen könnte, oder?

Tschüss Herbert

gruß
yvi

Diese Diskussion hat wohl jeden Sinn verloren. Dabei sollte das kein Streit zwischen Lehrern und Schülern werden.

Und mit solchen Argumenten „im Sandkasten zu spielen“ führt man keine sinnvolle Diskussion. Diese satirische Darstellung bzw. Belustigung einiger Schulsysteme führt garantiert nur zu Streit, aber zu keinem Ergebnis.

Einige wurden anscheinend so sehr vom System beeinflusst, dass sie jeglichen Fortschritt blind ablehnen. Aber das war in der Menschheitsgeschichte schon immer eine Krankheit der älteren Generation. Liegt wohl in der Natur des Menschen.

Hallo Mind (?)

D.h. der Lehrer setzt alle Themen genau präzise fest
und alle haben sich danach zu richten.

Die Lehrer sind Arbeitnehmer und müssen die Vorgaben des
Arbeitgebers (=Ministerium) erfüllen, sonst werden sie
entlassen. Das wird wohl in anderen Betrieben ähnlich sein.

Sie haben darin aber eineige Freiheiten, die meist aber nicht genutzt werden, wegen angeblichem Zeitmangel etc…

Wenn die Lehrer nicht stillschweigend diese Pläne akzepieren
würden und vielleicht beim Oberschulamt einmal Protest
einlegen würden, hätten sie bestimmt mehr Chancen.

Tolle Idee! Das ist so, als ob ein Pizzabäcker bei seinem Chef
protestiert, weil er gern Rosen züchten oder Autorennen fahren
möchte. Rate mal, was dann passiert…

Was hat das bitte damit zu tun? GAR NICHTS. Der Vergleich ist wirklich sehr „weltfremd“ um deinen Wortschatz zu zitieren.

Ich meine Lehrer müssen mit dem, was sie lehren einverstanden sein und auch etwas ändern können, wenn etwas veraltet ist bzw. so nicht mehr stimmt.
Oder muss der Stoff nur durchgezogen werden, ohne Lernerfolg, sondern nur um „richtig“ gehandelt zu haben?

Irgendwie bist du schon seeehr weltfremd.

So langsam platzt mir der Kragen, aber echt!
Willst du nicht oder kannst du „uns Schüler“ nicht verstehen?
Ich meine du bist bestimmt auch nicht jemand, der die ganze Schule und das Studium lang das angebotene Wissen nur auswenig gelernt hast, sondern vielleicht auch einmal etwas hinterfragt oder bemängelt hat. Wäre das nicht so, solltest du dich fragen, ob du nicht zu Jemandem geworden bist, der einfach seinen Weg so geht, wo es den geringsten Widerstand gibt. Da fällt mir ein Sprichwort ein: „Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein, als ein zufriedenes Schwein“ (J.S. Mill)
Ich gehöre bestimmt nicht zur Kategorie der zufriedenen Schweine…

Es ist ja nur verpflichtet diesen Stoff zu vermitteln,
und alles as darüber hinaus geht ist zusätzliche Arbeit, also
weg damit…

Du täuscht dich: Ich versuche immer wieder - so weit es die
Zeit erlaubt - auch Aktuelles zu bringen, das NICHT im
Lehrplan steht. Die meisten Schüler nehmen das nicht zur
Kenntnis, weil es immer noch „Schule“ ist.

Wie sollen die meisten auch den Unterschied kennen?
Sie sind vielleicht wieder auf ein langweiliges Thema eingestellt und plötzlich kommt eben einmal wa aktuelleres. Aber da die Schüler meist sowieso verschiedener meinung sind, bringt es für viele meist nicht viel sich zu beteiligen, da sie sonst nicht ernst genommen werden oder die Argumente, die sie liefern, als „falsch“ angesehen werden.

Es ist einfach immer noch so, dass ein Schüler (auch in der Oberstufe) eine sehr unterpriviligierte Rolle hat.
Man sollte auch akzepieren, dass manche Schüler wirklich selbstständig Denken und Lernen, dazu weder die Hilfe des Lehrers bzw. seinen Methoden braucht.

Jedenfalls hat mich das insgesamt nur bestätigt - in meinem
Wissen und meinen Erfahrungen - ,dass das Bewertungssystem und
somit auch das Schulsystem einfach veraltet und mehr schadet
als nützt.

Wieso kündigst dann nicht und fängst etwas Sinnvolleres an?
Feige? Wer zwingt dich, weiterhin in die Schule zu gehen?

Weil ich das Abitur als solches benötige, nicht das Wissen das vermittelt wird, damit ich studieren, forschen und meinen Horizont erweitern kann.
Nur weil ich anders denke, heißt es nicht, dass ich gegen alles und jeden bin! Ich hinterfrage gern (deshalb Nick: MiND = Gedanke, Verstand, Geist) und setze die Dinge so, dass sie für mich einen Sinn geben und nicht, wie es „die Gesellschaft“ festgelegt hat.
Vgl. Aufklärung.

Wenn dir aber die Situation nicht gefällt: Du bist ja nicht
mehr schulpflichtig, also musst du nicht in die Schule.

Genau das sagen alle, denen ich von den Problemen der Schule
bzw. des Schulsystems erzähle. Das problem ist, dass es
allgememein bekannt ist, dass man das Abitur haben muss 1. um
zu studieren,

Jede Wette, dass du später genauso über die Uni schimpfen
wirst! Wahrscheinlich machen auch die alles falsch und nur du
weisst, was richtig ist.

Das kann gut sein, denn jeder weiss, dass die methoden dort auch mehr als „alt“ sind und sich seit ein paar Jahrzehnten nichts mehr geändert hat.
Da frage ich mich: Die Welt da draussen ändert sich so schnell, dass man fast nicht mehr mitkommt (z.B. Technik), aber in der Schule wird so gut wie nichts geändert, aber dennoch als RICHTIG angesehen. HILFE…

Darf ich fragen, welchen Beruf du hast? Nicht zufällig Lehrer?
*gg*

Stimmt. Aber früher war ich auch mal Schüler. Und
seltsamerweise hatte ich damals keinerlei Probleme. Ist doch
komisch :smile:

Kommt warscheinlich daher, dass du
a) vielleicht keine eigene Meinung hattest
b) dich nicht (unnötig) in Schwierigkeiten begeben wolltest
c) zu feige warst
d) das System als solches niemals angezweifelt hast
e) nie über den Tellerrand geschaut hast
f) das System für dich genau gepasst hat
g) du nicht wissen bzw. denken wolltest, sondern nur das „Vorgekaute“ wiedergeben wolltest, nämlich genau das ist es, was man an der Schule lernt und wofür man meist sehr gute Noten bekommt, nicht das intellektuelle Wissen!

Tschüss Herbert

Gruß
MiND

Danke
Ich wollte mich hier nur nocheinmal für die verschiedenen meinungen und Vorschläge bedanken, auch wenn sie nicht ganz meiner Vorstellung entsprechen.
Es ist gut über das Thema gesprochen (/geschrieben) zu haben und andere Meinungen gehört zu haben.

Viele Grüße
MiND